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03.07.2012 13:01:32 |
Hallo,
wir brauchen dringend Rat in folgender Angelegenheit: 1992 Sanierung des Hauses (Doppelhaushälfte), Einbau einer Vaillant-Gastherme sowie Fußbodenheizung (laut Rechnung sauerstoffdichtes System) und Plattenheizkörper. Juli 2011 Einbau einer neuen Junkers-Brennwerttherme,da die Therme aufgrund des Dachbodenausbaus verlegt werden mußte. Februar 2012 Therme zeigt Fehler an; Wärme kann nicht abgeführt werden-Junkers stellt Korrosion fest, Plattenwärmetauscher wird getauscht, Junkers empfiehlt außerdem Austausch des anderen Wärmetauschers (weiß nicht wie der genau heißt, sieht aus wie eine rundliche "Röhrenbombe") und den Komplettaustausch des Heizungswassers gegen salzarmes Wasser. Mein Heizungsbauer sagt, alles Quatsch, schüttet Ende März einen Heizungsschutz von Judo ins Fußbodensystem, spült Ende April durch und baut ein zusätzliches Ausdehnunsgefäß ein- vorsichtshalber. Ende Mai gleiche Fehlermeldung wie im Februar- das warme Wasser wird nicht mehr ausreichend warm, Heizung ist auf Sommerbetrieb, also aus. Letzte Woche waren Junkers und Monteur meines Heizungsbauers bei mir- wieder Korrosion des Plattenwärmetauschers. Dieses Mal wurde der andere WT mit gewechselt. Keiner weiß so richtig die Ursache der Korrosion, da unser Wasser weich (Härtegrad 6,3 dH), ph-Wert o.k. (8,09) und relativ salzarm (268 mikro S/cm) ist. Nun gibt es wohl 2 Möglichkeiten: ich beauftrage das Komplettablassen der Gesamtanlage inklusive Fußbodenheizung (was wohl eh nicht richtig möglich ist) und danach das Wiederbefüllen mit entsalztem Wasser. Dann muß man hoffen, dass Korrosion nicht wieder auftritt (weder Junkers noch mein Heizungsbauer sind sich sicher,dass es WIRKLICH funktioniert) oder es wird ein 2. Plattenwärmetauscher zur Systemabtrennung der Fußbodenheizung eingebaut.
Was empfehlen mir die Experten hier im Forum? Oder vielleicht etwas ganz anderes? (Ein Kollege meinte, gründliches Spülen des Fußbodenheizkreislaufes und Einbau eines Schmutzfilters zwischen Fußbodenkreislauf und Therme würden genügen...)Ich bin an einer Lösung interessiert, wo ich die nächsten Jahre Ruhe vor meiner Therme habe... Vielen Dank und viele Grüße von Sylvia
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03.07.2012 20:26:50 |
Hängt die Therme jetzt in Frostbereich? Grüße Löti
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03.07.2012 21:38:14 |
Zitat von Mond69  Was empfehlen mir die Experten hier im Forum? Oder vielleicht etwas ganz anderes? (Ein Kollege meinte, gründliches Spülen des Fußbodenheizkreislaufes und Einbau eines Schmutzfilters zwischen Fußbodenkreislauf und Therme würden genügen...)Ich bin an einer Lösung interessiert, wo ich die nächsten Jahre Ruhe vor meiner Therme habe... Vielen Dank und viele Grüße von Sylvia Moin Sylvia, eigentlich sollte es mit dem Spülen, Reinigen der gesamten Anlage und Behandeln des Heizungswassers wieder funktionieren. Das hätte man schon vor dem Einbau des Brennwertgerätes machen sollen. Alle anderen Maßnahmen beseitigen nicht die Ursachen des Problems. Aber das muss ein Fachmann vor Ort entscheiden, denn der muss auch die Gewährleistung übernehmen. Gruß Bruno |
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03.07.2012 23:23:41 |
Hallo Sylvia,
mich interessiert mal der typ der Junkers therme und des Wärmetauschers, sowie der werkstoff der Rohrleitungen. ebenso wäre gut zu wissen ob ihr warmwasser ebenfalls mit angeschlossen habt.
schöne grüsse chris
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04.07.2012 07:25:16 |
Hmm 1992 gabs eigentlich nur noch "sauerstoffdichtes" Rohr. Problematisch waren / sind Anlagen vor Bj 1988. Getauscht wurde der Platten-WT? Ist das etwa das Kombigerät ZWB 28-3? Platten-WT könne durch eingespülte Schmutzpartikel verstopfen - mit dem Ergebnis der Fehlermeldung. Am besten zunächst mal die Leitungen reinigen und dann salzarm befüllen - achtung, ph Wert kontrollieren, das Gerät hat einen Alu - Wärmetauscher
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04.07.2012 09:07:51 |
Zitat von muscheid  achtung, ph Wert kontrollieren, das Gerät hat einen Alu - Wärmetauscher ... und genau deswegen mein Hinweis, dass man so etwas nur vor Ort entscheiden kann.
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Verfasser: Pümpel-Schorse | Zeit:
08.07.2012 15:36:29 |
Wenn ich mich nicht verlesen habe, gehen immer die Wärmetauscher im Gerät kaputt....!
Warum wurde keine Systemtrennung eingebaut? Dann wäre es möglich, beide Kreise untersuchen zu können, woran es denn liegen kann, das die Korrosion überhaupt stattfindet.
Ungeachtet davon, sollte man bei FBH immer eine Systemtrennung einbauen, denn ob wirklich Diffusionsdichtes-Rohr verbaut wurde, weiß nur der Installateur^^
Ein weiterer Vorteil ist auch, bei manch schwierigen Reparaturen muss nich das komplette Heizungswasser runter.
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08.07.2012 16:06:26 |
Zitat von Pümpel-Schorse  Ein weiterer Vorteil ist auch, bei manch schwierigen Reparaturen muss nich das komplette Heizungswasser runter. Na, das ist ja ein super Argument. Es soll auch Hähne geben, die eine Wartung erleichtern, wenn man es nicht anders in den Griff bekommt :>))
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08.07.2012 16:50:12 |
Zitat von muscheid  achtung, ph Wert kontrollieren, das Gerät hat einen Alu - Wärmetauscher Das könnte das Problem sein. Laut Mond69 ist das Wasser leicht alkalisch. Und Aluminium geht gern in alkalischem Milieu in Lösung. fiete
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Verfasser: Pümpel-Schorse | Zeit:
08.07.2012 21:42:53 |
Zitat von OldBo  Zitat von Pümpel-Schorse  [...] Na, das ist ja ein super Argument. Es soll auch Hähne geben, die eine Wartung erleichtern, wenn man es nicht anders in den Griff bekommt :>)) Hehe ja :) Aber Gesetz dem fall, das die Gerätehähne nicht mehr gehen oder Schieber werden undicht (die kannste nur mit geschick wieder eindichten und iwann müssen auch die mal raus^^) und was es sonst noch so gibt. Eigentlich gehts mir auch nur um die systemtrennung, sowas sollte grundsätzlich eingebaut werden.
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