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04.07.2012 01:51:01 |
Ich wälze derzeit folgende Idee: Für meine geplante KWL will ich einen EWT (Erdwärmetauscher) im Garten versenken und überlege, da noch nen Grabenkollektor in slinky Verlegung dazu zulegen. Der Grabenkollektor soll meine Außenwandtemperierung über den Heizungskreislauf im Sommer etwas kühlen und im Winter, wenn möglich den Wasser betriebenen CPC VRK vor der Vereisung schützen. Randbedingungen: heftig isoliertes Haus, wer es sich im Detail antun will, siehe Reihenhaus-Sanierung-mit-Kuehlhauspaneelen-und-Fassadenheizung. Transmissionswärme(kühl)bedarf ~70W/K (fürs ganze Haus - ja), davon je zur Hälfte (35W/K) die beheizten(gekühlten) Wände nach außen, die andere Hälfte unbeheizte Flächen und Fenster. sinniger Weise sollte die KWL im Sommer die überschüssige Wärme der unbeheizten Flächen und Fenster abführen, also ca. 35W/K und der Grabenkollie die restlichen 35W/K. Rein rechnerisch bedeutet das eine Abkühlung des Heiz-/ Kühlwassers um 0,06°K bei umlaufenden 500l/h je°K, bzw bei 100l/h 0,3K/K (im Grabenkollektorkreis) Für die KWL ist eine Paul mit FRG (Feuchterückgewinnung) derzeit im Fokus, durch die Feuchterückgewinnung ist im Winter ein Wirkungsgrad von 100% zu erwarten, im Sommer wird WRG/FRG im Bypass betrieben. Mein Wohlfühlklima liegt bei 23°C im WoZi und Bäder, und 20°C im Schlafzimmern und allen anderen Räumen, somit ist für die Kühlleistung dann 20°C Innentemperatur erst mal zielführend. Extreme max. Temperatur dürfte in Köln 35°C sein, macht ein Delta von 15°K. Somit wäre eine maximale Kühlleistung für den EWT wie auch für den Slinky-Erdkollektor von jeweils 15 * 35W = 525W für den Transmissionswärmeeintrag gefordert. Dazu kommen noch max ca. 400W elektrische Gewinne für den EWT, sowie personenbedingte Gewinne - setze ich mal max mit 400W für 4 Personen an, ebenfalls erst mal für den EWT, solare Gewinne vernachlässige ich, da automatische Verschattung durch Rollladen (bzw verrechne ich mit der Nichtanwesenheit der 4 Personen...). Praktische Erfahrung ohne Lüftung in einer warmen Woche bis 30°C im unbewohnten Haus, 200W elektrische Gewinne, 0W innere Gewinne durch Personen, automatische Verschattung der Fenster durch Rollladen: in 5 Tagen ein Temperaturanstieg von 2,5K entspricht 14kWh/Tag = 583W, somit sollten folgende Annahmen auch Extremsituationen abdecken. Zählen wir mal die Kühlleistung für die Auslegung zusammen: EWT 525 + 400 + 400 = 1325W (im Extrem) EK 525W (im Extrem) Natürlich kann ich die Wärmemengen auch umlasten, dass bei der Extremtemperatur die Wände mithelfen und beide Systeme von den 1850W abzuführender Wärme z.B. jeweils 925W übernehmen. Ich erwarte sowieso, dass sich dieses System weitestgehend selbst gegeneinander ausregeln wird. Die beheizten/gekühlten Wände haben eine Speicherkapazität von 28kWh/K - Trägheit der inneren Wände 2,1h, meine Isolierung gibt bei einem Temperatursprung von 20°C gerade mal 0,1°C weiter (eben die 35W/K verteilt auf 180m² Wandfläche LOL) Die zweite Aufgabe des Slinky Kollektors ist wahrscheinlich heftiger (??? wirklich ???), er soll im Winter die mit Wasser betriebenen CPC VRK Kollies bei Bedarf mit "Wärme" beliefern, damit diese nicht einfrieren. Extremanforderung hier: bei - 20°C (nie gewesen in den letzten 20 Jahren in Köln) 8°C Vorlauf und 3°C Rücklauf aus den 20m² CPC VRK: 450W "Wärmeleistung" Meine Fragen an die Spezialisten für EWT und Slinky (Standort Köln, windgeschützte Lage, fetter, wenig wasserdurchlässiger, aber wasseraufnehmender Lehmboden): EWT Auslegung: Wieviel Kühlleistung bei welcher Durchströmung (z.B. 100m³/h) würde ein EWT in Tichelmannschaltung 4x10m DN100 + ca. 20m DN200 Zu- und Abgang, Rohrabstände 1,0m, 2,0m tief bringen (Die Oberfläche liegt weitestgehend im Schatten - neben der Giebelwand 18°NNW). Ist diese Auslegung zielführend oder wie besser? Slinky EK: Würde ich quasi mitverlegen, welcher Rohrdurchmesser? welche Länge wäre zielführend? Die verfügbare Fläche für beide Systeme ist ca. 12-13m x 6m. Verlegung z.B Durchmesser 50cm senkrecht, -2,0m bis -1,5m mit dem EWT ?? ebenfalls Tichelmann oder gerade durch ?? Hinweis für die "Wärmelieferung" an den CPC bei -20°C: ab ca. 40W globaler Einstrahlung und 3°C/8°C RL/VL benötigt der CPC VRK keine Beheizung mehr, da sich durch die Einstrahlung bei 20m² Appertur ein Überschuss von 68W ergibt. Zusatzfrage: wenn ich statt CPC VRK und Saisonspeicher eine W/W Wärmepumpe einsetzen wöllte, gefordert 2,45kW Heizleistung, Heizlast ~2000 kWh/a (bei 23/20°C) zuzüglich 7,5kWh/Tag für WW 10/50°C Heizgrenze 10°C, würde der Slinkykollektor diesen Wärmeentzug auch bedienen??? Ich gehe mal grob von COP 3 und 800W el aus... Bis jetzt habe ich mir für diese Aufgabenstellung noch keine eigenen Excel-Berechnungen zusammengestellt - wenn ich mit dieser Auslegung satt auf der sicheren Seite bin, könnte ich mir solches ersparen. LG Jogi
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04.07.2012 07:51:37 |
Hallo Jogi, lade dir das Programm PHLuft vom Passivhausinstitut, ggf. zusätzlich Auslegesoftware von Rehau Awadukt. Du musst selbst schauen, was die beiden für Kühlung im Registermodus liefern; bin unterwegs u. habe keinen Zugriff. Heizleistung von slinky Grabenkollektor - da gibt es doch unsere Spezialisten Bernd u. Frank. Kollektor frostfreihalten mit Grabenkollektor - cool! Mach doch mal eine Simulation (monatsspezifisch) zur Abschätzung wie der Bruttowärmebedarf in den Monaten November, Dezember, Januar und Februar ist. Viele Grüße, Claus
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04.07.2012 11:29:26 |
Nachtrag Jogi, auf den 12m x 6m würde ich an deiner Stelle kompromissloser vorgehen und einen Erdwärmekorb (siehe Betatherm Maxi http://www.betatherm.de/uploads/tx_sbdownloader/Handbuch_EWK_01.pdf ) so tief einbauen, wie das gerade eben möglich ist. Wenn du nochmal was mit Wärmepumpe machen willst 2 Körbe. Das ist dann ein "Quasi- Grabenkollektor" in der Tiefe. Überdeckung ≥ 2m, d.h. Erschließung 2m bis ca. 5m Tiefe. Jojo hat so Körbe auch selber gebastelt und in dieser Art eingebaut. Den Kollektor würde ich für die Frostfreihaltung der KWL (also Sole-EWT) und der Kollektoren verwenden. Wenn du ein Paul Novus mit Feuchterückgewinnung nimmst, ist die Frostfreihaltung ja eh nicht das Thema und du kannst die Betriebsdauer frei minimieren und variieren. Das ist ideal. WW-WP am Oberflächenkollektor - Risiko³. Unmöglich ist es wahrscheinlich nicht, aber der Aufwand für die Flächenerschließung steht doch in keinem Verhältnis zu einer Bohrung. Reinwassersonde bei Heizlast von 3kW ist nicht so das Problem. Wenn du doch in die Richtung gehen willst (bitte nicht, versuche doch die ST-Variante) dann bedenke, dass die (enorme) Leistung der WP bei deinem Betriebspunkt berücksichtigt werden muss. Viele Grüße Claus
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04.07.2012 11:39:03 |
@Bernd, Frank, habt Ihr eine Meinung zum HE-Rohr von Betatherm? Bei ganz niedrigem Bedarf besteht ja das Problem, dass die Hilfsenergie für turbulente Strömung ins Gewicht fällt. Viele Grüße, Claus
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05.07.2012 00:31:00 |
Zitat von claus2  @Bernd, Frank, habt Ihr eine Meinung zum HE-Rohr von Betatherm? Bei ganz niedrigem Bedarf besteht ja das Problem, dass die Hilfsenergie für turbulente Strömung ins Gewicht fällt. Viele Grüße, Claus Hallo Claus, da hast du ja was ausgegraben. Dieses Rohr von Betatherm folgt in etwa der Wirbeltheorie von Schauenberger, die bis heute nicht in die Physik aufgenommen wurde, weil sich durch die Einführung der Wirbeltheorie ne ganze Menge Konstanten verschieben würde - und davor haben unsere Prof's wohl alle Angst. Umso schöner, dass sich eine Firma einfach drüber wegsetzt und die Wirbeltheorie anwendet. Jetzt wäre es schön, noch herauszubekommen, ob dieser innere Gestaltung bei niedrigen, laminaren Strömungsgeschwindigkeiten <2m/sec zu deutlich geringeren Druckverlusten führt - das ist die Theorie von Schauenberger. Aus dem PDF lässt sich herauslesen, dass mit dem Betathermrohr bei 1800 Volllastentnahmestunden / anno 75 m -> 0,7 - 1,0 kW 150 m -> 1,1 - 1,5 kW 200 m -> 1,6 - 2,0 kW entnehmen lassen somit würden mir 200m auch noch für ne Wärmepumpe mit 2,5kW max Heizleistung locker reichen. mercie für den Link zum Erdwärmekorb. Der Erdwärmekorb ist zwar nett, klaut mir jedoch zu viel Fläche, die ich ja auch noch für den EWT nutzen will. Da verteile ich eher in 2,5m Tiefe auf ca 60m² slinky oder sogar gerade aus die 200m (oder 2 Tichelmann - parallel 400m) Betathermrohre (mögliche Entnahme 2,0kW/200m, max Kühl-Bedarf bei AT35°C 0,535kW, max Wärmebedarf bei -20°C: 450W für VRK, in 2,5m Tiefe wohl immer > 1°C, Vereisungsgefahr gegen Null, bzw WW WP max. 2,5kW nach WP) , fülle ca. 50cm auf und verlege meinen EWT, der dann auch deutlich überdimensioniert ist (Auslegung auf 0,5 Luftwechsel des Gebäudevolumens 200m³/h, Betrieb gemäß Belegung des Gebäudes mit 1 Person, 40-50 m²/h) Grobe Abschätzung des Wärmebedarfs: Nov: 16h 0W/m² Einstrahlung, AT 0°C VL 8°C, RL 3°C 16 x 85W = 1366W/Tag -> 30Tage ~40kW/Nov DEZ: 18h 0W/m² Einstrahlung, AT -3°C VL 8°C, RL 3°C 18 x 135W = 2152W/Tag -> 31Tage ~67kW/Dez Jan: 18h 0W/m² Einstrahlung, AT -3°C VL 8°C, RL 3°C 18 x 135W = 2152W/Tag -> 31Tage ~67kW/Jan Feb: 16h 0W/m² Einstrahlung, AT 0°C VL 8°C, RL 3°C 16 x 85W = 1366W/Tag -> 28Tage ~38kW/Feb Mrz: 16h 0W/m² Einstrahlung, AT 2°C VL 8°C, RL 3°C 16 x 54W = 858W/Tag -> 31Tage ~27kW/Mrz macht in der Heizzeit eine Entzugsleistung von ~240kW/während der Heizperiode, das sind 630W/Tag (nicht dauernd...) der Bedarf (VRK "beheizen") besteht 2540h, was einer stündlichen durchschnittlichen Entzugsleistung von 95W entspricht OK, das sind jetzt tageweise gemittelte Werte, es kann ja auch mal -15°C haben und dann sind ca 350W für 18h gefordert, aber auch das sollte eine 2,5m tief eingebaute WW EWT-Anlage, die 4kW (400m) liefern kann, nicht wirklich in Bedrängnis bringen. Ich bin kein Freund von, etwas haarscharf grade mal so passend zu rechnen, und 5 oder 10 Jahre später mit immensem Aufwand wg temporärer Klimaänderung für viel Geld nachbessern zu müssen. Das Loch muss ich eh buddeln, da hinein 200m oder 400m Rohr rein zu legen, macht den Kohl nicht fett, aber mit 400m ganz auf der sicheren Seite zu sein, verhindert ganz bestimmt nicht abschätzbare Zusatzkosten. Deine/Eure Einschätzung ??? PH Luft hab ich irgendwo, Rehau sehe ich nach, werde ich morgen abend mal angehen. -> Hoffte eigentlich, dass sich die beiden, Bernd u. Frank hier mal einklinken.. Für heute genug Mercie LG Jogi
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05.07.2012 11:02:09 |
Hallo Jogi, dieser Schauenberger ist/war ja dubios. Namen hat mir erst mal gar nichts gesagt. Egal. Ob die Riffelung was bringt? Ausprobieren. Betatherm ist aus meiner Sicht auf eine Firma, die keinen Blödsinn auf den Markt bringt. Zu deinen Überlegungen mehr die Fläche zu erschließen: wie im Forum schon oft angesprochen ist Fläche gar kein Fehler und der Korb an sich eine Notlösung, die der Realität auf der Baustelle geschuldet ist. Wenn wirklich in die Tiefe, d.h. deutlich unter 2m sind tiefe Löcher halt die einfachste Möglichkeit. Gibt es einen Grund, warum du unbedingt einen (Luft)-EWT realisieren willst. Ich habe selbst einen, bin aber der Meinung, dass in deinem Sonderfall ein Sole-EWT mehr Sinn macht. Primär ist jeder EWT (gleich welcher Bauart) eine Komfortsache. Energetisch bringt das gaanz wenig, weil es ja eine Kaskade ist. Der Wärmerückgewinngrad deiner KWL sinkt ja um so stärker, je höher die Außenlufttemperatur. Die Auslegung auf Frostfreiheit reicht doch völlig. Bei dir gilt das ja noch viel mehr, weil durch den Saisonalspeicher eine ausgezeichnete JAZ realisieren wird. Ich würde an deiner Stelle also ein (oder meinetwegen 2 Körbe) für beides verwenden KWL und Kollektoren. Viele Grüße, Claus
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| | Zeit:
05.07.2012 11:21:50 |
Im Prinzip kann ich zu all diesen Dingen etwas sagen und auch auslegen. Mir fehlt hier aber noch der Durchblick, wozu das alles gut sein soll. CPC über Grabenkolli frostfrei halten. Hmm, die Leistung ist läppisch und keine Kunst, ein Rohr reicht. Das Problem ist die Temperaturanforderung von >8°. Dafür muß man mindestens auf 5m Tiefe gehen, sonst wird das nichts. Der Aufwand steht m.E. in überhaupt keinem Verhältnis zum Nutzen. Wieso nicht einfach Frostschutz in die Kollektoren?
Kühlleistung über einen EWT erbringen ist auch so ein Ding. Hab das spaßeshalber mal durchgespielt. Selbst wenn du 500m EWT in 4m Tiefe versenkst bringt das lächerlich wenig an Kühlung. Das würd ich echt nicht machen.
Das Riffelrohr ist nicht uninteressant, brauchen wir aber nicht. Das hat auch nichts mit Schauberger zu tun. Turbulente Strömung schaffen wir locker jederzeit auch ohne Riffel. Wenn ich die Riffel ohne Aufpreis kriege nehme ich mir das mit, ansonsten gehts auch sehr gut ohne. Der Gewinn an Druckverlust ist überschaubar, macht den Kohl auch nicht fett.
Grüße Frank
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| | Zeit:
05.07.2012 12:21:05 |
Hallo Frank, da ich selbst einen Saisonalspeicher auf lange Sicht nicht ganz abgeschrieben habe (außer Haus, Vakuumdämmung, Größenordnung 70m³) sind mir ein paar Überlegungen von Jogi nicht so fremd. Jedenfalls würde ich, wenn ich schon so einen Riesenpuffer eingrabe über ein weiteres Loch für einen Erdwärmekorb nicht mehr nachdenken. Anständiger Bagger und gut ist.
Es freut mich natürlich, dass du auch sagst, Tiefe, Tiefe. Ich hatte zunächst mal an so mitteltiefe Spiralkollektoren (wie Bachner Energiesäule) gedacht, als ich die Temperaturwerte gelesen habe.
Dir ist ja eh klar, egal ob Solarkollektoren oder Erdwärme, der Verzicht auf Glykol ist gut für Widerstand u. Wärmekapazität. Glycolfrei hat halt auch noch Vorteile bzgl. Stagnation. Letzteres sollte bei Jogi ohne Relevanz sein, wenn er sich mal durchringen kann, mit 40m³ Puffer zu arbeiten ;-). Zur Kühlung kann ich nichts sagen. Den Bedarf sehe ich auch nicht. Aus Interesse - wie sind denn eigentlich die Praxiswerte für den Leistungsbedarf typischer Hocheffizenzpumpen bei der 2*300 Standardauslegung u. gerade noch Turbulenz? Das interessiert mich in Hinblick auf Sole-EWT (bei 1*300). 5W fände ich ok. Viele Grüße und Danke schon mal, Claus
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| | Zeit:
05.07.2012 20:01:20 |
Zitat von claus2  Hallo Jogi, dieser Schauenberger ist/war ja dubios. Namen hat mir erst mal gar nichts gesagt. Egal. Ob die Riffelung was bringt? Ausprobieren. Betatherm ist aus meiner Sicht auf eine Firma, die keinen Blödsinn auf den Markt bringt. Zu deinen Überlegungen mehr die Fläche zu[...] Hallo Claus, (Schauenberger wurde dubios gemacht - a la Bildzeitung... die allermeisten haben gar nicht verstanden, was er gemacht hat, aber lassen wir das.. ist jetzt erst mal nicht das Thema hier) Wie schon gesagt, der Korb nimmt mir zu viel Fläche weg, also 400m in die Fläche. Mein Ziel ist am Ende aller Aktionen zu 100% solar heizen und WW, eventuell sogar auch keinen Strom mehr zu beziehen... Durch EWT und Feuchterückgewinnung bekomme ich in der kühleren Zeit einen Wärmerückgewinnungsgrad des gesamten Systems von 100% hin, und brauche keinen Vereisungsschutz und keinen WT zur Wiederaufheizung in der Lüftungsanlage. Dabei ist der Wärmerückgewinnungsgrad der KWL allein erst mal gar nicht interessant, sondern der Wärmerückgewinnungsgrad des gesamten Systems. Grobes Beispiel ohne EWT und FRG schicke ich 20°C raus und bekomme z.B. 18,5°C zurück, mit EWT 19,5° zurück, mit EWT und FRG 20,1°C zurück. Das bedeutet, dass ich keine Energie für die Lüftung im Winter speichern muss - das sind derzeit rechnerisch noch 4000kWh/a Wärmeverluste, die ich zu 100% mittels dieser Konstruktion einsparen kann. Derzeit bin ich bei ca 2000kWh/a Transmissionsverlusten und 4000kWh/a Lüftungsverlusten und (für 4 Personen) 2000kWh/a WW. Nach meinen Berechnungen hebt sich der Mehrbedarf für WW/Person und die weniger innere Gewinne durch Anwesenheit/Person in etwa auf. Die Außenwandheizung wird derzeit angeschlossen, das könnte sich noch etwas mindernd auswirken - aber die Verbräuche deuten auf etwa 8000kWh/a Gas hin, und das bei einem unangepassten 16kW Gaskessel. Seit Anfang Mai hatte ich außer zum Kochen keinen Gasverbrauch mehr - da hat die 10m² lausige FK (72° West) Anlage mein Duschwasser hin bekommen (incl. Legionellenschutz >60°C). Der EWT ist auch teilweise für die Kühlung im Sommer zuständig. Über nur Sole muss ich wohl mal nachdenken, ob das thermisch geht, insbesondere wg. Kühlung. Allerdings hätte ich dann meinen Bakterien- Viren etc. Schutz auch los - will ich das ???. Ich würde silberbeschichtete EWT Rohre benutzen, die eine Keimfreiheit garantieren - nutze kolloidales Silber seit einiger Zeit (>3J) selber und war seither nicht mehr krank!! Ich weiß somit aus eigener Erfahrung, dass Silber funkzt. Nebenbei forschen diverse Unis diesbezüglich für diverse Anwendungen. LG jogi
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| | Zeit:
05.07.2012 22:12:15 |
Zitat von fdl1409  Im Prinzip kann ich zu all diesen Dingen etwas sagen und auch auslegen. Mir fehlt hier aber noch der Durchblick, wozu das alles gut sein soll. CPC über Grabenkolli frostfrei halten. Hmm, die Leistung ist läppisch und keine Kunst, ein Rohr reicht. Das Problem ist die Temperaturanforderung von >8°.[...] Hallo Frank, angekommen, freut mich ;-) Ich versuche eigentlich mit meinen Beiträgen schon umfassend detailliert anzugeben, worum es geht und die diversen Randbedingungen mit zu liefern. Ich lese hier ziemlich viel mit und kenne einiges an Antworten. Ok, du kennst mein Projekt und die Hintergründe noch nicht. Sehr kurz - entweder in ne private RV oder in ein 0-Energiehaus investieren, um den Geldbedarf gering zu halten - mein Ergebnis ist - das 0 Energiehaus ist in 13 Jahren die bessere Lösung, danach würde ich mit den Erträgen der RV die Energiekosten bei nur 3% Preissteigerung nicht mehr decken können. jetzt zum Thema: Bei den Kollies waren die 8°C/3°C nur mal eine Annahme, um den Energiebedarf überhaupt zu rechnen. Das funktioniert auch noch mit 5°C/3°C oder 4°C/2°C und entsprechend weniger Verlusten des CPC VRK. Einzige Bedingung ist, dass das System im +Grad Bereich bleibt. Im absoluten Notfall kann ich die Warmhaltung der CPC VRK auch aus meinem geplanten Saisonspeicher decken (Backup Lösung bei Versagen der Solepumpe), da ich tagsüber direkt in den Niedrigsttemperaturheizkreislauf einspeise und diese Schaltung auch für die Frostfreihaltung der Kollies nutzen kann. Wieso nicht Glykol... Zum Einen, weil der Solarkreis und mein Heizkamin über den gleichen WT den Saisonspeicher bedienen, da die Oberflächentemperaturen am Heizkamin-WT deutlich hoch sind, würde ich mir das Glykol regelrecht verbrennen - geht also nicht. zum Anderen, weil Glykol einfach nur laufende Kosten und ggf auch Probleme verursacht und zudem ca 2,5 mal so große Wärmetauscher braucht - das ginge mit dem Kaminofen überhaupt nicht mehr sinnvoll. Kühlleistung: Da habe ich einen absoluten Extremfall beschrieben, 35°C habe ich in Köln in den letzten 20 Jahren ein oder zweimal erlebt und das nur für ein paar Stunden - schon Temperaturen über 30°C (also die Hälfte der Kühlleistung) kommen nur selten und nur für wenige Stunden vor. Somit ist die Angabe, die inneren und Einstrahlungsgewinne von erfahrungsgemäß 583W Wärme über den EWT im Tagesmittel abzuführen die eigentliche Aufgabe. Muss ich jetzt doch noch selbst von Hand mit Excel rechnen, dazu braucht es ganz bestimmt keine 500m DN200 EWT 5m tief versenkt ??? Um die Wärme aus dem Haus zu bekommen habe ich an den Wochenenden ein paar Stunden abends von Hand über die Fenster lüften müssen (nicht während der Schlafenszeit 24 - 8Uhr). Vielleicht liest du dir noch mal meinen ersten Beitrag genau durch, da geht es um Extremauslegung, Transmissionsverluste bzw. - gewinne sind für das ganze Haus <70W/K. Mein Bestreben ist, wenn ich schon buddle, soviel EWT rein zu legen, dass ich auch in Extremsituationen nicht den Komfortbereich (>25°C) verlasse, 20m mehr oder weniger Rohre in ner Tichelmannschaltung machen die Gesamtkosten nicht wirklich fett und verursachen keine Folgekosten, sie verringern sie eher (wg weniger Druckverlust ??) Riffelrohr: erst mal ist das kein Riffelrohr, sondern diese Geometrie verursacht einen "Strudel", also eine Rotationsbewegung des Wassers im Rohr. Das ist nach klassischer Physik eine turbulente Strömung - soweit ok. Nebeneffekt ist jedoch, nach der nachgewiesenen Theorie von Schauenberger, dass die Druckverluste deutlich geringer sind. (Nachgewiesen, weil es am Oberlauf des Rheins 2 Kraftwerke gibt, die dieses Prinzip seit mehreren Jahrzehnten beweisen) LG jogi
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| | Zeit:
06.07.2012 10:35:12 |
Hallo Jogi,
über Sole-EWT u. EWT wurde ja bestimmt schon so viel diskutiert wie über Flach- u. VR-Kollektoren. Jeder wie er mag. Ich habe selbst einen EWT (nämliches Rehau-Rohr DN250). Beim normalen EWT ist die Verlegung anspruchsvoll, damit das Gefälle schön gleichmäßig verbleibt und das auch noch in 30 Jahren. Jede Kontrolle läuft auf Spezialequipment (Roboterkamera) hinaus. Mit deinem beruflichen Background vielleicht aber gar kein Problem. Sole-EWT kann bakteriell ein Nachteil sein. Ein Urteil würde ich mir da nicht erlauben. Ich denke, dass ein individuell gebauter Sole-EWT eher die bessere Lösung ist. Es ist viel einfacher größere Tiefe zu erschließen. Gerade im Februar führt ja ein EWT tagsüber mitunter zur Kühlung. Die Pumpen sind heute so viel effizienter, dass die AZ eines Sole-EWT nicht mehr so schlecht sein muss. Mit einer Individualregelung für die Solaranlage lässt sich der Sole-EWT auch noch regeln, sodass nicht unnötig Strom verbraten wird.
Aus eigener Erfahrung würde ich den Wirkungsgrad der KWL (m.FRG) wesentlich(!) geringer einschätzen. Die Herstellerangaben betreffen punktuelle Betriebspunkte, die mit der Realität speziell bei Verwendung eines EWT nicht so viel zu tun haben. Tipp einer erfahrenen PH-Planerin, den ich dir hier weitergebe: auf den effektiven Wärmebereitstellungsgrad laut Hersteller einen Praxisabschlag von 6-8% im Excel-Berechnungsblatt PHPP vorzunehmen (so plant man "echte" Passivhäuser...) Du kannst dich auch gerne mal mit den Leuten von Paul unterhalten. Das ist kann durchaus sehr aufschlussreich sein.
Viele Grüße, Claus
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| | Zeit:
08.07.2012 18:20:24 |
Zitat von claus2  Hallo Jogi,
über Sole-EWT u. EWT wurde ja bestimmt schon so viel diskutiert wie über Flach- u. VR-Kollektoren. Jeder wie er mag. Ich habe selbst einen EWT (nämliches Rehau-Rohr DN250). Beim normalen EWT ist die Verlegung anspruchsvoll, damit das Gefälle schön gleichmäßig verbleibt und[...] Seh grade, was ich gestern geschrieben habe, ist verschwunden. Muss jetzt erst mal nach Bremen, dann mach ich nen 2ten Anlauf, wenn ich nicht zu müde bin. jogi
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| | Zeit:
08.07.2012 23:14:45 |
Zitat von claus2  Hallo Jogi,
über Sole-EWT u. EWT wurde ja bestimmt schon so viel diskutiert wie über Flach- u. VR-Kollektoren. Jeder wie er mag. Ich habe selbst einen EWT (nämliches Rehau-Rohr DN250). Beim normalen EWT ist die Verlegung anspruchsvoll, damit das Gefälle schön gleichmäßig verbleibt und[...] Hallo Claus, Ok, 2ter Anlauf. Ich werde beides einbauen, das Loch muss ja eh gebuddelt werden. So bei -2,5m den Sole EWT. Der Luft-EWT geht bei -2,2m ins Gebäude und steigt dann über die ca. 50m um 1m an. Nachdem Tichelmann nach meinen bisherigen Berechnungen eher kontraproduktiv ist, muss ich aber nochmal nachrechnen, eher geradeaus. Der Sole-EWT wird kräftig überdimensioniert, hab so 2 x 300m slinky vor, was für 6kW WP reicht - habe eine max Heizbeleistung von 2,76kW, wenn die KWL auf 0,5Luftwechsel (215m³/h) läuft (ohne EWT). Der Heizbedarf für die KWL bei 0,5 LW sind 455kWH/a und dürfte sich mit EWT ca. halbieren. bei 0,2LW, was ca 90m³/h sind (reicht für 3 Personen), reduziert sich der Wärmebedarf ohne EWT auf 175kWh/a, mit EWT auf ungefähr 70kWh/a. Im Vergleich zur Fensterlüftung, die bei 0,5LW 5829kWh/a und bei 0,2LW 2067kWh/a Wärme verbraucht, lohnt sich KWL mit/ohne EWT bei mir auf jeden Fall. Alle Berechnungen mit U-Wert.net lg jogi
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| | Zeit:
11.07.2012 12:00:43 |
Hallo Joji, leg' ruhig los. Luft-EWT ist meiner Meinung nach kein Fehler. Ich bin mit meinem auch sehr zufrieden. Im letzten Jahr hat der bei -22°C auch noch +2°C gebracht (60m, D=250, Tiefe ca. -1m bis -2.3). Einen EWT an sich (gleich ob Sole oder Luft) würde ich immer vorsehen. Das ist auch eine Komfortsache. 2*300 Grabenkollektor ist natürlich schön. Bei mir illusorisch, weil "feinster" supertrockener Schotter. Viele Grüße, Claus
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| | Zeit:
12.07.2012 00:38:24 |
Zitat von claus2  Hallo Joji, leg' ruhig los. Luft-EWT ist meiner Meinung nach kein Fehler. Ich bin mit meinem auch sehr zufrieden. Im letzten Jahr hat der bei -22°C auch noch +2°C gebracht (60m, D=250, Tiefe ca. -1m bis -2,3m). Einen EWT an sich (gleich ob Sole oder Luft) würde ich immer vorsehen. [...] Hallo Claus, das ist doch ne Aussage, EWT 60m/250mm bei -22°C 20K Gewinn (bei welcher Luftmenge?) und das bei schwierigen Bedingungen weil "feinster" supertrockener Schotter. Leider fehlen mir noch Antworten auf meine Fragen: hab das grade mal in Excel skiziert: Erde ist ziemlich lehmig fett feucht und nördlich des Hauses(viel Schatten) welche Entnahmeleistungen gehen da ca. theoretisch je System? wie groß muss man die gegenseitige Beeinflussung einschätzen? LG jogi
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| | Zeit:
12.07.2012 11:30:15 |
Hallo Jogi,
die Luftmenge ist bei uns variabel, weil CO2-Sensor im Abluftkanal (genauer gesagt ein Siemens Symaro CO2/VOC). Bei den 4 Personen läuft das auf im Mittel auf etwa 120m³/h hinaus. Unser EWT ist selbstverständlich ordentlich eingesandet. Die Rohre würden es zwar aushalten, aber der Wärmeleitung wäre im reinen Schotter eine Katastrophe. Etwas besser geeignetes Erdmaterial aus den oberen Schichten wurde auch noch eingebaut (ca. 30cm). Rest dann staubtrockener Schotter. Ein Kompromiss eben ;-)
Was ich bei dir anders machen würde: Gelände musst du ja für den (Mäander-)EWT eh "freilegen". Ich würde ausbaggern, sodass ein eine Baugrube von etwa 2x10m auf Höhe -2m entsteht; abgeschrägte Seiten etwa 45°. In diese Baugrube dann noch zwei Gräben ziehen und die Slinkies senkrecht hinein (d.h. dann Erschließung der Tiefe -2m bis ca. -3.2 m), wenn es unbedingt ein Slinkie-Kollektor sein muss. Anschließend verfüllen und dann oberhalb den (Luft)EWT. Bitte sehr gut verdichten, sodass die Rohre nicht absinken können. Die Stunde mit der Rüttelplatte ist sehr gut angelegt. Allerdings würde ich persönlich wie oben geschrieben eben keinen Slinkie Kollektor unter den Voraussetzungen nehmen, sondern auf Körbe setzen. Die Betathermempfehlungen für die Mindestabstände können dir ja egal sein, da du auch mit Wärmepumpe weit von den Limits entfernt bist. Eng sitzende Körbe sind doch nichts anderes als ein "Tiefengraben". Wenn das Gelände wie oben angedacht freigelegt ist, könnte man auch mit einem kleinen Bagger (der dann aber in die Baugrube muss) noch einmal gut 2m nach unten. Immerhin würdest du dann den Bereich -4m bis -2m erschließen. Wenn ernsthaft eine Wärmepumpe hinein soll, gleich drei Körbe. Die beeinflussen sich zwar gegenseitig, aber bei dem niedrigen Entzug, was soll's. Wenn du mit etwas größerem Gerät in den Garten kommst, dann kannst du natürlich auch über kombinierte Erstellung der Löcher und der Baugrube ("alles von oben") nachdenken. Wenn ein Loch (-5m) fertig ist, Korb hinein und gleich wieder auf -2m verfüllen. Rückwärts weiter, nächster Korb. Die ganze Sache steht und fällt meiner Meinung nach mit der Lagerung des Aushubs. Bei so engen Verhältnissen wie bei dir ist das eine echte Tüftelei.
Vielleicht geht bei dir ja auch eine Variante WW-WP mit primärer Quelle Saisonalspeicher (unterer Bereich) und sekundär (umschaltbar) Reinwasserkollie (3 Körbe, Enteisung Solarkollies mit Saisonalpuffer). Ich kann natürlich nicht sagen, wie flexibel Ebistsch beim 2Max-Puffer bzgl. der Schichtensäule ist. Deinen Heizkamin könntest du dann aber verschenken und dir auch die Kaminkehrerkosten sparen.
Viele Grüße, Claus
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| | Zeit:
12.07.2012 20:47:06 |
Zitat von claus2  Hallo Jogi,
die Luftmenge ist bei uns variabel, weil CO2-Sensor im Abluftkanal (genauer gesagt ein Siemens Symaro CO2/VOC). Bei den 4 Personen läuft das auf im Mittel auf etwa 120m³/h hinaus. Unser EWT ist selbstverständlich ordentlich eingesandet. Die Rohre würden es zwar aushalten,[...] Hallo Claus, da scheint dein EWT trotz widriger Umstände ja wirklich ordentlich zu funktionieren. wird wohl eher ca 4 x 15m in 2 Etappen, erst den rechten Teil s.o., dann den verfüllen, danach den linken Teil. (sonst weiß ich nicht, wohin mit der vielen Erde.) Nach all den Artikeln bezüglich slinky und auch Studium von Infos und wissenschaftlichen Studien drüber (eher in englisch), bin ich überzeugt, dass das ne wirklich sinnvolle Lösung ist, wenn man kein riesiges Grundstück hat. Den slinky senkrecht zu stellen hat Vor- und Nachteile. Weiter unten und senkrecht hat er mehr Volumen drum rum, aus dem er Wärme abziehen kann, allerdings ist in der Tiefe die Nachlieferung von Wärme von der Oberfläche geringer. Das Problem dürfte sich durch den EWT jedoch relativieren, da ich mit dem im Sommer ja auch Wärme einbringe. So senkrecht gestellt nimmt der slinky auch wesentlich weniger Wärme vom EWT weg - senkrecht dürfte die bessere Lösung sein - mercie, ist ne gute Idee. Bei meinem Wärmebedarf reichen 2 Kreise allemal, wenn die KWL mit EWT in Betrieb ist - bei Belegung mit 4 Personen komme ich lässig mit 4000kWh/a aus (Heizung und WW)davon 2/3 des Jahres rein solar WW. 2 Körbe würden immer reichen - von der Entzugsleistung, die ich maximal brauche, würde wahrscheinlich ein Korb reichen - ob sich das allerdings gegenüber dem senkrechten slinky rechnet (für den Korb wollen die ja auch Geld), denke eher nicht. Bagger brauche ich so oder so, den kleinen Raupenbagger bringe ich immer rein, nen großen Radbagger eher nicht über den aufgeschütteten Aushub. Mein Kamin bleibt, weil erstens mag ich den Kamin, weil er ne ganz besondere Stimmung verbreitet, und als back up (wirklich nur absolutes Notsystem...), wenn das Hauptheizsystem ausfällt. Bisher war mein Ziel, (abgesehen vom Notkamin) nur ein Heizsystem -> ST + Saisonspeicher zu haben. Grund: jedes weitere System verursacht zusätzliche laufende Unterhaltungs-/Wartungs- und Energiekosten. Der größte Knackpunkt ist der Ebitschspeicher (incl. aller Technik), weil im Grunde vielleicht doch zu teuer - allerdings, egal, wie groß ansonsten ein Speicher wird, brauche ich die gesamte Technik (Pumpen, Ventile, FriWa etc.) auch, und die WP bekomme ich auch nicht um sonst. Ich will mein Ziel, energetisch, zumindest für Hz und WW autark zu werden, eigentlich nicht aufgeben. Ohne es jetzt nach zurechnen - mal grob überschlagen, brauche ich die ca 5fache Fläche um die gleiche Energie mit PV in Strom zu gewinnen, verglichen mit der Fläche von nem direkt durchflossenen CPC VRK im Winter auf meinem niedrigen Temperaturniveau. Da hilft dann auch ein COP 3-4 (alles andere ist unrealistisch) letztendlich nicht wirklich. Hintergrund für WW WP ist eigentlich ein ganz anderer, hab da noch ein Angebot (sehr mystisch, sehr rentabel, aber auch wirklich teuer) über eine Energieerzeugung, die nur dann geht und sich sehr schnell finanziert, wenn eine WP dabei ist - auch deshalb der slinky, neben der Idee, die Verluste des mit Wasser direkt durchflossenen CPC VRK mit dem slinky direkt zu decken und im Sommer die Wandtemperierung zu kühlen. Ist alles nicht so einfach und wird sich entwickeln... In meinem Job hab ich gelernt - in der Ruhe liegt die Kraft !!! und mach den dritten Schritt nicht vor dem ersten so gesehen - slinky und EWT mit Weitsicht einbauen - KWL einbauen und den tatsächlichen Energiebedarf ansehen dann ist die nächste Runde dran... LG jogi
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