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Seite 1 von 2 [Beitrag 1 bis 35 von 62]erste <12>letzte 
Keller: Feuchte Luft durch Nachtlüfter rausbringen?
Verfasser:
Rob3rt
Zeit: 25.05.2012 16:53:04
1720316
Hallo,
Ich habe in meinem Keller im Sommer immer eine hohe Luftfeuchtigkeit, derzeit etwa 70%.
Kann ich durch einen Lüfter, der Nachts läuft und kühlere (trockenere?) Luft in den Keller bläst die Luftfeuchtigkeit reduzieren?

Liebe Grüße,
Robert
Verfasser:
loeti-new
Zeit: 25.05.2012 17:09:34
1720326
Das mit der Nachts läuft und kühlere (trockenere?) Luft in den Keller bläst ist zu pauschal.
Du mußt den Lüfter mit einem Temperaturdifferenz-Schalter gekoppelt mit einem Hygrostat schalten.

Grüße Löti
Verfasser:
JensSue
Zeit: 25.05.2012 17:21:06
1720330
Genau das gleiche Thema habe ich zur Zeit auch bei uns. Ich habe aber daran gedacht anstatt eines Lüfters (war auch eine erdachte Alternative) einen Entfeuchter in den Keller zu stellen. Diesen kann man dann entweder zeituhrgesteuert anwerfen und auf eine bestimmte LF einstellen oder (so haben wir das auf längere Sicht geplant) an eine HomeMaticAnlage anschliessen.

Diese kann über einen Temperatursensor

http://ehomeportal.de/Funk-System-HomeMatic/Sensoren/HomeMatic-Funk-Innensensor-IT-Innensensor-mit-Temperatur-Luftfeuchtesensor.htm?shop=shop&SessionId=&a=article&ProdNr=68-833-44&t=1598&c=2020&p=2020

und einen Aktor

http://ehomeportal.de/Funk-System-HomeMatic/Schaltaktoren/HomeMatic-Funk-Zwischenstecker-Schaltaktor-1fach.htm?shop=shop&SessionId=&a=article&ProdNr=68-767-92&t=1598&c=1893&p=1893

steuern. In der Anlage werden dann die Werte ausgerechnet und vor dem Tauwasserausfall das Gerät angeworfen (Mit Hyterese) :-)

So ein Entfeuchter (z.B. Duracraft DD TEC10E) kostet <100€ und pro h ca. 3h (175W / 24c/KWh). Somit kommen wir auf insgesamt 180€ + Verbrauch.

Evtl. auch etwas für Euch ?

Grüße, jens
Verfasser:
Rob3rt
Zeit: 25.05.2012 17:31:10
1720338
Danke für Eure Antworten!
Entfeuchter hab ich, aber das Ding braucht einfach trotzdem zuviel Strom..

Hygrostat + Differenzschalter klingt sehr gut, ich "muß" aber ohnehin oft in den Keller (Raucher), ich könnte die Schaltung also auch manuell erledigen.

Woher kommt eigentlich die Feuchte im Sommer? Im Winter hats im Keller 40-50%, komisch.

Schönen Abend noch!
Verfasser:
JensSue
Zeit: 25.05.2012 17:35:21
1720340
Hallo,

zufälligerweise (saisonal bedingt :-)) gibt es hier einen aktuellen Beitrag:

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/143610/Feuchte-Keller-Waende

Grüße, Jens
Verfasser:
Rob3rt
Zeit: 25.05.2012 17:42:34
1720341
Danke Jens für den Link!
Zum Glück ist es hier bei mir nicht so schlimm wie in diesem anderen Beitrag..

Gruß, Robert
Verfasser:
tsroh
Zeit: 25.05.2012 18:13:43
1720352
Schau mal bei ELV, da gibts für kleines Geld solche Baukastensysteme bestehend aus At-Fühler, Funkschalt-Steckdose und Regelgerät. Kostet glaube ich so um die 70 euro.
Verfasser:
Lurchi
Zeit: 25.05.2012 18:31:13
1720359
Im Winter ist es im Keller meist wärmer als draußen. Damit sinkt die rel. Luftfeuchte wenn Luft von draußen reinkommt und erwärmt wird.

Im Sommer kühlt die Luft die in den Keller kommt ggf. ab und gibt dabei dann auch Feuchtigkeit ab.

Einfach zu sagen nachts lüften ist zu pauschal und führt vor allem dazu das es im Keller kalt bleibt und dann ggf. noch eher Kondenswasser auftritt. Es gilt zu versuchen den Keller relativ warm zu bekommen ohne viel Feuchtigkeit hineinzubringen. Da ist es auch schon mal sinnvoll an einem trockenen warmen Tag im Frühjahr zu lüften, nicht nur nachts. Man braucht auch Wärme, damit die Feuchtigkeit aus dem Keller abtransportiert werden kann - vor allem dann, wenn auch noch etwas Feuchtigkeit durch den Beton oder aus anderer Quelle kommt.

Solange die absolute Luftfeuchte im Keller höher ist als draußen und es draußen wärmer ist hilft das Lüften immer. Wegen der Wärme die man gewinnt, darf die es sogar noch etwas feuchter draußen sein, wenn es draußen sehr warm ist - das was man an Feuchtigkeit dann an dem Tag reinbringt, kann man später leicht wieder los werden weil es Wärmer im Keller ist.
Verfasser:
Axel R
Zeit: 26.05.2012 05:29:34
1720409
Es ist immer der selbe Vorgang, der z.B. zu Schimmel in den Wohnungen oder auch zu dem feuchten Keller führt. Auch wenn die Bierflasche im Sommer aus dem Kühlschrank auf die Terasse kommt, ist das vom Prinzip identisch.

Nur es wundert sich niemand, wenn die Bierflasche beschlägt.

Schon mein Grossvater wusste das: der Keller ist nur im Winter zu lüften damit er trocken wird. Das war allerdings ein Erdkeller in einem alten Fachwerkhaus.

Man kann hinsehen, wo man will - immer die gleiche Sache.

Die Idee Temperatur und Luffeuchtigkeit gemeinsam zu messen ist schon gut. Nur sollte dann auch die Luft gemessen werden die in den Keller rein kommt. Nur rausblasen geht ja nicht !
Auch würde ich das automatisch machen, denn unsere Sinne sind dafür offensichtlich nicht geeignet. Sonst würde es ja nicht passieren, das die "gute" Hausfrau im Sommer das Kellerfenster aufmacht, weil es draussen ja so schön warm ist.

Ich habe in der Schule gelernt, dass die Wolken vom Meer kommen, über das Land ziehen und dann, wenn die Berge kommen, sie nach obenn in kältere Luftschichten gelangen. Ergebniss: es regnet !

Mann, ist das schwer zu verstehen !

Gruss Axel R

ps. warum trocknet denn die Wäsche draussen auf der Leine auch bei Frost ?
Verfasser:
kenni
Zeit: 27.05.2012 15:09:31
1720730
Brauchwasserwärmepumpe ist auch eine gute Entfeuchtung mit Brauchwarmwasser als "Abfall". Sind auch nicht so teuer. Bevor man für mehre hundert Teueros Lüfter und Hygrostaten etc. verbaut, einfach mal darüber nachdenken.
Verfasser:
Heimfried
Zeit: 28.05.2012 23:59:54
1721138
Zitat von Rob3rt Beitrag anzeigen
Hallo,
Ich habe in meinem Keller im Sommer immer eine hohe Luftfeuchtigkeit, derzeit etwa 70%.
Kann ich durch einen Lüfter, der Nachts läuft und kühlere (trockenere?) Luft in den Keller bläst die Luftfeuchtigkeit reduzieren?


In der Regel ist kühlere Luft trockener, aber du kannst im Einzelfall nicht zuverlässig sagen, ob sie nicht doch feuchter ist, als deine Luft im Keller. In solchen Fällen ist Lüften nicht hilfreich, sondern schädlich.

Man bekommt für etwa 15 Euro elektronische Messgeräte, die Temperatur und relative Feuchte messen und gleichzeitig eine Taupunktsanzeige haben (dieser Wert wird intern errechnet). Der Taupunkt ist ein Maß für die absolute Feuchtigkeit der Luft, die darüber entscheidet, ob du dir mit dem laufenden Lüfter Feuchte in den Keller holst oder Feuchte hinausbeförderst.

Da die Geräte im Zeitverhalten ziemlich träge sind, empfiehlt sich die Nutzung von zwei Geräten. Eins (gut geschützt) an der Außenluft, eins im Keller. (Grundsätzlich geht das auch mit nur einem Gerät, aber wenn du ein Gerät z. B. von innen nach außen umstellst, kann es leicht eine halbe Stunde dauern, bis du einen vernünftigen neuen Wert angezeigt bekommst.) Wenn du dann siehst, dass der Taupunkt der Außenluft unter dem Taupunkt der Kellerluft liegt (je mehr, desto besser) dann kannst du sicher sein, dass dein Ventilator Feuchte rauslüftet.

Wichtig sind auch die Strömungswege im Keller. Wenn du den Lüfter mit der Saugseite zum Keller montierst, solltest du auch wissen und nötigenfalls beeinflussen, über welche Öffnungen (oder Undichtigkeiten) die Außenluft in den Keller nachströmt. Sonst kann es passieren, dass der Lüfter bei einem relativ dichten Keller praktisch nichts (keinen Volumenstrom) fördert. Oder du bekommst vielleicht einen hydraulischen Kurzschluss, der dafür sorgt, dass die abgesaugte feuchte Luft wieder in den Keller strömt. (Der bei einem Lüfter angegebene Luftdurchsatz ist ein "Theoriewert", der keinerlei Strömungswiderstände berücksichtigt!

Gruß, Günter
Verfasser:
Eberhard Schenk
Zeit: 06.06.2012 00:07:00
1724176
Taupunkt-gesteuerte Kellerlüftung vom Keller-doktor
habe eine Steuerung für Keller-Lüfter
gibt den Impuls nur dann frei, wenn die Aussenluft geeinget ist die feuchte im Keller abzutragen und kein Kondensat auf dem kalten Kellerwänden entsteht.
Die Steuerung hat einen Aussesensor für Temperatur und Luftfeuchte
swoie einen Innensensor für Raumtemperatur und Luftfeuchte sowie Wandoberflächentemperatur. In der Steuerung ist das HX-Diagramm hinterlegt, d.h. bei welcher Temperatur trägt die Luft wieviel gramm Wasser, d.h. absoluter Feuchtegehalt der Luft.
Ist ausführlich auf www.keller-doktor.de beschrieben.
Schaut mal rein
Verfasser:
magic-hs
Zeit: 13.06.2012 15:07:24
1726968
Macht es nicht zu kompliziert, bei Kondenswasser und leicht gedämmten Kellerwänden reicht das:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/20488/Kondenswasser-im-Keller-Heizung-oder-Lueftung

Die Wände erwärmen sich im Sommer auch. Brauch eigentlich nur Umwälzung.
Verfasser:
chappi73
Zeit: 14.06.2012 11:21:16
1727218
Ganz einfach:
ELV FS20-LES für unter 50€
Verfasser:
magic-hs
Zeit: 14.06.2012 14:41:15
1727299
Interessantes Gerät. Ich bau das jetzt aber nicht um. Erst wenn wieder ein Blitz die Hygrostate zerschießt.

Interessant wäre eine Empfehlung für einen Rohreinschublüfter 100mm:
Bedingungen: Leise, haltbar.
Volumen von 100 ausreichend. Preis zweitrangig.

Meine fangen nach 2 Jahren an zuu schlagen, dann wenn die Garantie abläuft
Verfasser:
chappi73
Zeit: 14.06.2012 14:49:53
1727302
Ich bin zugegeben Helios Fan bei WC-Lüftern. Rumpeln höre ich immer nur andere Fabrikate ...
Daher greife ich am liebsten zum Helios-Katalog ;-)
Verfasser:
micha_el
Zeit: 14.06.2012 20:28:08
1727420
Hallo,

habe seit 4 Jahren eine selbst programmierte Steuerung zur Kellerlüftung im Einsatz mit Wärmerückgewinnung.
Das Teil schaltet sich ein, wenn der Taupunkt aussen um 5K weniger ist als innen.
Diese Bedingung tritt aber von Mai bis Sept nur zu einer handvoll Stunden ein.
Im Sommer bring das nichts - im Winter schon.

Im Sommer habe ich einen Entfeuchter laufen.
Auch dichte Kellerfenster helfen, dann kommt nicht so viel feuchte Luft rein.
Verfasser:
chappi73
Zeit: 14.06.2012 22:07:03
1727448
Zitat von micha_el Beitrag anzeigen
Diese Bedingung tritt aber von Mai bis Sept nur zu einer handvoll Stunden ein.
Stimmt schon. So zwischen 4h und 6h. Wenn der Morgentau ausgefallen ist - ist die Luft natürlich am trockensten. Mit ein paar Flaschen Bier und nem Schlafsack am Feuer ganz gut zu beobachten ... :-)
Verfasser:
Basti16
Zeit: 15.06.2012 10:19:27
1727564
Zitat von micha_el Beitrag anzeigen
dichte Kellerfenster


Viele schreiben, im Sommer keine Luft in den Keller zu lassen, nur was ist mit der warmen Luft aus den Wohnräumen bei einer offenen Bauweise? Wir haben im Hochsommer in den Wohnräumen bis ca. 25°C und im Keller ca. 20°C. da steigt die Luftfeuchte im Keller schon durch den internen Luftaustausch an.

MfG.
Verfasser:
chappi73
Zeit: 15.06.2012 10:56:05
1727580
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
Zitat von micha_el Beitrag anzeigen
nur was ist mit der warmen Luft aus den Wohnräumen bei einer offenen Bauweise
Tja, das sollte halt auch nicht sein. Denn in der Luft des Wohnraums ist genauso viel Feuchtigkeit wie draussen.
Aber bei einer offenen Bauweise sollte der Keller so gedämmt sein, dass es mit Kondensat keine Probleme geben dürfte ... ??
Verfasser:
Basti16
Zeit: 15.06.2012 11:34:08
1727603
Zitat von chappi73 Beitrag anzeigen
Aber bei einer offenen Bauweise sollte der Keller so gedämmt sein, dass es mit Kondensat keine Probleme geben dürfte ... ?


Das ist auch so gemacht worden ;-). Kellermauerwerk hat einen U-Wert von 0,25W/m²K.

Nur bewirkt die niedrigere Temperatur im Keller gegenüber dem Wohnraum eine Differenz der rel. Luftfeuchte von ca. 15%. Keller wird wie das gesamte Haus mit einer KWL mit WRG belüftet. Im Sommer nur von 22:00 - 10:00 Uhr.

MfG.
Verfasser:
chappi73
Zeit: 15.06.2012 11:50:15
1727611
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
Nur bewirkt die niedrigere Temperatur im Keller gegenüber dem Wohnraum eine Differenz der rel. Luftfeuchte von ca. 15%.
Ja und? Solang´s net kondensiert. Warme Luft kühlt im Keller ab, die rel. Feuchte steigt. Klar, da RELATIV bezogen auf die Lufttemperatur.
Die absolute Feuchtigkeit bleibt gleich.
Verfasser:
Basti16
Zeit: 15.06.2012 12:08:21
1727625
Zitat von chappi73 Beitrag anzeigen
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
[...]
Ja und? Solang´s net kondensiert. Warme Luft kühlt im Keller ab, die rel. Feuchte steigt. Klar, da RELATIV bezogen auf die Lufttemperatur.
Die absolute Feuchtigkeit bleibt gleich.


Schon, nur steigt das Risiko von Schimmel doch ab 67% Luftfeuchtigkeit. Oder ist das nicht mehr so? Ich mache mir halt immer Gedanken um die Schränke die an der Wan stehen und so wenig "belüftet" werden.

MfG.
Verfasser:
chappi73
Zeit: 15.06.2012 13:09:55
1727648
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
ab 67% Luftfeuchtigkeit
nur die Angabe 67% rel.F. sagt gar nix aus. Da muss immer noch die passende Temperatur dazu.
Such hier mal nach hx-Diagramm.
Verfasser:
Basti16
Zeit: 15.06.2012 13:28:53
1727656
Zitat von chappi73 Beitrag anzeigen
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
[...]
nur die Angabe 67% rel.F. sagt gar nix aus. Da muss immer noch die passende Temperatur dazu.
Such hier mal nach hx-Diagramm.

Mir geht es ja nicht um Tauwasser-Ausfall sondern um Lebensbedingungen für Schimmel. Und die richten sich doch nach der rel. Luftfeuchte.

Oder kann man dies, bei in allen Ecken des Raumes gleichmäßig verteilter rel. Luftfeuchte ausschließen?

MfG.
Verfasser:
Heimfried
Zeit: 15.06.2012 18:33:39
1727754
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen

Mir geht es ja nicht um Tauwasser-Ausfall sondern um Lebensbedingungen für Schimmel. Und die richten sich doch nach der rel. Luftfeuchte.

Ja, die Wahrscheinlichkeit eines Schimmelpilzbefalls hängt von der relativen Feuchte der Luft ab. Man spricht hier auch von der Wasseraktivität (aw) der Oberfläche des Materials, z. B. des Wandputzes.
Zitat:

Oder kann man dies, bei in allen Ecken des Raumes gleichmäßig verteilter rel. Luftfeuchte ausschließen?

Die relative Feuchte ist in einem Raum nur dann überall gleich, wenn die Lufttemperatur und alle (!) Oberflächentemperaturen gleich sind.

Das ist meist nicht der Fall, deshalb hat man oft einen deutlichen Anstieg der relativen Feuchte vor den kühleren Außenwänden. Entscheidend für die Schimmelgefahr ist nicht die relative Feuchte "irgendwo" im Raum gemessen, sondern die relative Feuchte der "Grenzschicht" (dünne Luftschicht unmittelbar vor der Wand, deren Temperatur mit der Temperatur der Wandoberfläche übereinstimmt).

Beispiel:
Kellerraum, Lufttemperatur 18 °C, 65 % rF. An einer Außenecke unten hat die Wand eine innere Oberflächentemperatur von 14 °C. Dort in der Grenzschicht ist die rF 84 % (Wasseraktivität aw=0,84).
Ein Befall mit bautypischen Schimmelpilzen ist sehr wahrscheinlich, wenn die Wasseraktivität der Wandoberfläche mehrere Wochen über 0,8 liegt.
Verfasser:
magic-hs
Zeit: 19.06.2012 11:13:04
1728808
Verfasser:
chappi73
Ich bin zugegeben Helios Fan bei WC-Lüftern. Rumpeln höre ich immer nur andere Fabrikate ...
Daher greife ich am liebsten zum Helios-Katalog ;-)


Ist 45 dB in ein Meter Entfernung leiser als die angegebenen 41 dBA bei Wallair?
Verfasser:
chappi73
Zeit: 19.06.2012 22:54:41
1729066
Zitat von magic-hs Beitrag anzeigen
Ist 45 dB in ein Meter Entfernung leiser als die angegebenen 41 dBA bei Wallair?
Nein. Je weniger desto besser.
Verfasser:
Basti16
Zeit: 21.06.2012 10:17:47
1729518
Momentan haben wir ab EG - DG 60%-65% Luftfeuchte bei 23°C.
Im UG 70 - 80% bei 19°C. Die Wände sind nicht Feucht und aufgrund der Dämmung (U-Wert von 0,25W/m²K) auch nicht "kalt".

Sollte ich trotzdem etwas unternehmen (Luftentfeuchter) um Schimmel an Möbelrückwänden zu verhindern? Oder ist das alles kein Problem solange Luftaustausch, Zirkulation und Wandtemperatur passen?

MfG.
Verfasser:
chappi73
Zeit: 21.06.2012 11:32:01
1729547
Wenn die Möbel nicht "päääbb" an der Wand stehen würde ich mir keine Gedanken machen. Paar cm weg von der Wand und von unten sollte auch bisschen Luft ran.
Mir ist bisschen unklar wie der Keller denn genutzt wird.

Achtung wenn Neubau, dann hätte ich sehr wohl große Bedenken!!
Verfasser:
Heimfried
Zeit: 21.06.2012 11:38:14
1729548
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
Momentan haben wir ab EG - DG 60%-65% Luftfeuchte bei 23°C.
Im UG 70 - 80% bei 19°C. Die Wände sind nicht Feucht und aufgrund der Dämmung (U-Wert von 0,25W/m²K) auch nicht "kalt".

Sollte ich trotzdem etwas unternehmen (Luftentfeuchter) um Schimmel an Möbelrückwänden zu[...]


Die Werte sind kritisch. Angenommen, die Wandoberflächentemperaturen in deinem Keller sind bei 19 °C, stellen sie sich, weil sie ja über die Lüftung mit der Luft von 23 °C und 65 % rF versorgt werden, auf einen aw-Wert von 0,83 ein (= 83 % rF in der Luftschicht vor der Wand).
Alles über 0,8 bzw. 80 % rF ist heikel.

Du kannst überdies davon ausgehen, dass die Wände im Bereich von Wärmebrücken (z. B. eine Wandaußenecke ist eine geometrische Wärmebrücke) deutlich kühler sind.

Es besteht die Gefahr vom Schimmelpilzbefall.

Wenn du selber rechnen (lassen) möchtest: Rechenblatt
Verfasser:
Basti16
Zeit: 21.06.2012 11:58:44
1729555
Zitat von chappi73 Beitrag anzeigen
Mir ist bisschen unklar wie der Keller denn genutzt wird.

Achtung wenn Neubau, dann hätte ich sehr wohl große Bedenken!!


Der Keller (3 Räume) ist Technikraum, Lagerraum und Hobbywerkstatt.

Wir sind im Mai 2011 eingezogen, der Keller wurde anfangs über Bautrockner und im Winter über Fußbodenheizung und KWL mit WRG getrocknet. Als die Bautrockner liefen, hatten wir 25 -30°C bei <20% rel. Feuchte. Mit Heizung und KWL lagen wir bei 40 - 50% rel. Feuchte.

Das Problem ist einfach, das man den Keller nicht vollständig abschotten kann und dieser physikalisch bedingt immer kühler ist als die Raumluft. Wir lüften auch frühestens ab 22:00 wenn die AT leicht unter der Temperatur im Keller liegt. Ich fange doch nicht an und beheize den Keller im Sommer um die rel. Feuchte zu senken.

Wie gesagt, bisher gibt es keinerlei "Problemstellen", mir macht nur die Temperaturbedingte hohe rel. Feuchte Kopfschmerzen.

MfG.
Verfasser:
Heimfried
Zeit: 21.06.2012 12:24:00
1729565
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen


Wir sind im Mai 2011 eingezogen, [...]

Falls es sich um einen Neubau handelt: dort ist man in den meisten Fällen zunächst besser vor Schimmelpilzbefall geschützt. Die Wände haben von den Baustoffen her (z. B. Kalkzementputz) ggf. chemisch eine relativ hohe Alkalität, zudem gibt es wahrscheinlich weniger Schimmelsporen und weniger Nahrungsgrundlage ("Biofilm"/organischer Staub an den Wänden).

Aber alle diese Schutzfaktoren verlieren sich mit der Zeit.
Verfasser:
Basti16
Zeit: 21.06.2012 13:24:32
1729586
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
[...]

Aber alle diese Schutzfaktoren verlieren sich mit der Zeit.[...]


Das heißt, es geht nichts an einem trocknungsgerät vorbei?
Verfasser:
chappi73
Zeit: 21.06.2012 13:59:01
1729591
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
Wir lüften auch frühestens ab 22:00
Wieso lüftest Du überhaupt? Du hast doch keine CO-Produzenten dort unten?
Außenluft mag zwar ab 22h kühler sein, trotzdem ist die Feuchte noch da. Die ist meist erst nach Tau morgens ab 4-5h weg.
Ich würde im Sommer gar nicht bzw. weniger lüften. Dafür im Winter weniger.
Und solange Du die Ratschläge mit den Möbeln vor den Wänden erhörst und keine Feuchtigkeitseinträge hast (Wäsche) ... würde ich es ohne versuchen. Aber eben ständig beobachten.
Entfeuchter über Salze ist eh gleich voll, da musst ständig nachkaufen. Und elektrisch ... halte ich gar nix von wegen Strom. Schließlich wollen wir ja alle die Atomkraftwerke abschalten ...
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