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Zeit:
28.03.2012 09:21:06
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Hallo zusammen,
wir leben seit nun mehr etwas über ein halbes Jahr im neuen Haus und zwei Leitungen der FBH weisen bereits starke Verfärbungen auf!
Interessanterweise sind es tatsächlich nur zwei Leitungen und da auch nur beim Vorlauf, am Rücklauf sieht alles noch wunderbar aus. Auch die Tacosetter sind noch glasklar an den betroffenen Kreisen... Die Verfärbung geht ins dunkelgräuliche und ist am Stärksten direkt unterhalb des Tacosetters.
Ob eine Spülung vor der Befüllung der FBH durchgeführt wurde und ob das Heizungswasser behandelt wurde, kann ich leider nicht beantworten. Ich weiß nur, dass als nachträglich unser Badheizkörper eingebaut wurde, da hat unser Heizi mit normalem Leitungswasser die Anlage aufgefüllt... Als ich neulich unseren Heizi kontaktierte und bezüglich der Verfärbungen befragte, da bekam ich nur die Antwort, dass dies absolut normal sei und ich höchstwahrscheinlich in ca. 2 Jahren auch die Tacosetter nicht mehr richtig ablesen könnte, da sich das Wasser dort auch verfärben würde.
Ich habe mir bereits die Beiträge auf bosy-online durchgelesen und wollte mal fragen wie Ihr jetzt am Ehesten mit der gegebenen Situation umgehen würdet? Ohne entsprechende Behandlung des Heizungswasser ist es sicherlich "normal", dass Verfärbungen auftreten, aber ist dies einfach so hinzunehmen oder stellt es womöglich einen Mangel dar?
Info: Gebaut mit einem GÜ, genaue Beauftragung bezüglich der FBH sind mir nicht bekannt.
Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Gruß Bildemich ;)
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Zeit:
28.03.2012 09:51:23
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Wie hoch ist die Wasserhärte? Was für eine Anlage?
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Zeit:
28.03.2012 10:08:28
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Zitat von muscheid  Wie hoch ist die Wasserhärte? Was für eine Anlage? Unser Leitungswasser hat den Härtegrad "weich". Bezüglich der Anlage kann ich aktuell leider nichts genaues sagen und müßte heute Abend den Hersteller nachreichen. Ich meine, dass es sich bei den Rohren um 17,5er handelt...
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Zeit:
28.03.2012 10:30:45
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Bei weichem Wasser ist das kein Mangel. Aufbereiten muß man Wasser hauptsächlich bei viel Wasserinhalt, zB mit Puffer.
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Zeit:
28.03.2012 11:27:49
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ich vermute mal der Rost kommt von dem nachträglich installierten Badheizkörper.
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Zeit:
28.03.2012 11:59:51
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Zitat von muscheid  Bei weichem Wasser ist das kein Mangel. Ok, dass beruhigt ja schon mal ein wenig. Dennoch bleibt die Frage, warum die Verfärbungen dann auftreten und ob Maßnahmen ergriffen werden sollten, um dies zukünftig zu verhindern? Zitat von muscheid  Aufbereiten muß man Wasser hauptsächlich bei viel Wasserinhalt, zB mit Puffer. Einen Puffer haben wir nicht verbaut, Heizungswasser läuft direkt von der Heizung in die Heizkreisverteiler. Zitat von Expert35  ich vermute mal der Rost kommt von dem nachträglich installierten Badheizkörper. Hatte ich auch schon in Erwägung gezogen, da dieser im Vorwege nicht durchgespült wurde. Außerdem ist die Leitung zum Badheizkörper auch eine der zwei betroffenen, die andere ist übrigens der Badezimmerkreis. Was mich allerdings auch so wundert, ist, dass es gerade die Leitung für den Vorlauf betrifft? Hätte jetzt eher erwartet, dass die Leitung vom Rücklauf betroffen wäre, aber diese sieht noch aus wie am ersten Tag...
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28.03.2012 13:52:19
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Welche Ursache genau vorliegt kann niemand sagen. Und es ist unwichtig. Vermutlich sitzt da irgendwo ein Stahlparikel und rostet. Heizungswasser ist eben nicht "tot" - es verändert sich. Und nirgendwo steht daß ein Heizkörper vor Montage zu spülen ist.
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Zeit:
28.03.2012 15:47:26
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Zitat von muscheid  Bei weichem Wasser ist das kein Mangel. Aufbereiten muß man Wasser hauptsächlich bei viel Wasserinhalt, zB mit Puffer. Mit Verlaub, das Wasser muß gemessen werden, und dann nach Vorschrift des Wärmeerzeugers "zubereitet" werden. Da sind die Vorschriften für salzhaltige oder salzarme Fahrweise relevant. Ob Alu oder Edelstahlwärmeerzeuger bei Brennwertgeräten. Aber immer ist die VDI 2035 einzuhalten. Gruß Arne
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Zeit:
29.03.2012 07:55:50
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Also oben heisst es " Härtegrad weich". Und es ist eine kleine Anlage. Die Hersteller verweisen heute auf die VDI 2035. Zulässige Minimalanforderung ist also, mal 8°dH und bis 19 kw Leistung vorausgesetzt, eine Befüllung mit Rohwasser. Man könnte noch inhibieren - seh ich aber kritisch. 1. wird das nie richtig kontrolliert, 2. wär ein Anlagenbuch mit den Füllmengen erforderlich.
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Zeit:
29.03.2012 08:16:40
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Vielen Dank allen Beteiligten.
Ich bin jetzt zwar leicht verwirrt aufgrund der Diskussion bezüglich der Einhaltung der VDI 2035, aber es kam zumindest schon mal kein Aufschrei, dass diese Verfahrensweise grob fahrlässig seitens des Heizis gewesen ist. Somit werde ich es einfach mal weiter beobachten und im Zweifel noch mal berichten. Ein gewisser Verschmutzunggrad ist für mich persönlich auch nicht weiter dramatisch, sofern dadurch die Funktionalität nicht eingeschränkt wird. Was zum Beispiel definitiv der Fall wäre, wenn sich die Tacosetter später nicht mehr ablesen lassen sollten...
Da aber "nur" zwei Leitungen betroffen sind und das auch nur in einem kleinen Teilstück, mache ich mir erst mal keine Gedanken mehr darüber.
Also, abermals vielen Dank für Eure fachmännische Unterstützung.
Gruß Bildedich
PS: Bei einer falschen Schlussfolgerung meinerseits, bitte ich um Wortmeldug ;)
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Zeit:
29.03.2012 09:11:44
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Du siehst das vollkommen richtig. Selbst wenn die Tacosetter sich verklemmen und dadurch nicht mehr anzeigen. Das wäre kein Mangel. Die Anlagenfunktionalität wird dadurch auch nicht beeinträchtigt.
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Zeit:
06.04.2012 14:59:20
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Härtegrad "weich" ist doch ziemlich vage ausgedrückt. Die Anforderungen hängen ja auch vom Wärmeerzeuger ab. Stiebel Eltron verlangt z.B. bei der LWZ303 (Wärmepumpe) max. 2°dH. Früher schrieben sie bei derselben Anlage 14°dH vor, aber die Probleme häuften sich, z.B. verkalkte Rückschlagventile. Das Wärmepumpenforum ist voll mit Berichten über solche Probleme.
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Zeit:
12.04.2012 11:52:18
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Der Badheizkörper ist das Problem. Was soll denn normaler unbehandelter Stahl auch anderes machen, als rosten? Der dazu notwendige Sauerstoff kommt durch die Fußbodenheizung, denn 100% Sauerstoff diffusionsdicht sind die Kunststoffrohre nicht. Eventuell wäre ein Edelstahlheizkörper eine Alternative gewesen.
Gruß Thomas
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Zeit:
14.11.2012 13:40:00
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Zitat von KarlNapf  Härtegrad "weich" ist doch ziemlich vage ausgedrückt. Die Anforderungen hängen ja auch vom Wärmeerzeuger ab. Stiebel Eltron verlangt z.B. bei der LWZ303 (Wärmepumpe) max. 2°dH. Früher schrieben sie bei derselben Anlage 14°dH vor, aber die Probleme häuften sich, z.B. verkalkte Rückschlagventile. Das[...] Tecalor schreibt für THZ sogar < 1 dH vor. Gibt dazu eigenen Thread Kalkwasser in THZ ... andere Befüllungen führen früher oder später wohl zu Problemen.
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