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Zeit:
06.05.2010 13:01:35
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Hallo,
irgendwie habe ich das gefühl, dass das thema "Hydraulischer Abgleich" einmal mehr wieder zerredet wird.
Sicher ist, dass der Abgleich nicht so einfach durchzuführen ist. Es MUSS für jede Anlage die Möglichkeit geschaffen werden werden, ordentliche Betriebszustände zu erreichen. Dazu trägt der hydraulische Abgleich nur zu einem Teil bei, der aber unbedingt beachtet werden muss.
DAS erfordert allein schon eine Menge Fachwissen mit der Fähigkeit, dies auch umsetzen zu wollen und zu können.
Aufgrund der Vielfältigkeit der heutigen Anlagen, der verschiedenen Wärmeerzeugern und den zahlreichen Möglichkeiten, die Wärme auch zu übertragen, kann man sicherlich keine Pauschallösung bieten.
Die eine Hydraulikstrategie ist für die eine Anlage optimel, für eine andere aber höchst fatal !
Es gibt keine Pauschallösung !
Alleine schon die verschiedenen Hydraulikschemen "artverwandter" Anlagen bestätigen wohl diese Aussage in beeindruckender Weise.
Und die vermeintlich komplizierten Anlagen, die heute oft zur Anwendung kommen, haben kaum etwas mit den früheren Standardanlagen mit öl- oder gasbefeuerten "schweren" Heizkesseln zu tun, die immer irgendwie warm gemacht haben und nur deswegen dafür gesorgt haben, dass der auch damals schon notwendige Abgleich weit ins Hintertreffen bzw. völlig in der Versenkung verschwunden ist.
Heute kondensieren die Abgase direkt im Wärmeerzeuger oder in nachgeschalteten Abgaswärmetauschern. Schon deshalb kann/sollte/muss anders "abgeglichen" werden, - zumindest müssen eventuell andere Prioritäten gewählt werden, können bei der Auswahl der Alternativen einer Hydraulikstrategie anders bewertet werden.
Früher war ein hoher Brennstoffverbrauch ja schon fast ein willkommenes Anzeichen für Wohlstand, - praktisch ein Statussysmbol.
HEUTE stellt sich aber zurecht endlich die Effizienzfrage einer Heizungsanlage. DANN ist der hydraulische Abgleich immer dabei, - und der gehört in die Hände eines Fachmannes !
Können wir uns wenigstens darauf einigen ?
Sooo einfach ist das nämlich alles nicht !
Grüße HeiZie
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Zeit:
06.05.2010 13:26:58
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Wenn ich das als Laie mal zusammenfassen darf:
Der Brennwertnutzen steht und fällt mit dem hydraulischen Abgleich.
Gruß Karl
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06.05.2010 14:13:50
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Volltreffer!
Wolfgang Frenzel
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06.05.2010 14:29:09
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Zitat von Kalif Storch  ...Der Brennwertnutzen steht und fällt mit dem hydraulischen Abgleich... - nö, Bad zu kalt, im Wohnzimmer würgen die THVs pfeifend den Volumenstrom ab um den Raum nicht zu überheizen, und dennoch kann dabei ein ganz doller Brennwerteffekt rauskommen. Gruß Ratzeful
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06.05.2010 14:37:36
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Brennwertnutzen Ratzefuh... Brennwertnutzen!!!
Gruß Karl
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06.05.2010 15:00:16
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Zitat von Kalif Storch  Brennwertnutzen Ratzefuh... Brennwertnutzen!!! Ich kann auch bei optimaler Ausnutzung des Brennstoffes mahr als unbendingt nötig verbrauchen... Ein supa-dupa-Öko-Spar-Auto verbraucht bei unnützen Fahrten unnütz Sprit. Wenn auch sehr effizient. Gruß Ratzeful
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06.05.2010 15:02:01
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So wollt ich das verstanden wissen!!
Danke für die volkstümliche Erklärung.
Gruß Karl
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06.05.2010 15:47:41
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Zitat von Ratzeful  Zitat von Kalif Storch  Brennwertnutzen Ratzefuh... Brennwertnutzen!!! Ich kann auch bei optimaler Ausnutzung des Brennstoffes mahr als unbendingt nötig verbrauchen... Ein supa-dupa-Öko-Spar-Auto verbraucht bei unnützen Fahrten unnütz Sprit. Wenn auch sehr effizient. Gruß Ratzeful Also eine effiziente Spritausnutzung bei unsinnigen Fahrten? Daraus darf man schließen, dass effizient unsinnig ist oder unsinnig effizient ist. Wenn ich jetzt den Sprit wegschütte, hab ich wenigstens den Reifenverschleiß erspart. Damit steigt die Gesamteffizienz... Gruß Heinz
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06.05.2010 15:55:03
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Na, jetzt redet ihr aber Blödsinn. Die effizienteste Anlage ist die abgeschaltete Anlage :>))
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06.05.2010 15:57:50
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Zitat von OldBo  Na, jetzt redet ihr aber Blödsinn. Die effizienteste Anlage ist die abgeschaltete Anlage :>)) Nicht nur jetzt. Wolle
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06.05.2010 15:58:51
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Zitat von OldBo  Na, jetzt redet ihr aber Blödsinn. Die effizienteste Anlage ist die abgeschaltete Anlage :>)) Der Lehrer sollte den Koeffizientennicht außerachtlassen! Gruß Karl
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06.05.2010 16:00:12
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Zitat von HeiZie 
HEUTE stellt sich aber zurecht endlich die Effizienzfrage einer Heizungsanlage. DANN ist der hydraulische Abgleich immer dabei, - und der gehört in die Hände eines Fachmannes !
Können wir uns wenigstens darauf einigen ?
Grüße HeiZie
Von meiner Seite Ja! mfg ulli
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06.05.2010 20:23:17
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nochmals eine Frage:
Gibt es Heizungsanlage bei denen absolut kein Hydr. Abgleich möglich ist?
Ich spiel jetzt bestimmt schon bald 2 jahre mit der voreinstellung der Ventile. da passiert immer nix. 1x dröhnen sie wie laut und wenn die voreinstellung bei allen HK auf 7 bzw. auf null steht ist alles sehr sehr ruhig alle HK werden gleichmäßig warm und die differenz von vor rücklauf ist rund 10°. Kann so was sein?
ich habe einen großen HK mit Typ22 und 1/2 Leitung die anderen (8stck)HK sind alle 3/8 Leitungen und Typ 10 bzw Typ 11
Kann das sein das da gar kein Abgleich möglich ist?
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06.05.2010 20:33:56
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Ein Abgleich bei einer Zweirohrheizung ist immer möglich. Nur wenn es eine Einrohrheizung sein sollte, dann ist die Vorgehensweise ein wenig anders und es soll auch Fälle geben, bei denen es nicht funktioniert :>)) Gruß Bruno Bosy
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06.05.2010 21:14:05
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Guten Tag OldBo
und wie kann man eine Einrohrheizung erkennen?
Das es sich um eine Einrohrheizung handeln könnte, wäre gut möglich. das Haus ist von einem Bauträger vor ca. 27 Jahren erstellt worden. Aus Kostengründen könnte ich mir schon Vorstellen, dass es sich um einen Einrohrheizung handelt. Ich denke auch mal das eine Einrohrheizung billiger ist, beim Rohre verlegen, und es auch deshalb eine Einrohrheizung sein könnte. Nur wie erkennt man einigermaßen zuverlässig, das es sich um eine Einrohrheizung handelt?
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06.05.2010 21:21:37
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06.05.2010 21:47:43
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vielen dank oldbo
die skizzen sind mir einleuchtend und gut erklärt.
aber wie kann ich in natura erkennen ob es sich um eine Einrohrleitung handelt.
ich kann ja nicht einfach den Fussboden usw aufreisen um nach zu gucken.
Die HK sehen aus, das z.b links der Zulauf ist und rechts der Ablauf. aber ob das alles an einer Ringleitung hängt kann ich ja nicht sehen. gibt es irgenwelche Eigenarten oder Eigenschaften wie man feststellen kann ob es sich um eine Einrohrheizung handelt?
mit einem Thermometer hatte ich mal gemessen, da werden alle HK gleichmäßig warm.
schöne Grüße
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06.05.2010 21:54:16
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Naja, eigentlich merkt man es am Vorlauf der einzelnen Heizkörörper. Am Anfang ist die Temperatur hoch und wird an jedem HK niedriger, vorausgesetzt, dass alle HK mitlaufen. Gruß Bruno Bosy
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08.05.2010 06:56:05
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Für alle, die es noch nicht gesehen haben, ein aktueller Spezial- linkaber nur für kurze Zeit !! Gruß Karl
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09.05.2010 11:30:37
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Ausschnitt aus Artikel OldBo
Die Güte der Hydraulik einer Anlage (mit Heizkörpern) zu überprüfen, ist eigentlich sehr einfach. Die Wärmezufuhr wird abgeschaltet und die Anlage kühlt mit laufender Pumpe ab, dabei müssen alle HK-Ventile voll aufgedreht sein. Wenn das Anlagenwasser abgekühlt ist, wird die Pumpe abgeschaltet und der Wärmeerzeuger hochgeheizt. Nach dem Erreichen der maximalen Temperatur wird die Pumpe wieder eingeschaltet. Nun wird überprüft, ob das warme Wasser relativ gleichzeitig an allen Heizkörpern ankommt. Wenn einzelne Heizkörper zu schnell warm werden, dann bekommen sie zu viel Wasser...
Frage dazu:
Kann man die Pumpe an jeder Anlage (jeder Hersteller) abschalten? und wenn ja, wie und wo wird die Pumpe abgeschaltet?
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09.05.2010 13:40:29
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Nein, kann man nicht.
Mir fehlt auch der Zusammenhang zwischen Wassermenge und Gleichzeitigkeit. Heizkörper am Ende eines langen Stranges werden bei ausgekühlter Anlage später warm, aber das sagt doch nichts über die Wassermenge aus!
Die Spreizung sagt etwas über die Wassermenge aus.
Michael
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09.05.2010 13:55:13
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@ichkannnichts
vor einiger Zeit hab ich einen recht langen Beitrag (auf Seite 1) für Dich verfasst.
2 Wochen und ein größerer Abschweif in dem thread später, präsentierst Du immernoch alternative Abgleichstrategien.
Mach es doch einfach so wie dort von mir beschrieben, schreib Dir vorher sämtliche Einstellungen auf...und wenn Du mit dem Schema unzufrieden bist, machst Du es halt wieder rückgängig ;)
Ich denke der präsentierte Weg ist schon so ziemlich der günstigste den Du als nicht-Fachmann einschlagen kannst und Du wirst mit dem Ergebnis zufrieden sein.
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Zeit:
12.05.2010 10:30:34
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Entsprechend HeiZies Vorschlag habe ich mich mit der installierten Heizkörperleistung befasst und weiss inzwischen auch, wie man die für andere Temperaturen umrechnet. Soweit, so gut. Aber wie berechnet man die Leistung einer FBH? Ich kenne die Meterlänge des Rohrs und die Fläche, zudem das verwendete Rohr. Einmal wurde Fließestrich verwendet, einmal Betonestrich, falls das einen Unterschied macht. Der Boden ist gefliest. Ein Rechenbeispiel wäre toll.
Michael
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12.05.2010 21:31:16
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Hallo, Rechenbeispiel gibts auf meiner WebSite unter "Hydraulik Spezial" - Fußbodenheizung Gruß Scheithauer
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12.05.2010 21:46:32
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Ich finde nur ein Beispiel zur Auslegung der Volumenströme. Ich suche aber ein Beispiel zur Leistungsermittelung einer bestehenden FBH mit unbekannten Volumenströmen.
Naiverweise würde ich die Rohroberfläche der mittleren Schicht mal dem Wärmeleitkoeffizienten rechnen und hoffen, dass der Estrich einen so viel niedrigeren Koeffizienten hat, dass nur noch der Widerstand beim Wärmeübergang an die Luft anfällt.
Lieber wäre mir allerdings ein Rechenverfahren, dessen Wahrheitsgehalt bekannt hoch ist. Die Korrekturfaktoren sind schon mal interessant.
Michael
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