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03.08.2012 16:19:08
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03.08.2012 18:44:02
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03.08.2012 22:30:34
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Nabend
Mir egal ich tanke E85 für 1,06€. Wenn es angeboten wird, warum nicht? Mein Auto kann.
mfG
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Zeit:
04.08.2012 09:30:32
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" ... Mir egal ich tanke ..."
Dann bist Du eben auch einer der typischen Konsumenten die nichts interessiert außer daß sie bekommen was sie haben wollen.
Sicher kann man Dir nicht den großen Vorwurf machen. Der gehört in Richtung Kommerz und Politik.
Genauso wie mit den Pellets:
Gestern in Sendung "Wissen" gesehen. Ein Forstmeister aus der Eifel der in der Waldbewirtschaftung andere als die üblichen Wege geht.
Demzufolge werden Wälder für Pellets geschlagen. Getrocknet wird der Holzschredder u.a. mit Palmöl für das vorher Wälder gerodet wurden. Keine umweltfreundliche Art zu Heizen wie immer behauptet. Diejenigen die es wissen wollen wissen es.
Die anderen machen es eben so wie Du mit dem E 10.
Klar - fahren und heizen müßen wir.
Aber wir wollen das bis jetzt machen ohne uns einzuschränken.
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04.08.2012 10:13:19
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Demzufolge werden Wälder für Pellets geschlagen. Getrocknet wird der Holzschredder u.a. mit Palmöl für das vorher Wälder gerodet wurden. Keine umweltfreundliche Art zu Heizen wie immer behauptet. Diejenigen die es wissen wollen wissen es.Andere Quellen sehen das anders Als Rohstoff wurde in Deutschland im zweiten Quartal 2012 wie schon in der Vergangenheit überwiegend auf Sägerestholz (87 Prozent) zurückgegriffen. Späne und Hackschnitzel, die in den Sägewerken beim Einschnitt anfallen, sind die Grundlage für die Pelletproduktion, die fast ausschließlich (95 Prozent) auf Nadelholzbasis erfolgt.Pelletproduktion DeutschlandDietmar Lange
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04.08.2012 10:20:58
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" ... Als Rohstoff wurde in Deutschland im zweiten Quartal 2012 wie schon in der Vergangenheit überwiegend auf Sägerestholz (87 Prozent) zurückgegriffen. Späne und Hackschnitzel, die in den Sägewerken beim Einschnitt anfallen, sind die Grundlage für die Pelletproduktion, die fast ausschließlich (95 Prozent) auf Nadelholzbasis erfolgt. ..."
Das ist für mich reinste Märchenstunde.
Seit wann schert sich die "Marktwirtschaft" um Ökologie und Wahrheit?
Alles wird ausgeplündert so lange es was zu plündern gibt. Macht doch die Augen auf. Wer es sehen will kann es sehen ...
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04.08.2012 10:32:30
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Außerdem reichen die Mengen des "ökologisch reinen" Restholzes gar nicht aus.
Es wird zugekauft aus dem Ausland.
Laut dem Förster fahren jetzt in den Wäldern Restholzsammelmaschinen herum . Sie entreißen dem Wald das wichtige Material welches er zu seiner Selbstdüngung braucht.
Diese Maschinen und die Harvester beschädigen die Wurzeln der Bäume ubnd lösen damit Pilzbefall aus. der Boden wird unwiederbringlich totverdichtet.
Das alles sind Folgen wenn man das letzte Quentchen Holz noch aus den Wäldern rausholen will.
Interessiert aber wieder kaum jemanden. Das Heute ist wichtig - danach die Sintflut ...
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04.08.2012 13:51:59
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Das ist für mich reinste Märchenstunde.
Seit wann schert sich die "Marktwirtschaft" um Ökologie und Wahrheit?
Alles wird ausgeplündert so lange es was zu plündern gibt. Macht doch die Augen auf. Wer es sehen will kann es sehen ...
Also, das Fernsehen und ein Förster sagen die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Fachverbände fälschen und lügen auf Teufel komm raus. So einfach und übersichtlich kann ein Weltbild sein
:-))
Dietmar Lange
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04.08.2012 14:00:18
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04.08.2012 15:03:43
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Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe stellt fest: Viele Forderungen der Studie längst in der Praxis umgesetzt
„Die Produktion von Biokraftstoffen in Deutschland unterliegt bereits seit November 2009 der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung, somit sind in Deutschland alle am Markt erhältlichen Biokraftstoffe nachhaltig produziert“, stellt Dr. Edgar Remmele, Biokraftstoffexperte am Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe fest.
Viele Handlungsempfehlungen der Leopoldina-Studie „Bioenergie: Möglichkeiten und Grenzen“, wie zum Beispiel die Bewertung von Treibhausgasemissionen während des gesamten Lebenszyklus, seien bereits aufgrund der ordnungspolitischen Vorgaben in der Praxis umgesetzt. Auch die Forderung nach einer kombinierten Nahrungsmittel- und Bioenergieproduktion wird gerade bei der Herstellung von Biodiesel und Rapsölkraftstoff aus heimischen Ölsaaten und Ethanol aus Stärkepflanzen längst praktiziert.
Bei der Verarbeitung von Rapssaat fallen zu einem Drittel Kraftstoff und zu zwei Drittel wertvolles Eiweißfuttermittel an. Dieses heimische Eiweißfuttermittel trägt dazu bei, den Import von Soja aus Südamerika zu verringern und schwächt damit den Druck auf Landnutzungsänderungen ab. Als Rest verbleiben auf dem Feld Rapsstroh und tiefgründige Wurzelmasse, die zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit beitragen.
„Wir forschen gemeinsam daran, Bioenergie nachhaltig und energieeffizient bereit zu stellen“, so Dr. Bernhard Widmann, Sprecher des Kompetenzzentrums und Leiter des TFZ. „Alle an der Tankstelle erhältlichen Biokraftstoffe leisten einen großen Beitrag zur Schonung fossiler Ressourcen und zur Verringerung der Klimaerwärmung.“
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04.08.2012 19:32:22
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Es mag ja sein daß in Deutschland die Vorschriften zur Biospriterzeugung eingehalten werden.
Es wird aber auch Biosprit aus dem Ausland zugekauft und da wird wohl nicht penibel nach deutschen Vorschriften produziert.
Wenn Regenwälder - die Lungen der Welt - plattgemacht werden damit Sprit für Dickschiffe der reichen Länder vorhanden ist - kann man das als ökologisch richtig bezeichnen?
Nahrungsmittelpreise werden für die Ärmsten nicht mehr bezahlbar weil Spekulanten mit diesen den Spritmarkt bedienen.
Geht uns ja nichts an - in Deutschland wird alles nach Recht und Gesetz geregelt.
Was mein Weltbild anbetrifft - dazu habe ich jeden Tag Gelegenheit mir eines zu bilden. Ich lebe lange genug auf dieser Welt um gelernt zu haben wie der Hase läuft.
Jedenfalls hat der Förster mit seiner Argumentation auf mich einen vertrauenserweckenderen Eindruck gemacht als viele andere honorige Zeitgenossen.
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04.08.2012 19:57:26
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Zitat von sukram  ...somit sind in Deutschland alle am Markt erhältlichen Biokraftstoffe nachhaltig produziert“[...] Was -natürlich- nicht bedeutet, daß mit der Zertifizierung nicht Schindluder getrieben werden kann. Aber das sind dann kriminelle Machenschaften. Keiner wird übrigens behaupten können, daß die zurückgehende fossile Ölförderung durch Biokraftstoffe kompensiert werden kann; die USA nutzen bereits bis zu 60% ihrer Maisernte zum Erzeugen von Ethanol uns sind trotzdem immer noch der größte Ölimporteuer der Welt. (Google/Wiki "Tortillaunruhen"- ist bald wieder soweit: Dürre in den USA)
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04.08.2012 21:02:14
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" ... Keiner wird übrigens behaupten können, daß die zurückgehende fossile Ölförderung durch Biokraftstoffe kompensiert werden kann; die USA nutzen bereits bis zu 60% ihrer Maisernte zum Erzeugen von Ethanol uns sind trotzdem immer noch der größte Ölimporteuer der Welt. ..."
Das ist das Problem.
Jetzt versuchen die Menschen in den reichen energiehungrigen Ländern das größer werdende Defizit an Primäeenergiestoffen durch andere zu ersetzen die ebenfalls endlich oder nur unter Nachteilen produzierbar sind.
Die gewohnte Praxis der Verschwendung an sich ( das meiste am Verbrauch dient dazu ) wird beibehalten so lange es nur irgendwie geht.
Einem Hausbesitzer der gewöhnt ist im Winter seine 150 qm mit Fußbodenheizung wintersüber heimelig warm zu halten wird vermutlich nur sehr schwierig davon zu überzeugen seine beheizte Fläche zu reduzieren. Das wird er nur machen wenn ihn fehlendes Geld dazu zwingt.
Dazu kommt die energieungünstige Architektur vieler Häuser der Wohlstandszeit. Also große Zimmer, offene Wohnbereiche usw. Also keine kleineren Zimmer mit Türen und Heizkörpern die man bei Bedarf mal anstellt und die schnell warm machen.
Die aus der Mangelzeit der ersten Nachkriegsjahre entstandene Praxis daß man sich in der kalten Zeit vorwiegend in nur ein oder zwei beheizten Räumen aufhielt und im unbeheizten Zimmern schlief wird heutigen Menschen zum größten Teil als undenkbar erscheinen.
Das war nur ein Beispiel.Es gäbe viele davon.
Was ich damit sagen will ist daß kurz oder lang nicht darum herumkommen wird sich auch schmerzhaft im Energieverbrauch einzuschränken.
Unwägbare negative Einflüße durch Wirtschaftskrisen, Konflikte, Katastrophen sind da gar nicht eingepreist.
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04.08.2012 21:21:03
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Zitat: Die aus der Mangelzeit der ersten Nachkriegsjahre entstandene Praxis daß man sich in der kalten Zeit vorwiegend in nur ein oder zwei beheizten Räumen aufhielt und im unbeheizten Zimmern schlief wird heutigen Menschen zum größten Teil als undenkbar erscheinen. Das war nicht nur in den Nachkriegsjahren so, sondern früher gang und Gäbe: Mein Altbau nebenan besaß z.B. ursprünglich -bis zur "Ölzeit"- lediglich einen holzbeheizten Küchenherd und einen Kachelofen für die "gute Stube"- die allenfalls Sonntags beheizt wurde. Nun- die "Ölzeit" ist bald wieder zu Ende: weniger als ein Wimpernschlag in der Geschichte der Menschheit, die aber dadurch- bzw. seit der Kohlenzeit- auf über 7 Milliarden anwachsen konnte. Es wäre höchste Zeit, sich vorzubereiten- aber das ist für einen demokratisch abwählbaren Politiker zuviel verlangt. Zu Thema: 2 Forschungsinstitute- 4 Meinungen ;-) Zitat: STUTTGART / HOHENHEIM / MÜNSTER. – E10 kommt nur langsam am Markt an, da fordern Stuttgarter Forscher schon E20 und reine Alkohol-Autos. Auf die Tank-Teller-Diskussion gehen sie ebenso ein. Hier ihr Bericht:
Bislang produzieren sie Alkohol für Spirituosen, Essig, die Pharma- und die Kosmetikindustrie: rund 400 mittelständische Destillerien in Deutschland. Künftig könnten sie Getreide- und Kartoffelüberschüsse der EU zu Biosprit vergären, so der Vorstoß eines Forscherduos von der Universität Hohenheim und der Fachhochschule Münster. Kombiniert mit Biogas aus den Abfallstoffen der Brennereien ließe sich so eine hocheffiziente, dezentrale und nachhaltige Bioenergienutzung aufbauen. Voraussetzung seien politische Vorgaben und Anreize sowie eine Aufklärungs- und Akzeptanzkampagne.
Kurze Wege vom Anbau über die Produktion bis zum Absatz: das seien die Vorteile, die die heimische Alkoholproduktion für Biosprit so interessant machen. „Durch die dezentrale Produktion schneidet die Bioethanolproduktion in Deutschland bei jeder Nachhaltigkeitsbilanz besonders gut ab“, erklärt Dr. Thomas Senn von der Fachgruppe Gärungstechnologie der Universität Hohenheim.
Noch besser schnitten neue Anlagen ab, die Bioethanol und Biogas kombinierten. Denn bei der Alkoholproduktion fallen Reststoffe an, die sich in Biogas umwandeln lassen. „Damit kann jede Anlage ihren Energiebedarf selbst decken“, erklärt Prof. Dr. Christof Wetter vom Fachbereich Energie • Gebäude • Umwelt der FH Münster.
Die Energieexperten haben Energieausbeute und die entstehende Menge an Treibhausgasen mit anderen Formen von Bioenergie verglichen. Fazit: „Die dezentrale Kombination Biosprit/Biogas schneidet mit am besten ab“, so Wetter. Verglichen mit Superbenzin spare Bioethanol 40 bis 90 % CO2 ein.
Gleichzeitig gäbe es neue Technologien, die eine Produktion erlaubten, ohne die Lebensmittelproduktion negativ zu beeinflussen. „Technische Probleme sind nicht zu erwarten und die erforderlichen Ethanolmengen sind grundsätzlich verfügbar“, sagt PD Dr. Senn.
Künftig E20 statt E10 und neue Alkohol-Autos
Konkret fordern die beiden Forscher deshalb zwei Neuerungen an den Tankstellen von Deutschland und der EU:
E85 - wenn es nach den Forschern ginge, würde man es bald vermehrt an den Tankstellen dieser Republik sehen. ■E20- statt E10-Benzin, bei dem 20 Prozent des Superbenzins durch Ethanol ersetzt werden. ■E85 als neuer, größtenteils Ethanol-basierter Kraftstoff, für den die Fahrzeuge noch umgerüstet werden müssten.
Technisch gesehen könnten alle Fahrzeuge, die heute schon mit E10 fahren, grundsätzlich mit E20 fahren. In Brasilien seien wesentlich höhere Ethanol-Anteile bereits Praxis. Die USA gaben vergangenen Winter bereits E15 frei. Mittelfristig werde sich das hochprozentige E85 zu einer günstigen Preisalternative entwickeln. „Mit steigenden Ölpreisen wird E85 immer attraktiver, welches seit Jahren preislich stabil ist“, erklärt Senn. Autos, die E85 fahren können, seien heute bereits in Deutschland erhältlich. Die Mehrkosten lägen bei 30 bis 300 Euro pro Fahrzeug.
Politisch günstiger Zeitpunkt
Ihr Strategiepapier präsentieren die beiden Forscher in einem politisch günstigen Moment. Derzeit gibt es rund 300 bis 400 meist mittelständische Brennereien in Deutschland. Pro Jahr produzieren sie 1.000 bis 2.000 Hektoliter Ethanol. Nach geltendem Gesetz darf dieser Industriealkohol nur an den staatlichen Stellen verkauft werden. Von dort fließt das Ethanol in die Spirituosen- und Essigproduktion sowie in die Pharma- und die Kosmetikindustrie.
Im Oktober 2013 soll das sogenannte Branntwein-Monopol des Staates jedoch fallen. „Verglichen mit dem Weltmarkt und Großerzeugern sind diese kleinen Unternehmen jedoch ohne Modernisierung der Anlagen nicht konkurrenzfähig“, bilanziert PD Dr. Senn. Deutschland sei in Gefahr, seine flächendeckende, dezentrale Infrastruktur samt vorhandenem Know-How zu verlieren.
Forderungen an die Politik
Um Bioethanol als nachhaltigen Kraftstoff zu fördern, fordert das Forscherduo aus Hohenheim und Münster deshalb mehrere Schritte: ■Verlängerte Steuerbefreiung auf Ethanol im Superbenzin bis 2023. „Bei weiter steigenden Kraftstoffpreisen wird Bioethanol im Vergleich zu Ottokraftstoff kostengünstiger und die Steuerbefreiung kann reduziert bzw. aufgehoben werden“, so Senn ■Ein Anreizsystem und eine vereinfachte, einheitliche Regelung für die Umrüstung von Tankstellen. „Beispiele aus Brasilien, den USA, Frankreich und Schweden zeigen, dass ein flächendeckendes Angebot von E85 zu einem erhöhten Absatz führt“, sagt Wetter ■Investitionsanreize für landwirtschaftliche Brennereien: „Unsere dezentrale Struktur ist ein strategischer Vorteil. Trotzdem ist es nötig, die Anlagen zu modernisieren und mit Biogastechnologie zu kombinieren“, meint Senn. ■Eine Informations- und Aufklärungskampagne: „Die sehr gute und zertifizierte Treibhausgasbilanz aus dezentraler Produktion zeigt, dass insbesondere durch dezentrale Bioethanolproduktion die Nachhaltigkeitskriterien weit unterboten werden. Eine entsprechende Kampagne muss deshalb das Image des Biokraftstoffes verbessern“, erklärt Wetter.
Keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion
Die Gefahr, dass deshalb weniger Nahrungsmittel produziert und der Welthunger ansteige, sehen die beiden Forscher nicht. „Bislang verwerten Deutschlands Brennereien lediglich Überschüsse aus der Agrarproduktion“, so Senn.
Gleichzeitig sei dies jedoch auch ein limitierender Faktor. „Durch Bioethanol können wir nur 10 bis 20 Prozent des Kraftstoffbedarfes abdecken. Doch das gilt generell für alle Formen der Bioenergie im Vergleich zum Gesamtenergiebedarf“, meint Wetter.
Trotzdem ließen sich die Klimaziele der EU ohne den Beitrag der Bioenergien nicht erreichen. Wichtig bleibe der Mix aus verschiedenen Formen von erneuerbaren Energien – mit Biokraftstoffen aus heimischer, dezentraler und nachhaltigkeits-zertifizierter Produktion als einer Säule. Das vollständige Strategiepapier findet man unter http://www.fh-muenster.de/egu/bioethanol www.uni-hohenheim.de/gaerung/Bioethanol.html Anm.: das zitierte muß nicht zwingend & vollständig die Meinung des Zitierenden wiederspiegeln ;-) hier scheint mir eher die Agrarmafia am Werkeln.
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Zeit:
04.08.2012 21:57:21
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Bioalkohol als Zusatz wird sicher ein Thema bleiben. Das umso mehr wie sich die Ölsituation verschärft.
Das würde aber für einen weitsichtig denkenden Autokäufer der nicht in kurzen Zeiträumen sein Auto wechselt bedeuten daß er sich ein Auto mit Tauglichkeit für hohe Bioalkohol-Prozente kaufen sollte um zukunftsgerüstet zu sein.
Das Angebot dürfte sehr dürftig sein. Mir ist gleich gar kein Modell bekannt.
Ich weiß nur daß z.B. Renault in Südamerika dort für den Markt biotaugliche Motoren einbaut.
Ob die verkauften Motoren in Europa die gleichen technischen Voraussetzungen in Serie haben weiß ich nicht.
Das hieße aber dann andere Maßstäbe an die Fahrzeugeigenschaften zu legen wie sie heute üblich sind.
Würde auch sehr weh tun ...
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04.08.2012 22:13:47
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Zitat von -lfx-  Ich weiß nur daß z.B. Renault in Südamerika dort für den Markt biotaugliche Motoren einbaut.
Ob die verkauften Motoren in Europa die gleichen technischen Voraussetzungen in Serie haben weiß ich nicht. [...] VW (Do Brasil) ist da auch dick im Geschäft- aber das sind andere Maschinen als hier üblich. Obwohl auch hier E85-taugliche KFz erhältlich sind.
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06.08.2012 12:41:10
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Mahlzeit Ifx,
so aus der Pistole geschossen hat Ford einige Modelle im Angebot die heißen dann Flexifuel, z.B.: Der S-MAX.
MfG
Stormy
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Zeit:
08.08.2012 22:19:33
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Nabend
Energieverschendung?
Wir verpulvern unsere Energie um unser Heim gleichmäßig ohne Einzelraumregelung auf ein Niveau zu halten. Im Süden hängen die Klimas an den Ausenwänden wie Pickel. Die haben die negative Wärme nötig. aber dort fragt denk ich mal Nimand danach. Schaut in die Ghetos, Alle kein Geld, aber Klima. Strom umsonst? Also ich mache weiter hier wie es mir passt. Wenn die Regierung dieses unterstützt, habe ich kein schlechtes Gewissen. PS sonst auch nicht. Ist halt billiger und mein Auto kann.
mfG
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Zeit:
09.08.2012 07:57:01
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Eigentlich sind solche Diskussionen sinnlos.
Sie zeigen daß es den meisten am Hintern vorbeigeht. Wenigstens so lange bis sie selbst betroffen sind. Es muß erst richtig weh tun bis sich etwas im Denken ändert.
Die Chancen stehen dafür nicht schlecht.
Wie war das doch vor ein paar Tagen im Fernsehen? In einer Provinz in China hat es in drei Tagen 1200 Liter/qm bei den Stürmen geregnet. Ist noch nie gemessen worden bisher.
Aber ja - ist doch weit weg ... was soll`s?
Es ist mit der Menschheit wie auf einem Rettungsboot mit knappsten Wasservorräten. Die reichen Schiffbrüchigen unter ihnen streiten sich ob sie das Wasser zur Körperpflege verwenden sollten.
" ... Schaut in die Ghetos, Alle kein Geld, aber Klima. Strom umsonst? ..."
Diesen Seitenhieb kannst Du dir sparen. Du weißt auch nicht ob Du mal dazu gehörst. Auf die Schwächeren herunterzuhacken geht ja leicht und ist ungefährlich. Du solltest nach oben hacken zu denen die dafür verantwortlich sind. Aber vielleicht hacken die da unten eines Tages auch mal herauf wenn es zu viele geworden sind.
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Zeit:
09.08.2012 08:29:59
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lfx:<Es ist mit der Menschheit wie auf einem Rettungsboot mit knappsten Wasservorräten.> Falsch! 1. es gibt genug Wasser. 2/3 der Erdoberfläche ist wässrig und im anderen 1/3 regnet´s ab und zu. Wer sich in Wüsten ansiedelt oder dort bleibt, ist selber Schuld. 2. Auch die Vorräte an freier Energie (=Exergie) sind für >10^6 Jahre ausreichend (U,Th,H,Li,B).
Lothar
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Zeit:
09.08.2012 11:17:14
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Zeit:
09.08.2012 21:05:00
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Nabend
Und warum ist es in "diesen Nebenstraßen" so dreckig? Zum aufräumen brauche ich null Energie. Aber es ist bequem alles auf die Straße zu schmeißen. Ich hatte auch schon Reparaturen im sozialen wohnungsbau. Da sah es in einigen Buden extrem aus. Erwachsene ohne Arbeit zu Hause. Verschuldet oder nicht. Aber dreckig muß es in keiner Wohnung sein. Putzmittel kosten nicht die Welt und wenn man den ganzen Tag Zeit hat, sollte es wenigstens sauber sein!
PS Und ich habe viele Wohnungen gesehen. PSS Ich habe auch bei Wohlhabenden Chaos erlebt. Aber nie solchen Dreck. wahrscheinlich lassen die putzen.
mfG
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