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Seite 1 von 2 [Beitrag 1 bis 35 von 57]erste <12>letzte 
LWA 303
Verfasser:
Werner Liebisch
Zeit:
31.10.2005 12:25:12
264019
Hallo Zusammen,

wie ich so mitbekommen habe, gibt es nicht viel Positives zu berichten über die LWA 303, wenn man diese ohne Zusatzheizung verwendet.

Eigentlich müsste man gerichtlich gegen die Menschen vorgehen, die einem so etwas zumuten.

Hier wird doch eindeutig gegen die Beratungspflicht verstoßen oder ???

Ich jedenfalls wage diesen Schritt.

Mfg
Werner Liebisch
wernerliebisch@yahoo.de
24 ältere Beiträge bis zum 01.01.2006 finden sie hier
Verfasser:
LarsBremen
Zeit:
03.01.2006 20:06:31
306956
Es gibt ja einen PC-Anschluss an der LWA 303.
Hat jemand Erfahrung damit, ob es entsprechende Kabel + Software zur einfacheren Einstellung gibt?

Problem bei uns.
Tagsüber ist die Heizleistung ok.
Abends wirds echt kalt. Darüber hinaus hatten wir eine Mega-strom-nachzahlung.

Haus 155m2, annährend Passiv.

Danke.
Lars
Verfasser:
Programmierer
Zeit:
04.01.2006 07:49:17
307160
Hallo Lars,

hab ne LWZ303 mit Kabel und Software. Aber ich kann nicht sagen, ob dies auch auf deine Anlage geht. Hast du nicht die Anleitung der Anlage bzw. Anleitung für den Fachmann, dort steht im Prinzip alles drin. Zumindest ist das so für die LWZ303.

Gruss Programmierer
Stausee@web.de
Verfasser:
D Jennissen
Zeit:
14.01.2006 07:24:38
316766
Halo,

ich besitze auch seit 4 Monaten eine LWA 303.

Der Stromverbrauch liegt bei 1500 kWh im Dezember.

Welche Grundeinstellungen sind denn die kostengünstigsten?

Wie hoch soll die Vorlauftemperatur der Fußbodenheitzung sein und macht es sinn eine Nachtabsenkung zufahren?

Wie hoch soll die Warmwassertemperatur sein?

DIRK
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
14.01.2006 09:40:48
316800
Hi Dirk,

1500kWh kann sicher mal vorkommen, wenn es so bitter kalt ist... aber vielleicht kann man auch noch was tun:

Die Vorlauftemperatur sollte so klein sein, dass alle Räume gerade so warm werden, wie gewünscht, wenn die Thermostate voll offen sind. Im Allgemeinen sollte die Temperatur im Haus über die Vorlauftemperatur und nicht über den Einsatz von Thermostaten geregelt sein. Bei Zimmern wie Schlafzimmer, die immer etwas kühler sein sollen, kann natürlich über Thermostat abgeregelt werden.

Nachabsenkung macht wahrscheinlich keinen Sinn, weil die WP dann die Wärme morgens/tagsüber "nachliefern" muss. Muss man aber ausprobieren.

Warmwasser so niedrig wie möglich (also lieber 45°C statt 55°C), aber nicht übertreiben, so eine Abluft WP kann WW im allgemeinen locker ohne Heizstab warm machen. Meine (Nibe) braucht den dafür nie.

Zu den Einstellungen müssen sich die anderen äußern, ich habe ja ein Gerät von der Konkurrenz :-)

Gruß, Hendrik
Verfasser:
Sascha &amp; Esther
Zeit:
15.01.2006 13:16:10
317745
Hallo
Ich habe eine LWA 303 von Stiebel Eltron. Ich bin aber extrem unzufrieden mit der Anlage da sie viel zu viel Strom verbraucht. Diese Anlage kann ich keinem Raten der 200qm Fußbodenheizung zu heizen hat. Die Anlage schafft das nicht viel zu wenig Leistung. Wir haben einen durchschnitt von ca 12000kw/Jahr was meines erachtens extrem ist und ich habe deswegen ein Verfahren angestrebt. Die Heizungsbaufirma sagt das ist schon richtig mit dem Verbrauch was aber nicht sein kann denn wir haben ein Niedrigenergie Haus bauen lassen und sind jetzt im 2 Jahr drin. Des weiteren hatte ich schon mehrere Male Stiebel hier zu m einstellen der Anlage was aber ebenfalls ein desaster ist den die probieren immer nur aus und nicht kommt dabei heraus auser einem Verbrauch von 90kw - 100kw pro Tag. Hat außer uns auch jemand die gleichen Probleme und wenn ja was wurde dagegen gemacht um die kosten zu senken?

Hat jemand erkenntnisse?
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
15.01.2006 14:36:15
317848
Hi Sascha,

erzählst Du uns mal etwas mehr über Euer Haus? Wann gebaut? Welchen Energiebedarf? Welche Größe?

Gruß, Hendrik
Verfasser:
Programmierer
Zeit:
16.01.2006 07:27:06
318382
Hallo Sascha & Esther,

naja der Verbrauch ist schon sehr hoch. Ich hab ne LWZ303 und auch ein NEH (KfW60).
Als Ende Nov 2005 noch keine Isolierung am Haus war, hatte ich auch solch einen Tagesverbrauch (<100 kWh) bei um 0°C . Hier lief auch die Ergänzungsheizung (Tauchsieder zur Unterstützung der WP) sehr viel mit. Nachdem ne Woche später die Islierung angebracht war, und ich die Anlage neu konfiguriert hatte, verringerte sich der Verbrauch auf <30kWh.

Hier soll mal vielleicht die Anlage besser konfiguriert werden.

Bei der LWZ303 gibt es einen Parameter Bivalenzpunkt den ich auf -10°C gestellt habe und einen Wert Heizleistung el. Heizstufe auf 0 kW. Somit schaltet die Ergänzungeheizung erst bei unter -10°C ein.

Gruss Programmierer
(stausee@web.de]
Verfasser:
koehler
Zeit:
17.01.2006 06:43:11
319404
hallo zusammen
ich habe seit 4 jahren eine lwa 303 im fast passiv haus mit 156 m2 fbh.auserdem habe ich einen kleinen kaminofen den ich an kalten wintertagen anheize.
ich habe einen energieverbrauch im jahr von:
681 kwh-ht
3118kwh-nt
und ca.3 m3 buchenholz.
ich bin mit meiner heizung sehr zufrieden.
wenn das haus richtig isoliert ist, die heizflächen richtig berechnet sind und die anlage bei der planung auf das haus abgestimmt wird, dann gibt es keine probleme.
Verfasser:
Saturn
Zeit:
17.01.2006 10:30:40
319538
Hallo Herr Koehler,

können Sie mir was zu Ihren Einstellungen in der Dritten Bedienebene sagen?

An welchen Parametern kann man am effektivsten drehen?

Welche Einstellungen haben Sie gewählt?

DJ
Verfasser:
sebastian
Zeit:
17.01.2006 11:41:21
319590
@sascha & esther
@programmierer

LWZ ist nicht gleich LWA :-(

Sascha und Esther: Euer Verbrauch ist nicht unrealistisch, aber das Haus passt nicht zur Anlage. Hat Euch jemand konkrete Versprechungen für den Verbrauch gemacht? Eure 12.000 kWh Verbrauch(incl. Lüfterstrom?)(unter der Voraussetzung, dass die WP pauschal 6 Monate pro Jahr läuft)entsprechen 4320 std Kompressor = ca. 2800 kWh el. Leistung/9000 kWh Wärmeleistung. Der Rest des Strombedarfs ist dann Tauchsieder, dh. 1:1 9200 kWh Heizleistung, also ca. 18.200 kWh Heizleistung incl. Warmwasser, entspräche also je nach Badeverhalten ca. 15.000 kWh reiner Heizwärme. Bei 200 qm beheizter Fläche im normalen NEH bei vielleicht mehr als 20° Raumtemperatur durchaus im Rahmen - möglicherweise (bei KWF60 vielleicht weniger)... Hängt halt vom Haus, vom Standort, vom Benutzerverhalten, Personenzahl und und und ab... Ohne nähere Daten schwer zu sagen. Die Heizleistung der LWA 303 über den Kompressor beträgt halt nur 2,1 kW, und davon geht noch WW ab. Wenn Euch kein Maximalverbrauch garantiert wurde und das Haus warm wird, habt Ihr vermutlich leider keine Chance...
Ich habe meiner LWA mittlerweile eine zweite WP dazugestellt :-(
Vorher war´s warm und teuer, jetzt ist´s warm und billiger :-)

Gruß, Sebastian
Verfasser:
gallatin17
Zeit:
18.01.2006 08:46:39
320406
Hallo auch!
Wir haben seit dem 01.04.2004 eine LWA 303 SOL (noch ohne Kollektor, wird dieses Jahr nachgerüstet) in einem Fertig Holzständerbauweise nach EnEV (Fingerhaus Typ Flair) mit ca 110 qm Fussbodenheizung und Kaminofen wie bei Herrn Köhler für kalte Wintertage.

Energieverbrauch pro Jahr:
4,4 kwh-ht
4200 kwh-nt
und ca.2-3 m3 Brennholz (um die 150 Euro).

Ich kann mich Heern Koehler nur anschliessen. Wir sind zufrieden, bei den Einstellungen der LWA haben wir uns auf den Heizungsbauer verlassen - scheint ja zu funktionieren.

Gruß
Ralf
Verfasser:
Dirk M.
Zeit:
20.01.2006 15:44:44
322625
Ich habe seit ca. 2,5 Jahren eine LWA 303 zu laufen.
Meine Erfahrungen sind, dass die laufenden Kosten ca. das 1,6 fache dessen betragen, was beim Verkauf gesagt wurde. Und ich habe ein Haus gebaut, was auf dieses Heizungssystem ausgerichtet ist.
Im Winter schließe ich einige der sogenannten Ventile teilweise, damit nicht ständig ein Zug in der Nähe der Ventile entsteht.
Außerdem nehme ich die Lüfterleistung um 1 bis 2 V zurück.
Das mit den Geräuschen ist richtig aber - Fenster muß ich nicht öffnen und Wäsche (z.B. im Bad) wird superschnell trocken.
Außer dem Stromverbrauch kann ich nichts nachteiliges weiter sagen. Aber der hat es ja z.T. in sich.
Momentan habe ich einen Totalausfall wegen defekten Verdichters, fehlendem Kühlmittel oder was auch immer. Kann nur von S E selbst behoben werden, muß alles abgelötet werden usw.. Hier steckt noch einiges in den Kinderschuhen.

Ich hörte ja schon von diversen Krankheiten des Systems und bin gespannt ob S E da was auf Kulanz macht.
Verfasser:
Christian Vigild
Zeit:
24.01.2006 21:13:23
326425
Hallo zusammen,

um sicher zustellen dass die WP Anlage richtig funktioniert, könnt Ihr folgendes machen.

1. Sicherstellen dass der Verdampfer nicht „zu gestaubt“ ist.
2. Einlass-Temperatur der Luft messen (also vor der WP) (ein 2 bis 3 mm Lock bohren und ein Thermofühler reinstecken)
3. Austritt-Temperatur der Luft nach der WP Anlage messen.

Falls es zwischen Einlass- und Austritt-Temperatur nicht ein Unterschied von ca. 17°C bis 18°C gibt hat eure Anlage ein Problem (SE verspricht ja eine Leistungszahl von 4 bei der LWA 303). Um es anderes zu formulieren: ist der Einlass-Temperatur 20°C sollte die Austritttemperatur gerne 2°C sein.

Und warum ist die Austritt-Temperatur so wichtig? Nur wenn die Austritttemperatur unterhalb der Außentemperatur ist gewinnt Ihr über die Luft Wärme!!! Und wie viel wird gewonnen?

Leistung in Watt = Luft-Volumenstrom in m3/h x (Außentemperatur - Austritttemperatur in °C ) x 0,336

Ist die Austritttemperatur z.B. 10°C gewinnt Ihr keine Wärme sobald die Außentemperatur unterhalb 10°C kommt.

Gruss
Christian
Verfasser:
sebastian
Zeit:
26.01.2006 10:22:58
327860
@vigild

ich habe hier ein Verständnisproblem: Was hat die Aussentemperatur bei einer Abluft-WP mit deren Wirkungsgrad zu tun? Die meine entzieht auch bei -15° AT der Abluft des Hauses, die mit 22° die WP betritt und mit 5° wieder verlässt, Wärme. Wenn Du meintest, dass die Eintritts-Temp. höher als die Austrittstemp. des Mediums sein muss - o.k.

Gruß, Sebastian
Verfasser:
Arne_
Zeit:
27.01.2006 09:06:32
328743
@Sebastian,

die Aussentemp. hat nichts mit dem Wirkungsgrad, sondern mit dem Verhältnis aus zurückgewonnener Wärme und der zum Aufheizen der nachströmenden kalten Luft benötigten Wärme zu tun.

Was Christian meint ist:
Wenn die Abluft durch die WP genau auf die Aussentemp. abgekühlt wird, wird genau soviel Wärme entzogen, wie für das Aufheizen der nachtrömenden kalten Luft wieder benötigt wird.

Ist die Aussentemp. niedriger, ist der Wärmebedarf für das Aufheizen der nachtrömenden kalten Luft höher als die von der Wärme-Rückgewinnung gewonnene Wärme.

Gruss, Arne.
Verfasser:
Christian Vigild
Zeit:
28.01.2006 13:52:51
329882
Hallo Sebastian

Erst mal muss ich faire weise sagen, dass ich in meinem letzten Beitrag nicht die erzeugte Wärme im Verdampfer durch die da stattfindende Wasserkondensation berücksichtig habe. Folgt man aber den Artikel von Herr Dr. Ing. Kai Schiefelbein, Stiebel Eltron GmbH in KI Luft- und Kältetechnik, Ausgabe 7/2004, soll die Austrittstemperatur etwa bei 4°C liegen, wenn der Einlass-Luftstrom eine Temperatur von 21°C und eine relative Feuchtigkeit von 46% hat. Also eine Temperaturunterschied von 17°C und nicht 17°C bis 18°C wie ich angegeben hatte.

Arne hat eigentlich schon die Antwort auf deine Frage gegeben, und ich werde nur die Sache von der thermodynamische Seite hinterlegen. Das folgende ist allgemein. Wie deine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung funktioniert ist also egal.

Stell dich folgendes vor: du hast ein Box, in diesem Fall dein Haus, und in diesen box kann sich Luft über eine Öffnung reinlaufen und über eine andere Öffnung herauslaufen.

Die eingelaufene Wärmeleistung, P_in, ist bestimmt durch:

P_in = DMDT_in x C_in x T_in

DMDT_in ist der Luftmassenstrom, C_in ist die spezifische Wärmekapazität, und T_in ist die Einlauftemperatur.

Andersrum, die Wärmeleistung, P_out, die aus dem Box kommt ist bestimmt durch:

P_out = DMDT_out x C_out x T_out

DMDT_out is der Luftmassenstrom, C_out ist die spezifische Wärmekapazität, und T_out ist die Einlauftemperatur.

Unter stationären Bedingungen ist der Massenstrom DMDT_in gleich DMDT_out, da der Druck in der Box sich ansonsten veränderten würde. Also DMDT = DMDR_in = DMDT_out

Die Unterschied zwischen Einlauf-Wärmekapazität und Austritt-Wärmekapazität wird unter alle denkbare Bedingungen weniger als 1% sein. Folgende Annahme ist also ganz okay: C = C_in = C_out.

Die zugefügte Wärmeleistung zur Box findest du jetzt wie:
P = P_in - P_out = DMDT x C x (T_in - T_out)

Beispiel:
Der Luft-Volumenstrom ist 175m3/h bis 250m3/h. Dieses entspricht einer Luftmassenstrom von 58 g/sek. bis 83 g/sek. bei einer Innentemperatur von 20°C
Außentemperatur ist so wie deine Anmerkung -15°C.
Austritttemperatur der Lüftungs-Anlage ist 4°C
Die Luft-Wärmekapazität ist 1035 J/kg/K.
Nun:
P_175 = 0,058 x 1035 x (-15 - 4) = -1148W
P_250 = 0,083 x 1035 x (-15 - 4) = -1640W

Wenn deine Anlage jetzt rund um die Uhr läuft hast du also eine entsprechende Energiemenge von 27,6kWh (175m3/h) bis 39,4kWh (250m3/h) NUR durch diesen Luftwechsel verloren!! Die musst du jetzt über andere Wärmeerzeuger abdecken (die Sonne, Holz, Körperwärme ;-) .... oder höchst wahrscheinlich Strom)

Erst wenn die Außentemperatur über 4°C kommt, gewinnst du durch den Luftwechsel Wärme! ... und auf einem spürbaren Beitrag zur der Heizung erst bei einer Aussentemperatur so um die 10°C bis 12°C.

Hier am Ende möchte ich mich noch für meine Rechtschreibung entschuldigen ... als Däne kämpfe ich immer noch mit der deutsche Rechtschreibung. Aber wenn wir es so weitermachen, dann werde ich es wohl sogar noch irgendwann lernen! :-)

Gruss
Christian
Verfasser:
Christian Vigild
Zeit:
28.01.2006 14:06:11
329897
...

in die nächsten Beiträge können wir gerne Themen wie folgende besprechen:

1. Einfluss von der relativen Feuchtigkeit auf der Wärmerechnung. Hier möchte ich die Forum-Teilnehmen bitten in nächster Zeit die relative Haus-Luftfeuchtigkeit mit einem kalibrierten Hygrometer zu messen. Ich nehme an, dass alle Teilnehmer deutlich unter 50% Luftfeuchtigkeit liegen in diesen kalten Zeiten, oder?

2. Bei welchen Außentemperatur erreicht die LWA 303 gleichgewicht mit dem Hauswärmebedarf als Funktion der Hausdämmwert und Außenfläche.

... oder hat jemandem ein anderen Vorschlag?

Gruß
Christian
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
28.01.2006 15:32:04
329960
Christian,

ich bin beeindruckt! So eine Rechnung habe ich gerade gebraucht. :-)
Bei mir ist die Spreizung zwischen Abluft und Fortluft deutlich höher. Wenn bei -5°C die Klappe für Außenluftbeimischung zugeht, und ich nur etwa 170m³ Abluft durch die WP fahre, dann messe ich ca. 23-24°C vor dem Ventilator zum Verdampfer (Raumluft 21,5°C plus Abwärme Kompressor, UWP usw.), am Verdampfer -4°C und Fortluft -5°C.
Luftfeuchte kann ich im Moment nicht am Ventilator usw. messen, die Raumluft hat jedoch bei diesen Außentemperaturen um die 30%, wenn nicht gerade Wäsche getrocknet wird.

Ich verliere also nur 60W bzw. 1,4kWh? Ein Heizstabeinsatz ist hier ja nach Wetterlage (Sonne usw.) jedanfalls erst ab Temperaturen unter +3 bis 0°C nötig.

Enteisung nur ein, höchstens zweimal pro Tag für ca. 10min.

Gruß, Hendrik
Verfasser:
Arne_
Zeit:
28.01.2006 15:41:42
329971
@Christian,

in Deiner Formel fehlt die Umrechnung von Joule in kWh.

Ich habe einen Nibe Fighter 600P, hier wird der Abluft noch Aussenluft beigemischt. Damit liefert die Rechnung ein besseres Ergebnis:

Gemessener Unterdruck vor dem Ventilator: ca. 50 Pa. Damit ergibt sich nach der Ventilatorkennlinie bei 185 V ca. 280m³ Volumenstrom. Bei -3°C Aussentemperatur und 22°C Innentemp. messe ich eine Lufttemperatur vor dem Lüfter von 11°C. D.h. es werden fast 50% Aussenluft zugemischt.
Die Ablufttemperatur hinter dem Verdampfer beträgt -7°C.

Damit errechnet sich die von der WP der Luft entzogene Wärme zu:

P = 280 m³ x 1,293 kg/m³ x 1,008 kJ/kgK x 17 °K = 6204 KJ.

1 KJ = 0,278 Wh
Also P = 1,725 kWh, hinzu kommt die 1 kW elektrische Leistung des Kompressors, also ca. 2,7 kW Heizleistung der WP.

Für die Aufheizung der nachstömenden kalten Luft (140 m³) errechnet sich folgender Leistungsbedarf:

P = 140 m³ x 1,293 kg/m³ x 1,008 kJ/kgK x 25 °K = 4562 KJ = 1,268 kWh.

Die Kondensationswärme am Verdampfer ist hierbei noch nicht berücksichtigt, allerdings beträgt die rel. Luftfeuchtigkeit bei mir im Wohnzimmer zur Zeit auch nur 38 %. Mit der Zumischung der kalten Aussenluft wird es dann am Verdampfer noch weniger.

Verfasser:
Arne_
Zeit:
28.01.2006 15:57:54
329980
Ab -5°C, im reinen Abluft-Betrieb, messe ich bei 110 V Ventilatorspannung ca. 35 Pa, d.h. ca. 120 m³/h Volumenstrom.

Damit sieht die Rechnung dann schlechter aus:

P_out = 120 m³ x 1,293 kg/m³ x 1,008 kJ/kgK x 28 °K = 4379 KJ = 1,217 kWh.

P_in = 120 m³ x 1,293 kg/m³ x 1,008 kJ/kgK x 26 °K = 4066 KJ = 1,130 kWh.

Damit reicht die der Abluft entzogene Wärme gerade mal zum Aufheizen der nachstömenden kalten Luft.

Gruss, Arne.
Verfasser:
Christian Vigild
Zeit:
28.01.2006 17:41:16
330074
Hi Arne.

Die Formel sind okay ... Du und ich haben nur ein an einander vorbei geredet. Meine Formel geben die Leistung vor (also hier in Joule/Sekunde = Watt) und deine auch nur in eben in kWh/h. Sei mir jetzt nicht böse, ich werde jetzt deine Formel ein bisschen ändern:

P_out = 120 m³/h x 1,293 kg/m³ x 1,008 kJ/kg/K x 28 °K x (1/3600) h/sek = 4379 KJ/3600sek = 1217 Watt.

P_in = 120 m³/ x 1,293 kg/m³ x 1,008 kJ/kgK x 26 °K x (1/3600) h/sek = 4066 KJ/3600sek = 1130 Watt.

Gruß
Christian
Verfasser:
Sinclair
Zeit:
31.01.2006 15:09:55
332722
Ich wollte mir auch eine WP von SE einbauen lassen.
Da man aber immer noch zu viel negative Berichte hört/ließt,habe ich abstand von SE genommen.
Ich wollte jetzt von der Firma Nibe eine WP nutzen,leider ist meine Wohnfläche (EG ca.140m² + ausbaufähigem Dach 80m²)zu groß für eine Nibe WP.
Ich suche weiter.Vorschläge werden gerne gesehen.

Gruß Sinclair

PLZ Bereich 38...
Verfasser:
krippies
Zeit:
02.02.2006 13:09:26
334566
Hallo!

Wir haben auch eine LWA 303SOL und haben emense Stromkosten von 4000 KW in 2 Monaten!!!!!!!!
Unsere Zusatzheizung ist ständig im Betrieb und es wird im Obergeschoss nicht warm!
Weder SE noch die Heizungsfirma kann uns weiter helfen und desweiteren "scheppert" es ständig und fast täglich in der Heizungsanlage.
Wenn wir dann die Pumpe auf 2 stellen statt auf der 3.Stufe belassen geht dies kurz weg.
Kann uns jemand sagen was das alles sein kann und was wir noch ändern könnten???
gern unter email auch Olczi2@aol.com

Danke
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
02.02.2006 18:43:58
334964
Hi krippies,

kannst Du das Scheppern mal beschreiben? Und etwas mehr zum Haus und der Heizung sagen?

Fußbodenheizung? Wievel Fläche? Heizung vom selben Handwerke wie die WP?

Gruß, Hendrik
Verfasser:
krippies
Zeit:
03.02.2006 13:34:30
335787
Hallo!
Das haus ist ein Fertigteilhaus mit 135 qm wohnfläche und Fussbodenheizung.
Das Scheppern ist als wenn zwei Blechteile aufeinander vibrieren.
Die Fussbodenheizung ist von denen verlegt worden die die WP eingebaut haben.

MfG
Verfasser:
Christian Vigild
Zeit:
05.02.2006 13:51:38
337076
Hi Krippies

Hast du versucht die Lufttemperatur vor Wärmepumpe-Eintritt und nach Wärmepumpe-Austritt zu messen. Die Austritt-Temeperatur sollte gerne unterhalb 4°C liegen (Raumtemperatur um die 20°C)

Gruß
Christian
Verfasser:
krippies
Zeit:
09.02.2006 14:38:58
340968
Hallo Christian !
Kannst Du mir das mal bitte erklären(beschreiben)wie und wo ich das messen kann und mit welchen Geräten.

Vielen Dank
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
10.02.2006 01:53:02
341467
krippies,

na, bei einer LWA ist die Lufteintrittstemperatur in den Verdampfer ca. Raumtemperatur (ist ja eine Abluft WP). Die Austrittstemperatur misst man dort, wo die WP die Luft nach draußen bläst. Kann sein, dass die WP das auch irgendwo anzeigt (Fortluft-Temperatur oder Verdampfer-Temperatur).

Kannst Du mal was konkreteres zum Wärmebedarf Deinen Hauses sagen? Zahlen aus dem EnEV Ausweis oder so? Wie groß ist die Hütte? Wann gebaut?

Gruß, Hendrik
Verfasser:
sebastian
Zeit:
10.02.2006 12:48:17
341749
@krippies

auf welchem Wert steht denn die Ventilatorspannung (Paramter 50-53 im Inbetriebnahme-Modus). Villeicht entziehst Du dem Haus ja zuviel Wärme durch die Lüftung. Respektive auf welchem Level ist die Verdampfer-Temperatur (Parameter 12 der Temp.-Info)?
Wie hoch ist die max. VL-Temp.? Wann wird WW bereitet? wenn dauernd WW nachgeladen wird,fällt die WP für die Heuzung aus und nur der Tachsieder heizt Dein Haus...

Viele Fragen/Möglichkeiten also

Gruß, Sebastian
Verfasser:
krippies
Zeit:
10.02.2006 13:22:02
341785
Hallo Sebastian !
Parameter 50 steht auf 3,0
51 steht auf 5,0
52 steht auf 8,0
53 steht auf 7,0
max.VLT steht auf 50,0 Grad
Verdampferisttemp. 10

das mit den warm wasser weiß ich nur soviel das es sich selbstständig anstellt wennn es abgefordert wird.wo kann ich das sonst ablesen?????
MfG
Verfasser:
sebastian
Zeit:
12.02.2006 01:19:00
342955
@krippies

Drehe mal die Ventilatorleistung runter, ich beheize fast 220qm (Holzständerbauweise, 30 cm Dämmung in der Wand und Dach), bewohnt von 6 Pers. und habe zur Zeit einen niedrigeren Durchsatz eingestellt als Du, ohne dass es stinkt oder morgens im Schlafzimmer dicke Luft herrscht, selbst wenn eins der Kinder dazukommt. Dreh den Ventilator mal auf den Mindestwert und beobachte die Luftqualität. 0,5 oder mehr Luftwechsel im Winter ist übertrieben. Solange die Verdampfertemp. noch über 0 ist, kann nix passieren. Einfrieren wird er bei der trockenen Luft wahrscheinlich eh nicht so schnell... :-(
Meine WW-Bereitung habe ich nachts von 00:00 bis 05:00 sowie mittags von 12:00 bis 14:00 laufen, in diesen Zeiten also auf Tag-Betrieb programmiert. Der Soll-Temperaturwert für die "Nacht"-, besser Nebenzeit ist soweit runter gedreht, dass im Normalfall keine WW-Bereitung stattfindet.
Die max. VL-Temp auf 65° hochdrehen, das läßt die WP längstmöglich durchlaufen.

Hast Du Solar auf dem Dach? Heizt du vielleicht nachts die Kollektoren mit (z.B. wg. defekter Schwerkraftbremse)? - Alles schon mal dagewesen.

Wurde denn mal ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, wenn das OG nicht warm wird, das EG aber ja, dann stimmt vielleicht der Durchsatz nicht. Drehe mal die Heizkreise im EG zu und teste, ob es dann oben warm wird.

Gruß, Sebastian
Verfasser:
krippies
Zeit:
12.02.2006 09:30:07
342985
@ Sebastian

Hallo!

Das Eg hatten wir schon zugedreht und es wird ja nur im Bad und im Schlafzimmer im OG nicht warm, Bad max 21,9 Grad.
SE will jetz bei uns mal eine Heizvolumenstrommessung machen um mal zu gucken ob oben überhaupt genügend ankommt.
Kollekturen haben wir zwei stück auf dem Dach aber das die mitbeheizt werden wäre mir neu denn SE haben ständig unsere Anlage überprüft.Die meinen es lege am Heizungsbauer und der meint es liegt an SE.
Toll und wir stehen mittendrin und wissen nicht wenn wir nun glauben sollen.

MfG
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
12.02.2006 15:35:48
343243
krippies,

kannst Du die Temperatur der Kollektoren ablesen? Die sollten etwa Außentemperatur (oder weniger) haben, wenn die Sonne nicht scheint. Wenn das nicht so ist, steigt vielleicht warmes Wasser aus dem Speicher in die Kollektoren...

Gruß, Hendrik
Verfasser:
krippies
Zeit:
12.02.2006 17:05:11
343315
Hallo!

Die Sonne scheint nicht und die kollektoren haben knapp 20 Grad,es war aber heute Sonne da gegen Mittag da hatten die ca 30 Grad,also müßten die Kollektoren nachts 0 Grad anzeigen ???????????!
Wenn es so ist mit dem warmen Wasser was können wir dagegen tun?????Geht das einzustellen oder muss da SE ran?
MfG Krippies
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