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Thema: Grabenkollektor am Westhang
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Grabenkollektor am Westhang
Verfasser:
gbl78
Zeit: 05.08.2012 20:17:54
1746619
Hallo Experten,

meine Freundin und ich haben soeben mit dem Bau unseres Hauses begonnen. Es wird ein Haus nach KfW55 Standard (Berechnung Jahresheizwärmebedarf) werden und soll mit einer Wolf BWS-01-6kW über eine Fußbodenheizung beheizt werden. Brauchwasser wird in einem über der Wärmepumpe montierten Wolf 180l Speicher gespeichert.

Mit Hilfe der vielen Infos von Bernd und Frank hier im Forum habe ich versucht das ganze mal für meine Bedürfnisse grob zu planen und würde jetzt mal gerne eure Meinung hierzu "hören".

Ich habe mir folgende Verlegung mit 2x300m 32PE100RC von der Firma Ohm (HDG) überlegt:
Verlegung Slinkykollektor
(Norden ist oben, Maßstab 1:200, Breite Größe Grundstück ca. 32x30m)

- 62m 0,6m breiter Graben 1,8m-3,0m tiefer Graben ohne Slinkys
- 9m 0,6m Graben unter Pflaster ohne Slinkys, bleibt unberücksichtigt
- 67m 1,5m breiter Graben 1,8m-3,0m tiefer Graben mit Slinkys

>>> "imaginäre" Grabenlänge von ca. 83m, wenn ich davon Ausgehe, dass sich der etwas zu geringe Gabenabstand und die Grabenbreite/Tiefe gegenseitig aufheben.

Nun zu den eigentlichen Knackpunkten:
- Gefälle des Westhangs über die 32m Grundstücksbreite beträgt ca. -10m! Ist eine einwandfreie Funktion über eine solche Höhendifferenz überhaupt möglich, oder gibt es hier technisch bedingte Grenzen? An der höchsten Stelle werde ich natürlich eine Entlüftung vorsehen (geplant ist, dass die höchste Stelle am Aufstellort der WP ist).
- Der Boden ist lehmig-bindig, allerdings mit reichlich Steinen. (Kalkstein, keine Kiesel, sieht eher aus wie Schotter, weiß nur die genaue Bezeichnung nicht, z.T. auch Steine mit 10-20cm Größe).
Kann der RC Schlauch auch in solchem Erdreich ohne einsanden verlegt werden, oder sollte er vorsichtshalber doch eingebettet werden?

Viele Grüße
Gregor
Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 06.08.2012 18:04:27
1746971
Hallo Gregor.

Höhenunterschied ist nach meiner Meinung kein Problem, zumal WP (und damit Sammler) an der höchsten Stelle sitzt und entlüften damit recht komfortabel.

Unter dem Pflaster gehst Du mit dem warmen Ende durch, richtig?

Den slinky-Graben könntest Du auch etwas schmaler machen, 1.2 Meter reicht.

Einsanden würde ich keinesfalls, eher die unteren 10-20 cm selektiv mit nicht zu dicken Brocken verfüllen. Denkst Du das ist machbar?

Kannst (darfst) Du mit dem Graben so nahe an die Grundstücksgrenze?

Gruß,
Bernd
Verfasser:
gbl78
Zeit: 06.08.2012 22:02:03
1747110
Hallo Bernd,

zunächst mal Danke für die schnelle Antwort, wirklich bewundernswert wie ihr hier den Leuten helft!

Unter dem Pflaster gehe ich mit dem warmen Ende durch, soweit richtig erkannt.

Wenn die 1,2m für uns ausreichend sind werden wir den Graben natürlich etwas schmaler machen, spart doch einiges an Arbeit, da wir das ganze mit einem Minibagger ausheben werden.

Eine selektive Verfüllung werden wir sicherlich auch einigermaßen hinbekommen, ganz ohne Steine wird es uns aber sicherlich nicht gelingen.

Mit dem Abstand zur Grundstücksgrenze ist das so eine Sache, technisch können tun wir auf jeden Fall, da in den grenznahen Bereichen sich nur Wiese befindet. Gibt es ein Gesetz oder eine Vorschrift das einen Mindestabstand vorschreibt?

Ansonsten wäre aber die Verlegung, also Grabenlänge, Rohrabstand, Slinkyverlegung und Grabentiefe deines Erachtens nach ok?

Schadet eigentlich eine zu Tiefe Verlegung der Regeneration des Erdreiches? In einigen Bereichen ist die spätere Geländegestaltung noch nicht 100%ig abschätzbar und wir würde daher die Leitungen jetzt 1,8m tief eingraben und später nach Bedarf überfüllen. So könnte es später eine endgültige Tiefe von 2 bis zu max. 3,5m geben!

Und noch etwas, mein HB möchte eine FBH mit ERR mittels Thermostaten in den einzelnen Räumen einbauen. Ist eine gut geplante FBH ohne Thermostate nicht besser/effektiver?

Gruß Gregor
Verfasser:
gbl78
Zeit: 08.08.2012 12:20:14
1747694
Hallo "Gemeinde",

hat jemand noch irgendwelche Anregungen, Tipps oder Einwände gegen meine bisherige Planung? Bin für alle Beiträge sehr dankbar.

Ansonsten werde ich nun den Schlauch bei HDG bestellen und nächste Woche mit dem Ausheben des Graben beginnen.

Viele Grüße
Gregor
Verfasser:
fdl1409
Zeit: 08.08.2012 12:53:04
1747712
Hallo Gregor,

was hast du eine Norm-Aussentemperatur?

Grüße
Frank
Verfasser:
gbl78
Zeit: 08.08.2012 13:51:53
1747746
Hallo Frank,

die Norm-Aussentemperatur wird mit -16°C angenommen. Allerdings bezieht sich dieser Wert aud das ca. 20km entfernte Freudenstadt welches auf ca. 780m liegt, mein Grundstück liegt "nur" auf 510m.

Grüße Gregor
Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 08.08.2012 18:39:41
1747901
Hallo Gregor,

ja, einverstanden mit allem so weit.

Bundesweite Vorschriften zum Grenzabstand von Kollektoren kenne ich nicht, aber lokale gibt es wohl. Keine Ahnung wie das bei Euch ist, bin auch nicht sicher ob ich schlafende Hunde wecken würde.

Kollektorendtiefe zwischen 2 und 3.5 Meter ist bei Eurem Klima auch ok, Regeneration ist kein Problem, kann sein dass Du mit etwas geringerer Kollektortiefe geringfügig bessere mittlere Soletemperatur bekommen würdest (hängt vom Verhältnis der Entzugsenergien für Sommer und Winter ab), aber das ist schierig zu berechnen.
Gut wäre, wenn das warme Ende des Kollektors möglichst im tiefen Bereich liegt, da bringt es am meisten für die Soletemperatur. Aber deswegen würde ich nicht den Plan umwerfen.

Ich weiss nicht ob ERR vorgeschrieben ist. Bei perfektem hydraulischen Abgleich ist es überflüssig, aber wenn die Thermostate stromlos offen sind kannst Du sie ja immer noch komplett aufmachen. Kostet dann "nur" die Investition, und Du hast Regelmöglichkeiten falls nötig.

Wichtig: Kein Puffer, keine hydraulische Weiche.

Den Belegungsplan müssen wir dann noch rechnen.

Gruß,
Bernd
Verfasser:
gbl78
Zeit: 08.08.2012 22:39:34
1747968
Hallo Bernd,

danke für deine Tipps und Einschätzungen. Es ist einfach beruhigend, wenn jemand der sich mit der Materie auskennt die Planung kurz checkt bevor man wild (und gegen die Empfehlung des HB) darauf los baut.

Wenn du mit Belegungsplan die Anordnung (Abstände/Aufteilung) der Slinkys im Graben meinst können wir das als erledigt abhaken. Habe in irgendeinem Thread das "Excel-Tool" SlinkyCalc gefunden und runtergeladen. Rechnet ja alles schön aus :-)

In meiner Zeichnung habe ich versehentlich 2 oder 3 Loops mehr drin als berechnet, werde aber nach dem Baggern eh den kompletten Graben nochmals nachmessen und die Belegung nochmals neu berechnen lassen.

Grüße
Gregor
Verfasser:
fdl1409
Zeit: 09.08.2012 07:31:51
1748015
Nach den Daten der Heizlastberechnung hast du bei Norm-AT -16° eine Heizlast von 6,1 kW. Plus 0,4 kW Warmwasser macht 6,5 kW. 6 kW WP wird hier ausreichen.

Bei einer mittleren Grabentiefe von 1,80m und 1,20m Breite komme ich bei 83m äquivalenter Länge auf einen mittleren Soleeingang von -1,2° Ende Februar. Bei 3m Tiefe wären es -0,2°. Die mittlere Temperatur übers Jahr wäre aber voraussichtlich etwas niedriger.

Bei Norm-AT -14° sinkt die Heizlast auf knapp 6,2 kW und die Soletemperatur bei 1,80m Tiefe steigt auf -0,8° am Winterende.

Reicht in jedem Fall alles locker aus.

Grüße
Frank
Verfasser:
siesolar
Zeit: 09.08.2012 08:32:53
1748039
Guten Morgen,

Frage die hier schon auftauchte, an die Profis,
der Abstand zwischen Absorber/Bodenkollektor und Grundstücksgrenze, gibt es hier in D unterschiedliche Vorschriften ?
In Sachsen > 3 Meter laut Aussage eines Planer am Ort.
Der hat derzeit Stress mit einem feriggestelltem Haus, hier hät der Nachbar im Nachgang Nachbesserung und Einhaltung gefordert !
Mfg.
siesolar,
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 09.08.2012 08:39:15
1748044
siesolar. Über die 'fachkundige Auslegung per Ferndiagnose' Deiner WP hier im Blog achte darauf , dass die EVU-Sperrzeiten berücksichtigt werden (wenn sie von Deinem EVU geschaltet werden - immerhin 6 Stunden pro Tag!! wirst Du Dich sicher fragen wer dann für die zu kleine WP Verantwortung trägt - oder?)
Kurt
Verfasser:
Renato
Zeit: 09.08.2012 11:57:35
1748127
Zitat von DV-Gergen Beitrag anzeigen
siesolar. Über die 'fachkundige Auslegung per Ferndiagnose' Deiner WP hier im Blog achte darauf , dass die EVU-Sperrzeiten berücksichtigt werden (wenn sie von Deinem EVU geschaltet werden - immerhin 6 Stunden pro Tag!! wirst Du Dich sicher fragen wer dann für die zu kleine WP Verantwortung trägt -[...]


Hallo Kurt,
hättest Du den Fred, mit Deiner selbst angemahnten Fachkundigkeit und verantwortungsbewusst gelesen, wäre Dir aufgefallen, Daß siesolar hier garnichts ausgelegt haben will!

Und mal nebenbei...man kann eine so kleine WP auch am Haushaltsstrom betreiben. Vorher sollte man natürlich prüfen ob der Netzbetreiber das in seinen Vertragsbedingungen nicht explizit verbietet und ob der frei wählbare Haushaltsstromtarif des günstigsten Anbieters nicht teurer kommt.
WP-Tarife werden jedenfalls immer unattraktiver.

Grüße

Renato
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 09.08.2012 14:42:04
1748199
Renato: richtig. Es gibt aber jemanden der aus den dürftigen Angaben der EnEV eine genaue Heizlast vorgibt (Frank) Er sagt - aus der Ferne - dass er bei den angegebenen AT die und die Heizlast hat. Genau das ist der Punkt.
Ich rate dem Bauherren die Sperrzeiten zu berücksichtigen. Ob er den WP-Sondertarif nimmt hängt von seiner eigenen Entscheidung ab. Wenn ja - ist er der Gekniffene wenn er den hier gemachten Äußerungen folgt. Es fehlen ihm dann 6 Stunden Stromlieferung (von der WW-Bereitung ganz zu schweigen)
Kurt
Verfasser:
Renato
Zeit: 09.08.2012 15:07:10
1748219
Hallo Kurt,
es gibt aber auch Leute die Pauschal pro Person 0,5kW zur Heizlast aufschlagen oder Pauschal Abschaltzeiten einplanen. Das führt mitunter zu extremer Überdimensionierung der WP-Heizleistung auf Kosten des Häuslebauers.
Wenn die komplette Berechnung nach EnEV vorliegt und man die Hüllflächen des beheizten Gebäudeteils und deren Ht-Werte, Normauslegungstemperatur usw. entnimmt (nicht ungeprüft) und Lüftungsverluste (manuell oder maschinell mit WRG) berücksichtigt, kann man daraus durchaus die Heizlast hinreichend genau ermitteln.
Jedenfalls genau genug um eine Entscheidung innerhalb der zur Verfügung stehenden Leistungsabstufung der WP-Modelle treffen zu können.

Grüße

Renato
Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 09.08.2012 18:18:19
1748284
Hallo Gregor,

um das klarzustellen: die Heizlast hab ich nicht gecheckt. Bin davon ausgegangen dass die stimmt.

Zur Belegung:
hatte gar nicht bemerkt, dass Du schon die richtige Anzahl Schlingel eingemalt hattest, dachte das wäre schematisch.

Aber so würde ich das nicht belegen: sie ersten 4 slinkies auf der kalten Seite direkt am Haus genau so dicht zu belegen wie das warme Ende ist nicht klug. Direkt am Haus könnte man eher gerade verlegen, oder slinkies mit größerem Abstand, und dann im Verlauf des Grabens Richtung warmes Ende immer dichter werden.
Vom "Anfang" des slinky-Grabens der Südwestecke bis zum Ende vielleicht Zunahme der Belegungsdichte von 20% oder so.
Dazu könnte man auch noch den tieferen Grabenbreich ein wenig dichter belegen als den nicht so tiefen, falls Du das jetzt schon absehen kannst.

Gruß,
Bernd
Verfasser:
gbl78
Zeit: 13.08.2012 12:32:36
1749666
Kurzer Zwischenstand:

Haben nun am WE begonnen den Graben auszuheben, er ist talseitig ca. 1,3m tief und bergseitig ca 1,7m die breite beträgt 1,4m. Später wird das ganze noch mit mindestens 30-50cm Boden überdeckt, örtlich auch mehr.
Das ganze wird vermutlich recht knifflig, da wir mit dem mittleren Teil des Grabens (am tiefsten Punkt des Grundstücks) anfangen mussten und auch erst dort die Schläuche verlegen und verfüllen müssen bevor wir uns dann in beide Richtungen Richtung Haus nach "oben" vorarbeiten können.

@Kurt, keine Sorge wegen der Sperrzeiten, ersten würden die hier eh "nur" 3 (2x1,5) Stunden betragen und nicht 6, und zweitens wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auf Haushaltsstrom hinaus laufen, da sich die GG für den 2. Zähler kaum rechnen wird.
Mein HB wollte übrigens ürsprünglich 4x100m Flächenkolli mit 60cm Abstand in 1,2m tiefe haben, denke da ist dieses System doch deutlich besser?

@Bernd & Frank, Danke für eure Hinweise und Tips! Werde mich bei Fragen, oder spätestens wenn die Anlage irgendwann dann mal in Betrieb ist wieder bei euch melden.

Gruß
Gregor
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 13.08.2012 17:36:36
1749789
Hallo Gregor.
'Nur 3 Stunden Sperrzeit' das bedeutet die Heizlast ist um 15 % zu erhöhen. Und die WW-Bereitung?
Ob du das Recht hast Deine WP auf den Haushaltstarif aufzulegen solltest Du Dir vom EVU bestätigen lassen. Im Rahmen meiner Tätigkeit habe ich etliche Fälle kennengelernt wo genau das NICHT GENEHMIGT wurde. Ich will keine Panik verbreiten sondern Dich lediglich informieren.
Was ich nicht richtig verstehe ist, daß Du die Gräben bereits aushebst (Rohrmaterial schon bestellt) und Du hast die errechnete Heizlast noch nicht vorliegen (oder habe ich da was überlesen?)
Bernd:
'Wichtig: Kein Puffer, keine hydraulische Weiche'
Könntest du Gregor erläutern wie er im Heizbetrieb HD-Störungen vermeidet? Alle Fachleute bestehen auf der hydr. Abkoppelung, Du rätst das Gegenteil. OK - übernimmst du auch gegenüber Gregor die Verantwortung wenn die WP permanent auf Störung geht?
Kurt
Verfasser:
Renato
Zeit: 19.08.2012 09:15:52
1751799
Hallo Kurt,

eigentlich schade daß Du noch nichts davon gehört hast, warum bei direkt in die FBH heizenden WP ein Puffer abkömmlich ist.
Ordentliche Auslegung der Heiflächen (dazu passende WP), guter hydr. Abgleich sowie richtige Einstellung der Heizkurve (Witterungsgeführt) ergibt immer ausreichend Durchfluss für die WP.

Die FBH ist Puffer genug!

Grüße

Renato
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 19.08.2012 09:29:32
1751805
doch Renato, schon davon gehört. Wir sind der Überzeugung dass ein Puffer für den Kunden von Vorteil ist, da er damit mit Aussentemperaturregelung fahren kann und durch Heissgasenthitzung auch noch sein WW legionellenfrei herstellen kann. Ferner ist bei Deinem Vorschlag ein Punkt ungeklärt: was passiert in der Übergangszeit wenn über die RT-Regelung nur das Bad und das Wohnzimmer offen sind, die anderen Räume dagegen geschlossen. Ich kanns dir sagen: die WP geht auf HD-Störung.
Kurt
Verfasser:
Renato
Zeit: 19.08.2012 10:50:53
1751831
Hallo Kurt,
selbstverständlich ist eine Außentemperatur geführte Regelung auch ohne Puffer notwendig. Die RT (ERR) sollten, auch in der Übergangszeit, nur bei außergewöhnlich intensiven Fremdenergieeinträgen zum schließen der Heizkreise des Raumes führen. Eigentlich sind die ERR überhaubt nicht notwendig, da bei richtig eingestellter Heizkurve und niedrigen Systemtemperaturen durch den Selbstregeleffekt genug Eigenreglung existiert um unnötigen Energieverbrauch durch die WP zu verhindern. Der Verdichter der WP schaltet sich ja nur ein, wenn die Rücklaufsolltemperatur unter einen Sollwert gefallen ist. Wird keine Energie an den Raum abgegeben, weil es durch Sonneneinstrahlung kein Temperaturgefälle zwischen FBH-Oberfläche und Raumluft gibt, wird sich auch der Verdichter nicht unnötig einschalten.
Bei zu hohen Systemtemperaturen in der FBH funktioniert das natürlich nicht so toll. Auch deshalb sollte man auf möglichst niedrige Systemtemperaturen achten.

Und erkläre mir mal wozu ich einen Puffer für die WW-Bereitung brauche, wenn ein Dreiwegeventil die Heizenergie direkt in den WT des Boilers leitet.

Grüße

Renato