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19.03.2012 11:05:30 |
"Die Lösung von SRB Energy geht in die richtige Richtung. Gibt es die schon zu kaufen? Habe im Internet nur einen Distributor in Holland gefunden. Preis wird vermutlich astronomisch sein........:-("
Dabei sind diese (SRB Energy) im Bezug auf Schneeproblematik sicher nicht "besser" zu bewerten als die Röhren... nur Handarbeit hilft.
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19.03.2012 11:34:36 |
Zitat von solarfreundchen  Fazit: Solange noch kein PV-Strom gespeichert werden kann ist jede WP zum überwiegendem Teil eine moderne Kohleheizung![...] Das ist leider(!) nach wie vor gültig. Die Daten von transparency und co. für den vergangenen Winter zeigen schön, dass der PV Anteil im Winter fast schon "untergeht". Rechnet doch mal den Stromverbrauch pro Nase u. Tag im Winter - aber bitte mal nicht mit der Gartenzaungrenze sondern pauschal über alle Abnehmer, d.h. Industrie, Verkehr usw.. Wasserkraft und inzwischen vor allem Windenergie sind signifikante Anteile, die sich bei Einsatz von Wärmepumpen bemerkbar machen. Die Gartenzaungrenze ist eine unsinnige Betrachtung, weil eine Trennung von Heizstrom u. Haushaltsstrom künstlich ist. Die Realität im Winter ist doch, dass bereits in der Tagesbilanz eine Unterdeckung vorliegt, also z.B. 8kWh/d Verbrauch und 4kWh/d Erzeugung. Wenn jetzt mit Wärmepumpe der Verbrauch beispielsweise auf 15kWh/d ansteigt, so steigt auch der Grad der Unterdeckung. Holz ist in dem Sinne nach wie vor keine schlechte Lösung als Backup. Selbstverständlich nur für den Kernwinter in kleinen Mengen. Bei WW/Heizungsunterstützung gerne auch PV/WP anstatt ST. Wenn Vaillant mit der 3kW Geotherm Ernst macht, ist das eine ideale Sache. Holzvergaser + 3kW (Erdwärme)WP + vollständige verfügbare Fläche mit PV. Schön wären PV-T Module, da bei einem Holzvergaser eh ein großer Puffer vorhanden ist; Modulkühlung könnte man dann auch über eine kurze Erdsonde "erledigen". Viele Grüße Claus
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19.03.2012 11:51:13 |
Zitat von Veco aus VS  Dabei sind diese (SRB Energy) im Bezug auf Schneeproblematik sicher nicht "besser" zu bewerten als die Röhren... nur Handarbeit hilft. [...]
Abtaueffekt von normalen FKs wird es selbstverständlich nicht geben. Allerdings würde Alex die Kollis 70° geneigt auf das Dach legen. Ich wäre daher recht optimistisch - aber nur der Versuch kann das klären. @Alex vermutlich wirst du direkt mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen müssen; Preis - abwarten. Dort auch mal gleich anfragen: http://www.tvpsolar.com/index.php?context=product Das könnte ein phänomenales Solar-Passivhaus werden. 30m² UHVK-FK Kollektoren und 100m² PV. Claus
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19.03.2012 11:52:26 |
Zitat von claus2  Zitat von solarfreundchen  [...] Das ist leider(!) nach wie vor gültig. Die Daten von transparency und co. für den vergangenen Winter zeigen schön, dass der PV Anteil im Winter fast schon "untergeht". Rechnet doch mal den Stromverbrauch pro Nase u. Tag im Winter - aber bitte mal nicht mit der Gartenzaungrenze[...] Claus, wennwir wieder zurück zur Ökonomie und Josef`s geliebten Wärmepreis kommen, sind wir eigentlich wieder an an dem Punkt. 4-und-mehr-Energietraeger-fuer-EFH-Warum-Jeder zusätzlich ET verteuert den schon Bestehenden. E.S.
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19.03.2012 12:10:58 |
@Wolle, ich sehe dass eher vor dem Hintergrund, dass spezielle Winterkraftwerke in D politisch sehr schwer realisierbar sind. In der Realität läuft es dann auf den Einsatz von uralten (Kohle)-Kraftwerken hinaus, die irgendwie noch lauffähig gehalten werden. Viele Leute mögen außerdem gerne Feuer im Wohnzimmer haben. So ein Holzvergaser wie z.B. der Künzel HV-W ist doch dann nicht so verkehrt, oder?
Abgesehen davon, warten wir doch mal, welcher Preis für so eine 3kW WP aufgerufen wird. Was eine Bohrung von 50m, oder wenn es Reinwasser sein soll von 100m kostet, dürfte dir bekannt sein. PV ist auch erheblich einfacher zu installieren als ST. Bei der WP (und deren Einbindung) können einige Fehler gemacht werden. Zumindest bei einer Sonde, sollte das aber immer noch weniger kritisch als ST sein. Der Vorteil von PV ist halt auch, dass die vollständige Fläche genutzt werden kann.
Viele Grüße Claus
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19.03.2012 12:43:25 |
Zitat von claus2  @Wolle, ich sehe dass eher vor dem Hintergrund, dass spezielle Winterkraftwerke in D politisch sehr schwer realisierbar sind. In der Realität läuft es dann auf den Einsatz von uralten (Kohle)-Kraftwerken hinaus, die irgendwie noch lauffähig gehalten werden. Viele Leute mögen außerdem gerne[...] Sehe ich nicht so. Der Kohlekraftwerkspark wird ja z.Z. erneuert. Was jetzt passiert ist ja dem verblödetem zu schnellem Ausstiegsbeschluß geschuldet, also dem Hick-Hack! Die 10 Jahre fehlen doch voll in der Planung. Wenn mehr Windkraft vorhanden ist und die Speichertechnologie und vor allem die rationelle Energieanwendung Fortschritte macht, werden die neueren Kohlekraftwerke das schon ordentlich packen. Was mich so etwas stört, ist diese pöse Geschrei um die VIER. Jedes andere Unternehmen von Addidas bis Siemens oder VW darf Gewinn machen, nur die Energieversorger sind hier die Blöden. Ihre Autos wollen doch die meisten KS hier auch komplett zusammengeschraubt und am liebsten noch mit einer hübschen Biene präsentiert haben. Zurück zum Thema: Eigentlich fehlt für so ein wichtiges Gebiet ein Energieministerium. Solange sich ein Rechtsgelehrter und ein Militärmediziner um die Richtigkeit ihrer selbstgemachten Theorien streiten, wird das mit der Energiewende nur ein Groschengrab. Hätten die einstigen Befürworter von PV mal vor 10 ganz einfach darüber nachgedacht, wie man Wechselstrom eigentlich Speichern könnte, brauchten wir uns heute über den Zubau und ähnliches nicht hier rumstreiten.E.S.
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19.03.2012 13:04:41 |
Veco,
die Lebensdauer ist ausschlaggebend für die Amortisationsrechnung(wenn sie überschritten wird,handelt es sich dann um eine abgeschriebene Anlage mit dem besten vorstellbaren Wärmepreis,nämlich 0 Cent + Wartungs/Reparaturkosten).
Zurück zur Lebensdauer:Bei 20 Jahren habe ich eine jährliche Rücklage von 5% zu erbringen.Diese Rücklage wird Jahr für Jahr höher und mindert mir meine Finanzierungszinsen schrittweise,bei kompletter Eigenfinanzierung kann ich sie statt der Tilgung z.B. einem Festgeld zuführen,das wieder Zins abwirft.
Tatsächlich ist es so,wie du sagts,hätte man sich in seinem Leben nicht mit unnötigem Krempel eingedeckt,stünde man heute um den Betrag dieses Krempels plus ersparter Zinsen besser da.
Nun muß man aber unterscheiden zwischen Liebhaberei und Wirtschaftlichkeit.Bei ersterer spielt meist letztere nicht die entscheidende Rolle,und letztere schließt meist erstere aus.
20 Jahre Betrieb einer PV heißt nichts anderes,als 5% Tilgung jährlich ansparen,1% für die Wartung und Reparatur zurücklegen und entweder immer geringer werdende Sollzinsen bei Fremd- und immer höher werdende Habenzinsen bei Eigenfinanzierung anzusetzen.
Nach 20 Jahren schließlich geht das Spiel von neuem los.Kredit getilgt,oder angespartes Konto prall gefüllt für eine neue Anlage.Lebt die Anlage länger als 20 Jahre,läuft sie kalkulatorisch umsonst weiter bis auf die Reparaturen.
Gruß Josef
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19.03.2012 13:54:02 |
Zitat von solarfreundchen  Wenn mehr Windkraft vorhanden ist und die Speichertechnologie und vor allem die rationelle Energieanwendung Fortschritte macht, werden die neueren Kohlekraftwerke das schon ordentlich packen.[...] Ich bin sehr skeptisch bezüglich der neuen Kohlekraftwerke. Die Planung stammt doch noch aus einer Zeit als Flexibilität nicht so das Thema war. Ob Modulation, Wiederanfahrzeiten, Mindeststillstandzeiten, Feuerungsmöglichkeiten f. Pellets usw. gut genug sind? Durchdacht ist das sicher nicht - im Prinzip alles ein Zufallsprodukt historischer Planung. Der nächste Konflikt Kohle vs EE ist damit schon angelegt. Das Problematische an der Sache ist in erster Linie, dass politisch signalisiert wird, man könne noch auf unbestimmte Zeit "Kohle mit der Kohle machen", d.h. ordentliche Laufzeiten (siehe Leitszenarien) erreichen. Ob tatsächlich in neue Kohlekraftwerke investiert würde bei einem Zielkorridor von sagen wir mal 1500h/a Auslastung im Jahr 2030? Claus
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19.03.2012 14:18:56 |
Zitat von claus2  Zitat von solarfreundchen  [...] Ich bin sehr skeptisch bezüglich der neuen Kohlekraftwerke. Die Planung stammt doch noch aus einer Zeit als Flexibilität nicht so das Thema war. Ob Modulation, Wiederanfahrzeiten, Mindeststillstandzeiten, Feuerungsmöglichkeiten f. Pellets usw. gut genug sind? Durchdacht ist das sicher[...] Das ist ja eben das Problem der Glaskugel?!?! Klappt das mit der Solarstromspeicherung? Was kostet uns dieser Spass? Was kstet die Braunkohle kWh bei 1500 Vollaststunden im Vergleich zur gasgespeicherten PV-kWh? Das einzige was sich z.Z. verläßlich Rechnen lässt ist die Braunkohle kWh. Hab am Wochenende gerade mal mit meinem Neffen gesprochen über die Zukunft seiner Biogasanlage(500 kW). Er sagt Spitzenlast zu fahren wird so etwas von uneffektiv, da der Ottomotor altert mit seinen Starts und nicht der Laufzeit. Auf dem Papier sieht alles manchmal so einfach aus. Auch wenn Biogas jetzt wieder aus dem Boden schießt, 100% erneuerbar wird sauschwierig, technisch und auch kostenmäßig. E.S.
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19.03.2012 14:20:32 |
Zitat von claus2  Der nächste Konflikt Kohle vs EE ist damit schon angelegt. Das Problematische an der Sache ist in erster Linie, dass politisch signalisiert wird, man könne noch auf unbestimmte Zeit "Kohle mit der Kohle machen", d.h. ordentliche Laufzeiten (siehe Leitszenarien) erreichen. Ob tatsächlich in neue Kohlekraftwerke investiert würde bei einem Zielkorridor von sagen wir mal 1500h/a Auslastung im Jahr 2030?
[...] Das ist zwar mittlerweile wieder OT, aber neben Speicherung von EE DAS spannendste Thema der nächsten Jahre. Kohleausstieg analog Atomausstiegsdiskussion. Wie ich schon oft geschrieben habe wird es dann erst richtig spannend, weil Kohle kein Speicherproblem hat und auf lange Sicht billiger als EE+Speicher. Natürlich nur unter Ausschluss der Kollateralschäden. Aber diese Betrachtungsweise bekommt man wohl nie aus den Köpfen der Entscheidungsträger. Ich hoffe, dass das Thema Kohleausstieg so richtig Fahrt aufnimmt, sobald Speicherung von EE ansatzweise in Größenordnungen wirtschaftlich darstellbar wird, zumindest für den Eigennutzer. MaJen
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19.03.2012 20:41:04 |
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19.03.2012 21:15:48 |
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19.03.2012 21:51:46 |
PV kann ST auf dem eigenen Hausdach ersetzen,sobald eine Wärmepumpe in Erwägung kommt.
Letztere kann den eigenen Ofen ersetzen,der wesentlich uneffektiver und stinkender die kWh Wärme erzeugt,als es ein veraltetes Kraftwerk,gekoppelt mit einer effektiven WP zustandebringt.
Daher verstehe ich den Sinn über Kohle- oder Braunkohlekraftwerke nicht wirklich.Primärenergetische Wirkungsgrade einer WP von bis zu 200% habe ich vom heimischen Ofen noch nie vernommen.
Und es hat auch noch nie jemand behauptet,WP-Betrieb sei emissionsfrei zu bewerkstelligen,genausowenig wie dies einer ST mit teilweiser Deckung gelingen dürfte.
Aber immer noch besser und sauberer in Zusammenarbeit mit Großkraftwerken,gleich ob die Kohle oder Holz einsetzen, als die häusliche Produktion.
MfG
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19.03.2012 22:13:13 |
Zitat von ölbaldaus  Aber immer noch besser und sauberer in Zusammenarbeit mit Großkraftwerken,gleich ob die Kohle oder Holz einsetzen, als die häusliche Produktion. Schöne Formulierung:-)))
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20.03.2012 07:52:10 |
"Zusammenarbeit" wird in google als das Zusammenwirken zum Erreichen eines gemeinsamen Zieles definiert.
Unser Ziel heißt zum einen saubere Verbrennung,aber auch Effektivität der eingesetzten Mittel.
Daß Großkraftwerke sauberer verbrennen als der häusliche Ofen, ist sicher jedermann klar,und daß unter Ausnutzung der Erdwärme ,selbst ein veraltetes 33% Kraftwerk vorausgesetzt, eine WP mit COP (JAZ) 4 einen primärenergetischen Wirkungsgrad schafft,der um ein Drittel über dem besten Brennwertofen liegt,dürfte ebenso unstrittig sein.
Daher ist das gemeinsame Ziel selbst mit alten Kraftwerken erreichbar,sobald eine halbwegs effektive WP im Spiel ist.
Kommt dann noch PV ins Boot,verringert sich der Primärenergieaufwand für die häusliche Wärmeeinheit nochmal erheblich.Dies gilt gleichermaßen auch für ST,um fair zu bleiben,aber nicht zum selben finanziellen Aufwand.Da PV-Anlagen aufgrund der Rationalisierung weltweit preislich abstürzen,schaffen sie den gleichen Effekt wie ST zu einem Bruchteil des Preises,wenn man als Grundvoraussetzung die WP akzeptiert.Daß diese in ihrer Eigenschaft,kalorische Kraftwerke zu beanspruchen,nicht deswegen verurteilt werden kann,dürfte nach obig gesagtem klar sein.Denn außerhalb einer Saisonspeicherung tun dies alle anderen Systeme zur Restwärmeerzeugung ebenso,nur wesentlich schlechter und dreckiger.
Gruß Josef
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20.03.2012 11:42:01 |
Heute mal wieder http://www.transparency.eex.com/de/ schauen. Die Tagesdelle zeichnet sich immer mehr ab und die Kohle zittert. @Josef, die 33% sind bei dieskontinuierlichen Betrieb wohl nicht zu erreichen. Abbau von Kohle braucht ja auch noch Energie. Der "offizielle" 10% Aufschlag bei Kohle ist wegen der Lieferung um den halben Erdball mehr als fragwürdig, während der 20% Aufschlag bei Stückholz durchaus nachvollziehbar ist. Claus
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20.03.2012 12:06:45 |
Zitat von solarfreundchen  4 und mehr Energieträger für EFH-Warum? Zitat von Busokunde  Wenn ich so die Forenbeitäge lese, wollen viele eine kleine WP, den Öler stehen lassen, einen Kamin in das Wohnzimmer und Solar auf`s Dach. Jeder zusätzlich ET verteuert den schon Bestehenden.Verteuert ja... aber nur wenn man die 4 gleichzeitig und neu installieren würde - natürlich unwirtschaftlich! Das ist aber keine Realität: im Neubau hat keiner diese Konstellation - im Bestandbau schon eher. Schritt 1: 10-15 Jahre alte Öler im Keller... aber Öl wird teuer. Was tun? vielleicht Heizer etwas "optimeren"... - weg vom Öl ist Ziel - aber wie? Kostenvergleiche... Aufwand... FBH ja(nein... WDVS... Schritt 2: Verbauen STA dazu... Sonne schickt keine Rechnung... bald merken, auf jährlich teuerere Öl kann man so nicht verzichten. Schritt 3: Installieren dazu Kamin im WZ... Bärenfell davor... Holzlager dazu, heizen wenn man zu Hause ist... Öller muss leider imer noch rann... und ARBEIT dazu, aber Automatikheizung fählt... ggf. WZ warm - Rest EFH ungemütlich... Schritt 4: kleine WP dazu "für ÜZ"... Kamin nur noch bei "Spaß" darauf (war Kamin Fählkauf... oder STA?)... Hm, darf Öler jetzt raus (worst case)? ;-))) Fazit: jede Investition hat die vorige ergänzt um billiger Heizenergie zu besorgen... Das alte Ölheizung wurde damit kein Cent "teuerer"... Solar reicht nicht... Kamin keine Automatik... kleine WP löst das "Automatik"-Problem - aber Stromkosten und "worst case"? Wo war der Fehler?Hätte man gleich einige kleine WP (Mitsu) verbauen sollen? Heute einige qm PVA dazu? Vielleich auch Akkus...??? Wird der Öler damit teuerer? STA? Kamin? WP? Nach dem Kampf ist jeder Genaral klüger... Wolle - bleib bitte realistisch. Man kann sich nur so gute zudecken wie die Decke lang ist... ;-))) mfg Veco aus VS
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20.03.2012 12:32:07 |
Zitat von ölbaldaus  ...die Lebensdauer ist ausschlaggebend für die Amortisationsrechnung Unbestritten JA... wir reden aber nicht über Amortisationsrechnung, sondern immer noch über ANLAGENKOSTEN die wir bei Amortisationsrechnung berücksichtigen müssen - AKTUELL: über "Zinsausfall auf Eigenkapital"... 1) Wie lange wills "mögliche entfallene Zinsgewinne (oder sogar Zinses-Zins) auf eigene Kapital" zur Anlagenkosten anrechnen??? 2) Möchtest dabei vernachlässigen KOSTENERSPARNISSE die Du mit diese Investition erschlossen hast? Zum nachdenken:Sind Diese Kostenersparnisse niedriger als entfallene Zinsen - hast so wie so falsch investiert!!! Sind diese GLEICH - so ist fraglich ob die Investition nötig war, Profit kannst nich erwirtschaften... Sind diese Ersparnisse höher - dann darfst nicht der entfallenen Zinsen nachweinen... sonder nur das ECHT INVESTIERTES GELD über Amortisationsrechnung zurückhollen - danach (Lebenszeit) hoffentlich weitere PROFIT reinfahren. Bitte nicht das Thema wechseln - erklären oder Fehler zugeben. mfg Veco aus VS
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20.03.2012 12:37:52 |
Zitat von claus2  Heute mal wieder http://www.transparency.eex.com/de/ schauen. Die Tagesdelle zeichnet sich immer mehr ab und die Kohle zittert. @[...] ... und der Clement wettert;-) http://www.epexspot.com/en/market-data/intraday/intraday-table/-/DEEs könnt' so einfach sein, wenn die DINOS mal ihre alten, unregelbaren KW abschalten und nun-endlich-mit-Hochdruck der Bau von Speichern / Förderung von Speichertechnologien und -Forschung in Angriff genommen wird. MaJen
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20.03.2012 13:22:35 |
Veco,
den Zinsausfall auf Eigenkapital muß man genausolange sehen,wie die kalkulatorische Lebensdauer beträgt.Nehme ich sie mit 20 Jahren an,beträgt der Zinsausfall auch 20 Jahre,aber nicht in gleichmäßiger Höhe.
Am Anfang ist der Zinsausfall zu 100%,weil ich mein Festgeldkonto um diesen Betrag erleichtert habe und dafür keine Zinsen mehr bekomme.Der Zinsausfall wird Jahr um Jahr geringer,weil ich dem gleichen Konto wieder Geld zuführen kann,das ich mit 5 % jährlich zurücklege.Dadurch setzt langsam wieder Zinsfluß ein,nach 20 Jahren habe ich die komplette Summe angespart,bekomme wieder vollen Zins,hebe das Geld erneut ab und kaufe neue Anlage.
Wo ist das Problem?
Zur Ersparnis gegenüber dem Netzstrom ist zu sagen,daß dies nichts mit der Ermittlung des rechnerischen Stromgestehungspreises zu tun hat.Sie ist lediglich die Differenz beider.Deswegen geht der Preis für eigenerzeugten Strom nicht rauf oder runter,wenn sich der Netzpreis ändert.Anhand der Differenz kann ich aber die Wirtschaftlichkeit abwägen.Liege ich über dem Netzstrom,ist es ohne Förderung unwirtschaftlich,vice versa.
Gruß Josef
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20.03.2012 13:33:37 |
Claus,
auch wenn Kohle wie Öl einen Primärenergiefaktor von 1,1 hat,heißt es nicht,daß Wärmepumpen nicht auf 200% prim.energ. Wirkungsgrad kommen können.
Boxberg Kohle hat 44%,vor 100 Jahren hatten Kohlekwerke gerade mal 22%.Wenn ich jetzt das Mittel davon mit 33% annehme,liege ich sicher damit nicht falsch.Und in der Darstellung der EEX kann ich unschwer erkennen,daß mit Kohle auch zu einem gewissen konstanten Grad durchgefahren wird.
Was prozentual extrem schwankt,ist Pumpspeicherstrom.Braunkohle+Atom wird nahezu konstant durchgefahren.
Dabei drehst du die Verhältnisse gerade um.WP als dezentrale Puffer können vom Versorger abgeschaltet werden,um eine bessere Auslastung zu erzielen.Dafür gibt es die Sperrzeitenregelung.Damit wird gerade dem intermittiernden Lastwechsel,den du als Ursache verminderter primärenergetischer Effizienz ansiehst,entgegengearbeitet.Ohne Sperrzeiten sähe die Sache zugegeben etwas anders aus.
Also laß bitte die Kirche im Dorf,wenn ich eh schon auf 33% Kraftwerkseffizienz zurückgegangen bin,braucht man das nicht auch noch weiter herunterzureden,nur um die WP schlechter aussehen zu lassen.
Gruß Josef
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20.03.2012 14:00:28 |
Josef, verstehe mich nicht falsch. Ich will die Dinge nicht schlechter reden als sind. Nur muss man sich den Realitäten stellen. Ich gehe davon aus, dass in 30 Jahren ca. 90% aller Gebäude mit Wärmepumpen beheizt werden. Deren Laufzeiten werden aber im Sommer minimal sein, so dass echte Lastverschiebungen unmöglich sind. Im Winter klarerweise anderst. Wind/WP und heizen auf Vorrat kann ein gutes Team werden. Claus
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20.03.2012 14:12:33 |
Zitat von ölbaldaus  Claus,
auch wenn Kohle wie Öl einen Primärenergiefaktor von 1,1 hat,heißt es nicht,daß Wärmepumpen nicht auf 200% prim.energ. Wirkungsgrad kommen können.
Boxberg Kohle hat 44%,vor 100 Jahren hatten Kohlekwerke gerade mal 22%.Wenn ich jetzt das Mittel davon mit 33%[...] Josef, da du von Brennstoffen anscheinend NULL Ahnung hast, gibt es wieder mal etwas NACHHILFE: Mein Holz, welches eventuell mal zukünftig in einem entsprechendem Ofen gefeuert wird ist TROCKEN!!!!!!!, TROCKEN!!!!!!! Es hat damit den doppelten Heizwert von Rohbraunkohle!!!! Im Braunkohlekraftwerk wird nasse Kohle gefeuert, nasse Braunkohle. Das sieht in etwa so aus wie Torfmull aus dem Baumarkt. Nur damit du mal eine Vorstellung davon bekommst. In den ganzen BIOMASSEFEUERUNGEN zur Stromerzeugung wird ebenfalls feuchtes Holz gefeuert, darum qualmt und stinkt das so und brauch haufenweise Rußfilter. Trockenes Restholz geht in die Pelletproduktion. Von trockenem Holz gibt es aber wenig. Ansonsten braucht man zum Holztrocknen Energie! Wieviel Energie zum Verdampfen eines kg Wassers notwendig ist, kannst ja Nachlesen. Damit schlägt mein Holzofen deine WP energetisch auf alle Fälle. E.S.
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20.03.2012 15:40:15 |
Es geht auch mathematisch:
WP
eta Braunkohlenkraftwerk=0,33, COP im Kernwinter 3,0, Hu RBK 2,2 kWh/kg, Netzverluste an Strom 6%.
Für eine kWh an Nutzenergie benötige ich demzufolge
0,33*3,0/[1-(6/0,33)]= 1,2 kWh an Rohbraunkohle
Die eckigen Klammer sind die Leitungsverluste wirkungsgradbereinigt.
Mein Holzofen feuert aber kein waldfrisches Holz wie es der RBK entspricht, sondern an der Natur abgelagertes.
Damit holt die Holzfeuerung energetisch das doppelte raus.
Das wird aber in den dir zugänglichen Verordnungen nicht erwähnt, da es technologisch gar nicht anders geht.
E.S.
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| | Zeit:
20.03.2012 18:25:15 |
Frimmersdorf ist nun mal ein Beispiel für eine veraltete Braunkohleschleuder.Selbst hier liegt der Wirkungsgrad bei 30%,mit jeder Menge Wasser in der Braunkohle.
BoA (Braunkohle optimierte Anlage) geht bis 43,Steinkohle bis 47% Effizienz.
Selbst wenn ich Frimmersdorf nehme,die so schlecht sind,daß sämtliche Blöcke 2014 gänzlich vom Netz gehen,veredle ich 30% mit COP4,lande ich bei weit mehr als einem Brennwerter für Öl oder Gas.Bei COP5 und soll sogar 6 geben,kann man alles andre schnell wieder vergessen.
Wenn Holz mit Wassergehalt in der Großanlage verheizt wird,dafür optimierte Anlagentechnik aufweist,erweist sich damit verglichen der hauseigene Holzofen als Effizienzkrepierer aufgrund seines hoffnungslosen Wirkungsgrades gegenüber BoA o.ä.,trotz dem Einsatz gut getrockneten Holzes.Was man mit der Trocknung erreicht,verschenkt man postwendend durch allzu simplifizierte Anlagentechnik im häuslichen Feinstaubbeschleuniger ohne wirkungsvolle Filterung.Arme Umwelt!
Moderne BoA ersetzen zunehmend die alten.
MfG
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| | Zeit:
21.03.2012 08:53:08 |
Wer weiter meint,der Feuchteanteil sei für den Großteil des Heizwertrückganges verantwortlich,solle lieber mal die Masseanteile vergleichen.
Der Anteil an Kohlenstoff bei Braunkohle beträgt bei 50% Wasseranteil rund 26%. Bei 12% Wasseranteil schon das doppelte. Bei 0% Wasseranteil schon 65%.
Mit dem Kohlenstoffanteil erhöht sich aber auch der CO2-Ausstoß.D.h.,daß pro kg feuchter Braunkohle zwar deutlich weniger kWh erzielt werden,aber aufgrund des geringeren C-Anteils auch weniger CO2.
Resumee:Der erhöhte Heizwert von trockenem Brennstoff pro kg Masse führt aufgrund des erhöhten Kohlenstoffanteils pro Masseeinheit zu erhöhter CO2 Produktion.
Daher von Verdoppelung der Effizienz durch trockene Brennstoffe in Relation zum CO2-Ausstoß betrachtet,zu sprechen,ist reiner Hohn und grundfalsch.
MfG
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| | Zeit:
21.03.2012 09:15:54 |
Zitat von ölbaldaus  Wenn Holz mit Wassergehalt in der Großanlage verheizt wird,dafür optimierte Anlagentechnik aufweist,erweist sich damit verglichen der hauseigene Holzofen als Effizienzkrepierer aufgrund seines hoffnungslosen Wirkungsgrades gegenüber BoA o.ä.,trotz dem Einsatz gut getrockneten Holzes.Was man mit der Trocknung erreicht,verschenkt man postwendend durch allzu simplifizierte Anlagentechnik im häuslichen Feinstaubbeschleuniger ohne wirkungsvolle Filterung.Arme Umwelt![...]
Etwas zur Weiterbildung über BiomasseverbrennungBilder über die Rauchfahne der letzten Zeit habe ich im Netz keine gefunden. Nur die Realität ist anders Josef! Hast du schon mal einen ordentlich brennenden Holzvergaser gesehen? Bestimmt eher nicht. Kämpfe mal lieber gegen die massenhaft verkauften Luftpumpen mit ihrem wundersamen COP. E.S.
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| | Zeit:
21.03.2012 09:16:58 |
Zitat von ölbaldaus  Mit dem Kohlenstoffanteil erhöht sich aber auch der CO2-Ausstoß.D.h.,daß pro kg feuchter Braunkohle zwar deutlich weniger kWh erzielt werden,aber aufgrund des geringeren C-Anteils auch weniger CO2.
Resumee:Der erhöhte Heizwert von trockenem Brennstoff pro kg Masse führt aufgrund des erhöhten Kohlenstoffanteils pro Masseeinheit zu erhöhter CO2 Produktion.
Daher von Verdoppelung der Effizienz durch trockene Brennstoffe in Relation zum CO2-Ausstoß betrachtet,zu sprechen,ist reiner Hohn und grundfalsch. Hallo Josef, ich habe gerade noch mal auf meiner Stromrechnung nachgesehen: Mein Versorger rechnet nach kWh Strom ab, nicht nach kg Braunkohle... Vielleicht solltest Du Deine Argumente noch mal überdenken. Grüße Stefan
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| | Zeit:
21.03.2012 10:36:25 |
Jetzt hast aber wieder mal voll einen Gucken lassen!
Wer weiter meint,der Feuchteanteil sei für den Großteil des Heizwertrückganges verantwortlich,solle lieber mal die Masseanteile vergleichen.
Aha, nasse Kohle und Holz brennt besser und gibt mehr Wärme ab.
Der Anteil an Kohlenstoff bei Braunkohle beträgt bei 50% Wasseranteil rund 26%. Bei 12% Wasseranteil schon das doppelte. Bei 0% Wasseranteil schon 65%.
Das du solch einfache Logik beherrscht wundert mich etwas.
Mit dem Kohlenstoffanteil erhöht sich aber auch der CO2-Ausstoß.D.h.,daß pro kg feuchter Braunkohle zwar deutlich weniger kWh erzielt werden,aber aufgrund des geringeren C-Anteils auch weniger CO2.
Dann mach mal den Vergleich kalorisch!!
Resumee:Der erhöhte Heizwert von trockenem Brennstoff pro kg Masse führt aufgrund des erhöhten Kohlenstoffanteils pro Masseeinheit zu erhöhter CO2 Produktion.
Falsche Schlußfolgerung:
Nach deiner Laienmeinung sind Öl und Gas demzufolge schlechte Brennstoffe, da diese mehr CO2 je kg in die Umwelt blasen.
Daher von Verdoppelung der Effizienz durch trockene Brennstoffe in Relation zum CO2-Ausstoß betrachtet,zu sprechen,ist reiner Hohn und grundfalsch.
Vom CO2 habe ich überhaupt nicht gesprochen!
Ganz langsam zum Nachdenken für dich:
In einem kg RBK sind genau x% Prozent C drin mit einem Heizwert von 2,2 kWh/kg.
Jetzt lege ich die Kohle zermalen in die Sonne und an die Luft.
Der Kohlenstoffanteil verändert sich absolut nicht, spezifisch schon.(hast ja selbst erkannt)
Dadurch, dass der Wasseranteil von 50% auf 20% gesunken ist, das sind 30% weniger, was ich jetzt mit der leichteren Menge an Kohle-0,7 kg- an Wärmeenergie erzeuge, erhöht sich die Energieausbeute um 0,3 kg*0,74=0,22 kWh bezogen auf die nasse RBK.
Braunkohlenbrikett als direktes Produkt der RBK kommt ja nur durch Trocknung auf einen Hu von 5,6.
20 Masse% bei Holz sind noch relativ viel. Ordentlich abgelagertes Holz hat um die 10 Masseprozent noch an Feuchte.
E.S.
....nasse Streichhölzer brennen am Besten und verursachen weniger CO2;-))) |
| | Zeit:
21.03.2012 13:40:00 |
Zitat von ölbaldaus  Frimmersdorf ist nun mal ein Beispiel für eine veraltete Braunkohleschleuder.Selbst hier liegt der Wirkungsgrad bei 30%,mit jeder Menge Wasser in der Braunkohle.
BoA (Braunkohle optimierte Anlage) geht bis 43,Steinkohle bis 47% Effizienz.
Selbst wenn ich Frimmersdorf[...] Nur damit du nochmal das Rechnen verstehst, Netzverluste sind 6% und der Eigenverbrauch eines Kohlekraftwerkes 10% von der erzeugten Energie. Zieht man davon den Eigenbedarf der Kraftwerke ab, erhält man die Nettostromerzeugung. Beispielsweise liegt der Eigenbedarf von Kohlekraftwerken bei etwa 10% und der von Kernkraftwerken um die 5% der von ihnen selbst erzeugten elektrischen Energie.Da schreibe ich dir hier mal hin was so von deinen wunderschönen Bruttowirkungsgraden an deiner WP noch so ankommt. Brutto.......Netto beim Verbraucher 30%.................25,4% 40%.................33,8% 47%.................39,8% Ob überhaupt soviel dann beim Verbraucher ankommt, kann nicht nachvollzogen werden, da die Verluste auf der Strecke eher tief gestapelt werden! Jede zusätzlich Rauchgasbehandlung, Entschwefelung etc. kostet alles Energie. Von der Verpressung von CO2 noch nicht mal gesprochen. E.S.
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| | Zeit:
21.03.2012 14:34:38 |
@ Solarfreundchen: Ich kann ja Deine Argumente verstehen, aber dass die Bevölkerung und auch nur die EFHler flächendeckend mit Holz heizen sollen - nee. Biomasseheizungen haben einen Anteil von um die 5 % und die Holzpreise ächzen darunter jetzt schon. Einzig die mit regenerativem Strom betriebenen WPs können die 85% Öl- und Gaskessel ablösen, evtl. noch regeneratives Erdgas.
MaJen
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21.03.2012 15:12:32 |
Zitat von ölbaldaus  Am Anfang ist der Zinsausfall zu 100%,weil ich mein Festgeldkonto um diesen Betrag erleichtert habe und dafür keine Zinsen mehr bekomme.Der Zinsausfall wird Jahr um Jahr geringer,weil ich dem gleichen Konto wieder Geld zuführen kann,das ich mit 5 % jährlich zurücklege.Dadurch setzt langsam wieder Zinsfluß ein,nach 20 Jahren habe ich die komplette Summe angespart,bekomme wieder vollen Zins,hebe das Geld erneut ab und kaufe neue Anlage.
Wo ist das Problem? Das sind Halbwahrheiten Josef... ;-)) - das hat mit Rechnung der Stromkosten aus Investition nichts zu tun. Problem bei diesem Zitat (und wahrscheinlich Dein ganze Irrtum) liegt daran, das Du nicht erkennst das im Satz "das ich mit 5 % jährlich zurücklege" nicht gesagt wurde VON WAS 5% legst Du zurück... Genau danach habe ich Dich Josef schon mal Aufmerksam gemacht... ;-)) Zitat von Veco aus VS  wir reden aber nicht über Amortisationsrechnung, sondern immer noch über ANLAGENKOSTEN die wir bei Amortisationsrechnung berücksichtigen müssen - AKTUELL: über "Zinsausfall auf Eigenkapital"... Gut... vielleich hilft das: von was rechnest Du die 5%...??? - 5% von 15.000€ (= 750€) so wie ich machen würde (weil Fiskus interessirt nicht das ich keine Zinsen mehr bekomme!), oder... - 5% von 15.450€ (=772,50€) inkl. entgangene 3% Zinsen für 1. Jahr... im 2.Jahr von 15.913,50... in 3. von 16.390,91... usw... oder... - 5% von 31.406€ (=1.570€) das mir in 25 Jahren "entgangen sind" inkl. alle Zinsen... - 5% von WAS bitte ??? ... und genau DARUM rechne ich (wie schon oft als Unternehmer machen musste!!!) auch die Gestehungskosten nur basierend auf echtem Geld das ich ausgegeben habe... Das hat nichts zu tun mit AfA und/oder "entgangenen Zinsen" - diese durch Einsparung der Stromkosten ggü. EVU-Preisen "refinanziert" werden. ..."hätte haben können" ist keine Ausgabe! Bei Refinanzierung rechne ich so: Anfangskapital: 1000€... das ist Ersparnis nach 1. Betriebsjahr aus eigene 4.500kWh Sparrate: 1000€... das ist Ersparnis der Folgejahren + Dynamik (s.unten) Sparinterval: jährlich Dynamik: 3% Zinssatz: 3% ... Zinsen und Zinseszinsen Zinsparperiode: jährlich Zinsezins: JA ... kummulieren Ansparzeit: 24 Jahren ...(+ Jahr 1 = 25 Jahren) Festlegungsfrist: 0 Jahre ... hier ist Lebensende der Investition Jahr 0: Investition 15.000€... danach NACH... Jahr 1-25: Ersparniss 1.000€ + dynamische 3%/a (aus 4.500kWh/a, inkl. Stromkostensteigerung = 3%) Jahr 12: Ersparniss 16.167,31€... damit ist mein Anfangskapital eingespart Jahr 19: Ersparniss 31.453,69€... damit ist auch Zins/Zinseszins eingespielt Jahr 24: Ersparniss 46.043,96€... damit ist ein Gewinn von 14.591€ ggü. Bankanlage erwirtschaftet. Ich habe die Möglichkeit jetzt bis 46.453€ für eine neue Anlage auszugeben (falls ich statt an EVU auch immer brav auf Konto eingezahlt habe). Habe ich NICHT eingezahlt, so habe ich NUR die 15.000 vorfinanziert um Stromkosten mit 15.000€ / 25*4.500kWh = 0,13€/kWh über 25 Jahre haben zu können. mfg Veco aus VS
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| | Zeit:
21.03.2012 15:41:46 |
Zitat von MaJen  @ Solarfreundchen: Ich kann ja Deine Argumente verstehen, aber dass die Bevölkerung und auch nur die EFHler flächendeckend mit Holz heizen sollen - nee. Biomasseheizungen haben einen Anteil von um die 5 % und die Holzpreise ächzen darunter jetzt schon. Einzig die mit regenerativem Strom[...] Es ging in diesem Faden ST gegen PV/WP im EFH(woanders geht die Kombination auch schlecht). Wieviel mal der zugekaufte Strom im Winter zum betrieb der WP kostet, wisst ihr alle nicht. Aber eins weis ich, dass dieser erheblich teuer wird-dank zukünftiger lastabhängiger Tarife. Wenn ich ST und Holz mache habe ich einen Wärmepreis, welchen ich auf Jahre konstant habe, da die Betriebskosten fast gegen Null gehen. Bei der WP ist noch nicht mal die Haltbarkeit der WP langfristig sicher. Zugekaufter Strompreis steht in den Sternen. Wie gut die NB noch die PV haben wollen sehen wir ansatzweise, zumindest im Sommer! Eine PV-recycelte kWh gibt es nicht für lau, Holz fast immer. Natürlich nur, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht. E.S. ..bei Josef geht die Denke ja nur bis zum Gartenzaun
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| | Zeit:
21.03.2012 15:45:07 |
Natürlich nur, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht.
wenn das alle machen, kannst Du aber irgendwann nur noch Stöckchen suchen ;-). ist imho nix für die Masse.
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| | Zeit:
21.03.2012 15:47:20 |
Zitat von claus2  ...Deren Laufzeiten werden aber im Sommer minimal sein, so dass echte Lastverschiebungen unmöglich sind. Absolut richtig - ...darum brauchen wir das bezahlbare Speicher. Das feuchte Brennstoff ein Teil enthaltene Energie verbraucht um das Wasser zu verdampfen und damit weniger effektive Arbeit leistet - soll klar sein. Hierfür notwendige Energie macht 0,63kWh je kg enthaltene Wasser. mfg
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