| | | | Zeit:
19.09.2009 13:08:45 |
Hallo HeiZi
deine Bedenken bezüglich der Heizleistung des BHKW zur Heizlast des Objektes hast du doch schon mit dem Hinweis auf die Auslegung ähnlich einer Holzheizung beantwortet! Ein 50kw Holzkessel mit entsprechendem Puffer im EFH ist doch keine Seltenheit! Genau so oder ähnlich wird das auch Lichtblick praktizieren.
Ein richtig ausgelegter Puffer, hydraulisch sauber eingebunden sorgt im oberen Drittel für die nötige Wärme im Objekt, und unten im Puffer lässt sich noch eine Stunde Laufzeitreserve für die Stromspitzen reservieren.
Ich möchte es mal so ausdrücken, die von Lichtblick werden sich schon explizit Gedanken zum Thema gemacht haben! Und die alte Weisheit, ein BHKW sollte mindestens 5000h im Jahr laufen, damit es sich rechnet trifft für das Projekt auch nicht zu! Lichtblick will keine Grundlast-BHKWs sondern im Moment der Stromknappheit mit den VW-Motoren ans Netz!!
Wenn jetzt dem zukünftigen Hausbesitzer mit Lichtblick-BHKW nicht der Gasverbrauch, sondern die Wärmemenge hinter dem Pufferspeicher berechnet wird, dann ist das doch klasse!!!
MikaF
|
| | Zeit:
03.11.2009 09:48:18 |
Hallo !
Der einzige Vorteil vom Lichtblick-Zuhause-Kraftwerk ist doch, dass es keine Wartungskosten für den Nutzer gibt. Das ganze wird doch erst dann interessant, wenn ein für aktuelle EFH ein interessantes Angebot besteht.
Meine Vorstellung wäre, das in den kalten Monaten(Oktober-März) ein Generator gestartet wird, der Strom für das EFH liefert, möglicherweise sogar für eine Wärmepumpe, die enststehende Wärmeenergie in die WP bzw. in das EFH liefert und so einen guten Wirkungsgrad hat. Das Problem: 6 Monate mit 24h laufen sind schon 4320 Betriebsstunden und damit ist wohl jeder "normale" Motor zu 50% aufgezehrt.
Wenn man mit dieser Methode ca. 2kW Strom erzeugen könnte, wären das ja 8640kWh erzeugtem Strom, welcher nicht mehr durch den eigentlichen Stromlieferanten bezogen werden müsste, also schon mal 1373EUR gespart
Dazu kommt noch die Einsparung durch die neu gewonnene Wärme, sagen wir mal, man könnte noch ~300EUR im Jahr an Heizkosten sparen.
Also: Ausgaben ~1000,- EUR für den Generator alle 3J 2160l Heizöl zu 50cent=1080 EUR Einnahmen 1373,- EUR Strom 300,- EUR Wärmegewinn ----- ~300/Jahr gespart
Ich weiss aber leider nicht, wieviel xl Öl man braucht um y kWh Strom zu erzeugen
Zinker
|
| | Zeit:
03.11.2009 12:04:29 |
Zitat von zink  Ich weiss aber leider nicht, wieviel xl Öl man braucht um y kWh Strom zu erzeugen
1 liter Öl hat einen Brennwert von ca. 10 kwh Da Du die anfallende (Ab-)Wärme ja sinnvoll nutzt, kann man also von 10kwh Strom pro Liter Öl rechnen ...so kannst du es in der wirtschaftlichkeit machen praktisch, wirst Du aber 30-40 l Öl benötigen, da ja der elektrische Wirkungsgrad nur bei 25...30% liegen wird. Aus diesen 30-40 l Öl machst Du also 10kw Strom und soviel Wärme, als ob Du 20-30 Liter Öl verballerst. Also, bei der Wärme machst Du keine Gewinne (ist so einfacher zu betrachten) und dafür bekommst Du den Strom zum Preis des Brennstoffes...also 5 cent/kwh Dummerweise fallen noch Wartungskosten an, Anschaffungspreise und eine Eigennutzung des Stroms ist auch nicht immer zu 100% gegeben
|
| | Zeit:
12.11.2009 16:42:05 |
Habe erst gestern von dem Projekt gehört.Die Idee finde ich prinzipiell gut, aaaber.
Für unser MFH brauchen wir im Schnitt 60-80.0000kwh thermisch. Altbau mit Stuckfassade.Da es dem Anbieter wohl darauf ankommt, einerseits Wärme zu verkaufen und der Verkauf von Strom wohl aber vorrangig ist, deckt sich das nicht mit meinen Interessen als Vermieter.Wenn Wärme abgerufen wird, muß sie zur Verfügung stehen, basta. Jeder hat eine andere Wohlfühltemperatur und soll thermisch zufrieden sein. Will sagen, Strom sollte das Nebenprodukt der Anlage sein. Nun steuert der Anbieter meine Anlage aber nach dem aktuellen Strombedarf und nicht nach meinem Wärmebedarf. Somit sind die Prioritäten vertauscht und das Ganze für mich nicht tauglich, schade.
|
| | Zeit:
12.11.2009 16:59:30 |
@ Hotte53
Ich kann mir nicht vorstellen, das die dich im kalten sitzen lassen!
Das ist zwar im gleichen maße eine Mutmaßung aber vieleicht nehmen die ja einen kleinen Teil im Puffer der immer auf Temperatur gehalten wird,(in dem Teil taktet das BHKW) aus dem wird die Wärme permanent bereit gestellt, sollte der mal nicht ausreichen wird eben nachgeheizt, auch wenn kein Strombedarf da ist.
Ist jetzt richtig Strombedarf da, wird der Puffer bis unten durchgeladen!
Die werden sich bei der Aktion schon was gedacht haben!
Gruß Morschy
|
| | Zeit:
13.11.2009 00:18:03 |
@hotte, so wie von morschy beschrieben, ist es recht
Die gehen mit Dir einen Wärmeliefervertrag ein mit all den Pflichten.
Die Wärmeversorgung sollte (ausser höherer Gewalt) damit wohl gewährleistet sein.
Ich denke, dass ist insbesondere für Vermieter ein sehr taugliches Angebot.
Oder, Du kümmerst Dich selbst um ein BHKW doch vorsicht....es ist eien feine Sache, aber der Aufwand am Anfang (um in die Thematik einzusteigen) ist doch enorm ;)
|
| | Zeit:
14.11.2009 09:36:48 |
So, habe erstmal mein Interesse bekundet. Die wollen sich melden, sobald die Sache in NRW vakant ist. Das wird wohl frühestens 2011/12 sein, was meiner Zeitplanung sehr entgegen kommt. Bis dahin sollten die ersten Erfahrungsberichte und nähere Informationen vorliegen. Letztere sind bisher ja wirklich spärlich.
|
| | Zeit:
05.12.2009 20:59:29 |
Zitat von Dirk_S  Was ist eigentlich das Problem, so ein Micro BHKW mit z.B. 5 - 10 KW thermischer Leistung zu bauen?
Bei kleinen Leistungen muss man sich anstrengen, um bekannte Motorenkonzepte herunterzuskalieren. Interessant finde ich auch Linearmotoren. Gruß, Gunnar
|
| | Zeit:
05.12.2009 21:08:02 |
Zitat von Hotte53  Habe erst gestern von dem Projekt gehört.Die Idee finde ich prinzipiell gut, aaaber.
Für unser MFH brauchen wir im Schnitt 60-80.0000kwh thermisch. Altbau mit Stuckfassade.Da es dem Anbieter wohl darauf ankommt, einerseits Wärme zu verkaufen und der Verkauf von Strom wohl aber vorrangig ist, deckt sich das nicht mit meinen Interessen als Vermieter.Wenn Wärme abgerufen wird, muß sie zur Verfügung stehen, basta. Jeder hat eine andere Wohlfühltemperatur und soll thermisch zufrieden sein. Will sagen, Strom sollte das Nebenprodukt der Anlage sein. Nun steuert der Anbieter meine Anlage aber nach dem aktuellen Strombedarf und nicht nach meinem Wärmebedarf. Somit sind die Prioritäten vertauscht und das Ganze für mich nicht tauglich, schade. Die Anlagen sind wärmegeführt, d.h. wenn Wämre benötigt wird, dann wird diese auch vom BHKW+Wärmepuffer geliefert. Innerhalb der Freiheitsgrade des Wärmepuffers kann man das System auf den Strombedarf im Netz optimieren. Damit wird bevorzugt der Puffer dann gefüllt, wenn der EEX-Preis hoch ist. Das klappt im Winter nicht immer, weil dann auch mal zu Schwachlastzeiten eingespeist werden muss. IMHO wäre es geschickter, den Strom nicht ins Netz einzuspeisen, sondern an die Hausbewohner zu verkaufen. Die zahlen tagsüber und nachts den gleichen hohen Endkundenpreis und sind z.B. oft zufrieden, wenn man ihnen die Grundgebühr erlässt. Gruß, Gunnar
|
| | Zeit:
07.12.2009 19:52:18 |
Hallo, heute wurde Folgendes per Newsletter verteilt:
**** Erste Anlagen im Mai 2010 ****
Im Mai 2010 werden wir die ersten ZuhauseKraftwerke installieren. Die ersten Verträge sind bereits unterschrieben, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. 2010 können wir zunächst einige hundert ZuhauseKraftwerke in Hamburg einbauen. Ab 2011 geht die Produktion im Volkswagen-Werk Salzgitter in die Serie. Dann weiten wir unser Vertriebsgebiet schrittweise auf ganz Deutschland aus. Rechtzeitig, bevor wir auch in Ihre Region kommen, melden sich unsere Energieberater direkt bei Ihnen!
**** Partnerschaft mit Handwerk vor Ort ****
Einbau und Wartung der ZuhauseKraftwerke werden erfahrene Handwerker aus Ihrer Region übernehmen. Viele Heizungsfachleute haben sich bereits bei uns gemeldet, um unsere Initiative zu unterstützen. LichtBlick sucht gezielt die Partnerschaft mit dem Handwerk vor Ort: http://www.lichtblick.de/uf/pdf/pressemitteilungen/091126_PM_ZuhauseKraftwerk_Handwerk.pdf
|
| | Zeit:
10.12.2009 01:47:33 |
Da auch ich nun Blockheizkraftwerke baue habe ich mich damit auch mal näher befasst.
Ich komme zu der Erkenntnis das ein BHKW nur dann Sinn macht wenn ich damit den großteil meiner elektrischen Energie für mein Produktionsprozess selbst erzeugen kann, sowie auch die entstehende Wärme selbst nutzen kann.
Bei Lichtblick zahle ich aber erstmal 5000 Euro für Abriss der alten Heizung und Aufstellung des BHKW und eines Pufferspeichers.
Für die Wärme zahle ich den Preis einer Ölheizung o.k. iss ne bischen billiger als Gas.
Für eingespeisten Strom bekomme ich aber nur 0.5 Cent pro kW/h.
Im gegensatz bezahle ich aber über 18 Cent für die entnommene kW/h.
In Krankenhäusern, Schwimmbädern oder auch Firmen wo 3 CNC Bearbeitungszentren laufen die zusammen 50-80 kW/h verbraten und auch die Abwärme sinnvoll genutzt werden kann, macht sowas sinn.
Der Betreiber verheizt nicht sein Gas und muss teuer Strom kaufen, sondern macht sich seinen Strom selber und heizt damit sein Büro und Produktionsstandort.
Lichtblick verkauft mir praktisch die Abfallwärme für gutes Geld, nutzt meine Räumlichkeiten, Internet um die Anlage zu steuern, Elektroinstallation, und um den Gasanschluss müssen die sich auch nicht kümmern, da dieser schon vorhanden ist.
Also bei entsprechendem Energiebedarf würde ich so nen Gerät doch eher selber Besitzen und betreiben wollen, weil nur dann die Vorteile eines BHKW richtig zum tragen kommen.
Grüsse Andi
|
| | Zeit:
10.12.2009 10:10:59 |
Moin Gunnar Kaestle,
Sie Scheinen mir diese Geräte zu vertreiben, daher möchte ich Ihnen eine Frage stellen.
Wo sitz denn genau der Wärmemengenzähler, über den der Wärmebedarf abgerechnet wird? Vor oder Hinter dem Puffer? Das ist ja entscheidend, weil sich daraus ergibt wer die Pufferverluste zu tragen hat.
Gruß Morschy
|
| | Zeit:
10.12.2009 12:13:13 |
Zitat von morschy  Moin Gunnar Kaestle,
Sie Scheinen mir diese Geräte zu vertreiben, daher möchte ich Ihnen eine Frage stellen.
Wo sitz denn genau der Wärmemengenzähler, über den der Wärmebedarf abgerechnet wird? Vor oder Hinter dem Puffer? Das ist ja entscheidend, weil sich daraus ergibt wer die Pufferverluste zu tragen hat.
Gruß Morschy neee, der Herr Kaestle ist kein Vertriebler, sonder Wissenschaftler...google hilft ;) Zur Frage der Pufferverluste nach meinem Kenntnisstand sitzt der WMZ zwischen BHKW und Puffer, so dass die Pufferverluste zu Lasten des Hauseigentümers gehen würden. das ist ggf. nicht sonderlich elegant, da dann -wie hier ja auch- gleich nach den Verlusten geschrien wird. Praktisch, sollten die doch aber gar nicht so gewaltig sein und ganz praktisch muss ich sagen, hab ich noch keinen Fall erlebt, wo ein system mit Puffer im Vergleich zu einer alten Anlage Mehrverbräuche generiert haben. Jede Wette, dass in 99% der Fälle diese Verluste kleiner ausfallen, als die Taktungsverluste der meist überdimensionierten alten Anlage. @HolzAndi Du hast sehr gut beschrieben, dass sich in vielen Fällen ein BHKW auch heut schon in Eigenregie lohnt. Leider ist es aber auch so, dass die Problematik eines wirtschaftlichen BHKW-Betriebs ausserordentlich komplex ist und schlicht und einfach die meisten überfordert...gerade bei Hausverwaltungen, wo doch ein x-beliebiger Kessel von einem y-beliebigen "200% Überdimensionierung hat noch keinen geschadet"-Installateur soviel einfacher und erstmal billiger ist. Der Verwalter hat vorrangig nichts von einer Einsparung der Mieter. Hier, ist doch das Lichtblick-Konzept sehr interessant, da es den Verwalter/-Objektbesitzer von den ganzen Planungsdetails und von dem großteil der Kosten befreit. Einfach nen Preis zahlen wie nen Standardkessel kostet und gut ist. Aber auch für manchen Normalbesitzer kann es interessant sein, denn während es recht schwierig (nicht unmöglich!) ist bei kleineren Objekten eine wirtschaftliche BHKW-Lösung zu finden, bietet es Lichtblick wohl schon für Objekte ab 40tsd (oder warns 45?) kwh/a Wärmebedarf an. Sicherlich, besser geht immer...doch ich finde das Konzept von Lichtblick sehr überzeugend und das ist bestimmt auch für die meisten absolut tragbar. Verbesserungen hier und da wären ggf. wünschenswert, aber von Abzocke braucht man hier wahrlich nicht sprechen.
|
| | Zeit:
01.01.2010 02:40:43 |
Zitat von morschy  Wo sitzt denn genau der Wärmemengenzähler, über den der Wärmebedarf abgerechnet wird? Vor oder Hinter dem Puffer? Das ist ja entscheidend, weil sich daraus ergibt wer die Pufferverluste zu tragen hat.
Als Kunde würde ich darauf achten, dass a) der Wärmemengenzähler nach dem Puffer sitzt, und nur dass zählt was in den Heizkreis und die WW-Frischwasserstation abgegeben wird und dass b) BHKW und Puffer in beheizten Kellerräumen stehen;-) Ein 1000 l Speicher hat bei 3kWh/Tag rund 1000 kWh Verluste, da ist es schon von Vorteil wenn diese Komponente im beheiztem Bereich steht. Frohes Neues Jahr! Gunnar
|
| | Zeit:
01.01.2010 16:30:26 |
Je nach dem wie der Pufferspeicher isoliert ist braucht der nicht im beheizten Bereich stehen, sondern der heizt da wo er steht selber ein bischen mit.
Gruß Andi
|
| | Zeit:
01.01.2010 17:24:08 |
Zitat von HolzAndi  Je nach dem wie der Pufferspeicher isoliert ist braucht der nicht im beheizten Bereich stehen, sondern der heizt da wo er steht selber ein bischen mit.
Wenn der Pufferspeicher im unbeheizten Bereich, z.B. ein Kellerraum mit Außenluftzuführung (Loch in der Wand) steht, dann ist die ganze Abwärme in diesem Bereich perdü. Das ist selbst bei guter Dämmung mit einem u-Wert von 0,2 W/K*m² viel. Z.B. zwei Würfel übernander mit Kantenlänge 1 m haben ein Volumen von 2m³ und eine Oberfläche von 10m². Das macht bei einem delta T zwischen außen und innen von T=60K rund 0,2*60*10W = 120 W = 1050 kWh/a aus. Und ein u Wert von 0,2 ist gut gedämmt. Gruß, Gunnar
|
| | Zeit:
01.01.2010 18:43:04 |
Hallo,
schön dass hier doch einigermaßen sachlich weiterdiskutiert wird.
Schade nur, dass meine doch berechtigten und nachvollziehbaren Bedenken, die in diesem Fall ALLE Grundsätze der Anwendung von Blockheizkraftwerken betreffen, an sich sogar die "anerkannten Regeln der Technik", was deren Dimensionierung, Betriebsweise und aufgrund der weitgehend ungeklärten Puffereinbindung auch die Einbauweise betrifft.
Jedem erfahrenen BHKW-Anwendungsplaner müssten sich die Nackenhaare aufstellen, - es sei denn, er sieht ausschließlich die Interessen der Versorgerseite und unterstützt diese auch noch.
Und firestarter, - die Pufferverluste, die ja anscheinend jetzt doch der Verbraucher zu tragen hat, werden auch noch verharmlost!
"Praktisch, sollten die doch aber gar nicht so gewaltig sein und ganz praktisch muss ich sagen, hab ich noch keinen Fall erlebt, wo ein system mit Puffer im Vergleich zu einer alten Anlage Mehrverbräuche generiert haben. Jede Wette, dass in 99% der Fälle diese Verluste kleiner ausfallen, als die Taktungsverluste der meist überdimensionierten alten Anlage."
Anlagen, die Puffer aufgrund ihrer Zusammenstellung benötigen, kann man sicher nicht mit Anlagen vergleichen, die keine Puffer beanspruchen. Allgemein wird hier aber die "Richtung" deutlich, Puffer als notwendiges Übel nur dann einzusetzen, wenn es aufwändige Anlagen notwendig machen. Das sind Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern oder Anlagen mit schwer beherschbaren Brennstoffen,
- oder sinnvoller Weise UNTERDIMENSIONIERTE BHKW´s, um lange Laufzeiten für die Stromeinspeisung zu erreichen und Schwach- und Starklasten miteinander zu verbinden, - inklusive der dabei in Kauf zu nehmenden Verluste selbstverständlich.
Und über Verluste vom Takten der Wärmeversorgung sind hier schon zahlreiche Beiträge veröffentlicht worden, die zu wenig geführt haben. Grottenschlechte Anlagen, zu denen man DANN heiztechnisch auch das gnadenlos überdimensionierte Lichtblick-Konzept zählen muss, lassen wir dabei einfach einmal aussen vor. Wir wollen hier nicht Altlasten miteinander vergleichen!
Also: Meine Bedenken bestehen weiterhin, - sie werden sogar immer stärker!
Hier soll Spekulationsstrom erschlossen werden, - koste es, was es wolle. Letztendlich haftet der Bürger! Wahrscheinlich laufen in der Personalabteilung von Lichtblick schon die Vorstellungsgespräche der Strombroker.
Ein frohes neues Jahr wünscht
HeiZie
|
| | Zeit:
01.01.2010 22:06:25 |
Zitat von HeiZie 
- oder sinnvoller Weise UNTERDIMENSIONIERTE BHKW´s, um lange Laufzeiten für die Stromeinspeisung zu erreichen und Schwach- und Starklasten miteinander zu verbinden, - inklusive der dabei in Kauf zu nehmenden Verluste selbstverständlich. [..]
Hier soll Spekulationsstrom erschlossen werden, - koste es, was es wolle. Letztendlich haftet der Bürger! Wahrscheinlich laufen in der Personalabteilung von Lichtblick schon die Vorstellungsgespräche der Strombroker.
a) die Frage, ob ein BHKW unter- oder überdimensioniert ist lässt sich knapp beantworten mit: Das kommt darauf an. Unterdimensionierte BHKW waren in der Vergangenheit die, die 8700 h im Jahr liefen - in das Objekt hätte dann problemlos noch ein zweites oder ein größeres reingepasst. Das KWK-Potential bleibt unausgereizt aus meist ökonomischen Gründen, ein Beispiel der Vergangenheit war der Sprung in der Förderungssystematik bei 50kW. Erdgas-BHKWs im Bereich von über 50-100 kW wurden in den letzten Jahren fast nie verbaut. Überdimensionierte BHKW wurden auch oft verbaut, weil kleinere nicht verfügbar waren und weil sich eine monovalentes System gut an genau einen Hauseigentümer verkaufen ließ. Dass bei nur 2500 h pro Tag keine üppigen Überschüsse verdient wurden, verwundert nicht. Letztenendes hängt es doch davon ab, wie die Anschaffungskosten der BHKW-Technik sind. Wenn die Technik billiger wird, so kann ein immer größerer Teil der Wärmeleistung durch die Grundlasttechnik KWK gedeckt werden. Wenn die Mehrkosten gegenüber einem klassischen Kessel fast null sind, kann man auch guten Gewissens monovalente Lösungen vertreten. b) Und ja, Lichtblick ist in erster Linie ein Energiehändler, daher haben die im Einkauf sicherlich ein paar Broker sitzen, die an der EEX handeln und das Bezugsportfolio optimieren. Gruß, Gunnar
|
| | Zeit:
06.02.2010 19:45:48 |
Zitat von Gunnar Kaestle  [
b) Und ja, Lichtblick ist in erster Linie ein Energiehändler, daher haben die im Einkauf sicherlich ein paar Broker sitzen, die an der EEX handeln und das Bezugsportfolio optimieren.
Gruß, Gunnar Hallo Gunnar Ich glaube nicht, dass Lichtblick an der EEX verkauft. Die Anlagen werden sicher mit Biogas betrieben, dann ist die abgegebene Wärme umsonst und mein Obulus finanziert die Anlage. Dass das Biogas nur rechnerisch genau an meine Anlage geliefert wird, ist auch klar :-) Immerhin ist das Lichtblick angebot rund 1-2 c/kwh günstiger als die Fernwärmeverträge aus KWK oder Tiefengeothermie derzeit kosten (im Raum München). Die Grundgebühr ist ja auch relativ günstig. Grüße Wolfgang
|
| | Zeit:
23.06.2010 06:36:07 |
Gibt es inzwischen schon VW-Lichtblick BHKW im Feld? Wer kann berichten? Grüße Wolfgang
|
| | Zeit:
25.11.2010 20:05:21 |
http://www.lichtblickblog.de/2010/11/24/erste-zuhausekraftwerke-laufen-in-hamburg/
|
| | Zeit:
25.11.2010 20:05:46 |
| |
| | Zeit:
26.11.2010 10:36:23 |
Nochmal die Zahlen Die elektrische Leistung des ZuhauseKraftwerks beträgt rund 19 Kilowatt, die Wärmeleistung rund 31 Kilowatt. Wer braucht sowas? Gewiss kein EFH GRuß Günther
|
| | Zeit:
26.11.2010 15:39:43 |
Zitat von hofbauer51  Nochmal die Zahlen Die elektrische Leistung des ZuhauseKraftwerks beträgt rund 19 Kilowatt, die Wärmeleistung rund 31 Kilowatt. Wer braucht sowas? Gewiss kein EFH GRuß Günther hierDietmar Lange
|
| | Zeit:
26.11.2011 22:40:34 |
Hallo,
Lichtblick hat im Jahr 2009 100.000 Zuhausekraftwerke angekündigt. Laut Presseberichten wurden gerade mal 300 verkauft. Woran liegt es?
LG
Ralf Kremer
|
| | Zeit:
26.11.2011 22:43:26 |
Hallo,
Lichtblick hat im Jahr 2009 100.000 Zuhausekraftwerke angekündigt. Laut Presseberichten wurden gerade mal 300 verkauft. Woran liegt es?
LG
Ralf Kremer
|
| | Zeit:
27.11.2011 00:17:17 |
Zitat von Ralf Kremer  Hallo,
Lichtblick hat im Jahr 2009 100.000 Zuhausekraftwerke angekündigt. Laut Presseberichten wurden gerade mal 300 verkauft. Woran liegt es?
LG
Ralf Kremer Kann ich Dir auch nicht sagen? Was ich sagen kann, ist das ich zwei geeignete Objekte (MFH) vor langer Zeit angeboten habe und bis heute keinerlei Reaktion habe. :-( Gruss winni
|
| | Zeit:
27.11.2011 08:30:10 |
Hallo miteinander
und Euch allen einen schönen 1ten Advent.
Meines Wissens, - ist Lichtblick erst in einigen Ballungszentren gestartet Hamburg, Berlin und noch ein paar Ecken. - lässt sich über die bisherigen Stückzahlen nur mutmaßen. Bisher war es wohl eher eine recht händische Kleinserie die bei VW zusammengebaut wurde. Angeblich -so die Aussage eines Lichtblick-Mitarbeiters- wurde allerdings eine Produktionslinie in Salzgitter aufgebaut, die langsam an der Start geht und schon ab 2012 einen 5-stelligen Ausstoß haben soll. Ob nunr 99.000 p.a. oder "nur" 10.000, das wäre beides Beeindruckend, da bisher der Makrt der BHKWs gesamt in D unter 10.000 Stück p.a. liegt.
Ob die offizielle Info so stimmt, oder ob Lichtblick vielleicht doch den Markt der BHKWs und wie man die an den Mann bringt unterschätzt hat, kann ich nicht beurteilten.
|
| | Zeit:
27.11.2011 09:51:08 |
Hallo Firestarter
Ich habe auch so eine Zahl gehört,aber die 10000 sind real. Fakt ist das es das es einfach eine geniale Idee ist. Sonne scheint einfach nur am Tage und Licht machen wir meist nur im Dunklen an.Also brauchen wir einen Gegenpart zu den Solaranlagen.
Des weiteren müssen die bei Lichtblick ein neues Berufsbild schaffen,da sie die Anlagen selbst aufbauen und Warten wollen. Also brauchen sie KFZ Mechaniker und Heizungsbauer.
Es werden bald einige Atomkraftwerke abgeschaltet und dann brauchen wir Kraftwerke die sofort ohne lange vorbereitungszeit Leistung bringen.Blockheizkraftwerke gehören dazu.
Ich bin der Meinung das es ein guter Weg ist.
Dieter
|
| | Zeit:
27.11.2011 18:45:03 |
Zum schnellen Stromliefern würden sich allerdings die ganzen Industrienotstromaggregate besser eignen, wenn sie denn dafür vorbereitet wären. Aber anscheinend ist Leistungsmessung immer noch günstiger als die Spitzenlast mit den ohnehin vorhandenen Aggregaten zu nutzen. Die 100000 dezentralen Anlagen dürften ein größeres Serviceteam im ganzen Lande zu Lohn und Brot bringen. Und solange die BHKW Vergütungen nicht wie Solaranlagen vernünftig gefördert werden, blibt es eben eine Nischenlösung. Infrastruktur aufbauen ist meist Staatssache, wenn nicht gerade dicke Monopole winken (z.B. Mobilfunk oder Toll Collect). Um den Energieriesen zu entkommen, wäre ein umlenken der Solarförderung auf intelligente Regelenergieanlagen notwendig- keiner will noch mehr Talsperren in den Alpen.
|
| | Zeit:
30.04.2012 20:54:48 |
Hallo, gibt es jemanden, der Erfahrung hat mit dem Lichtblick Zuhausekraftwerk und sie mitteilen könnte ??? Vor ca 3 Monaten habe ich eine erste Anfrage für ein 4-FH nahe München gestellt, und immer wieder nachgefragt. Bisher hat sich aber niemand gemeldet Klingt wenig ermutigend leider !? Ludwig Barth
|
| | Zeit:
01.05.2012 14:16:45 |
Zitat von Ludwig77  Hallo, gibt es jemanden, der Erfahrung hat mit dem Lichtblick Zuhausekraftwerk und sie mitteilen könnte ??? Vor ca 3 Monaten habe ich eine erste Anfrage für ein 4-FH nahe München gestellt, und immer wieder nachgefragt. Bisher hat sich aber niemand gemeldet Klingt wenig ermutigend[...] Hallo Ludwig, ich habe die selbe Erfahrung gemacht. Nach Anruf der Hot-line für zwei größere MFHäuser Daten gefaxt. Das ist ca. 9 Monate her. Keinerlei Reaktion von LichtBlick... Grüsse winni
|
| | Zeit:
19.06.2012 22:13:55 |
Lichtblick schaltet Anzeigen auf Immobilienscout: click |