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Haustechnikforum
  - Regen- und Grauwassernutzung

Haustechnikforum<br/><span class="subtitle">&nbsp;&nbsp;- Regen- und Grauwassernutzung</span>
Thema: Brunnenwasser mit diesen Werten für Waschmaschine nutzbar?
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Seite 2 von 2 [Beitrag 36 bis 52 von 52]erste <12>letzte 
Brunnenwasser mit diesen Werten für Waschmaschine nutzbar?
Verfasser:
Thomas.B
Zeit: 15.06.2012 11:18:25
1727598
@ andy-nm:
Ich halte das für irrelevant, weil:
- bei den Regenwasserinstallationen geht es ja auch jahrelang
- bei PE-Rohr setzt sich kaum etwas richtig fest - kann leicht gereinigt werden
- bei Cu wird es ähnlich sein (keine praktischen Erfahrungen meinerseits mit stark eisenhaltigem Wasser in Kupferleitungen meinerseits; nur eine Annahme - vielleicht hat jemand damit konkrete Erfahrungen, die er posten kann)

Sollte wirklich eine alte Stahlleitung dafür herhalten müssen, weil sie eben schon vorhanden ist und schwer zu ersetzen ist: man kann diese Leitungen z.B. mit Salzsäure spülen. Das wurde "früher" immer so gemacht und ich habe m.E. hier auch schon mal beschrieben, wie das geht. In TW-Anlagen wird es vermutlich verboten sein, aber das ist so vieles...

Eine PE-Leitung bläst man einfach von Zeit zu Zeit mit Druckluft aus. Wenn sie nicht frostsicher im Garten liegt, ist das sowieso in jedem Herbst erforderlich. Bei der erneuten Inbetriebnahme kommt dann erst einmal einiges an rostigem Wasser raus. Wenn man damit rechnet, ist das kein Problem.

@ Axel R:
Also wenn Dich Deine Frau rausschmeißen will, weil Du ihren Lappenmischer optimierst...

Ansonsten war es eine Grundidee, wie man mit wenig Kosten und eben ohne "Chemikalien" auskommen könnte. Man muß eben die für einen kompletten Waschgang erforderlich Menge Wasser + Reserve zwischenlagern und belüften können. Sicherllich gibt es rein äußerlich elegantere Methoden, aber die sind eben teuerer bzw. schwerer zu errichten. Das ständige Wechseln der überteuerten Filterpatronen kann ja auch nicht die Lösung sein. Dann hättest Du mit der Unrentabilität tatsächlich Recht.

@ King-Nova:
Tolles Resümee. Wie wäre es mit zahlt mehr Steuern und Abgaben, füttert die Wassermafia fett...

Die Wasser- und Abwasserpreise sind in D massiv überhört. Kein Wettbewerb, der Gierschlund verdient kräftig mit, die Preise werden per "Satzung" entschieden und regelmäßig erhöht. Es besteht Anschlußzwang, wofür dann auch noch einmal Mondpreise für eine popelige Anbohrschelle oder ein paar Meter PE oder KG-Rohr (wahrscheinlich innen vergoldet...) aufgerufen werden.

Dem Bürger bleibt kaum etwas anderes übrig, als zu sparen, wo es nur geht. Ob das ökologisch und gesamtvolkswirtschaftlich gesehen sinnvoll ist, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. In überwiegend mit Fernleitungen versorgten Ballungsgebieten schon, denke ich. Da muß viel Energie für das Pumpen des Wassers aufgewendet werden.
Aber das interessiert die Wassermafia auch kein Stück. Es wäre ja auch ökologischer, wo es möglich ist und der Bürger das wünscht, das Abwasser lokal aufzubereiten und zu versickern. Aber versuche mal eine Kleinkläranlage genehmigt zu bekommen, wenn eine Kanalisation auch nur irgendwie und egal zu welchen Kosten verfügbar ist. Es ist eben wie die Genehmigung Geld zu drucken. Im Gegenzug hat dann eben der gebeutelte Bürger wenig Mitleid, wenn die "Wasser- und Abwasser-Zweckverbände" so ihre Schwierigkeiten mit ihren aus Dummheit und Gier überdimensionierten Anlagen haben.
Aus letzterer Problematik rührt auch primär das Theater mit den Dichtigkeitsprüfungen der Abwasserleitungen. Der Umweltschutz ist nur ein Deckmäntelchen. Primär geht es um potentiell in die Abwasserleitungen eingeschwemmten Feinsand, welcher eben bei geringer Durchspülung zu Ablagerungen führt, um die man sich regelmäßig kümmern muß. In den alten Mischkanälen hat bei angemessener Dimensionierung alle paar Wochen oder Monate ein ordentlicher Regen für "Ordnung" gesorgt und den Dreck zumindest in gut zugängliche Absetzanlagen gespült. Weil das auch so seine Nachteile in der Abwasserbehandlung hat, soll es nicht mehr sein und darf zumindest neu so nicht mehr gebaut werden. Tja - dann sollen sie mal zusehen, wie sie damit klarkommen. Irgendeinen Tod muß man eben sterben.

@ Django 01:
Die beste "Zisterne" ist ein Brunnen. Wenn ich den Brauchwasserverbrauch, den wir uns so angewöhnt haben, mit einer Zisterne decken wollte, wäre die riesig und würde wahrscheinlich im Winter auch nicht mehr voll werden... Also am besten beides. Und ob das die Abzocker der Wassermafia alles so genau wissen müssen... Das Anrechnen der ökologisch extrem sinnvollen Regenwassernutzung auf die Abwassergebühren ist ohnehin eine fragwürdige Geschichte. Die Abwassernetzbetreiber haben dabei auch den Vorteil, daß starke Niederschläge zum Teil gepuffert werden. Die sollen doch froh sein, wenn sich die Leute so etwas bauen.

Gruß
Thomas
Verfasser:
Michael Springl
Zeit: 15.06.2012 12:09:17
1727626
Zitat von Thomas.B Beitrag anzeigen
@ andy-nm:
Ich halte das für irrelevant, weil:
- bei den Regenwasserinstallationen geht es ja auch jahrelang
- bei PE-Rohr setzt sich kaum etwas richtig fest - kann leicht gereinigt werden
- bei Cu wird es ähnlich sein (keine praktischen Erfahrungen meinerseits mit stark[...]


Servus,
und was hat jetzt diese ganze Polemik und teilweise falschen Angaben mit den technischen Anforderungen der Anfrage zur tun?

mfG Michael
Verfasser:
schick Josef
Zeit: 15.06.2012 12:45:23
1727637
Zitat von Bib007 Beitrag anzeigen
Ich will ja hier niemandem unterstellen, dass er sowas macht, aber im Abwasserkanal ist kein Zähler installiert, nur in der Trinkwasserleitung.

Und wenn der Brunnen ohne Zähler ist, ...


Hallo in solchen Fällen muss bei uns ein weiter geeichter Zähler montiert werden.
mfg sepp
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 15.06.2012 13:06:05
1727643
Zitat von Thomas.B Beitrag anzeigen
@ King-Nova:
Tolles Resümee. Wie wäre es mit zahlt mehr Steuern und Abgaben, füttert die Wassermafia fett...[...]



Was passiert denn wenn du das Trinkwasser aus der Leitungs sparst?? Überhaupt schonmal drüber nachgedacht??

Ein großteil des Trinkwasserpreises geht für die Instandhaltung der Versorgungsnetze drauf.

Wenn jeder anfängt Wasser zu sparen, wird es natürlich teurer weil die Instandhaltungsmaßnahmen gleich bleiben un dies auf den Wasserpreis umgeschlagen wird.


Den hygienischen Aspekt hast du natürlich nicht kommentiert. Dir ist also dein Geld wichtiger als deine Gesundheit.
Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 15.06.2012 13:06:29
1727644
Weia,

Thomas.B reitet wieder gegen vermeintliche Abzocker, Maffia, Betrüger...

Pro Nase und Tag gehen in D ca. 125 Liter Trinkwasser durch.
Bei einem m3-Preis von ca. brutto € 1,60 sind das im Jahr € 73,-

Eine 4-köpfige Familie zahlt also ca. € 300,- Verbrauchskosten.

Davon gehen vermutlich 25% fürs Wäschewaschen drauf. Also ca. € 75,-

Und diese € 75,- sollen reduziert werden. Mit welchem Aufwand? Und mit welchen Konsequenzen für die WaMa und Wäsche?

Was kostet die Enteisung und Entmanganisierung nochmal?


Ja ja, sparen koste es was es wolle...


Gruß Ratzeful
Verfasser:
Ruhrpott_Joerg
Zeit: 15.06.2012 13:06:49
1727645
@Thomas B.:
Darf ich Dich mal fragen, wieviel Dir die Wassermafia so für Wasser abknöpft?
Bei uns sind's 1,56€/m³Wasser zzgl. Zähler (bei mir z.B anteilig 3€/Monat) sowie Entwässerung von 1,98€/m³. Also das ist es mir wert, Wasser in bester Qualität zu erhalten, von dem andere Länder nur träumen können.

Bei alleinigem Anschluß der Waschmaschine an einen Brunnen lohnt sich der Inst.-Aufwand / Betriebs-u.Wartungsaufwand gar nicht. In den meisten Fällen selbst mit WC-Spülung nicht. Gartennutzung ist da was ganz anderes.
Und Abw.Geb. fallen eh an, wir sind ja keine Betrüger, woll?
Verfasser:
Axel R
Zeit: 15.06.2012 16:30:13
1727728
Ich stelle mir mal vor, was die gute Haufrau macht, wenn mit dem Mineralien im Wasser der 00 Topf rosa wird.

Nee Nee, lieber nicht.

Aus einer Fertigung, die ich Jahre geführt habe, kenne ich das mit dem Eisen und Mangan im Kühlwasser. Zu Kaffee kochen war es recht gut und schmeckte auch frisch. Es kam ja auch aus 45 m Tiefe. Die Ablagerungen waren gering und haben nie zu Problemen geführt. Allerdings hatte ich da einen Sandfilter aus dem Poolbereich drin. Der wurde regelmassig rückgespült und gut war`s.

Dennoch, für privat ist das nicht sinnvoll.

Gruss Axel R
Verfasser:
Thomas.B
Zeit: 17.06.2012 12:12:04
1728188
@ Michael Springl:
Ich verstehe nicht, was Du mir sagen willst. Was soll denn falsch sein? Dann benenne es doch einfach konkret - ich lerne immer gerne etwas hinzu.

@ schick Josef:
Solche Allüren haben sie bei mir auch. Das Gros des Brunnenwassers wird von den meisten Leuten sowieso für den Garten verwendet. Mich betrifft es aber nicht, weil ich eine eigene KKA habe - da greifen andere Abzockstrategien; insgesamt ist es aber besser. Alles in allem ist der Aufwand aber nervig, weit teuerer als die Abwasserbehanflung selbst und insgesamt unangemessen. Man sucht halt nach irgendeinem Dreh, den Leuten mit einer halbwegs akzeptablen Geschichte noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.

@ King-Nova:
Tolle Logik. Die Wasser-Unternehmen haben sich das doch durch uferlose Preiserhöhungen selbst eingebrockt. Was hältst Du denn davon, wenn wir Deinen Ansatz mal umzukehren - nur so als Gedankenexperiment: Preise wieder auf ein zumutbares Niveau zurückführen und vielleicht verbrauchen die Bürger dann wieder etwas mehr Wasser. Na ja - das wird wohl eher schwierig, nachdem viele ihre solide intakte Waschmaschine weggeschmissen haben und sich eine angeblich doch so sparsame neue WM haben einreden lassen, welche ziemlich zwangsläufig in 3...4 Jahren wirtschaftlich irreparabel defekt sein wird.
Hilfreich für den Bürger wäre nur ein gesunder Wettbewerb oder wenigstens eine straffe wirtschaftliche Kontrolle der Wasser-/Abwasserbetriebe. Viele sind ja in kommunaler Hand, was es leider nicht besser macht.
In Wirklichkeit ist es ein extrem profitables Geschäft, welches eben auch eine Menge kriminelle Energie mobilisiert. Man muß sich nur mal anschauen, wie sich benachbarte Kommunen um Einzugsgebiete balgen. Da spielen die Bau- und Betriebskosten keine Rolle, weil man die sowieso den zum Anschluß gezwungenen Bürgern aufdrückt. Und so wird auch schon mal eine Abwasserdruckleitung "über den Berg" gebaut, um die einem lt. Gemarkungskarte "zustehenden" eigenen Schäfchen selbst bis aufs Blut scheren zu können. Was spielt es da schon für eine Rolle, wenn es in die KA des nächsten Kaffs für einen Bruchteil der Kosten im freiem Gefälle und viel kürzer gegangen wäre und überhaupt zu diesem Preisen sowieso keiner einen Abwasseranschluß haben wollte? Die tollsten Skandale schaffen es ja regelmäßig in die Medien. Was ich aber noch nie gehört habe, ist daß die dahinterstehenden Gangster (oft Kommunalpolitiker und ihre Mischpoke) und Abzocker mal ein paar Jährchen eingefahren wären nebst Beschlagnahme des kompletten Vermögens, um wenigstens einen Bruchteil der Schäden den Bürgern erstatten zu können. Nö, das ist alles so rechtens - egal wie krank es auch sein mag und wie sich die Leute dafür abstrampeln müssen, um das zu bezahlen. Wenn meint, er könnte das nicht, bekommt eine Zwangshypothek reingewürgt. Da geht es schon mal um zehntausende Euro pro Haushalt bzw. EFH insbesondere, wenn die dazugehörige Straße gleich mit luxussaniert wird, was ja so Usus ist. Eine biologische KKA - auch nicht gerade billig - erscheint dagegen fast schon wie ein Geschenk - zumal man sie sich ja auch mit 1...2 Nachbarn teilen könnte. Dafür bekommt man aber keine Genehmigung von der UWB, wenn eine Kanalisation in Planung ist. Das mit dem Bau kann dann aber noch lange dauern. Kein Grund zur Freude - wenn man Pech hat, muß man solange aus einer Sammelgrube alles abfahren lassen und das ist dann auch richtig teuer und btw auch ökologisch der Irrsinn. Die einzige dafür zulässige Fa. ist - wie ahnen es schon - direkt bei der lokalen Wassermafia unter Vertrag und hat strengste Order, wo die Brühe hinzufahren ist. Andernfalls käme vielleicht die Nachbarkommune mit eigener Kläranlage auf die Idee nur einen Kilometer weiter eine Einleitstation (aka Gullideckel + Stellplatz) zu errichten. Damit würde sich dann auch gleich das Problem mit der mangelhaften Durchspülung des fraglichen Kanalstranges erübrigen...
Alternativ bekommt man die KKA doch befristet und mit Auflagen genehmigt. Die wasserrechtliche Erlaubnis erlischt dann sofort, wenn die Kanalisation zur Verfügung steht. Es geht ausschließlich um Pfründe und Geld - keinesfalls um Umweltschutz, welche aber als Deckmäntelchen herhalten muß, wie das so oft der Fall ist.

Nö, Mitleid ist bzgl. der Wassermafia fehl am Platze. Was legal ist und zu sinnvollen Einsparungen führt, sollte auch in Betracht gezogen werden.

"Den hygienischen Aspekt" habe ich kommentiert. Muttu nochma lesen. Wäsche ist auch nach dem Waschvorgang nicht keimfrei und das muß sie auch nicht sein. Man hat nur weniger Keime und manche gefährlichen hoffentlich nicht mehr, wenn man sich für 60°C oder mehr im Hauptwaschgang entschieden hat. Die Spülgänge erfolgen sowieso mit kaltem Wasser.
Viel wichtiger für die Gesundheit (insbes. der Haut) ist das möglichst vollständige Ausspülen der Waschmittelreste. Dafür braucht man reichlich Wasser und wenn das aus einen Brunnen oder einer Regenwassernutzungsanlage kommt, ist das immer noch besser, als mit TW unzureichend zu spülen. Die neueren WM loten in diesem Bereich die Grenzen aus und oft geht es ohne die Wasser+-Taste nicht. Dabei wird entweder ein größeres Flottenvolumen dosiert oder eine weiterer Spülgang hinzugefügt. Mit den versprochenen großen Einsparungen sieht es dann natürlich weniger gut aus...

@ Ruhrpott_Joerg:
Der Schaden hält sich in Grenzen. Allerdings habe ich günstige Gegebenheiten (wie schon erwähnt KKA) und spare soweit es geht TW und setze statt dessen Brunnenwasser ein.

Im übrigen bin ich der Meinung, daß sich die Brunnen- und Regenwassernutzung sehr wohl lohnt. Hinsichtlich der Gartenbewässerung sind wir uns einig. Ohne Brunnen oder möglichst große Zisterne(n) kann man in vielen Gegenden die Bewirtschaftung vergessen.
Wenn man dafür einen Brunnen gebaut hat, sind das doch schon mal 80...90% der Miete. Was soll der Rest schon großartig noch kosten? Willst Du für die paar PE-Rohre und ein HWW einen Klempner antanzen lassen? Schlecht ist es nur, wenn man beim Bau nicht daran gedacht hat, zu den WC-Spülungen getrennte Leitungen zu legen, die dann erst im Heizungskeller nach Belieben an das eine oder andere angeschlossen werden können.
Zur Beruhigung der Bedenkenträger: Dreiwegeventile etc. sind zwischen TW-Netz und einem Brunnen + HWW verboten - ein Druckschlauch, welcher bei Bedarf auf zwei verschiedene und beschriftete Zapfventile umgeschraubt wird, ist i.O. - das macht man am besten für WC und WM getrennt. Oder eben die 2. WM - die angeblichen Wasserverschwender etwas älterer Baujahre gibt es ja für kleines Geld.

Ein Brauchwasserzapfstelle für Wischwasser und ähnliche Reinigungszwecke wäre noch ein Ansatz, den TW-Verbrauch zu minimieren. So etwas rüste ich mir ggf. mal nach.

@ Axel R:
Kiesfilter sind probate Methoden, das Wasser zu belüften, enthaltenes Eisen zu oxidieren und absetzen zu lassen. Sie können zurückgespült werden, sind billig und halten lange. Das zurückgespülte stark Fe2O3-haltige Wasser hat einen positiven Einfluß auf die Abwasserbehandlung. Die Entsorgung sollte kein Thema sein. Man kann es auch bedenkenlos in die eigene KKA einleiten.
Wo ist das Problem? Warum soll das oder eine ähnlich einfach Lösung (wie die Regentonne + Belüfter) nicht sinnvoll sein? Spätestens, wenn man auch Abwassergebühren an der Backe hat, rentiert sich das sogar sehr schnell.

Gruß
Thomas
Verfasser:
Michael Springl
Zeit: 17.06.2012 12:45:04
1728199
Zitat von Thomas.B Beitrag anzeigen
@ Michael Springl:
Ich verstehe nicht, was Du mir sagen willst. Was soll denn falsch sein? Dann benenne es doch einfach konkret - ich lerne immer gerne etwas hinzu.


Das meiste ist Polemik gegen die Wassermafia.
Geh mal in andere Länder, dann weisst Du was Mafia bedeutet.
In vielen Ländern ist das leitungswasser nicht zu empfehlen oder wird durch wirtshaftliche, gewinnorientierte Unternehmen veräussert.

Oder geh mal in die USA
In den Usa zahlst Du derzeit im Supermarkt für
Eistee 1 Dose 0,5 ltr so ca. 1 Dollar
Coca Cola 1 Flasche 0.5 oder 0,7 1,50 Dollar
1 Flasche Trinkwasser ohne Kohlensäure 2.00 - 3.00 Dollar
Bei uns zahlst Du für Trinkwasser aus der Leitung 2 € je 1000 Liter.
Kannst Du natürlich auch für 4 € die Kiste kaufen, ist aber immer noch wesetlich günstiger.
Unser gutes Wasser kostet im vergleich zu anderen Ländern sehr wenig.

Zur Technik.
Spül mal eine ehemals verzinkte Leitung mit Salzsäure. Die kannst Du dann eh wegschmeissen. Über solch unqualifizierte aussagen kann man als fachmann nur milde lächeln, da steht null Ahnung bei dem der das sagt dahinter.
Ebenso bei Kunststoffleitungen, denk mal an die Verbinder. Vielfach aus Messing.

mfG Michael
Verfasser:
Thomas.B
Zeit: 17.06.2012 14:41:20
1728233
@ Michael Springl:
Sag mal - gehörst Du zur Wassergang oder wie ist möglich, daß Du so ein komisches Zeug zusammenschreibst?
Was hat denn der Preis von abgefüllten Getränken mit dem TW-Preis zu tun? An seltsame und unsachliche Argumente ist man im Web ja gewöhnt - aber Du schießt schon den Vogel ab. Ist Dir eigentlich aufgefallen, daß in Deiner tollen Betrachtung die meistens anfallenden Abwassergebühren, welche den Wasserpreis fast verdreifachen können, fehlen? Dazu kommen dreiste Grundgebühren und unverschämte Abschlußkosten - letztere allerdings nur einmal, hofft man jedenfalls...
Und so jemand unterstellt mir Polemik.

So sieht es aus:
http://www.ratgeber-geld-sparen.de/aktuelle-kommentare/wasserpreis-in-deutschland.html

Zitat daraus:
>>>
Deutschland ist Weltmeister: Beim Wasserpreis

Mal wieder kein Grund zum Jubeln: Nirgendwo auf der Welt müssen so hohe Wasserpreise gezahlt werden wie in Deutschland. Wie die Hamburger Tageszeitung "Die Welt" herausgefunden hat, kostet der Kubikmeter Wasser bei uns stolze 1,91 EUR (zzgl. MwSt.) - und das ist nur ein Durchschnittspreis! US-Amerikaner hingegen zahlen für die selbe Menge nur 0,47 EUR. Trotz des derzeit starken Euro und des damit schwachen Dollar ist das ein erheblicher Unterschied.

Doch auch innerhalb Deutschlands gibt es ein starkes Preisgefälle. Tendenziell am teuersten ist das Wasser in Ostdeutschland. So muß eine Familie mit 4 Personen in Potsdam 786,48 EUR für ihren Jahreswasserverbrauch berappen. In Karlsruhe sind es nur 226,32 EUR - das ist also nur ein Drittel.
<<<

Zum freispülen mit Säure:
Es war von einer Stahlleitung die Rede, welche man nicht oder nicht mit vertretbarem Aufwand ersetzen kann. Und wir reden von Brauchwasser und nicht von TW. Verzinkte Stahlrohre sind nur noch eingeschränkt für TW zulässig und für WW m.W. gar nicht mehr - jedenfalls nicht für Neuinstallationen; Bestandsschutz wird es wohl geben.
Natürlich ist eine Neuinstallation vorzuziehen, aber manchmal ist das ein Riesenaufwand und dann gibt es schon Optionen.
Früher wurde alles mit "Schwarzrohr" gemacht - z.T. auch außen verzinkt, aber nicht innen. Diese Rohre haben z.T. 100 Jahre gehalten - stammen also aus der Anfangszeit der heute noch betriebenen TW-Netze vieler Städte. Oft wären sie noch für mindestens weitere 100 Jahre gut, wenn sie nicht je nach Wasserzusammensetzung mehr oder weniger schnell "verockern" würden. Normalerweise dauert der Vorgang sehr lange. Nach Jahrzehnten bemerkt man dann langsam den zunehmenden Strömungswiderstand. Das Spülen mit Salzsäure war dann Usus - wenn auch wohl eher "unter der Hand". Die Säure wird relativ stark verdünnt und über die problematische Leitung (nach Abbau der Armaturen versteht sich) im Kreislauf gepumpt. Der pH-Wert der Säure wird überwacht, ggf. nachdosiert und von Zeit zu Zeit das Spülwasser ersetzt. Die Neutralisation geht z.T. sehr schnell, weil die Ablagerungen z.T. auch Kalk bestehen. Die Pumpe darf nicht ganz unten ansaugen, damit sich der gelöste Dreck absetzen kann. Solange die austretende Brühe nach einem Neuansatz noch rostbraun bis ockerfarben ist, kann man weitermachen, wenn der Druckabfall noch nicht zufriedenstellend ist. Wird sie schwarz, ist Schluß, weil jetzt das Eisen der Rohre zerfressen wird.
Plan B wäre mit der Säurebehandlung früh aufzuhören und dann mit Sandstrahlen weiterzumachen.

Je nach Wasserzusammensetzung bildet sich die "Schutzschicht" wieder neu und die zunächst kaum vermeidbare Problematik mit dem rostigem Wasser entschärft sich wieder. Unsere Altvordern haben damit leben müssen. Ungesund ist es ja nicht. Heute könnte man eine Rohrinnensanierung mit Epoxidharz in Erwägung ziehen, was aber auch so seine Nachteile hat. Gerade Strecken - vielleicht läßt es sich ja darauf reduzieren und der Rest neu installieren - kann man auch ganz gut mechanisch reinigen. Grenzen sehe ich vor allem bei Regenwassernutzungsanlagen, weil das weiche saure Wasser keine neue "Patina" entstehen lassen wird. Vielleicht vorübergehend Kalk zusetzen. Ansonsten kommt man um die Epoxidharzbeschichtung oder eine Inlinerlösung wohl nicht herum. Das hält dann hoffentlich noch einmal ein paar Jahrzehnten und dann muß der Kram endgültig raus, nehme ich an.

Bei PE-Leitungen hatte ich das Problem noch nicht und ich erkenne noch nicht einmal eine Tendenz dazu.

Gruß
Thomas
Verfasser:
Michael Springl
Zeit: 17.06.2012 17:21:25
1728282
Zitat von Thomas.B Beitrag anzeigen
@ Michael Springl:
Sag mal - gehörst Du zur Wassergang oder wie ist möglich, daß Du so ein komisches Zeug zusammenschreibst?
Was hat denn der Preis von abgefüllten Getränken mit dem TW-Preis zu tun? An seltsame und unsachliche Argumente ist man im Web ja gewöhnt - aber Du schießt schon[...]

---Ohne Worte----
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 18.06.2012 09:21:30
1728426
Zitat von Michael Springl Beitrag anzeigen
Zitat von Thomas.B Beitrag anzeigen
[...]

---Ohne Worte----


Würde mich auch mal interessieren wo die riesigen Mengen Flüssigkeit für die Getränkeherstellung herkommen. :D

Evtl. werden diese nochmal aufbereitet, kommen doch aber letztendlich auch aus der Trinkwasserleitung.


@ ThomasB

Jetzt darfst du dreimal raten warum die Preise zusammenhängen.
Verfasser:
Thomas.B
Zeit: 18.06.2012 11:24:55
1728455
@ King-Nova:
Hm - im Verhältnis 1:1000 ungefähr - je nach dem, wieviel Wasser sonst noch verplempert wird, um die Brühe zu produzieren und abzufüllen. Kennst Du eine größere Brauerei etc., welche ihr Wasser aus dem öffentlichem TW-Netz bezieht? Und selbst wenn: Würden die dann die Mondpreise bezahlen, welche dem Bürger und Kleinverbraucher abgenötigt werden? Viele Hersteller werben sogar mit einen eigenem Tiefbrunnen, was dem das Wasser ganz toll sein kann. So mit "Millionen Jahre altes Wasser" (fast jeder Wassertropfen auf der Erde ist Milliarden Jahre alt - sehr wahrs. älter als der Planet selbst) und mein persönlicher Favorit in Sachen Werbeidiotie "gefiltert durch Vulkangestein" - au weiha...
Wie auch immer: Die pumpen ihr eigenes Wasser hoch oder suchen sich einen anderen Standort, wenn das nicht geht oder erlaubt wird. Von einem sehr bekanntem amerikanischen Hersteller einer braunen Zuckerbrause ist bekannt, daß er Konzentrate in die Filialabfüllstationen in aller Welt verschickt, damit die das Gesöff nicht so einfach nachbauen können und andererseits die Transportkosten im Rahmen bleiben.

So, was soll denn das hier nun werden? An einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema bist Du wohl eher nicht interessiert. Willst Du ausgerechnet in so einem technisch geprägtem Forum Deine Argumentation ähnlich wie Michael Springl darauf aufbauen, daß die User Liter und m³ nicht auseinanderhalten können? Eher schwierig. Oder soll es mehr die esoterische Schiene mit mystischem Geschwafel vom "levitiertem Wasser" werden? Tja - tut mir leid, da bin ich nicht der richtige Gesprächspartner.
Klären wir doch lieber, warum das TW und die Abwasserbehandlung ist D so teuer ist und natürlich, was man dagegen tun kann oder wie man sich dem durch übersichtliche technische Lösungen wenigstens z.T. entziehen kann. Wenn man mit seinem Grundwasser keine anderen Probleme hat, als etwas Eisen und Mangan, ist es doch immer noch ein Geschenk. Für viele Anwendungen stört es nicht und wo man es loswerden bzw. reduzieren muß bzw. will, geht das mit einfachen Mitteln. Die Details können wir gerne diskutieren. Auch die Kostenstruktur der Wasserbetriebe wäre ein interessantes Feld, falls Du da Interna liefern kannst.

Gruß
Thomas
Verfasser:
FrankG1
Zeit: 18.06.2012 11:53:17
1728460
Erst einmal Danke an alle, die hier eine hilfreiche Antwort gegeben haben (besonders auch an Thomas).

Der Aufwand ist wirklich zu groß. Damit sparen ich keinen Cent. Insofern werde ich das auch nicht machen. Dann wird der Brunnen eben nur für den Garten genutzt. :)
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 18.06.2012 13:03:17
1728478
Zitat von Thomas.B Beitrag anzeigen
@ King-Nova:
So, was soll denn das hier nun werden? An einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema bist Du wohl eher nicht interessiert.

Oder soll es mehr die esoterische Schiene mit mystischem Geschwafel vom "levitiertem Wasser" werden? Tja - tut mir leid, da bin ich nicht der richtige Gesprächspartner.

Klären wir doch lieber, warum das TW und die Abwasserbehandlung ist D so teuer ist und natürlich, was man dagegen tun kann oder wie man sich dem durch übersichtliche technische Lösungen wenigstens z.T. entziehen kann.[...]


Hast du mal deine Romane von brauner Zuckerbrause gelesen? Liet du deine Texte überhaupt mal?


Definiere du doch jetzt erst einmal was für dich teuer ist!

Also ich bezahle für 1000L Trinkwasser ca. 1,50€. Das ist doch ein Spotpreis.
Dazu kommen alle 6 Jahre die 40€ für den Zählerwechsel.


Über die Abwassergebühren brauchen wir uns nicht unterhalten wenn wir mal davon ausgehen das niemand sein Brunnen oder Regenwasser "schwarz" in die Kanalisation ableitet.


Naja ich belasse es jetzt mal dabei. Normalerweise lohnt sich der Aufwand für die Regen- oder Brunnenwassernutzung nur selten.
Verfasser:
FrankG1
Zeit: 18.06.2012 15:56:58
1728544
Da ich Seite 2 des Threads heute morgen irgendwie übersehen habe, beschränke ich meinen Dank auf Seite 1 und lasse die jetzt entfachte Diskussion dabei mal außen vor. ;)
Verfasser:
Thomas.B
Zeit: 19.06.2012 15:49:57
1728909
@ FrankG1:
Na ja, das mußt Du selbst wissen. Vorrang vor der WM-Versorgung sollte die Umstellung der WC's sein. Da fließt üblicherweise am meisten Wasser davon und alternative Wasserversorgungen rentieren sich am ehesten. Bei der Wäsche kommt es auch sehr auf die persönlichen Lebensumstände und Gewohnheiten an. Manche müssen bedingt durch Beruf, Sport, Kinder etc. viel Wäsche waschen.

Die reine Enteisenungsanlage läßt sich je nach Bauweise ab ca. 100...200 Euro bauen und verursacht dann außer etwas Stromkosten dann kaum noch Kosten. Das hat man in wenigen Monaten wieder rein. Damit handelt man sich aber einen gewissen Wartungsaufwand ein. Hin und wieder muß sie sauber gemacht werden. Komfortablere Anlagen sind entweder in der Installation oder im Unterhalt entsprechend teurer und arbeiten mit automatischer Rückspülung oder Wegwerffiltern. Das kann man soweit treiben, bis es endgültig unrentabel wird.

In Internetforen laufen Diskussionen nun einmal recht oft aus dem Ruder. Das liegt in der Natur der Sache. Versuchen die Betreiber das über die Wahrung der Netiquette hinaus durch besonders restriktive Moderation zu unterbinden, geht das schnell schief und das ist m.E. auch richtig so.
Eine andere Geschichte sind kommerzielle oder propagandistische Interessen, wo einige Leute weit jenseits der freien Meinungsäußerung ihr ganz eigenes Süppchen kochen wollen. So etwas provoziert natürlich Auseinandersetzungen.
Hier haben wir so ein Beispiel:
Ein vorhandener Brunnen mit zu 95% brauchbarem Wasser soll nicht genutzt werden, weil es sich nicht lohnen würde und überhaupt die Wasserpreise davon steigen würden. Da braucht man doch über die wahren Intensionen nicht mehr lange nachzudenken.

Bei der Regenwassernutzung ist übrigens eine andere Sache. Entsprechende Zisternen sind recht teuer und wenn man nicht in der Bauphase daran gedacht hat, sie in einem Aufwasch mit den sonstigen Erdarbeiten mit zu versenken, überlegt man sich das dann dreimal, weil das im Garten etc. erst einmal wieder eine Spur der Verwüstung hinterläßt. Zum anderen: Was geht da schon rein? Vielleicht 10m³ - ganz nett auf den Haushaltsbedarf gerechnet, aber bei einem etwas größerem Garten, ist das im Hochsommer oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Eine 10m³ Betonzisterne kostet so um die 1000 Euro. Für 1500 Euro steht sie auf der Baustelle und wird ggf. auch gleich in die Grube gestellt, die man natürlich vorher vorzubereiten hat. Die Herstellung so einer Betonzisterne ist nicht besonders aufwendig - das Problem sind eher die Transportkosten, der Kran usw. Je nach Wasserkosten, Berechnungsverfahren und Eigenleistungen rechnet sich so etwas in 5...20 Jahren. Die Wassermafia betrachtet solche Bestrebungen natürlich als entgangenen Gewinn und macht dagegen in bekannter Weise Front. Insbesondere ein Kanalisationsanschluß ist dann besonders nachteilig für den Bürger. Das kann dann dazu führen, daß sich so eine Investition in übersichtlichen Zeiträumen gar nicht mehr rechnet - jedenfalls nicht auf dem Papier und legal.

@ King-Nova:
"Liet du deine Texte überhaupt mal?"

Da ist schon etwas Wahres dran - nein, aus Zeitgründen nicht immer. Aber Schreibfehler machen wir alle mal (s.o.) und deshalb mache ich mich hinsichtlich Korrekturlesen nicht fertig. Sachlich ist der Abschnitt richtig. Das Coca Cola-Beispiel kam von Michael Springl. Grammatikalisch ist mein Text an dieser Stelle weniger gelungen - die Doppelung "bekanntem" und "ist bekannt" wäre schon verbesserungswürdig - wenn auch nicht direkt falsch. Schön, daß wir mal darüber geredet haben...

Teuer ist relativ. Es geht um zu teuer - also die Relation zwischen gebotener Leistung und gefordertem Preis ist nicht angemessen. Den www.ratgeber-geld-sparen.de-Artikel hast Du gelesen? Für mich klingt der glaubwürdig und deckt sich mit eigenen Erfahrungen - die halbgaren Spartips mal außen vor.

In Deutschland wird durch überhöhte Preise ein verschärftes Sparen mit Trinkwasser erzwungen. Das bringt, was wie Du selbst ansprichst, auch viele negative Auswirkungen mit sich. Es regiert die Gier und es gibt kein Korrektiv im Sinne eines funktionierenden Wettbewerbes. Der Bürger hat auch nicht (oder nur in ganz seltenen Ausnahmefällen, aus denen noch höhere Kosten resultieren) die Freiheit, sich aus diesem Abzockkarussell zurückziehen. Bei günstigen Grundwasserverhältnissen und eigenem Grund wäre das ja technisch und wirtschaftlich oft kein Problem. Früher ging das schließlich auch und war gerade im ländlichem Raum sehr verbreitet. Das ist nicht (mehr) erlaubt - mit dem Verweis auf Umwelt- und Sicherheitsbedenken. Es herrscht also auch bei TW Anschlußzwang. Die Grundidee ist vielleicht sogar vernünftig. Aber sie wird dadurch pervertiert, daß sie zu Erzeugung und Erhalt nicht kontrollierbarer Monopolstrukturen mißbraucht wird.

In D ist der pro Kopf-Wasserverbrauch einer der geringsten unter den entwickelten Industrieländern. Normal ist ein mindestens doppelt so hoher privater Verbrauch, sofern man den Durchschnitt diverser Länder betrachtet. Natürlich sind diese "Einsparungen" sehr teuer erkauft - ausschließlich auf Kosten der Bürger.

Zu bedenken ist auch, daß der private Wasserverbrauch - besser wäre der Begriff Wassernutzung - in einem Industrieland nur ca. 10% beträgt. Der Löwenanteil entfällt auf Industrie, Landwirtschaft etc.
Ökologisch und gesamtvolkswirtschaftlich gesehen ist das deutsche Wassersparen zumindest in den meisten Regionen also auch Unsinn - jedenfalls in einem Land wie Deutschland, in dem grundsätzlich genug Wasser zur Verfügung steht, welches mit vergleichsweise geringem Aufwand zu Trinkwasser aufbereitet werden kann.

Gruß
Thomas
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