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Haustechnikforum
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Thema: acalor technik
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acalor technik
Verfasser:
olaf210
Zeit:
18.10.2005 18:53:23
256619
hallo an die wärmepumpen fachleute , hat schon jemand mit acalor erfahrung gemacht?den warmwasserspeicher angeschlossen trinkwasserseitig?keine probleme mit dem wasserversorger?
Verfasser:
wedo
Zeit:
19.10.2005 17:56:54
257225
Auch ich habe Fragen:
Wie realisiere ich mit acalor eine einzelraumregelung?
Welchen Lärm (in dB) macht der Kompressor?
Verfasser:
Stefan Rink
Zeit:
20.10.2005 18:32:18
258000
Hallo,

auch ich habe eine Frage:

Warum baut man überhaupt Acalor ein? Lass mich raten, weil es tolle Leistungszahlen "verspricht"!

Und die Nachteile?

Gruß Stefan
www.stefanrink.de
Verfasser:
MM
Zeit:
31.10.2005 07:49:04
263898
Hallo,

wir haben 2004 ein kfw40-Haus (133 qm) gebaut und mittlerweile über ein Jahr Erfahrung mit einer Luftwärmepumpe der Fa. ACALOR. Wir sind sehr zufrieden. Das Raumklima ist sehr angenehm. Es entsteht der Eindruck, das gar keine Heizung existiert, da insbesondere der Fussboden nicht heiß wird, sondern der gesamte Raum einfach warm ist.


Die Kosten sind ein sehr schlagendes Argument. Unser Stromversorger hat seit Jahren den WP-Tarif von 7,4 Cent (brutto)/KWh. Der wird jetzt allerdings auf 10,3 Cent (brutto)/KWh erhöht. Unsere Heizkoste lagen im vergangenen Jahr bei 390 Euro inkl. Warmwasser. Unter den neuen Konditionen werden wir wohl mit über 500 Euro rechnen müssen. Da die Anlage wartungsfrei ist, entstehen übrigens keine weiteren Kosten und bei dem Bau konnten wir auf den Gasanschluß verzichten (Einsparung 1.500 Euro). Schornsteinfeger und sonstiges "Wartungspersonal" fallen völlig weg. Das sind echte Zahlen, keine aus dem Rechner oder Werbeprospekt.

Die Heizung hat übrigens bei uns auch bei zweistelligen Minusgraden im vergangenen Winter ohne Probleme funktioniert.

Es lohnt sich zur Meinungsbildung einfach mal einen Hauseigentümer zu besuchen. Das ist vermutlich der beste Weg zu fühlen wie die Anlage wirkt.

Schöne Grüße
Mario
Verfasser:
MarcoD
Zeit:
13.11.2005 22:14:18
271904
@ MM

Dieser Meinung bin ich auch!


Unsere Acalorheizung wurde vor einer Woche montiert. Mit der Montage und Planung waren wir sehr zufrieden.
Warm ist es bereits auch schon im Haus :-).

Die Heizung ist eben sehr individuell.

Falls jemand südlich von Berlin wohnt, kann sie sich gerne anschaun.

Marco
Verfasser:
Geierkralle
Zeit:
14.11.2005 13:57:43
272145
Hallo,

meine Acalorheizung läuft auch. Geräusche sind OK.
Die Pumpe höre ich im Keller wie ein Kühlschrank. vielleicht ein bischen lauter. Draußen höre ich sie nicht weil die Ventilatoren lauter sind. Was jetzt nicht heist dass die extrem laut sind. von ein paar Metern Entfernung hört man die auch nicht mehr.
Wer interesse hat kann das ganze auch anschauen.
Paar km nördlich von Leipzig.
Ach ja zum Strompreis
9,..ct bei Niedrigtarif und 12,..ct bei Hochtarif


Gruß Geierkralle
Verfasser:
hugom4
Zeit:
14.12.2005 18:41:41
293632
@MM
also ganz verstehe ich Ihre Stromkosten nicht. Bei einem kfw40 Haus müßten Sie doch pro Jahr maximal 40KWh/m2 brauchen, also bei 133m2 maximal 5320KWh, was anscheinend auch Ihrer Stromrechnung von 500€ entspricht. Das bedeutet aber, dass die Acalor-WP nur einen Wirkungsgrad von 1:1 gehabt hat, oder bestenfalls 1:2 falls die Hälfte des Energieaufwands fürs Warmwasser verbraucht worden wäre. Genausogut hätten Sie also direkt mit Strom heizen können, oder wo liegt da mein Denkfehler?
Vielleicht könnten auch andere Acalor-Anwender Ihren Stromverbrauch hier bekanntgeben?
Verfasser:
körber
Zeit:
14.12.2005 21:58:14
293811
ist eigentlich eine www.ochsner.de WP

Werner Körber
Verfasser:
Stefan012
Zeit:
14.12.2005 22:14:02
293826
@Körber

Kicher, lach, sprusst.

Acalor arbeitet mit Propan-Direktverdampfung/Direktkondensation. Kann ich nur sagen: Toller Beitrag von Dir als Blaustern! Das kann nicht mal Piergalski so gut wie Du mit dem Verunglimpfen von Herstellern.
Verfasser:
wasserwärmer
Zeit:
14.12.2005 22:16:27
293832
Hallo,

kenne acalor auch von mehreren Nutzern und bisher nur sehr positive Erfahrungen.

Gruß

Wasserwärmer

Verfasser:
hugom4
Zeit:
15.12.2005 11:50:44
294139
Die Daten von @MM sind aber nicht positiv... "Gute Erfahrungen" heißt oft nur, dass das System zwar funktioniert, aber kaum jemand rechnet nach, ob sich das Ganze überhaupt rentiert.
Gut ist ein System doch in meinen Augen nur, wenn ich eine Jahresarbeitszahl von zumindest 4 erreiche, d.h. MM dürfte höchstens 133 € Stromkosten haben!
Verfasser:
Ernie
Zeit:
15.12.2005 12:01:17
294143
Wenn ich irgendwann einmal viel Zeit habe und die Heizung eine Saison gelaufen ist und ich im Betrieb die Vor- und Nachteile erfahren habe, dann poste ich mal einen Erfahrungsbericht zu meiner speziellen Acalor Heizung.
Verfasser:
Quehl1
Zeit:
15.12.2005 13:26:31
294201
das Problem ist, daß immer nur gesagt wird, daß die Anlage auch bei 2 stelligen Minusgraden funktioniert. Auch Acalor sagt das nur so. Welcher Wirkungsgrad dabei gegeben ist, wird immer schön unter den Teppich gekehrt. Der Anwender merkt das, wenn überhaupt, erst an der Stromrechnung. Und wenn ihm das egal ist, dann ist der auch mit der Anlage zufrieden und empfiehlt die weiter. Eben so wie beim Feldtest von EON. Hauptsache es funktioniert und die Bewohner sind zufrieden, weil sies nicht besser wissen.

mfg
Quehl
Verfasser:
Ernie
Zeit:
21.12.2005 23:51:46
299036
@Quehl1
Die momentane Arbeitszahl bei zweistelligen Minusgrade fällt natürlich in bescheidene Regionen.
Schreib doch einfach mal Herrn Scheel von Acalor eine nette Email (ich halte dich für schlau genug die Emailadresse selber herauszufinden) und bitte ihn um eines seiner ungezählten Meßprotokolle für diesen Temperaturbereich. Und dann kannste weiter mosern. Frag ihn am besten auch gleich, wie er den WMZ für R290 realisiert hat, wenn es keine Wassererwärmung war.
mfg ernie
Verfasser:
Quehl1
Zeit:
22.12.2005 11:12:58
299301
ich hatte auf der IKK mit Herrn Scheel gesprochen, wobei mir das mehr wie eine Verkäuferwerbung vorkam. Ich hatte vorher überhaupt keine Ahnung, was er da anbietet. Ich hatte Mühe, herauszufinden, was da eigentlich besonderes dran ist. Und, in der Tat, es ist was Besonderes. Für meine vorhandene Fußbodenheizung nicht zu gebrauchen, weil das Direktkondensation ist und dafür PB Rohr nicht geeignet ist. Aber das hat Herr Scheel nicht gesagt. Und mit R290 kommt brennbares Gas ins Haus. Und das wollte ich auch nicht haben.

mfg
Quehl
Verfasser:
pupsi
Zeit:
22.12.2005 22:33:21
299867
und mit jedem Pups kommt auch brennbares Gas ins Haus.

Wie opft pupst bei dir einer und wie oft die WP?

gut pup!
Verfasser:
Geierkralle
Zeit:
23.12.2005 13:55:49
300263
Wenn ihr euch alle Sorgen macht, wegen dem Propan fragt doch mal nach Sicherheitsvorkehrungen.
Gruß Geierkralle
Verfasser:
MM
Zeit:
23.12.2005 17:38:35
300412
Hallo Queh1,

ich stimme dir voll zu. Die theoretischen Diskussionen um Arbeitszahl und Aussagen der Hersteller sind auch mir nicht so wichtig. Wichtig ist was du unter dem Strich tatsächlich bezahlen musst. Das die WP bei zweistelligen Minusgraden ohne jedes Problem funktioniert, hat sie bei uns im vergangenen Jahr bereits bewiesen. Also Fakten auf den Tisch: Mit welchem System hast du geringere Heizkosten?

Noch ein Hinweis zum Propan: Wenn du eine Campinggas-Flasche in der Garage stehen hast, ist bei dir mehr Propan im Haus als mit der Acalor-Heizung. Jede Gasheizung birgt ein um Potenzen höheres Risiko. Also bitte nur die Fakten bewerten.

Weihnachtliche Grüße aus einem wohlig warmen Haus
Mario
Verfasser:
Quehl1
Zeit:
23.12.2005 17:54:56
300432
ja, das ist richtig. Ich habe keine Campinggasflasche in der Garage und auch keinen Gasanschluß. Gerade auch deswegen habe ich eine Wärmepumpe genommen.
Es zählen nicht nur die geringsten Heizkosten, sondern die geringsten Gesamtkosten und die sind bei einem explodierten Haus erheblich höher. Sicher, ich gebe zu, daß die Wahrscheinlichkeit nicht so groß ist, daß was passiert, aber die Gefahr, eine schlechte Arbeit geliefert zu bekommen, ist da schon größer. Oder kennst Du einen Bauherrn, der ein Haus völlig mangelfrei hergestellt hat? Ich nicht. Kleinere Mängel werden nur akzeptiert.

mfg
Quehl
Verfasser:
Ullioldman
Zeit:
28.01.2007 12:42:50
558377
Ich betreibe in meinem Haus mit 115 m² seit 1.7.2004 eine ACALOR Heizung. Die Negativdiskussionm, die ich hier gelesen habe, verstehe ich nicht im geringsten. Seit Einbau der Heizung habe ich knapp 6.000 kwh für Heizung und Warmwasser verbraucht. In den letzten 24 h übrigens exakt 9 kwh.. Und glaubt mir.: Es ist ehr schwierig nicht 24 oder 25° zu erreichen. Also kuschlig warm die Angelegenheit! Die Anschaffung war exakt 700 € höher als das preiswerteste Angebot einer konventionellen Fußbodenheizung mit Gas- Brennwertkessel. Und da ich bislang nicht einmal 1.000 € für die Heizung aufgewendet habe, hat sich der Anschaffungsmehrpreis schon lange gerechnet. Und wir hatten bislang 2 Winter mit Themperaturen bis -20°C. Da der Wartungsaufwand bislang 0,00 € beträgt, kann ich jedem der baut nur ein solches Heizsystem empfehlen. Aus fester Überzeugung.
Trotzdem steht mir ab 2008 ein Problem in das Haus. Unser Energieversorger hat mir den Wärmepumpentarif gekündigt. Nunmehr ist Normalpreis angesagt. Diese kleine Preissteigerung auf 149,6 % Netto ist natürlich nervig. Ich bin demzufolge auf der Suche nach Alternativen. Also zum Einen nach Anbietern, die nicht 19 ct / kwh erheben und zum Anderen ist es an der Zeit sich vom öffentlichen Stromnetz abzukoppeln. Hat da jemand Erfahrungen oder vernünftige Ideen?
Verfasser:
B.L.
Zeit:
28.01.2007 13:31:01
558418
Man kann auch eine Acalor-WP mit Kunststoffrohren bei FBH einbauen. Mit einem Wärmetauscher. Man hat zwar nicht den Wirkungsgrad und es wird nicht empfohlen, aber es geht.

Ich hab ende August eine mit den Acalor-Monteuren eingebaut, bei einem Altbau (vorher Ölheizung).
Der Kunde hat mir die Jahresbilanz versprochen, mal schaun was rauskommt! Bisher ist er sehr zufrieden damit.
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit:
28.01.2007 14:01:17
558453
was rauskommt kann ich dir sagen.
Vermutlich nichts. Also keine Auffälligkeit bzw. auffalende gesunkene JAZ.
Was aber im Prinzip so oder so der Fall ist, da man ja keinen exakten Direktvergleich hat, und die ganze Geschichte sich nicht so viel gibt, wie es zunächst vermuten lässt.

Gruß Martin
PS die Sache mit dem "gefährlich" wird immer übertrieben dargestellt.
Eine Gasleitung für ein Gasheizgerät ist gefährlicher.
Wenn die DK im Boden undicht wird, man zB. nen Nagel reinhaut, macht es ziiiiiiiiiiiiiiiiiisch, was
zunächst in der Tat ungünstig ist ;-)....
Wenn man das Fenster aufmacht, und gut gelüftet hat, holt man den Kältefachman, der die Stelle dann repariert.

Wenn eine Gasleitung undicht wird, macht es nicht nur ziiiiiiiiiiiiiiisch, sondern solange niemand den Haupthahn abdreht, ein Dauerziiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiischhhhhhhhhhhhh.... :-(.

Letzlich alles Humbug. Angst muß man weder bei Gas, noch bei DK haben. Dann dürfte man auch nicht ohne Zebrastreifen die Straße überqueren ;-)...

Verfasser:
Holger aus EF
Zeit:
13.11.2007 08:26:06
738637
Hallo Junx,

so nun ist es mittleiweile 2 Jahre her, dass dieser Thread eröffnet wurde. Die meisten von Euch sollten nun mittlerweile Erfahrungen gesammelt haben.

Wir haben auch eine ACALOR in unseren 120qm-Neubau eingebaut und betreiben sie nun seit einer Woche. Nun interessiert mich, wie ich die Heizung am effektivsten laufen lasse. Zu welchen Tageszeiten lasst Ihr sie laufen. Was programmiert Ihr in der Steuerung? Stellt Ihr sie ganztägig auf "Sonne", also Tagbetrieb? Was habt Ihr für Temperaturen vorgewählt (Verlegungsdichte der Leitungen).

Gruß
Holger
Verfasser:
routki
Zeit:
14.11.2007 09:52:05
739705
Hallo Holger und vielleicht andere Acalor-Nutzer,
hatte vor kurzem schon gefragt: hat jemand Lautstärkewerte zum Acalor Ventilator? Wír haben keinen Acalor, aber wohnen neben einem, der unglaublich nervt, wenn er läuft, und, sicherlich grenzwertige Messwerte für Wongebiete haben wird. Der Besitzer des Acalor, der das Problem schon bald bemerkte und auch zugibt, fand noch keine akzeptable Lösung. Daher frag ich hier einfach noch mal, vielleicht ließt ein Acalorbetreiber, der mal nachgemessen hat mit? Hintergrund der Frage ist, ob DIESES Gerät laut ist, oder alle. Leider keine Reaktion vom Hersteller erhalten, was ich schade finde, und auf der acalor.de Seite steht lediglich, dass Geräusche in etwa wie die eines PCs entstehen. Was in diesem Fall eher nicht stimmt. Und wir nicht neben dem laufenden Rechner schlafen. Also falls jemand Werte hat, bitte weitergeben!
Vielen Dank!
routki
Verfasser:
Herzilein
Zeit:
14.11.2007 10:52:48
739749
Hallo,

wenn ich mich recht erinnere, hat der Wärmetauscher (Lüfter) 51 oder 52 dB im Abstand von 1Meter.

Viele Grüße
vom Herzilein
Verfasser:
Holger aus EF
Zeit:
15.11.2007 13:49:40
740918
Wegen der Geräuschentwicklung haben wir unseren Kompressor in den Kellerniedergang gestellt, dh. da wir leichte Hanglage haben, habe ich keinen direkten Kellerniedergang, sondern etwa einen Höhenunterschied von 1m Kellerbodenplatte zu Höhenniveau des Gartens. Das ist dann so fließend alles im Übergang. Und genau neben der Kellertür steht der Kompressor mit den beiden Ventilatoren. Für den Nachbarn ist das nicht zu hören.

Aber auf meine Frage zurück zu kommen: Kann mir jemand Erfahrungen zum Umgang mit dem System preisgeben? Ich habe die Heizung am RTR jetzt auf 20°C eingestellt und lasse sie jetzt durchgehend im Tagbetrieb eingestellt. Mir stellt sich sowieso die Frage, warum ich die Möglichkeit habe, auf Absenkbetrieb umzuschalten. So träge, wie eine Fußbodenheizunh grundsätzlich ist, macht das doch keinen Sinn...

Gruß
Holger
Verfasser:
Quehl1
Zeit:
15.11.2007 14:40:32
740960
die Möglichkeit zur Absenkung ist bei allen Steuerungen drin, weil diese Steuerungen nicht für WP spezialisiert sind (allg. Aussage, Acalor kenne ich nicht). Das Entfernen dieses Menuepunktes wäre teurer als eine einfache Kopie des Programms. Auch Windows hat z.B. Funktionen, die Du nie brauchst.

Ich habe auf einer Messe den Acalor Lüfter gehört und war erstaunt über das leise Geräusch. Möglicherweise war das eine kleinere Ausführung oder der Lüfter wurde langsamer gestellt, kann ich nicht sagen. Der Vergleich mit einem PC Lüfter scheint mir richtig zu sein, wobei das Frequenzspektrum anders ist.

mfg
Quehl
Verfasser:
Csaba
Zeit:
15.11.2007 17:01:44
741051
Hallo Zusammen,

nun Acalor scheint ein gutes System anzubieten, und habe hier auch tausende Meinungen gehört aber noch hat niemand erklärt wie eine Einzelraumtemperaturregelung möglich ist. Ich möchte im Schlafzimmer sicherlich nicht die gleichen Temps haben wie im Wohnzimmer. Soweit ich weiss kann nur das gesammte Haus hoch oder runtergefahren werden nicht aber einzelne Räume.....das finde ich aber nicht so ansprechend!!!
Also liebe bereits erfahrene Nutzer wie nun????

Csaba
Verfasser:
Holger aus EF
Zeit:
20.11.2007 11:40:42
745423
Bei diesem System gibt es keine Einzelraumregelung. Man legt vor Einbau der Heizung die Temperaturdifferenz des jeweiligen Raumes zu dem Raum fest, in dem die Steuerung sitzt. Bsp. WZ 22°C, SZ 4°C weniger -> 18°C. Dementsprechend werden dann die Abstände der Kupferleitungen im Fußboden dimensioniert. Ich habe einen Rohrabstand im Schlafzimmer von etwas 30cm. Das haut auch hin. Eine Einzelraumregelung ist nicht notwendig, da diese zusätzlich nochaml als Dämpfer wirken würde.

Zu meiner ursprünglichen Frage: Ich habe die Heizung jetzt auf Dauerbetrieb WZ 20°C eingestellt. Nun läuft die heizung in einer Hysterese von 19,5°C bis 20,5°C. Damit bin ich ganz zufrieden. Nun weiß ich aber nicht, ob ich damit am wirtschaftlichsten fahre. Als ich am Wochenende nicht zu hause war, habe ich auf 18°C abgesenkt. Das hat sich als ungünstig erwiesen, da ich fast den ganzen Sonntag abend brauchte, um das zrsprüngliche Temperaturniveau wieder herzustellen.
Verfasser:
Herbert G.
Zeit:
29.11.2007 15:18:04
753490
Hallo Acalor-Besitzer,

ich würde mich für Erfahrungen interessieren, wie stark man im ersten Winter den Mehrbedarf an Heizwärme (um die Feuchte loszuwerden) merkt.

Ich habe eine Libind-Anlage seit Sommer in Betrieb und bin (bei 0° Temp.-Tagesmittelwert, nebelig) schon bei 50% Laufzeit, was mir bedenklich vorkommt.

Jetzt hab' ich mir gedacht, dass das eventuell an der höheren Heizlast im ersten Jahr liegt, weil man ja aus den Mauern einiges an Wasser verdunsten muss.

Situation: Ziegelbau 25cm mit 18cm VWS, 150m², Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und einem "amtlich geschätzten" Bedarf von ~50kWh/m²a. Bei letzterem ist die KWL mit WRG aber nicht eingerechnet - tatsächlicher Wärmebedarf sollte also eigentlich deutlich niedriger sein.

Grüße,
Herbert G.
Verfasser:
Holger aus EF
Zeit:
07.12.2007 12:08:00
759694
Hallo,

ich heize seit ca. einem Monat meinen Bau trocken. Die Heizung läuft bei den derzeitigen Temperaturen (0-5°C) ca. 6 Stunden pro Tag. Davon 3 Stunden am Tage - meistens vormittags, und 3 Stunden in der ersten Nachthälfte.

Gruß
Holger