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Thema: Erfahrungswerte PV Strom Eigennutzungsanteil in %
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Seite 2 von 2 [Beitrag 36 bis 53 von 53]erste <12>letzte 
Erfahrungswerte PV Strom Eigennutzungsanteil in %
Verfasser:
jogi54
Zeit: 17.05.2012 17:03:47
1717417
Zitat von Ivo-Heizer Beitrag anzeigen
--ich rechne derzeit für mein bestens isoliertes Haus im Bestand mit ca 16m² Paradigma CPC VRK und 30m³ Speicher--

Darüber würde ich nochmal gründlich nachdenken. Für 16m² AquaSystem reichen dicke 600-800 Liter Speichervolumen. Alles Andere ist energetischer Unsinn. Siehe hierzu:[...]


Das gilt immer dann, wenn ich zusätzliche fossile Heizquellen (WP gehört dazu) installiere und somit zu heizen muss. Dann kommt es zu dem Effekt, dass ich Speicherverluste auch fossil bedienen muss, klar ist dann ein kleiner Speicher sinnvoller.

Ganz anders sieht es aus, wenn ich 100% solar heizen und WW will.
Dann ist die Isolierung des Speichers so auszulegen, dass die Verluste wirklich radikal vermindert werden. Hierbei hat ein großer Speicher deutlich Vorteile gegenüber einem kleinen Speicher

bei einem 30m³ Speicher liegt das Verhältnis A/V bei ca. 2, bei 600l bei ca 7.

um die max. theoretischen Jahresverluste bei einem 30m³ Speicher auf das Niveau der nutzbaren Wärmekapazität des Speicher zu bringen, also Jahresverlust (immer vollgeladen) = nutzbare Ladung, benötigt man ca. 46cm PUR, bei einem 600l Speicher ca 166cm (!)PUR (0,024). Mit einem großen Saisonspeicher kann ich die VRK so auslegen, dass die immer volle Leistung bringen können, bis der Speicher voll ist (~20September) und eigentlich nicht in Stagnation kommen.

LG jogi
Verfasser:
Jojo_
Zeit: 04.06.2012 07:55:42
1723372
Hallo,

auf der Hauptsiete von HTD wird gerade eine Wärmepumpe vorgestellt, welche mit PV-Strom betrieben werden kann und einen entsprechenden regler integriert hat: Scheint die Sonne, dann läuft die WP und nutzt den Estrich oder Warmwasserspeicher als Puffer aus:

PV-Wärmepumpe

Das scheint eine pfiffige Lösung zu sein. Nun müsste man nur noch herausbekommen, ob man auch andere Verbraucher an den Regler hängen kann.

Grüße,

Jojo_
Verfasser:
chris330
Zeit: 08.06.2012 10:08:56
1725113
vielen vielen dank für eure ganzen Antworten.


wirklich weiter bin ich momentan noch nicht, ich weiß nur das die Anlage im Juni 2012 auf das Dach muß und auch fix abgenommen werde muß.
Netzverträglichkeits Prüfung hab ich jetzt vom Grundversorger, die 8,78kwp würden erlaubt werden, aber ich muß grundsätzlich einen TRE einbauen, der halt auch geld kostet, sonst nehmen sie nur 70% des Stroms den die PV liefert ab ins netz.




Bechtold Solar-Technik GmbH
76709 Kronau Telefon: 07253/934900 Telefax: 07253/9349029
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Datenblatt im Angebot beo 8,78kwp 1900€/kwp
PHOTOVOLTAIKMODULE MAGE POwERTEc® PLUS 195 M


Modultyp: MAGE Powertec plus 195 Wp 45 Stück = 8,775 KWp




Ich hab wirklich null Ahnung davon und bin noch viel zu schlecht informiert über PV Anlage.
Ich brauche jetzt wirklich jemanden mit Plan von der Sache und am besten jemanden der mir Eine gute Firma in meiner Nähe empfehlen kann.
Mannheim
Karlsruhe
Speyer
Landau
Verfasser:
Django 01
Zeit: 08.06.2012 10:31:55
1725127
Hallo chris

Wozu brauchst Du noch eine Firma??

Ist der Preis nicht incl. Montage?

195wp ikst ja nicht soo doll. Zumal das eiogentlich eine Fensterbaufirma ist.
Standard ist wohl eher 240wp. vor allem bei dem Preis.

Wenn du noch nicht unterschrieben hast kannst Du ja mal unter www.grahm-mde.de googeln. Firma ist ca. 40 km östlich von KA.


Gruß Django
Verfasser:
mannitwo
Zeit: 08.06.2012 11:34:30
1725159
Hallo Chris,

warst lange nicht da!

Überschlag dich jetzt nur nicht. Das große Geld verdienen ist wohl eh vorbei.

Ich hoffe, dass du dich hier hier ungeschaut hast.

Gruß
Manfred
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 10.06.2012 17:36:39
1725897
Zitat von chris330 Beitrag anzeigen
...aber ich muß grundsätzlich einen TRE einbauen, der halt auch geld kostet, sonst nehmen sie nur 70% des Stroms den die PV liefert ab ins netz.
Interessant were zu erfahren, wie oft EVU per TRE die Abnahmeleistung auf 60/30/0% absenken werden (...wohl meistens bei besten Ertägen im Sommer die dann verloren gehen...) und ob im Endeffekt die "sichere 70%" nicht mehr Einspeiseleistung über Jahr bringen - und Kosten für das TRE und ein WR das Wirkleistungseinspeisung auf "Wunsch" begräntzen kann spart man sich auch noch...

Frage: ich weis leider nicht wann/wie werden die 70% abgerechnet?
- ab tägliche Ertrag... (kaum vorstellbar) ?
- monatlich... ??
- jährlich... ???
- oder wird das Einspeise-WR einfach auf 70% der Generatorleistung begränzt verbaut (dann bräuchte man ein zusätzliche WR für Eigenverbrauchanteil - was ich auch nicht glaube...)

Übrigens, 1900€/kWp ohne Installationsarbeit halte ich für doch recht teuer... vergleichbare Komplettpakete im "Bucht" mit 240Wp-Paneelen und +3% Sotierung gibt es für unter 1580€/kWp inkl. Versand... bei etwas suchen noch einiges günstiger.

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
mannitwo
Zeit: 10.06.2012 18:00:19
1725908
Hallo Veco,


- oder wird das Einspeise-WR einfach auf 70% der Generatorleistung begränzt verbaut (dann bräuchte man ein zusätzliche WR für Eigenverbrauchanteil - was ich auch nicht glaube...)


Der Errichter muss den WR auf 70% der Generatorleistung einstellen. Soviel ich weiß, ist die Einstellebene Passwort geschützt und der Solarteur muss dafür unterschreiben.

Der EV wird nach dem WR durch den erforderlichen Zweirichtungszähler und dem PV-Ertragszähler ermittelt.

Ein WR für den EV ist nicht notwendig.

Mit deiner Annahme zur " Abregelpolitik" des Netzbetreibers liegst du bestimmt nicht falsch ;-))

Gruß
Manfred
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 10.06.2012 19:22:48
1725933
Zitat von mannitwo Beitrag anzeigen
Der Errichter muss den WR auf 70% der Generatorleistung einstellen. Soviel ich weiß, ist die Einstellebene Passwort geschützt und der Solarteur muss dafür unterschreiben.
WR ist auf max. 70% der Generatorleistung fest eingestellt?
Hm... irgend was in diese "Logik" stimmt nicht...

So lange Generator selbst nicht mehr als 70% eigene Wp-Leistung liefert ist Aufteilung 70%+30% (inkl. Zählererfassung "Gesammt - Einspeisung = Eigenverbrauch") kein Problem, aber bitte wie nutze ich an einem Tag mit 100%-Generatorleistung "meine 30%" wenn diese vom WR "abgeschnitten werden" und gar nicht zur Verfügung hinter WR stehen? Das gleiche passiert auch wenn EVU per TRE die WR-Leistung auf 60/30/0% runtersetzt - das abgeschnittene (unerewünswchte) Überschuß ist so nicht mal als Eigenverbrauch verfügbar... ??!

Die Abrechnung über 3 Zähler ist mir logisch, aber nur wenn WR auch die volle 100%-Wirkleistung (70% für EVU + 30% für mich) ab Generator IMMER bringen kann... :-(((

... oder habe ich was übersehen?

Gibt es überhaupt eine "Monatsabrechnung mit EVU" ?

Ich glaube, die Zählerstrände werden nur 1 mal im Jahr mit EVU (und Fiskus) abgerechnet und somit ist es völlig egal ab ich "meine 30%" verbrauche in dem ich im Wintermonaten (mit erhöhten Energiebedarf) gar nichts an EVU liefere und lieber selbst direkt verbrauche und dafür im Sommer volle 100% ins Netz einspeise - Hauptsache das Endabrechnung mit mind. 30%-Eigenverbrauch passt...

Das EVU gerade meine Sommererträge "Kopfschmerzen" machen und diese EVU gerne "steuern möchte" - ist mit völlig klar.

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
mannitwo
Zeit: 10.06.2012 21:13:46
1725949
Hallo Veco,

deine Zweifel kann ich nachvollziehen!

Hier mal mein geballtes Halbwissen, das ich mir in den letzten zwei Wochen angelesen und ( hoffendlich ) verstanden habe ;-))

Viele habe Probleme mit genauen Aussagen, weil zur Zeit einige Punkte durch das noch nicht verabschiedete EEG 2012 unsicher sind.

Besser ist es als PV Einsteiger oder Interessent mit den ungünstigen Fall zu rechnen. Und das betrifft zum Beispiel mich.

Eine Vergütung für Eigenverbrauch wird es wohl in zukunft nicht mehr geben, man spart den Bezug und kann die erzeugte kWh aber in dem Fall auch nicht mehr verkaufen - sprich einspeisen.
Die Sache mit der MwSt. hast du weiter oben schon selbst angesprochen.

Bei PV Anlagen < 10 kWp werden nur noch max. 80% der erzeugten kWh vergütet, bei Anlagen > 10 - 30 kWp 90 %.
Die Differenz wird fast nichtmehr vergütet und sollte daher mindestens Eigenverbrauch sein - sonst weg.
Dies wir in die neuen Wirtschaftlichkeitsberechnungen eingearbeitet - sonst Rendite noch geringer!

Im Einspeisevertrag muss man sich festlegen:

WR wird auf 70% der Generatorleistung begrenzt.
(Davon werden dann bei Einspeisung 80% vergütet!)

Das bedeudet, das nicht ständig 30 % fehlen, sondern diese Spitzen treten nur sehr selten auf, bei völlig klarem Himmel und möglichst tiefen Temperaturen.
( Wirkungsgrad geht mit steigender Modultemp. in den Keller, aber das weisste ja sowieso )

Dann ist das Leistungspik erreicht.
Und diese Spitze könnte die Netze besonders strapazieren deshalb soll sie unterdrückt werden.
Wie die Experten meinen, macht das übers Jahr gesehen ungefähr 5 % Verlust insgesammt aus.

Die Pik-Leistung an die man sich gern klammert oder auf die Brust schreibt, wird genauso nur im Labor erreicht, wie der super COP oder der Spritverbrauch unserer Lieblinge im Prospekt.

Eine weitere Einspeisevariante nennt sich 70% "soft".
Das sind dann 70% am Netzverknüpfungs oder Übergabepunkt. Da kann an guten Tagen der WR mehr Leistung abgeben, dieses Mehr muss aber durch Eigenverbrauch entnommen werden.
Dazu ist zusätzliche Hardware notwendig, was kleine Anlagen verteuert und unbedingt voraussetzt, dass bei hohem Ertrag auch EV erfolgt.

Die nächste mir bekannte Variante ist die, bei der der Netzbetreiber eingreift. Einspeisemanagement. Auch wieder zusätzliche Hardware erforderlich.
Vieleicht gelingt es dadurch einige kWh mehr einzuspeisen?
Lohnt sicher auch nur bei entsprechender Anlagengröße.

Deine Frage zum abgeregelten WR und EV kann ich dir nicht beantworten.

Und übrigens " deine 30 % " gibt es nicht!
Du kannst 100% verbrauchen!
Allerdings kannst dann keine mehr verkaufen.

Ja, einige bekommen für den selbst verbrauchten Strom Geld.
Die 30% Regel für die Vergütung des EV ( seit 2009 ) kann man wohl abschreiben. Amtlich ist es aber glaub noch nicht. Alles hängt am EEG 2012.

Selbstverständlich kannst du den (fast) kostenlosen EV nur dann haben, wenn auch zeitgleich Strom produziert wird.
Wenn du also nach einem sonnigen Tag den Abend mit selbsterzeugtem Strom erhellen möchtest - braucht es einen Akku!
Sonst läuft der Zähler wieder in der gewohnten Richtung.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Gruß
Manfred
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 11.06.2012 00:13:32
1726022
Moin Veco und Manfred,

das mit dem EV und max. 70% Gen.-Leistung bei Supersonnenwetter kann man relativ einfach hinbekommen, jedoch nur mit zus. HW-Aufwand.

Mit nimmt zu dem TRE einen Solalog "PM". Neben der DL-Funktion -die der SL als ursprünglichen Zweck bedient- steuert er die eingespeiste Leistung auf Anforderung des TRE auf max. 70% der Gen.-Leistung herunter , WENN zum gleichen Zeitpunkt nicht genügend EV vorliegt.

Also:
a) Pgen = 10kW, Pac akt. (eta) = 9,5kW, davon fließen in den EV =3,0kW ---> volle EInspeisung der restlichen verfügbaren 6,5kW, also Null "Verlust"

b) Pgen = 10kW, Pac akt. = 9,5kW (theoretisch), davon fließen in den EV 2kW ---> Einspeisung von 7kW, 0,5kW "Verlust", die nicht eingespeist werden dürfen wg. der Abregelung durch den TRE.

Ich weiß jetzt nicht, ob die (neueren) WR auch so "schlau" sind, wenn man sie vom TRE direkt abregeln lässt. Die alten sicherlich ohne weiteres (HW-Nachrüstung) nicht...

Grüße Michael
Verfasser:
mannitwo
Zeit: 11.06.2012 06:51:51
1726040
@ kd-schrauber,


Zitat von kd-schrauber Beitrag anzeigen
Moin Veco und Manfred,

das mit dem EV und max. 70% Gen.-Leistung bei Supersonnenwetter kann man relativ einfach hinbekommen, jedoch nur mit zus. HW-Aufwand.

Mit nimmt zu dem TRE einen Solalog "PM". Neben der DL-Funktion -die der SL als ursprünglichen Zweck bedient-[...]


Relativ einfach und zusätzlicher Aufwand....

Solarlog PM, S0- Zähler und TRE, da kommt was zusammen.
Platz im Zählerschrank?

Bei Kleinanlagen auf einem EFH und unsicheren, d.h. geringen EV, macht das schnell 10% vom Invest aus - wer will das schon?

Bei einem Rentnerpaar, das elektrisch kocht und sich gemeinsam am Rauschen der nun fast zu 100% selbst erzeugten Wärme aus den LK erfreut, mag das gehen ;-))

Veco's Ost-Westdach ist sogar günstiger für EV, weil keine ausgeprägte Mittagsspitze, allerdings muss die Neigung stimmen.
Der Aufwand steigt auch!

Bei mir wirds wohl Liebhaberei, Wette auf steigende Strompreise und Bastelpotential ;-))

Gruß

Manfred
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 11.06.2012 13:16:43
1726154
Zitat von kd-schrauber Beitrag anzeigen
Mit nimmt zu dem TRE einen Solalog "PM". Neben der DL-Funktion -die der SL als ursprünglichen Zweck bedient- steuert er die eingespeiste Leistung auf Anforderung des TRE auf max. 70% der Gen.-Leistung herunter , WENN zum gleichen Zeitpunkt nicht genügend EV vorliegt.
Ich kapier's immer noch nicht:
wenn TRE mein WR auf X%_evu abregelt, welche Hardware "misst" mein EV um WR-Wirkleistung auf gewünschte X%_evu+EV zu korrigieren...???

So schlau hab noch kein WR gefunden... und im TRE sind nur 3 potentialfreie Kontakte die WR auswerten kann... ein "Sensor" für EV ist doch nirgends vorgesehen...!??


Manfred, ganz abgesehen davon das man natürlich ein WR nie auf 100%-Generatorleistung dimensioniert (wir können die Gründe)... doch die 70%-Gränze halte ich schon für ZUWENNIG um über Jahr das optimum aus Generator zu ziehen!

Ich gehe davon aus, das an einem "voll-Sonnentag" ein PV-Panel (optimal positioniert), genau so wie im Labor, die max.-Peakleistung erreicht, natürlich abzüglich ca. 0.3-0,5%/K gerechnet über 25℃... was bei ca. 65℃ (wie nach meine recherche Zellen max. heiß werden im Sommer) Einbusse von max. 20% ausmachen kann... ein auf 70% (oder noch tiefer) vom P_max abgeregelte WR würde nach meine Erfahrung (Messungen an LKA, Einstrahlungswerte auch über 1000W/qm durchaus kommen vor...) gar nicht so selten mir >10% vorenthalten... besonders wenn ich (wie von mir geplannt) Massnahmen zur Panelkühlung vorsehe.

Lustig finde ich das gar nicht... :-((

Natürlich kann man mit zusätzliche HW das Problem lösen, aber es kann nicht sein das EVU (EEG) mir die Möglichkeit wegnimmt volle Leistung ab mein Generator über MEIN WR zu ziehen - das ich nicht alles einspeisen darf, ist andere Geschichte und soll anderst gelöst werden.

mfg
Veco aus VS

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
mannitwo
Zeit: 11.06.2012 20:40:18
1726282
Hallo Veco,

streich doch einfach den blöden TRE aus deiner Vorstellung ;-))

Das Ding kostet und braucht Installationsplatz. Ich weiß es nicht sicher, aber für eine Anlage auf dem EFH bestimmt nicht notwendig.
Ich könnt mich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass mir jemand von ferne die Anlage drosselt.
Bei Großanlagen wird das nötig sein.

Wenn es dich tröstet, bei mir war gerade wieder ein Anbieter der deine Frage auch nicht beantworten konnte ( Fernsteuerung und Eigenverbrauch ).
Auch sonst hatte er wenig zu erklären - aber ein fertiges Angebot dabei, obwohl kein Vorgespräch statt fand!

Es bleibt dabei: die einfachste und damit billigste Variante ist die 70% am WR Regel.
Da sind die Spitzen abgeregelt und auch wenn du es dir im Augenblick nicht herleiten kannst. Und ich weiß, dass dich das wurmt ;-))
Du kannst selbst 100% verbrauchen oder Einspeisen ( bekommst aber nur 80% davon zum festen Satz vergütet - 20 Jahre lang ) .

Die 70% am Netzverknüpfungspunkt Regel sollten mit entsprechen hohen Eigenverbrauch zur Spitzenzeit verbunden sein.

DAS Optimum gibt es nicht.
Der optimale Ertrag wird durch die Standortbedingungen und die Qualität der Komponenten bestimmt.
Die Leistungsangaben auf dem Papier sind genausoviel wert, wie manche COP Angaben.

Wichtig ist was hinten raus kommt ;-))

Ja, lustig find ich es auch bald nicht mehr.

Gruß

Manfred
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 14.06.2012 11:04:56
1727214
Zitat von mannitwo Beitrag anzeigen
...streich doch einfach den blöden TRE aus deiner Vorstellung ;-))
...
Ich könnt mich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass mir jemand von ferne die Anlage drosselt.
Hab ich schon gestrichen - aus gleichem Grund... Auch die "max. 80% aus 70% Lösung" ist nicht mein Ding - da muss schon inteligentere (und bezahlbare) Lösungen geben um das produzierte Strom in nähe Peakleistung (z.B. bei gekühlten Paneelen rechne ich mit bis 10-15% mehr Ertrag/a) nicht "vernichten" zu müssen durch auf 70%-gedrosselte WR.

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
jogi54
Zeit: 14.06.2012 20:06:50
1727406
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Zitat von mannitwo Beitrag anzeigen
[...]
Hab ich schon gestrichen - aus gleichem Grund... Auch die "max. 80% aus 70% Lösung" ist nicht mein Ding - da muss schon inteligentere (und bezahlbare) Lösungen geben um das produzierte Strom in nähe Peakleistung (z.B. bei gekühlten Paneelen rechne ich mit bis 10-15% mehr Ertrag/a) nicht[...]



Na ja, umsonst ist nicht mal der Tod, der kostet das Leben...

Eine wohl technisch sinnvolle Lösung mag eine Batterielösung sein - und mit einer solchen Lösung, nur im Winter teilweise, ansonsten selten Bezug dürfte jedes EVU zufrieden sein.

aber wie gesagt, umsonst gibt es sinnvolle Lösungen nicht ...

ein Kollege hat so n Teil vor einiger Zeit eingebaut, mal fragen, wie sich das so praktisch macht.

-> Veco - das sind funktionierende Links


LG jogi
Verfasser:
Django 01
Zeit: 15.06.2012 10:03:52
1727557
Hallo jogi

hast Du auch Preise und Leistungsdaten von deinem Kollegen?

Gruß Django
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 15.06.2012 12:00:53
1727619
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Eine wohl technisch sinnvolle Lösung mag eine Batterielösung sein - und mit einer solchen Lösung, nur im Winter teilweise, ansonsten selten Bezug dürfte jedes EVU zufrieden sein.
Ja, die Link funktionieren Jogi und natürlich ist das eine Möglichkeit um EV sinnvoll zu erhöhen.... doch Jogi, die beide Link haben mit Lösung von Problem das wir gerade besprechen NIX ZU TUN !!!

Problem liegt daran, das EVU verlangt, das "durch eine technische Lösung die Einspeiseleistung auf max. 70% der Peak-Generatorleistung IMMER begrenzt wird".

Diese Management Jogi kann das nicht leisten:
denke z.B. an ein 3 Wochen-Urlaub im Sommer, wo in diese Zeit kaum EV stattfindet und Akku ist schon am z.B. 3. Tag voll... auch da muss Du nach geltenden Regel dein WR auf 70% begrenzen, womit möglicherweise einiges "abgeschnitten bzw. vernichtet" wird... Gefällt mir eben nicht!

Eine intelligente Lösung für diese Problem sieht anders aus:
- immer volle aktuelle Generatorleistung ab WR verfügbar haben
- >70%-Einspeiseleistung (nach beliebig großem EV) erkennen und "abtragen" ins z.B. Akku
- bei <70%-Einspeiseleistung ggf. das Akku ins Netz parallel entleeren...

Damit ist die 70%-Grenze eingehalten, EVU darf zufrieden sein und uns geht keine "Watt-Minute" verloren... ;-))

Das ganze zu kombinieren mit EV-Management (auch außerhalb Urlaubszeit) wie diese System bietet, ist natürlich sinnvoll - aber anderes Problem, genauso wie das "max.80% aus 70% Vergütung" ein anderes Problem ist, das man natürlich mit einem "Energie-Hausmanager" gut lösen kann...

Ich habe mir natürlich auch über praktische (und sehr einfache) Lösung Gedanken gemacht:

Zuerst würde ich mein WR NICHT auf 70% begrenzen um immer volle aktuelle Generatorleistung (für Einspeisung+EV) verfügbar zu haben. Um auch EVU zufrieden zu stellen würde ich das Einspeisezähler (S0-Impuls) überwachen und ab bestimmte "S0-Frequenz" (>70%_Pp) würde ich ein "Flip-Flop"-Schalter aktivieren und damit DC-seitig (vor WR) eine bestimmte Leistung (P_akkuladen... ggf. in mehreren Leistungsstufen...) über DC/DC-Regler ins Akkus "abzweigen". Erst wenn die "überwachte SO-Frequenz" (damit Einspeiseleistung) das Wert "70%_max - P_akkuladen" unterschreitet schaltet das "Flip-Flop"-Schalter die Akkuladung ab... So ist sichergestellt, das nur Überproduktionsspitzen über 70%+EV ins Akku geladen werden. Ebenso kann man bei entsprechend niedrige "SO-Frequenz" eventuelle Akkuladung parallel zum PV-Generator an WR einbringen um es ins Netz zu "entleeren"... Eine sehr simple Lösung.

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
Andi_HB
Zeit: 23.06.2012 20:11:53
1730279
Also Veco hat ja schon recht mit seiner Einstellung nichts verschenken zu wollen.
Bei mir ist es folgendermassen gelaufen.
Ich habe mich für Überschusseinspeisung mit Eigenverbrauch entschieden.
Da es gesetzlich vorgeschrieben ist das man einen TRE Platz im Zählerschrank vorsieht habe ich meinen Zählerschrank erneuern lassen.
Das war aber bei mir sowieso überfällig da mein alter Zähler komplett ohne Schrank einfach an die Wand gedübelt war.
Also einen passenden etwas grösseren Zählerschrank mit Reserve-Platz ausgeguckt und gut.
Damit wurde also die vorgeschriebene Möglichkeit einen TRE nachzurüsten zu können erfüllt.
Der Wechselrichter hat bereits integriert das er abgeregelt werden kann. Das EVU hat aber bei uns in den nächsten Jahren nichtmal geplant einen Rundsteuerempfänger zu setzen. Mein Installateur musste dem Menschen vom EVU nur zusichern das der WR in der Lage ist von der Leistung begrenzt zu werden - ist aber nicht aktiv!
Also wurden alle Vorschriften erfüllt und ich habe keine abgeregelten 70% :D
Das unser EVU überhaupt nicht vor hat in den nächsten Jahren Rundsteuerempfänger zu setzen spielt keine Rolle - den Platz musste ich trotzdem bereitstellen :(
Naja zumindest hab ich keine abgeregelte Anlage und hab noch die alte Förderung von 24cent/KWh bekommen.
Ansonsten ist der Solarlog anscheinend die beste Lösung für alle die tatsächlich vom EVU abgeregelt werden sollen an sonnigen Tagen.
Achso die verbauten KWp werden im übrigen bei meiner Anlage nicht nur erreicht sondern bei guter Wetterlage sogar auch mal ordentlich überschritten! Bei 5,13 KWp verbaut geht die Leistung an guten Tagen schonmal knapp über 5500W (natürlich nur Momentaufnahmen)!!
Ein Speichersystem ist mir bislang noch zu teuer - kann aber ja in einigen Jahren schon anders sein.

Gruß Andi_HB
Seite 2 von 2 [Beitrag 36 bis 53 von 53]erste <12>letzte