Do, 23. Mai 2013 | 23:12:33 Uhr
Cu-DEL: 576,00 €/100kg

Haustechnikforum
  - Bioenergie

Haustechnikforum<br/><span class="subtitle">&nbsp;&nbsp;- Bioenergie</span>
Foren
Einträge
Foren
Einträge
Heizung 584372
Sanitär 138278
Fußbodenheizung 67961
Brennwert 110536
Lüftung 59520
Regen- und Grauwassernutzung 20099
Bioenergie 140018
Solarenergie 189703
Wärmepumpen 269319
Betriebswirtschaft 14102
Schwimmbadtechnik 4718
Gebäudeleittechnik 18878
Sonstiges 257315
News 3895
Seite 8 von 14 [Beitrag 246 bis 280 von 469]erste <678910>letzte 
Erfahrung Olsberg TOLIMA AQUA COMPACT
Verfasser:
BenniHu
Zeit: 15.12.2011 12:31:54
1627434
welcher Wärmemengenzähler ist optimal? muss ich auf den Volumstrom achten?

http://www.badshop-web.de/product_info.php?info=p4374_allmess_waermemengenzaehler_integral_v_lite_1___qn___2_5_m__h.html

taugt der was?
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 15.12.2011 12:50:02
1627447
Zitat von BenniHu Beitrag anzeigen
welcher Wärmemengenzähler ist optimal? muss ich auf den Volumstrom achten?

http://www.badshop-web.de/product_info.php?info=p4374_allmess_waermemengenzaehler_integral_v_lite_1___qn___2_5_m__h.html

taugt der was?


Auf jeden fall! Ich würde immer zu Allmess oder Sensus greifen. Die sind Marktführer würde ich sagen.

Qn=2,5m³/h reicht auch vollkommen aus!

Ich würde an deiner Stelle noch den Einbausatz mit den passenden Kugelhähnen nehmen. Da kannst du dann den Vorlauffühler direkt in den Kugelhahn einstecken. Und du brauchst kein Wasser ablassen wenn der Zähler mal getauscht werden muss.

Einbausatz
Verfasser:
ramack
Zeit: 16.12.2011 23:53:02
1628492
Zitat von King-Nova Beitrag anzeigen
@ramack
Mich würden mal die Leistungsangaben in Abhängigkeit vom Flammenbild interessieren.


So, hat etwas gedauert, tut mir leid. Ich habe heute den kalten Ofen angefeuert, danach den warmen Ofen angefeuert und einmal nachgelegt. Folgendes Diagramm ist dabei entstanden:


Ablauf:
15:15 Anheizen (3,0 kg Holz)
15:56 Holzkesselpumpe startet
16:20 keine Flamme mehr (war wohl schon etwas früher, aber ich hab den Zeitpunkt verpasst)
16:30 Holzkesselpumpe stoppt
16:40-16:45 Holzkesselpumpe läuft nochmals
17:00-17:05 Holzkesselpumpe läuft nochmals
17:52 2. Anheizen (2,8 kg)
17:54 Kesselpumpe startet
18:39 Holz nachlegen (1,6 kg) - Aufstellraum eigentlich schon zu warm
19:10 Feuer aus.

Ich habe währenddessen folgendes Bild gemacht, bei etwa 5,5kW wasserseitiger Leistung:


Den ersten Abbrand kann man wohl nicht hernehmen um "Leistungs-Fotos" zu machen und auch sonst ist es schwer zuzuordnen, da die Leistung sehr stark schwankt. Viele Bilder gibt es hier, um einen Eindruck zu gewinnen. Eigentlich finde ich, dass man gar nicht gut vom Flammbild auf die Leistung schließen kann.

Holz war hauptsächlich Lärche, Leisten 35x55mm 15-30 cm lang, leider nicht all zu trocken, u ca. 10-15%.

Ich würde also von folgenden Daten ausgehen:
Holz: 7,8 kg -> ca. 32 kWh
bei einem Wirkungsgrad von 80% entfleuchen 6,38 kWh durch den Schornstein. Um den Ofen aufzuheizen schätze ich:
30 l Wasser: 1,4 kWh
80 kg Stahl: 0,9 kWh
50 kg Schamotte: 0,6 kWh
verbleiben etwa 20 kWh Wärmeabgabe während des Abbrandes.
Mein WMZ steht auf 8kWh, was einer Verteilung von 40/60 (Wasser/Luft).

Rechne ich irgendwas falsch?

Bei dem aufarbeiten der Diagramme bin ich noch auf einen kleinen Messfehler meinerseits gestoßen:
Ich habe einen Vortex-Flow-Sensor, der erst ab einen Minimaldurchsatz von 2l/min. Messwerte liefert und zwar im RL, zwischen Speicher und RL-Anhebegruppe. D. H. im kleinen Leistungsbereich, und/oder dann, wenn mein Speicher sehr kühl ist messe ich nichts, obwohl ich einen (geringen) Wärmeeintrag in den Speicher habe. Ich schätze aber, dass es hier nur um wenige Prozent geht, da verliere ich noch mehr Wärme über die ungedämmten Rohre.

Es gäbe natürlich noch viel zu philosophieren, aber ich will es für heute damit belassen. Bin gespannt, was ihr so draus macht.
Verfasser:
JAcjm
Zeit: 17.12.2011 23:10:24
1628974
Zitat von ramack Beitrag anzeigen
Zitat von King-Nova Beitrag anzeigen
[...]


Hallo Ramack,
ich finde deine Idee gut, einmal zu vergleichen wie viel Energie die Öfen ins Wasser bringen.
Ich habe deshalb ein neues Thema eröffnet.

Würde mich sehr freuen wenn sich viele Olsberger beteiligen würden.

Gruß

Johannes
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 19.12.2011 19:29:59
1630093
Zitat von ramack Beitrag anzeigen
Zitat von King-Nova Beitrag anzeigen
[...]


So, hat etwas gedauert, tut mir leid. Ich habe heute den kalten Ofen angefeuert, danach den warmen Ofen angefeuert und einmal nachgelegt. Folgendes Diagramm ist dabei[...]



Das Diagramm finde ich sehr Interessant.

In Prinzip hat hat man die Volle Wärmeleistung nur kurz nach dem auflegen.

Gemittelt ist eine Wasserseitige Leistung von 2,5-3 KW wohl realistisch. Wenn man immer gut nachlegt evtl auch etwas mehr.

Tja ehrlich gesagt hätte ich etwas mehr erwartet.
Verfasser:
BenniHu
Zeit: 20.12.2011 09:10:47
1630307
Ich auch!
Hab meistens zu wenig im Wasser und bin deshalb gezwungen im Aufstellraum (und ganzen oberem Stockwerk)Sauna zu machen um genug zum duschen (für zwei Personen) und die zwei Heizkörper im EG zu befüttern.

Da wär doch eine Doppelglasscheibe das richtige, oder??
Kann man Olsberg mal darauf anhauen, ob das machbar ist sowas in Produktion zu geben? Sonst sehe ich keine Möglichkeit die Raumlast zu senken -wenn ich das Rauchrohr isolieren würde, geht auch nicht mehr ins Wasser, sondern nur in Schornstein :(
Verfasser:
ramack
Zeit: 20.12.2011 21:47:49
1630847
Ich habe bereits eine Anfrage bei Olsberg laufen, wo es um ein paar meiner Fragen geht. Eine zusätzliche Dämmmöglichkeit/"Isolierverglasung" steht da auch mit auf der Liste. Aber die Techniker von Olsberg wollten lieber telefonieren, als per E-Mail antworten, und wir haben es noch nicht geschafft zusammen zu kommen ;-) - Was aber auch an mir liegt.

@King-Nova: ich denke auch, dass ich noch insgesamt ein "Problem" mit dem Wirkungsgrad habe. Mein Eindruck ist, dass das Holz und der Zug/Wetter einen sehr großen Einfluss haben - und ich vermute zu hohe Abgastemperaturen zu haben. Muss mich da mal ans messen machen. Oder den Schorni fragen, ob er mal Rauchgasmassestrom und Temperatur messen kann. - Daraus lässt sich ja der Wirkungsgrad berechnen...
Verfasser:
ramack
Zeit: 24.12.2011 00:00:49
1632883
masterhelge schreibt ja im anderen Thread von Untersuchungen, die (bei einem anderen Ofen) nur geringe Auswirkungen, in der Größenordnung 10% von Holzart, Scheitgröße, Zug, Restfeuchte. Auch wenn dabei erstmal offen bleibt in welchen Bereichen die "Stellgrößen" verändert wurden ist es doch ein Anhaltspunkt das Problem nicht nur hier zu suchen.

Gesagt, getan: ich habe heute den Wärmetauscher gereinigt und bin überwältigt von den Zahlen. Ich komme auf sage und schreibe: 70% wasserseitige Leistung. Wer hätte es gedacht? - Die Technischen Unterlagen von Olsberg sollen also doch Recht behalten. Und hier an alle der Aufruf: reinigt eure Tauscherflächen oft genug! - Es rentiert sich!

Will euch natürlich nicht das Diagramm vorenthalten:


Hier ein paar Zusatzinfos:
um 18:13 war der obere Teil des Speichers voll, dass der RL umgeschalten hat um den unteren Teil auch noch zu füllen, damit ist der Durchfluss durch den Volumenstromsensor unter den minimal messbaren Bereich gefallen. - Darum hier keine Leistungsabgabe lt. Diagramm. Durch Füllen der Badewanne gegen 19:40 schaltete der RL wieder auf den oberen Bereich um und wir sehen wieder etwas. Zwischen 19:05 und 19:30 hatte ich die Holzkessel-Pumpe mal von Stufe 1 auf 3 gestellt, damit hatte ich erreicht, dass der Durchfluss deutlich hoch ging, was dann wieder messbar war. Der Haken (neben den Fließgeräuschen) war jedoch, dass der Durchfluss zu hoch war, was den Ofen zu stark abkühlte, was ein Taken der Pumpe zur Folge hatte.
Insgesamt gehe ich also auch in der Zeit zwischen 18:15 und 19:45 von etwa 3-4 kw Leistung aus (hatte weniger Holz nachgelegt als in der Zeit von 16:00 - 18:00 Uhr) Ab 20:30 war die Leistung des Ofens einfach aufgrund geringer Holzauflage so gering, dass die Pumpe taktete.

Gesamt ergibt sich also bei einer Brenndauer von 6 Stunden und 8,7 kg Holz etwa 35 kWh reingesteckte Energie und ca. 19 kWh wasserseitige Wärmeabgabe. Bei einem Wirkungsgrad von angenommenen 80% ergibt sich etwa 65% wasserseitige Leistung gesamt. Wenn man das Aufheizen des Ofens abzieht kommt man auf etwas mehr als 70%. Und zwar bei etwa 50% der Nennleistung des Ofens.
qed.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Rapha
Verfasser:
ramack
Zeit: 28.12.2011 14:25:18
1634918
Hallo zusammen,

ich hatte ja mal geschrieben, dass ich an Olsberg ein paar Fragen hatte. - Es hat zwar etwas gedauert, bis wir telefonisch zusammen kamen (was nicht nur am Terminkalender des Olsbergmitrabeiter, sondern auch an meiner Verfügbarkeit lag) aber es war gerade ein sehr interessantes Gespräch. Will euch auch an den Erkenntnissen teilhaben lassen:

- 70/30 Verhältnis ist in der Praxis schwer zu erreichen, da diese eben unter Laborbedingungen (vom Prüfinstitut) gemessen wurden. die 65% im praktischen Betrieb sind ok.

- Zu starker Schornsteinzug hat gewisse Auswirkungen und ist schlecht für die Verbrennung. Bei Zug von bis zu 20 Pa besteht jedoch kein Handlungsbedarf. - Zug nachmessen würde er jedoch empfehlen, ggf. mit geöffnetem Reinigungstürchen mal den Zug verkleinern und Flammbild beobachten. Wenn der Zug deutlich zu groß ist verliert die Scheibenreinigung (Sekundärluft, die an der Glasscheibe entlang herunterfällt) ihre Wirkung und die Scheibe wird trotz guter Verbrennung schwarz.

- Doppelglasscheibe oder sonstiges offizielles Zubehör gibt es nicht. (Auch optische Gründe sprechen dagegen) Konvektion durch ausstopfen/verschließen von Konvektionsöffnungen ist kein Problem. - Die Hinweise in der Bedienungsanleitung diesbezüglich bezieht sich vor allem auf Öfen ohne Wasserführung. - Man solle aber wenn man Glaswolle reinsopft darauf achten, dass die verbleibenden Konvektion nicht Glaswollefasern in die Raumluft abgibt. - Also z. B. in Alufolie einpacken. Wie viel das bringt ist aber unklar, weil die meiste Wärme als Strahlungswärme über die Scheibe abgegeben wird.

- Brennstoffmenge sollten nicht deutlich unter 2 kg pro Nachegen sein, sonst wird die Verbrennung zu schlecht. - Zum Einfluss auf das Verhältnis Wasser/Luft-seitige Leistung hat er nicht viel gesagt.

Grüße,
Rapha
Verfasser:
kikthechik
Zeit: 31.12.2011 09:02:42
1636826
Moin.
Habe mit Interesse die letzten Beiträge gelesen,sehr interessant.Es macht wohl jeder so seine Erfahrungen,positiv wie negativ.
Die negativen Sachen bei mir kommen eher vom Heizungsbauer.Muß sagen,daß er scheinbar nicht allzuviel Ahnung von der Sache hat.Hatte ich aber vorher auch nicht.Habe dafür meine negativeb Erfahrungen gemacht(siehe Beitrag wegen Glanzruß vorher von mir) und sozusagen Lerngeld bezahlt.Und das geht jetzt munter weiter.Fakt ist,bei mir ist die Scheibe klar(habe ich noch nie gereinigt) und ich habe keine Probleme,meinen Puffer(610l) auf 70°C zu bringen.
Aber jetzt kommt der Hammer.Bei mir ist der VL unten montiert,der RL in der Mitte.Habe das mal schnell beanstandet,Dienstag wird es geändert.Mal sehen,wie gut ich dann den Puffer auflade.
Außerdem war mein Ofen mit einem falschen Programm in der Steuerung betrieben worden.Der Ofen wurde mit einer Solarsteuerung betrieben.
Jetzt kann ich endlich z.B. die minTemperatur des Ofens eingeben,bevor die Pumpe beginnt zu arbeiten.
Hammer hart diese Heizungsbauer.Hätte ich mich da nicht reingearbeitet,hätte ich wohl irgendwann einen Kaminbrand im Kaminofen gehabt...
Verfasser:
Jenny6610
Zeit: 07.01.2012 09:26:07
1641504
Hallo,

wir haben ebenfalls den Ofen seit Oktober 2011 in Betrieb.
Unser Haus ist Baujahr 2010 und hat 180qm Wohnfläsche.
Als Heizung haben wir eine Wärmepumpe mit Kombipufferspeicher 800l.

Soweit funktioniert der Ofen wunderbar, was mir aber auffällt ist die riesige Menge an Glut die er produziert.

Ich mache den Ofen zum anfeuern immer richtig voll und warte dann bis nur noch Glut da ist. Danach gebe ich entsprechend viel Holz rein, damit ein Flammenspiel zu sehen ist.

Wie sieht es mit der Glut bei euch aus? Wie groß sind eure Holzscheite?

Gruß Jenny
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 07.01.2012 11:24:36
1641558
Zitat von Jenny6610 Beitrag anzeigen
Hallo,

wir haben ebenfalls den Ofen seit Oktober 2011 in Betrieb.
Unser Haus ist Baujahr 2010 und hat 180qm Wohnfläsche.
Als Heizung haben wir eine Wärmepumpe mit Kombipufferspeicher 800l.

Soweit funktioniert der Ofen wunderbar, was mir aber auffällt ist die[...]



Hallo Jenny,

das mit der Glut kann ich bestätigen, tritt aber bei mir meist nur auf wenn ich zu große Stücke einlege.

Am besten haben sich Stämme mit ca. 25cm Durchmesser bewährt die beim Spalten geviertelt werden.

Da ich das Holz bisher fertig gekauft habe, sind teils auch mal größere Stücke die auch nur halbiert sind dabei. Diese brennen dann nicht vollständig ab sondern zerfallen irgendwann und die Schale ist randvoll mit Glut.

Dann muss man halt nochmal 10min. mit dem nachlegen warten.

Also ab diesem Jahr werde ich das Holz selbst machen und dann wird alles geviertelt. Funktioniert bei mir einfach am besten.
Verfasser:
Riesecco
Zeit: 07.01.2012 12:31:01
1641603
Probleme: Ofen undicht
Hallo, wir haben jetzt schon unseren zweiten Ofen und auch dieser ist undicht. Heizt man ordentlich ein, kommt Wasser aus dem "Überdruckventil" oben raus. Aber auch bei moderatem Heizen hatten wir jetzt mehrmals eine Lache, netterweise zwischen unserem schönen Parkett und der Glasplatte. Das ganze dann über Nacht, so dass der Parkettboden jetzt schon Schäden hat.

Wir haben jetzt die Nase voll von diesem Produkt, wer hat ähnliche Probleme??
Verfasser:
braun_ma
Zeit: 09.01.2012 16:08:15
1643057
Ich hatte ja schon mal meine Erfahrungen mit dem Tolima geschildert. Bis heute hat sich das Problem der schwarzen Scheibe, durch gezielteres Nachlegen endlich auf ein Minimum verringert.

Die Ofentemperaturen laut dem wunderbaren Diagramm von ramack kann ich auch bestätigen.

Was mich nur wahnsinnig macht ist die Tatsache, dass immer 10 bis 12 K weniger am Puffer ankommen, als der Fühler im Kessel misst.
D.h. der Kaminofen bringt seine 75 Grad, aber im Puffer landen laut Thermometer der Oventrop Regumat nur 62 Grad. Wo ist da der Rest? Meine Leitungen sind doch isoliert. Die Pumpe läuft auf Stufe 1 und darf sowiso laut TDC erst ab 70 Grad anfangen in den Puffer zu pumpen. Wenn ich den Wert tiefer setze, dann wirds noch schlimmer und komm ich nur auf max. 50 Grad Puffer.
Ich hoffe ihr könnt mir mit ein paar Werten oder anderweitigen Tips helfen.
Vielen vielen Dank.
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 10.01.2012 09:24:47
1643420
Zitat von braun_ma Beitrag anzeigen
Ich hatte ja schon mal meine Erfahrungen mit dem Tolima geschildert. Bis heute hat sich das Problem der schwarzen Scheibe, durch gezielteres Nachlegen endlich auf ein Minimum verringert.

Die Ofentemperaturen laut dem wunderbaren Diagramm von ramack kann ich auch bestätigen.[...]


Hallo braun_ma,

wo liest du denn die Temperatur ab?

Ich denke in deinem Puffer könnte die Schichtung durcheinander gebracht werden.

Könnte es sein das ein falscher Fühler montiert ist? Der TDC kann nur PT 1000 verarbeiten wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Verfasser:
ramack
Zeit: 10.01.2012 19:49:56
1643896
Zitat von braun_ma Beitrag anzeigen

Bis heute hat sich das Problem der schwarzen Scheibe, durch gezielteres Nachlegen endlich auf ein Minimum verringert.

wie ist denn der Schornsteinzug? Ist das Flammbild ruhig oder flackert es sehr? Schon mal messen lassen?

Zitat von braun_ma Beitrag anzeigen
Die Ofentemperaturen laut dem wunderbaren Diagramm von ramack kann ich auch bestätigen.

Danke für die Blumen.

Zitat von braun_ma Beitrag anzeigen
Was mich nur wahnsinnig macht ist die Tatsache, dass immer 10 bis 12 K weniger am Puffer ankommen, als der Fühler im Kessel misst.

Mh, also so 1-2 °C Fehler bei der Messung kann ich mir durchaus vorstellen. Je nach Regler und Leitungslänge auch mehr. - Ich habe leider aus dem Diagramm zu viel entfernt, um es übersichtlicher zu gestalten. Aber kurz gesagt: zwischen Ofenfühler und Speicher habe ich eine Differenz von etwa 5,5 °C, bei mir sind aber die Edelstahlwellrohre hinter dem Ofen, sowie die 2m Kupfer zum Speicher auch noch nicht gedämmt ;-(

Ah, wenn ich mir deine RLA anschaue, ließt du die Temperatur am Zeigerinstrument ab? Da halte ich es für gewagt Aussagen mit mehr als 5K Genauigkeit zu machen.

Also vielleicht nochmals die Messungen nachprüfen, ich denke hier gibt es einiges an Ungenauigkeit.

Und wie King-Nova schreibt, die Schichtung ist bei mir auch flöten, wenn der Ofen am Ende noch vor sich hinglüht, und die Pumpe nicht vom Regler in der Drehzahl reduziert wird.

An den falschen Fühlertyp glaube ich erstmal nicht, da wären die Werte nicht nur ein wenig daneben, aber sonst plausibel.
Verfasser:
braun_ma
Zeit: 10.01.2012 20:16:32
1643919
Danke für die Antwort,

die Kesseltemperatur les ich am TDC direkt ab und die Temperatur des Wassers Richtung Puffer an dem Thermostat rechts oben in der Rücklaufanhebung.
Der TCD erkennt die Fühler schon richtig, da im TDC auch Puffertemperaturen angezeigt werden und die mit den Temperaturen der analogen Thermometer am Puffer übereinstimmen.
Folgender Link: ein Schema meiner Anlage, vielleicht fällt was auf.
http://www.file-upload.net/download-4020088/Momentanaufnahme.doc.html
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 11.01.2012 09:31:32
1644187
Zitat von braun_ma Beitrag anzeigen
Danke für die Antwort,

die Kesseltemperatur les ich am TDC direkt ab und die Temperatur des Wassers Richtung Puffer an dem Thermostat rechts oben in der Rücklaufanhebung.
Der TCD erkennt die Fühler schon richtig, da im TDC auch Puffertemperaturen angezeigt werden und die mit den[...]


Hallo,

die Temperatur von 58-63°C am Regumat würde ich mal vernachlässigen. Bei meiner Esbe Ladevenileinheit passt das mit den Temperaturen überhaupt nicht. Dort werden bei mir manchmal Temp. 20K unter dem IST- Wert angezeigt.


Da das obere Thermometer im Speicher nicht ganz oben sitzt, wird es auch immer etwas weniger anzeigen als die Kesseltemp. ist.


Bei meinem Viessmann Speicher habe ich damals das beiligende Anlegethermometer am obersten Punkt des Speichers montiert. ca. 40cm darunter am obersten Temperaturfühler hat man dann schonmal 10K weniger. Das ist ganz normal.

Du könntest ja mal deine Ölheizung absperren und nur den Speicher aufheizen um zu sehen was passiert.

Voraussetzung du hast in dem Kreislauf das MAG und das SV. Sonst würde ich es sein lassen. Kann man jetzt auf deinem Schema nicht sehen.
Verfasser:
Lagerfeuer
Zeit: 23.01.2012 13:48:28
1651565
Hallo

Wir betreiben seit 2 Jahren einen Olsberg Tolima Aqua. Wir sind sehr zufrieden mit dem Kaminofen. Wir haben ihn auch immer ordentlich gereinigt. Nun hatten wir Pech mit dem Holz, es war noch zu feucht. Das fiel mir aber erst beim letzten Reinigen des Wärmetauschers auf. Die Rohre sind unter einer normalen Rußschicht glänzend verkrustet. Mit der Drahtbürste, die zum Lieferumfang gehört, sind die Rohre nicht auber zu krigen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und gibt es eine Möglichkeit die Rohre wieder zu reinigen. Durch die Verkrustung hat die Effizienz des Ofens (Aufheizen des Wasserspeichers) natürlich enorm nachgelassen.

Gruß
Lagerfeuer
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 23.01.2012 18:21:27
1651748
Zitat von Lagerfeuer Beitrag anzeigen
Hallo

Wir betreiben seit 2 Jahren einen Olsberg Tolima Aqua. Wir sind sehr zufrieden mit dem Kaminofen. Wir haben ihn auch immer ordentlich gereinigt. Nun hatten wir Pech mit dem Holz, es war noch zu feucht. Das fiel mir aber erst beim letzten Reinigen des Wärmetauschers auf. Die[...]



Hallo,

kein Problem! Nimmst du ordentlich trockenes Holz und bringst den Ofen mal richtig auf Leistung.

Dann mal von Hand die Pumpe am TDC abschalten und die Kesseltemp. mal auf 80-90°C halten, ggf. musst du die Pumpe dann mal wieder einschalten damit die Temperatur nicht über 95°C steigt.

Dann brennt sich das wieder frei. So habe ich das bei mir auch gemacht, nur das ich den Absperrhahn zu gemacht habe um den Durchfluss zu veringern.
Verfasser:
kikthechik
Zeit: 24.01.2012 22:05:18
1652547
Zitat von King-Nova Beitrag anzeigen



Hallo,

kein Problem! Nimmst du ordentlich trockenes Holz und bringst den Ofen mal richtig auf Leistung.

Dann mal von Hand die Pumpe am TDC abschalten und die Kesseltemp. mal auf 80-90°C halten, ggf. musst du die Pumpe dann mal wieder einschalten damit[...]



Hallo!
Werde ich mal ausprobieren.Hättest mir ja den Tipp auch mal früher geben können...lol

Gruß
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 25.01.2012 09:20:19
1652694
Zitat von King-Nova Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

da ich gerade meine Neugier befriedigen musste, habe ich nochmal den Wärmetauscher begutachtet.

Ich fasse mal kurz zusammen:

Einstellung am TDC Pumpe "EIN" bei 60°C Ofentemperatur -> Entstehung von Glanzruß auf den oberen Wärmetauscherrohren. Die[...]


@kikthechik

Musst du lesen meinen Beitrag von Seite 4 vom 07.01.2011 17:43:22 in diesem Thread.

Da habe ich extra für dich auch Fotos beigepackt! =)

Evtl. auch mal die EInstellungen im TDC optimieren! Funktioniert bei mir seit Januar 2011 echt gut so wie ich es beschrieben habe. Alles schön "trockene" Verbrennungsrückstände die sich Problemlos entfernen lassen. Kein Glanzruß mehr auf dem Tauscher.
Verfasser:
kikthechik
Zeit: 25.01.2012 20:31:16
1653098
Hallo King-Nova!
Habe Deinen Beitrag erneut gelesen und probiere das ganze mal mit 70°C Ofentemperatur aus.Mal sehen,ob es hilft.Aktuell habe ich 65°C und mein Thermostatventil macht bei 62°C auf.Habe bei mir auch nur im VL einen Kugelhahn,um den durchfluß zu regulieren.Muß sehen,ob ich das tun muß.
Jetzt noch zu dem "Freibrennen" mit 90°C.
Du sagst,Du schaltest die Pumpe aus.Ich habe mir mal folgendes überlegt.Man könnte doch auch die Einschalttemperatur der Pumpe auf 90°C stellen.Müßte doch auch gehen.Natürlich erst,wenn der ganze Wasserkreislauf schon seine Temperatur hat.Ich denke mal mit 30°C kaltem Wasser in den Wärmetauscher zu fahren wäre bestimmt nicht so toll.
Bin am überlegen,ob ich das mal mache...Wie lange läßt Du ihn dann voll "bollern"?
Gruß
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 25.01.2012 22:57:29
1653191
Bei vorhandener Differenzsteuerrung (die du ja hast Dirk) die Ein- und Ausschalttemperatur erhöhen.

z.B. Puffer hat am unteren Fühler der Differenzschaltung 35°.
Dann einfach die Einschalttemperatur auf +50° und Abschalttemperatur auf +48° stellen.

Somit läuft der Ofen dann zwischen 83°und 85° :-)

Natürlich sollte man die Temperatur dann auch im Auge haben, denn wenn die untere Puffertemperatur steigt, dann steigt logischerweise auch die Vorlauftemperatur.


So hab ich es bei meinem Walltherm mal gemacht, da ich die Pumpenstarttemperatur nur auf maximal 70° setzen kann.
Verfasser:
kikthechik
Zeit: 26.01.2012 11:14:02
1653376
Werde das mal nach der nächsten Reinigung des WT ausprobieren.Bin eh gespannt,wie er jetzt aussieht...
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 27.01.2012 09:33:53
1653893
Zitat von Freeliner Beitrag anzeigen
Bei vorhandener Differenzsteuerrung (die du ja hast Dirk) die Ein- und Ausschalttemperatur erhöhen.

z.B. Puffer hat am unteren Fühler der Differenzschaltung 35°.
Dann einfach die Einschalttemperatur auf +50° und Abschalttemperatur auf +48° stellen.

Somit läuft der[...]



Das ist natürlich die bessere Variante! Halt am TDC einfach die Temp. erhöhen ab wann die Pumpe anlaufen soll. An die 90°C sollte man sich langsam rantasten. 80°C Wassertemp. sollten aber auch ausreichen zum ausbrennen.

Naja und um auf Dauer den Glanzruß zu vermeiden, den TDC optimieren und die Temperaturen etwas anheben.
Verfasser:
kikthechik
Zeit: 31.01.2012 23:39:23
1656986
werde mal einige Einstellungen probieren.
Verfasser:
BenniHu
Zeit: 01.02.2012 09:17:07
1657114
Naja und um auf Dauer den Glanzruß zu vermeiden, den TDC optimieren und die Temperaturen etwas anheben.

Auf Dauer würde ich die Rücklauftemp. nicht mit dem TDC anheben, da die ja ein dauerhaftes takten der Pumpe zur Folge hätte und das ist suboptimal. Dann lieber gleich die Patrone in der Rücklaufanhebung ein paar Grad höher wählen oder den Volumenstrom eindrosseln (kleinere Pumpe oder mit nem Kugelhahn)
Verfasser:
BenniHu
Zeit: 04.02.2012 13:00:55
1659920
Heute ist eine Grundfos Alpha2 25-40 mit der Post gekommen.
D.h. ich bau mir die RLA mit einem ESBE 60°C Mischer selber und hoffe dass die Pumpe auf kleinster 5W Stellung die Suppe weggepumpt bringt.

Hintergrund ist für mich um Strom zu sparen (weil der Ofen im Winter min. 10 Std. an Tag brennt)und im Falle eines Stomausfalls kann ich so mit meiner kleiner USV den Ofen noch paar Stunden länger betreiben...

ich berichte wenn sie drinn ist!
Verfasser:
drjv
Zeit: 06.02.2012 09:29:35
1661704
BimschV
Hätte gerne mal Sicherheit in Fragen der neuen BimschV, nicht dass der Schonrnie uns die Teile stillegt. Hier erstmal ein paar Links:
http://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_1_2010/index.html
http://www.ratio-center.com/pdf/bimschv_nemus.pdf
http://www.olsberg.com/wDeutsch/kamin-und-pellet-oefen/downloadbereich/Daten/Technische/Kaminoefen_1BImSchV.pdf
So wie ich das verstehe (und bitte korrigiert mich), finde ich zwei Auslegungsarten: einmal Bestandsschutz (also es passiert nix?) und einmal es gilt die Stufe 1 (also regelmässige Prüfung erforderlich?).
Mir ist auch nicht klar, was Vor-Nachteil ist, wenn die Anlage vor dem 21.3.2010 oder seit dem 22.3.2010 existiert. Wenn vorher Stufe 1 ab 2015, wenn nachher lebenslanger Bestandsschutz?
Wie versteht ihr das?

Grüße
Jürgen
Verfasser:
King-Nova
Zeit: 07.02.2012 09:23:56
1662707
In Prinzip dürfte es keine Probleme geben!

Auszug aus dem techn. Datenblatt auf der 2. Seite des Tolima.

"Erfüllte Anforderungen EN 13240, DINplus, 15a, VKF
BImSchV Stufe 2"


Somit kannst du den Tolima auch nach dem 31.12.2014 problemlos einbauen oder weiterbetreiben.

Bei mir war der Schorni zur Abnahme sehr verwundert über die niedrigen Emissionen. Seit Inbetriebnahme Nov. 2010 war er auch noch nicht einmal da um zu fegen oder einfach nur ne Sichtprüfung zu machen.

Wundert mich auch etwas....
Verfasser:
drjv
Zeit: 07.02.2012 18:43:19
1663230
Das schliesst aber erstmal eine regelmässige und damit kostenpflichtige Prüfung nicht aus, oder?
Und wie soll sowas aussehen? Bis der Ofen auf Normalbetrieb läuft dauert es ja auch mind. 30Minuten. Solange trinkt der Schornie hier Kaffee? Und dann sollten wir die Tipps gegen Glanzruss auch für die Messung einsetzen, damit die Kühlung durch die Wassertasche nicht die Feinstaubwerte verhunzt ....
Verfasser:
daniel71178
Zeit: 09.02.2012 21:37:27
1665443
Hallo, habe den Tolima Aqua seit kurzen in Betrieb. So richtig bin ich noch nicht zufrieden. Habt ihr bei laufenden Betrieb den Ascherost offen oder geschlossen sprich hinein-geschoben oder gezogen?

habe eine Rücklaufanhebung auf 60 eingestellt. Ofen hat ca. 72 Grad und im schichtenspeicher kommen 55 grad an. schichtenspeicher unten hat 30 grad. ist das normal?

danke für eure antworten.
daniel aus tirol
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 09.02.2012 21:50:02
1665453
Hi, also wenn du die normalen Runden Anzeigen dran hast, dann verlass dich nicht unbedingt auf die Temperaturen. Gehen meist ziemlich ungenau. 5° sind da garnix. Meine zeigen z.B. 5-10° zu wenig an.

Dein Ofen speist ja sicherlich oben im Speicher ein und schichtet langsam nach unten.

D.h. erst wenn im oberen Teil deine Kesseltemperatur erreicht ist z.B. 70°, dann steigt die Temperatur langsam in der Mitte auf 70° und dann erst unten.

Bis dein Speicher (wie groß überhaupt?) durchgehend geladen ist, dauert in der Regel da dein Haus ja auch Wärme aus dem Puffer zieht und der Tolima ja keine sonderlich große Wasserleistung hat.

Wo sitzt deine RLA, am Puffer oder am Ofen?

Wie lang ist deine Leitung vom Ofen zum Puffer?

Was für eine Steuerung verwendest du?
Verfasser:
daniel71178
Zeit: 09.02.2012 22:00:12
1665462
Habe einen 1500 Liter Schichtenspeicher. Die Rücklaufanhebung ist beim Puffer die Leitungen sind ca 8 meter. Ich Schichte das Wasser vom Ofen etwas oberhalb der mitte hinein. und für die rücklaufanhebung entnehme ich das wasser ganz unten.

Meine Heizung (1 Heizkreis Fußbodenheizung - 2 Heizkreis Heizkörper entnehmen das wasser auf der selben höhe wo ich den vorlauf vom Ofen habe.

Als Steuerung hab ich momentan die Buderus Loamatic mit dem Modul Fm444.

Buderus wollte meine Steuerung TDC1 von Sorel nicht einbauen, da es anscheinend auch mit ihrer steuerung funktioniert. (so ist aber nicht) in ca. 14 tagen wird mein elektriker die TDC1 einbauen, und die pumpe damit steuern.
Seite 8 von 14 [Beitrag 246 bis 280 von 469]erste <678910>letzte