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29.06.2012 21:02:45 |
Hallo
ich suche eine gute Beratung für eine PV Anlage in der Nähe von Aachen, mich interessieren Anschaffung, Betriebskosten und Planung der Anlage. Worauf muss ich achten welche unter gibt es.
Wäre super wenn sich einer euch melden würde und einen Tip für mich habt.
gruß
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29.06.2012 23:10:41 |
Zitat von ikoeki  Hallo
ich suche eine gute Beratung für eine PV Anlage in der Nähe von Aachen, mich interessieren Anschaffung, Betriebskosten und Planung der Anlage. Worauf muss ich achten welche unter gibt es.
Wäre super wenn sich einer euch melden würde und einen Tip für mich[...] Da wir hier mehr "Wasser kochen" bitte mal hier http://www.photovoltaikforum.com/versuchen
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Verfasser: pipo5 | Zeit:
29.06.2012 23:54:47 |
Zitat von ikoeki  Hallo
ich suche eine gute Beratung für eine PV Anlage in der Nähe von Aachen, mich interessieren Anschaffung, Betriebskosten und Planung der Anlage. Worauf muss ich achten welche unter gibt es.
Wäre super wenn sich einer euch melden würde und einen Tip für mich[...] irgend wie habt ihr Nachzügler eure Hausaufgaben was" Kostenrechnung für Photovoltaik " nicht gemacht, bzw. ihr könnt es nicht ! Der Zug für echte Gewinne ist abgefahren, es lohnt sich nicht mehr ! Vor 4 Jahren gabs bei mir noch 50Cent Förderung pro KW und heute?Sicher sind die Module günstiger geworden nur der Gleichrichter, der Stundensatz der Montagefirma, das Gerüst kostet mehr !
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30.06.2012 00:17:18 |
Moin. Zitat von pipo5  ...irgend wie habt ihr Nachzügler eure Hausaufgaben was" Kostenrechnung für Photovoltaik " nicht gemacht, bzw. ihr könnt es nicht !... Lesen hilft: Der T.E. möchte sich gerade genau darüber informieren, was auf ihn zukommt. Was willst Du ihm nun vorwerfen? Grüße Michael
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30.06.2012 21:49:14 |
Hallo Ikoeki,
die goldenen Zeiten sind tatsaechlich vorbei. Vor 3 oder 4 Jahren konnte man noch ganz gut Geld mit PV verdienen, heute lohnt sich das nicht mehr.
Sofern man "spass" an PV hat ergibt sich hier allerdings ein interessantes Betaetigungsfeld, ich sehe meine Anlage mehr als elektrische Modelleisenbahn, die nebenbei noch ein bischen abwirft.
Heutzutage liegen die Systhempreise bei deutlich unter 2Eur/Watt. Module und Wechselrichter sind deutlich gefallen, Gestelle und Montage (Lohnkosten) duerfte gestiegen sein. Wenn Du mit der PV Deinen Eigenbedarf deckst, hast Du ein reines Gewissen und kannst Dir den ganzen Oekostromkram sparen.
Mit Eigenkapital und Eigenmontage sieht die Sache wieder anders aus. Man hat sein Papiergeld in Sachwerte uebertragen und produziert etwas, was auch in absehbarer Zeit noch gebraucht wird.
An Unterhalt kostet eine PV normalerweise nichts, nach 10 Jahren sollte man mit der Erneuerung des Wechselrichters kalkulieren und entsprechende Ruecklagen aufbauen.
Im Photovoltaik Forum gibt es Leute, die Dir eine Anlage konfigurieren wuerden, Dachneigung, Ausrichtung, Flaeche und ein paar Info's bezueglich der Verschattung reichen den Jungs. Die schlagen sich natuerlich die Koepfe ein, wer nun die besten Module bzw. Wechselrichter baut, aber das ist die uebliche Forenfolklore.
Achim
PS: Meine Anlage (10,36kw, Bj.2010) befindet sich in 52222 Stolberg, kannst Dir das Teil gerne mal vor Ort anschauen.
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01.07.2012 20:24:32 |
Zitat von pipo5  Zitat von ikoeki  [...] irgend wie habt ihr Nachzügler eure Hausaufgaben was" Kostenrechnung für Photovoltaik " nicht gemacht, bzw. ihr könnt es nicht ! Der Zug für echte Gewinne ist abgefahren, es lohnt sich nicht mehr ! Vor 4 Jahren gabs bei mir noch 50Cent Förderung pro KW und heute?Sicher[...] Pipo5: solche sinnlosen Beiträge braucht keiner, kd-schrauber hat´s schon angemerkt. Einfach öfter mal die K..... halten. BTW: Wer sich ein bisschen auskennt, schreibt auch solche Käse nicht. Wie hoch sind die Stromgestehungskosten für PV? Und wie hoch ist der Bezug? Merkst Du was.....??? Gruß B. Häbich
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01.07.2012 20:32:08 |
Um welche Anlagengröße gehts hier eigentlich?
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07.08.2012 07:50:08 |
Hallo zusammen
ich habe seit langem noch mal in meinen Beitrag geschaut und mir ist auf gefallen das einige User hier nicht hin gehören. Wenn man hier eine Frage stellt sollten auch Vernünftige Antworten kommen und so ein mist wie von B. Häbich das braucht keiner danke nochmal an waldorf die Antort ist super.
Natürlich ist der Ertag nicht mehr so wahnsinnig hoch aber es bleibt meiner Meinung nach immer noch was übrig um die "Modelleisenbahn" zu bertreiben
Ikoeki
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07.08.2012 18:03:47 |
Eine Anlage mit der man heutzutage nur Einspeist ist nicht mehr wirtschaftlich - wenn man den Eigenverbrauch mit einkalkuliert wird es interressant !
Wenn man eine richtig dimensionierte Anlage hat und gut 30-50% des erzeugten Stromes selber verbraucht bevor er im Netz landet ist das ökologisch und ökonomisch schonmal sinnvoll - und man muss nicht immer nur den Portemonee Faktor betrachten. Volkswirtschaftlich ist der Verzicht auf Energieimporte sehr sinnvoll.
Ein Bsp. Du erzeugst mit deiner Anlage Strom den du selber verbrauchst - du sparst dir gut 25ct je kWh an Bezugspreis und erhälts noch gut 18ct je kWh die du selber verbrauchst. Das macht 43ct je kWh - bei der Anlage die früher installiert wurde und man 50ct die kWh kriegt - aber den Strom aus dem Netz für 25ct je kWh einkauft, bleibt am Ende nur noch 25ct übrig.
Welche Anlage ist nun die Bessere?? und wer sich mit PV beschäftigt und diese durch seine Nutzungsgewohnheiten gut nutzt z.B. Spülmaschiene anstellen wenn die Sonne scheint anstatt abends entlastet zudem die Netze und wir brauchen weniger Kohle/Atomstrom.
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09.08.2012 13:32:27 |
Das Denke ich auch, die Anlagen rechnen sich nur noch mit dem eigenverbrauch bzw. speicherung das wird auch die Zukunft werden dann kann man den Erzeugen Strom noch besser nutzen.
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09.08.2012 14:00:15 |
Zitat von mrtux  ...du sparst dir gut 25ct je kWh an Bezugspreis und erhälts noch gut 18ct je kWh die du selber verbrauchst. Ist Vergütung vom EV für Neuanlagen nicht abgeschafft?
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09.08.2012 14:19:23 |
Ja es gibt nur noch Geld fürs eingespeiste, kommt auch drauf an wie groß die Anlage wird. Momentan sind es noch 18,72ct (meine ich, falls nicht korrigiert mich). Eigenverbrauch wird nicht mehr bezahlt.
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09.08.2012 15:13:51 |
Ebend... ... mrtux-"Rechnung" ist leider auf altem Stand von 2011... für Neuanlagen unbrauchbar! ;-))
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09.08.2012 15:37:46 |
so weit ich weiß wird der eigenverbrauch mit 8 bzw.12 ct vergütet und zusätzlich kommen noch die cent dabei die man nicht beziehen muss. naja wirklich bekommnt man sie ja nicht
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09.08.2012 17:11:21 |
Zitat von mrtux  Ein Bsp. Du erzeugst mit deiner Anlage Strom den du selber verbrauchst - du sparst dir gut 25ct je kWh an Bezugspreis und erhälts noch gut 18ct je kWh die du selber verbrauchst. Das macht 43ct je kWh - [...] Ganz so einfach ist das nun auch nicht: Erstmal zahlst du für den Eigenverbrauch um die 2 Ct/KWh an Umsatzsteuer ans Finanzamt. Ich gehe davon aus, dass du den Strom privat und nicht gewerblich verbrauchst. Deinen privat entnommenen Strom gibt's natürlich auch nicht umsonst. Den musst du dir - zumindest steuerlich - selbst abkaufen. Das erhöht den Gewinn der Anlage und somit die Einkommenssteuer. Dann kommen da noch höhere Zählermieten auf dich zu. Der Installationsaufwand fällt in der Regel auch etwas höher aus. Bei einer Anlagengröße von etwa 4 KWp und einem sehr hoch angenommenen Selbstverbrauch von 40% bringt dir die Eigenverbrauchslösung, wenn überhaupt - nur minimale finanzielle Vorteile. Bitte mal genau nachrechnen und nicht die geschönten Flyer der Solarbranche zitieren. Ich war regelrecht geschockt, nachdem ich ewig in Excel rumgerechnet hatte. ThomasGG
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09.08.2012 21:22:13 |
Ich habe eben nachgeschaut, die Infos sind von 01/2011. Bitte um Korrektur der falschen Infos.
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13.08.2012 08:30:16 |
Hallo Thomas
so ganz verstehe ich die die Sache mit dem Stuerlich abkaufen nicht. hast du vielleicht für mich die Beispiel Rechnung für mich. Meine geplante Anlange hat eine Leistung vom ca.5,6 KWp und soll privat genutzt werden
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13.08.2012 09:39:38 |
Zitat von mrtux  Eine Anlage mit der man heutzutage nur Einspeist ist nicht mehr wirtschaftlich [...] Pauschalaussage ohne mal nachzurechnen. 2011 waren noch Renditen von > 10% drin. Jetzt sind es > 6%. Wo bekommt man diese Rendite sonst noch sicher bei der derzeitigen Wirtschaftslage? EV war schon ab der Einführung lukrativer (egal bei welcher Quote)als Volleinspeisung (Ausnahme sind ev. Kleinstanlagen). Bei den derzeit günstigen Strompreisen aber nur marginal besser als alles zu verkaufen. Den Tipp mit dem PV Forum gebe ich dir auch. Hole dir Angebote ein und stelle SIe dann ins Forum. Die Beraten dich wirklich unabhängig. Meine Anlage (10/2011) habe ich so auch optimieren lassen. MfG.
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13.08.2012 09:58:59 |
Hallo,
genauere Berechnungen findest du im Photovoltaikforum.
Ganz kurz die Fakten zum Verstehen:
Umsatzsteuer: Bei Eigenverbrauch geht der Strom rein steuerlich erstmal komplett zum Netzbetreiber. Der eigen Verbrauchte Teil wird dann (rechnerisch/umsatzsteuerlich) zurück an dich geliefert. Das ist notwendig, damit die Anlage voll betrieblich genutzt und abgeschrieben werden kann. Beispiel: Die Anlage erzeugt 2000 KWh und du verbrauchst die Hälfte selbst. Der Netzbetreiber zahlt dir als Betrieb die Umsatzsteuer auf 2000 KWh aus. Diese führst du brav ans Finanzamt ab. Die Rücklieferung geht an dich als Privatmensch. Der Netzbetreiber wird dir also jetzt die Umsatzsteuer des rückgelieferten Anteils von 1000 KWh in Rechnung stellen. Die zahlst du an den Netzbetreiber aus deiner Privattasche. (Ausnahme wäre, wenn du den Strom gewerblich einsetzt). Also 1000 KWh * 18,54 Ct/KWh * 0,19 = EUR 35,23. Oder umgerechnet 3,5226 Ct/KWh. Der Eigenverbrauch kostet dich also schonmal 3,5226 Ct/KWh. Damit ist die Geschichte aber auch umsatzsteuertechnisch behandelt.
Einkommensteuer: Fändest du es gerecht, wenn ein Bäcker seine eigenen Brötchen essen würde aber gleichzeitig sämtliche Kosten (Energie, Maschinen, Zutaten, ...) steuerlich geltend machen würde? Genau so ist es mit dem Solarstrom. Du setzt die Anlage von der Steuer ab. Deswegen darfst du den Strom auch nicht einfach aus dem Betriebsvermögen für private Zwecke entnehmen! Es ist etwas strittig, zu welchem Preis du als Privatmann den Strom von dir als Geschäftsmann kaufen musst. Dabei musst du dir das Geld nicht selbst überweisen. Es taucht einfach als gewinnerhöhender Posten in deiner Einnahmen/Überschussrechnung auf. Grundsätzlich ist es aber so, dass dies zu 'Einnahmen' des Unternehmens führt. Diese Einnahmen führen dann zu einem Gewinn, der versteuert werden muss. Beispiel: Nehmen wir mal an, du zahlst dir selbst 16 Ct/KWh. Das wären dann 16 Ct/KWh * 1000 KWh = EUR 160,-. Du verdienst recht gut und hast so einen Grenzsteuersatz von 40%. Das würde dann bedeuten, dass du EUR 64.- abdrücken musst. Oder umgerechnet 6,4 Ct/KWh.
Im Beispiel kostet dich dein Eigenverbrauch schon mal um die 10 Ct/KWh. Zusätzlich verzichtest du auf höhere Einnahmen, die du bei Volleinspeisung hättest. Außerdem musst du mit höheren Zählermieten rechnen. Jetzt kannst du selbst ausrechnen, ab wann es Sinn macht.
Also alles recht komplex und teilweise nicht ganz logisch.
ThomasGG
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13.08.2012 10:08:52 |
Zitat von ThomasGG  Im Beispiel kostet dich dein Eigenverbrauch schon mal um die 10 Ct/KWh. Zusätzlich verzichtest du auf höhere Einnahmen, die du bei Volleinspeisung hättest. Außerdem musst du mit höheren Zählermieten rechnen. Jetzt kannst du selbst ausrechnen, ab wann es Sinn macht. Super erklärt Thomas:-) ....aber man spart auch die 20-23ct an Strom gegenüber dem Versorger. Diese müssen bei der Rechnung, ab wann es Sinn macht, berücksichtigt werden.
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13.08.2012 10:38:07 |
@Freeliner
Klar muss das gegengerechnet werden.
Für eindeutige Zahlen bräuchte man - Grenzsteuersatz Einkommensteuer - Strompreis (Bezug aktuell) - Wann geht die Anlage in Betrieb wegen Höhe der Vergütung - Summe, die man sich selbst für's KWh 'bezahlt'.
Jetzt kannst du natürlich noch einrechnen, dass du sowieso nur noch 90% vergütet bekommst. d.h. für diese 10% bekommst du keine Einspeisevergütung. Musst du dir aber wahrscheinlich trotzdem selbst abkaufen :-)
Ich hab's mir ganz schön gerechnet. Mit Tag/Nacht-Tarif für den Bezug. Dann wird's noch undurchsichtiger. Bei mir (2011) war es dann noch ein Unterschied, was man für den Eigenverbrauch kriegt. Je nach prozentualem Selbstverbrauchsanteil... Das war ein tolles Excel-Monster kann ich euch sagen..
ThomasGG
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13.08.2012 12:11:01 |
Zitat von ThomasGG  Nehmen wir mal an, du zahlst dir selbst 16 Ct/KWh. Das wären dann 16 Ct/KWh * 1000 KWh = EUR 160,-. Du verdienst recht gut und hast so einen Grenzsteuersatz von 40%. Das würde dann bedeuten, dass du EUR 64.- abdrücken musst. Oder umgerechnet 6,4 Ct/KWh.
[...] Nicht vergessen, der Gewinn (auch der aus EV) wird immer gegen den Verlust (die Abschreibung) gerechnet. Somit gibt es da nicht viel "abzudrücken". Ich habe auch noch den Läppi zur Anlagenüberwachung mit drin, der ist dann ja nach 5 Jahren abgeschrieben. Und die UmSt. (19%) gibt es auch auf jede Anschaffung für die PV sofort zurück ;-). Wer vor dem Fiskus Gewinn mit einer PV versteuern muss, sollte sich einen "besseren" Steuerberater suchen :-). MfG.
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13.08.2012 12:13:38 |
Zitat von ThomasGG  Das war ein tolles Excel-Monster kann ich euch sagen.. [...] Aus diesem Grund habe ich auch keinen EV geklemmt. Die paar Euro sind den Aufwand IMHO nicht wert. Aber wenn man es eh als Hobby betrachtet sieht das wieder anders aus ;-).
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13.08.2012 13:19:32 |
@Basti Man könnte also auch sagen, dass man mit Eigenverbrauch einen geringeren Verlust ausweisen kann. Das kommt aber auf's Gleiche raus wie höherer Gewinn :-)
ThomasGG
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| | Zeit:
13.08.2012 15:22:32 |
Zitat von ThomasGG  @Basti Man könnte also auch sagen, dass man mit Eigenverbrauch einen geringeren Verlust ausweisen kann. Das kommt aber auf's Gleiche raus wie höherer Gewinn :-)
ThomasGG Nicht ganz, denn auf Gewinn zahlt man Steuern auf Verlust (egal wie hoch) eben nicht. Dein Beispiel "Im Beispiel kostet dich dein Eigenverbrauch schon mal um die 10 Ct/KWh. Zusätzlich verzichtest du auf höhere Einnahmen, die du bei Volleinspeisung hättest." ging jedoch von komplett Besteuerung des EV-Gewinns aus. Diesen gibt es in de Gesamtbetrachtung jedoch nicht. Und die Aussage wenn man mehr Gewinn macht kommt unterm Strich wenige raus geht nicht auf, da Steuern prozentual erhoben werden und immer ein Teil vom "Mehrgewinn" übrig bleibt. Es soll aber tatsächlich Leute geben die Behaupten, dass wenn Sie 200,-€ mehr im Monat Brutto bekommen, 250,- Netto weniger haben .... Einzig die höhere Zählergebühr und ev. Mehraufwand bei Anschluss und Abrechnung wirken sich reel Gewinnmindernd aus. MfG.
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| | Zeit:
13.08.2012 15:46:33 |
Wir reden ja von kleinen Summen:
Möglichkeit a) der Gewinn steigt von EUR 100 -> EUR 200 Möglichkeit b) der Verlust fällt von EUR -200 -> EUR -100
Ich unterstelle mal, dass der Betreffende noch andere Einkommensteuer zu entrichten hat.
Bei a) muss mehr Einkommensteuer gezahlt werden. (Grenzsteuersatz * EUR 100.- mehr). Beim Gutverdiener also EUR 40.-
Bei b) kann weniger Verlust geltend gemacht werden. Führt nahezu zum gleichen Ergebnis im Geldbeutel. Beim Gutverdiener also zu EUR 39,85 oder so.
ThomasGG
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| | Zeit:
13.08.2012 16:42:39 |
Zitat von ThomasGG  Wir reden ja von kleinen Summen:
Möglichkeit a) der Gewinn steigt von EUR 100 -> EUR 200 Möglichkeit b) der Verlust fällt von EUR -200 -> EUR -100
Ich unterstelle mal, dass der Betreffende noch andere Einkommensteuer zu entrichten hat.
Bei a) muss mehr[...] Ich verstehe was du meinst, bin aber mit deiner Art der Darlegung nicht ganz eins, da du vermitteltst das bei a zu b das gleiche im Geldbeutel rauskommt, tut es aber nicht. Bei A muss er 40,-€ Steuern zahlen, bei b) spart er 40,-€ weniger (muss diese auch mehr zahlen). Die Differenz sind jedoch immernoch 80,-€ ;-). MfG.
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| | Zeit:
13.08.2012 17:08:09 |
Also irgendwie reden wir wohl aneinander vorbei.
Ich wollte nur darlegen, dass es egal ist, ob die Anlage nun absolut gesehen Verluste oder Gewinne einfährt. Der Eigenverbrauch führt zu einer Verbesserung der Gewinnsituation. Das führt kumuliert mit anderen Einnahmen (Angestellter...) zu einer höheren Steuerlast.
Da beim Eigenverbrauch normalerweise keine richtige Bezahlung des Stroms von Privat nach Unternehmer stattfindet, kostet der Strom also erstmal soviel zzgl. der Umsatzsteuersache.
Sicher verbesserst du auch die Gewinnsituation, wenn du voll einspeist. Dann kommt da aber auch Geld vom Netzbetreiber.
Ich bleibe dabei: Entscheidend ist die Gesamtsituation (Grenzsteuersatz, Zählermieten, Installations-Mehraufwand, Eigenstrompreis). Bei dem Spielchen geht es aber nur um ein paar Euro hin und her bei einem Eigenverbrauch von ca. 2000 KWh p.a. So wird keiner Reich oder Arm :-)
ThomasGG
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| | Zeit:
03.09.2012 12:48:20 |
Hi Thomas, (nach dem Urlaub noch etwas Senf dazu)... ;-))
Obwohl Du das "Know-how um PV-Steuer" meistens richtig dargestellt hast - mit Deine Rechnung "Im Beispiel kostet dich dein Eigenverbrauch schon mal um die 10 Ct/KWh." bin ich (genau so wie Basti) nicht einverstanden... ;-))
Nehmen wir DEIN Beispiel mit "Die Anlage erzeugt 2000 KWh und du verbrauchst die Hälfte selbst." einfach an, so zahlst Du HEUTE (und in diesem Thread geht es um Neuanschaffungen...) für die ca. 2kWp-Anlage kpl. (inkl. Montage und MwSt.) um 4000€ - das MWSt von ca. 640€ gibt Dir Fiskus gleich zurück und Rest kannst per AfA in 20 Jahren 'a 168€/a "absetzen", zuzüglich jährliche Betriebskosten (Zähler, Reparaturen, sogar "Verwaltungskosten"... etc...) von z.B. 50€/a, was zur Minderung von "zu versteuerndem Einkommen" von ca. 218€/a führt.
Weil 50% (lt. EV-Anteil im Beispiel) an EV anzurechnen ist, Dein "zu versteuernde Einkommen aus EV" erhöht sich nicht um 160€/a sondern nur um 160-109= 51€/a... bzw. bei 40%-Steursatz nur noch ESt von 20,40€/a ausmacht...
...bzw. inkl. (im Beispiel korekt gerechnete !) USt. von 3,5226 Ct/kWh rechne ich Gesamtkosten von 3,56ct/kWh für selbstverbrauchte kWh (nicht 10ct/kWh).
Rechne ich jetzt mein EVU-Bezugpreis dagegen von HT=24,6ct/kWh, so habe ich EINSPARUNG von >21ct/kWh erzielt und damit deutlich mehr als ich für eingespeiste Strom bekommen könnte... (Tendenz steigend - bis 2020 soll Strompreis bis 35% steigen... - wenn man's glaubt).
Das eingespeiste Strom ab Neuanlage (z.B. ab 1.9.2012 mit 18,54ct/kWh) bringt mir bei 1000kWh 185,40€ Einkommen, davon ich wieder AfA (hier bei 50% = 109€/a) abziehen kann und somit auf 76,40e "Gewinn aus Einspeisung" (als Gutverdiener in Deinem Beispiel) zahle ich ESt=30,56€... womit nach Adam-Riese, bleiben effektiv aus "Einspeisegeschäft" nur 15,484ct/kWh in Tasche hängen.
Fazit: schon heute ist mir jede selbst verbrauchte kWh ca. 5,86ct wertvoller als eingespeiste kWh.
mfg Veco aus VS
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| | Zeit:
03.09.2012 13:48:24 |
Es ist natürlich etwas schwer, wenn man jeden Posten mit dem Anteil an AfA usw. verrechnet. Aber kann man schon so machen... Zitat von Veco aus VS  Nehmen wir DEIN Beispiel mit "Die Anlage erzeugt 2000 KWh und du verbrauchst die Hälfte selbst." einfach an, so zahlst Du HEUTE (und in diesem Thread geht es um Neuanschaffungen...) für die ca. 2kWp-Anlage kpl. (inkl. Montage und MwSt.) um 4000€ - das MWSt von ca. 640€ gibt Dir Fiskus gleich zurück und Rest kannst per AfA in 20 Jahren 'a 168€/a "absetzen", zuzüglich jährliche Betriebskosten (Zähler, Reparaturen, sogar "Verwaltungskosten"... etc...) von z.B. 50€/a, was zur Minderung von "zu versteuerndem Einkommen" von ca. 218€/a führt [...] Das ist generell so. Unabhängig von Eigenverbrauch oder Volleinspeisung. Deswegen würde ich die AfA hier auch komplett raus lassen. Das macht es übersichtlicher. Zitat von Veco aus VS  Weil 50% (lt. EV-Anteil im Beispiel) an EV anzurechnen ist, Dein "zu versteuernde Einkommen aus EV" erhöht sich nicht um 160€/a sondern nur um 160-109= 51€/a... bzw. bei 40%-Steursatz nur noch ESt von 20,40€/a ausmacht..[...] Wie oben geschrieben: AfA incl. Versicherung, Wartung usw. ändert sich durch den Eigenverbrauch überhaupt nicht. Entweder ich generiere positive Einkünfte durch den Verkauf des Stroms ans EVU oder ich kaufe mir den eben selbst ab. In diesem Fall für EUR 160.-. Ich bezahle mir selbst natürlich weniger als das EVU. Sonst könnte ich ja gleich voll einspeisen. Demzufolge verringert das etwas die positiven Einkünfte und die entsprechende Steuerlast. Im Gegenzug habe ich allerdings den Sch... mit der Umsatzsteuer (3,xx Ct/KWh) und die höheren Kosten für Zählermiete/-montage). Zitat von Veco aus VS  [...]Rechne ich jetzt mein EVU-Bezugpreis dagegen von HT=24,6ct/kWh, so habe ich EINSPARUNG von >21ct/kWh erzielt und damit deutlich mehr als ich für eingespeiste Strom bekommen könnte... (Tendenz steigend - bis 2020 soll Strompreis bis 35% steigen... - wenn man's glaubt).
Dafür verzichtest du auf die Einnahmen aus dem Verkauf des Stroms ans EVU. Zitat von Veco aus VS  Fazit: schon heute ist mir jede selbst verbrauchte kWh ca. 5,86ct wertvoller als eingespeiste kWh. Lassen wir die Zahl einfach mal so stehen. Wie hoch sind die zusätzlichen Zählermieten bei EV? Ich hab' ja geschrieben: Es geht um ein paar EUR rauf oder runter. Keine Beträge, die jemanden arm oder reich machen. Allerdings ist die Steuererklärung im Fall EV deutlich komplexer und sicher nicht Jedermanns Sache. ThomasGG
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| | Zeit:
03.09.2012 18:50:00 |
Zitat von ThomasGG  Dafür verzichtest du auf die Einnahmen aus dem Verkauf des Stroms ans EVU. In Grunde verstehen wir uns - die Steuererklärung im Fall EV ist deutlich komplexer und sicher nicht Jedermanns Sache... "Vergütungssätze" bzw. das EV nicht mehr bezuschust wird ist nicht ALLES... Mir liegt aber sehr daran, das PV-Neueinsteiger keine falsches Bild bekommen und PV-Einspeisung höher bewerten als EV... ;-)) Einnahmenverzicht (theoretisch, nach obige Rechnung ich könnte bei Volleinspeisung weitere 1000kWh verkaufen und nach Steuer ein Gewinn von weitere 76,40€ verbuchen) kann ich als Gegenargument nicht akzeptieren, weil ich dann gleichzeitig an EVU 1000kWh* 24,6ct/kWh für mein Verbrauch aus gleiche Tasche zahlen müsste = 264€. In der Bilanz habe ich danach (246€-76,40€=) 169,60€ weniger Geld in der Tasche, womit man genauso sehen kann, das jede kWh die ich einspeise statt EV- kompensierend verwende "kostet mich" sogar 16,96ct... bzw. wenn um 2020 das EVU-Strom bei +35% liegt (=32ct/kWh) werde mich jede "zu viel" eingespeiste kWh schon 24,4ct kosten, weil ich diese Strom dann bei EVU kaufen muss... Es ist noch mal Fakt: EIGENVERBRAUCH lohnt mehr als Einspeisung. Vielleicht sind das für unsere Grossverdiener-Mustermann " Keine Beträge, die jemanden arm oder reich machen", doch ich bin sicher das PV-Investition in EV-Kompensation gerade für Kleinverdiener und Rentner sehr interessant sind, wobei bei niedrigen persönlichem Steuersatz die Rendite auch entsprechend besser wird. .. Problem liegt nur daran, das man 50% EV-Anteil nur sehr schwer erreichen kann... und unter Umständen kostet weitere Investitionen im Haushalt, die man als "PV-Betriebskosten" (steurlich) nicht mehr betrachten kann... ;-)) mfg Veco aus VS
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