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25.05.2012 16:53:04 |
Hallo, Ich habe in meinem Keller im Sommer immer eine hohe Luftfeuchtigkeit, derzeit etwa 70%. Kann ich durch einen Lüfter, der Nachts läuft und kühlere (trockenere?) Luft in den Keller bläst die Luftfeuchtigkeit reduzieren?
Liebe Grüße, Robert
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25.05.2012 17:09:34 |
Das mit der Nachts läuft und kühlere (trockenere?) Luft in den Keller bläst ist zu pauschal. Du mußt den Lüfter mit einem Temperaturdifferenz-Schalter gekoppelt mit einem Hygrostat schalten. Grüße Löti
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25.05.2012 17:21:06 |
Genau das gleiche Thema habe ich zur Zeit auch bei uns. Ich habe aber daran gedacht anstatt eines Lüfters (war auch eine erdachte Alternative) einen Entfeuchter in den Keller zu stellen. Diesen kann man dann entweder zeituhrgesteuert anwerfen und auf eine bestimmte LF einstellen oder (so haben wir das auf längere Sicht geplant) an eine HomeMaticAnlage anschliessen.
Diese kann über einen Temperatursensor
http://ehomeportal.de/Funk-System-HomeMatic/Sensoren/HomeMatic-Funk-Innensensor-IT-Innensensor-mit-Temperatur-Luftfeuchtesensor.htm?shop=shop&SessionId=&a=article&ProdNr=68-833-44&t=1598&c=2020&p=2020
und einen Aktor
http://ehomeportal.de/Funk-System-HomeMatic/Schaltaktoren/HomeMatic-Funk-Zwischenstecker-Schaltaktor-1fach.htm?shop=shop&SessionId=&a=article&ProdNr=68-767-92&t=1598&c=1893&p=1893
steuern. In der Anlage werden dann die Werte ausgerechnet und vor dem Tauwasserausfall das Gerät angeworfen (Mit Hyterese) :-)
So ein Entfeuchter (z.B. Duracraft DD TEC10E) kostet <100€ und pro h ca. 3h (175W / 24c/KWh). Somit kommen wir auf insgesamt 180€ + Verbrauch.
Evtl. auch etwas für Euch ?
Grüße, jens
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25.05.2012 17:31:10 |
Danke für Eure Antworten! Entfeuchter hab ich, aber das Ding braucht einfach trotzdem zuviel Strom..
Hygrostat + Differenzschalter klingt sehr gut, ich "muß" aber ohnehin oft in den Keller (Raucher), ich könnte die Schaltung also auch manuell erledigen.
Woher kommt eigentlich die Feuchte im Sommer? Im Winter hats im Keller 40-50%, komisch.
Schönen Abend noch!
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25.05.2012 17:35:21 |
Hallo,
zufälligerweise (saisonal bedingt :-)) gibt es hier einen aktuellen Beitrag:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/143610/Feuchte-Keller-Waende
Grüße, Jens
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25.05.2012 17:42:34 |
Danke Jens für den Link! Zum Glück ist es hier bei mir nicht so schlimm wie in diesem anderen Beitrag..
Gruß, Robert
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25.05.2012 18:13:43 |
Schau mal bei ELV, da gibts für kleines Geld solche Baukastensysteme bestehend aus At-Fühler, Funkschalt-Steckdose und Regelgerät. Kostet glaube ich so um die 70 euro.
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25.05.2012 18:31:13 |
Im Winter ist es im Keller meist wärmer als draußen. Damit sinkt die rel. Luftfeuchte wenn Luft von draußen reinkommt und erwärmt wird.
Im Sommer kühlt die Luft die in den Keller kommt ggf. ab und gibt dabei dann auch Feuchtigkeit ab.
Einfach zu sagen nachts lüften ist zu pauschal und führt vor allem dazu das es im Keller kalt bleibt und dann ggf. noch eher Kondenswasser auftritt. Es gilt zu versuchen den Keller relativ warm zu bekommen ohne viel Feuchtigkeit hineinzubringen. Da ist es auch schon mal sinnvoll an einem trockenen warmen Tag im Frühjahr zu lüften, nicht nur nachts. Man braucht auch Wärme, damit die Feuchtigkeit aus dem Keller abtransportiert werden kann - vor allem dann, wenn auch noch etwas Feuchtigkeit durch den Beton oder aus anderer Quelle kommt.
Solange die absolute Luftfeuchte im Keller höher ist als draußen und es draußen wärmer ist hilft das Lüften immer. Wegen der Wärme die man gewinnt, darf die es sogar noch etwas feuchter draußen sein, wenn es draußen sehr warm ist - das was man an Feuchtigkeit dann an dem Tag reinbringt, kann man später leicht wieder los werden weil es Wärmer im Keller ist.
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26.05.2012 05:29:34 |
Es ist immer der selbe Vorgang, der z.B. zu Schimmel in den Wohnungen oder auch zu dem feuchten Keller führt. Auch wenn die Bierflasche im Sommer aus dem Kühlschrank auf die Terasse kommt, ist das vom Prinzip identisch. Nur es wundert sich niemand, wenn die Bierflasche beschlägt.
Schon mein Grossvater wusste das: der Keller ist nur im Winter zu lüften damit er trocken wird. Das war allerdings ein Erdkeller in einem alten Fachwerkhaus.
Man kann hinsehen, wo man will - immer die gleiche Sache.
Die Idee Temperatur und Luffeuchtigkeit gemeinsam zu messen ist schon gut. Nur sollte dann auch die Luft gemessen werden die in den Keller rein kommt. Nur rausblasen geht ja nicht ! Auch würde ich das automatisch machen, denn unsere Sinne sind dafür offensichtlich nicht geeignet. Sonst würde es ja nicht passieren, das die "gute" Hausfrau im Sommer das Kellerfenster aufmacht, weil es draussen ja so schön warm ist.
Ich habe in der Schule gelernt, dass die Wolken vom Meer kommen, über das Land ziehen und dann, wenn die Berge kommen, sie nach obenn in kältere Luftschichten gelangen. Ergebniss: es regnet !
Mann, ist das schwer zu verstehen !
Gruss Axel R
ps. warum trocknet denn die Wäsche draussen auf der Leine auch bei Frost ?
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27.05.2012 15:09:31 |
Brauchwasserwärmepumpe ist auch eine gute Entfeuchtung mit Brauchwarmwasser als "Abfall". Sind auch nicht so teuer. Bevor man für mehre hundert Teueros Lüfter und Hygrostaten etc. verbaut, einfach mal darüber nachdenken.
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28.05.2012 23:59:54 |
Zitat von Rob3rt  Hallo, Ich habe in meinem Keller im Sommer immer eine hohe Luftfeuchtigkeit, derzeit etwa 70%. Kann ich durch einen Lüfter, der Nachts läuft und kühlere (trockenere?) Luft in den Keller bläst die Luftfeuchtigkeit reduzieren?
In der Regel ist kühlere Luft trockener, aber du kannst im Einzelfall nicht zuverlässig sagen, ob sie nicht doch feuchter ist, als deine Luft im Keller. In solchen Fällen ist Lüften nicht hilfreich, sondern schädlich. Man bekommt für etwa 15 Euro elektronische Messgeräte, die Temperatur und relative Feuchte messen und gleichzeitig eine Taupunktsanzeige haben (dieser Wert wird intern errechnet). Der Taupunkt ist ein Maß für die absolute Feuchtigkeit der Luft, die darüber entscheidet, ob du dir mit dem laufenden Lüfter Feuchte in den Keller holst oder Feuchte hinausbeförderst. Da die Geräte im Zeitverhalten ziemlich träge sind, empfiehlt sich die Nutzung von zwei Geräten. Eins (gut geschützt) an der Außenluft, eins im Keller. (Grundsätzlich geht das auch mit nur einem Gerät, aber wenn du ein Gerät z. B. von innen nach außen umstellst, kann es leicht eine halbe Stunde dauern, bis du einen vernünftigen neuen Wert angezeigt bekommst.) Wenn du dann siehst, dass der Taupunkt der Außenluft unter dem Taupunkt der Kellerluft liegt (je mehr, desto besser) dann kannst du sicher sein, dass dein Ventilator Feuchte rauslüftet. Wichtig sind auch die Strömungswege im Keller. Wenn du den Lüfter mit der Saugseite zum Keller montierst, solltest du auch wissen und nötigenfalls beeinflussen, über welche Öffnungen (oder Undichtigkeiten) die Außenluft in den Keller nachströmt. Sonst kann es passieren, dass der Lüfter bei einem relativ dichten Keller praktisch nichts (keinen Volumenstrom) fördert. Oder du bekommst vielleicht einen hydraulischen Kurzschluss, der dafür sorgt, dass die abgesaugte feuchte Luft wieder in den Keller strömt. (Der bei einem Lüfter angegebene Luftdurchsatz ist ein "Theoriewert", der keinerlei Strömungswiderstände berücksichtigt! Gruß, Günter
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Verfasser: Eberhard Schenk | Zeit:
06.06.2012 00:07:00 |
Taupunkt-gesteuerte Kellerlüftung vom Keller-doktor habe eine Steuerung für Keller-Lüfter gibt den Impuls nur dann frei, wenn die Aussenluft geeinget ist die feuchte im Keller abzutragen und kein Kondensat auf dem kalten Kellerwänden entsteht. Die Steuerung hat einen Aussesensor für Temperatur und Luftfeuchte swoie einen Innensensor für Raumtemperatur und Luftfeuchte sowie Wandoberflächentemperatur. In der Steuerung ist das HX-Diagramm hinterlegt, d.h. bei welcher Temperatur trägt die Luft wieviel gramm Wasser, d.h. absoluter Feuchtegehalt der Luft. Ist ausführlich auf www.keller-doktor.de beschrieben. Schaut mal rein
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13.06.2012 15:07:24 |
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14.06.2012 11:21:16 |
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14.06.2012 14:41:15 |
Interessantes Gerät. Ich bau das jetzt aber nicht um. Erst wenn wieder ein Blitz die Hygrostate zerschießt.
Interessant wäre eine Empfehlung für einen Rohreinschublüfter 100mm: Bedingungen: Leise, haltbar. Volumen von 100 ausreichend. Preis zweitrangig.
Meine fangen nach 2 Jahren an zuu schlagen, dann wenn die Garantie abläuft
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14.06.2012 14:49:53 |
Ich bin zugegeben Helios Fan bei WC-Lüftern. Rumpeln höre ich immer nur andere Fabrikate ... Daher greife ich am liebsten zum Helios-Katalog ;-)
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14.06.2012 20:28:08 |
Hallo,
habe seit 4 Jahren eine selbst programmierte Steuerung zur Kellerlüftung im Einsatz mit Wärmerückgewinnung. Das Teil schaltet sich ein, wenn der Taupunkt aussen um 5K weniger ist als innen. Diese Bedingung tritt aber von Mai bis Sept nur zu einer handvoll Stunden ein. Im Sommer bring das nichts - im Winter schon.
Im Sommer habe ich einen Entfeuchter laufen. Auch dichte Kellerfenster helfen, dann kommt nicht so viel feuchte Luft rein.
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14.06.2012 22:07:03 |
Zitat von micha_el  Diese Bedingung tritt aber von Mai bis Sept nur zu einer handvoll Stunden ein. Stimmt schon. So zwischen 4h und 6h. Wenn der Morgentau ausgefallen ist - ist die Luft natürlich am trockensten. Mit ein paar Flaschen Bier und nem Schlafsack am Feuer ganz gut zu beobachten ... :-)
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15.06.2012 10:19:27 |
Zitat von micha_el  dichte Kellerfenster Viele schreiben, im Sommer keine Luft in den Keller zu lassen, nur was ist mit der warmen Luft aus den Wohnräumen bei einer offenen Bauweise? Wir haben im Hochsommer in den Wohnräumen bis ca. 25°C und im Keller ca. 20°C. da steigt die Luftfeuchte im Keller schon durch den internen Luftaustausch an. MfG.
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15.06.2012 10:56:05 |
Zitat von Basti16  Zitat von micha_el  nur was ist mit der warmen Luft aus den Wohnräumen bei einer offenen Bauweise Tja, das sollte halt auch nicht sein. Denn in der Luft des Wohnraums ist genauso viel Feuchtigkeit wie draussen. Aber bei einer offenen Bauweise sollte der Keller so gedämmt sein, dass es mit Kondensat keine Probleme geben dürfte ... ??
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15.06.2012 11:34:08 |
Zitat von chappi73  Aber bei einer offenen Bauweise sollte der Keller so gedämmt sein, dass es mit Kondensat keine Probleme geben dürfte ... ? Das ist auch so gemacht worden ;-). Kellermauerwerk hat einen U-Wert von 0,25W/m²K. Nur bewirkt die niedrigere Temperatur im Keller gegenüber dem Wohnraum eine Differenz der rel. Luftfeuchte von ca. 15%. Keller wird wie das gesamte Haus mit einer KWL mit WRG belüftet. Im Sommer nur von 22:00 - 10:00 Uhr. MfG.
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15.06.2012 11:50:15 |
Zitat von Basti16  Nur bewirkt die niedrigere Temperatur im Keller gegenüber dem Wohnraum eine Differenz der rel. Luftfeuchte von ca. 15%. Ja und? Solang´s net kondensiert. Warme Luft kühlt im Keller ab, die rel. Feuchte steigt. Klar, da RELATIV bezogen auf die Lufttemperatur. Die absolute Feuchtigkeit bleibt gleich.
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15.06.2012 12:08:21 |
Zitat von chappi73  Zitat von Basti16  [...] Ja und? Solang´s net kondensiert. Warme Luft kühlt im Keller ab, die rel. Feuchte steigt. Klar, da RELATIV bezogen auf die Lufttemperatur. Die absolute Feuchtigkeit bleibt gleich. Schon, nur steigt das Risiko von Schimmel doch ab 67% Luftfeuchtigkeit. Oder ist das nicht mehr so? Ich mache mir halt immer Gedanken um die Schränke die an der Wan stehen und so wenig "belüftet" werden. MfG.
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15.06.2012 13:09:55 |
Zitat von Basti16  ab 67% Luftfeuchtigkeit nur die Angabe 67% rel.F. sagt gar nix aus. Da muss immer noch die passende Temperatur dazu. Such hier mal nach hx-Diagramm.
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15.06.2012 13:28:53 |
Zitat von chappi73  Zitat von Basti16  [...] nur die Angabe 67% rel.F. sagt gar nix aus. Da muss immer noch die passende Temperatur dazu. Such hier mal nach hx-Diagramm. Mir geht es ja nicht um Tauwasser-Ausfall sondern um Lebensbedingungen für Schimmel. Und die richten sich doch nach der rel. Luftfeuchte. Oder kann man dies, bei in allen Ecken des Raumes gleichmäßig verteilter rel. Luftfeuchte ausschließen? MfG.
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15.06.2012 18:33:39 |
Zitat von Basti16  Mir geht es ja nicht um Tauwasser-Ausfall sondern um Lebensbedingungen für Schimmel. Und die richten sich doch nach der rel. Luftfeuchte.
Ja, die Wahrscheinlichkeit eines Schimmelpilzbefalls hängt von der relativen Feuchte der Luft ab. Man spricht hier auch von der Wasseraktivität (aw) der Oberfläche des Materials, z. B. des Wandputzes. Zitat: Oder kann man dies, bei in allen Ecken des Raumes gleichmäßig verteilter rel. Luftfeuchte ausschließen?
Die relative Feuchte ist in einem Raum nur dann überall gleich, wenn die Lufttemperatur und alle (!) Oberflächentemperaturen gleich sind. Das ist meist nicht der Fall, deshalb hat man oft einen deutlichen Anstieg der relativen Feuchte vor den kühleren Außenwänden. Entscheidend für die Schimmelgefahr ist nicht die relative Feuchte "irgendwo" im Raum gemessen, sondern die relative Feuchte der "Grenzschicht" (dünne Luftschicht unmittelbar vor der Wand, deren Temperatur mit der Temperatur der Wandoberfläche übereinstimmt). Beispiel: Kellerraum, Lufttemperatur 18 °C, 65 % rF. An einer Außenecke unten hat die Wand eine innere Oberflächentemperatur von 14 °C. Dort in der Grenzschicht ist die rF 84 % (Wasseraktivität aw=0,84). Ein Befall mit bautypischen Schimmelpilzen ist sehr wahrscheinlich, wenn die Wasseraktivität der Wandoberfläche mehrere Wochen über 0,8 liegt.
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19.06.2012 11:13:04 |
Verfasser: chappi73 Ich bin zugegeben Helios Fan bei WC-Lüftern. Rumpeln höre ich immer nur andere Fabrikate ... Daher greife ich am liebsten zum Helios-Katalog ;-)
Ist 45 dB in ein Meter Entfernung leiser als die angegebenen 41 dBA bei Wallair?
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19.06.2012 22:54:41 |
Zitat von magic-hs  Ist 45 dB in ein Meter Entfernung leiser als die angegebenen 41 dBA bei Wallair? Nein. Je weniger desto besser.
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| | Zeit:
21.06.2012 10:17:47 |
Momentan haben wir ab EG - DG 60%-65% Luftfeuchte bei 23°C. Im UG 70 - 80% bei 19°C. Die Wände sind nicht Feucht und aufgrund der Dämmung (U-Wert von 0,25W/m²K) auch nicht "kalt".
Sollte ich trotzdem etwas unternehmen (Luftentfeuchter) um Schimmel an Möbelrückwänden zu verhindern? Oder ist das alles kein Problem solange Luftaustausch, Zirkulation und Wandtemperatur passen?
MfG.
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21.06.2012 11:32:01 |
Wenn die Möbel nicht "päääbb" an der Wand stehen würde ich mir keine Gedanken machen. Paar cm weg von der Wand und von unten sollte auch bisschen Luft ran. Mir ist bisschen unklar wie der Keller denn genutzt wird.
Achtung wenn Neubau, dann hätte ich sehr wohl große Bedenken!!
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21.06.2012 11:38:14 |
Zitat von Basti16  Momentan haben wir ab EG - DG 60%-65% Luftfeuchte bei 23°C. Im UG 70 - 80% bei 19°C. Die Wände sind nicht Feucht und aufgrund der Dämmung (U-Wert von 0,25W/m²K) auch nicht "kalt".
Sollte ich trotzdem etwas unternehmen (Luftentfeuchter) um Schimmel an Möbelrückwänden zu[...] Die Werte sind kritisch. Angenommen, die Wandoberflächentemperaturen in deinem Keller sind bei 19 °C, stellen sie sich, weil sie ja über die Lüftung mit der Luft von 23 °C und 65 % rF versorgt werden, auf einen aw-Wert von 0,83 ein (= 83 % rF in der Luftschicht vor der Wand). Alles über 0,8 bzw. 80 % rF ist heikel. Du kannst überdies davon ausgehen, dass die Wände im Bereich von Wärmebrücken (z. B. eine Wandaußenecke ist eine geometrische Wärmebrücke) deutlich kühler sind. Es besteht die Gefahr vom Schimmelpilzbefall. Wenn du selber rechnen (lassen) möchtest: Rechenblatt |
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21.06.2012 11:58:44 |
Zitat von chappi73  Mir ist bisschen unklar wie der Keller denn genutzt wird.
Achtung wenn Neubau, dann hätte ich sehr wohl große Bedenken!! Der Keller (3 Räume) ist Technikraum, Lagerraum und Hobbywerkstatt. Wir sind im Mai 2011 eingezogen, der Keller wurde anfangs über Bautrockner und im Winter über Fußbodenheizung und KWL mit WRG getrocknet. Als die Bautrockner liefen, hatten wir 25 -30°C bei <20% rel. Feuchte. Mit Heizung und KWL lagen wir bei 40 - 50% rel. Feuchte. Das Problem ist einfach, das man den Keller nicht vollständig abschotten kann und dieser physikalisch bedingt immer kühler ist als die Raumluft. Wir lüften auch frühestens ab 22:00 wenn die AT leicht unter der Temperatur im Keller liegt. Ich fange doch nicht an und beheize den Keller im Sommer um die rel. Feuchte zu senken. Wie gesagt, bisher gibt es keinerlei "Problemstellen", mir macht nur die Temperaturbedingte hohe rel. Feuchte Kopfschmerzen. MfG.
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| | Zeit:
21.06.2012 12:24:00 |
Zitat von Basti16 
Wir sind im Mai 2011 eingezogen, [...]
Falls es sich um einen Neubau handelt: dort ist man in den meisten Fällen zunächst besser vor Schimmelpilzbefall geschützt. Die Wände haben von den Baustoffen her (z. B. Kalkzementputz) ggf. chemisch eine relativ hohe Alkalität, zudem gibt es wahrscheinlich weniger Schimmelsporen und weniger Nahrungsgrundlage ("Biofilm"/organischer Staub an den Wänden). Aber alle diese Schutzfaktoren verlieren sich mit der Zeit.
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| | Zeit:
21.06.2012 13:24:32 |
Zitat von Heimfried  Zitat von Basti16  [...] Aber alle diese Schutzfaktoren verlieren sich mit der Zeit.[...] Das heißt, es geht nichts an einem trocknungsgerät vorbei?
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21.06.2012 13:59:01 |
Zitat von Basti16  Wir lüften auch frühestens ab 22:00 Wieso lüftest Du überhaupt? Du hast doch keine CO-Produzenten dort unten? Außenluft mag zwar ab 22h kühler sein, trotzdem ist die Feuchte noch da. Die ist meist erst nach Tau morgens ab 4-5h weg. Ich würde im Sommer gar nicht bzw. weniger lüften. Dafür im Winter weniger. Und solange Du die Ratschläge mit den Möbeln vor den Wänden erhörst und keine Feuchtigkeitseinträge hast (Wäsche) ... würde ich es ohne versuchen. Aber eben ständig beobachten. Entfeuchter über Salze ist eh gleich voll, da musst ständig nachkaufen. Und elektrisch ... halte ich gar nix von wegen Strom. Schließlich wollen wir ja alle die Atomkraftwerke abschalten ...
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