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Haustechnikforum
  - Solarenergie

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Thema: Was spricht da gegen außer der DIN?
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Was spricht da gegen außer der DIN?
Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 30.05.2012 18:02:52
1721733
Will am Samstag ein Teil meiner Anlage füllen!

Spülen mit Leitungswasser und Druckprobe, hinter der Wasseruhr liegen 9,5 Bar an!

Bin mir noch nicht sicher, sie auch im Winter mit Wasser zu betrieben!

Ansonsten die Menge habe ich berechnet und im Herbst dann die Hälfte des Wassers bei einem Druck von 2,5 Bar mit Tyfocor Konzentrat raus drücken!

Habe gelesen, man sollt beim Konzentrat erst Wasser dann das Konzentrat einfüllen wenn man den Inhalt der Anlage weiß und dann wieder mit Wasser füllen und 24 Std. die Pumpe laufen lassen!

Gruß Grani
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 30.05.2012 18:10:37
1721738
Du denkst hoffentlich dran, dass auch im Sommer Frost auf dem Dach auftreten kann. Meine 1611-Auswertungen haben das schon mehrfach ausgewiesen. Passiert gerne im August.

Gruß

Heinz
Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 30.05.2012 19:27:55
1721761
Klar, Sternenklare Nacht geht die Wärme nach oben, nur ob jetzt da schon Rohre die in einer Isolierten Kammer einfrieren?7

Gruß Grani
Verfasser:
ralphhuefing
Zeit: 30.05.2012 20:06:06
1721775
Vorher wasser einfüllen halte ich für bedenklich. Der Hersteller möchte normalerweise auch die Vermischung vor dem Füllen dr Anlage. Anders wirst du auch keine 100% ige vermischung garantieren können.

Wir machen selbst die Druckproben schon mit Solarfluid. Sicher ist sicher.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 30.05.2012 23:17:31
1721859
Habe gelesen, man sollt beim Konzentrat erst Wasser dann das Konzentrat einfüllen wenn man den Inhalt der Anlage weiß und dann wieder mit Wasser füllen und 24 Std. die Pumpe laufen lassen!

Gruß Grani


Einige Kollektorhersteller verbieten das grundsätzlich!

Eine entgegengesetzte Handlung ist dann juristisch eine „nicht bestimmungsgemäße Nutzung des Produktes, die dann zum Verlust der gesetzlichen Gewährleistung im Schadensfalle führt.

Schäden bedingt durch diese Ursache sind zur Genüge bekannt

Die DIN sagt übrigens dazu nichts, trotzdem gehört dieser Sachverhalt zu den "anerkannten Regeln der Technik"


Dietmar Lange
Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 31.05.2012 06:01:07
1721911
Zitat von ralphhuefing Beitrag anzeigen
Vorher wasser einfüllen halte ich für bedenklich. Der Hersteller möchte normalerweise auch die Vermischung vor dem Füllen dr Anlage. Anders wirst du auch keine 100% ige vermischung garantieren können.

Wir machen selbst die Druckproben schon mit Solarfluid. Sicher ist sicher.


Moin, es gibt zwar wenige MISCHBETRIEBE aber viele Vertreiber wo ein und das gleiche Produkt nur anders gelabelt ist!

Befüllung:

Ist das Fassungsvermögen der Anlage bekannt, kann die benötigte Menge xxxx Solar – Fluid nach der unten genannten Tabelle berechnet werden. Um eine Ideale Verteilung zu gewährleisten, sollte das System zuerst mit ca. 50% der benötigten Wassermenge befüllt werden, danach wird die gesamte benötigte Menge xxxx Solar – Fluid beigegeben und schließlich die restlicheWassermenge.

Nachfüllung:

Ist eine Nachfüllung des Systems erforderlich, und die benötigte Nachfüllmenge unbekannt, wird xxxx Solar – Fluid in der veranschlagten Menge im Verhältnis des gewünschten Frostschutzes vorgemischt. Das vorgemischte xxxx Solar – Fluid –Wassergemisch wird anschließend in das System eingefüllt.

@Dietmar Lange, brauche keine und habe keine Gewährleistung, da die Kollis vom IV stammen!

Gruß Grani
Verfasser:
solarservice
Zeit: 31.05.2012 08:43:14
1721932
Denk dran: Frostschutz ist auch Rostschutz...
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 31.05.2012 08:59:24
1721938
@Dietmar Lange, brauche keine und habe keine Gewährleistung, da die Kollis vom IV stammen!

Gruß Grani


Das ändert aber nichts an dem dahinter steckenden technischen Problem

Dietmar Lange
Verfasser:
OldBo
Zeit: 31.05.2012 09:09:00
1721943
Zitat von ralphhuefing Beitrag anzeigen
Vorher wasser einfüllen halte ich für bedenklich. Der Hersteller möchte normalerweise auch die Vermischung vor dem Füllen dr Anlage. Anders wirst du auch keine 100% ige vermischung garantieren können.

Wir machen selbst die Druckproben schon mit Solarfluid. Sicher ist sicher.


Das Problem kann eben darin liegen, dass nicht alle Bereiche der Anlage vollständig durchspült werden. Hier liegen auch die Gründe in den fehlenden bzw. falschgesetzten Spülstutzen und der falschen Füll- bzw. Pumpstation, um ein Wassersystem richtig spülen, reinigen und entlüften zu können.

Gruß

Bruno
Verfasser:
OldBo
Zeit: 31.05.2012 09:14:30
1721945
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
@Dietmar Lange, brauche keine und habe keine Gewährleistung, da die Kollis vom IV stammen!

Gruß Grani


Das ändert aber nichts an dem dahinter steckenden technischen Problem

Dietmar Lange


Moin Dietmar,

richtig. Die Gewährleistungsvorgaben haben in der Regel auch etwas mit der späteren richtigen Funktion der Anlage zu tun. Auch wenn diese Vorgaben oft als Geldschneiderei angesehen werden.

Gruß

Bruno
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 31.05.2012 10:27:01
1721965
Das Problem kann eben darin liegen, dass nicht alle Bereiche der Anlage vollständig durchspült werden. Hier liegen auch die Gründe in den fehlenden bzw. falschgesetzten Spülstutzen und der falschen Füll- bzw. Pumpstation, um ein Wassersystem richtig spülen, reinigen und entlüften zu können.

Gruß

Bruno


Hallo Bruno

Bei manchen Kollektoren kommt noch hinzu, dass bedingt durch die konkrete Konstruktion des Rohrregisters kleine, nicht durchströmte Winkel vorhanden sein können, in denen dann ein kleiner Schluck Restwasser auf seine Chance zum Zuschlagen im Winterhalbjahr lauert.
Habe solche typischen Schadensbilder öfters gesehen.
Nach dem (verbotenen) Wasserbetrieb mit entsprechenden Kollektoren hilft dagegen nicht einmal ausblasen mit Pressluft zuverlässig.


Gruß

Dietmar Lange
Verfasser:
OldBo
Zeit: 31.05.2012 13:01:04
1722047
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Nach dem (verbotenen) Wasserbetrieb mit entsprechenden Kollektoren hilft dagegen nicht einmal ausblasen mit Pressluft zuverlässig.


... und kippen kann man sie beim bzw. nach dem Füllen nicht mehr

Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 31.05.2012 19:21:32
1722187
Zitat von solarservice Beitrag anzeigen
Denk dran: Frostschutz ist auch Rostschutz...


Bis Dato ist nur Kupfer Edelstahlwellrohr und Messing verbaut!

Da angeblich der Rostschutz sich verabschiedet müssen wir alle 400.000 km den Frostschutz wechseln bei den LKWs!

Müsste ja in der Solarflüssigkeit auch irgend wann sich verabschieden!

Meine 70 Röhren laufen jetzt die vierte Saison mit Original Volvo Kühlerfrostschutz der nach 400.000 km aus dem LKW kam!

Es gibt keine Stagnation bei mir, da müsste der Strom abgeschaltet werden! Zur Zeit sind die Röhren schon 2 Wochen zu gefahren da die 60 m³ weit über den 20 Grad liegen!

Auch wird es bei den 10 FK Kollis keine geben!

Schalten die Puffer ab, fährt das 3 Wege Ventil zu und eine 12 Volt Pumpe quirlt den Saft durch 30 m Edelstahlwellrohr in der ehemaligen Klärgrube!

Bin mir noch nicht schlüssig, ob ich den Strom von einem Kolli nehme oder ob ich da was extra errichte!

Gruß Grani
Verfasser:
Peter65
Zeit: 01.06.2012 09:31:46
1722354
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[i]Das Problem kann eben darin liegen, dass nicht alle Bereiche der Anlage vollständig durchspült werden. Hier liegen auch die Gründe in den fehlenden bzw. falschgesetzten Spülstutzen und der falschen Füll- bzw. Pumpstation, um ein Wassersystem richtig spülen, reinigen und entlüften zu[...]

Bei manchen Kollektoren kommt noch hinzu, dass bedingt durch die konkrete Konstruktion des Rohrregisters kleine, nicht durchströmte Winkel vorhanden sein können, in denen dann ein kleiner Schluck Restwasser auf seine Chance zum Zuschlagen im Winterhalbjahr lauert.
Habe solche typischen Schadensbilder öfters gesehen.
Nach dem (verbotenen) Wasserbetrieb mit entsprechenden Kollektoren hilft dagegen nicht einmal ausblasen mit Pressluft zuverlässig.
[...]


Und was hindert diese nicht durchströmten Bereiche daran im Sommer zuzuschlagen? Nicht mit Eis aber mit unkontrollierter Dampfbildung im Stagnationsfall. Können deratige Winkel sich nicht beliebig aufheizen und Dampf produzieren, ehe der Kollektorfühler eine entsprechende Temperatur registrieren kann?
Selbst wenn die Dampfmenge nicht so groß werden sollte, dass das MAG überlastest wird, wären unangenehme und materialbelastenden Dampfschläge die Folge.

Gruß

Peter
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 01.06.2012 10:03:38
1722372
Und was hindert diese nicht durchströmten Bereiche daran im Sommer zuzuschlagen? Nicht mit Eis aber mit unkontrollierter Dampfbildung im Stagnationsfall. Können deratige Winkel sich nicht beliebig aufheizen und Dampf produzieren, ehe der Kollektorfühler eine entsprechende Temperatur registrieren kann?
Selbst wenn die Dampfmenge nicht so groß werden sollte, dass das MAG überlastest wird, wären unangenehme und materialbelastenden Dampfschläge die Folge.

Gruß

Peter


Die Dampfbildung erfolgt zuerst am heißesten Punkt im Wärmeträger. Je nach Konstruktion kocht der Kollektor wie ein Topf leer, oder die Dampfblase drückt schnell die Flüssigkeit in Richtung MAG, das für das gesamte Volumen ausgelegt sein sollte.

Wasserreste an nicht durchströmten Ecken werden entweder mit verdampft oder verbleiben weiter, wenn dort die Temperaturen nicht reichen sollten.

Probleme sind dabei nicht bekannt.

Dietmar Lange
Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 01.06.2012 11:59:20
1722438
Bei euren Ängsten wäre nie eine Dampflock auf den Schienen gefahren!

Wie schon Dietmar Lange schreibt, bleiben Reste in den Ecken stehen und bei guter bestrahlung verdampfen sie!

Habe da paar Test gemacht.

Letztendlich als ich die Kollis genau auf die Sonne gefahren habe wurde das Restwasser verdampft!

Kann natürlich auch mit dem Anstellwinkel 54 Grad zum jetzigen Sonnenstand zusammen hängen!

Vielleicht flacher dann hätte es keine Reste gegeben!

Gruß Grani