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13.06.2012 09:55:53 |
Hallo zusammen,
ich spiele mit dem Gedanken, unsere Waschmaschine künftig an einen Brunnen anzuschließen. Jetzt habe ich des öfteren gehört, dass andere aufgrund von hohen Eisen- oder Manganwerten Probleme mit Graufärbung der Wäsche haben.
Daraufhin habe ich eine Probe Brunnenwasser meines Nachbarn testen lassen und diese Werte erhalten:
Nitrat 31,1 mg/l Mangan 0,44 mg/l Eisen 4,14 mg/l pH 6,00 Leitfähigkeit (TR 25°C) 572µS/cm Härte 13,3 °dH
Lassen sich die hohen Mangan- und Eisenwerte mit einem entsprechenden Filter vernünftig runter filtern? Und wie sieht es mit dem recht niedrigen PH-Wert aus? Muss ich damit rechnen, dass sich die Waschmaschine darüber nicht freut? Habe von dem ganzen leider absolut keine Ahnung.
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13.06.2012 10:41:06 |
Hallo FrankG1, Zitat von FrankG1  ...Lassen sich die hohen Mangan- und Eisenwerte mit einem entsprechenden Filter vernünftig runter filtern?... Ja, es gibt entsprechende (kostspielige) Filtertechniken. Aber warum wollt Ihr Eurer WaMa kein Trinkwasser mehr gönnen? Bzw. was erhoffst Du Dir von einem Umschluß auf Brunnenwasser? Zitat von FrankG1  ...Und wie sieht es mit dem recht niedrigen PH-Wert aus? Muss ich damit rechnen, dass sich die Waschmaschine darüber nicht freut? Habe von dem ganzen leider absolut keine Ahnung... Wieso soll hier irgendjemand wissen, ob Deine WaMa das Wasser abkann? Der einzige der Dir wirklich und verbindlich eine Antwort geben kann/darf ist doch der Waschmaschinenhersteller. Gruß Ratzeful
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13.06.2012 12:18:44 |
Der ursprüngliche Gedanke war, Geld zu sparen (ich weiß um die Abwassergebühren). Da wir den vorhandenen Brunnen sowieso zur Gartenbewässerung nutzen wollen und die WaMa nicht weit davon enfernt ist, kam eben diese Idee. Beim PH-Wert dachte ich, es gibt vielleicht sowas wie generelle Grenzwerte, die nicht gut sind für die Maschinen. Für die Filterung habe ich eben die Hoffnung, dass so etwas hier helfen wird: FilterDeswegen eben meine Frage, ob das funktionieren würde oder ob eine aufwendigere Lösung nötig ist.
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13.06.2012 12:20:14 |
Der ursprüngliche Gedanke war, Geld zu sparen (ich weiß um die Abwassergebühren). Da wir den vorhandenen Brunnen sowieso zur Gartenbewässerung nutzen wollen und die WaMa nicht weit davon enfernt ist, kam eben diese Idee. Beim PH-Wert dachte ich, es gibt vielleicht sowas wie generelle Grenzwerte, die nicht gut sind für die Maschinen. Für die Filterung habe ich eben die Hoffnung, dass so etwas hier helfen wird: FilterDeswegen eben meine Frage, ob das funktionieren würde oder ob eine aufwendigere Lösung nötig ist.
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13.06.2012 14:17:24 |
Hallo FrankG1, Zitat von FrankG1  Der ursprüngliche Gedanke war, Geld zu sparen (ich weiß um die Abwassergebühren)... Das Abwasser fällt doch trotzdem an. Oder willst Du das in den Garten leiten? Und hast Du schon mal ausgerechnet was Du sparen würdest, wenn Du gar kein Wasser für die Waschmaschine zahlen müsstest? Das wäre nämlich der maximale theoretische Einsparbetrag. Das Abwasser mußt Du ja trotzdem bezahlen. Von diesem Betrag gehen dann die Kosten für die regelmäßigen Filterwechsel ab. Ich bin mir ziemlich sicher, daß der Betrieb am Trinkwasser deutlich sparsamer ist, als mit gefiltertem Brunnenwasser. Aber es steht ja noch die Freigabe durch den WaMa-Hersteller aus. (Ich bin ziemlich sicher, daß der Nein sagt.) Gruß Ratzeful
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13.06.2012 14:38:50 |
Das ist es ja, was ich sagen wollte. Die Abwassergebühren lassen wir mal außen vor. Ich weiß, dass die anfallen.
Brunnen und Pumpe sind vorhanden. Es fielen also "nur" die Kosten für den Filter an. Wenn ich jetzt einen Filter wie in meinem Link nehmen könnte, wäre das kostentechnisch für mich ok. Auf eine Freigabe für meine 8 Jahre alte Miele WaMa zähle ich hier nicht, eher auf Erfahrungswerte anderer.
Wäre ein solcher Filter denn sinnvoll bzw. reicht er, um den Eisen- und Mangananteil ausreichend zu reduzieren?
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13.06.2012 15:15:00 |
Zitat von FrankG1  Das ist es ja, was ich sagen wollte. Die Abwassergebühren lassen wir mal außen vor. Ich weiß, dass die anfallen.
Brunnen und Pumpe sind vorhanden. Es fielen also "nur" die Kosten für den Filter an. Wenn ich jetzt einen Filter wie in meinem Link nehmen könnte, wäre das kostentechnisch[...] Dann rechne es dir doch einfach aus. Ich mach mal ein Beispiel: Dein von dir verlinkter Filter benötigt alle 6 Monate eine neue Filtereinheit, kosten hierfür 18,85, macht für 2 Filter 42,40 incl. 4,90EUR Versand, im Jahr. Der Kubikmeter Wasser kostet (hab mal den Preis meines Versorgers genommen) 1,67EUR 42,40 : 1,67 = 25390 Liter welche du durch die Waschmaschine jährlich jagen musst, damit sich die Kosten decken. Bei ner 8 Jahre alten Waschmaschine nehme ich pro Waschgang mal 75ltr. an. Sprich du müsstest an 338,5 Tagen im Jahr Wäsche waschen! PS: Abwassergebühren hab ich mal bewusst weggelassen ;-)
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13.06.2012 15:38:42 |
Hier muss man doch eher so rechnen:
Jetztzustand: jährliche Kosten für Leitungswasser x Liter jährliche Kosten für Abwasser
Geplant: Filterkosten
Die Abwasserkosten sind ja gerade das teure. Wasser selbst ist vergleichsweise "billig".
Was kostet bei dir der m³ Wasser und der m³ Abwasser?
Wieviel Wasser benötigst du im Jahr nur für die WaMa?
Welchen Härtegrad hat euer Leitungswasser? Das Brunnenwasser hat ja um die 13,5.
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13.06.2012 15:43:47 |
Neee Bib007,
Abwassergebühren müsste er ja auch für das Brunnenwasser bezahlen wenn er damit die WM betreibt.
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13.06.2012 15:51:02 |
Die Rechengedanken habe ich mir alle gemacht. Deswegen habe ich hier auch keine Details zu Anzahl der Mietparteien etc. gemacht.
Aber gehen wir jetzt mal nur vom rein technischen aus. Ginge es mit diesem Filter bzw. würde man eine vernünftige Wasserqualität damit erreichen?
@Bib007: Trinkwasser hat bei uns einen Härtewert von 13,0.
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13.06.2012 16:38:18 |
Zitat von FrankG1  Die Rechengedanken habe ich mir alle gemacht. Deswegen habe ich hier auch keine Details zu Anzahl der Mietparteien etc. gemacht.
Aber gehen wir jetzt mal nur vom rein technischen aus. Ginge es mit diesem Filter bzw. würde man eine vernünftige Wasserqualität damit[...] Also den von dir verlinkten Filter kenne ich nicht. Aber dort steht ja auch nur, dass er fähig ist den Eisen zu filtern. Mangan bekommst du nur mittels einer Entmanganisierung mittels Kaliumpermanganat aus dem Wasser.
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13.06.2012 18:49:49 |
Ich will ja hier niemandem unterstellen, dass er sowas macht, aber im Abwasserkanal ist kein Zähler installiert, nur in der Trinkwasserleitung.
Und wenn der Brunnen ohne Zähler ist, ...
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13.06.2012 19:35:22 |
In einigen Gegenden dieser Republik muss man für RW oder Brunnenwasser noch KEIN Abwasser bezahlen. ( Bei uns zb, und hier im Haus gehn pro Woche 2m³ RW ins öffentliche Kanalnetz.)
Seit einbau der Zisterne, bzw Benutzung des Brunnens sind 1100m³ durchgelaufen.
Nur mal so nebenbei
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13.06.2012 21:54:21 |
Hallo FrankG1, Zitat von FrankG1  ...Auf eine Freigabe für meine 8 Jahre alte Miele WaMa zähle ich hier nicht, eher auf Erfahrungswerte anderer... Geil, der Einzige der wirklich über die Wasserverträglichkeit seiner Anlage Bescheid weiß wird bewußt ausgeblendet, um sich auf unverbindliche Aussage irgendwelcher Leute zu verlassen. Also gut, ich schreibe: - Mit dem von Dir ausgewählten Filter wird Dich Deine Waschmaschine überleben. - Überhaupt keine Probleme sind zu befürchten. - Für die Wäsche wirst Du bei gleicher Sauberkeit nur 1/3 Waschmittel brauchen. - Und durch die Ersparnis an den Trinkwasserkosten wirst Du Dir jedes Jahr einen zusätzlichen Urlaub auf Male leisten können. Gruß Ratzeful
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13.06.2012 23:06:09 |
Meinen Erfahrungen nach wird die Wäsche nicht mehr so schön weich wie mit Trinkwasser; sonst wird sich nicht viel ändern!
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13.06.2012 23:40:55 |
Servus, - bliebe dann noch die Meldung ans Gesundheitsamt, das im Haus eine Nichttrinkwasserleitung betrieben wird. (Trinkwasserverordnng) -An den Abwasserentsorger, daß eine gewisse Menge Abwasser eingeleitet wird, die in der Kläranlage gereinigt werden muss. (Satzung, je nach Zweckverband unterschiedlich) - Die Kennzeichnung der Entnahmearmaturen mit "Nichtrinkwasser" - Dafür zu sorgen ,das der bisherige Wama- Anschlus weiterhin regelmäßig durchflossen bleibt (Vermeidung stagnierende Leitung) - Ein Hinweis auf die Nichttrinkwasseranlage im Bereich des Wasserzählers. - Getrennte Leitungsnetze eh vorausgesetzt. - Die Prüfung ob das Rohrmaterial für Nichtrinkwasser mit der Wasserqualität auskommt. - Einer Rückkehr der Waschmaschine zu Trinkwasser ist aus hygienischen Gründen ausgeschlossen. ....
- Sicherlich alles lösbar.
mfG Michael
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14.06.2012 08:22:23 |
Ok, ich schließe das Thema mal an dieser Stelle. Die hier aufkommenden Diskussionen helfen niemandem. Schade...
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14.06.2012 08:38:00 |
Hier in der Gegend war es vor dem Anschluss an die Trinkwasserversorgung üblich, (eisenhaltiges) Brunnenwasser zu nutzen und entsprechende Filteranlagen zu betreiben. Soweit ich weiss, haben aber alle Nachbarn die Nutzung (außer im Garten) eingestellt und die Filter rausgeworfen. Ich nehme mal an, dass das einfach zu teuer ist. Mit Geld sparen ist da nichts. Die direkte Verwendung des Wassers ist wegen Rostflecken nicht anzuraten. Gruß, Mike
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14.06.2012 08:48:27 |
Guten Morgen! Zitat von FrankG1  Ok, ich schließe das Thema mal an dieser Stelle. Die hier aufkommenden Diskussionen helfen niemandem. Schade... Das ist jetzt typisch. Kommt eine Antwort, die dem Frager nicht genehm ist, scheidet er aus. Die Frage bei der Filterei ist doch: wie betriebssicher ist so ein Filter, wieviel Wartung ist erforderlich? Das kommt in die Kosten-Nutzen-Rechnung mit hinein. Ebenso wie die Kosten für die Zuleitung, das kostet ja auch. Was ist denn mit der Mikrobiologie im Brunnen? Gibts dazu auch Werte? Das wird gerade in der Waschmaschine sonst eher lästig, weil die meist angewählten Temperaturen zu Biofilmbildung führen würden. Und die Rechtslage ist zu beleuchten: Im Privathaushalt wird der Anspruch, für Wasser für den menschlichen Gebrauch nur Trinkwasser zu verwenden, aufgeweicht. Will sagen, Du darfst fürs Wäschewaschen Regen- oder Brunnenwasser verwenden. Mietern muss zumindest der Zugang zu Trinkwasser ermöglicht werden, also zwei klar gekennzeichnete Entnahmearmaturen. Ich vermute mal stark, dass sich das nicht wirklich rechnet, wenn man das sauber kalkuliert und das Abwasser zahlen muss. Gandalf der Weise
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14.06.2012 09:30:06 |
Waschmaschinen sind normalerweise nur für Trinkwasser zugelassen! Bitte mal Bedienungsanleitung lesen!
Trinkwasserverordnung Vielfach unbekannt ist, dass mit Wirkung vom 01. Januar 2003 ist die neue Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in Kraft getreten ist. Die Anforderungen dieser Verordnung müssen an allen Zapfstellen (Wasserhähne, Entnahmestellen), an denen “Wasser für den menschlichen Gebrauch” entnommen wird, eingehalten werden. Damit ist der Betreiber stärker als bisher in der Verantwortung, diese geforderte Qualität einzuhalten.
Wir empfehlen Ihnen den Abschluß eines Wartungsvertrages. So haben Sie die Sicherheit, dass Ihre Trinkwasser-Installation in hygienisch einwandfreiem Zustand ist.
Wasser für den menschlichen Gebrauch Gemeint ist hiermit vornehmlich das Trinkwasser. Jedoch zählt hierzu auch solches Wasser, welches Sie zum Kochen oder für andere “häusliche Zwecke” verwenden.
Andere häusliche Zwecke sind: -Körperpflege- und Reinigung -Reinigung von Gegenständen die “bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen” z.B. Geschirr, Besteck oder in “nicht nur vorübergehenden Kontakt mit dem menschlichen Körper kommen” z.B. Bekleidung, Bettwäsche
Quelle: Fachverband SHK Niedersachen
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14.06.2012 09:47:03 |
Zitat von FrankG1  Ok, ich schließe das Thema mal an dieser Stelle. Die hier aufkommenden Diskussionen helfen niemandem. Schade... Also Dir sollten Sie die Augen öffnen. Gruß Ratzeful
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14.06.2012 09:54:35 |
"Die Trinkwasserverordnung verbietet nicht, zum Wäschewaschen im eigenen Haushalt das Wasser einer dort zusätzlich zum Trinkwasseranschluss verwendeten Eigenversorgungsanlage zu benutzen, auch wenn für deren Wasser keine Trinkwasserqualität nachgewiesen ist."
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 24.01.2011,Geschäftszeichen BVerwG 8 C 44.09
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14.06.2012 10:13:21 |
@Gandalf & Ratzeful:
Keine Sorge, meine Augen funktionieren gut und ich habe hier auch nicht gefragt, um eine schon feststehende Meinung bestätigen zu lassen. Insofern bin ich für alle sachlichen Antworten dankbar.
ABER:
"- Mit dem von Dir ausgewählten Filter wird Dich Deine Waschmaschine überleben. - Überhaupt keine Probleme sind zu befürchten. - Für die Wäsche wirst Du bei gleicher Sauberkeit nur 1/3 Waschmittel brauchen. - Und durch die Ersparnis an den Trinkwasserkosten wirst Du Dir jedes Jahr einen zusätzlichen Urlaub auf Male leisten können."
halte ich nicht für eine zielführende Hilfe.
Trotzdem Danke an alle, die hier geantwortet und mir damit weitergeholfen haben.
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14.06.2012 12:57:41 |
Zitat von KlausausN  "Die Trinkwasserverordnung verbietet nicht, zum Wäschewaschen im eigenen Haushalt das Wasser einer dort zusätzlich zum Trinkwasseranschluss verwendeten Eigenversorgungsanlage zu benutzen, auch wenn für deren Wasser keine Trinkwasserqualität nachgewiesen ist."
Bundesverwaltungsgericht,[...] Zitat FrankG1: Die Rechengedanken habe ich mir alle gemacht. Deswegen habe ich hier auch keine Details zu Anzahl der Mietparteien etc. gemacht.Hier muss den Mietern zwingend Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden! Die Entscheidung liegt dann beim Mieter! Klausi aus N Es hat auch keiner behauptet das die Trinkwasserverordung es verbietet. Und wenn du als Betreiber bei dir Zuhause deine Wäsche mit Gülle wäschst, dann kannst du das gerne machen. Das wird dir auch niemand verbieten.
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14.06.2012 13:58:52 |
Hallo, Zitat von King-Nova  Es hat auch keiner behauptet das die Trinkwasserverordung es verbietet. Wenn Du die Beiträge komplett gelesen hättest, würdest Du feststellen, dass es hier immer noch "Fachleute" gibt, die einreden wollen, dass es eben doch gegen die Trinkwasserverordnung verstoßen würde. Dass dabei dann sogar unvollständig, oder sogar falsch zitiert wird, stört die Herrschaften hier traditionell wenig. Siehe hier: Zitat von King-Nova  ...auch solches Wasser, welches Sie zum Kochen oder für andere “häusliche Zwecke” verwenden. ... Andere häusliche Zwecke sind: ... z.B. Bekleidung, Bettwäsche
Der Vergleich mit Gülle ist weder hilfreich, noch angebracht, noch fachgerecht. Gruß
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14.06.2012 14:22:05 |
Hallo,
was bisher noch nicht angesprochen wurde:
Ausser Filter und Anlagenkosten kommen auch die Betriebskosten für die Pumpe hinzu.
Wir haben im Haus einen 8 m tiefen Brunnen. Wenn ich das nach oben pumpen will, brauche ich bis zum oberen Garten 2 Pumpen nacheinander. Wuppertal - alles am Hang ! Dann laufen dort 1,5 Kwh für 3000 Ltr.
In den Brunnen müsste eine einfache Tauchpume, dann ein Feinfilter, dann ein kleines Wasserwerk und 20 m höher eine weitere Pumpe. Man könnte ja sagen, das Wasserwerk kann ansaugen und bis 42 m hoch pumpen - das ist in der Praxis aber Unfung, weil dann fast nichts mehr ankommt. Der notwendige Sandfilter wird das ansaugen unmöglich machen. So meine Erfahrung.
Wenn ich das dann rechne, komme ich NIE zur finanziellen Einsparung. Wenn dann ausserdem das ganze Theater drum herum gerechnet wird,
bleibt nur der Rat : Finger weg !!!
Gruss Axel R
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14.06.2012 14:29:52 |
Warum so kompliziert? Niemand hat bisher in Frage gestellt, ob man den Filter überhaupt braucht. Du willst das Wasser ja nicht trinken, sondern nur Wäsche waschen. Ausprobieren, wenn gut, machen - fertig.
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14.06.2012 19:23:17 |
Zitat von KlausausN  Hallo, Zitat von King-Nova  [...] Wenn Du die Beiträge komplett gelesen hättest, würdest Du feststellen, dass es hier immer noch "Fachleute" gibt, die einreden wollen, dass es eben doch gegen die Trinkwasserverordnung verstoßen würde. Dass dabei dann sogar unvollständig, oder sogar falsch zitiert wird, stört die Herrschaften hier[...] Zitat von King-Nova  [...] Der Vergleich mit Gülle ist weder hilfreich, noch angebracht, noch fachgerecht. Gruß Das war ein krasses Beispiel!! Ich wollte damit nur sagen das jeder seine Wäsche waschen kann wie er will, solange die Installtion fachgerecht ist und keine Gefährdung von der Installtion ausgeht. In öffentlichen und gewerblich genutzten Gebäude ist das allerdings nicht zulässig Regen- oder Brunnenwasser für sowas zu verwenden. Da gilt mein o.g. Zitat vom Fachverband! Z.B. bei vermieteten Geb. musst man dem Mieter auf jeden Fall einen Trinkwasseranschluss für seine Waschmaschiene zur Verfügung stellen!! Ob er dann das Brunnenwasser verwendet ist dann ganz allein seine Sache.
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14.06.2012 21:54:20 |
Brunnenwasser lohnt sich nicht !
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14.06.2012 22:18:16 |
@ FrankG1: Die Eisen- und Manganwerte sind schon hoch. Das ist aber kein Problem. Zunächst einmal sind Eisen und Mangan gesundheitlich auch in noch weit höheren Konzentrationen unbedenklich, selbst wenn Du das Wasser als Trinkwasser einsetzen würdest bzw. müßtest. Die Grenzwerte (0,2mg/l Fe und 0,05ml/g Mn) der Trinkwasserverordnung haben in diesem Fall eher "ästhetische" Gründe - hinsichtlich Geruch, Geschmack und ggf. Verfärbung der Wäsche.
Der relativ niedrige pH-Wert wird der WM nicht schaden. Regenwasser hat einen noch niedrigeren pH-Wert. Ursache ist da die gelöste Kohlensäure und das praktisch vollständige Fehlen von Härtebildnern). 13,3° dH ist an der Grenze zwischen mittel und hart bzw. eigentlich noch mittelhart; also auch problemlos.
Eisen und Mangan werden (großtechnisch) auf die gleiche Art und Weise aus dem Wasser entfernt: Durch Oxidation und Fällung. Die Sache mit einem Filter anzugehen, klingt teuer und wartungsintensiv. Eine Belüftung des Wassers sollte bereits ausreichen, um Fe und Mn deutlich zu reduzieren. Vielleicht eine kleine Regenwassertonne und ein Belüftungssystem aus dem Aquariumsbedarf. Die Tonne wird mit der Zeit innen braun werden und das muß gelegentlich entfernt werden. Eine forcierte Fällung wird großtechnisch mit Eisensulfat (FeSO4, Eisen-II-Sulfat) durchgeführt. Eisensulfat ist eine billige Chemikalie. Das müßte doch zu beschaffen sein. Der "Eisendünger", welcher in Bau- und Gartenmärkten zur Moos- und Schneckenbekämpfung verkauft wird, enthält Eisensulfat. Man muß aber schauen, was sonst noch drin ist - Amoniumnitrat vermute ich oder ggf. Kaliumnitrat. Und nicht vom Erste-Reihe-Schrott-Staatsfernsehen (+-, letztens erst) irre machen lassen - nein, das Zeug ist nicht sonderlich gefährlich, solange Du es nicht löffelweise futterst.
Wahrscheinlich wirst Du aber die schnelle Fällung via Eisensulfat nicht brauchen - die Belüftung wird reichen und Du hast ja Zeit, wenn Du in Chargen arbeitest. Wenn doch, muß das Eisensulfat aufgelöst und die Lösung halbwegs exakt dosiert werden. So machen es meistens die Wasserwerke, wenn zuviel Eisen im Rohwasser ist - ist die billigste Lösung. Eine Alternative ist Eisen-III-Chlorid - btw sehr interessant für Elektroniker, weil man damit Leiterplatten ätzen kann...
Rentabel ist das m.E. schon, insbesondere wenn noch die WC-Spülungen damit getrieben werden und man die wesentlichen Investitionen wegen der Gartenbewässerung ohnehin bereits getätigt hat. Eine Alternative solltest Du noch in Betracht ziehen, wenn es platzmäßig machbar ist: Eine 2. Waschmaschine - eine mit TW und eine mit Brunnenwasser. Empfindliche Wäschestücke wäscht man dann eben mit TW. Gesundheitliche Bedenken bestehen durch Fe und Mn nicht. Da ist die Frage der Mikrobiologie interessanter. Mit etwas Bastelei kann man auch dafür sorgen, daß der letzte Spülgang mit TW ausgeführt wird und ggf. bei Verwendung von Brunnenwasser oder Regenwasser gechlort wird.
Gruß Thomas
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| | Zeit:
14.06.2012 22:32:02 |
Na Wunderbar.
Wer von Euch hat denn schon mal ne sog. "verockerte" Leitung gesehen? Und Erfahrung damit, wie man solch eine Leitung wieder frei bekommt?
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15.06.2012 07:45:02 |
Hallo Thomas.B
So etwas würde mir noch fehlen: Regentonne, Chemikalien, 2. Waschmaschine ....
Ich bin schon froh, wenn meine Frau das mit Solaranlage usw. erträgt.
Wenn ich mit der Regentonne komme - dann schmeisst sie mich raus.
Gruss Axel R
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15.06.2012 08:25:10 |
Tja, manche sparen, koste es was es wolle...
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15.06.2012 09:09:18 |
Zitat von Ratzeful  Tja, manche sparen, koste es was es wolle... Genau, und was bringt es am Ende wenn alle in Deutschland Wasser sparen? Der Preis für den m³ geht in die Höhe und in Afrika regenet es trotzdem nicht mehr. Zudem Verbleibt unser Trinkwasser länger in den Leitungen was dem Lebensmittel auch nicht gut tut. Von daher: Verbraucht mehr Trinkwasser!
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15.06.2012 09:35:40 |
Hallo Frank G1
Wie hart ist dein aktuell verwendetes Leitungswasser?
Wir hatten das Problem, daß in der alte Waschmaschine als sie an die Zisterne angeschlossen wurde sich der Kalg löste und an dunkler wäsche als weise Punkte zu sehen war. Leider hat sich dann die Steuerung verabschiedet so dass eine heue fälig wurde.
Meine Frau freut sich über weniger Waschmittelverbrauch.
Ich hätte auch die Möglichkeit einen Brunnen zu bohren aber durch die Zisterne sparen wir uns fast die Abwassergebühr für versiegelte Flächen weil eine Zisterne über 2m³ Volumen mit 15m² pro 1m³ Zisternenvolumen angerechnet wird.
Wenn du den Brunnen erst noch bohren musst würde ich mir überlegen ob eine Zisterne möglich wäre. Damit hättest du das Metallproblem im Wasser gelöst.
Gruß Django
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