| | Verfasser: Busokunde | Zeit:
28.07.2010 10:13:53
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Verfasser: Ratzeful | Zeit:
28.07.2010 11:10:11
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Auszüge aus dem Schwanschen Beitrag: (als Replik auf einen Beitrag von Martin Havenith)
- Erst: "...Für die Berechnungen habe ich ein Rechenprogramm ausgearbeitet, bei dem ungefähr 25 miteinander verknüpfte Einzelberechnung letztlich zu dem von mir kreierten "Energiebilanzwert" Phi - b führen...Unter anderem zeigen diese Werte, dass das stationäre Berechnungsverfahren nach EnEV ein unhaltbarer Unsinn ist.
Selbstverständlich halte ich dieses Verfahren bis zur Sicherung meiner Urheberrechte unter Verschluss..."
- Dann: "...Das Berechnungsverfahren für die TERMOSFASSADE ist noch nicht ganz abgeschlossen. Derzeit arbeite ich an einem Algoritmus für die energetische Berechnung bei unmittelbarer Sonneneinstrahlung..."
- Und schließlich als krude Rolle rückwärts: "...Wären Sie wirklich der engagierte Energiesparer, als den Sie sich hier hinstellen, dürften Sie genau diese Frage nicht stellen. Statt dessen müssten Sie sich mit meinen Ideen auseinandersetzen und daran mitarbeiten, dass sie noch besser werden. Aber genau das lehnen Sie ja leider ab..."
(Die Beleidigungen haben ich weggelassen)
Ja, das ist unser Schwan:
Er macht die Welt besser, hält alles unter Verschluß, und bügelt kritische Fragen mit Verweis auf unveröffentliche theoretische Betrachtungen und Rechenmodelle ab.
Und praktische Meßaufbauten als experimentellen Nachweis seiner Theorien gibt es nicht und soll es scheinbar auch nicht geben.
An Schwan zweifeln ist scheinbar Blasphemie.
Gruß Ratzeful
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Verfasser: Kalif Storch | Zeit:
28.07.2010 11:56:33
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Ich hatte das Schworum vor einigen Tagen mal kurz überflogen, nach Storchenart... Erschreckend ist die Verbissenheit des Schwans, um so erfreulicher die Gelassenheit des Havenith. Das Gefährliche an der Schwanschen Art ist die Demagogie, die immer auch kleine Bruchstückchen an Wahrheit vergewaltigt. Aber ich bin guten Mutes, vielleicht wird es kein Gold, aber Schießpulver, welches nicht nur das Schwansche Gedankengut vernichtet. Gruß Karl
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Verfasser: dämmy | Zeit:
28.07.2010 13:34:56
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Mich würde mal interessieren, warum ihr immer - ohne dass es Euch anscheinend bewusst ist - Werbung für das Forum auf der Homepage von Herrn Schwan macht? Ihr seid doch eigentlich Gegner von Herrn Schwan, warum laßt ihr Euch dann vor seinen Karren spannen?
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Verfasser: Kalif Storch | Zeit:
28.07.2010 14:38:05
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Meinst Du der Busokunde spannt uns vor den Schwanschen Karren?
Oder willst Du gerade den Schwanschen Karren aus dem Dreck ziehen?
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Verfasser: dämmy | Zeit:
28.07.2010 15:16:01
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Zitat von Kalif Storch  Meinst Du der Busokunde spannt uns vor den Schwanschen Karren?
Oder willst Du gerade den Schwanschen Karren aus dem Dreck ziehen? na ja, eigentlich würde mich ja nur interessieren, ob er *bewusst* die Aufmerksamkeit auf das Schwansche Forum lenkt und ob ihm dabei klar ist, dass das dem Herrn Schwan mehr nutzt als schadet. |
Verfasser: Busokunde | Zeit:
28.07.2010 15:16:54
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Verfasser: Michael Springl | Zeit:
28.07.2010 17:43:51
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Hallo, ich glaube die meiste Energie kann man sparen, wenn man sich zu dem Thema mit den beiden Streithanseln nicht auseinandersetzt....
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
28.07.2010 18:06:07
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Wenn Schwan behauptet, dass instationäre Berechnungen genauer sind hat er recht. Ich beschäftige mich selber mit Simulationen und wir haben auch mit crax viel diskutiert: Zitat von crax  Zitat von Ewald01  ...Dort geht es ja nur um Kühlen und der Kühlbedarf kann nur durch instationäre Berechnungen ermittelt werden. (Siehe einen anderen thread hier). Hier hast Du Recht. Bei der EnEV sowie entsprechenden Förderprogrammen geht es um den winterlichen WS und den daraus resultierenden Einsparungen. Hier sind die Transmissions- und Lüftungswärmeverluste federführend. Somit lassen sich quasistationäre Berechnungen dort hinreichend genau verwenden. In der sommerlichen Hitzeperiode/Kühllast sieht die Problematik wesentlich anders und komplizierter aus, aber das ist Dir ja bestens bekannt :-) Die wird allerdings, nach dem Motto: Ein paar Tage schwitzen macht ja nichts, primärenergetisch nicht berücksichtigt. Würde man den zusätzlichen Kühllasten entsprechend Rechnung tragen, würde so manches Gebäude etwas anders aussehen ;-) mfg Auch eine Südfassade im Winter in unseren Breitengraden wird sehr starken Temperaturschwankungn unterworfen sein. Außerer Emissionsfaktor und Absorptionsfaktor spielen eine große Rolle usw. Es ist aber so, dass Südfassaden ohnehin große Fensterflächen haben und daher der Wandflächenanteil eher gering ist. Im Hochwinter ist Sonne eher knapp und die Sonnenstrahlung, die wir haben wird größtenteils auf Südfassaden fallen.
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
28.07.2010 19:30:06
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Zitat von Ewald01  Wenn Schwan behauptet, dass instationäre Berechnungen genauer sind hat er recht. Und wenn er behauptet dass die Erde eine Kugel ist hat er auch Recht. So what? Das weder er noch sein ominöses (weil bisher niemandem bekannt) Programm instationäre Berechnungen ausführen können ist eine eben solche Wahrheit. Und das es hierzu schon leistungsfähige Programme gibt (die von echten Fachleuten programmiert/entwickelt wurden) ist ihm auch unbekannt (wie so Vieles aus der Welt der Heizungstechnik, EnEV und Co.). Gruss Frank F.
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
28.07.2010 19:48:25
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Zitat von RoBIM  Zitat von Ewald01  Wenn Schwan behauptet, dass instationäre Berechnungen genauer sind hat er recht. Und wenn er behauptet dass die Erde eine Kugel ist hat er auch Recht. So what? Das weder er noch sein ominöses (weil bisher niemandem bekannt) Programm instationäre Berechnungen ausführen können ist eine eben solche Wahrheit. Und das es hierzu schon leistungsfähige Programme gibt (die von echten Fachleuten programmiert/entwickelt wurden) ist ihm auch unbekannt (wie so Vieles aus der Welt der Heizungstechnik, EnEV und Co.). Gruss Frank F. Ja. Nun zu Schwans "Berechnungsprogramm". Nun, dieses kenne ich nicht. Es gibt am Markt eine Reihe von Programmen. Wie dir auch crax bestätigen wird sind nicht alle ausreichend genau um damit wirklich gute Simulationen durchführen zu können. Ich teste derzeit Programme mit denen instationäre Berechnungen durchgeführt werden können. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man beim Einsetzen einer Mitteltemperatur (notwendig weil eben das getestete Programm in bestimmten Bereichen noch nicht vollständig entwickelt ist) komplett andere Werte bekommt, die mitunter die falsche Variante als empfehlenswerter darstellen. P.S. kannst du irgendein Programm empfehlen ? Kennst du Energy+ ? Habe ja zu mienen gestellten Fragen nie Antworten bekommen ....
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
28.07.2010 19:58:08
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@ RoBIM
Welches Simulationsprogramm verwendest denn du ? Kannst du von Erfahrungen berichten ?
Schwans Programm dürfte derzeit wohl (noch) nicht einsatzbereit sein.
Ich hatte schon mit crax einigen Erfahrungsaustausch :-).
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Verfasser: pflanze 132 | Zeit:
28.07.2010 20:57:06
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Zitat von Ewald01  Zitat von RoBIM  Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man beim Einsetzen einer Mitteltemperatur (notwendig weil eben das getestete Programm in bestimmten Bereichen noch nicht vollständig entwickelt ist) komplett andere Werte bekommt, die mitunter die falsche Variante als empfehlenswerter darstellen.
Hallo Ewald, wen Du natürlich einen 24h-Mittelwert als Grundlage für nächtlichen Kühlbedarf nimmst... Du nimmst ja auch keinen Jahresdurchschnittswert für die Ermittlung des Heizbedarfs:-))) 24 stationäre Werte pro Tag und die an 365 Tagen im Jahr sind immer noch stationär - für Schwan wäre das zu ungenau. Brauchst Du wirklich mehr? Grüße Stefan
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Verfasser: pflanze 132 | Zeit:
28.07.2010 20:59:01
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Sorry, war zu schnell (eigentlich eher die Ausnahme...) Zitat von pflanze 132  Zitat von Ewald01  Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man beim Einsetzen einer Mitteltemperatur (notwendig weil eben das getestete Programm in bestimmten Bereichen noch nicht vollständig entwickelt ist) komplett andere Werte bekommt, die mitunter die falsche Variante als empfehlenswerter darstellen.
Hallo Ewald, wen Du natürlich einen 24h-Mittelwert als Grundlage für nächtlichen Kühlbedarf nimmst... Du nimmst ja auch keinen Jahresdurchschnittswert für die Ermittlung des Heizbedarfs:-))) 24 stationäre Werte pro Tag und die an 365 Tagen im Jahr sind immer noch stationär - für Schwan wäre das zu ungenau. Brauchst Du wirklich mehr? Grüße Stefan
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
28.07.2010 21:03:52
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@ pflanze132
Naja, ich habe 24-Stunden Werte genommen (nur für den Dachraum !!) und ein anderesmal habe ich den Mittelwert während der Kühlphase genommen. (Das mit den 24 h hat der Herausgeber des Programmes ursprünglich empfohlen)
Alles zu ungenau ... auch laut den Herausgeber des Programmes.
Man muß wirklich instationär rechnen, das heißt, diese Temperaturwelle nachbilden können.
Der "24-h Mittelwert" ist deshalb notwendig, weil sich ja die Baumasse tagsüber aufheizt ... naja.. sehr komplex
Aber nochmal: Mittelwerte taugen bei der Kühllast Simulation nicht !
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
28.07.2010 21:04:39
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@ pflanze 132
Man muß wirklich instationär rechnen und die Vernetzung von Räumen beachten !
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Verfasser: pflanze 132 | Zeit:
28.07.2010 21:24:38
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Ewald,
Du musst anhand der aktuellen Lage regeln/steuern. Rechnen kannst Du mit stationären Werten, die in sinnvollen Zeitabschnitten erhoben werden.
Je weniger Speichermasse Du hast und je mehr die Sonneneinstrahlung direkt in Dein System gelangt, umso mehr ist Eile geboten, wenn die Temperatur gehalten werden soll.
Das Klima in einem Glashaus einigermaßen konstant zu halten, das ist eine Herausforderung, an der schon viele gescheitert sind. Die Berechnung von Heizlasten oder auch von Kühllasten dagegen bekommen viele hin.
Grüße Stefan
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
28.07.2010 21:31:13
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@ pflanze132
Naja, hinkriegen und hinkriegen ist ein Unterschied.
Man braucht wirklich ein passendes Simulationsprogramm und das ist nicht so leicht zu finden wie man glaubt.
Danach muß man auch genau die Lastfälle studieren.
Das Klima in einem Glashaus konstant zu halten ist meiner Meinung nach schon möglich, aber sicher nicht einfach.
Da mußt Vieles witterungsabhängig steuern. Kommt auch drauf an über welchen zeitraum es konstant sein soll. 24 h am Tag ? Oder ?
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
28.07.2010 21:36:33
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@ pflanze132
Bei mir geht es nicht (nur) um die Ermittlung der Kühllast, sondern um den Kühlbedarf bzw. der Kühlenergie. Also um die kWh.
Dann sollen auhc unterschiedliche Lastfälle untersucht werden. Kühlen nur in der Nacht z.B ... und das alles in tropischen Gebieten ....
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Verfasser: Georg Fiebig | Zeit:
28.07.2010 23:07:36
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wolle , ist das dein Ernst ?
Bei dem hier?
9) Annahme einer gleichbleibenden Innenraumtemperatur. 10) Annahme einer gleichbleibenden Innenwandoberflächentemperatur.
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Verfasser: Busokunde | Zeit:
29.07.2010 09:10:22
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Zitat von Georg Fiebig  wolle , ist das dein Ernst ?
Bei dem hier?
9) Annahme einer gleichbleibenden Innenraumtemperatur. 10) Annahme einer gleichbleibenden Innenwandoberflächentemperatur. Georg, über das Kasperletheater kann ich nur schmunzeln. Keiner von den Pfeifen kann mit der GTZ etwas anfangen geschweige sie verstehen noch erklären. Der eine rechnet sich seine eigene GTZ mit 125 Gradtagen Abweichung aus. Der nächste kennt sie nicht mal und der dritte hat überhaupt keine Ahnung. Denn versucht der Hilfsthermodynamiker völlig falsch den Wärmeübergang von gasförmig auf fest zu erklären. Das dabei der Wärmeübergang an der Oberfläche den Zeitfaktor bestimmt hat das Genie nicht begriffen. Freut sich aber über Bossert. Zu dem, was der Schwan da faselt mit seinem Programm, kommt durch Zufall gerade das raus, was er lesen und sehen will. Mit was will er denn seine Werte vergleichen? Mit denen der EnEV? Wenn es übereinstimmt hat er für den Schwan, äh die Katz gearbeitet. Wenn nicht, mit was will er seine Werte vergleichen? Mit nicht gemessenen Verbräuchen und konstanten Innnentemperaturen. das macht die klassische Physik schon länger wesentlich genauer. Wenn es nicht soviel Pfusch am Bau gäbe, auch durch mangelnde Kontrolle durch die Herren Architekten, würden die theoretischen Berechnungen viel mehr mit der Wirklichkeit zusammentreffen. Dann schimpft er über die Falschheit des U-Wertes und verwendet ihn selbst, natürlich von ihm zurechtgebogen. Aber der Kernsatz ist dieser: ein instationäres Berechnungsverfahren zu entwickelnDie Betonung liegt auf zu entwickeln und nicht auf habe ich entwickelt. Wolle ..der gerade dabei ist die Eierlegende Wollmilchsau zu entwickeln ist
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Verfasser: RoBIM | Zeit:
29.07.2010 19:32:55
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Zitat von Busokunde  Aber der Kernsatz ist dieser: ein instationäres Berechnungsverfahren zu entwickelnDie Betonung liegt auf zu entwickeln und nicht auf habe ich entwickelt. Da hat Herr S. wohl einige Jahrzehnte in Klausur verbracht, sonst wäre es im wohl kaum entgangen, dass es so etwas seit knapp 30 Jahren gibt. Damit beantworte ich auch die Frage von Ewald. Würde ich ein Programm einsetzen, dass instationär rechnen kann, wäre es wohl dieses. Warum man aber i. d. R. darauf verzichten kann und mit einem guten stationär rechnenden auskommen kann, wird in der Literatur des PHI ausführlich dargelegt. Die Schriften kosten nicht die Welt. Bestell sie Dir Ewald. Gruss Frank F. P.S.: Im Themenfeld instationäre Berechnungen gehören die "Nordmänner" zu den Männern der ersten Stunde. Siehe: Källblad, K.: Calculation Methods to Predict Energy Savings in Residential Buildings, Swedish Council for Building Research; D4; 1983 oder Morck, O. (Editor): Simulation Medel Validation Using Test Cell Data; Technical University of Denmark, June 1986
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Verfasser: Busokunde | Zeit:
30.07.2010 13:26:07
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Für den stillen Mitleser Schwan:
Bevor man instationär Rechnen will, sollte man als erstes das einfachere Üben!
In ihrem Fall wäre das die stationäre Berechnung. Die gab es schon vor den ganzen Verordnungen. Nur da konnten sie das noch übergehen, da damals durch eine 36-er Wand schon alles eingehalten wurde.
Da hapert es kräftig bei ihnen, und nicht nur bei ihnen, sondern auch bei den Weiteren, die ihr Wohlwollen haben.
Da hat der Busokunde doch tatsächlich angesichts des kläglichen Endes des "Thermosfassaden - kennt die wer?" - Threads
Kläglichen Ende ist die richtige Bezeichnung, stimme ihnen da voll zu.
Für Ihren Ex erkläre ich mal die GTZ 20/15:
Das ist eine lineare Funktion der Temperatur über die Zeit, welche um 5 verschoben ist. Diese dient nicht der Heizlastberechnung, sondern der Wärmebedarfsermittlung. Da muss er wohl paar Semester in TD gefehlt haben.
Wolle
..was hat Havenith`s Haus und seine Energieeinsparungen eigentlich mit der TFA zu tun?
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Verfasser: Kalif Storch | Zeit:
30.07.2010 13:52:57
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Zitat von Busokunde  ..was hat Havenith`s Haus und seine Energieeinsparungen eigentlich mit der TFA zu tun?
Er hält kramfhaft den einen Fachmann fest, die Strohpuppen werden langsam vom Feld geräumt..... Der Herbst schickt schon Vorboten... Wieder ein Jahr ohne TFA/THF geht ins Land.... Gruß Karl
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Verfasser: Georg Fiebig | Zeit:
30.07.2010 14:03:46
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..was hat Havenith`s Haus und seine Energieeinsparungen eigentlich mit der TFA zu tun?
Naja Schwan ist nunmal neidisch auf die Erfolge anderer und versucht sie deshalb klein zu reden !
Woher bekommt man eigentlich die vielen Daten , die man für die instationäre Berechnung eines bestimmtem Hauses braucht ? Stündliche Sonneneinstrahlung Windgeschwindigkeiten Verschattungen Umweltstrahlung , was passiert wenn mein Nachbar lüftet im Winter und diese unheimliche Menge Wärmeenergie plötzlich auf mein unvorbereitetes Haus trifft ? Verglühe ich dann wie in dem Aluraum ?
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Verfasser: Busokunde | Zeit:
30.07.2010 17:03:47
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Zitat von Kalif Storch 
Wieder ein Jahr ohne TFA/THF geht ins Land....
Gruß Karl
Dem Herrn sei es gedankt! Wolle ...wie man sieht, gibt es ihn doch
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
30.07.2010 21:04:51
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Zitat von RoBIM  Zitat von Busokunde  Aber der Kernsatz ist dieser: ein instationäres Berechnungsverfahren zu entwickelnDie Betonung liegt auf zu entwickeln und nicht auf habe ich entwickelt. Da hat Herr S. wohl einige Jahrzehnte in Klausur verbracht, sonst wäre es im wohl kaum entgangen, dass es so etwas seit knapp 30 Jahren gibt. Damit beantworte ich auch die Frage von Ewald. Würde ich ein Programm einsetzen, dass instationär rechnen kann, wäre es wohl dieses. Warum man aber i. d. R. darauf verzichten kann und mit einem guten stationär rechnenden auskommen kann, wird in der Literatur des PHI ausführlich dargelegt. Die Schriften kosten nicht die Welt. Bestell sie Dir Ewald. Gruss Frank F. P.S.: Im Themenfeld instationäre Berechnungen gehören die "Nordmänner" zu den Männern der ersten Stunde. Siehe: Källblad, K.: Calculation Methods to Predict Energy Savings in Residential Buildings, Swedish Council for Building Research; D4; 1983 oder Morck, O. (Editor): Simulation Medel Validation Using Test Cell Data; Technical University of Denmark, June 1986 Ja, ok. DYNBIL sieht recht ordentlich aus. Ich teste derzeit DEROB. DEROB wird an der LTH Lund entwickelt und auch vom Passivhausinstitut empfohlen was ich gelesen habe. Das Programm macht auch keinen schlechten Eindruck, obwohl aber Verbesserungen möglich wären.
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
30.07.2010 21:08:29
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@ RoBIM
Bei DEROB kann man sogar Emissionskieffizienten für alle Bauteile angeben. Beidseitig und unabhängig voneinander.
Bei den Klimafiles wird teilweise sogar der Wind berücksichtigt etc.
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
30.07.2010 21:14:58
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Was mir so zu Ohren kam sollen aber in D Simulationsprogramme im Umlauf sein mit denen z.B eine ordentliche Kühlbedarfssimulation nicht möglich ist bzw. zu ungenau wird.
Wenn Schwan ein instationäres Programm entwickeln will soll er es machen. Schaden tut es nicht.
Natürlich ist es gut wenn er den Reflexionsgrad der Umgebung auch berücksichtigen will, dieser wird sich aber oft ändern und auch in der Umgebung unterschiedlich sein.
Am höchsten ist er sicher im Winter bei frisch gefallennen Schnee ... wenn da erst dann die Sonne draufscheint ...
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Verfasser: pflanze 132 | Zeit:
30.07.2010 21:35:13
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Zitat von Ewald01  Wenn Schwan ein instationäres Programm entwickeln will soll er es machen. Schaden tut es nicht.
Es hätte nicht mal geschadet, wenn er die vergleichsweise einfache Aufgabe der Protokollierung von Energieverbräuchen mit und ohne THF/TFA oder mit und ohne Temperierung gelöst hätte... Zumindest dem Rest der Menschheit nicht...
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Verfasser: fdl1409 | Zeit:
30.07.2010 22:54:59
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Auf dieses Programm braucht man nicht zu warten. Herr Schwan ignoriert wichtige Grundlagen der Physik. Schwafelt ständig von Strahlungsbilanzen, hat aber gar nichts kapiert. Nur zur Erinnerung: er ist tatsächlich der Meinung, daß ein Mensch in einem mit Alufolie verkleideten Raum erfriert.... Herr S hat sich in Diskussionen hier im Forum als vollkommen beratungsresistent erwiesen. Als vermeintliches Genie sonnt er sich im Widerspruch nach dem Motto: viel Feind, viel Ehr. Soviel Aufmerksamkeit hat er m.E. wirklich nicht verdient. Der informative Wert des Forums wird durch seine Beiträge sehr verdünnt.
Grüße Frank
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
31.07.2010 19:02:06
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@ pflanze 132 und fdl 149
Natürlich wäre auch Schwans Programm genau zu prüfen wenn er eines rausbringt.
Am meisten Sorgen bereitet mir da, dass er eventuell den 2. Hauptsatz der Thermodynamik mißachten könnte.
Aber wenn ich mir andere Simulationsprogramme so anschaue die derzeit am Markt sind so sind diese auch nicht das Wahre.
Als brauchbar würde ich DEROB einstufen. Das scheint schon einige Sachen zu berücksichtigen.
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Verfasser: Kalif Storch | Zeit:
31.07.2010 19:12:45
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Zitat von Christoph Schwan;1312699 Ewald01: Meine Hochachtung vor Ihnen ist nun leider weggeschmolzen. Sie führen systematisch Ihr fundamentales Unwissenn vor und zugleich nimmt Ihre Arroganz mir gegenüber zu.
Ich nehme Sie nun einmal ganz wörtlich: Eine Ihrer Aussagen: "Stehen im Strahlungsaustausch beide Flächen im gleichen Temperaturzustand, beträgt der Wärmestrom Null!" Das wollen wir nun einmal bis zum Widerruf so festhalten. Und nun sehen wir das uns genauer an:
Da haben wir also nun zwei Flächen im Strahlungsaustausch. Um die Sache zu vereinfachen, ordnen wir den Flächen auch noch einen gleichen Emissionskoeffizienten zu. Sagen wir also beide Seiten 300 K, Emissionskoeffizient 0,80. Wir errechnen nun strahlende Energieverlagerngen nach Stefan Boltzmann zu
5,671 x 0,80 x (300/100)^4 = 367,48 W/m² für eine Seite. Die strahlt also nun ganz tüchtig vor sich hin. Hätte sie keinen Gegenüber, würde die Strahlungsenergie irgendwohin in den Weltraum verschwinden. Nichts und niemand könnte die Fläche an der Emission von Strahlung hindern.
Nun nehmen wir eine zweite, in jeder Hinsicht völlig identische Fläche und stellen Sie der ersten Fläche parallel gegenüber. Sie ist gleich warm und hat den gleichen Emissionskoeffizienten. Natürlich emittiert sie genau die gleiche Strahlungsenergie ab, allerdings genau auf die andere Fläche hin.
Und nun kommt der grosse Dämon und sagt: "Ihr beiden Flächen, augenblicklich hört ihr mit dem Strahlen auf, einen schönen Gruss vom Ewald aus Kärnten soll ich euch ausrichten. Der sagt nämlich, dass bei Temperaturgleichheit die Strahlung aufzuhören hat und Null sein muss."
Genau das müsste passieren, wenn Ihre oben zitierte Aussage richtig wäre. Denn nur dann wären nicht nur ein sondern sogar zwei Energieströme Null. Null heisst nämlich, dass es nichts gibt, nix, null, aus und vorbei. Nebenher ist Ihnen noch das Kunststück gelungen, den Energieerhaltungssatz zu vernichten.
Ewald, merken Sie nicht allmählich, welchem Denkfehler Sie zum Opfer gefallen sind? Wie der kleine Moritz meinen Sie, dass man dann, wenn man zwei Energieströme gleicher Grösse und entgegengsetztem Vorzeichen addiert, die beiden spurlos verschwinden würden. Rechnerisch kommen Sie da natürlich auf Null. Die Wirklichkeit können Sie damit aber nicht zum Verschwinden bringen. Nach wie vor werden in unserem Fall die beiden Flächen mit jeweils 367,48 W/m² bestrahlt, und das nur aus einem einzigen Grunde: Es bestehen zwei Wärmeströme von genau dieser Grösse von 367,48 W/m². Nichts ist es also mit Ihrer die Weltordnung umstürzenden Aussage, dass bei Temperaturgleichheit der Wärmestrom zu Null wird.
Sie müssen also begreifen: Beim Strahlungsaustausch gibt es immer zwei Wärmeströme - und nicht nur einen. Schon insofern ist Ihre Aussage Unsinn.
Beim Strahlungsaustausch hat die Temperatur der einen Seite mit dem von der anderen Seite ausgehenden Wärmestrom zunächst nichts zu tun. Dieser Wärmestrom hat nur zwei bestimmende Grössen, die aber immer, nämlich absolute Temperatur (ich hoffe, dass Ihnen wenigstens diese Begriff geläufig ist) und Emissionskoeffizient. Wie da die andere Seite beschaffen ist, ist völlig uninteressant, weil ohne jede Wirkung.
Spannend wird die ganze Angelegenheit erst dadurch, dass dann, wenn der Emissionskoeffizient nicht zufällig die Grösse 0,000 hat, ein Teil der empfangenen Wärmestrahlung absorbiert wird und somit nicht mehr remittiert werden kann.
Da Energie aber nicht verschwinden kann, weil dem der eherne Energieerhaltungssatz entgegen steht, führt die Absorption zur Temperaturerhöhung und somit zu einer Veränderung der Emission.
Nun beschäftigen Sie sich einmal damit und nehmen dazu Stellung. Weichen Sie nicht auf einen anderen Kriegsschauplatz aus. Das muss nun endgültig klargestellt werden.
Danach können wir dann auch erörtern, was Ihnen offensichtlich auch nicht geläufig ist, nämlich die Phänomene Umgebungsstrahlung, wo Sie sich natürlich besonders schwer tun werden, weil die nämlich in Ihren Fachbüchern nicht vorkommt und Sie deshalb entweder besser schweigen oder selbst nachzudenken anfangen, und letztlich auch die Diffusstrahlung und die Tatsache, dass man diese Energiequellen nicht einfach unterschlagen kann. Dafür ist es aber bei Ihrem augenblicklichen Kenntnisstand entschieden zu früh. Soll es jetzt ein Danach geben? Gruß Karl
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Verfasser: Ewald01 | Zeit:
31.07.2010 23:48:27
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Die Reflexionen aus der Umgebung (= diffuse Strahlung) werden durch den Reflexio9nsgrad der Umgebung auch in diversen Berechnungsprogrammen berücksichtigt.
Man kann sogar einen Reflexionsgrad der Umgebung wählen.
Er dürfte aber mehr die IR-Strahlung gemeint haben.
Nun, Wärme kann nur von einem Körper mit höherer Temperatur an einem Körper mit niedrigerer Temperatur übertragen werden. Im Winter bei Nacht wird in der Regel das Haus, das Wärme abstrahlt, wärmer sein als die Umgebung und daher kann keine Wärmeübertragung aus der Umgebung ans Haus stattfinden ....
Auch Wärmestrahlung (IR-Strahlung) aus der Umgebung (z.B Asphalt) wird bei Kühlsimulationen in guten Berechnungsprogrammen berücksichtigt.
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Verfasser: Dominik_82 | Zeit:
01.08.2010 00:22:54
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Hi Leute,
nachdem ich mich durch das schlechtbesuchte Forum geklickt habe, ist es an der Zeit, mal für "unseren" Martin eine Lanze zu brechen. In den letzten 5 Jahren habe ich von ihm eigentlich nur durchdachte Beiträge gelesen, die mir wie auch meinem alten Herren bei unseren gebäudetechnischen Maßnahmen sehr weitergeholfen haben. Oft habe ich gleich mal zwei Ausdrucke gemacht.
Also Martin, bleib mal schön wie wir dich kennen. Deine Beiträge hier haben mit Sicherheit einer Vielzahl von Leuten wirklich weitergeholfen.
Viele Grüße
Dominik
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