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21.03.2012 20:44:53 |
Zitat von mrtux  Ich müsste auch mit meinem Gasversorger sprechen und mit einigen Nachbarn, eventuell schließen sie uns an die 300 Meter entfernte Hochdruckgasleitung an.
Das kannste ja wohl vergessen.....an die Hochdruckgasleitung..... Wenn, dann müsste für euch eine Gasreduzierstation gebaut werden... fraglich für eine handvoll Abnehmer (leider)
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21.03.2012 23:05:52 |
Prima, gute Antworten.
Na ja, das mit den "alten Ölfeldern" wieder anschliessen hat den einfachen Grund, dass man heute Techniken hat, mit denen man weit mehr aus den Feldern rausholen kann. Nennt sich, glaub ich, "tertiary recovery" oder so. Ich weiss nicht, wie weit man das auf die vorhandenen Vorräte bereits draufrechnet, aber da scheint noch ganz schön was zu gehn. Ich hab gestern durch Zufall mit nem Petroleumingenieur (sowas gibt's als Ausbildung) gequatscht.
Ist der Verbrauch bzw. dann auch die Förderung heute eigentlich deutlich niedriger als/wie 2007? Ich meine, war peak oil wirklich schon?
Geht man nach Wikipedia, gibt's da ja völlig wirre Angaben, etwa da:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:PU200611_Fig1.png&filetimestamp=20090907211612
stt
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21.03.2012 23:24:53 |
Hab n bisschen gegoogelt.
BP zufolge gings von 2007 bis 2010 aufwärts:
http://www.deutschebp.de/liveassets/bp_internet/germany/STAGING/home_assets/assets/deutsche_bp/broschueren/statistical_review_of_world_energy_full_report_2011.pdf
und das soll auch bis 2030 so weitergehn
http://www.deutschebp.de/genericarticle.do?categoryId=9037882&contentId=7067061
stt
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21.03.2012 23:36:54 |
Nun- es gibt 3 offizielle Datenquellen: http://www.opec.org/opec_web/en/www.iea.org -OPEC- http://www.iea.org -OECD- http://www.eia.gov/ -US- achja, und in Deutschland http://www.bgr.bund.de von der IEA z.B. dasdawobei das "* Includes LPG, NGL, ethane and naphtha" ist. reicht das? Von der IEA gibt's dajährlich auch als Zusammenfassung regelmäßig den OMR -Oil Market Report- und den WEO -World Energy Outlook- zumindest die älteren kostenlos. Dadrin hatten sie den Peak 2005 offiziell bestätigt. Natürlich gibt's auch offiziell inoffizielle- z.B. von der CIA das CIA World Fact Bookund kostenlose Datenbanken z.B. von BP & Exxon auf deren Seiten- mit gewissen Interessenlagen (so bewerten sie die Reserven immer statisch, was erdölgeologisch unsinnig ist). und kommerzielle Analysten- aber die kosten. In D zum Beispiel der Steffen Bukold auf www.energycomment.de .
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21.03.2012 23:42:49 |
Cool.
Da werd ich jetzt mal ein bisschen schmökern.
Danke auch, Sukram!
stt
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| | Zeit:
22.03.2012 07:56:15 |
Wenn man nichts gegen englischesprachige Quellen hat, dann ist der ECONBROWSER sehr gut, da hier Leute kommentieren, die solche Statistiken über Jahre hinwweg analysieren und teilweise auch Daten pflegen, hier einfach mal die Kommentare von Prof. J.J. Brown ansehen, sind gut.
Es besteht für westliche Länder seit 2005 das Problem abnehmender verfügbarer Rohölmengen (ca. 3% per anno). Ursachen:
1) stagnierende Produktion in den wichtigsten exportierenden Ländern
2) Steigender heimischer Bedarf in den Produktionländern
3) Stark ansteigende Importe von China und Indien, trotz steigender Preise, seit 2005 ca. 12% per anno!
Die Förderzuwächse in Ländern wie den USA und Canada gleichen diese Verknappung bei weitem nicht aus. Hinzu kommt, dass in den USA Pipeline- und Raffenerieengpässe herrschen, die die Versorgung mit Rohölprodukten zusätzlich erschweren. Deshalb gerade die Diskussion über Nutzung der strategischen Reserve an Brennstoff in den USA.
Einzige Lichtblicke sind IMHO, dass die USA bei ihrem sehr ineffizienten Umgang mit Energie ein hohes preiswertes Einsparpotental haben müssen und durch hohe Produktion von Gas gewisse Substitutionsmöglichkeiten bestehen. Ob die Umstellung und Einsparung über längere Zeit mit einer Rate >3% erfogen kann, weiß ich nicht.
Es werden schon ernsthaft Probleme für die Suburbs diskutiert, da Wohnen dort wegen der hohen Spritpreise für viele Familien zu teuer wird, und der Umzug vieler Menschen in die Städte zu dramatisch fallenden Immobilienpreisen in den Suburbs führen wird.
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22.03.2012 12:55:09 |
Zitat von Olaf Kunert  ...Es werden schon ernsthaft Probleme für die Suburbs diskutiert, da Wohnen dort wegen der hohen Spritpreise für viele Familien zu teuer wird, und der Umzug vieler Menschen in die Städte zu dramatisch fallenden Immobilienpreisen in den Suburbs führen wird.[...]
Die hohen Ölpreise anno '08 werden als einer der Auslöser der Krise diskutiert- in den USA konnten die Leute ihre Immokredite nicht mehr bedienen... Danach brach der Ölabsatz ein & es kam bekanntlich der Preisrutsch von 150$ bis tls. unter 50$; soweit wollen's die Saudis nicht mehr kommen lassen- die brauchen über 90$ für ihren Staatshaushalt.
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| | Zeit:
22.03.2012 13:39:11 |
@ mrtux
@ Brennerspezialist Lass dir den Anschluss legen. Danach kannst du immer noch entscheiden, ob du deinen Ölbrennwerter+Öltanks noch so lange behältst bis sie leer sind und danach den Ölbrennwerter gegen einen Gasbrennwerter tauscht. Oder man zeigt allen Energielieferenten eine Gelbe Karte indem man seinen Energieverbrauch drastisch senkt ?
Das mit dem Energieverbrauch drastisch senken habe ich schon durch, von > 3000 l Heizölverbrauch auf ca. 750 l .
Ich weiß nicht, ob sich der Gasversorger auf das mit dem Anschluß legen und erstmal noch jahrelang Öl verbrennen einläßt. Meinen Ölbunker im Garten würde ich sowieso erstmal lassen. Soweit ich weiß, wird erst die Gasuhr gesetzt, wenn der gasabnehmende Wärmeerzeuger im Keller steht. Und mein Gasverbrauch wird ja auch nur so um die 750 m³ pro Jahr betragen, da wird der Versorger auch nicht erfreut sein, oder soll ich erst mit den Verbrauchswerten um die Ecke kommen, wenn der Gaszähler im Keller hängt?
Was kostet eigentlich die Gaszählergebühr pro Jahr? Ich habe schon Zahlen von 50...bis > 100 € im Jahr gehört.
Der Brennerspezialist
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22.03.2012 15:18:05 |
Korrektur scheint jetzt anzulaufen- Ziel Brent >110$.
Bei mir verlangt Badenova Netze auch >2.300€ :-(
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22.03.2012 15:25:43 |
Die Gaszählergebühr ist üblicherweise Bestandteil des Grundpreises, es sei denn, man nimmt einen Tarif ohne Grundpreis. Dann wird der Grundpreis anteilig auf die kWh Gas umgerechnet. Bei einem niedrigen Verbrauch kann sich ein solcher Tarif ohne Grundpreis durchaus rechnen. Verivox macht schlau :-)
Bei uns beträgt der Grundpreis aktuell 100 €/a.
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22.03.2012 17:21:11 |
Zitat von Brennerspezialist  @ mrtux
[b]@ Soweit ich weiß, wird erst die Gasuhr gesetzt, wenn der gasabnehmende Wärmeerzeuger im Keller steht. Und mein Gasverbrauch wird ja auch nur so um die 750 m³ pro Jahr betragen, da wird der Versorger auch nicht erfreut sein, oder soll ich erst mit den Verbrauchswerten um die Ecke kommen, wenn der Gaszähler im Keller hängt?[...] Normalerweise kannst du dir 1 Jahr Zeit lassen, bis du Gas abnimmst (müsste Dir dein Netzbetreiber sagen können). Wegen der verh. kleinen Verbrauchsmenge von 750m³ würd ich mir keine Gedanken machen, der Netzbetreiber hat die HA-Kosten als Mischkalkulation festgesetzt, bei mir bis 10m zur Straßenmitte 2300€, jeder Meter drüber so 70 Euro. Mein Anschluß ist 1,5 Meter lang, ich hab also mit meinen psch. 2300€ Pech gehabt. Im übrigen wirst Du dir ja einen Gasversorger aussuchen, der dir preislich genehm ist. Mein örtl. Grundversorger ist z.B. bei meinen kalkulierten 45000kwh 800Euro teurer wie der von mir ausgesuchte. Gaslieferant und Netzbetreiber haben ja nix miteinander zu tun.
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