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Thema: Gemeinsam mobil für das Bad machen
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Gemeinsam mobil für das Bad machen
Verfasser:
Redaktion HTD
Zeit: 23.06.2009 16:34:41
1148528
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der aktuellen Ausgabe der Werkstatt + Montagepraxis (Heft 3 - Juni 2009) ist das Editorial "Gemeinsam mobil für das Bad machen" erschienen.

Lesen Sie dieses Editorial hier (PDF 276 KB)

Wie denken Sie darüber? Sagen auch Sie Ihre Meinung.
Verfasser:
tbmaennchen
Zeit: 01.07.2009 18:38:49
1152877
finde ich garnicht so übel die idee, aber die masse der installateure, zumindest ist es in bremen und umzu, haben keine größeren oder representativen badausstellungen. daher finde ich das ganze schwierig..aber bißchen werbung tut sicher gut...
interessant finde ich das mit dem haus und der finanzkrise..das ist was dran zumindest haben es schon öfter kunden bei uns geäußert, wenn wir dort etwa heizung oder bad modeniesiert haben...liebr neues bad als das gled auf der bank...deshalbrennen uns die leute im moment die bude ein, wir haben urlaubssperre und mein schef sucht noch leute...echt hammer, dafür war 2008 eher ein durchwachsenes jahr und 2007 echt kacke!.. naja
Verfasser:
Hitzschlag
Zeit: 01.07.2009 18:42:49
1152880
Als ob das Bad (möglichst noch mit 500L- Whirlpool)das Wichtigste wäre wenn die Leute keine Jobs haben oder Kurzarbeiten!!??

Zunächst gilt es die Wohnungen oder Häuser energetisch fit machen, dann kommt lange nichts, und irgendwann kann man ans Bad denken.
Verfasser:
tbmaennchen
Zeit: 01.07.2009 18:49:36
1152883
tja hitzschlag,

jeder hat so seine wünsche und vorstellungen und es gibt tasächlich viele leute mit viel geld die scheissen auf energieberater( nicht persönlich gemeint) und schmeissen lieber tausende von euros für nen whirlpool raus... in bremen zum beispiel gibt es die 3 höchste millionärsdichte in deutschland...

außerdem ist der gute herr vom sanitärverband, hast da was anderes erwartet, der macht halt "seinen" job..
Verfasser:
m.haardt
Zeit: 01.07.2009 20:41:12
1152944
Ich stimme der Kernthese des Editorials zu, das ist ja auch keine Neuigkeit mehr. Das Bad auf dem Wandel vom Funktionsraum zum Wohnraum ist ein langanhaltender Trend. Die aktuelle wirtschaftliche und politische Situation läßt viel mehr Deutsche Urlaub in Deutschland machen (was Rekordstaus geben könnte) - auch hier sieht man eine stärkere Bindung an Heim und Heimat. Beides zusammen ist natürlich eine wirtschaftliche Chance, aber Bäder sind unfassbar teuer und mit Wohnraumanspruch sind die Erwartungen entsprechend hoch.

Meiner Meinung nach gibt es genau da das Problem. Nicht handwerklich, nicht in der Realisierung, sondern bei der Planung. Genau an der Stelle stand ich vor vier Jahren beim Umbau des neuen Eigenheims: Natürlich sollte das Bad nach 15 Jahren Mietwohnungen ein Traumbad mit ansprechender Atmosphäre werden. Es gab nur ein kleines Problem.

Wie entwirft man ein Traumbad?

Man kann über Hundert Hefte Wohnzeitschriften lesen, und kommt der Antwort kaum näher. Man kann sich einen Innenarchitekten für Baddesign holen. Ich schaute mir diverse Referenzarbeiten im Web an und las, was die Leute zu sagen hatten: Nicht viel. Für ihre Preise hätte ich inspirierende Einblicke in den Schöpfungsprozess erwartet, Konsequenz im Entwurf und Begeisterung. Statt dessen dachte ich angesichts der spärlich beschriebenen Bilder nur: Da wäre mehr drin gewesen.

Ein Traumbad braucht einen Kerngedanken, der Gedanke begründet den Stil, und damit Formen und Materialien, und die stoffliche Gesamtheit assoziiert wieder den Gedanken, den Traum - also braucht ein Traumbad zu allererst einen Traum.

Dann müssen die Visualisierung des Gedankens und das Bad zusammen finden. Beim Entwurf eines Bades geht es nicht darum, wo man welche Sanitärgegenstände unterbringt - es geht darum, wo man auf welche Weise Wasser bereit stellt. Die Installation ist nur Mittel zum Zweck, das Medium Wasser örtlich zu präsentieren und nutzbar zu machen. Genau darum geht es auf der ISH vielfach, aber das hat mit dem Handwerk alles kaum noch etwas zu tun, das ist eher Architektur, und teilweise Kunst.

Um von dieser Situation wirklich zu profitieren, muss dem interdisziplinären Charakter der Planung moderner Bäder Rechnung getragen werden. Ohne funktionierende Kooperationen zwischen Planern mit Kompetenz in Design und Entwurf und Handwerkern klafft eine breite Lücke zwischen ISH und den Installateursbetrieben, die nur wenige Kunden eigenständig schließen können. Initiativen wie Badezimmer TV zeigen das nur zu deutlich - wieviel davon findet man denn in der Realität?

Michael
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 19.07.2009 15:24:19
1162210
Man sollte nicht gemeinsam mobil fürs Bad sondern gemeinsam mobil für energieeinsparende Maßnahmen an Gebäuden und Installation von Photovoltaik bzw. thermischen Solaranlagen machen.
Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 19.07.2009 20:57:54
1162376
"baddisign" = "schlechtesDesign" :-)))
So ist das mit dem Denglisch...

Verfasser:
Falk N.
Zeit: 19.07.2009 21:03:31
1162378
Vielleicht dann DAS hier als Hinterngrundmusik?

Linkbezeichnung
Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 19.07.2009 21:24:45
1162390
Zitat von Falk N. Beitrag anzeigen
Vielleicht dann DAS hier als Hinterngrundmusik?

Linkbezeichnung


Hallo,

bischt bleed, des gibt ja Ohrenkrebs

Dann schon lieber was ordentliches

Aber so ein schönes, heimeliges Bad hat schon was

Wird Zeit, daß der Sohn auszieht, dann habe ich schon mal den passenden Raum :)))))



MfG