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Thema: Kaufberatung Flachkollektoren
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Kaufberatung Flachkollektoren
Verfasser:
johnny_chicago
Zeit: 02.04.2012 10:18:54
1698373
Hallo --

Ich bin auf der Suche nach Kollektoren - der Energieberater hatte mir eine sinnvolle Fläche von 7.5 m^2 vorgerechnet, dabei aber Kollektoren mit eta0/a1/a2 von 0.84/3.86/0.014 vorgesehen. Ich habe rund 3 m Breite mal 4 m Höhe Platz, da scheint mir der beste Ansatz 2 Reihen zu je 2 Kollektoren hinzusetzen.

Nun gibt es natürlich sehr schöne Kollektoren zu ebenfalls äusserst vorzüglichen Preisen, deren Leistungswerte dem vorgeschlagenen entsprechen, aber andererseits gibt es halt auch solche Teile wie dieses:

http://www.heizung-solar24.de/Solar/Solarkollektoren/Solarkollektor-HEWALEX-KS2500TLP-AC-2-51m::503.html

Das natürlich laut SPF (http://www.solarenergy.ch/fileadmin/daten/reportInterface/kollektoren/factsheets/scf1334de.pdf) schon etwas abfällt, aber eben sehr günstig ist, und mit 4 Kollektoren eine Fläche von 8.9 m^2 bietet.

Kann man hier grob abschätzen, wie sich das verhält - bringt eine grössere Aperturfläche mehr als die schlechteren Werte kosten?

Ich möchte schon ein sinnvolles Maximum rausholen, vor allem da ich mit einer Südostausrichtung nicht wirklich ideal liege. Wenigstens kann ich durch die Heizungsunterstützung schon mit niedrigen Temperaturen einiges herausholen. Aber wenn ich vier Kollektoren à 1000 zu vier Kollektoren à 350 vergleiche, dann müssen die teureren schon richtig, richtig viel mehr bringen.

Wie verschaltet man 4 Kollektoren am Besten? Hintereinander oder parallel? Vor allem mit diesen Harfenabsorbern ist mir das noch nicht ganz klar.

Nebenher, VRK hatte wurde auch durchgerechnet, da bräuchte ich aber bei der benötigten Apertur mehr Bruttofläche als ich habe.
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 02.04.2012 11:01:46
1698384
Ich bin auf der Suche nach Kollektoren - der Energieberater hatte mir eine sinnvolle Fläche von 7.5 m^2 vorgerechnet, dabei aber Kollektoren mit eta0/a1/a2 von 0.84/3.86/0.014 vorgesehen. Ich habe rund 3 m Breite mal 4 m Höhe Platz, da scheint mir der beste Ansatz 2 Reihen zu je 2 Kollektoren hinzusetzen.


Was bitte, ist eine sinnvolle Fläche?

Was hat der EB von Haus aus für ein Gewerbe?

Leider hast du keine Angaben über das Haus gemacht...

7,5 m² isst für WW eventuell zu viel und für HU zu wenig...

Nun gibt es natürlich sehr schöne Kollektoren zu ebenfalls äusserst vorzüglichen Preisen, deren Leistungswerte dem vorgeschlagenen entsprechen, aber andererseits gibt es halt auch solche Teile wie dieses:

Ein Kolli muß nach m.M. nicht sehr schön sein, sondern zweckmäßig und preiswert.

http://www.heizung-solar24.de/Solar/Solarkollektoren/Solarkollektor-HEWALEX-KS2500TLP-AC-2-51m::503.html

Das natürlich laut SPF (http://www.solarenergy.ch/fileadmin/daten/reportInterface/kollektoren/factsheets/scf1334de.pdf) schon etwas abfällt, aber eben sehr günstig ist, und mit 4 Kollektoren eine Fläche von 8.9 m^2 bietet.

Kann man hier grob abschätzen, wie sich das verhält - bringt eine grössere Aperturfläche mehr als die schlechteren Werte kosten?


Wir haben auch Hewalex auf dem Dach, deswegen weil wir ihn für preiswert einstufen. Er hat zwar ~ 10% weniger Jahresleistung als der Spitzenreiter, kostet aber deutlich weniger als diee Hälfte...

Ich möchte schon ein sinnvolles Maximum rausholen, vor allem da ich mit einer Südostausrichtung nicht wirklich ideal liege. Wenigstens kann ich durch die Heizungsunterstützung schon mit niedrigen Temperaturen einiges herausholen. Aber wenn ich vier Kollektoren à 1000 zu vier Kollektoren à 350 vergleiche, dann müssen die teureren schon richtig, richtig viel mehr bringen.

Korrekt!

Wie verschaltet man 4 Kollektoren am Besten? Hintereinander oder parallel? Vor allem mit diesen Harfenabsorbern ist mir das noch nicht ganz klar.

Die würde ich quadratische verschalten: 2 x 2, also je 2 in Reihe und beide reihen parallel.

Nebenher, VRK hatte wurde auch durchgerechnet, da bräuchte ich aber bei der benötigten Apertur mehr Bruttofläche als ich habe.

Korrekt!

Mach doch bitte weitere Angaben über Haus und Bewohner, also Wohnfläche, Personenzahl, Dachneigung, Ausrichtung genau usw...

Gruß

Heinz
Verfasser:
johnny_chicago
Zeit: 02.04.2012 11:44:09
1698401
Heinz --

Sinnvoll laut seiner Definition ist ein Jahresertrag von 525kWh/m^2/Jahr. Über den genauen Wert würde ich nicht streiten wollen, die Logik ist halt, dass pro Zusatz-m^2 der Preis steigt, der durchschnittliche Ertrag der Gesamtfläche sinkt. Ist mir nachvollziehbar.

Und natürlich geht's um WW und Heizungsunterstützung: beide zusammen haben einen Bedarf von etwa 13000kWh/a, von denen rechnerisch etwa 4000 von der Solarthermie kommen sollten.

Ausrichtung ist Südost, Dachneigung ist 45°, aufständern geht nicht.

Wie gesagt, ich bin an mehreren Fronten begrenzt - ich habe nicht unendlich Fläche zur Verfügung und möchte aus dem Gegebenen sinnvoll herausziehen können. Will heissen, dass ich durchaus mehr Geld für mehr Leistung ausgeben mag, das aber irgendwo quantifizieren können möchte.

Zum Verschalten, also z.B. Mitte unten rein in beide, dann die unteren an den Aussenkanten mit den oberen verbinden, und oben in der Mitte raus?
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 02.04.2012 12:43:06
1698429
Sinnvoll laut seiner Definition ist ein Jahresertrag von 525kWh/m^2/Jahr.

Die 525 usw... sind der Ertragsnachweis und nicht der Ertrag! Beispiel Die 525... schafft jeder förderfähige Kolli.

Nochmal: Was hat der EB für einen Beruf?



Und natürlich geht's um WW und Heizungsunterstützung: beide zusammen haben einen Bedarf von etwa 13000kWh/a, von denen rechnerisch etwa 4000 von der Solarthermie kommen sollten.

Wir ernten von 18,8 m² brutto ca 7000 kWh/a, das sind 372 kWh/a.

Ausrichtung ist Südost, Dachneigung ist 45°, aufständern geht nicht.

Genau SO oder? 45° ist recht wenig, dafür kommt dann sehr viel im Sommer runter, wenn man es kaum braucht...

Gruß

Heinz

PS: Solange du nicht ausreichend Daten anbietest, solange kann man dir kaum was raten...
Verfasser:
johnny_chicago
Zeit: 02.04.2012 13:40:39
1698452
@Heinz, deswegen schrieb ich auch "über den genauen Wert würde ich nicht streiten wollen". Die letzten nutzbaren kWh's sind halt überproportional teuer, weil man dazu wesentlich mehr Fläche braucht, ob man da jetzt meinetwegen auf 550 oder 500 auslegen will (6.8 bzw 8.4 m^2 Apertur in meinem Fall).

Wirklich relevant ist es auch nicht - Deine 18m^2 brutto passen nicht auf mein Dach. Meine maximale Bruttofläche liegt bei 12m^2 - wenn denn die Dimensionen der Kollektoren hundertprozentig passen würden. Das wären dann nach EB's Auslegung 430kWh/m^2a oder rund 4700 für das ganze Feld im Jahr. Wenn ich einen Top-Kollektor mit vielleicht 500 EUR/m^2 ansetzen würde, würden die rund 700kWh jährlicher Mehrertrag einen Zusatzinvest von 2000 EUR bedeutend. Bei heutigen Ölpreisen rentierte sich das in 28 Jahren. Und ja, ich weiss, dass die Preise steigen. Trotzdem würde ich da noch zweimal drüber nachdenken, bevor ich das täte.

Die Empfehlung des EB an sich ist in meinen Augen durchaus stimmig.

Ich bin hier übrigens wirklich auf der Suche nach einer Kaufberatung: dass ich vier FK's aufs Dach haben will, ist soweit geklärt. Es geht mir darum, im momentanen Angebot auf dem Markt Kollektoren zu finden, bei denen das Verhältnis zwischen Preis, Leistung und Aperturfläche für meinen Bedarf passt.

Bei Kollektoren zu 350 EUR sehe ich übrigens einen Invest von gut 2000 EUR (Speicher, UVR, und Solarleitung nach oben sind schon da, Montage wird in Eigenleistung gemacht). Dafür 4000kWh/Jahr zu bekommen, macht die Sache im Vergleich zum Öl schon nach gut 5 Jahren rentabel. Auch wenn ich eher ökologisch als ökonomisch denke, gefällt mir das :-)


Ich verstehe allerdings die Frage nach dem Beruf des EB nicht - der Mensch ist Bau-Ing und vereidigter Sachverständiger. Was soll er auch sonst schon sein?
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 02.04.2012 14:01:15
1698458
@Heinz, deswegen schrieb ich auch "über den genauen Wert würde ich nicht streiten wollen". Die letzten nutzbaren kWh's sind halt überproportional teuer, weil man dazu wesentlich mehr Fläche braucht, ob man da jetzt meinetwegen auf 550 oder 500 auslegen will (6.8 bzw 8.4 m^2 Apertur in meinem Fall).

Du wirst da weder 500 noch 550 rausbekommen...

Wirklich relevant ist es auch nicht - Deine 18m^2 brutto passen nicht auf mein Dach. Meine maximale Bruttofläche liegt bei 12m^2 - wenn denn die Dimensionen der Kollektoren hundertprozentig passen würden. Das wären dann nach EB's Auslegung 430kWh/m^2a oder rund 4700 für das ganze Feld im Jahr. Wenn ich einen Top-Kollektor mit vielleicht 500 EUR/m^2 ansetzen würde, würden die rund 700kWh jährlicher Mehrertrag einen Zusatzinvest von 2000 EUR bedeutend. Bei heutigen Ölpreisen rentierte sich das in 28 Jahren. Und ja, ich weiss, dass die Preise steigen. Trotzdem würde ich da noch zweimal drüber nachdenken, bevor ich das täte.


430 schaffst du auch nicht.

Die Empfehlung des EB an sich ist in meinen Augen durchaus stimmig.

Leider hast du zuwenig Daten gebracht, aber ich halte es nicht für stimmig, lasse mich jedoch gerne aufklären...

Ich bin hier übrigens wirklich auf der Suche nach einer Kaufberatung: dass ich vier FK's aufs Dach haben will, ist soweit geklärt. Es geht mir darum, im momentanen Angebot auf dem Markt Kollektoren zu finden, bei denen das Verhältnis zwischen Preis, Leistung und Aperturfläche für meinen Bedarf passt.

Dann such dir Kollis aus, schau dir Preise an und Prüfberichte, danach treffe eine Entscheidung.


Bei Kollektoren zu 350 EUR sehe ich übrigens einen Invest von gut 2000 EUR (Speicher, UVR, und Solarleitung nach oben sind schon da, Montage wird in Eigenleistung gemacht). Dafür 4000kWh/Jahr zu bekommen, macht die Sache im Vergleich zum Öl schon nach gut 5 Jahren rentabel. Auch wenn ich eher ökologisch als ökonomisch denke, gefällt mir das :-)

4000 kWh im Jahr? Dann glaub mal dran...


Ich verstehe allerdings die Frage nach dem Beruf des EB nicht - der Mensch ist Bau-Ing und vereidigter Sachverständiger. Was soll er auch sonst schon sein?

Da gäbe es viele Möglichkeiten...

Gruß

Heinz
Verfasser:
Saarheizer
Zeit: 04.04.2012 07:56:09
1699126
Wenn hier grade über die Hewalex gesprochen, gibt es einen besonderen Grund (außer den Maßen) das die 2000er den 2500er vorgezogen werden?
@hjk der Händler auf deiner Seite verkauft der auch überregional?

Gruß Peter
Verfasser:
m.haardt
Zeit: 04.04.2012 08:09:32
1699133
@h.j.k: Ich habe mit drei Kollektoren 2011 2560 kWh bekommen. Je kleiner die Anlage, desto höher der Ertrag pro Kollektor, leider. Ohne HU über PWT wäre das allerdings nicht drin und die Ausrichtung mit Aufständerung SSW 60 Grad braucht es vermutlich auch, damit in der Übergangszeit Spitzenerträge da sind.

Um die 400 kWh/m^2a sind bei kleinen Anlagen drin, wenn man sich Mühe gibt. Mit der dreifachen Anzahl ist bei Dir zu erwarten, dass der Ertrag pro Kollektor ein wenig sinkt.

Michael
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 04.04.2012 08:41:21
1699146
@hjk der Händler auf deiner Seite verkauft der auch überregional?

Das ist der Händler, der mir von Hewa damals genannt wurde.

Nicht verwandt und nicht verschwägert, auch nicht befreundet ;-)))

Gruß

Heinz
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 04.04.2012 08:44:17
1699150
Um die 400 kWh/m^2a sind bei kleinen Anlagen drin, wenn man sich Mühe gibt. Mit der dreifachen Anzahl ist bei Dir zu erwarten, dass der Ertrag pro Kollektor ein wenig sinkt.


Klar, allerdings hat der "Berater" vom TE aus meiner Sicht von ST wenig Ahnung, siehe die 525 kWh...

Gruß

Heinz
Verfasser:
johnny_chicago
Zeit: 04.04.2012 09:09:28
1699163
@Saarheizer,

Ich habe - eben wegen der Masse - die 2500er im Blick. Die 2000er scheinen prinzipiell der gleiche Aufbau mit weniger Fläche zu sein.

Wegen meines Platzproblemes will ich halt optimieren, und da die meisten Flachkollektoren grob 2x1.1m sind, kann ich halt nicht mehr als vier hinsetzen. Die 2500er haben ungefähr 2x1.25m.

@hjk,

Ich kann immer noch nicht ganz nachvollziehen, wo Deine Einschätzung herkommt: zu der Beratung gehört immer auch eine Wirtschaftlichkeitsrechnung dazu, und da spielt dann schon mit, dass der Grenznutzen über die Fläche abnimmt, während der Preis linear steigt. Dass die Ertragswerte bei einer Simulation nie genau stimmen können, stellt niemand in Frage, genau wie die Tatsache, dass als Cut Off die 525kWh/m^2a recht willkürlich vorgeschlagen wurden. Die Beratung kam mit einer ganzen Serie Charts, die dem Kunden ermöglicht, bei anderen gewünschten Cut Offs die Fläche abzulesen, und dementsprechend abzuschätzen, wieviele Kollektoren man haben will.
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 04.04.2012 12:03:58
1699268
@hjk,

Ich kann immer noch nicht ganz nachvollziehen, wo Deine Einschätzung herkommt: zu der Beratung gehört immer auch eine Wirtschaftlichkeitsrechnung dazu, und da spielt dann schon mit, dass der Grenznutzen über die Fläche abnimmt, während der Preis linear steigt. Dass die Ertragswerte bei einer Simulation nie genau stimmen können, stellt niemand in Frage, genau wie die Tatsache, dass als Cut Off die 525kWh/m^2a recht willkürlich vorgeschlagen wurden. Die Beratung kam mit einer ganzen Serie Charts, die dem Kunden ermöglicht, bei anderen gewünschten Cut Offs die Fläche abzulesen, und dementsprechend abzuschätzen, wieviele Kollektoren man haben will.



Ein wenig bin ich schon ratlos, wenn ich deinen Text lese...

Der wirtschaftlichste Anzahl ist EIN Kolli, was keinen Sinn macht.
HU würde ich bei kleiner Wohnfläche ab mindestens 8 m² sehen, das ist aber noch zu wenig.

Es ist ein Unterschied, ob der Kessel ab Februar oder ab März oder ab April aus bleiben kann oder nicht.
Bei Kleinstanlagen, wie du sie für HU vorhast, sehe ich keinen wirklichen Sinn drin, weil der Kessel in Betrieb bleibt.

Mein Rat, arbeite dich in die Grundlagen ein, damit du verstehst um was es hier geht. Und nochmal, die 525.. sind für HU NICHT erreichbar!!!!

Gruß

Heinz
Verfasser:
johnny_chicago
Zeit: 04.04.2012 14:00:28
1699353
Heinz,

Ich mag jetzt nicht so tief in die Wirtschaftstheorie abschweifen, aber wir sind uns doch einig, dass jeder zusätzliche Kollektor weniger bringt als der vorherige, und dass jeder zusätzliche Kollektor das gleiche kostet als der vorherige?

Unter den Umständen muss ich halt entscheiden, der wievielte Kollektor für mich ungünstig wird. Da ich ausserdem nur eine beschränkte Fläche habe, ist die Entscheidung für vier Kollektoren, und rund 8m^2 Fläche gefallen. Sicher, die Anlage wird proportional mit 4 teurer als Deine mit 9, weil Solarleitung, Pumpenstation etc nicht dementsprechend umgelegt werden, aber damit muss/kann ich leben. 4 zur Heizungsunterstützung sind günstiger als 2 für WW.

Und ich habe mich schon - auch mit Hilfe Deiner Seiten - in die Grundlagen eingearbeitet. Deswegen steht da auch ein ausreichend grosser Speicher, den ich an mehreren Punkten be- und entladen kann, und eine Heizung, die trotz Heizkörpern mit einer VL-Temperatur von unter 40° auskommt. Dazu eine intelligente Steuerung, die die maximale Puffertemperatur in Funktion der Anwesenheit der Bewohner vorgibt. Wenn tagsüber alle ausgeflogen sind, verlangt der Puffer seine 25-38°, je nach Aussentemperatur. Wenn die Solaranlage die liefern kann, wird der Kessel tagsüber aus bleiben.
Verfasser:
Manfred G.
Zeit: 04.04.2012 14:55:16
1699380
Hallo

Heizungsunterstützung erfordert schon etwas mehr Power, vor allem wenn man normale Heizkörper hat, und Südost ist auch nachteilig.

Ich fahre mit 12m² (Apertur) mit SW Ausrichtung in Ö, das geht schon recht gut. (im WZ und Küche auch normale Heizkörper)

Es gibt auch 3x2m Module (optimalste Ausnutzung), oder einfach 2 Reihen mit a 3 Standard FK (2x1m) die Hewalex sind nicht gerade die aperturstärksten FK (aber günstig)

8m² ist für mich eine etwas bessere WW Anlage, ich würde das überdenken.


mfG Manfred

www.solartirol.at
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 04.04.2012 16:19:05
1699408
Wenn die Solaranlage die liefern kann, wird der Kessel tagsüber aus bleiben.

Eine Solarthermische Anlage liefert keine Temperaturen, sondern kWh.

Und ein Puffer sollte so geladen werden, dass ein möglichst hoher eta der STA erreicht wird.

Gruß

Heinz
Verfasser:
olli43
Zeit: 04.04.2012 18:18:07
1699451
Zitat von h.j.k. Beitrag anzeigen
Wenn die Solaranlage die liefern kann, wird der Kessel tagsüber aus bleiben.

Eine Solarthermische Anlage liefert keine Temperaturen, sondern kWh.

Und ein Puffer sollte so geladen werden, dass ein möglichst hoher eta der STA erreicht[...]



Dein Problem ist, daß Du andere für so minderbemittelt hältst. Da kann einem schon mal die Lust vergehen, nachzufragen.
Verfasser:
m.haardt
Zeit: 04.04.2012 19:50:24
1699486
Zur Ergänzung sinnloser Theorie: Ein Kollektor ist am wirtschaftlichsten (wenn man nicht mehr kWh ab Tag braucht, als er liefern kann), eine Solaranlage mit einem Kollektor nicht. ;-)

Bei wenig Fläche würde ich WW und Direktheizung machen. Ein Puffer lohnt nur, wenn die Anlage so viel bringt, dass man puffern muss. Und selbst dann ist Direktheizung zusätzlich noch sinnvoll, aber nicht mehr zwingend nötig. h.j.k braucht die Puffer, weil die Anlage so gross ist, dass sie erheblich mehr leisten kann, als man am Tag braucht. Bei kleinen Anlagen reicht die HU nur für den laufenden Tag, also direkt ab ins Haus damit und fertig.

Ich spreche Energieberatern mehrheitlich ab, die Thematik ausreichend zu durchdringen.

Michael
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 04.04.2012 21:02:07
1699520
Hallo Michael,

h.j.k braucht die Puffer, weil die Anlage so gross ist, dass sie erheblich mehr leisten kann, als man am Tag braucht. Bei kleinen Anlagen reicht die HU nur für den laufenden Tag, also direkt ab ins Haus damit und fertig.

Das ist m.M. n. richtig und auch nicht, denn der WE brummt dann trotzdem weiter, dadurch wird der Einsparungeffekt minimiert.
Wenn der Nachtbedarf am Tage mit geerntet werden kann, zwischengelagert und nachts verbraucht wird, steigt sofort der Anlagenwirkungsgrad.

Gruß

Heinz
Verfasser:
m.haardt
Zeit: 04.04.2012 21:15:10
1699526
Vom Kernwinter abgesehen ist die Heizung bei uns nachts komplett aus. Aber klar, wenn das Haus nicht als Puffer fungieren kann, braucht man eben einen externen Puffer.

Bei 8 qm wird aber kaum was zu puffern übrig bleiben, bei Deiner Anlage schon. So meinte ich das.

Michael
Verfasser:
volRot
Zeit: 04.04.2012 21:25:23
1699534
HY,

es gibt eine klare Berechnung was die Sonne so her gibt Solarthermieund ein Kollektor kann nie mehr liefern als die Sonne oooder?

Gruß
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 04.04.2012 21:26:46
1699536
Michael,

Bei uns läuft die FBH von 3 - 7 Uhr und von 11 - 18 Uhr.
Wenn wir Glück haben, reicht die Speichermenge bis zum nächsten Sonnenschein. Deswegen auch morgens die Wartepause. Hab mich immer geärgert, wenn morgens um 8 der Brenner anläuft, obwohl kurz danach die Sonne kommt.

Gruß

Heinz
Verfasser:
johnny_chicago
Zeit: 04.04.2012 21:31:33
1699537
@Manfred,

Hast Du einen Link zu den 3x2m Modulen? Das wäre äusserst ideal!

Die Sache mit 3 Standards funktioniert leider nicht: die Teile haben meist kurz über einen Meter, z.B. 1.04, und dann braucht es oft noch mal 8-10 cm dazwischen. Das gibt dann eine Breite von um 3.30, und das passt dann leider nicht mehr :-(

@hjk,

Das habe ich durchaus verstanden. Und um den Wirkungsgrad zu steigern, habe ich darauf hingearbeitet, erstens einen verlässlich tiefen RL zu haben und zweitens mit niedrigen VL-Temperaturen arbeiten zu können.

@m.haardt,

Teil der Überlegungen bei mir war sehr hartes Trinkwasser und wenig Begeisterung, einen Speicher zu entkalken - also Frischwasserstation. Das bedingt dann sowieso einen Heizwasser-Puffer. Da der momentan verbaute Öler aus den frühen Nachkriegsjahren stammt und die Heizkreise auf maximale VL's von 37-38 Grad ausgelegt sind, hätte ich mich auch nicht getraut, da direkt mit Kesseltemperaturen von 70 Grad reinzufeuern :-)
Verfasser:
Manfred G.
Zeit: 04.04.2012 23:22:21
1699618
Zitat von johnny_chicago Beitrag anzeigen
@Manfred,

Hast Du einen Link zu den 3x2m Modulen? Das wäre äusserst ideal!

Die Sache mit 3 Standards funktioniert leider nicht: die Teile haben meist kurz über einen Meter, z.B. 1.04, und dann braucht es oft noch mal 8-10 cm dazwischen. Das gibt dann eine Breite von um[...]


du musst nur googeln (z.B. Stichwort Grossflächenkollektor) da kommt schon einiges dazu.

Beispiel FK 3x2m

mfG Manfred

meine Solarpage
Verfasser:
johnny_chicago
Zeit: 05.04.2012 09:38:06
1699725
Manfred, das Suchwort 'Grossflächenkollektor' hat geholfen - danke.