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Haustechnikforum
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Thema: Frischluftzufuhr bei KWL
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Frischluftzufuhr bei KWL
Verfasser:
Jochen Rehm
Zeit:
25.02.2006 09:34:01
353008
Hallo,

ich habe ein Neubau-Haus in Aussicht, in der eine Wärmepumpe installiert ist, das Haus hatin allen Zimmern Fussbodenheizung und soll über die Kontrollierte Wohnraumlüftung geheizt werden.

Nun meine Frage: Ich bin davon ausgegangen, dass die Frischluft im Keller zentral angesaugt wird und dann über Rohrleitungen, nachdem sie gefiltert wurde, in den Zimmern verteilt wird. Stattdessen hat es bei diesem Haus Öffnungen in der Wand, durch die die Frischluft mehr oder weniger kontrolliert reinkommt. Ist die Lösung sinnvoll oder soll ich Abstand nehmen von dem Haus ?

Danke wer mir (echter Laie) weiterhelfen kann...

Joe
Verfasser:
JoRy
Zeit:
25.02.2006 09:45:46
353014
Ist eine weit verbreitete und übliche Lösung.

Wenn nicht optimal eingemessen und eingestellt,
oder von dir nicht verstanden und dann verstellt,
kann es Probleme mit Kaltlufteinfall geben.

Gruß JoRy
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit:
25.02.2006 09:48:40
353015
Hallo,

das von Dir beschriebene System ist eine Abluftwärmepumpe mit Wohnraumlüftung und zentraler
Zuluftnachströmung.

Derzeit gibt es wahrscheinlich aus Kosten/Nutzensicht
für einen Neubau (bis Passivhaus) keine günstigere
Lösung.

Sinnvoll ist diese Art der beheizung sicher.
Natürlich hätte eine zentral geführte Zuluft Vorteile, macht jedoch das Gesamtsystem auch teurer.

Hier im Forum ist unserer "berüchtigtes" Mitglied als Betreiber einer AbluftWP Hendrik.

Auf seiner HP kannst Du ja mal nachschauen:
http://hendrik42.twoday.net/stories/949379/

Gruß Martin
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit:
25.02.2006 09:56:35
353019
..ich war wohl etwas zu spät.. ;-)

Da kann ich noch abschliessend zu JoRy`s Rat wegen des Kaltlufteinfalls was hinzufügen:

Mit dem Kaltlufteinfall stimmt.
Dies KANN passieren, muß aber nicht.
Zudem gibt es spezielle schallgedämmte Zuluftöffnungen, die das Leben je nach Lage angenehmer machen können.

Deshalb, jetzt ist es noch kalt.
Die Kaltluftgeschichte kannst Du jetzt noch vor Ort abchecken. Dabei sollte die Anlage einfach mal relativ hochturig laufen.

Wenn Du im unmittelbaren Nahbereich 0,5-1m mal
als Toleranzzone akzeptiert nichts verspürst, iss gut. Wenn nicht, dann nicht ;-).

Gruß Martin
Verfasser:
StephanL
Zeit:
25.02.2006 14:19:05
353163
Besser so als garkeine Lüftung und ohne WRG, aber es gibt bessere Lösungen, wobei dies ein Streitthema werden könnte.

Man hat halt gespart und wollte trotzdem eine Lüftung haben :-)

Ist wenigstens eine gescheite WP drin oder nur eine Abluft-WP mit grossen Heizstäben?
Verfasser:
thesmile
Zeit:
25.02.2006 20:16:31
353388
@martin
Zitat: "das von Dir beschriebene System ist eine Abluftwärmepumpe mit Wohnraumlüftung und zentraler
Zuluftnachströmung."

Hm.. ich denke ds ist eher eine DEzentrale Zuluftnachströmung oder? ;-)

Ich halte davon eher weniger, weil im Winter schöne kalte Luft ins Haus kommt, die meinen Heizaufwand zunichte macht.
Da kann ich gleich die Fenster aufmachen.

Aber wie Stefan schon schreibt..."das könnte ein Streitthema werden"...

Jochen, dir würde ich aber raten, das du dir den Energiepass für das Haus zeigen lässt.
Hinterfrage auch ganz genau, mit welchem Aufwand an Energie deine WP (was für eine, Erdsonde, Luft oder was?) die FBHZ versorgen soll.
Strom ist ein unkontrollierbarer Kostenfaktor und den solltest du mit in deine Kalkulation rein rechnen...und zwar auf die nächsten 30 Jahre....
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit:
25.02.2006 20:47:18
353410
Hallo

@thesmile, ja meinte natürlich DEzentraler Zuluft...

Aber streiten muß man bei dem Thema wirklich nicht;-)

Funktionieren tut es. Und natürlich ist auch die zentrale Zuluft besser.
Man darf aber auch nicht vergessen, dies ist ingesamt natürlich auch alles viel teurer.

Also muß man schon auch bissle alles unter dem
Faktor Kosten/Nutzen betrachten.

Im Prinzip wird man ja auch durch die heutige
"Geiz ist geil" Gesellschaft dazu gezwungen.

Und unter Berücksichtigung des Kosten/Nutzen Faktors,
und das man im Prinzip für den Preis einer Heizung fast eine komplette Hzg+Lüftung bekommt, hat ein solches System durchaus seine Berechtigung.

Ebenso ist es berechtigt zu zweifeln, bzw. dies ist immer berechtigt.
Nur muß man dann halt auch akzeptieren etwas tiefer
in die Tasche zu greifen.

Gruß Martin
Verfasser:
thesmile
Zeit:
25.02.2006 21:13:07
353423
@martin

yeps..die "geiz ist geil" Denkweise...
Du hast schon recht..zentral mit WRG ist natürlich teurer, aber ich selber rechne auch nicht nur für heute und morgen ;-) sondern ein wenig länger und wenn ich dann sehe, was ich letztlich spare, macht es im longrun Sinn, bei den heutigen Zinsen lieber ein paar tausend Euro mehr aufzunehemn, als später Tränen in den Augen zu haben.
Ich höre das Argument immer wider von Nachbarn, die um uns herum bauen oder Bekannten...das dass zu teuer ist und das auch und oh Gott, Ihr habt 35cm Dämmung im Dach..und was, nur 21kWh/m2a und Pelletsheizung und und und..
Denen lege ich dann immer gerne die Preisvergleiche für Heizkosten und Rohstoffe von vorgestern, gestern und heute vor und lasse sie dann mal für morgen und übermorgen schätzen.
Danach lassen sich manche bekehren und bauen lieber eine thermisch super gedämmte Hülle plus Technik ein und lassen dafür die Marmorplatten und anderes unnützes Zeug weg.
Aber das muss wirklich jeder für sich entscheiden..
Ich bekomme bei dem Gedanken an Stromkoasten in jedem Fall immer kalte Füsse..
Auch wundere ich mich immer, wenn Leute was von Preissteigerungen für Pellets erzählen..
Heute gibt es mehr Presswerke als je zuvor und jeder grössere Sägewerksbesitzer rechnet..30-50€ Herstellungskosten und 150-200€ Verkaufspreis pro Tonne.Diese Margen bekommen die mit Holz nie hin...ergo bauen Sie Anlagen und dann gibts ein grosses Angebot und eine grosse Nachfrage...
Egal..das war ein Abdrifter...
Schönen Abend noch
Verfasser:
Jochen Rehm
Zeit:
26.02.2006 06:51:36
353573
Danke erstmal den vielen Zuschriften. War schon ein guter Ein- und Überblick in das Thema...

Habe in der Zwischenzeit hier im Forum noch weitergelesen und in dem Thema "Nibe - Fighter 600 P" sind auch noch zusätzliche Informationen, da die WP ebensolche ist.
Hier heisst es tuning der WP + Erfahrung in der (dezentralen) Frischluftzufuhr zu bekommen.

Wichtiger Aspekt von Euch ist Energiekosten der Zukunft, daher ist die Idee zusätzlich an kalten Tagen mit Pallettofen zuzuheizen prima...
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
26.02.2006 11:58:38
353691
Hi Jochen,

bei uns gabs bis -12 Außentemperatur (Mindestemperatur hier im Januar) keine Probleme mit der dezentralen Luftzufuhr. Kein Zug, keine unangenehme Kaltluftströmung.

Ich sehe ein, dass das schwer zu glauben ist, ich habe es auch erst wirklich begriffen, als ich es "gesehen" habe. Aber bei einer ordentlich eingestellten Anlage gehen eben auch nicht riesen Luftmengen durch so ein Zuluftrohr.

Einem Dezentral-Zulüfter "Geiz ist Geil" pauschal zu unterstellen, finde ich frech und unangemessen.

Zusätzlicher Pelletsofen? Klar, warum nicht. Aber da zahlt man eben nicht nur die Pellets, sondern auch einmal den Ofen und immer den Schornsteinfeger. Ob sich das in einer Vollkostenrechnung lohnt, wage ich zu bezweifeln.

Wir haben allerdings auch noch mit Schornstein gebaut und rüsten vielleicht mal einen Ofen nach. Aber dann nur wegen der Gemütlichkeit. Aber erstmal müssen wir einen finden, der uns gefällt und klein (!) genug ist. Sonst hat man in einem KfW60 Haus schnell Sauna...

Gruß, Hendrik
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit:
27.02.2006 07:19:17
354057
Hallo

@Hendrik, der "Geiz ist geil" Satz, kam ja zuerst
von mir. Ich wollte aber damit nicht jedem dezentralzulüfter Geiz unterstellen.

Ich habe damit vielmehr gemeint, dass durch
"Geiz ist geil" die Industrie gezwungen ist auch
immer irgendwo nach kostengünstigen Lösungen zu
suchen, um alle Zielgruppen erreichen zu können.

Dabei kommen dann verschiedene Systeme heraus.
Unter anderem auch Abluftwärmepumensysteme.

Dass jeder der sich für ein solches System entscheidet geizig ist, wollte zumindest ich nicht
damit zum Ausdruck bringen.

Gruß Martin
Verfasser:
thesmile
Zeit:
27.02.2006 10:27:58
354145
Ich schliesse mich da Martin an.
Das war ein Missverständnis..
Tom
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
27.02.2006 13:14:14
354284
Martin, Tom,

OK. Trotzdem sind für das, was Martin beschreibt, "Geiz ist geil" aus meiner Sicht auch die falschen Worte.

Aber das ist eine andere Diskussion.

In einem entsprechenden Haus ist eine Abluft-WP ökonomisch und ökologisch sinnvoll. Dezentrale Zuluft ist, wie zentrale Zuluft, wenn korrekt ausgeführt, "state of the art" und funktioniert wunderbar.

Beide Systeme haben ihre Risiken (bzw. Vor- und Nachteile) und jeder muss sich selber aussuchen, wie er diese beurteilt.

Das ist ja hier schon seit langem ein Thema.

http://haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=1424

http://haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=22565

http://haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=23225

Und wir wissen ja alle, dass "teurer" schonmal garnicht "besser" heisst. Pauschal nicht und im Einzelfall schon garnicht.

Gruß, Hendrik
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit:
27.02.2006 14:14:19
354335
Hallo,

so falsch waren die Worte im Prinzip nicht, nur
hast Du sie zu sehr auf Dich bezogen ;-).

Diese "Geiz ist geil" Geschichte haben wir nun mal.
Oder nennen wir es mal lieber einen sehr
"preisorientiertes Kundenbewusstsein", hört sich irgendwie netter an.

Wenn kein Mensch nach dem Geld schauen würde, dann
würde man hauptsächlich technische Optimallösungen entwickeln.

Sicher gäbe es unser "bestrittenes System" dann trotzdem, denn im (sanierten) Altbau wäre es ja
oft nicht anders möglich.

Funktionieren tut natürlich beides, dezentral und zentral.

Nur im Neubau hat man Anfangs planungstechnische Freiheit, und könnte dies auch zentral ausführen und zB. mit EWT ergänzen.

Entscheidet man sich dennoch für die einfachere Ausführung, so ist dies in fast allen Fällen aus
Kostengründen.
Ein Kostengrund war es sicher "irgendwo" auch in Deinem Fall.
Deshalb must Du ja nicht geizig sein, sondern vielleicht preisbewusst.
(wobei Dir sicher auch klar ist, dass der "harte" Spruch nun mal aus der Werbung kommt, so übernommen wurde und "preisbewusst" (ohne Ironie) zum Ausdruck bringen soll.)

Trotzdem fällst Du genau unter das "Täterprofil", ein "gefundener" Kunde, der eine innovative, funktionierende, günstige Lösung gesucht+ gefunden hat, und 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte.
(Hzg. + Lüftung) Was ja auch vollkommen in Ordnung ist.
(Nochmal, es liegt mir fern Dich als geizig zu bezeichnen! Zum Henker ich weiß nicht wie ich`s noch anders ausdrücken soll ;-)

Gruß Martin
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
27.02.2006 21:25:15
354700
Hi Martin,

nee, ist schon OK! Was ich noch aus Dir rauslocken wollte, ist, dass man einfach nicht pauschal sagen kann "dezentral ist schlechter". Und die Argumentation "günstiger ist schlechter" ist halt eh nicht zulässig.

Uns ist ja beiden klar, dass zentral vs. dezentral nicht nur objektiv betrachtet wird (man denke nur als das Thema "Bakterien" in Zuluftkanälen) bzw. werden kann.

Ich mache mal eine Aufstellung Zentral vs. Dezentral in meinem Weblog, da können wir dann mal die Argumente sammeln, damit man nicht immer alles neu schreiben muss, sondern nur noch ergänzen.

Hier angefangen:
http://hendrik42.twoday.net/stories/1628131/

Ergänzungen auch gerne hier.

Gruß, Hendrik
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit:
27.02.2006 22:06:55
354735
Hallo,

günstiger ist schlechter wäre auf jeden Fall quatsch.

Aber bis auf den Preis gibt es durch die dezentrale
insbesondere ungewärmte Zuluft trotzdem keinen
Vorteil. (bzgl. AbluftWP mit Nachströmöffnung)

Auch wenn man keine Zugluft hat, die kalte Luft muß
trotzdem mit teilweise über 30 Grad Temperaturunterschied nachgeheizt werden.
Die WP macht dies sagen wir mit einem dann noch schöngerechneten COP von 3. (wobei der bei -10 Grad sicher nicht vorhanden ist)
Die Zuluftführung über eine WRG erwärmt bis auf 3 oder 4 Grad die Luft mit einem COP von 15.

Lediglich die 3 Grad müssen dann mit COP von 3 erwärmt werden.
Und die Bakteriengeschichte als Vorteil zu nehmen ist
Quatsch, sogar nachweislicher.

Und selbst wenn man daran glauben würde, und die Sache nicht wegen der Kosten WÄRE, sondern wegen eines definitiven Vorteils, dann *würde* man die Luft mit raumweisen WRG`s dezentral einbringen.

"Würde", weil macht man nicht, weil es halt eben doch um die Kosten geht.

Und *wollte* man die Sache zu einem perfekten System weiterbauen, kommt man immer wieder zu einem Hindernis:

Ich schrieb ja primär wird es im Fall "perfekt" darum gehen, so wenig wie nötig an Wärme aktiv nachzuheizen. Und möglichst alles bis auf Transmission, die man nicht fangen nur weitgehend vermeiden kann, nicht überflüssig nachzuheizen oder ungenutzt abzuführen.

Und da sitzt man mit der Nachströmöffnung systembedingt in der Falle.
Zentral holst Du Dir die Außenluft nicht nur schon nahezu in Raumtemperatur rein, sondern alles was rausgeblasen wird ist zusätzlich "ausgesaugt".
"Alles" wurde verwertet.
(Dabei ist es nicht nötig die Fortluft bis zum absoluten Nullpunkt "auszulutschen";-)

Der LW wird wunschgemäß gefahren. Das zu erwärmende Luftvolumen ist für die WP viel geringer.
Es müssen nur 3 Grad + Transmissionsverluste bewältigt werden.
(abzüglich wieder passive Sonnenstrahlung + interne Wärmelasten)

Ich will hier nicht rumlüllen oder klugschwätzen, aber der Vorteil liegt halt mal am Preis, und nur da.

Es gibt auch Intel Pentium Prozessoren und Intel Celeron. Die Celerons sind auch gut. Ausschlaggebendes Auswahlkriterium ist aber auch hier der Preis und zwar nur der.

Gruß Martin
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
27.02.2006 22:32:22
354757
Hmmm, habe ich behauptet, dezentral wäre gegenüber zentral im Vorteil? (Außer beim Preis) Darauf will ich garnicht hinaus. Es geht mir darum, dass die Systeme, was den Komfort in der Praxis angeht, gleichwertig sind.

Zentral mit WRG hat den Vorteil, dass kaum Wärme verschenkt wird, richtig. Auch bei einem Abluft-WP System hat das Vorteile in der Übergangszeit, wenn die WP noch nicht "durchläuft". Habe ich schon in meiner Liste.

Gruß, Hendrik
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit:
27.02.2006 23:09:24
354785

im Vorteil hast Du nicht geschrieben, nur von Vor- UND Nachteilen gesprochen.

Die Sache mit der Übergangszeit könnte auch beim
Zentralsystem die kleine WP übernehmen, die die Restenergie aus der Fortluft zieht, wenn man noch einen Teilluftstrom aus dem EWT nimmt sogar mit höherem Cop, also auch nicht wirklich ein Vorteil.

Aber lass uns nicht weiter diskutieren, zumal ich auch schon immer schreibe, dass das AbluftWP Prinzip
funktioniert ;-)

Ich schau aber später mal bei Dir, vielleicht gibt es ja tatsächlich einen Vorteil den ich übersehen habe.

Gruß Martin
Verfasser:
Jochen Rehm
Zeit:
28.02.2006 04:43:32
354840
Folgende 2 Fragen noch an die Experten:

Während ich im Net gesurft bin, habe ich u.a. die Information gelesen, dass die Frischluftzufuhr in einer entsprechenden Höhe sein sollte, "max. 30 cm unter der Decke, so dass die Luft nicht nach unten fällt, sondern an der Decke erst erwärmt wird". Diese Info finde ich allerdings nicht mehr. Gibt es hierzu Erfahrungen bzw Empfehlungen ?

Immer wieder liest man auch von der Fa. Aerex, die der Hersteller für die Aussendurchlässe sind. Gibt es Empfehlungen Eurerseits ?
Verfasser:
Thomas Linke
Zeit:
28.02.2006 08:29:55
354889
Hallo,

Zuluftventile max. 30cm von der Decke anbringen ist richtig. Was damit erreicht werden soll, ist der Coanda-Effekt und bezeichnet sogenannte Wand- oder Deckenströmungen. Die kältere Zuluft wird für eine bestimmte Zeit an der Raumdecke entlang geleitet, bevor sie in den Aufenthaltsbereich herabfällt.

Fa. Aerex bietet gute Durchlässe an, welche auch ein "Thermostat" besitzen. Abhängig von der Außenlufttemperatur wird der Öffnungsquerschnitt vergrößert oder verkleinert (+10°C offen; -5°C Mindestöffnung). Das Preis/Leistungsverhälltnis von diesen Geräten ist meiner Meinung absolut top.

Gruß
Thomas
(lueftungsnet.de)