| | | | Zeit:
17.03.2012 14:55:13 |
Zitat von Andre1  @ ironasssi Schlag mich.... Kernenergie. Aber nicht in der derzeitigen Form, wie sie aus der Ur-Entwicklung der Atomenergie stammen. Die Reaktoren werden gebaut und dann sollen sie 30-xxx Jahre laufen, ohne daß sie verbessert werden und[...] Dass das mit Kernfussion nicht klappt, wissen wir seit dem schnellen Brüter, und das haben Studenten der Luft- und Raumfahrttechnik in Berlin schon vor über 35Jahren vorgerechnet. Geothermalenergie, frag mal in Staufen nach.... Wasserkraft, man weiß seit langem, dass in D so gut wie alles ausgenutzt ist, was rentabel sein könnte - mit deinen Mikrowasserkraftwerken wird da kaum nennenswert Energie gewonnen werden können. Wirkungsgrad von thermischen Prozessen 1. berechnet der physikalische Wirkungsgrad auf Basis von 0°K !!! und ist überhaupt nicht vergleichbar mit dem "Wirkungsgrad" von Brennwertgeräten. Ziel ist: von fossilen Energien unabhängig zu werden, also kann KWK auf Basis von Öl oder Gas in keiner Größe eine Lösung sein, und über kurz oder lang sowieso nicht mehr bezahlbar. siehe oben, sind PV + Speicher bei richtiger Auslegung heute schon ohne Subventionen konkurrenzfähig... LG jogi
|
| | Zeit:
17.03.2012 15:05:24 |
| |
| | Zeit:
17.03.2012 16:12:06 |
Moin jogi, natürlich findet man für jede Technilogie Gegenargumente. Aber eine der vorhandenen oder in der Versuchsphase befindlichen Techniken, an der richtigen Stelle eingesetzt, sind die Zukunft bzw. der Energiemix. Es muss ja nicht immer ein EFH oder vielleicht sogar nur eine Wohnung sein, was letztendlich sowieso Energieverschwendung ist. Nur möchte in DE jeder seine eigene Anlage haben und für den Luxus muss man halt etwas mehr bezahlen. Gruß Bruno |
| | Zeit:
17.03.2012 19:14:19 |
Zitat von Jojo_  Hallo,
ich muss mich korrigieren. In Mülheim/Ruhr wurden alle Stromzähler ausgetauscht, aber es gibt keine lastabhängigen Tarife. Es gibt nur zeitabhängige Tarife. Es wird aber so kommen, dass die Strompreise variabel nach Angebot und Nachfrage sein werden. Dann wird man seiner[...] Nur mal so.... Mit der smartgrid Initiative der EVUs werden diese dann auch dafür sorgen, dass es entsprechende Module geben wird, die dazu passen, ob es Sinn macht - siehe unten. Soweit ich das mitbekomme sind sie sich noch nicht einig, mittels welcher Protokolle und über welches Medium die Übertragung erfolgen soll. Im Haus wird es als Medium sehr wahrscheinlich power-line werden, wer will in seinem Haus unendlich zusätzliche Leitungen verlegen??? und die Funkfrequenzen sind z.T. jetzt schon mehrfach belegt - wer will das schon: der Nachbar macht die Rollladen zu und bei dir geht das Licht aus ? LOL Aizo gibt 0,4W für seine Module an, das sind 3,5kWh/a und Modul. Allein nur fürs Licht kommt da ne Menge zusammen, an jedem Lichtschalter und an jedem Leuchtenanschluss ist ein Modul fällig. z.B. in meinem Haus komme ich für die Beleuchtung incl. Keller und Treppenhaus auf 53 Module, das sind 21,2W bzw. 185,7 kWh/a. Für 9 Rollladen sind weitere 18 / 27 (?) Module, für Steckdosen mindestens noch mal 50 Module, für 12 Heizkreise nochmals 24 Module. Da kommen schnell 150 - 200 Module zusammen, die 526 - 700 kWh/a verbrauchen. Die Frage ist dann schon, mit welchem wirklichen Nutzen ??? Zudem dürfte so ein Modul ca 50€ kosten, sind bei 200 Modulen auch schon mal 10 000 €. So ganz ehrlich, für 7 meiner 9 Rollladen habe ich seit einigen Jahren Einzelsteuerungen mit Lichtsensor á 78€ für die Verschattung und Wärmedämmung. Mehr brauche ich eigentlich nicht - höchstens noch Bewegungsmelder im Treppenhaus, die das Licht bei Anwesenheit einschalten und auch wieder ausschalten (häufig hat man keine Hand frei für den Lichtschalter...). für 10t€ bekommt man auch eine 25,9kWh Batterieanlage, und kann damit immer billigen Strom beziehen und zeitlich beliebig Strom verbrauchen. Die Verluste von LiFeYPo4 Batterien liegen bei 3%/Monat, sind dann 9,36kWh/a, die Speicher/Entspeicherverluste dürften bei 7kWh/Tag (2555kWh/a, 0,29kWh/h) bei 76,65kWh liegen, wenn wirklich jeder Strom über die Batterien ginge. Macht vwahrscheilnich mehr Sinn, als 700kWh/a für ne Automatisierung zu verbraten - die nicht wirklich etwas spart. nur mal so LG jogi P.S. Ich verdiene mein Geld nicht mit dem Verkauf von Gütern, sondern von Wissen im Bereich des Kraftwerkbaus.... z.B. als Gesamtinbetriebnahmeleiter.
|
| | Zeit:
17.03.2012 19:31:17 |
Zitat von OldBo  Moin jogi, natürlich findet man für jede Technilogie Gegenargumente. Aber eine der vorhandenen oder in der Versuchsphase befindlichen Techniken, an der richtigen Stelle eingesetzt, sind die Zukunft bzw. der Energiemix. Es muss ja[...] Hi Bruno, klar wird es einen Energiemix geben, wo auch ganz kleine Lösungen ihren Platz haben dürfen. Allerdings sollte man soweit realistisch sein, dass solche ganz kleinen Nischenlösungen nicht wesentlich zur Energiegewinnung beitragen werden. Wenn wir endlich wüssten, wie Tesla aus der Umwelt Strom generiert hat (wie PV aus Licht ???), wäre das Thema gegessen, dann würde ein ca. 500W Tesla-Generator per Dauerproduktion mit Batterien den Stromverbrauch von ca 4000kWh/a bequem decken... Leider sehe ich auch, dass prinzipiell schon nachgewiesene Techniken immer noch nicht weiter entwickelt werden, so z.B. der Versuch von Jardin, mittels Lichtbogen H2 zu erzeugen, mit dem ein ganz normaler Generator einen Stromüberschuß produziert. Oder auch die Resonanzelektrolyse von Stanley Mayer, bei der mit 3A/12V soviel H2 entstand, dass ein 44PS Buggy wunderbar zu fahren war. (ok - technisch schwierig, weil das nur bei einer ganz genauen Resonanzfrequenz funktioniert, die in Abhängigkeit der Temperatur des Wassers vertrimmt werden muss. LG jogi
|
| | Zeit:
17.03.2012 21:29:42 |
@ Jogi
Als ich den Beitrag über Geothermie geschrieben hab, wußte ich sofort, daß Stauffen als Keule kommt, genauso wie man sofort ein Nazi ist, wenn man Stolz ist, ein Deutscher zu sein.
Jeder findet zu einem Vorschlag immer ein "ja aber". Das ist langsam krankhaft.
In M/V läuft seit DDR Zeiten ein Geothermiekraftwerk (Prenzlau, Neubrandenburg?) Bis heute gibts da keine großen Probleme.
"das haben Studenten der Luft- und Raumfahrttechnik in Berlin schon vor über 35Jahren vorgerechnet." Daß Du, was Kernfusion angeht, eine Studie vorschiebst, die 35 !!!Jahre alt ist, ist entweder frech oder dreist...
Wasserkraft in der jetzigen Form ist ausgereizt, aber auch da gibts viel Neues.
( http://www.ecodesign-beispiele.at/data/art/200_3.php) nur 1 Beispiel. Und das bringt mehr als Deine Dachfläche, auch wenns dunkel wird...
"Wenn wir endlich wüssten, wie Tesla aus der Umwelt Strom generiert hat (wie PV aus Licht ???), wäre das Thema gegessen, dann würde ein ca. 500W Tesla-Generator per Dauerproduktion mit Batterien den Stromverbrauch von ca 4000kWh/a bequem decken..."
Und genau das wird die Energiewirtschaft zu verhindern wissen... selbst wenn sie über Leichen gehen müßte.
Andre
|
| | Zeit:
18.03.2012 02:30:18 |
Zitat von Andre1  @ Jogi Als ich den Beitrag über Geothermie geschrieben hab, wusste ich sofort, dass Stauffen als Keule kommt, genauso wie man sofort ein Nazi ist, wenn man Stolz ist, ein Deutscher zu sein. [...] ist ein Vergleich, der absolut nicht angebracht ist, übersehe ich mal geflissentlich. Dass Geothermie und die verbundenen Risiken bis jetzt kaum wirklich erforscht sind, ist leider Realität. Dass es an einem Standort mal gut geht, an anderen Standorten zu Katastrophen führt, zeigt, dass diese Technologie noch in den Kinderschuhen steckt und weit davon entfernt ist, als eine Technologie mit der Qualität "Stand der Technik" angesehen werden kann. Zitat von Andre1  Daß Du, was Kernfusion angeht, eine Studie vorschiebst, die 35 !!!Jahre alt ist [...]
nö nö nö, ich habe da keine Studie zitiert, sondern einen der Studenten, der dies mal mit nachgerechnet hat, trotz dieser Berechnungen wurde noch über 25 Jahre am schnellen Brüter festgehalten und ohne Ende Millionen an Geld versenkt - bis dieses Forschungsprojekt zum Freizeitpark umgewandelt wurde... Die einzige atomare Technologie, die zumindest durch den Betrieb ungefährlich ist, war der Kugelhaufenreaktor, der konstruktionsbedingt nicht mal kritisch werden kann (Also die Gefahren like Harrisburgh, Tschernobyl und Fukoshima gar nicht eintreten können) wurde aus 2 Gründen beendet. Zum einen sehr banal, es war absolut kein Platz mehr, die Leittechnik zu erweitern, ohne richtig viel Geld in die Hand zu nehmen (habe ich selbst gesehen), und zweitens, es gab keinerlei Perspektive, diese Technologie zu verkaufen. Da die Kernkraftwerke, welcher Couleur auch immer, radioaktiven Müll hinterlassen, dessen Halbwertszeit doppelt so lang ist, wie die Dauer aller uns bekannten Kulturen, bewegt mich dazu, eine solche Technologie aus ethischen Gründen grundsätzlich abzulehnen, weil die Technologiefolgen weit über die Zeit hinaus wirken, die wir im besten Fall verantworten können. Zitat von Andre1  Wasserkraft in der jetzigen Form ist ausgereizt, aber auch da gibts viel Neues.
( http://www.ecodesign-beispiele.at/data/art/200_3.php) nur 1 Beispiel. Und das bringt mehr als Deine Dachfläche, auch wenns dunkel wird... [...]
mein Dach habe ich, aber weit und breit kein noch so kleines nutzbares Gewässer - so what ??? Zitat von Andre1  ... 500W Tesla-Generator per Dauerproduktion mit Batterien den Stromverbrauch von ca 4000kWh/a bequem decken..."
Und genau das wird die Energiewirtschaft zu verhindern wissen... selbst wenn sie über Leichen gehen müßte. [...]
Zum Einen wird sich die Energiewirtschaft an die Anforderungen anpassen und Energiespeichermöglichkeiten schaffen, sehr wahrscheinlich H2 -> CH4 und weiterhin GUD Kraftwerke damit betreiben - mit Sicherheit eine Übergangstechnologie, deren Ersatz ich wahrscheinlich nicht mehr erleben werde. Zum Anderen, Tesla-Generator-Baupläne, die ein Handy laden können gibt es im Netz, genauso, wie funktionierende Magnetgeneratoren (auch auf Basis von Tesla) im kW Bereich. Wenn sich die Technologie auf der Kleinverbraucherebene als open source verbreitet, ist damit noch längstens nicht die Stromversorgung der Industrie gewährleistet - da werden sich die Energieversorger eher danach strecken, diesen Zug nicht zu verpassen... Es gibt ja auch so ein Modell, PV Überschüsse im Sommer (mit oder ohne WP) in einem Saisonspeicher für WW und Heizung zu speichern, und die PV + Batterie Anlage für 100% Deckung im Dezember auszulegen. Wenn ich dann PV, Batterien und ST durch einen Tesla-Generator ersetze, wird sich aus Sicht des Netzbetreibers nix ändern... so what ??? Für mich würde sich schon was ändern, wenn ichs bräuchte, könnte ich mir ne Zusatzrente erwirtschaften - auch in Konkurenz von ganz normalen Kraftwerken, wenn nicht, mich vom Netz ohne irgendwelchen Stress abkoppeln. LOL jogi
|
| | Zeit:
18.03.2012 08:35:57 |
. Einfache Lösungen sind gefragt, ein Bsp: Vergleiche ich den Energieverlust eines Fensters während der Heizperiode bei Rolladen auf resp geschlossen: Gibt etwa eine Differenz von 50 kWh = 5 l Öl: 50W @10h @ 100d Umsetzen ist nicht weiter schwierig: Alle 10..20 j wird der Zähler gewechselt, da kommt dann gleich digitalstrom rein. Für die Nachrüstung der Rollladen erlasse ich ein Gesetz, Übergangszeit 20j. Neubau ab sofort. Einsparpotential ist erheblich, weil nur wenn automatisiert funktioniert das. Und es wirkt dem Winterstromloch und dem Winterpeakstrom entgegen. Zur Kernfusion: das hatte ich auch vor 35j durchgerechnet: Geht offensichtlich nicht weil die anfallende Energie nicht verwertbar ist. Man könnte geradesogut sagen ich kühle die Ozeane um 1K ab: Gäbe auch viel Energie - geht auch nicht. Dann eben lieber kleine Brötchen backen, dieses Teil ist mir sympathisch: http://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/1406233Ich sehe nur Lösungen - aber kaum Ansätze zur Umsetzung. Gruss delta97
|
| | Zeit:
18.03.2012 08:44:35 |
Hallo,
bringt denn das Verschliessen der Rolläden bei einer gute Dreifachverglasung tatsächlich noch so viel? 50 kWh pro was? Pro Jahr und m² Fensterfläche?
Grüße,
Jojo_
|
| | Zeit:
18.03.2012 08:50:19 |
Das bezieht sich auf 0815 Durchschnittsfenster. Dh 2fach Verglasung und 2 m2 und pa. Auf die Nachkommastellen kommt es nicht an.
Gruss delta97
|
| | Zeit:
18.03.2012 09:51:25 |
Zitat von jogi54  Zitat von Andre1  [...] Dass das mit Kernfussion nicht klappt, wissen wir seit dem schnellen Brüter, und das haben Studenten der Luft- und Raumfahrttechnik in Berlin schon vor über 35Jahren vorgerechnet. Geothermalenergie, frag mal in Staufen nach.... Wasserkraft, man weiß seit[...] Deine Rechnung hat leider einen Haken : im Winter erreichen die PV-Module nur etwa 25% der maximalen Stromerzeugung. Wie lange kannst Du das mit den Batterien überbrücken?
|
| | Zeit:
18.03.2012 12:06:29 |
Hallo,
also 50 kWh für 08/15-Fenster. Nehmen wir einen Ug-Wert von 1,5 an und einen Uf-Wert von 2,5 (bewusst schlecht), dann hätte ein modernes Passivhaus-Fenster mit Uf von 0,8 etwa 1/3 des Energieverlustes in der Nacht, also etwa 15 kWh pro 2 m² und Jahr.
Mal grob überschlagen für unser Haus mit etwa 40 m² Fensterfläche wäre das eine Ersparnis von 300 kWh, die man sich aber meist durch den Einbau von relativ schlecht gedämmten Rolladenkästen erkauft. Ob man dann unterm Strich noch eine Ersparnis hat, wage ich zu bezweifeln.
Grüße,
Jojo_
|
| | Zeit:
18.03.2012 12:31:32 |
. Das kann individuell verschieden sein - Bei mir geht es auf: > Jahresverbrauch 60ooo kWh > 30 Fenster * 50 kWh = 15oo kWh Das würde heissen eine Einsparung von ca 2,5%. Vor allem bei -10°C AT ist die Einsparung eher noch grösser. Gruss delta97 Die Differenz sieht man gut bei Wärmebildern: |
| | Zeit:
18.03.2012 12:47:12 |
@ Jogi
"Dass Geothermie und die verbundenen Risiken bis jetzt kaum wirklich erforscht sind, ist leider Realität. Dass es an einem Standort mal gut geht, an anderen Standorten zu Katastrophen führt, zeigt, dass diese Technologie noch in den Kinderschuhen steckt"
Ne, das zeigt, daß der Mensch zu gierig geworden ist und irgendwo etwas installieren will, ohne vorher zu prüfen, ob es sicher oder bezahlbar ist. Besser währe es, statt die uneffektiven "erneuerbaren" Energien überzusubventionieren, das Geld lieber in Forschung und Entwicklung zu stecken. Ich würde die Einspeisevergütung radikal kürzen, sodaß sich PV in einer 10 Jährigen angenommenen Lebensdauer armortisiert und zusätzlich ein kompletter Austausch der Anlage nach 10 Jahren möglich ist.
Ein schneller Brüter ist kein Fusionsreaktor.
Wenn Du mal überlegst, was CERN gekostet hat und was da effektiv verbraten wird, ohne einen wirklichen Nutzen für die Menschheit und was wir (die Menschheit) da rumexperimentieren ohne zu wissen, was am Ende passiert. Vielleicht bilden unsere Wissenschaftler ein Schwarzes Loch, dann brauchen wir keine Solarenergie mehr. Oder sie bauen irrtümlich eine Bombe...
@ delta
Rollläden zwangsweise? Da ist wieder das Problem, statt Überzeugung Zwang. Und ob es so effektiv ist bei den neueren Fenstern, wage ich zu bezweifeln.
"Alle 10..20 j wird der Zähler gewechselt, da kommt dann gleich digitalstrom rein." Und bezahlen soll es der Verbraucher, in Wien soll es zwischen 350 und 400 Euro kosten. Warum der Verbraucher, der Energieversorger wünscht die Dinger doch. Der Verbraucher kommt mit den alten Zähler auch aus. Und der Datenschutz ist bei den Teilen ebenso unsicher wie die Möglichkeit, die Teile zu hacken. Und dann beweise mal, daß Du keine 100.000kW Strom im Jahr verbraucht hast...
Nicht alles, was neu ist ist auch gut und besser.
Andre
|
| | Zeit:
18.03.2012 13:13:29 |
. Nicht: Rollläden zwangsweise Sondern: vorhandene Rollläden zwangsweise benutzen, manuell oder automatisch. Die Einsparung ist individuell verschieden, aber unter -10°C auf jeden Fall relevant.
Die meisten Fenster dürften >10j alt sein, da sparen die Rolläden erheblich Bei 3x Fenstern / Passivhaus: Spareffekt eher gering, aber im Sommer hilfts gegen Hitzestau. Verantworlich für den Einbau wäre der Hausbesitzer, ein neuer Zähler wäre einfach eine gute Gelegenheit.
Gruss delta97
|
| | Zeit:
18.03.2012 15:36:33 |
"Ich würde die Einspeisevergütung radikal kürzen, sodaß sich PV in einer 10 Jährigen angenommenen Lebensdauer armortisiert und zusätzlich ein kompletter Austausch der Anlage nach 10 Jahren möglich ist."
Das mußt Du dem geneigten Leser mal erklären: ohne Subvention die Amortisationszeit verkürzen. Das hört sich nach perpetuum mobile an.
|
| | Zeit:
18.03.2012 16:05:52 |
Zitat von olli43  Zitat von jogi54  [...] Deine Rechnung hat leider einen Haken : im Winter erreichen die PV-Module nur etwa 25% der maximalen Stromerzeugung. Wie lange kannst Du das mit den Batterien überbrücken? Klar, keine Frage, es sei denn, ich habe eine 4x überdimensionierte Anlage. Ich bin derzeit mit meinem EVU dabei, das zu realisieren, was in Studien von im Grunde allen Seiten als sinnvolles Endziel gefordert wird. Solar gewonnene Energie wird dann aus den Batterien vom Netz abgeholt, wenn die Energie benötigt wird, sinnvollerweise als Spitzenlast, und Bezug aus dem Netz in die Batterien entweder als negative Spitzenlast (bei Überschüssen) oder als Grundlast. (Das ist nicht nur eine Idee, sondern real schon begonnen.) LG jogi
|
| | Zeit:
18.03.2012 16:08:30 |
Zitat von Jojo_  Hallo,
also 50 kWh für 08/15-Fenster. Nehmen wir einen Ug-Wert von 1,5 an und einen Uf-Wert von 2,5 (bewusst schlecht), dann hätte ein modernes Passivhaus-Fenster mit Uf von 0,8 etwa 1/3 des Energieverlustes in der Nacht, also etwa 15 kWh pro 2 m² und Jahr.
Mal grob[...] Die Rollladenkästen gibt es auch außenliegen, das Stromkabel wird dann nicht wirklich eine nennenswerte Kältebrücke ergeben... rechnen kann man das z.B. mit http://www.u-wert.netlg jogi
|
| | Zeit:
18.03.2012 16:13:09 |
Zitat von Andre1  Und der Datenschutz ist bei den Teilen ebenso unsicher wie die Möglichkeit, die Teile zu hacken. Und dann beweise mal, daß Du keine 100.000kW Strom im Jahr verbraucht hast..[...] Na ja, ein geeichter konventioneller Zähler kostet nicht die Welt, den kann man zur Kontrolle ja mit einbauen und verblomben lassen... lg jogi
|
| | Zeit:
18.03.2012 16:17:26 |
Zitat von Andre1  @ Jogi Ich würde die Einspeisevergütung radikal kürzen, sodaß sich PV in einer 10 Jährigen angenommenen Lebensdauer armortisiert und zusätzlich ein kompletter Austausch der Anlage nach 10 Jahren möglich ist. [...] @Andre bin ich bei dir, allerdings sind 10 Jahre zu kurz, bei 20Jahren, die ja auch "garantiert" werden, mit entsprechender Batterieanlage kann eine Amortisierung heute schon ohne Subventionierung gelingen. LG jogi
|
| | Zeit:
18.03.2012 16:28:50 |
| |
| | Zeit:
18.03.2012 21:22:15 |
@ olli
Ich sehe nicht ein, fremder Leute Hobby für 20 Jahre fix zu subventionieren. Wer zuviel Geld hat, darf sich gerne solch ein Zeugs aufs Dach pappen. Aber dann soll er den Strom selbst verbrauchen und maximal den Überschuß verkaufen...für einen moderaten Preis. Im Moment läuft es ja so, daß der Strom teuer verkauft wird und der billigere Strom verbraucht wird. Ich will als Verbraucher selbst entscheiden, ob ich den ÖKOstrom will oder doch lieber den billigeren Strom aus Atom oder Wasser.
Interessant wird Solar erst in dem Moment, wo ich DACHSTEINE bekomme, die Solargenergie erzeugen können. Dann wirds wirklich ein Massenprodukt.Leider sind bis dahin die Preise so ruiniert worden, weil 20 Jahresverträge und hohe Einspeisevergütungen schlecht reduziert werden können.
@ Jogi
"Na ja, ein geeichter konventioneller Zähler kostet nicht die Welt, den kann man zur Kontrolle ja mit einbauen und verblomben lassen..." Die Daten werden trotzdem online übertragen. Es kann also problemlos ein Nutzerprofil der Wohnung erstellt werden, Strom willkürlich teurer gemacht oder einfach mal abgestellt werden. Und nochmals, warum soll ich diesen teuren Austausch als Verbraucher zahlen, wenn das, was ich als Verbraucher erwarte: die korrekte Abrechnung meines Verbrauches, auch mit normalen Zählern funktioniert...
Andre
|
| | Zeit:
18.03.2012 22:54:21 |
Zitat von Andre1  Die Daten werden trotzdem online übertragen. Es kann also problemlos ein Nutzerprofil der Wohnung erstellt werden, Strom willkürlich teurer gemacht oder einfach mal abgestellt werden. Und nochmals, warum soll ich diesen teuren Austausch als Verbraucher zahlen, wenn das, was ich als Verbraucher erwarte: die korrekte Abrechnung meines Verbrauches, auch mit normalen Zählern funktioniert... [...]
Siehe weiter oben, wenn das EVU von mir die Freilast angezeigt bekommt, was es aus meinen Batterien Abholen kann bzw. im Winter liefern soll, kann das nicht wirklich ein Problem sein. Wie soll da ein wirklich informatives Nutzerprofil herauskommen, mein Eigenverbrauch ist da ja dann eh weg gebügelt. Die andere Seite ist, mit einem normalen Zähler bekommst du deinen Verbrauch nach statistischen Erkenntnissen berechnet. Das heißt, je nach deinem individuellen Verbrauch zahlst du bei Preiserhöhungen entweder zu wenig oder zu viel. Für eine korrekte Abrechnung bei konventionellen Zählern müssten dieser bei jeder Änderung zeit genau abgelesen werden. Zudem, einfach Abstellen geht auch nicht so einfach, in einem Zähler ist noch lange kein Schalter drin, der fernbedienbar wäre. Zudem bedarf es normalerweise eines richterlichen Beschlusses, dass Einem gezielt der Strom abgestellt wird. Du musst ja ne Paranoia haben, wenn du dir so was einfallen lässt. LG jogi
|
| | Zeit:
19.03.2012 22:11:58 |
@ Jogi
"Zudem bedarf es normalerweise eines richterlichen Beschlusses, dass Einem gezielt der Strom abgestellt wird."
Wovon träumst Du nachts? Richterlichen Beschluss? Zahl doch einfach mal Deine Rechnung nicht, nachdem Du sie beeinsprucht hast. Nach der 3. Mahnung (wenn das EVU kulanz ist, sonst schon früher) ziehen die die NH. Und mit Smart Grids gehts noch einfacher... Legal? Illegal? Sch..egal! Gut, wenn der Lehrmeister mal bei der BEWAG gearbeitet hat...
Andre
|
| | Zeit:
19.03.2012 22:51:51 |
Zitat von Andre1  @ Jogi
"Zudem bedarf es normalerweise eines richterlichen Beschlusses, dass Einem gezielt der Strom abgestellt wird."
Wovon träumst Du nachts? Richterlichen Beschluss? Zahl doch einfach mal Deine Rechnung nicht, nachdem Du sie beeinsprucht hast. Nach der 3.[...] @Andre, Mit ner einstweiligen Verfügung ist die NH sehr schnell wieder drin - so ganz ehrlich, willst du deine Stromrechnung nicht zahlen ??? Du Böser... *g* Und wie das mit nem smartgrid Zähler gehen soll, den Strom abzuschalten, musst du mir auch mal erklären... ( hat der nen Kurzschließer drin, der die NH Sicherungen fliegen gehen lässt ??? dann kommt mir so ein Teil auch nicht ins Haus - würde ich aus HSE Gründen ablehnen LOL) "Mal bei der BEWAG gearbeitet..." heißt noch lange nicht, zu wissen, was vorher alles passiert, bis der Ausführende den Auftrag bekommt, die NH Sicherungen zu ziehen... (zumal sich nicht nur da die Rechtsprechung in den letzten 10 .. 15 Jahren wohl etwas geändert hat) Nebenbei, ich hatte mal die globale Schaltberechtigung auch für das 400kV Netz der BEWAG, nicht nur 230/400V. (Möchte jetzt lieber nicht aufzählen, für wie viele EVUs in welchen Positionen gearbeitet habe..) LG jogi
|