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Thema: hydraulischer Abgleich
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hydraulischer Abgleich
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 06.05.2010 15:58:51
1358855
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Na, jetzt redet ihr aber Blödsinn. Die effizienteste Anlage ist die abgeschaltete Anlage :>))


Der Lehrer sollte den Koeffizienten
nicht außerachtlassen!


Gruß Karl
Verfasser:
Kaffetasse
Zeit: 06.05.2010 16:00:12
1358856
Zitat von HeiZie Beitrag anzeigen



HEUTE stellt sich aber zurecht endlich die Effizienzfrage einer Heizungsanlage. DANN ist der hydraulische Abgleich immer dabei, - und der gehört in die Hände eines Fachmannes !

Können wir uns wenigstens darauf einigen ?



Grüße HeiZie



Von meiner Seite Ja!


mfg
ulli
Verfasser:
ichkannnichts
Zeit: 06.05.2010 20:23:17
1358970
nochmals eine Frage:

Gibt es Heizungsanlage bei denen absolut kein Hydr. Abgleich möglich ist?

Ich spiel jetzt bestimmt schon bald 2 jahre mit der voreinstellung der Ventile. da passiert immer nix. 1x dröhnen sie wie laut und wenn die voreinstellung bei allen HK auf 7 bzw. auf null steht ist alles sehr sehr ruhig alle HK werden gleichmäßig warm und die differenz von vor rücklauf ist rund 10°. Kann so was sein?

ich habe einen großen HK mit Typ22 und 1/2 Leitung die anderen (8stck)HK sind alle 3/8 Leitungen und Typ 10 bzw Typ 11

Kann das sein das da gar kein Abgleich möglich ist?
Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.05.2010 20:33:56
1358975
Ein Abgleich bei einer Zweirohrheizung ist immer möglich. Nur wenn es eine Einrohrheizung sein sollte, dann ist die Vorgehensweise ein wenig anders und es soll auch Fälle geben, bei denen es nicht funktioniert :>))

Gruß

Bruno Bosy
Verfasser:
ichkannnichts
Zeit: 06.05.2010 21:14:05
1358994
Guten Tag OldBo

und wie kann man eine Einrohrheizung erkennen?

Das es sich um eine Einrohrheizung handeln könnte, wäre gut möglich. das Haus ist von einem Bauträger vor ca. 27 Jahren erstellt worden. Aus Kostengründen könnte ich mir schon Vorstellen, dass es sich um einen Einrohrheizung handelt. Ich denke auch mal das eine Einrohrheizung billiger ist, beim Rohre verlegen, und es auch deshalb eine Einrohrheizung sein könnte. Nur wie erkennt man einigermaßen zuverlässig, das es sich um eine Einrohrheizung handelt?
Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.05.2010 21:21:37
1358997
Guckst Du einmal hier und hier gibt es weiterführende Links.

Gruß

Bruno Bosy
Verfasser:
ichkannnichts
Zeit: 06.05.2010 21:47:43
1359009
vielen dank oldbo

die skizzen sind mir einleuchtend und gut erklärt.

aber wie kann ich in natura erkennen ob es sich um eine Einrohrleitung handelt.

ich kann ja nicht einfach den Fussboden usw aufreisen um nach zu gucken.

Die HK sehen aus, das z.b links der Zulauf ist und rechts der Ablauf. aber ob das alles an einer Ringleitung hängt kann ich ja nicht sehen. gibt es irgenwelche Eigenarten oder Eigenschaften wie man feststellen kann ob es sich um eine Einrohrheizung handelt?

mit einem Thermometer hatte ich mal gemessen, da werden alle HK gleichmäßig warm.

schöne Grüße
Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.05.2010 21:54:16
1359012
Naja, eigentlich merkt man es am Vorlauf der einzelnen Heizkörörper. Am Anfang ist die Temperatur hoch und wird an jedem HK niedriger, vorausgesetzt, dass alle HK mitlaufen.

Gruß

Bruno Bosy
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 08.05.2010 06:56:05
1359648
Für alle, die es noch nicht gesehen haben, ein aktueller Spezial-

link

aber nur für kurze Zeit !!


Gruß Karl
Verfasser:
ichkannnichts
Zeit: 09.05.2010 11:30:37
1360114
Ausschnitt aus Artikel OldBo

Die Güte der Hydraulik einer Anlage (mit Heizkörpern) zu überprüfen, ist eigentlich sehr einfach. Die Wärmezufuhr wird abgeschaltet und die Anlage kühlt mit laufender Pumpe ab, dabei müssen alle HK-Ventile voll aufgedreht sein. Wenn das Anlagenwasser abgekühlt ist, wird die Pumpe abgeschaltet und der Wärmeerzeuger hochgeheizt. Nach dem Erreichen der maximalen Temperatur wird die Pumpe wieder eingeschaltet. Nun wird überprüft, ob das warme Wasser relativ gleichzeitig an allen Heizkörpern ankommt. Wenn einzelne Heizkörper zu schnell warm werden, dann bekommen sie zu viel Wasser...

Frage dazu:

Kann man die Pumpe an jeder Anlage (jeder Hersteller) abschalten? und wenn ja, wie und wo wird die Pumpe abgeschaltet?
Verfasser:
m.haardt
Zeit: 09.05.2010 13:40:29
1360173
Nein, kann man nicht.

Mir fehlt auch der Zusammenhang zwischen Wassermenge und Gleichzeitigkeit. Heizkörper am Ende eines langen Stranges werden bei ausgekühlter Anlage später warm, aber das sagt doch nichts über die Wassermenge aus!

Die Spreizung sagt etwas über die Wassermenge aus.

Michael
Verfasser:
firestarter
Zeit: 09.05.2010 13:55:13
1360184
@ichkannnichts

vor einiger Zeit hab ich einen recht langen Beitrag (auf Seite 1) für Dich verfasst.

2 Wochen und ein größerer Abschweif in dem thread später, präsentierst Du immernoch alternative Abgleichstrategien.

Mach es doch einfach so wie dort von mir beschrieben,
schreib Dir vorher sämtliche Einstellungen auf...und wenn Du mit dem Schema unzufrieden bist, machst Du es halt wieder rückgängig ;)

Ich denke der präsentierte Weg
ist schon so ziemlich der günstigste den Du als nicht-Fachmann einschlagen kannst und Du wirst mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Verfasser:
m.haardt
Zeit: 12.05.2010 10:30:34
1361379
Entsprechend HeiZies Vorschlag habe ich mich mit der installierten Heizkörperleistung befasst und weiss inzwischen auch, wie man die für andere Temperaturen umrechnet. Soweit, so gut. Aber wie berechnet man die Leistung einer FBH? Ich kenne die Meterlänge des Rohrs und die Fläche, zudem das verwendete Rohr. Einmal wurde Fließestrich verwendet, einmal Betonestrich, falls das einen Unterschied macht. Der Boden ist gefliest. Ein Rechenbeispiel wäre toll.

Michael
Verfasser:
berndscheithauer
Zeit: 12.05.2010 21:31:16
1361670
Hallo,
Rechenbeispiel gibts auf meiner WebSite unter "Hydraulik Spezial" - Fußbodenheizung
Gruß Scheithauer
Verfasser:
m.haardt
Zeit: 12.05.2010 21:46:32
1361678
Ich finde nur ein Beispiel zur Auslegung der Volumenströme. Ich suche aber ein Beispiel zur Leistungsermittelung einer bestehenden FBH mit unbekannten Volumenströmen.

Naiverweise würde ich die Rohroberfläche der mittleren Schicht mal dem Wärmeleitkoeffizienten rechnen und hoffen, dass der Estrich einen so viel niedrigeren Koeffizienten hat, dass nur noch der Widerstand beim Wärmeübergang an die Luft anfällt.

Lieber wäre mir allerdings ein Rechenverfahren, dessen Wahrheitsgehalt bekannt hoch ist. Die Korrekturfaktoren sind schon mal interessant.

Michael
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