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17.02.2012 20:43:35 |
Hallo!
Wer kann mit Erfahrungen weiterhelfen?
In unserem Neubau (2010), EG und DG, haben wir im Hausanschlussraum eine Gastherme stehen sowie einen Heizkreisverteiler (Umwälzpumpe Buderus Bu 25/6) für die Fußbodenheizung ausschließlich im EG. Im DG haben wir Heizkörper sowie im Badezimmer seperat Fußbodentemperierung. Rohre vom Heizkreisverteiler setzen sich durch den Hausanschlussraum zur Gastherme fort, von dort weiter durch die Wände ins direkt darüber liegende Badezimmer. Neben dem Badezimmer im DG liegt unser Schlafzimmer.
Kurz nach dem Einzug (Sept. 2010) fielen uns zum ersten Mal laute Summ-Geräusche auf, welche in einem dort noch unbekannten Zusammenhang mit der Heizungsanlage standen. Die Lautstärke entspricht in etwa dem "relativ" lauten und permanentem Summen eines Transformators z.B. bei einem kleinen Radio oder einer Lampe, deren Stecker nicht gezogen wurden.
Nach einer Weile stellten wir den direkten Zusammenhang zur Pumpe des Heizkreisverteilers fest: Denn sobald wir den Strom für den Heizkreisverteiler ausschalteten (Sicherung raus), hörte das Summen unverzüglich auf.
Ende 2010 reduzierte die Sanitärfirma die Drehzahl der Pumpe von 3 auf 1, weshalb das Summen vorläufig nicht mehr zu hören war. Etwa einen Monat später begann das Summen wieder, in etwa gleich laut bzw. immer lauter werdend. Anfang 2011 wurde deshalb die Pumpe ausgetauscht. Wir hatten etwa 1-2 Monate Ruhe, dann begann auch hier wieder das inzwischen bekannte Summen, erst leise, dann lauter werdend.
Die Lautstärke und das permanente Summen war häufig so nervend, dass wir nachts die Sicherung heraus nehmen mussten, so dass wir an eine Zeitschaltuhr im Sicherungskasten dachten. Allerdings müsste man dann auch nachmittags bei einem evtl. Mittagsschlaf ausschalten, und da hört der Spaß dann irgendwann auf, denn das würde dann langsam kalt werden im Winter...
Man fragt sich ja selber irgendwann, ob man einen Schaden hat....
Gegen Ende 2011 bildete ich mir ein, das Geräusch würde "wandern": Und zwar war es im Schlafzimmer nicht mehr zu hören, stattdessen im Badezimmer. Wir hatten den Verdacht, dass irgendwo im Rohrsystem eine winzige Luftblase sitzt, welche diese Geräusche verursacht. Beim Entlüften stellte der Monteur allerdings keine Luft fest.
Anfang Februar brachte die Sanitärfirma zwischen Wand und HKV einen Entkoppelungsstreifen an, naja, gebracht hat es eher nichts.
Ich dachte wie gesagt, das Geräusch sei nun nur noch im Badezimmer zu hören, war es auch eine Weile. Gestern Nacht allerdings musste ich mal wieder die Sicherung herausnehmen, weil mich das ewige Brummen und Summen nicht zum Einschlafen kommen ließ.
Was ist denn da los?!
Unser Bauleiter war Ende Januar vor Ort und vermutete Fließgeräusche.
Ich lese im Internet von Vermutungen wie "Luft im Heizungssystem" oder "hydraulischen Abgleichen."
Wer kann sich erklären, woran dieses Summen liegt und was man dagegen machen kann?
--> Wir würden uns ja gegebenenfalls damit abfinden, dass diese Geräusche existieren. Aber die Tatsache, dass sie jeweils 1-2 Monate nach Einbau der Pumpe, bei der ersten wie bei der zweiten, nicht vorhanden waren, beweist ja, dass es auch ohne Geräusche geht.
Über Hilfe sind wir dankbar!
Viele Grüße
annieskylark
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17.02.2012 23:13:17 |
Hallo annieskylark, mein erster Vverdacht wäre das RTL-Ventil der Bad-FB-Temperierung! Da kann der VL/RL vertauscht sein, was zu solch einem Geräusch führt. Wenn an Heizkörpern der VL/RL vertauscht wird, dann kann das bis zu maschinengewehrartigen Geräuschen kommen. Das Geräusch kann lauter und leiser werden, es kann verschwinden und wieder kommen... je nachdem wie das Ventil gerade öffnet oder schließt! Der SHKler soll mal prüfen ob das RTL-Ventil im Bad richtig angeschlossen ist. Verändert sich das Geräusch, oder verschwindet es gar, wenn du das RTL-Ventil ganz öffnest oder schließt? Mfg. meStefan DÜW ...könnte aber auch ein sein! :O)
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19.02.2012 14:55:06 |
Danke meStefan für deine Idee mit dem RTL-Ventil. Ich muss mich selber erst mal in diese ganze Technik einarbeiten, bis eben wusste ich noch gar nicht, was ein RTL-Ventil ist... :-S Geschweigedenn, wo ein Zusammenhang besteht zwischen dem Verteilerkasten der Fußbodenheizung, in welchem sich die Umwälzpumpe befindet, und nun wieder da oben im Bad die Fußbodentemperierung, die ja wohl angeblich unabhängig voneinander funktionieren? Uff......
Hattest du denn selber schon einmal bei dir oder irgendwo anders solch ein Summen, welches wie du beschreibst kommt und geht und lauter und leiser wird, welches direkt mit dem RTL-Ventil zusammenhängt? Zum Glück ist es kein maschinengewehrartiges Geräusch, sondern nur dieses nervige Summen. Zur Beschreibung dieses Summens fiel mir neulich noch eine Leuchtstoffröhre ein - die summen doch manchmal auch so merkwürdig, wenn sie nicht richtig angeschlossen sind.
Hier spricht ein Laie, der sich mühsam einarbeitet :-S *hilfe*.....
An dem Rücklauftemperatur-Begrenzer genauso wie am Thermostat veränderte der Sanitär-Mensch Anfang Februar meines Wissens nach etwas, er schaltete beide etwas herunter, weil sie beide auf höchster Stufe standen. Warum auch immer sie so hoch eingestellt waren?! Unser Badezimmer war jedenfalls ruckzuck bei 25-27 Grad Wohfühltemperatur angelangt. Jedoch kann ich seit dieser Umstellung keinen Unterschied in der Geräuschkulisse bemerken.
Den Poltergeist wage ich auszuschließen, zum Glück :o)
Danke erst einmal, ich werde also mal in vorgeschlagener Richtung weiter recherchieren. Werde beizeiten, falls ich nachts mal wieder was höre, am Ventil drehen...
Viele Grüße
annieskylark
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19.02.2012 19:31:20 |
Die Ursachen können verschiedenartig sein. Geräuschen lassen sich leider schwer lokalisieren. Deshalb wird es oft sehr schwierig die eigentliche Ursache zu finden und abzustellen. Es können u.a sein: - Fließgeräusche (Strömungsgeräusche) - Laufgeräusche der Pumpe - zu hoher Differenzdruck - vertauschte Anschlüsse (siehe msStefan) Ob das Geräusch von der Pumpe kommt, einen großen Schraubendrehen an der Pumpe anlegen und daran horchen Bei vertauschen Anschlüssen hilft die Temperaturmessung. Ist die wärmere Temperatur der Vorlauf? Hierbei muss man aber schon wissen wo z.Bsp. der RTL eingebaut werden muss.
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19.02.2012 19:53:26 |
Zitat von annieskylark  Geschweigedenn, wo ein Zusammenhang besteht zwischen dem Verteilerkasten der Fußbodenheizung, in welchem sich die Umwälzpumpe befindet, und nun wieder da oben im Bad die Fußbodentemperierung, die ja wohl angeblich unabhängig voneinander funktionieren? Uff...... Hallo annieskylark, jetzt weis icch, was bei Euch die Ursache ist!!! Ihr habt also einen FBH-Verteiler mit "Einspritzsystem" also mit einer integrierten Umwälzpumpe! Sobald der Verteiler sein Ventil öffnet, um von der Heizungsanlage den VL in die FBH zu leiten, läuft im normalen Heizkreis das Heizungswasser verkehrt herum! Die FBH-Pumpe drückt nun verschiedene HK-Ventile "von hinten" auf und es kommt zu den Geräuschen! Die Anlage läuft nur geräuschlos, wenn das Thermostatventil der FBH geschlossen (dann pumpt die FBH nur im eigenen Kreis), oder die FBH-Pumpe aus ist!
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19.02.2012 20:59:37 |
Danke erst einmal für die Vorschläge... ich muss erst einmal "verarbeiten" und werde morgen ein Fotos einstellen vom Heizkreisverteiler und ggf. auch noch der Fußbodentemperierung.
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19.02.2012 21:11:18 |
...und eines von Dir! ;O)
Bei dem was du schilderst wundert es mich nicht, wenn Euer Poltergeist von Zimmmer zu Zimmer zieht! ;O)
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20.02.2012 22:14:19 |
Sooohooo..... hier sind denn erst einmal ein paar Fotos. Ob die weiterhelfen? Dies ist der Heizkreisverteiler mit der Umwälzpumpe in blau, Vorlauf von der Firma Roth: Sowie hier die Badezimmer-Fußbodentemperierung von der Firma Oventrop, wobei ich mir hier nicht vorstellen kann, dass diese mit den Geräuschen zusammenhängt. @ HGHartkopf : Fließgeräusche würde ich vom Gefühl her ausschließen, denn diese würden doch eher rauschen als tatsächlich summen. Das mit den Laufgeräuschen der Pumpe ist so eine Sache. Wenn ich den Schraubendreher ran halte, höre ich natürlich das Rauschen, aber auch einen Ton, der je nach Drehzahl höher und lauter ist. Mit dem Differenzdruck sowie den vertauschten Anschlüssen kenne ich mich überhaupt nicht aus, das würde ich, falls sich der Verdacht bestätigt, direkt an die Firma vor Ort weiterleiten. @ meStefan : Das verstehe ich noch nicht so ganz. Läuft das Heizungswasser grundsätzlich "verkehrt" herum bei unserem System oder meinst du, dass da etwas falsch angeschlossen wurde? Kann ich als Laie vor Ort sehen, ob da KH-Ventile "von hinten" aufgedrückt werden oder kannst du das anhand der Fotos sehen? Und.... "Die Anlage läuft nur geräuschlos, wenn das Thermostatventil der FBH geschlossen (dann pumpt die FBH nur im eigenen Kreis), oder die FBH-Pumpe aus ist!" Wenn ich das recht verstehe: Sobald ich der Pumpe den Strom abstelle ist sie natürlich still. Dann pumpt aber doch gar nichts, und die Fußbodenheizung ist insgesamt aus. Meinst du mit dem Thermostatventil ein Ventil im Verteilerkasten oder den Regler in den Räumen? Das Geräusch lässt sich durch Null-Stellung der Regler in den Räumen nicht beeinflussen: Denn im ersten Sommer lief die Pumpe komplett durch, das wussten wir damals noch nicht. Also trotzdem nicht geheizt wurde lief sie und produzierte ihr berühmtes Summen. Im zweiten Sommer haben wir sie dann über den Sicherungskasten ausgeschaltet. So gesehen haben wir Sommer für Sommer jetzt herrlich Ruhe. Hahaha. Ach Gottele... ist das ein "heißes" Thema :-S Ich danke Euch für Eure Hilfe. Von unserer Hausbaufirma kommt nur spärlich Unterstützung, da merkt man, dass wir seit der Bauferstigstellung des Hauses nicht mehr auf der Prioritätenliste ganz oben stehen. So ist das eben. :o)
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21.02.2012 07:53:27 |
Was passiert, wenn alle Stellantriebe geschlossen sind ? Wird dann die Pumpe abgeschalten. Auf den Bildern ist keine "Klemmleiste mit Pumpenmodul" zu sehen. Oder gibt es diesbezüglich eine andere Regelung in der Anlage ? Das würde sonst bedeuten, die Pumpe arbeitet gegen die geschlossenen Stellantriebe.
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21.02.2012 16:24:53 |
Hallo HGHartkopf,
mein Mann und ich versuchen zu verstehen, um was es geht mit geschlossenen Stellantrieben usw.
Zuerst: Die Pumpe ist integriert im Verteilerkasten, ob auf Klemmleiste weiß ich nicht, aber das "blaue Ding da in der Mitte" ist die Pumpe.
Also: Uns fiel gerade noch folgender Email-Wortlaut von vergangenem Sommer ein, welchen uns die Sanitär-Firma schickte. Vielleicht ist dies die Lösung...
"Herr xy hat festgestellt, dass die Geräusche von der Heizungspumpe kommen und dass diese Pumpe das ganze Jahr läuft. Diese Pumpe sollte eigentlich vom Elektriker so geklemmt werden, dass sie parallel mit der Heizungspumpe des Brennwertgerätes laufen soll, also im Sommer abgeschaltet wird. Bitte setzen Sie sich mit dem Elektriker oder Ihrem Bauleiter in Verbindung, damit die Pumpe umgeklemmt wird."
"So!" Der Elektriker rief bei uns an und teilte uns mit, dass man da also nachträglich ein weiteres Stromkabel quer durch den Raum verlegen müsste, um die Heizungsanlage mit der Pumpe zu verbinden. Das fanden wir natürlich gar nicht gut, denn wir haben schon einmal eine andere unschöne Lösung im Raum akzeptieren müssen. Als Alternative fiel uns dann eher eine Zeitschaltuhr im Stromkasten ein, welche die Pumpe nachts und tagsüber ausschalten würde. Da wir den Sinn auch gar nicht verstanden, wurde dieser Auftrag der Sanitär-Firma fallen gelassen und geriet in Vergessenheit.
Nächstes "So!". Das mit dem geschlossenen Stellantrieb verstehen wir folgendermaßen, bitte korrigieren, wenn nicht richtig: Im Normalfall ist die Umwälzpumpe mit dem Brennwertgerät verbunden. Sobald das Programm des Brennwertgerätes angibt, dass die Heizung nachts oder tagsüber ausgeschaltet wird, müsste sich theoretisch auch die Umwälzpumpe ausschalten. Tut sie aber nicht, denn sie läuft 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, es sei denn, wir schalten sie manuell per Sicherung herausnehmen aus. Sie läuft also zu bestimmten Stunden am Tag oder Tagen im Jahr gegen den geschlossenen Stellantrieb und erzeugt somit einen immensen Druck.
Drittes "So!". Was haltet Ihr von der Tatsache, die uns immer verwunderte: Wieso lief die Pumpe in den ersten 1-2 Monaten geräuschlos und entwickelte erst dann Geräusche? Kann es sein, dass sie also die gesamte Zeit Druck aufbaute und sich die Geräusche dementsprechend durch unnötigen Verschleiß aufgebaut haben?
Viertes "So!". Die vergangenen Wochen hörte ich die Geräusche nachts nicht oder nur im Badezimmer und das relativ leise, wenn überhaupt. Da hatten wir nachts auch -20 Grad, also wurde auch nachts die Fußbodenheizung beheizt - dann wären also theoretisch die Stellantriebe geöffnet und die Pumpe liefe nicht dagegen an, erzeugte also auch keine Geräusche? Seit einigen Tagen ist es nachts nicht mehr kalt, plötzlich hören wir die Geräusche wieder. Alldieweil nachts nicht mehr geheizt wird. Das sich die Töne der Heizung verändern, die Hz-Zahl erhöht oder erniedrigt wird, könnte natürlich auch wieder mit den Stellantrieben zusammenhängen und wie hoch der Druck ist, welchen die Pumpe aufbauen muss?
Was haltet Ihr davon? *Freu, wenn es stimmen könnte*
Danke + viele Grüße von annieskylark :o)
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21.02.2012 16:49:12 |
Die FBH-Pumpe sollte so geschalltet werden, wie der SHKler das vorgeschlagen hat! Geht die Pumpe im Heizgerät, dann darf die FBH-Pumpe auch arbeiten, wenn Pumpe im Heizgerät aus, dann muß auch die FBH-Pumpe abschalten! Das ganze könnte man auch per Funk ansteuern! Da gibt es günstige Lösungen und es muß kein Kabel gezogen werden! Eure FBH-Pumpe pumpt das Heizungswasser in die FBH-Kreise. Vor der FBH-Pumpe ist ein thermostatisch gesteuertes Ventil (siehe den Anlegethermostaten, der zu dem "3-Wegeventil" geht). Ist das Heizungswasser in den FBH-Kreisen unter die am Thermostaten eingestellte Temperatur abgekühlt, dann öffmnet das Vemntil und die Pumpe zieht sich aus dem Vorlauf (vom Heizgerät kommend) heises Heizungswasser, das abgekühlte FBH-Heizungswasser drückt sie aber mit Schmackes in den Rücklauf zum Heizgerät, an dem aber eben auch noch weitere Heizkörper angeschlossen sind. Je nach Situation, Stellung der Heizkörperventile und ob die Heizkreispumpe aus oder an ist, moduliert, etc... werden die Heizkörper somit verkehrt herum durchströmt! Die FBH-Pumpe schiebt somit das Heizungswasser vom Rücklauf her durch die Heizkörper, an denen dann die Thermostatventile diese Geräusche verursachen! Mfg. meStefan DÜW ...deshalb mag ich diese Billig-Hydraulik nicht! Ich stehe mehr auf einen richtigen Verteiler mit Mischergruppen! ;O)
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21.02.2012 19:39:18 |
Ok..... also inzwischen weiß ich auch, was das Thermostatventil ist (also der Regler an den entsprechenden Heizkörpern). Das hört sich jetzt alles plausibel an. Wobei ich das Summen nicht in direktem Zusammenhang mit dem Thermostatventil sehe, denn wenn ich im EG im Hausanschlussraum stehe, höre ich das Summen dort ja auch schon. Und zwar am Besten an einem der Rohre, welche aus Richtung des Brennwertgerätes Richtung Badezimmer im DG führen oder aber direkt bei der Pumpe.
Ich denke immer noch, es ist kein fließendes oder pfeifendes Geräusch sondern ein elektrisch-technisches.... Nach dem, was wir uns heute versucht haben zusammen zu reimen läge für mich der Verdacht nahe: Durch den Dauerlauf gegen geschlossene Ventile oder Stellantriebe oder oder.... hat sowohl die erste als auch kurz danach die zweite Pumpe einen Schaden erlitten. Das Summen wäre dann das Ergebnis ihrer Überlastung.
Aber das ist jetzt eher psychologisch-menschlich betrachtet, die "arme Pumpe", das ist eher mein Fachgebiet *grins*...
Mein Vorschlag wäre: Wie auch immer Heizkreispumpe mit Brennwertgerät verbinden und evtl. noch einmal die Pumpe auswechseln, falls diese einen dauerhaften Schaden erlitten hat.
Wie seht Ihr das? Ob damit das Thema "Summen" beendet ist?
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21.02.2012 22:29:28 |
Zitat von annieskylark  Ich denke immer noch, es ist kein fließendes oder pfeifendes Geräusch sondern ein elektrisch-technisches... Genauso hört es sich an, wenn ein Thermoostatventil falsch herum durchflossen wird! Ein leises, schnelles Tackern, wie von einem Relais, bis hin zu maschienengewährartigem lautem Hämmern... Und natürlich setzt sich das Geräusch durch die Rohre fort, von einem Raum zum andern, auch über Stockwerkle hinweg! Kennst du das Heizungsbauer-Telefon? Wenn der letzte HK oben im Stockwerk X entlüftet ist, dann klopft der Monteur an das Rohr und der andere Monnteur stellt dann unten den Heizungsdruck ein! ;O)# Mit einer defekten Pumpe hat das ganze nix zu tun, zu 100% nicht! Schalte die FBH-Pumpe aus und du hast Ruhe! Wenn das dann so ist (und ich weis, ich habe Recht!), dann sollte jemand die FBH-Pumpe mit der Heizungspumpe zusammen schalten! Einziges Problem wäre dann noch bei der Warmwasserbereitung, falls dazu die Heizungspumpe läuft und ein 3-Wege-Umschaltventil auf WW-Bereitung fährt! Mfg. meStefan DÜW
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22.02.2012 08:21:58 |
Der Elektriker hatte recht, wenn die Pumpe im Schrank mit der Kesselpumpe/Steuerung verbunden werden soll, dann müssen die Pumpen auch mit einem Kabel verbunden sein. Das bedeutet aber, das die Pumpe in der Regelstation trotzdem gegen die geschlossen Stellantriebe pumpt solange die Kesselpumpe in Betrieb ist. Deshalb gibt es für Ihre Regelstatuion eine Klemmleiste und ein Pumpenmodul. Mit der Klemmleiste werden die Raumfühler mit den jeweiligen Stellmotoren (auf dem Verteilerbalken) verbunden. Das wurde in ihrer Regelstation in der AP-Putzdose realisiert. Das Pumpenmodul schaltet die Pumpe ab wenn alle Stellantriebe geschlossen sind. Diese Funktion ist unabhängig von der Kesselpumpe. Das Pumpenmodul wird in der regel auf die Klemmleiste nur aufgesteckt. Klemmleiste+Pumpenmodul kosten ca. 100,00 € ohme MwSt Materialpreis.
Funkvarianten gibt es auch, sind vom Materialpreis natürlich intensiver und nicht Jeder möchte Funk.
Thermostatventile im Fußbodenheizungsverteiler können im Vor- oder Rücklauf eingesetzt sein. Das klackern bis knallen der Thermostatventile beim öffnen oder schließen der Ventile deutet auf einen zu hoher Differenzdruck und/oder minderwertige Ventile hin. Bis ca. 2003 gab es nur Durchflussanzeiger (tn Topmeter) im Rücklaufbalken des Verteilers. Deshalb waren damals die Thermostatventile im Vorlaufbalken eingebaut.
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22.02.2012 08:48:29 |
@HGHartkopf, was du da schreibst ist ja alles schön und gut, aber hat nichts mit dem Geräusch zu tun! Selbst wenn alle Stellantriebe zu sind, macht das kein solches Geräusch! Erst wenn der Verteilerbalken wieder "frisches Heizungswasser" braucht und somit die FBH-Pumpe in den RL schiebt, laufen die Thermostatventile an den HK falsch herum und verursachen das störende Geräusch!
Was die Regelstation angeht, so fehlt diese offensichtlich komplett! Pumpe hat Dauerstrom, die Stellmotoren werden direkt von den Raumthermostaten angesteuert (230V).
Natürlich kann man nun eine Regelstation setzten und alles umbauen, aber eine Funkstation ist hier nicht notwendig, da ja Kabel zu den Raumthermostaten verlegt sind! Mit "funkgesteuert" meinte ich die Schaltung der FBH-Pumpe mit der Heizungspumpe! Da beide Strom haben, ist nur ein "Funk-Signalgeber" zur FBH-Pumpe notwendig, welcher dann den Strom abschaltet, wenn auch die Heizungsumwälzpumpe aus ist! Das ist für kleines Geld realisierbar! ...wobei ich gerade lese, daß Heizgerät und FBH-Verteiler im Hausanschlußraum sind!? Also wäre ein Kabel zwischen den Pumpen auch kein Problem!?
@annieskylark: Wo wohnt denn dikese Anlage (PLZ)?
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22.02.2012 15:51:44 |
Die Anlage liegt zu weit weg von Bad Dürkheim, bin zwar demnächst mal unten bei Heidelberg, aber ohne Pumpe *gg* Wir wohnen unterhalb von Potsdam, Brandenburg.
So.... Ich muss die neuen Daten und Fachbegriffe erst einmal wieder recherchieren und melde mich dann wieder. Danke für Eure Hilfe, ist wirklich klasse :o)
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22.02.2012 16:01:54 |
Wo ist unterhalb von Potsdam ? Ich bin morgen bis ca. 14:00 in Berlin und dann .... siehe: www.hghartkopf.de
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22.02.2012 20:51:50 |
Danke HGHartkopf, das ist sehr freundlich. Wir möchten Sie aber nicht noch über das Forum hinaus beanspruchen. Wir finden das so schon wirklich großartig, wie hilfsbereich die Forumsteilnehmer hier sind. Danke :o)
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22.02.2012 22:16:35 |
annieskylark, schau mal in die Expertensuche, ob da nicht einer in Deiner Nähe ist! Potsdam ist nicht so ganz mein Einzugsgebiet! ;O) Der HGHartkopf ist Handelsvertreter und offensichtlich sowieso in deiner Gegend unterwegs. Er kennt sich mit STRAWEA- Verteilern aus und kann für dich sicherlich meine Fehlerdiagnose übeerprüfen. Er scheint ein netter und hilfsbereiter Kerl zu sein, der mich sicher gut vertritt! ;O) Ansonsten solltest du deinem SHKler diesen Thread hier mit meiner Fehlerdiagnose zeigen, dann weis der, wo er suchen muß! Bzw. er kann dir nochmal erklären, was bei dir los ist und was man dagegen tun kann. ...halte uns auf dem Laufenden! ;O) Mfg. meStefan DÜW ...und Heidelberg ist ja nicht so weit weg, da solltest du mal einen Abstecher in die pfälzische Toskana wagen! :O)
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22.02.2012 23:25:47 |
Sehr geehrte "annieskylark", es war eine kurzfristige Möglichkeit der Anlagenbetrachtung. In der Region "südliche von Potsdam" gibt es viele gute Installateurunternehmen welche Ihnen helfen können. Ob ich Me Steffan hätte vertreten können, weiß ich nicht. Sehr mutig von Ihm, denn er kennt mich nicht. Ich kenne Ihn auch nicht. Ob ich nett bin, fragen Sie lieber meine Frau. Die Antwort ist bestimmt emontional und physikalisch nicht begründet, wie "Thermostatvenil im Vor- oder Rücklauf". Mit freundlichen Grüßen Hans-Günther Hartkopf
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25.02.2012 15:23:25 |
Danke meine Herren für Ihre Unterstützung :o)
@ HGHartkopf, ich habe es auch nur als dieses aufgefasst - das ist das schöne an Brandenburg, dass man einfach nur ein hilfsbereites Angebot macht, welches der andere annehmen kann oder nicht. Ich möchte aber in dem Punkt unsere Sanitärfirma nicht übergehen. Sie ist gut und im Umkreis sehr angesehen, aber mir scheint im Nachhinein über die etlichen Absprachen diverser Beteiligter (Sanitär, Elektro, Bauleiter, Bauherren) einiges falsch gelaufen und übersehen worden zu sein. Die entsprechenden Erkenntnisse des Forums biete ich der Firma an, evtl. hat sie an das eine oder andere nicht gedacht, warum auch immer. :o) Ich hoffe nur, dass das Summen denn mal aufhört. Da bekommt man ja Kopfschmerzen von :-S
@ Hrn. Hohwiller: So unbeholfen ich im Sanitärbereich bin, so gründlich in der Internetrecherche. Ich wusste Herrn Hartkopfs Angebot schon einzuordnen, siehe oben. :o) Da ich gebürtig aus der Nähe der Pfalz komme, habe ich den Part mit dem Besuch in der Pfalz schon "erledigt", sogar mehrmals ;-) Eine schöne Gegend, kommt aber für mich leider nicht (mehr) an Brandenburg ran ;-)
Soweit der emotionale Bereich.
Ich danke noch einmal sehr für die Hilfe, es hat uns sehr weitergebracht. Der nächste Schritt wird nun sein, sich nächste Woche mit der Sanitärfirma auseinanderzusetzen. Ich werde dann gelegentlich noch einmal eine Rückmeldung geben.
Ein schönes Wochenende wünscht
annieskylark
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| | Zeit:
25.02.2012 15:35:41 |
Na dann wünsche ich viel Erfolg! Würde auch zuerst mal mit den beteiligten Handwerkern eine Lösung finden wollen! Anhand der "HTD-Tip´s" sollte die Diagnose und Lösungsfindung wohl einfach sein. ;O)
Eine Rückmeldung und Statusbericht fände ich sehr gut!
Mfg. meStefan DÜW
...hmm Brandenburg! Naja, vielleicht könnt ich mir die Gegend auch mal ansehen! ;O))
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17.05.2012 20:14:50 |
Hallo, ich habe fast den baugleichen verteiler. Den 3-wege-regler mit pumpe allerdings im leller bei der HZ-Anlage montiert. Sind gerade in der Estrich Einheizphase. Also alle Kreise voll auf und auch das Thermostatventil fü die Vorlauftemp. ist voll auf. Haben exakt das gleiche Summen.
Gibt es bei euch eine Lösung?
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04.06.2012 17:29:44 |
Hallo Nils1234,
ich habe den Eintrag erst heute gelesen. Nein, eine Lösung gibt es bislang nicht. Es ist einmal wieder das typische aufgetreten: Wir sind nicht mehr in der Bauphase und somit am Ende der Prioritäten-Schlange. Weder Bauleiter noch Sanitärunternehmen reagierten auf mein letztes allerdings per Email erfolgtes Schreiben im Februar. Ich bin es inzwischen leid, dauernd hinterher zu rennen, jedoch liegt ohnehin ein Schreiben an die Hausbaufirma an, in dem Rahmen wird die Heizungssache auch noch einmal thematisiert. Ich schaue jetzt wieder ab und an ins Forum, falls es Neuigkeiten bei dir gibt, lass es mich gerne wissen. Umgekehrt halte ich es ebenso.
Grüße
annieskylark
P.S. mich würde ja interessieren, ob es sich evtl. um den selben Hausanbieter handelt. Darf man ja hier namentlich nicht erwähnen. Aber ob deiner "adelig" ist?
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27.06.2012 13:07:15 |
Hallo, ne bei uns gibt es keine Hausbaufirma. Wir haben ein Bestandsbau saniert und dabei auch den Estrich samt FBH ersetzt. Ich denke es liegt an der Bauart dieser Reglers-Pumpeneinheit. Wie schon jemand zuvor schrieb: "...deshalb mag ich diese Billig-Hydraulik nicht! Ich stehe mehr auf einen richtigen Verteiler mit Mischergruppen!" Wahrscheinlich lässt sich das Problem dauerhaft nur über eine ordentliche Mischergruppe lösen. Aktuell habe ich diesen Regler/Mischer verbaut. Wie du siehst ist das im Prinzip das gleiche wie bei dir und macht auch solche Geräusche. Ich denke ich höre es mir in der kommenden Heizperiode mal an. Stört es mich kommt der Regler/Mischer raus und etwas ordentliches dahin. Da ich das Ding ja im Keller habe und nicht im Heizkreisverteilerschrank ist das bei mir nicht so das Problem. Kostet halt leider nur wieder ne ordentliche Mark.
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