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Haustechnikforum
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Thema: Zubatherm raus, Pellets rein?
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Seite 2 von 2 [Beitrag 36 bis 53 von 53]erste <12>letzte 
Zubatherm raus, Pellets rein?
Verfasser:
testfahrer
Zeit: 30.05.2012 21:46:26
1721823
Nur so viel.

Beratung durch Zubatherm Mitarbeiter vor Ort. Der hat vorgeschlagen den Buderus Solarspeicher zu belassen. Mit der WW Erzeugung gab es auch keine Probleme. Die Zahlen waren auch schlecht als die Solaranlage WW machte.
JAZ 2,5 warum auch immer.
Keine Probleme mit dem Kunststoffbehälter.
Keine Beschwerden durch Nachbarn, wegen Lärm. Was die Garage damit zu tun hat ist Fantasie.
Die Entscheidung für eine Pelletsheizung ist noch lange nicht gefallen. Es ist auch noch eine LWP im Rennen.
Den Rest des Schreibergusses muss jeder selbst wissen, was er dazu denkt.
Verfasser:
siriuszwo
Zeit: 31.05.2012 00:54:27
1721897
Zitat von testfahrer Beitrag anzeigen
Nur so viel.

Beratung durch Zubatherm Mitarbeiter vor Ort. Der hat vorgeschlagen den Buderus Solarspeicher zu belassen. Mit der WW Erzeugung gab es auch keine Probleme. Die Zahlen waren auch schlecht als die Solaranlage WW machte.
JAZ 2,5 warum auch immer.
Keine Probleme[...]




Ich habe diese "Outing" recht "zeitnah" nach "Veröffentlichung" bemerkt. Nun war ja auch bisher nicht besonders reger Betrieb in diesem Faden, ich weiss ja auch nicht, wann Du "das" gefunden hast und wie lange Du über eine "Reaktion" nachgedacht hast...., aber es war bis zu Deiner "Meldung" fast beängstigende Ruhe im Faden ....

Ich jedenfalls war ob dieser "Zeilen" erst mal etwas baff und habe überlegt, welche "justizialblen" Tatbestände mit diesem "Aufsatz" berührt sein könnten....

Da diese "Zeilen" immer noch "vorhanden" sind, scheint es wohl noch "in der Toleranz" zu sein...

Ich habe ja 2007 - 2009 recht ähnliche Erfahrungen mit einer LW-WP von AI gemacht. Sowohl HB als auch der Service aus Kasendorf haben sich eine Zeit lang "die Klinke in die Hand gegeben", um die Ursache für die miesen AZ (im Fraunhofer-Feldtest) zu finden, ... Fehlanzeige, die Wahrheit kam leider nur durch dieses Forum (wenn auch meist nur indirekt...) zutage. Der Schriftwechsel mit dem Hersteller wurde irgendwann 2008 von "Kasendorfer Seite" abgebrochen (Ich grüsse Sie, Herr Weber, falls Sie noch "Produkt-Manager" sind und hier "mitlesen"...)...

So gesehen ist der von Dir so bezeichnete "Schreiberguss" eigentlich ein Schuss nach hinten, aus dem DU Dir nix machen musst.....
Verfasser:
lwp-spezi
Zeit: 31.05.2012 14:09:23
1722092
Zitat von siriuszwo Beitrag anzeigen
Zitat von testfahrer Beitrag anzeigen
[...]




Ich habe diese "Outing" recht "zeitnah" nach "Veröffentlichung" bemerkt. Nun war ja auch bisher nicht besonders reger Betrieb in diesem Faden, ich weiss ja auch nicht, wann Du "das" gefunden hast und wie lange Du über eine "Reaktion" nachgedacht hast...., aber es war bis[...]


Wenn keine richtige Beratung stattgefunden hat und keine Abstimmung in das vorhandene Heizungssystem umgesetzt wurde kommt nichts dabei raus.

Da hilft auch die beste Wärmepumpe nicht !

Dipl.Ing Hans-Jürgen Seifert schreibt zur Luft/Wasser Wärmepumpe folgendes:

Die Wärmepumpe und der verzweifelte Versuch eine faszinierende Technologie zu verteufeln

Ein gut funktionierendes Wärmepumpensystem leistet einen großen Beitrag für den Klimaschutz und die Energieeinsparung. Dennoch geistern häufig negative Schlagzeilen durch die Presse. Warum diese allzu oft unqualifiziert sind, erläutert Dipl. Ing. Hans-Jürgen Seifert in seinem engagierten Beitrag.

Die neue Art der Elektroheizung/ Versteckte Stromfresser/ keine makellose Ökobilanz/ Klimakiller im Schafspelz/ Achillesferse Kältemittel/ zu teuer/ schlechte Ergebnisse

Solche und ähnlich ketzerische Sprüche liest man in letzter Zeit immer häufiger. Was steckt dahinter und warum melden sich immer mehr selbst ernannte Experten zu Wort? Keine andere Branche bei den regenerativen Energien hatte in den letzten Jahren eine derartige Zuwachsrate wie die Wärmepumpe und wurde für konventionelle Heiztechnik langsam aber sicher ein ernst zu nehmender Konkurrent. Der Einbau einer Wärmepumpe geht meist zu Lasten eines Oel,- Gas oder Pelletskessel. Wartungen, Gaszähler und Schornsteine werden nicht benötigt bzw. abgemeldet. Des einen Leid, des anderen Freud, so ist nun mal das Geschäft. Neid und Missgunst werden erzeugt und um noch was zu retten oder Frust abzubauen ist jedes Mittel recht.

Wer sind diese Schreiberlinge und welche Motive bewegen sie?

Verdeutlichen wir uns zunächst den Aufbau einer Wärmepumpe mit Erdsonden. Es handelt sich hierbei um ein System mit den Komponenten aus Hydrologie/Geologie, Kältetechnik, Regelungstechnik und Heizungstechnik. Sind alle Anlagenteile fachmännisch geplant und ausgeführt, haben wir ein gut funktionierendes Wärmepumpensystem. Es gibt sicherlich nicht all zu viele Menschen, welche diese Fachgebiete alle gleich gut beherrschen, außer natürlich die so genannten Experten die scheinbar von allem Ahnung haben und in Wirklichkeit wenig wissen und aus dem Zusammenhang herausgelösten Unsinn verbreiten.

Die Motive sind ebenso verschiedener Natur. Über verlorene Umsätze ist keiner so richtig glücklich. Arbeitet man für die Öl– oder Gaslobby, ist man vom Wärmepumpen – Boom selbstverständlich nicht begeistert und dass man dann „ Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing“ praktiziert, ist ja auch nicht ungewöhnlich. Reichen sachliche Argumente nicht aus, wird es eben über Klima und Umwelt versucht, am besten unter dem Mantel der Verbraucherschützer oder ökologischer Wohltätigskeitsgebilde. Eines ist wohl jedem klar, viele Publikationen finanzieren sich über Anzeigen aus Industrie und Wirtschaft. Eine objektive Betrachtungsweise wird es deshalb selten geben und sind wir ehrlich, so haben wir eigentlich alle irgendwie eine subjektive voreingenommene Sichtweite.

So weit, so gut, kommen wir mal zu den Fakten.

Die neue Art Elektroheizung oder versteckte Stromfresser ist der plumpe Versuch, die Wärmepumpe als eine Elektroheizung mit hohen Stromkosten zu suggerieren. Schlechte Beispiele, die es wohl überall gibt, werden hochgepuscht um Panik zu erzeugen. Gern bedienen sich die Halbwissenden dabei kurzer, wenig aussagefähiger Feldversuche oder dem Nachplappern von Gerüchten. Keiner hat sich bisher auf den größten repräsentativen Feldtest von 220 Wärmepumpen von 1996-2003 in der Schweiz und dessen Schlussbericht bezogen. Natürlich erreicht nicht jede Wärmepumpenanlage was sie verspricht und die Ursachen liegen zumeist in fehlender Erfahrung und Kompetenz oder in Annahme des billigsten Angebotes. Es macht halt einen Unterschied, ob ich mich beim Kauf von einem paar Schuhe vertue oder beim Kauf einer Wärmepumpe. Mancher verwechselt halt Fachwissen, mit im Internet verbreiteten Weisheiten.

Übrigens wird es bald vorgeschriebene Mindestesjahresarbeitszahlen für Wärmepumpenanlagen geben. Dies ist richtig und sollte selbstverständlich für alle regenerativen Energien eingeführt werden. Wenn Sie zum Beispiel glauben, dass alle Solaranlagen wirtschaftlich sind oder alle Brennwertkessel im Brennwertbereich arbeiten, dann glauben Sie auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Die meisten Wärmenpumpenbesitzer sind nach unseren Umfragen mit ihren Verbräuchen mehr als zufrieden und daran kommt auch der härteste Kritiker nicht vorbei, denn anders ist dieser sagenhafte Boom nicht zu erklären.

Zieht die Panikmache „Stromfresser“ nicht, versucht man es mit Ökologie und Umwelt. Da wird einfach behauptet, dass die Wärmepumpe ihren Strom aus dem Kohlekraftwerk bezieht und dabei auf Grund des schlechten Wirkungsgrades ihre Wirtschaftlichkeit bereits dort verliert. Wer lesen kann ist im Vorteil, und wer dazu auch noch rechnen kann, erst recht. Da werden die Verluste im Kraftwerk einfach auf die Gesamtenergiebilanz übertragen, obwohl bei einer guten Wärmepumpenanlage dreiviertel der erzeugten Energie aus der Erde bzw. der Sonnenenergie resultieren. Dass der Anteil des Stromes aus Photovoltaik, Wind,
Bioanlagen und Kraft-Wärme-Kopplung ständig zunimmt und auch die Kohlekraftwerke weiter modernisiert werden, wird schlicht übersehen. Dabei ist laut Energieeinsparverordnung der Primärenergiefaktor von Wärmepumpen wesentlich besser als bei anderen Energieträgern.

Komisch ist auch, dass die Bundesregierung diese schreckliche Technologie ab 2008 fördert, was zuvor schon in anderen Bundesländern wie Sachsen-Anhalt mit bis zu fünftausend Euro praktiziert wird. Unabhängig davon ist interessant, dass mich bei zahlreichen Fachvorträgen und individuellen Beratungen bisher nur ein Einziger nach der Primärnergieeinsparung gefragt hat. Die Bauwilligen bzw. Heizungsanlagenbesitzer fragen in erster Linie nach der Heizkostenersparnis, was ja wohl auch verständlich ist.

Wenn nun gar nichts zieht, versucht es man halt mal mit umweltunfreundlichen Kältemitteln. Das Kältemittel je nach Zusammensetzung ozonschädigend und als Treibhauseffekt fördernd wirken, ist sicherlich allgemein bekannt. Mit dem Verbot von FCKW- Kältemittel und deren Ersatz durch FKW- Kältemittel hat man den Schritt in die richtige Richtung unternommen und ich bin mir sicher, dass es hier in naher Zukunft neue Entwicklungen geben wird, welche noch umweltfreundlicher sind. Eines wird nur durch die Wärmepumpenkritiker vollkommen verkannt bzw. bewusst vergessen. Der Anteil an Kältemitteln in Wärmepumpen macht im Vergleich zum Kühlanlagenbau, zu Großkälteanlagen, zu Klimaanlagen in Fahrzeugen, Kühl- und Gefrierschränken nur einen Bruchteil an Umweltbelastung aus. Wer glaubt, dass diese Schlaumeier ihr Auto ohne Klimaanlage fahren und ihre Lebensmittel in Erdlöchern aufbewahren, der glaubt dass Politiker zukünftig mit dem Fahrrad fahren bzw. ihre Dienstreisen mit dem Segelflugzeug machen.

Kühle Rechner behaupten, die Wärmepumpe rechnet sich ebenso wenig, wie Solar. Bei Wirtschaftslichkeitsberechnungen für eine Wärmepumpe verhält es jedoch sich so wie beim Kauf/ Verkauf von Immobilien. Je nachdem, ob man Käufer, Verkäufer oder Bänker ist, hat man verschiedene Bewertungen vor sich. Egal wie man es betrachtet, es wird immer unterschiedliche Motive geben eine Investition zu tätigen. Nicht jedes Auto welches 350 PS hat, wird auch ausgefahren. Für den Einen ist der Energieverbrauch, für den Anderen die Rückflußdauer und für den Nächsten die Sicherheit, Prestige oder Schutz vor Inflation ausschlaggebend. Vergleiche hinken oft und je nach Bezugsbasis ist der Mehrpreis für eine Wärmepumpe unterschiedlich hoch. Bezieht man dies auf eine Brennwerttechnik in Kombination mit einer Solaranlage ist der Unterschied sehr gering. Blickt man mit offenen Augen in die Zukunft, so ist wohl absolut sicher, dass die Energiepreise weiter horrend steigen werden und die Schere zugunsten der Wärmepumpe weiter auf geht.

Fassen wir das Ganze noch einmal zusammen:

Die Wärmepumpenanlage wird in nächster Zeit bei der Lösung der Energiefrage nicht weg zu denken sein, vorausgesetzt sie wird sorgfältig geplant und fachlich kompetent ausgeführt. Sie steht ganzjährig zur Verfügung und wird in Kombination mit passiver Kühlung oder Solar weiter an Effizienz gewinnen. Die größte Gefahr dabei sind nicht die Kritiker, wie leicht zu erkennen, sondern die Unterschätzung der Funktionalität als System in sich, die Planung, der Vertrieb und Einbau über Nicht-Fachleute sowie Preisdumping bzw. Geiz ist geil.

Gegengesteuert werden muss über schnelle Ergänzung, Vervollständigung und Aktualisierung von Regeln, Normen und Gesetzen zum Einsatz von Wärmepumpen einschließlich ihrer Peripherie, sowie der ständigen Weiterqualifizierung und Zertifizierung. Die Endverbraucher reagieren sensibel und haben ein feines Gespür für Trends und Entwicklungen. Bestes Beispiel dafür war der Verlauf der Pelletskessel im vergangenen Jahr. Die Einheitswärmepumpe, wie sich manche Hersteller gern wünschen, wird es nicht geben. Es geht auch nicht darum, die Wärmepumpe als Allerheilmittel heraus zu stellen. Dazu gehört auch die Einsicht, dass es je nach Gegebenheiten auch andere, bessere Lösungen geben kann. Im Interesse des Verbrauchers sollte für die Beheizung eines Gebäudes nach der effektivsten, ökonomisch und ökologisch sinnvollsten Lösung unter Einbeziehung des Wärmeschutzes gesucht werden, völlig frei von Lobbyismus.

Hans-Jürgen Seifert - Dipl. Ing. für Luft– und Kältetechnik,
Ingenieurbüro für Wärmepumpensysteme und rationelle Energieanwendung
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 31.05.2012 14:56:59
1722113
Moin,

bist Du das selbst, Hans-Jürgen?
Egal, schön abgeschrieben (eine "1" für die Fleißarbeit; ein Link hätte jedoch auch gereicht ;-) )
Zitat von lwp-spezi Beitrag anzeigen
Ein gut funktionierendes Wärmepumpensystem leistet einen großen Beitrag für den Klimaschutz und die Energieeinsparung.
Generelle Zweifel aufgrund der Menge an primärer Hilfsenergie.
Was sind schon 75% EE, wenn man mit einfachsten Mitteln mind. die Hälfte des gesamten Bedarfs im EFH mit >=98% EE zu deutlich geringeren Kosten decken könnte?
Zitat von lwp-spezi Beitrag anzeigen
.... und wurde für konventionelle Heiztechnik langsam aber sicher ein ernst zu nehmender Konkurrent.
Bitte nicht Markt und Ökologie verwechseln.
Zitat von lwp-spezi Beitrag anzeigen
....Eines ist wohl jedem klar, viele Publikationen finanzieren sich über Anzeigen aus Industrie und Wirtschaft.
...nicht zu vergessen: Die "sauberen" und gierigen 4 großen Stromkonzerne, die die nichtwissenden mit tollen Argumenten hinter's Licht führen... natürlich mit Unterstützung von Angie und Konsorten.
Zitat von lwp-spezi Beitrag anzeigen
....Da werden die Verluste im Kraftwerk einfach auf die Gesamtenergiebilanz übertragen,
Sollten die etwa unter den Tisch fallen, wenn die WP aus dem Strommix der Steckdose betrieben wird? Ich denke, wir sprechen von Öko-GESAMTbilanz!!!!!
Zitat von lwp-spezi Beitrag anzeigen
.... obwohl bei einer guten Wärmepumpenanlage dreiviertel der erzeugten Energie aus der Erde bzw. der Sonnenenergie resultieren.
= lächerliche Ausbeute, s.o.
Zitat von lwp-spezi Beitrag anzeigen
.... Komisch ist auch, dass die Bundesregierung diese schreckliche Technologie ab 2008 fördert, was zuvor schon in anderen Bundesländern wie Sachsen-Anhalt mit bis zu fünftausend Euro praktiziert wird.
Keineswegs komisch, sondern im höchsten Maße bedenklich.
Zitat von lwp-spezi Beitrag anzeigen
.... Die Bauwilligen bzw. Heizungsanlagenbesitzer fragen in erster Linie nach der Heizkostenersparnis, was ja wohl auch verständlich ist.
Geiz ist eben geil, auch wenn manche es noch nicht wirklich gerafft haben, wie man BEIDES haben kann, nämlich Ressourcen- UND Kosten-Einsparung.
Zitat von lwp-spezi Beitrag anzeigen
....und wird in Kombination mit passiver Kühlung oder Solar weiter an Effizienz gewinnen.
In meiner Jugend hat man nach frühem Lüften um 7:30h die Rolläden heruntergelassen und konnte es auch in heißen Sommern drinnen gut aushalten. Die Dämmung der Hülle damals (60er) war bei weitem nicht vergleichbar. Jetzt braucht man in gut gedämten Hütten auf einmal Kühlung?????

Grüße Michael
Verfasser:
siriuszwo
Zeit: 31.05.2012 16:14:00
1722133
@kd-schrauber

... herzlichen Dank für diesen Beitrag!!!!!

(Das meine ich als ehemaliges "WP-Opfer" (trotz "partieller" Meinungsverschiedenheiten ;-) )ganz ernst!!!)


... viele "schlaue" Sprüche vom lwp-spezi, für mich und viele Andere kommen die von ihm formulierten "Einsichten" leider zu spät ...

Und "übermütig" ist er auch noch: Er negiert die Ergebnisse von zwei Feldtests von Fraunhofer und die Ergebnisse von Lahr....
Verfasser:
testfahrer
Zeit: 31.05.2012 23:29:43
1722261
So,

jetzt bitte zurück zum Thema Pelletsheizung.

Ich habe jetzt ein paar Angebote bekommen.

KWB Easyfire EF2 GS 12
Comfort Heizkreis Regelung
Hocheffizientpumpen
2 gemischte Heizkreise (FBH und Heizkörper)
Kein Puffer
1 WW Speicher Ladepumpe
KWB Rührwerk Plus
Saugleitungen
Pelettslager Ausbau in Eigenleistung
Bestehende Solaranlage bleibt mit altem 300 Ltr. Solarspeicher und Regelung bestehen

ÖkoFEN Heizkessel PES12
Pelletronic 2 HK Regelung
Hocheffizientpumpen
2 gemischte Heizkreise (FBH und Heizkörper)
Puffer PSM500 Austria Email
1 WW Speicher Ladepumpe
ÖkoFEN Gewebetank Flexilo Compact niedrig
Wie die bestehende Solaranlage eingebunden wird ist aus dem Angebot nicht zu ersehen.
Über den Pufferspeicher finde ich auch keine richtigen Angaben ob er ein Solar WT hat.
So wie das für mich aussieht hat nur die Serie PSR oben und unten ein rohrregister.
Muss ich noch mal nachfragen, wie die Einbindung ist.

Paradigma Peletti III 10 KW
Systa Comfort 2 Regelung
Hocheffizientpumpen
2 gemischte Heizkreise (FBH und Heizkörper)
Kein Puffer
Maulwurfsystem
Saugleitungen
Pelettslager Ausbau in Eigenleistung
Bestehende Solaranlage bleibt mit altem 300 Ltr. Solarspeicher und Regelung bestehen

ETA Pelletsunit 11
5,7 Zoll Touchscreen Bedingung
Hocheffizientpumpen
2 gemischte Heizkreise (FBH und Heizkörper)
Puffer Vitocell 360-M 750 LTR.
Zirkulationspumpe
1 WW Speicher Ladepumpe
Saugsondensystem mit 3 Sonden
Saugleitungen
Pelettslager Ausbau in Eigenleistung
Bestehende Solaranlage wird in Vitocel 360 eingebunden, Regelung läuft dann über die ETA

Zu den Angebotspreisen möchte ich noch nichts sagen, das würde hier nur irritieren. Ihr könnt ja mal ein paar tipps abgeben.
Alle Kommentare über die Technik sind willkommen.
Was meinen die Experten ist das beste System?
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 01.06.2012 00:03:01
1722267
Moin,

verstehe nach wie vor nicht, dass es HB fertigbringen, eine bereits bestehende ST-Anlage nicht auch für HU = HeizungsUnterstützung zu verwenden, denn auch mit 7m² geht schon ein bisschen (in die FBH).
Genau, klär' das noch mal mit dem Speicher und seinen WT = WärmeTauschern.

Der FleXILO Compact bietet sicherlich mit die beste Raumausnutzung UND bedeutet nicht so viel "Bastelei".

Wenn nochmals die HL =Heizlast streng geprüft werden könnte, wäre u.U. auch ein 8kW-Kessel ausreichend. Allerdings müsste dann eine Schneckenaustragung aus dem Lager erfolgen, weil der kleine ÖkoFEN nicht als Saugversion verfügbar ist und andererseits die Raumhöhe (lt Deinen Angaben) nicht für die SMART-Anlage ausreicht.
Leider aus der Ferne alles schwierig zu beurteilen :-(

Empfehlenswert wäre jedenfalls noch, die Verbrennungsluft für den Brenner extern zuzuführen (hoffentlich ist die Wegstrecke bis zur nächsten Außenwand nicht zu lang). Dann bleibt die wärme im Winter auch im Raum. ;-)

Ob eine Zirku nötig ist, kann ich ohne Ansehen wirklich nicht beurteilen; wenn möglich --> Verzicht.

Jedenfalls machst Du mit DER Kombination (Nr.2) nichts falsch.

Grüße Michael
Verfasser:
siriuszwo
Zeit: 01.06.2012 09:24:28
1722348
@kd-schrauber

"Empfehlenswert wäre jedenfalls noch, die Verbrennungsluft für den Brenner extern zuzuführen (hoffentlich ist die Wegstrecke bis zur nächsten Außenwand nicht zu lang). Dann bleibt die wärme im Winter auch im Raum. ;-)"

Wie meinst Du das? Nur zur "Raumbelüftung", um nicht Luft aus den umliegenden Räumen zu ziehen? Oder für "raumluftunabhängigen" Betrieb?

Der Variowin bietet die Option "raumluftunabhängig", aber nur, wenn Abgas- und Zuluftrohröffnung nicht mehr als 500 mm auseinander liegen, also quasi nur realisierbar, wenn ein Schornstein zwei Züge direkt nebeneinander hat, von denen einer dann als Zuluftleitung dient.

An anderer Stelle "direkt" von außen anzusaugen darf wegen möglicher zu großer Druckdifferenzen nicht sein.....
Verfasser:
siriuszwo
Zeit: 01.06.2012 09:26:15
1722350
Zitat von testfahrer Beitrag anzeigen
So,

jetzt bitte zurück zum Thema Pelletsheizung.

Ich habe jetzt ein paar Angebote bekommen.

KWB Easyfire EF2 GS 12
Comfort Heizkreis Regelung
Hocheffizientpumpen
2 gemischte Heizkreise (FBH und Heizkörper)
Kein Puffer
1 WW[...]



Windhager hast Du nicht angefragt? Der VarioWin ist maßlich sehr kompakt....
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 01.06.2012 09:48:30
1722360
RLU-Betrieb mit Zuführung in Brennerhöhe (oder etwa = ...) ist für einen ÖkoFEN-Kessel prinzipiell überhaupt kein Problem.
Man sollte sich allerdings grundsätzlich über Luv und Lee der in Frage kommenden Hausseite bewusst sein. Berechnung hilft weiter (wg. Länge, Bögen, also Rohrreibungswiderstand sowieso unbedingt notwendig). Dann sieht man auch, ob die Bedingungen bei einem bereits vorhandenen Schacht/Schornsteinzug erfüllt sind.

Grüße Michael
Verfasser:
siriuszwo
Zeit: 01.06.2012 10:28:07
1722391
@kd-schrauber

Windhager sagte auch, das das theoretisch ginge, aber die Einschränkungen kämen meist von Schorni-Seite....
Verfasser:
testfahrer
Zeit: 01.06.2012 13:48:49
1722478
Ökofen hat ein neues Angebot gemacht.

ÖkoFEN Heizkessel PES12
Pelletronic 2 HK Regelung
Hocheffizientpumpen
2 gemischte Heizkreise (FBH und Heizkörper)
Puffer HS800L Kombispeicher 800l Panarotto Hygiosol light
1 WW Speicher Ladepumpe
ÖkoFEN Schneckenaustrag
Jetzt wird die bestehende Solaranlage berücksichtigt.

Eine nochmalige Heizlastberechnung macht wohl wenig sinn.
Ich habe drei Berechnungen und die kommen alle auf fast das gleiche Ergebnis. 8,8KW, 9,3KW und eins mit 7,9 KW wobei hier das Treppenhaus und die Diele/Galerie vergessen wurde. Deshalb bleibt die Heizlast bei 8,8 KW.

Gibt es nur Meinungen zu Ökofen und Windhager?
Windhager habe ich auch angefragt, habe aber noch kein Angebot.
Was ist mit dem ETA Angebot?

Ich habe einen einzügigen Kamin mit Belüftung 9x22cm.
Hier kann man den Brenner anschließen.
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 01.06.2012 14:39:09
1722498
Zitat von testfahrer Beitrag anzeigen
...Ich habe einen einzügigen Kamin mit Belüftung 9x22cm.
Hier kann man den Brenner anschließen....]
wie bereits gesagt: Es MUSS gerechnet werden.

Grüße Michael

PS: betr. HL: Is tein hydraulischeer Abgleich incl.? Der könnte nämlich dazu führen, dass die tatsächliche HL etwas sinkt (bevor Klagen kommen: ich weiß, dass in der EN12831 der HA nicht einfließt).
Wurde die HL lt EN12831 erstellt? Wenn N, dann ists sowieso Käse...
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 01.06.2012 15:04:45
1722509
Ergänzung zur HL...

Erfahrungsgemäß ist die HL-Berechnung auch nicht die eierlegende Wollmilchsau, man hat in der EN 12831 erhebliche Spielräume wie z.B. Wiederaufheizung, Wunsch-Raumtemp., deren Angaben das Ergebnis beeinflussen.

Da in D die wirklich kalten Tage meist an einer Hand abzuzählen sind, würde ich persönlich das "Wagnis" eingehen, den Kessel eine Nummer kleiner zu dimensionieren.
Extreme Kälte kann man durch durchgehenden Betrieb ohne Nachtabsenung/Abschaltung oder durch Hinzunahme von stundenweisem Betrieb eines Heizlüfters überbrücken.

Du siehst, ich bin echt gegen Überdimensionierung und Angstzuschläge... :-))

Was noch garnicht angesprochen wurde: Nachträgliche Dämm-Maßnahmen (oberste Geschossdecke, Kellerdecke, neue Fenster/Verglasung in der Reihenfolge des besten Kosten/Nutzen) möglich oder geplant?

Grüße Michael
Verfasser:
testfahrer
Zeit: 01.06.2012 16:49:39
1722536
Oberste Geschoßdecke ist bei mir das Dach und da sind 28cm Mineralwolle 035er bereits verbaut.
Fenster haben einen K wert (heißt das so?) von 1,1, Wände dämmen hatte ich im letzten Jahr angefragt als wir die Fassade wegen Erschütterungsschäden renoviert haben. Mehrkosten ca. 30.000€. Macht also keinen Sinn.
Hydraulischer abgleich ist gemacht.
Ich bin auch kein Freund von überdimensionieren aber zu knapp würde ich es auch nicht machen.
Also wird 8,8 KW angesetzt und dann das nächst höhere von dem Hersteller gewählt der es dann bauen soll.
Bei Ökofen wäre das dann 12KW.
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 02.06.2012 11:11:57
1722796
OK, war ja nur 'ne Frage, ob überhaupt noch Möglichkeiten bestehen und weil die Einzelheiten noch nicht bekannt waren. Nachgehakt: Keller vorhanden? Wie sieht dessen Decke aus?

Der "K-Wert" heißt heute "U-Wert", zur Info.

Die Entscheidung über die WE-Leistung bleibt DEINE. Wollte nur meine persönliche Meinung dazu loswerden. ;-) Hat auch etwas mit Invest-Kosten zu tun.

Grüße Michael

PS: Nochmals: Wie sieht die HL-Berechnung aus? Steht da 12831 drauf? Oder einfach nach Öl-Verbrauch?
Verfasser:
testfahrer
Zeit: 02.06.2012 12:13:08
1722822
Ich glaube nicht dass es eine Heizlastberechnung nach Ölverbrauch gibt. Das nennt sich eher Schätzung. Die Heizlastberechnungen die ich habe sind nach DIN 12831.
Keller ist vorhanden, Kellerdecken sind bereits gedämmt.
Das Haus ist Bj. 1999 und ich damals beim Bau schon auf solche Sachen wie Dämmung der Dach und Keller geachtet.
Wie bereits gesagt ohne sehr großen finanziellen Aufwand ist nichts mehr zu machen. Und dann kämme man in den Bereich des Totdämmens.
Vielleicht gibt es ja auch noch Meinungen zu den andren Angeboten.
Hat den hier keiner außer KD_Schrauber und sirius eine Meinung?

Ich persönlich finde das Angebot mit der ETA und dem Viessmannspeicher nicht schlecht.
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 02.06.2012 12:16:19
1722823
Gut. Keine weiteren Fragen... :-) Meine Position ist wohl auch soweit klar.
Seite 2 von 2 [Beitrag 36 bis 53 von 53]erste <12>letzte