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Verfasser:
Bernd Schlüter
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Zeit:
19.04.2009 20:58:32
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Habe mich versehentlich auf die erste Seite des threads verirrt, wo Erik die meiner Meinung nach beste Antwort gab. Die pneumatische Förderung und Trocknung mittels Heißluft ist eben die effektivste, so, wie der Kaffee durch Heißluft in der Schwebe gehalten wird. In jedem Kornsilo wird auch so gefördert, oder auch Heu.
Die 60 Grad heiße Luft tut den Reiskörnern wahrscheinlich nichts, weil die schweren nassen unten "herumschweben" und von der Verdunstungskälte gekühlt werden. Die empfindlicheren trockenen befinden sich jedoch oben und werden dann schließlich mitgerissen und landen im trockenen Sack.
Also, ganz klar, Du brauchst nen dicken Ventilator und ein Kaffeeröstgerät, das Du bitte nicht ganz so heiß werden lässt. Schau es Dir an und baue es nach. Die Briketts solltest Du allerdings nicht darin rösten, die schmecken nicht im Kaffee. Wenn ich mich nicht irre, ist der Wirbelbetttrockner nichts anderes als ein großer, sanft geöffneter Trichter, der bitte in seiner Größe genau abgestimmt wird. Erik, sag mal was dazu! bernd
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Verfasser:
Bernd Schlüter
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Zeit:
22.04.2009 10:52:21
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Patente ReistrocknungHier kannst Du Dich sehr gut schlaumachen und brauchst nicht die Inseln der Filipinos erst nach Kaffeeröstereien abzusuchen. Beim Reis werden beide erwähnten Verfahren längst verwendet. Beachte vor allem, wie Bruchreis entsteht, der zu vermeiden ist. Du findest in dem Text reichlich Verweise auf weitere Patente, die Du bitte in die "Einsteigerrecherche" in Deutsches Patentamteingibst. Beachte die sehr langen Ruhezeiten für das Wasser in den Reiskörnern, das erst zur in wenigen Sekunden getrockneten Außenseite des Korns wandern muss, ehe es wieder in wenigen Sekunden im Wirbelbett um jeweils nur 2 % getrocknet wird. dabei entsteht auch Bruch. Die kombinierte Methode aus Wirbelbett und Trocknung auf Blechen scheint da besser zu sein. Wenn es also tatsächlich soviel Zeit benötigt, bis die Feuchte von innen nach außen diffundiert ist, ist das zuerst angedachte Verfahren mit den vielen gestapelten Blechen, Deinen 8 1/2 Stunden und nur sehr kurz angewandtes Wirbelbettverfahren das geeignetste. Die Trockenleistung an der Außenseite des Korns steigt dann mit dem Quadrat der Schichtdicke des Reises. Die Schichtdicke würdest Du also anpassen, wenn Du nicht wenden möchtest, die Filipinos es machen. In der Patentschrift wird ein vierfaches Wechselbad mit wahrscheinlich auch viel Bruch verordnet. Wenn ich mir jetzt Deine Erfahrungen, den Aufbau von sogenannten "Dächertrocknern" und die Patentschriften anschaue, komme ich jetzt wegen der überlangen Diffusionszeit des Wassers aus dem Reis auf das Verfahren mit den Blechen, oder aber, mit der Fußbodenheizung, zurück. Vielleicht sollte man sich beim überaus effektiven Wirbelschichtverfahren auf das "Staubsaugen" des Reises beim Aufbringen und ein zweites Mal beim Abräumen beschränken. Immerhin sinkt die Feuchte dabei schon um 4 % und dürfte, bei der Geschicklichkeit der Filipinos, viel Arbeit ersparen. Abgesaugt wird mit kalter Luft, die sich an den noch heißen Reiskörnern erwärmt. Man kann sie auch ausgebreitet abkühlen lassen, trocknet noch besser. Das nasse paddy wird auf die Bleche mit Heißluft gefördert. Also, weiterexperimentieren, das reine Wirbelschicht-Schnellverfahren funktioniert mit Kaffee, nicht mit Reis. Danke, Firma Bühler aus der Schweiz. Wir bleiben bei Fußboden- und gleichzeitiger Deckenheizung mit Warmluft.bernd
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Verfasser:
Bernd Schlüter
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Zeit:
22.04.2009 11:33:53
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Bitte Experiment machen: Auf den heißen Boden, der vom Ventilator überblasen wird, oder besser noch mit Heißluft, Reis in unterschiedlicher Dicke auftragen: Am besten in Stufen, jeweils Halbierung, also, 8, 4, 2, 1, 0,5cm oder in Stufen mit dem Faktor 0,71 = Wurzel 2. Dann wiegen und messen, nach welcher Zeit der gleiche gewünschte Trocknungsgrad aufgetreten ist. Dicke Schicht bedeutet mehr Arbeit, dünne höhere Leistung, aber da gibt es in jeder Richtung Grenzen. Findest Du so heraus, und, ob sich das Ganze auch lohnt. Ich denke, schon, wenn Du ein Verfahren ersinnst, den Reis schnell und gleichmäßig auf die Bleche zu pusten. Der noch feuchte Reis bricht nicht.
Hätte noch mal gerne ein paar Zahlen: Wieviel kg trockene Speözen kommen auf die Ernte von einem kg paddy, den mit den 24% Feuchte? hast Du eine Ahnung, welchen Heizwert die Spelzen haben? Auf jeden Fall könnte so die ganze Ernte Deines Ortes getrocknet werden?
Du weißt, Dass Du mit der Unterstützung der Subsistenzwirtschaft der armen Bauern eventuell gegen die Interessen einer Regierungsclique verstoßen kannst? bernd
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Verfasser:
Jochen Binikowski
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Zeit:
22.04.2009 15:53:04
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Hallo Bernd, vermutlich hast Du übersehen, dass was immer ich hier mache, mit ortsüblichen Materialen und Techniken machbar sein muß. Und es muß billiger als die herkömmlichen Methoden sein. Tolles Patent. Was mag da die Trocknung pro Sack kosten? Ich vermute mal, mehr als der Reis wert ist. Das geht, wenn überhaupt, nur im industriellen Stil, ist also leider nichts für uns. Wir sind völlig überlastet, haben noch zig andere Sachen zu tun und haben trotzdem wichtige Fortschritte erzielt. Inzwischen können wir den Holzkohlemeiler für Trocknung mit höheren Temperaturen (60 Grad), z.B. für Moringablätter, nutzen. Das war richtig tricky. Eine Trockenanlage, 2 Temperaturen. Mit dem Reis geht es auch immer besser, unten ist ein Foto. Da kann man gut das untere Element mit der FBH sehen, darüber der Tray mit dem Maschennetzboden. Hitze kommt also von unten und oben, immer schön konstant bei 41-43 Grad je nach Aussentemperatur. Durch eine bessere Isolierung könnte das noch besser werden. Wie gesagt, das ist eine Testanlage. Die kommerzielle Version wird ganz anders aussehen. Auf den Fotos ist es nicht zu sehen, aber wir haben inzwischen 2 Frischluftzufuhren und beide nutzen vorgewärmte Luft. Ein Riesenproblem ist, dass wir kein Meßgerät für die Feuchtigkeit haben. Allerdings können unsere Jungs durch einen Beißtest feststellen, wann der Reis trocken genug für die Reismühle ist. So machen die das bei der Strassentrocknung auch... Der Reishülsenverbrauch liegt bei ca. 7-10 KG pro Stunde. Das Zeugs hat einen Kohlenstoffgehalt von 42%, der Rest ist überwiegend SiO2. Pro Tonne Rohreis fallen ungefähr 300 KG Spelzen an. Die Jahresernte in 20 KM Umkreis schätze ich mal auf 70. - 120.000 Tonnen Rohreis. Wenn unsere Anlage später vieleicht 20 Trays hat, können wir damit 2-3 Tonnen am Tag trocknen. Da ist also ein großes Potenzial für viele Trockenanlagen vorhanden.
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Verfasser:
Bernd Schlüter
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Zeit:
22.04.2009 18:29:09
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Der Vorschlag mit dem Wirbelbett ist ja auch mit der Patentschrift längst gestorben. Das Wirbelbettverfahren ist viel zu effektiv im Vergleich zur trocknung des Reiskorns von innen heraus. Die sind bei der Anwendung des Patents ja nicht einmal in 8 1/2 Stunden fertig, sondern benötigen gleich einen ganzen Tag dafür, mit viermaligem Durchpusten und anschließenden Ruhephasen, damit die Kernfeuchte nachdrängen kann. Dazu viel Bruch. Mit dem Verbrennen der Spelzen beträgt der Energieüberschuss etwa das Zehnfache, um den Reis zu trocknen, das wird dann schon alleine über die Energieverluste durch die meilerwände gedeckt, da braucht nichts abgezweigt zu werden. Jetzt ist nur die Frage, wie dünn Ihr mit erträglichem Aufwand Ihr den Reis auf die Böden aufbringen könnt bzw. ab welcher Unterschreiten einer bestimmten Schichtdicke ein weiteres Unterschreiten nicht mehr lohnt. Der Wäremtransport durch die Reisschicht wird zwar nicht so gut wie im Estrich sein, aber doch deutlich besser als bei einer trockenen Schüttung, die man ja auch zum Isolieren verwenden könnte, statt Glasfaser und Styropor. Der Energieübertrag an die Luftoberfläche erfolgt hauptsächlich durch deas Feuchtegfälle, die zur Oberfläche hin abnimmt. ich würde mal schätzen, ein Wärmeübertrag wie bei einem Weichholzboden. Dielen also. Also kein unüberwindbares Hindernis für eine Fußbodenheizung. Bei einer 2 cm dicken Reisschicht dürften da 100 W/m² weit überschritten werden, ein Ventilator ist da nicht zwingend notwendig. Rechne ich mit 100 Watt durch Feuchteverlust, wären die darauf lagernden ca. 10 kg Reis mit ihren 1,1 kg zu reduzierendem Wassergehalt in ca. 8 Stunden trocken. Die tatsächlichen Verhältnisse dürften noch etwas besser liegen, falls Ihr diesen Wert mit einer dickeren Reisschicht erreicht. Mit anderen Worten, auch übereinstimmend mit der Patentschrift von Sulzer würdet Ihr da im optimalen Bereich liegen und, wenn die Technik für die Bauern praktikabel ist, wäre sie ideal, schonend und vielseitig anwendbar. Klar, warme, bewegte Luft, wäre noch effektiver, würde aber durch die Wasserdiffusion im Reis weitgehend ausgebremst. die einfachen chinaventilatoren würden reichen, nur Hitze vertragen die nicht so gut. Wie du die Feuchte bestimmst? ganz einfach, China ist nah: DigitalwaageDa sind gleich mehrere im Angebot, einfach die Lade Reis an einer Seite daran aufhängen. Das Gewichtsverhältnis, Lade mitrechnen, ist der Feuchteverlust. F=100 * Gewichtsverlust / (Gewicht - Leergewicht) in %. Kann ein Hamburger.
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Verfasser:
Jochen Binikowski
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Zeit:
22.04.2009 19:45:51
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Die Trays sind ca. 120 x 240 cm und bislang haben wir da je einen Sack (55 KG Feuchtgewicht) draufgeschüttet. In den nächsten Tagen werden wir mit anderen Schichthöhen experimentieren.
Wir haben doch warme, trockene, rauchfreie Luft, die mit einem Ventilator über die Reisschicht geblasen wird. Schaue Dir nochmals die Fotos auf Seite 2 des Threads an. Die Wasserrohre der FBH sorgen nur für zusätzliche Wärme von unten.
Leider hat meine schöne Digitalwaage kürzlich ihren Geist aufgegeben. Nächste Woche bringen mich meine Jungs nach Manila wegen des Rückfluges. Dann werden wir sicher eine Feuchtigkeits - Meßgerät kaufen können.
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Verfasser:
Bernd Schlüter
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Zeit:
22.04.2009 21:12:27
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Kommt ja alles hin mit den Zahlen. gleich, ob wir die Sulzer-Anlage nehmen, oder Eure, es kommen die gleichen Zahlen heraus. Die Archillesferse für die industrielle Erwärmung ist die, dass sie viel zu leistungsfähig ist, auf vielleicht 20 Sekunden Erwärmungswirbelbett kommen 8 Stunden Lagerung, in denen der Reis das nachholt, wo Ihr ihm die nötige Zeit lasst. Die Sulzeranlage ist demnach extrem unwirtschaftlich und vielleicht zur Trocknung von Mehl oder anderem feinen Schüttgut geeignet. Aber die rechnen mit dem gleichen Reis und an dessen Eigenheiten ist nicht vorbeizukommen, es sei denn, man schält ihn vorher, um den Diffusionsprozess zu beschleunigen. Das würde sich allerdings verheerend auf die Ernährungslage der Bevölkerung auswirken, während unsere Schweine immer fetter werden. Ja, damit meine ich die Schweine in unseren Ställen. Die singalesischen Schweine (diesmal meine ich die richtigen) haben in Sri Lanka ein Monophttp://www.haustechnikdialog.de/Forum/Default.aspx?f=50ol errichtet und eine Fabrik gebaut, wo alles paddy hingeschafft wird, zwangsgeschält und geschliffen ,fast alle Nährstoffe gehen weg und landen gegen Westgeld in unseren Futtertrögen, der Reis kommt dann gratis um die Hälfte erleichtert, aber getrocknet und unendlich haltbar, an die bauern zurück. Ein Tiger hats mir erzählt und es stand kurze Zeit später auch im Spiegel. Seitdem gibt es in Sri Lanka Kinder, die unter Eiweißmangel leiden.
Insofern eine tolle Sache, die Ihr da baut und, das ist inzwischen klar, die industrielle Konkurrenz braucht Ihr nicht zu fürchten. Dazu ist alles einfach zu berechnen, also Fußbodenheizung mit den gleichen Zahlen und gleichen Materialien. Wie bitte? Eisenrohre? Auch auf den Philippinen gibts preiswerteres. Lass Dich beraten und Warmluft ist noch mal allem überlegen, da Decken- und FBH-Heizung gleichzeitig, nebst sonstigen Vorteilen. Berechnen kann Eure Anlage fast jeder hier, so bizarr ist der Zweck gar nicht. Braucht Ihr nicht ne Kühlanlage? Die trocknet nämlich auch, preiswert. Express-Kaffee und einiges mehr werden nämlich gefriergetrocknet. Es keimt nichts so schnell, auch, wenn es Monate dauert, bis alles trocken ist. Da hätte ich nämlich solch ein solares Projekt, ganz und gar aus Eisen gebaut, ganz ohne Elektrik, gibts noch nicht.
Wenn Du mir verspricht, dass es schön ist bei Euch und die Sonne scheint, komme ich. Die Regierenden hier sind auch nicht besser als Filipps Erben. bernd
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Verfasser:
Bernd Schlüter
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Zeit:
22.04.2009 21:27:43
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Feuchtemessgerät? Die Jungs prüfen doch mit den Zähnen, ob der Biss richtig für die Maschine ist. Ich denke, DAS zählt. Die Waage ist einfach, zuverlässig und genau und misst, billiger gehts nicht. Das Feuchtemessgerät ist sicherlich schneller und Du brauchst nicht rechnen. Vornehm geht die Welt zugrunde. Warum auch nicht? Reicht da auch ein Hygrometer, das Du in den Reis steckst? Was anderes wird das Ding auch nicht sein. Musst Du eh auf den Mineralgehalt des Reises abstimmen. Aber toll, 55 kg auf 2,9 m², könnte so in der Gegend von knapp 20mm Schütthöhe liegen, könnte ideal sein. Feinheiten später.
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Verfasser:
Jochen Binikowski
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Zeit:
23.04.2009 09:26:23
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Also, der Reis wird hier auch geschält und die Kleie an die Schweine und Hühner verfüttert. Das liegt aber nicht an gierigen Mühlenbesitzern oder korrupten Politikern, sondern die Leute sind den weissen Reis einfach gewohnt und das ist schwer zu ändern. Versuche ich gar nicht erst, da sind schon ganz Andere dran gescheitert. Mahlen kann man Reis nur wenn er trocken ist. In knapp 3 Wochen haben wir eine Maisernte. Da dauert das Trocknen auf der Strasse bei Sonnenschein doppelt solange wie beim Reis, knapp 2 Tage. Mal sehen wie das mit unserem Trockner funzt. Wir müssen uns da noch wegen der Temperaturen usw. schlau machen. Den Feuchtigkeitstester brauchen wir auch deshalb, weil verschiedene Materialien getrocknet werden müssen. Hygrometer und Thermometer (bis 120 Grad) haben wir. Die Sache mit der Kühlung könnte noch mega-interessant werden, aber eines nach dem anderen. Ja, bei der kommerziellen Anlage wird das ohne Wasserrohre gehen, alles mit Warmluft. Dann wird der Meiler etwa 2 Meter tiefer liegen als die Trockenanlage, damit könnte das Ganze nur mit dem Luftzug der Schornsteine funzen, Strom bräuchten wir nur noch um die Ventilatoren zur Beschleunigung der Trocknung einzusetzen und für die Beleuchtung. Unsere Gegend ist sehr regenreich. Gutes Wetter kann ich also nicht immer garantieren. Willkommen bist Du trotzdem, in meiner kleinen Hütte wird sich mit Sicherheit ein Pläztchen finden: Meine kleine HütteBin vom 30.4. bis 19.7. in Deutschland.
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Verfasser:
Bernd Schlüter
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Zeit:
24.04.2009 12:33:37
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Niedlich, die Hütte und die Filpinos auch. Scheint ja ein recht lustiges Völkchen zu sein. Mais trocknet doppelt so lang und ist grobkörniger. Das hieße, das Trocknen mit Deinem Verfahren dürfte dann noch geeigneter sein, sogar die optimale Schütthöhe könnte dann höher ein. Beim grobkörnigeren Mais könnte man die Luft sogar von unten nach oben zwischen den Körnern streichen lassen, in laminarer Strömung, oder, indem Du, wie Du es offensichtlich schon machst, in einer zweiten Schicht darüber, nur durch die Strahlungswärme von unten, trocknest.
Wie ist das mit den Schwelgasen? Entlässt Du die einfach an die frische Luft? Oder verbrennst Du die inzwischen, wie sich das gehört?
Ja, die Singalesen und Tamilen haben sich auch schon an unseren weißen Reis gewöhnt. Der schimmelt nicht. Die Schimmelsporen wissen, warum sie den verschmähen.
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Verfasser:
Jochen Binikowski
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Zeit:
04.05.2009 02:07:47
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So, bin wieder in Hamburg. In den letzten Tagen auf den Philippinen sind wir etwas weitergekommen und ich habe ein neues Video: Trockenanlage Version 2
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