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Zeit:
15.03.2012 21:55:41
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Aufgrund von hoher Luftfeuchtigkeit aber auch von sehr lauter Geräuschübertragung unserer Junkers LP 250 in alle Räume unseres zweistöckigen Hauses probiert die Baufirma seit knapp einem Jahr einen für uns zufriedenstellenden Zustand herzustellen.
Dabei wurde mir kürzlich erklärt, dass der gemessene Volumenwert an den Tellerventilen maßgeblich ist. Die sichtbare Einstellung am Display des Gerätes könne daher durchaus niedriger sein.
In unserem Fall ist laut Display eine Luftvolumenleistung von 170 m³/h eingestellt, gemessen an den Tellerventilen wurde in Summe über 204 m³/h.
Als Laie frage ich mich:
- ist die Differenz in den eingeschobenen Schallvolumen Elementen (Helios Typ SVE Schaumstoff) begründet?
- Wenn das Gerät Luft durch Rohrverengende Schallelement drückt, steigt dann nicht auch der Energiebedarf und die produzierte Lautstärke?
- Ist es normal, dass man ein ständiges Rauschen (wie Klimaanlagen im Hotel) als normal hinnehmen muss?
Über ein paar Tips für ein ruhiges Zuhause würden wir uns sehr freuen.
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Zeit:
15.03.2012 22:36:04
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Leider weiß ich nicht mit welcher Technik der Volumenstrom am Gerät gemessen wird. Normalerweise wird der Volumenstrom am Tellerventil über einen Trichter mit Flügelrad gemessen. Messungenauigkeiten erklären jedoch die sehr geringfügige Differenz von 34 m³/h. An den Schalldämmelementen liegt es nicht. Ob Schalldämmelemente einen höheren Widerstand und demzufolge einen höheren Stromverbrauch erzeugen, darüber streiten sich die Geister. Prinzipiell ja, jedoch nur unwesentlich. Der Vorteil überwiegt jedoch. Ein ständiges lautes Rauschen (liegt im Auge des Betrachters) sollte nicht sein und bei richtiger Auslegung wird sich der Schalldruckpegel besonders bei der geringen Luftmenge auch im zulässigen Bereich bewegen. Eventuell sind die Luftauslässe falsch Dimensioniert.
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Zeit:
16.03.2012 13:56:09
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- ist die Differenz in den eingeschobenen Schallvolumen Elementen (Helios Typ SVE Schaumstoff) begründet?
Nein. Durch die Elemente kann natürlich nichts verloren gehen. Es könnte allenfalls sein, dass durch die Druckerhöhung minimals geringere Werte am Gerät gemessen werden. Der Einfluss ist aber <1% und damit nicht praxisrelevant. Da ich das Gerät nicht kenne, kann ich aber nicht sagen, wie genau die Messung dort ist. Das kann Dir aber der Hersteller sagen. In jedem Fall ist die Messung an den Ventilen auch in der Regel mit deutlichen Messfehlern versehen.
- Wenn das Gerät Luft durch Rohrverengende Schallelement drückt, steigt dann nicht auch der Energiebedarf und die produzierte Lautstärke?
Ja klar. Das ist gerade bei den SVE-Elementen der Fall, weil die zur Drosselung eingesetzt werden. Normale Telefonieschalldämpfer haben dagegen häufig keinen messbaren Verlust. Die SVE-Elemente haben auch je nach Drosselung eine gewisse Entwicklung von Eigenschall (=Rauschen). Da gibts Kennlinien in den Datenblättern. Mir waren die Dinger in einigen Zimmern auch zu laut. Deshalb drossel ich dort teilweise mit Filtervlies. Das ist absolut lautlos.
- Ist es normal, dass man ein ständiges Rauschen (wie Klimaanlagen im Hotel) als normal hinnehmen muss?
Jein. Es gibt da glaube ich Grenzwerte, aber juristisch ist das sehr schwieriges und undankbares Terrain. Wenn das Rauschen nur von den Ventilen kommt, kann man es in der Regel durch Änderung von Ventilen und Drosselung deutlich minimieren. Bei uns hört man aktuell quasi gar nichts (LW 0.3).
Ich würde an Eurer Stelle zusätzlich auch einfach mal probieren, die Anlage mit geringerer Leistung laufen zu lassen. M.E. reichen 25m³/h pro Person oder ein Luftwechsel von ca. 0.3 voll aus, wenn man nicht gerade Raucher ist...
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Zeit:
18.03.2012 21:40:08
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Es gibt auch Anlagen, bei denen am Auslass keine Ventile mit Luftregelung sitzen. Diese Geräuschquelle gibt es somit nicht. Die Luft quillt dann in einer Art "Luftbrunnen" aus den Öffnungen in den Raum. Die Luftmengeneinstellung geschieht an einem zentralen Hausverteiler oder zentral pro Stockwerk. Der macht dann zwar auch Geräusche, die aber durch die Rohre gedämmt werden - sofern die dafür geeigneten Kunststoffrohre verwendet werden. Die vom Hersteller vorgeschriebenen Mindestrohrlängen vom Verteiler zu den Auslässen sind dabei wichtig, um die Dämmwirkung zu haben. Beispielsweise Pluggit baut solche Systeme.
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