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Zeit:
21.03.2012 21:20:48
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@Thomas.B
Meine Nachbarn mit Kaminöfen stellen seit vielen Jahren schon garkeine gelben Säcke mehr auser mit Dosen hinaus. Am Ruß des Kamin sieht man es fast jede Woche ob Grün, Gelb oder Blau? Sie sagen, warum soll ich den gelben Sack verschenken, ist ja kostenloser Brennstoff, wird ja sowieso verbrannt?
Gruß
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Zeit:
21.03.2012 22:48:12
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@ Hans Dorn: Gerne. Freut mich, wenn es Dir etwas gebracht hat.
@ Clemens68: Deine Nachbarn - falls das so stimmt - sollten mal schön vorsichtig sein. Oder ggf. Du, falls es nicht stimmt oder zumindest nicht zu beweisen ist. Ich möchte hier keine Propaganda für das Verbrennen von Verpackungsmüll machen. Das ist nun mal in privaten Kleinfeuerungsanlagen verboten. In Müllverbrennungsanlagen und anderen Großfeuerungsanlagen wird es hingegen in großem Stil gemacht und sehr viel Geld damit verdient. Da liegt vieles im Argen, was ich hier im Moment nicht diskutieren will. Fakt ist aber, daß in den angesprochenen Großanlagen durch entsprechende Feuerungsanlagen und Staubfilter die Umweltauflagen eingehalten werden - hoffentlich und meistens. Abgesehen von der rechtlichen Lage, hat man das in einem Kaminofen oder Holzkessel wahrscheinlich nicht, so daß zumindest zeitweise mit nicht tolerierbaren Emissionen zu rechnen ist. Also bitte: Drehe mir hier nicht unterschwellig das Wort im Munde um. Genau so, wie ich es beschrieben habe, ist es rein feuerungstechnisch und ökologisch vernünftig machbar - und trotzdem verboten. Die fraglichen Milchkartons bestehen ganz überwiegend aus Papier bzw. Pappe - entweder gewachst oder mit PE-Außenbeschichtung. Die in diesem Falle sehr dünne Alufolie (2...3 Mal dünner als handelsübliche Haushaltsfolie) nimmt an der Verbrennung nicht teil und falls doch, wäre es auch nicht schlimm. Trotzdem sollte die Asche als Hausmüll entsorgt werden und nicht auf dem Kompost geschüttet werden, was bei der ausschließlichen Verbrennung von Brennholz eine ökologisch gute Alternative ist - aber wahrs. ebenso verboten ist (Düngemittelverordnung, k.A. ob die im privatem Bereich auch greift - allg. umstrittene Geschichte). So ein Tetrapack (1l) enthält reichlich 1g Aluminium. Sicherlich nicht die Welt und die strikte Trennung der Asche ist vielleicht Ansichtssache; aber ich mache es eben so. So bleiben als fragliche Substanz letztendlich die sehr dünnen PE-Folien, die im Lagenaufbau verwendet werden. Diese verbrennen zusammen mit den Holzspänen oder Pellets ausreichend langsam und kontrolliert - kein Ruß, keine unvollständige Verbrennung etc. - gutes Glutbett und möglichst ein Holzofen mit Sekundärluftführung vorausgesetzt. Aber - um das noch mal ganz klar zu sagen: Die gleichen Folien (Größe, Dicke, Gesamtmenge) einfach in den Ofen werfen geht nicht. Das würde mit ziemlicher Sicherheit zu den bereits ausführlich erklärten Problemen führen. Das wäre hinsichtlich der Emissionen indiskutabel und würde auch der Feuerungsanlage nicht gut tun. Wer meint, auf diese Art sparen zu können, irrst sich wahrscheinlich bereits mittelfristig gewaltig - selbst wenn er keinen Ärger mit den Nachbarn bekommt und sich ökologisch keinen Kopf macht. Würde man übrigens ganz normales Brennholz sehr kleinteilig aufspalten (wie man es zum Anzünden gerne macht oder noch dünner), hätte man zumindest in einer Übergangsphase ganz ähnliche Probleme. Es hat wie bereits erklärt wenig mit dem Brennstoff zu tun - wohl aber mit seinem Vergasungsverhalten, welches eine dafür ungeeignete Feuerungsanlage schnell überfordern kann.
Gruß Thomas
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Zeit:
23.03.2012 20:45:48
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Wenn man vorhat, nur Pellets zu verheizen, dann kann man den Aschekasten einfach voll Ache machen, so daß keine Luft mehr von unten kommt. Pellets verbrennen von oben angezündet durch aus gut.
Sollte bei viel Ache im Aschekasten jedoch das Feuer von unten angefacht werden, kann es im Rostbereich zu heiß werden. Also wenn, dann gleich den ganzen Kasten voll machen!
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Zeit:
29.03.2012 23:54:18
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Hallo, ich hab jetzt ein paar Tage nicht mehr hier reingeschaut, wegen dem Katzenhickhack.. Ich habs jetzt so gelöst: Ein Lochblech vom Baumarkt, vorne und seitlich nach oben gebogen mit 5mm² großen Löchern liegt nun unten im Heizkessel. Erst etwas Anzündeholz, darauf dann der Papiersack mit der Katzenstreu. Nein, das Zeug ist nicht triefend naß, Pellets saugen wahnsinnig gut! Funktioniert wunderbar. Ach ja, weil der Einwand wegen dem Bischen Katzenpisse kam: Harnstofflösung ist eine umweltschonende Chemikalie zur AbgasreinigungSchaut, auch wenn ihr Katzen nicht mögt, ich verwende nun kein Bentonit mehr, sondern Holz. Wenn es ausgedient hat, verbrenne ich es. Selbst wenn sich da noch ein kleines Stückchen Kaka drinnen sein sollte, und ich fische das meiste raus, dann ist das sicher nicht so schlimm, wie Plastik zu verheizen. Ich säubere das Katzenklo oft und Katzenstreu kostet. So aber habe ich dank meiner 2 kleinen Scheißer ca 750kg zusätzliches Heizmaterial im Jahr. Das wirft man doch nicht weg. Liebe Grüße, Robert
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30.03.2012 05:41:37
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eben. Un ddie Katzen auch nicht!
die 750kg ersetzen schließlich 300 Liter Öl.
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30.03.2012 08:38:44
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Zitat von schorni1  eben. Un ddie Katzen auch nicht!
die 750kg ersetzen schließlich 300 Liter Öl. Aber nur theoretisch :>))
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Zeit:
30.03.2012 12:34:55
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Nu, dann spar ich theoretisch 300L Öl im Jahr. Oder die Katzenstreu ist gratis. Kann man so oder so sehen.
sagen wir, 250€ jedes Jahr gespart, das ist doch nicht Nichts, oder? Eigentlich ists ja mehr, denn die Pellets sind ergiebiger als Bentonit und auch billiger.
Gruß, Robert
;)
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Zeit:
31.03.2012 00:32:44
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Zitat von Rob3rt  ...Ich säubere das Katzenklo oft und Katzenstreu kostet. So aber habe ich dank meiner 2 kleinen Scheißer ca 750kg zusätzliches Heizmaterial im Jahr. Das wirft man doch nicht weg.[...] bist du sicher, dass das katzen sind? bei dem verbrauch würde ich eher auf elefantenkühe tippen. mfg bernhard
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Zeit:
31.03.2012 06:56:41
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Der zoologische Brennstoff-Berater empfiehlt bei Elefanten-Kühen grobe Hackschnitzel!!
;-))
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31.03.2012 07:24:46
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@ aflicht: Kennst Du den Film Garfield 2 - Faulheit verpflichtet? Als Katzendiener Jon bei Scotland Yard eine Vermißtenanzeige für seinen geliebten Kater aufgeben will: er wiegt ungefähr 19kg... So ungefähr muß Du Dir das vorstellen - mal Zwei versteht sich.
@ Rob3rt: Laß Dich nicht ärgern. Du machst das bestimmt richtig. Wobei - die 750kg-Geschichte wirft natürlich schon Fragen auf. Aber was soll's. ist die Katze glücklich, freut sich der Mensch. Dein Lochblech wird nicht lange halten und wahrscheinlich auch bei der Reinigung des Kessels nerven. Aber es ist erst einmal eine Lösung und kostet nicht viel. Bei diesen Dimensionen stößt die Tetrapak-Idee an ihre Grenzen. Eine andere Lösung kann in leeren Konservendosen bestehen, in die Löcher zum einhängen in den Feuerhaken geschlagen werden (Dorn, die Mühe, diese zu bohren, lohnt nicht) zzgl. ggf. einiger weiterer Lüftungslöcher. Die gefüllten Dosen bugsierst Du dann mit dem Feuerhaken auf die Glut. Wenn die Pellets ausgebrannt sind, kann man die Dosen bei Bedarf auch im laufendem Betrieb wieder aus der Glut angeln und nach Abkühlung erneut befüllen. Die Blechdosen werden es auch nicht lange machen, aber einige Male kann man sie sicher wiederverwenden und ein Kostenfaktor ist es auch nicht. Der Grundgedanke ist immer der gleiche: wirksame Oberfläche reduzieren. für langsame Aufheizung, Trocknung und Ausgasung der Pellets sorgen. In diesem Sinne hat Deine Lösung Schwachstellen. Im Grunde verhinderst Du nur, daß die Pellets zu großen Teilen durch den Rost fallen. Ausschließlich damit kannst sowieso nicht heizen - Du brauchst immer ein starkes Unterfeuer bzw. Glutbett. Durch die Mischung relativiert sich auch der Wasseranteil im Brennstoff. Kessel und Schornstein sollten vor Verheizung der "angefeuchteten" Pellets gut durchgewärmt sein. Die Temperaturen am Schornsteinkopf sollten in der aktiven Brennphase über 100°C liegen, wenn keine Kohle im Spiel ist - sonst > 160°C. Zumindest im Sommer, wenn die Pellets auch noch länger gelagert werden sollen, wäre es von Vorteil, Möglichkeiten zum Trocknen der Pellets zu nutzen. Am einfachsten ist es, sie an einem heißem Tag auf einer befestigten Hoffläche auszukippen und dann wieder zusammenzufegen. Abgesehen von der Geruchsentwicklung und dem viel besseren Brennverhalten stellst Du so auch weitgehend den normalen Heizwert der Pellets wieder her.
Gruß Thomas
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Zeit:
01.04.2012 22:56:30
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Ich weiß nicht was bisher geschrieben wurde. Pellets lassen sich mit speziellen Einsätzen auch in Kaminöfen verheizen. Diese Einsätze sind aber immer aus Edelstahl, und führen nur die nötige Luft zu, sodas der Holzofen nicht mit der 3-4fachen Leistung durch die Pellets überhitzt. Durch Pellets kann sich der Stahl des Ofens verziehen, da die Energie um das vielfache höher ist als bei Stückholz. Die Verbrennung von Pellets in Stückholzöfen muß daher gedrosselt sein, es gibt dafür spezielle Einsätze.
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Zeit:
02.04.2012 20:33:16
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Zeit:
27.11.2012 18:57:02
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die Firma Tulipiippu macht Ofeneinsätze für Pellets
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