| | Verfasser: woko | Zeit:
13.03.2010 14:43:35
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Hallo, mein 23 Jahre alter Weishauptbrenner hat wieder eine teure Reparatur hinter sich. Der Stahl Buderus Kessel ist 20 Jahre alt. Daher muss ich mich wohl mit dem Gedanken anfreunden, eine neue Heizung zu kaufen. Stand der Technik dürfte auch bei Öl die Brennwerttechnik sein. Ich suche ein Gerät, das möglichst wartungsfrei ist und auch mit konventionellem Heizöl klarkommt. Mein (sehr guter) heizungsfachbetrieb hat mir eine Weishaupt Anlage (Standgerät) empfohlen. Hat jemand Erfahrungen damit? Was ist sonst noch empfehlenswert? Die Anlage muss ein ungedämmtes Einfamilienhaus Bj. 1934 beheizen. Zusätzlich heize ich mit einem Kaminofen.
Danke im Voraus für Eure Beiträge.
Gruß woko
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Verfasser: Franz33 | Zeit:
13.03.2010 14:47:56
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Im Ölbrennwertbereich verbaue ich den Vaillant icoVIT. Der kann alles an Öl ab. Wenn dein Fachbetrieb jedoch Weishaupt vertreibt würde ich den nehmen.
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Verfasser: Brennerspezialist | Zeit:
13.03.2010 14:56:52
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Ich habe seit Dez. 2006 einen icoVIT mit 14 kW in meinem Keller und bin echt begeistert, wie sauber die Kiste selbst bei normalem Heizöl ist. Die Abgastemperatur ist mit 30....38°C extrem niedrig und ich habe dadurch eine Kondensatausbeute von ca. 75% , was bei Heizkörpern sehr ordentlich ist. Und wie gesagt, das Teil sauber machen ist echt ein Kinderspiel.
Der Brennerspezialist
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Verfasser: JoergW | Zeit:
13.03.2010 15:02:50
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Moin Woko,
mein 23 Jahre alter Weishauptbrenner hat wieder eine teure Reparatur hinter sich. Der Stahl Buderus Kessel ist 20 Jahre alt.
Gut abgelagert
Daher muss ich mich wohl mit dem Gedanken anfreunden, eine neue Heizung zu kaufen. Stand der Technik dürfte auch bei Öl die Brennwerttechnik sein.
Grundsätzlich eine weise Entscheidung
Ich suche ein Gerät, das möglichst wartungsfrei ist und auch mit konventionellem Heizöl klarkommt. Mein (sehr guter) heizungsfachbetrieb hat mir eine Weishaupt Anlage (Standgerät) empfohlen.
Warum konventionelles Öl? Tank reinigen und Schwefelarm/frei einfüllen.
Wartungsfrei, bis auf jährliche Wartung? oder soll die moderne Kiste die nächsten 5 Jahre keinen Service bekoomen?
Die Anlage muss ein ungedämmtes Einfamilienhaus Bj. 1934 beheizen. Zusätzlich heize ich mit einem Kaminofen.
Warum muss das Haus ungedämmt bleiben?
So, dann mal die üblichen Fragen.
Wohnfläche Heizenergieverbrauch der letzten Jahre Öl+Holz Systemtemperaturen WW Bereitung über Öl FBH oder Heizkörper Wandaufbau Wohnort der Heizung Alter der Ölkessel Gasanschluss möglich Alter der Fenster Alter des Daches Höhe des Kellers Dachboden benutzt Typ der alten Steuerung Werte von der letzten Messung HB oder BSM
Bei Brennwert wird zumindest die Kaminsanierung preiswert ausfallen.
Je nach Heizlastbedarf ist eine moduliierende Keizung einem statíschen oder zweisstufigen Brenner verbrauchstechnisch überlegen.
Wenn die Heizflächen nicht passen bringt der der Brennwerte nicht die vollen Einsparpotentiale.
Gruß Jörg
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Verfasser: vvs-monteur | Zeit:
13.03.2010 15:08:02
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Was heisst denn konventionelles Heizöl? Bei uns gibt, soweit ich weiss nur noch schwefelfreies Heizöl zu kaufen. Eine Ölheizung die möglichst wartungsfrei ist gibt es wohl nicht. Ich kann nur empfehlen die einmal im Jahr eine Wartung durchführen zu lassen.
Wir haben in letzter Zeit viele Sieger TS 10(baugleich mit Buderus) eingebaut. Kann das Gerät nur empfehlen.
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Verfasser: meStefan | Zeit:
13.03.2010 15:17:04
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Zitat von woko  Ich suche ein Gerät, das möglichst wartungsfrei ist und auch mit konventionellem Heizöl klarkommt. Mein (sehr guter) heizungsfachbetrieb hat mir eine Weishaupt Anlage (Standgerät) empfohlen. Hat jemand Erfahrungen damit? Was ist sonst noch empfehlenswert? Tja unter diesen Bedingungen hat der HB wohl das richtige empfohlen, ein WTU-S oder WTU-G mit nachgeschaltetem Keramik- Brennwetmodul. Ist ok, kann jedes Heizöl ab, läuft aber auch nur einstufig, ist deshalb eben auch nicht mehr so modern! Eben ein normaler Kessel mit Öl- Gebläsebrenner (WL5 purflam!) und Brennwertmodul, hoffentlich wenigstens raumluftunabhängig angeschlossen. Wenn die Heizlast des Hauses 15kW nicht überschreitet, dann würde ich auf jeden Fall das modulierende WEISHAUPT Öl- Brennwertgerät WTC-OW (5,5-15kW) empfehlen. Dieser Brennwerter braucht allerdings saubere Öl- Tanks (Tankreinigung kostet zwischen 250-500€ je nach Größe/Art) und vor allem schwefelarmes Heizöl! Schwefelarmes Heizöl würde ich allerdings immer (auch bei Altanlagen) empfehlen, da einfach sauberere Verbrennung, so gut wie keine Ablagerungen mehr, Energieersparnis, etc... Zudem wird es bald sowieso kaum noch schwefelhaltiges Heizöl geben, schwefelarm wird Standard! Dafür moduliert das gerät zwischen 5,5 und 15kW Leistung und past sich somit der jeweiligen Heizlast optimal an, eben wie ein modernes Gasbrennwertgerät auch. Dadurch sind wesentlich größere Öl- Einsparungen möglich, als bei ein- oder zweistufigen Geräten, welche 3/4 des Jahres überdimensioniert laufen müssen. Unsere Kunden sparen mit dem modernen WTC-OW nach der Kesselmodernisierung ca. 50% und mehr! Der Watungsaufwand ist etwas größer, da zeitaufwendiger, aber auch nur einmal im Jahr durchzuführen! Wenn ich Öl hätte, ich würde bei mir nur dieses Gerät installieren! Mfg. meStefan
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Verfasser: tom0001 | Zeit:
13.03.2010 16:07:27
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Inwieweit ist die Aussage: sparen 50% und mehr belastbar?
Sprich: War da vorher ein Konstant-Temperaturkessel oder ein NT Kessel montiert?
Dämmung ja/nein usw.
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Verfasser: JensZ | Zeit:
14.03.2010 12:26:07
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Ich habe seit 08/2009 einen Vaillant-Icovit und bin sehr zufrieden.
Kondensationsrate bis zu 91% (ausgelitert, hatte es selbst nicht glauben wollen), im Durchschnitt sind es 75%.
Sehr einfach zu reinigen und vor allem ist der einstufige Brenner - ein Herrmann-Brenner - derart simpel aufgebaut und auch der dümmste HB damit klarkommen sollte.
Einziger Nachteil, aber davon sind wohl alle "Unit-Brenner" betroffen, egal von welchem Hersteller: Anbauteile wie z.B. Ölpumpe oder Feuerungsautomat sind nicht durch Standard-Teile zu ersetzen. Falls die mal kaputtgehen, wird es teuer...
Ersparniise gegenüber einer alten, "optimierten" Heizung: muß man sich nichts vormachen, liegen bei bestenfalls 10...15% durch den Brennwertnutzen.
Der Austausch einer alten Heizung gegen eine neue ist wirtschaftlicher Unsinn. Wenn die alte es also noch tut, weiterlaufen lassen und stattdessen die Dämmung des Hauses verbessern.
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Verfasser: Stormy | Zeit:
14.03.2010 15:39:24
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Muss es wirklich wieder Öl sein? Noch nie etwas von PeakOil gehört? MfG Stormy P.S.: Der "alte Kessel" muss nicht unbedingt schlecht sein und man kann was draus machen... 1. Link2. Link |
Verfasser: Brennerspezialist | Zeit:
14.03.2010 16:47:18
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@ JensZ
"Einziger Nachteil, aber davon sind wohl alle "Unit-Brenner" betroffen, egal von welchem Hersteller: Anbauteile wie z.B. Ölpumpe oder Feuerungsautomat sind nicht durch Standard-Teile zu ersetzen. Falls die mal kaputtgehen, wird es teuer..."
Ölpumpe ist eine stinknormale von Danfoss, die gibt's überall. Feuerungsautomat sitzt garnicht auf dem Brenner, sondern auf der Kesselplatine. Auch die Fotozelle oder die Ölvorwärmung sind Standard. Also kein großes Problem.
Der Brennerspezialist
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Verfasser: JüMi | Zeit:
14.03.2010 17:02:28
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Hallo zusammen,
Da ich grad von @Stormy wieder das Ende vom Öl gelesen habe, hier mal ein Bericht der die Medallie von der anderen Seite betrachtet??
http://www.brennstoffspiegel.de/ Titel: Peak Oil Ein fortgesetzter Irrtum
So lässt sich auch Angst einreden und die Preise in die Höhe treiben..
Gruß JüMi
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Verfasser: loeti-new | Zeit:
14.03.2010 17:29:13
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@woko
Wenn Deim HB Weishaupt vertreibt dann Weishaupt.
Aber kann Deine Heizungsanlage überhaupt Brennwert?
Da brauchst Du Rücklauftemperaturen von > 40°C auch an kalten Tagen!
Wenn Du die nicht hast, da 1. Generation NT-Heizung (75-55/20°C Auslegung) oder auch schon eine 2. Gen. NT-Heizung (65-45/20°C), ist ein Brennwertkessel nur teuer aber nicht sparsamer. Dann ist in Deinem Fall zwar ein Ersatz des doch schon arg in die Jahre gekommenen Weishaupt-Brenners durch einen guten neuen Weishaupt-Brenner sinnvoll aber nicht ein Austausch des Kessels!
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Verfasser: Brennerspezialist | Zeit:
14.03.2010 17:45:44
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@ JüMi
Der Peak bei der Ölförderung ist überschritten, da sind sich die führenden Geologen längst einig und auch aus den Vorstandsetagen der Ölkonzerne kommen solche Verlautbarungen.
In dem Artikel geht der Mineralölfuzzi garnicht auf Peak-Oil ein und sprudelt seine einstudierten Phrasen herrunter. Klar findet man noch Öl in sehr großen tiefen, aber sehr wenig und der Energieeinsatz um es nach oben zu holen, wird immer höher. Und die angesprochenen besseren Fördertechniken saugen wie Turbostrohhalme das Öl nur noch schneller aus dem Boden, so das der Fördereinbruch in ein paar Jahren umso härter ausfällt und bei manchen Feldern sogar dazu führt, das mehr Öl im Boden verbleibt, was garnicht gefördert werden kann.
Normalerweise müßte die momentane globale Ölförderung von ca. 84 Mio. bpd auf die Hälfte zurückgefahren werden, um mehr Zeit für den Umbau der Energiesysteme zu gewinnen. Aber stattdessen wird gefördert was geht und eine heile Welt vorgegaukelt. Und hohe Ölpreise hat es bisher noch nie gegeben, die werden in ein paar Jahren erst richtig steigen, wenn der Decline auch bei uns spürbar wird.
Der Brennerspezialist
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Verfasser: JensZ | Zeit:
14.03.2010 18:14:07
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@Brennerspezialist
Bezüglich Ersatzteile:
Ölpumpe BFP 21L3LE, No. 071N2285. Es ist eine (blaue) 24 V-Spule dran, ob da noch mehr in der Pumpe (Kennlinie) anders ist, läßt sich so nicht sagen.
Flammwächter ist von BST, Typ KLC 2002. Auch kein Standard, ist offenbar eine spezielle 24V-Ausführung.
Feuerungsautomat ist in Kesselplatine integriert.
Fazit: das einzige Teil was auf dem "freien" Markt zu kaufen wäre, bis jetzt jedenfalls, wäre also der Ölvorwärmer.
Trotzdem ein guter Kessel!
In diesem Sinne
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Verfasser: sukram | Zeit:
14.03.2010 18:56:14
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Zitat von JüMi  Hallo zusammen,
Da ich grad von @Stormy wieder das Ende vom Öl gelesen habe, hier mal ein Bericht der die Medallie von der anderen Seite betrachtet??
http://www.brennstoffspiegel.de/ Titel: Peak Oil Ein fortgesetzter Irrtum
So lässt sich auch Angst einreden und die Preise in die Höhe treiben..
Gruß JüMi Du könntest dazu genausogut das "Institut für wirtschaftliche Ölheizung" oder den Mineralölwirtschaftsverband befragen. Wie wär's mit Fachleuten? Zitat: Geologie 11.03.2010 Die Erdölförderung könnte viel früher an ihre Grenzen stoßen als bisher gedacht.
Nach Berechnungen von kuwaitischen Forschern wird die weltweite Rohölproduktion schon im Jahr 2014 den Zenit erreichen. Bislang waren Wissenschaftler davon ausgegangen, dass die Steigerung der Fördermenge noch bis ins Jahr 2020 anhält. Die Forscher der Universität Kuwait stützen ihre im Fachblatt "Energy and Fuels" veröffentliche These auf die bisherige Entwicklung der Fördermengen in 47 ölreichen Ländern. [tj] (Quelle: Energy&Fuels) [Link]Dazu aktualisierte Zahlen von 12/09 aus dem Report "Energierohstoffe 2009" der Bundesanstalt für Geologie & Rohstoffe: Welt (2008, in Mt) Seite 37 [SIZE=12] Ölförderung 3894,1 bisher verbraucht 154.795,2 verbleibende Reserven 159.865[/SIZE] Ohne EOR (unkonventionelles Öl, "Stimulation" usw). würde der Summenförderstrom aller Felder etwa nach der Hälfte geforderten Öls zurückgehen. Dazu noch die Anmerkungen Seite 19: Zitat: Die Sicherheit der hier getroffenen Aussagen zur Verfügbarkeit von Erdöl wird durch viele Faktoren beeinflusst. So kann die Höhe der OPEC-Reserven wegen der intransparenten Angaben angezweifelt werden. Ende der 1980er Jahre erfolgte beispielsweise eine drastische Erhöhung der Reservenangaben [um rund ein Drittel] in diesen Ländern, die vermutlich politisch motiviert war, um sich die in Abhängigkeit von den Reserven festzulegenden Förderquoten zu sichern.
Zu einer Erhöhung der Verfügbarkeit könnten zudem Grauzonen bei der Reservenbewertung beitragen. So sind in der Regel in den Reservenzahlen die wahrscheinlichen und möglichen Reserven nicht enthalten. Die Erfahrungen der zurückliegenden Jahre zeigen auch, dass Prognosen der Förderentwicklung von Erdölfeldern auf Basis der ursprünglich ausgewiesenen Reserven oftmals zu niedrig angesetzt wurden. Sie mussten dann nach oben korrigiert werden. Hier spielt der Faktor „reserve growth“, insbesondere infolge verbesserter Fördertechnologien eine Rolle.
Trotz der genannten Faktoren ist vorauszusehen, dass Erdöl in absehbarer Zukunft nicht mehr die zu erwartetende Nachfrage decken kann. [Link]Eventuell sind die OPEC-Reserven für die Kuwaitis ein bisschen transparenter ;-) Die IEA meinst, unter dem gleichen Vorbehalt der Intransparenz von OPEC-Angaben: Zitat: Washington / Peking (BoerseGo.de) - Geht es nach dem Chefökonom der International Energy Agency ist die "Ära der günstigen Energie" vorbei. Die Ölproduktion werde kaum mit der Nachfragesteigerung mithalten können. China werde der wichtigste Motor für die weltweite Ölnachfrage sein, welche 2010 um 1,5 Millionen Barrel (176 Mio Liter) pro Tag steigen soll. Ein Drittel davon entfällt allein auf China, der Rest verteilt sich auf die Staaten im mittleren Osten und andere aufstrebende Industrienationen.
Auf der anderen Seite seien die industrialisierten Staaten auf dem Höhepunkt ihrer Nachfrage angekommen, sie sind, im Gegensatz zu früher, nicht mehr die treibenden Kraft der steigenden Nachfrage.
Und selbst bei gleichbleibender Öl-Nachfrage ist es fraglich ob man 2030 noch genug fördern kann. Denn selbst dann müssten bis dahin Ölfelder mit einer Produktionskapazität von 45 Mio. Barrel am Tag gefunden werden um den fallenden Output bestehender Quellen kompensieren zu können. [Link]www.iea.org Mehr als die Hälfte des derzeitigen Bedarfs, der zum Großteil aus Feldern vor den 70ern gestillt wird, müssten also bis dahin erst noch irgendwo gefunden werden. Kein Geologe hält dief auch nur annähernd für möglich. Und dann wär' da noch diese 42seitige Analyse [Link]daraus: -70% des täglichen Ölbedarfs stammt aus Ölfeldern, die vor 1970 entdeckt wurden. -Es gibt derzeit mehr als 4.000 produzierende Ölfelder weltweit; Der Großteil dieser Felder produziert aber weniger als 20.000 Barrels/Tag. -Laut IEA fällt die Fördermenge der 600 größten Ölfelder der Welt, die 60 Prozent des Gesamtbedarfs decken, schon heute jährlich um fünf Prozent. -120 oder 3 % der Felder ("Giants mit >100.000 bpd) machen knapp die Hälfte des Outputs aus. -Die 14 größten Felder sind wiederum für 20% verantwortlich. -mittlerweile gibt es nur noch 4 Felder, die mehr als 1 Mio. Barrels/Tag produzieren; Vor 20 Jahren waren es noch 17. Das Durchschnittsalter dieser Felder liegt bei etwa 52 Jahren. |
Verfasser: loeti-new | Zeit:
15.03.2010 01:23:18
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@sukram
Deine Ausführungen sind ja schön und gut und wirklich sehr detailliert, nur: Eigentlich müßig! Die Brennstoffe werden immer mehr oder weniger gleichmäßig teuerer! (Auch Pellets, Holz...) Die billigste Energie ist immer, ganz egal von welcher Sorte, die nicht verbrauchte, verschwendete! Das ist die EINE Seite.
Die am leichtesten getätigte, finanzierte und sicherste Investition mit dem geringsten Risiko ist die nicht getätigte oder besser, viel besser, da mit Gewinn, die (fast) kostenlose. Das ist die ANDERE Seite!
Daher ist immer das Wichtigste, unabhängig von der Primärenergie und dem Alter der Anlage, eine wirklich optimale Einstellung der ganzen Heizungsanlage und des Heizkreises. Das ist von der Investitionssumme her noch wirklich tragbar (500 bis 1000 Euro max. p. WE, wenn man es (richtig!) selber macht auch weniger.)bringt aber bis zu einem Viertel Ersparnis!
Nur (Das ist jetzt der Pferdefuß!) da machen die Heizungsbauer, außer mit einer neuen Umwälzpumpe für ca. 200 Euro + Einbau + ein paar neue Ventile, keinen Umsatz! Von den 6 Meisterstunden für die Berechnung des Hydraudischen Abgleichs + Einstellen werden die Meister auch nicht reich aber es ist Arbeit, Kopfarbeit, da muß man Messen, Rechnen, in Tabellen nachschauen,.... Der Lehrling kann das noch nicht...!
Dem Kunden, in der Zeit, mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten eine neue Anlage aufschwatzen (ÖL-Preis-Peak,.....) ist viel lukrativer. Deshalb verkaufen "echte Profis" auch viel lieber eine neue Anlage. Einen wirklichen Geschäftsmann erkennt man daran das er immer etwas verdienen will, so viel wie nur irgendwie möglich und zwar heute! Oder ganz praktisch daran, das eine Reparatur oder gar nur Einstellung nicht (mehr) möglich ist wegen: Blaa.. Blaaa... Blaaaa! Er aber eine komplett neue Anlage sofort und auf der Stelle liefern kann, wenn man sich jetzt, sofort und auf der Stelle noch für den Auftrag entscheidet soger, "nur heute" 10% billiger als morgen.
Was von solchen "Meistern ihres Fachs" wirklich zu halten ist darf sich gerne Jeder selber denken...
Ansonsten:
Investitionen in eine eigengenutzte Immobilie sollten, auch wenn das Geld dafür vorhanden ist, immer vom wirtschaftlichen Standpunk her kritisch hinterfragt werden. Falls dazu die Aufnahme einer Kredites nötig ist, ist das sogar einfach zwingend!
Investitionen in eine vermietete Immobilie sind immer vorher wirtschaftlich zu überprüfen und dürfen im Falle einer Unwirtschaftlichkeit nicht durchgeführt werden oder müssen verschoben werden bis die Wirtschaftlichkeitsschwelle erreicht ist. Außnahme dabei ist die Einhaltung von Gesetzen/Verordnungen, aber da können dann die Kosten auf die Miete umgelegt werden ohne das der Mieter ein Widerspruchs- oder Sonderkündigungsrecht erlangt!
Alles Andere ist: Selbstbetrug und Wunschdenken! Und kann sehr schnell zu großen finanziellen Schwierigkeiten und dem Verlust der Immobilie wenn nicht des ganzen Vermögens führen! Die Zahl der Zwangsversteigerungen spricht da Bände!
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Verfasser: Stormy | Zeit:
15.03.2010 19:20:06
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...wann rechnet sich ein neues Auto?
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Verfasser: Stormy | Zeit:
15.03.2010 19:20:35
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Verfasser: wallhall | Zeit:
15.03.2010 19:29:28
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@Stormy
...wann rechnet sich ein neues Auto?
Gute Frage. Aber ein einfaches Beispiel: Wenn dein alter Hobel, bei entsprechenden Jahreskilometern, so viel frisst, dass es dir billiger kommt, einen gebrauchten zu kaufen und den ein paar Jahre, mit weniger und evtl billigerem "Saft" zu fahren, hat er sich gerechnet. So einfach kann es sein. Muss aber nicht. (Nebenkosten...) Schlicht weg ausrechnen und mit Verstand kalkulieren, wie immer.
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Verfasser: h.j.k. | Zeit:
16.03.2010 09:03:25
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Da würde ich erst mal die "Fahrereigenschaften" auf den Prüfstand stellen...
Wer sich mal hier im Forum die Diskussion dazu durchliest, dem stehen teilweise die Haare zu Berge.
Schubabschaltung was ist das? und, und, und...
Und noch klären, ob das Auto ein goldenes Kalb darstellt oder ein Mittel um von a nach b zu kommen. :-)))
Grüße
Heinz
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Verfasser: woko | Zeit:
17.03.2010 18:21:42
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Zitat von Stormy  Muss es wirklich wieder Öl sein? Noch nie etwas von PeakOil gehört? MfG Stormy P.S.: Der "alte Kessel" muss nicht unbedingt schlecht sein und man kann was draus machen... 1. Link2. LinkSoll ich Peak-Gas nehmen? Die Erfahrung lehrt - immer antizyklisch verhalten. Wenn alle auf Gas und Pellets setzen, bleib ich beim Öl. gruß Woko
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Verfasser: wallhall | Zeit:
18.03.2010 18:32:12
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@woko
Peak rum oder num, ich würde es so machen:
mein 23 Jahre alter Weishauptbrenner hat wieder eine teure Reparatur hinter sich. Der Stahl Buderus Kessel ist 20 Jahre alt. Daher muss ich mich wohl mit dem Gedanken anfreunden, eine neue Heizung zu kaufen.
Wenn dein Kessel noch IO ist (check das doch auch mal hier im Forum gegen, was deine Type so taugt) und dein Brenner (nach dem alter ein Gelber) hinüber ist, warum nicht einfach einen gebrauchten ranhängen? (hätte noch einen ;) )
Dann kannst du ganz beruhigt abwarten und alle Alternativen abtasten. Wer weiss was nächstes Jahr ist / was dann noch kommt? Die 10.000 Euro sind schnell ausgegeben (oder mehr je nach dem)
Stand der Technik dürfte auch bei Öl die Brennwerttechnik sein
Jo, da gibts auch mehrere die alle Standards (HEL, schwefelarm, BioReady) verbrennen dürfen. z.B. der Icovit, das Rotex Ei, der Wolf Cob und einige mit nachgeschaltetem Wärmetauscher ... Über die meisten findest du mehr als genug Infos hier im Forum.
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Verfasser: meStefan | Zeit:
18.03.2010 18:49:48
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Zitat von wallhall  Wenn dein Kessel noch IO ist (check das doch auch mal hier im Forum gegen, was deine Type so taugt) und dein Brenner (nach dem alter ein Gelber) hinüber ist, warum nicht einfach einen gebrauchten ranhängen? (hätte noch einen ;) Naja, vom Alter her kannst du niht sagen, ob es ein gelber oder blauer ist! WEISHAUPT hat in den 70zigern den ersten Blaubrenner auf den Markt gebracht! Und zudem ist sein WEISHAUPT- Brenner gerade repariert worden, warum sollte er sich nun irgendeinen gebrauchten an den Kessel hängen? Außerdem möchte er gerne eine neue Anlage, denn das hat ja auch noch andere Vorteile, außer effizienter zu heizen! - wieder Gewährleistung, also Sicherheit! - Betriebssicherer da neu, wieder mehr Sicherheit! - Komplette Heizungsanlage wird saniert, also auch Speicher, Regelung, Verbindungsleitungen, Pumpen, Mischer, etc..., => Sicherheit! Da uns auch in den nächsten Jahrzehnte das Öl nicht aus geht, uns Ersatstoffe (flüssie Bio-Brennstoff) zur Verfügung stehen, alle anderen Energieträger ebenfall teurer werden (siehe meine letzte Holzrechnung), sind auch diese ewigen OilPeak-Nörgeleien für die Katz! Peletts, Hackschnitzel, Festbrennstoff... wieviele regenerative Kessel wollt Ihr denn mit unserem Wald füttern? Ok, momentan sind Holzbriketts aus Littauen wohl preiswert! Kollege hatte gerade 2t geliefert bekommen! ;o( Da hat der LKW mehr Diesel verfahren, als Energie in seiner Ladung enthalten ist! Sinnvoll??? Richtig ist: Wir müssen Energie SPAREN!!! Also weniger verbrauchen, egal welchen Energiträger wir einsetzen!
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Verfasser: wallhall | Zeit:
18.03.2010 19:02:58
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@meStefan
Naja, vom Alter her kannst du niht sagen, ob es ein gelber oder blauer ist!
Ja, aber darauf kommts eigentlich auch nicht an, Hätte halt noch einen Gelben ;))
Und zudem ist sein WEISHAUPT- Brenner gerade repariert worden, warum sollte er sich nun irgendeinen gebrauchten an den Kessel hängen?
Wenn nun alles IO ist, warum sollte er dann überhaupt eine neue Heizung einbauen?
Außerdem möchte er gerne eine neue Anlage, denn das hat ja auch noch andere Vorteile, außer effizienter zu heizen! - wieder Gewährleistung, also Sicherheit! - Betriebssicherer da neu, wieder mehr Sicherheit! - Komplette Heizungsanlage wird saniert, also auch Speicher, Regelung, Verbindungsleitungen, Pumpen, Mischer, etc..., => Sicherheit!
Ja, kann schon sein, aber bei allen Punkten: Kosten Kosten Kosten
Und weder du noch ich wissen, wie gut seine Anlage bisher gewartet wurde. Vielleicht stehts ja gar nicht so schlecht um seine Anlage. (Aber alles Spekulation, daher Ja, du kannst recht haben und Ich will ihn zu nix überreden. Nur Alternativen aufzeigen)
Da uns auch in den nächsten Jahrzehnte ...
So weit traue ich mir gar nicht zu spekulieren. ;)) Gib mir einer eine Garantie auf Irgendwas, Und zack Zocke ich darauf ;)
Richtig ist: Wir müssen Energie SPAREN!!!
Jau. Daher warten, Verbrauch derweil senken und dann noch mal schauen. (wie es halt auch geht, bei jedem andere Situation)
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Verfasser: meStefan | Zeit:
18.03.2010 20:32:40
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Oh man, Wallhal!
Der woko hat eine 20 Jahre alte Anlage und hätte eben nun mal was neues, da: 1. der 23-jährige Brenner offensichtlich ein paar Reparaturen gebraucht hat 2. er eben die Anlage gegen eine "wartungsfreie" Anlage mit "lebendslanger Betriebssicherheit" sanieren will. 3. er eine sparsamere und moderne Technik möchte 4. etc...
Und was die Kosten angeht, manche Leute bezahlen gern eine betriebssicherere und sparsamerere Anlage! Was älter ist als 2 Jahrzehnte darf auch gut gewartet auf den Schrott!
Was will man da denn optimeren? Optimiert lieber die neue und moderne Anlage, wenn´s denn sein muß!
Und was die ca. 50% Energieersparnis mit dem WTC-OW angeht, dies ist meine Erfahrung bei den Kunden! Vorhanden waren dort Anlagen vom überdimensionierten HT-Kessel bis hin zu nicht mal 20 jährigen 18kW NT-Kessel.
Mfg. meStefan
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Verfasser: Ugur | Zeit:
18.03.2010 20:57:58
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Zitat von meStefan 
Und was die ca. 50% Energieersparnis mit dem WTC-OW angeht, dies ist meine Erfahrung bei den Kunden! Vorhanden waren dort Anlagen vom überdimensionierten HT-Kessel bis hin zu nicht mal 20 jährigen 18kW NT-Kessel.
Mfg. meStefan
Das ist nur die halbe Wahrheit. Deine Kunden haben eine alte/ überdimensionierte Anlage mit schlechter Reglung gegen passende Brennwertankage getauscht und dabei 50% Öl eingespart> RICHTIG! Hätte der gleiche Kunde seine alte Möhre gegen einen neuen, passenden mit ordentlicher Reglung Niedertemperatur Kessel getauscht, hätte dein gleicher Kunde 45% Öl gespart! Das Niedertemperaturgerät ist in der Anschaffung wesentlich günstiger und nicht so Reparatur anfällig. Und jetzt Stefan, hole tief Luft und hör auf zu beleidigen und Asic zu werden!
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Verfasser: wallhall | Zeit:
18.03.2010 21:08:04
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@meStefan Oh man, Wallhal! Der woko hat eine 20 Jahre alte Anlage und hätte eben nun mal was neues, da:
Oh man, meStefan!
Warum wartet ihr Meister denn überhaupt noch 20 Jahre alte Anlagen und tauscht für teuer Geld Pumpen aus und repariert so uralte Brenner?
Was älter ist als 2 Jahrzehnte darf auch gut gewartet auf den Schrott!
na, dann hoffe ich doch das du noch keine 20 Lenze alt bist!
Was ein Quark. Stellst du dem Mann eine schriftliche Garantie aus, dass sein neues Teilchen (ach ja, Leitungen, HK, Thermostate bleiben ja gleich alt) sich in X Jahren amortisiert?
Mann Stefan, ich versteh ja den Ansatz, aber jetzt vergessen wir mal nicht, dass auch sein neuer WH jährlich neue Düse, Filter, usw verschlingt. Konkret, an Wartungskosten spart der Mann gar nix. Vor allem da sein Brenner ja nun kostenintensiv wieder hergestellt wurde. Ich denke mal, dass auch seine Pumpen in den letzten 20 Jahren schon mal erneuert wurden.
Und nun nehmen wir mal, gegengerechnet zu seiner jetzigen, instandgesetzten Anlage eine neue Brennwertanlage mit Speicher zum Preis von ca 10.000, und schauen was er da sparen kann.
So alt wirst nicht mal du ;)
2. er eben die Anlage gegen eine "wartungsfreie" Anlage mit "lebendslanger Betriebssicherheit" sanieren will.
Jahaha, das war ein Witz, oder?
3. er eine sparsamere und moderne Technik möchte
Siehe oben. Was garantierst du schriftlich?
4. etc...
Ja, genau, etc. Das ist das wichtigste Argument von allen!
Aber mei, mir ist das doch so was von egal. Nur, du bist Verkäufer, und andere sind die Bezahler. Sind halt zwei Standpunkte.
Was der Mann macht, juckt mich nicht. Darum, siehe weiter oben, habe ich nur gesagt, das ich nix überstürzen würde, an seiner Stelle. Was daran verwerflich sein sollte ... ?
Ach, btw, du weisst ja bestimmt, dass auch WH an neuen Ölern arbeitet, die dann Bio Öl vertragen werden. Was ich so gelesen habe, fällt der neue WTC da nicht mehr drunter. (Ob das Bio so kommt, ganz anderes Blatt. Aber auch da, warum heute was kaufen, ohne Not, wenns morgen doch anders kommt)
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Verfasser: WolfK | Zeit:
18.03.2010 21:32:29
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Hi, lasst uns mal zu den Fakten kommen: Meine Heizung vor 4.10.09 Duoparola mit 27 KW Brenner Weisshaupt Baujahr Kessel 75, Brenner 93 200 Qm beheizt, + 50 qm teilbeheizt Haus Baujahr 76, Innenisolierung 5 cm Styro, Fenster alt. max Vorlauftemperatur auch bei -15°C nicht über 55 Aussentemperatursteuerung bico Verbrauch ca. 4000l Öl bei "normalen" Winter, 4500 bei harten wie dieses Jahr.
Jetzt: WTC 15 OW seit Oktober geändert: 6 Heizkörper neu NT, da vorher alte Gußheizkörper im EG, OG hatte bereits neue, da erst 91 ausgebaut. Heizkörper teilweise mit PC Lüftern befeuert.
Verbrauch 4. Oktober bis heute 2500 l, keine Veränderung der Heizgewohnheiten Innentempertur konstant immer 23°C.
Also: 50% Ersparnis geht nicht, das Haus bzw. ich brauche die Energie, Aber 30 % sind nach meiner Ansicht realistisch wenn man von HT ausgeht. Und zu NT auch noch ein Wort: Mein Bruder braucht für 140 qm mit einem Haus aus den 90igern fast 3000 l p/a und hat NT Kessel dabei aber ein besser gedämmtes Haus. So wild kann die Ersparnis mit NT auch nicht sein.
Gruß Wolfram
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Verfasser: sukram | Zeit:
18.03.2010 21:40:28
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Umstellbrander Bj '73, Allzeit-Maximalverbrauch ~5.580l; Jahresnutzungsgrad wohl ~55%.
Verbrauch letzte 5 Jahre nicht über 2.900l, letzte HP 2.580l.
Mit demselben Kessel. Jahresnutzungsgrad >80%.
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Verfasser: wallhall | Zeit:
18.03.2010 21:47:38
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@WolfK
Verbrauch 4. Oktober bis heute 2500 l, keine Veränderung der Heizgewohnheiten Innentempertur konstant immer 23°C.
Jetzt mal ohne Erbsenzählereien, das ist auch nicht ganz schlecht.
Jetzt sag ichs einfach noch mal: Warum (hier) ohne Not eine Anlage rausschmeissen, und das Geld nicht erst mal in eine Verbrauchsreduzierung investieren.
Jaja, ich weiss, oh man.
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Verfasser: WolfK | Zeit:
18.03.2010 22:08:32
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Hi, ich habe die Anlage rausgeschmissen, weil es überall zuletzt tropfte, und habe mich schließlich wieder für Öl entscheiden müssen, da Pellets oder anderes nicht realisierbar war. Das einzige was noch intakt war, war der Brenner. Modulierender Brenner deshalb, weil dieses und nächstes Jahr Sanierungen anstehen. Allerdings: Wenn AT über 0 taktet selbst die WTW 15 OW ziemlich, allerdings im Stundentakt. Im Brennwertbereich bin ich allerdings immer geblieben, auch bei -16° C RL Kessel war nie über 45°C. (Ausser WW natürlich)
Gruß Wolfram
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Verfasser: wallhall | Zeit:
18.03.2010 22:26:25
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@WolfK
Hi, ich habe die Anlage rausgeschmissen, weil es überall zuletzt tropfte,
Wie bei mir, Kessel war durch ;)
und habe mich schließlich wieder für Öl entscheiden müssen, da Pellets oder anderes nicht realisierbar war.
Ja, so ähnlich ists bei mir auch ausgegangen ;)
Aber mal rein informativ, bei dir läuft die WTC OW dann ohne Puffer (bei WH WES oder so ähnlich) ja?
Wenn, kannst du sagen wie viele Starts (bestenfalls wie viele Warm und Kaltstarts) hattest du, und wie war der Stromverbrauch?
Frage ist ganz ernst gemeint.
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Verfasser: WolfK | Zeit:
18.03.2010 23:00:13
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Hi, natürlich ohne Puffer, modulierend,Brennwert und Puffer wäre ja ein Schuß in den Ofen. Hydraulische Weiche, ein Direktkreis für den früheren Kesselkreis, welcher auch die Bäder und WC versorgte, und ein Mischerkreis für den Rest, ganz glücklich bin ich mit der Steuerung nicht, der Mischer neigt zum schwingen, d.h. Wärmeanforderung und Mischer läuft auf, kommt jedoch der Kessel zu stark, geht der wieder zu und der Brenner schaltet ab worauf sich das spiel wiederholt. Im Monment ist die Anzahl der Brennerstunden und der Starts ziemlich pari, vor drei Wochen war das noch anders, da lief der Brenner praktisch immer. Strom weiß ich nicht, leider sagte der Elektriker der die Anlage angeschlossen hat, daß ein Stecker nicht zulässig ist, ich hätte gerne den Stromverbrauch gemessen. Allerdings muß ich sagen daß die Aufheizzeit der brennkammer sehr klein ist, außerdem startet die meist mit einer Temperatur über 15o°C (Warmstart), kalt dauert es kaum 4 min bis 330°C erreicht sind. Das ist für mich nicht wesentlich. Was faszinierend ist: sehr leise, man hört es nur wenn man direkt davorsteht. Wie schon öfter gesagt, Gerät sehr gut, Steuerung etwas schwierig zu durchschauen, man muß sich damit beschäftigen, vor allem da verschiedene Parameter sowohl auf der Fernsteuerung als auch am Gerät einstellbar sind, aber letztlich nur die Einstellungen am Gerät maßgeblich für die Grenzwerte sind!
Gruß Wolfram
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Verfasser: JensZ | Zeit:
19.03.2010 07:50:16
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neuer Icovit aus 08/09: gemessener Stromverbrauch bei mir im Januar ca. 90kWh.
Da ist alles drin: Heizung mit allem Gedöns + U-Pumpe.
Ölverbräuche gegenüber 28 Jahre altem, "optimierten" SBS-Kessel mit Körting-Brenner, eingestellt auf ca. 18 kW zu neuer Brennwertheizung im Vergleichszeitraum Oktober bis Februar, jeweils alte Heizung zu neuer Heizung:
1627 zu 1572 Liter. Der härtere Winter dieses Jahr ist allerdings noch nicht "eingerechnet".
Fazit: Ein Quantensprung im Verbrauch ist mit einer neuen Ölbrennwertheizung nicht erzielbar!
Eine Modernisierung sollte also nur gemacht werden, wenn die alte Anlage - wie bei mir - die Grätsche macht. In meinem Fall war es der WW-Kessel, der Stahlheizkessel hätte es bestimmt noch ein paar Jährchen gemacht. Der Körting-Brenner war übrigens tippi-toppi.
Und 10000 Tacken für ne neue Heizung ist schon grenzwertig nach oben, meine hat 7000 gekostet beim SHK-Fachbetrieb. Ohne Demontage allerdings, den alten Dergel hatte ich selbst rausgerissen und der Schrotti hat ihn dann aus dem Keller gewuchtet.
Gruß
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Verfasser: tom0001 | Zeit:
19.03.2010 07:54:53
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@ wolfK
Das ist doch mal eine Aussage, danke.
Bitte weiter berichten.
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