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26.03.2009 13:22:19 |
Der optimale Aufstellwinkel ist vor allem bei Flachkollektoren wichtig. Bei Vakuumröhrenkollektoren spielt dieser eine weniger wichtige Rolle.
Die Suncarry U-pipe Kollektoren könnten theoretisch sogar flach montiert werden habe ich gehört.
Mein Installateur schwört bei der Montage auf das Tichelmann System, aber ich bin der Meinung, daß es bei kleinen Anlagen unnötig ist. Vor allem bei Vakuumröhrenkollektoren. Wer hat hierzu eine Meinung ???
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| | Zeit:
26.03.2009 13:36:50 |
Mach Dir halt mal die MÜhe und benutze die Suchfunktion...
Grüße
Hajo
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| | Zeit:
26.03.2009 14:31:52 |
Der Winkel ist ganz einfach zu bestimmen. 90 Grad zur Sonneneinstrahlung. Wenn du also im Frühjahr/Herbst das Optimum erreichen willst guckst du wie dann die Sonnenstrahlen reinkommen und stellst die Kollis 90 Grad dagegen. Wenns im Winter sein soll dann eben entsprechend, aber nicht den Sonnenstand Mitte Winter nehmen dann hast du das Optimum ja nur 1en Tag lang. Wenn du den Sonnenstand 1/4tel Winter wählst hast du zweimal Optimum und den Rest ziemlich nahe dran. Gruß Klaena
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| | Zeit:
26.03.2009 14:44:50 |
Sonnenstand kann man auf folgender Seite recht einfach bestimmen. http://www.stadtklima-stuttgart.de/index.php?klima_sonnenstand Gruß Klaena
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| | Zeit:
26.03.2009 14:44:53 |
Das mit dem Aufstellwinkel ist relativ klar. Wie gesagt spielt dieser bei Röhrenkollektoren (z.B Suncarry HP-16 oder Suncarry SCM 20) eine weniger wichtige Rolle. Bei Flachkollektoren ist er sehr wohl wichtig.
Aber wer hat eine Meinung zum Tichelmann System ?
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26.03.2009 15:00:25 |
@ Ewald01
Wie gesagt spielt dieser bei Röhrenkollektoren (z.B Suncarry HP-16 oder Suncarry SCM 20) eine weniger wichtige Rolle.
Das spielt bei diesen Kollektoren vielleicht für den Vertrieb eine weniger wichtige Rolle. Für den Nutzer und den erzielbaren Ertrag spielt die Fläche, die die Kollektoren "von der Sonne sehen" sehr wohl eine große Rolle.
Danke übrigens für die Bestätigung meiner Vermutung, dass bei Dir eine wirtschaftliche Verflechtung mit Suncarry, bzw. Energimedia Göteborg besteht.
Grüße Stefan
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| | Zeit:
26.03.2009 15:01:46 |
Hallo Ewald,
Die Suncarry U-pipe Kollektoren könnten theoretisch sogar flach montiert werden habe ich gehört.
Ach, das hast du gehört. Von wem denn? Du arbeitest in der Firma, die diese Kollektoren verkauft und fragst hier im Forum nach dem optimalen Aufstellwinkel?
Ausbildung: Erster Studienabschnitt Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwesen an der Technischen Universität Graz Civilingenjörsexamen (Chalmers Tekniska Högskolan) Zusatzausbildung in Thermografie (Level 1) Arbeit in einem schwedischen Büro (Thermografie, Energieberatung, Solartechnik)
Du bist examinierter Ingenieur und hast keine eigene Meinung zu „Tichelmann“?
Sag mal, geht’s noch?
Michael
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| | Zeit:
26.03.2009 15:09:17 |
Ok, Stefan, gewonnen. Du kannst schneller schreiben, als ich denken. Liebe Grüße, Michael Der immer noch gerne Kritik einsteckt zum Thema |
| | Zeit:
26.03.2009 15:17:53 |
Du kannst schneller schreiben, als ich denken.
Das glaube ich nicht - ich hatte es nur zufällig gleich gesehen:-)))
In dem anderen Thema verwechselst Du mich gerade - glaube ich - mit Paderhase.
Grüße Stefan
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| | Zeit:
26.03.2009 15:22:11 |
Hallo Stefan,
nein, ich habe dich nicht verwechselt. Ich wollte dich mit meinem letzten Satz auch nicht direkt ansprechen. Ich wollte nur allgemein mal Reklame für mein Thema machen.
Liebe Grüße, Michael
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| | Zeit:
26.03.2009 15:31:14 |
Michael, mit Deiner Art von Werbung kann ich gut leben:-)))
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| | Zeit:
26.03.2009 16:10:31 |
@ erzählbär
Ich weiß wohl was Tichelmann ist (Vorlauf- und Rücklaufleitung gleich land für alle Heizkörper / Sonnenkollektoren damit diese gleichmässig durchströmt werden).
Mein Installateur behauptet, daß dieses System das beste ist das es gibt während Hersteller sagen, daß es für Röhrenkollektoren nicht optimal ist.
Ein Flachkollektor unterscheidet sich von Einen Röhrenkollektor grundsätzlich. Also gehe ich mal davon aus, daß es optimal ist, wenn mehrere Flachkollektoren installiert werden.
Röhrenkollektoren haben einen Sammelkasten und da dürfte der Druckverlust sehr gering sein.
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| | Zeit:
26.03.2009 16:20:52 |
Hallo Pflanze ;-)
Naja, was ich sagen wollte ist, daß bei Röhrenkollektoren die Neigung weniger wichtig ist als bei Flachkollektoren. Die Neigung sollte bei Röhrenkollektoren (laut Informationen meines Herstellers ;-)) )zwischen 30° und 70° sein, bei kleineren Winkeln vermindert sich die Leistung schnell. Man kann die Kollektoren übrigens auch senkrecht (z.B auf einer Hausmauer) montieren, dann hat man allerdings weniger Effekt (glaub so um die 5 %).
Wenn ich ein Beispiel von Kollektoren anführen soll, nehme ich einen Kollektor den ich kenne ;-)) bzw. von dem der Hersteller behauptet, daß er auch waagrecht montiert werden kann.
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| | Zeit:
26.03.2009 16:34:47 |
Hallo Ewald00,
Ich weiß wohl was Tichelmann ist (Vorlauf- und Rücklaufleitung gleich land für alle Heizkörper / Sonnenkollektoren damit diese gleichmässig durchströmt werden.
Mein Gott, wie peinlich. Nichts kapiert. Aber Civilingenjör.
Ein Flachkollektor unterscheidet sich von Einen Röhrenkollektor grundsätzlich.
Na ja, doch mal was richtig.
Also gehe ich mal davon aus, daß es optimal ist, wenn mehrere Flachkollektoren installiert werden.
Ich glaub es nicht.
Röhrenkollektoren haben einen Sammelkasten und da dürfte der Druckverlust sehr gering sein.
Häh?
Du kennst nicht den Unterschied zwischen Erklären und Erzählen. Ich erkläre und du erzählst. Nämlich Quatsch.
Gruß
Erklärbär Michael
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| | Zeit:
26.03.2009 16:57:38 |
Hallo Ewald,
da Du als Experte angemeldet bist und in Deinem Profil schreibst: Funktion: Ingenieur, Techniker, Berater sehe ich die Messlatte, die für Dich gelegt wird, höher, als das bei anderen "Newcomern" hier sein sollte. Dass Du inzwischen ein komplettes Profil eingestellt hast, finde ich sehr positiv - Du stehst zu "Deiner" Firma und verschleierst das nicht.
Wenn ich ein Beispiel von Kollektoren anführen soll, nehme ich einen Kollektor den ich kenne ;-)) bzw. von dem der Hersteller behauptet, daß er auch waagrecht montiert werden kann.
Eine eigene Meinung würde mir mehr imponieren, als die kritiklose Wiedergabe der "Firmenmeinung". Dass die Kollektoren waagerecht montiert werden können bezweifele ich nicht, habe es aber auch nicht überprüft - es ist nämlich in unseren Breitengraden nicht sinnvoll!
Der Rest wurde Dir bereits "erklärt".
Grüße Stefan
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| | Zeit:
26.03.2009 16:57:53 |
Hallo nochmal !
@erklärbär
Sorry, Erklärbär und nicht Erzählbär, hab mich verlesen.
Beim Tichelmann System sind Vor- und Rücklaufleitung zusammen für alle installierten Heizkörper oder Solarkollektoren gleich lang. Vielleicht nicht exakt aber ungefähr.
Fragen wir doch die anderen Experten ;-).
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| | Zeit:
26.03.2009 17:36:34 |
@ Ewald01
Warum sollte bei VRK eine Tichelmannverschaltung weniger wichtig sein als bei FK?
Warum macht man denn überhaupt so eine Verschaltung?
Es geht dabei um die thermische Länge und den Druckverlust in einem Kollektorstrang. Der Druckverlust ist bei manchen VRK durchaus bis zu einem gewissen Grad vernachlässigbar. Aber die thermische Länge sollte schon Beachtung finden. Was nutzt es mir wenn ich 9 VRK in Serie geschaltet habe und bei mässiger Strahlung im Herbst/Winter schon ab dem 3. Kollektor keine Energieaufnahme mehr stattfindet? Da hängen die restlichen 6 Stück völlig umsonst im Strang. Also ist es besser diesen einen Strang auf 3 Stränge aufzuteilen. Somit habe ich den 3-fachen Volumenstrom bei gleichem Temperaturhub im Vergleich zur Serienverschaltung. Und somit bekomme ich mit der selben Kollektorfläche plötzlich die 3-fache Energiemenge geliefert.
Wenn ich jedoch von vornherein nur ein paar Kollektoren für das Gartenhäuschen auflegen will und weit unter der höchst zulässigen thermischen Länge für diesen Kollektor bleibe, so ist Tichelmann dann wirklich unnötig.
Conclusio: Es kommt halt immer drauf an.
Grüße KlausH
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| | Zeit:
26.03.2009 18:21:02 |
@KlausH
Danke ! Das war gut erklärt !
Naja, es ging damals um eine Anlage mit 3 Vakuumröhrenkollektoren zu je 30 Röhren. Ich wollte die einfach in Serie schalten während der Installateur eine andere Lösung suchte und irgendwas von Tichelmann redete.
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| | Zeit:
31.07.2012 10:55:33 |
Im Rahmen von Energieberatungen erlebe ich immer wieder, daß bei Kunden Solarthermieanlagen von Heizungsbauern eingebaut wurden, die set Jahren nicht optimal betrieben werden- mit Folgen wie: das Wasser erreicht nie mehr als 30-40 Grad, wobei die Kollektorgröße für zwei Personen eigentlich ausreichen sollte. Eine nähere Betrachtung ergibt oft folgendes: 1. zur Brauchwassererzeugung knapp dimensionierte Kollektoren stehen auf ca.60 Grad Neigung 2. Durchfluß am Taco-Setter auf "voll", Pumpe auf Sufe 3! 3. Rohrleitungen zum Kollektor sind stellenweise ungedämmt! Zu 1.Will man übers Jahr eine gute "Solarerte" einfahren, so muß man vor allem zuerst die "Erntefläche" optimieren, sprich optimal zur Sonnen-einstrahlung ausrichten! Um möglichst viel von der pro m² eingestrahlte Solare Strahlung einfangen zu können, muß die Kollektorfläche möglichst rechtwinklig angestrahlt werden! Deutschland liegt auf etwa 50 grad Nord gegenüber dem Äquator, also treffen am 21. 03. und am 21. 09. die Sonnenstrahlen in einem Winkel von 50 grad gegenüber der Horizontalen auf der Erde auf(Im Sommer steiler(+23 grad), im Winter flacher(-23 grad). Also sollte der Aufstellwinkel etwa in diesem Bereich liegen- bei Überdimensionierung steiler, bei Unterdimensionierung etwas flacher! Der Ertrag im Hochsommer wird dadurch reduziert so daß auch die Stagnationsgefahr reduziert wird! Das gilt sowohl für Flach- als auch für Röhrenkollektoren! Daß eine südorientierte Ausrichtung für das Ertagsmaximum optimal ist, versteht sich von selbst! Zu 2. Wärmeleistung Q/t = c x m/t x delta-T, also wird bei der durch die Kollektorgröße begrenzte solare Leistung das dT umso kleiner, je größer die Durchflußmenge(m/t = Liter/Stunde)am Taco-Setter für die Kollektoren eingestellt ist! Die Berechnung der Durchflußmenge sollte ein Solaranlagenbauer beherschen oder sich vom Kollektorhersteller Richtwerte geben lassen und diesen Maximal-Durchfluß dann auch einstellen! Ausreden wie: das macht doch der Regler durch Anpassung der Pumpendrehzahl" sind nur dann richtig, wenn man gleichzeitig das gewünschte,richtige delta-T eingestellt hat. Ein zu hoher Durchfluß zerstört auch die notwendiege Temperaturschichtung im Speicher, so daß nicht z. Bsp oben 60 grad und ganz unten 20 grad, sondern überall 35-40 grad vorliegen können! Zu 3. Ungedämmte Leitungen haben bei den zur Brauchwassererwärmung notwendigen,hohen Temperaturen einen Wärmeverlust, der einen beträchtlichen Teil der gewonnenen Solarenergie wieder "vernichtet"(20-50 W/lfm)! Eine Dämmung aller Rohrleitungen im Kollektorkreis ist zwingend erforderlich! Dies sollte nur eine kleine Hilfe zum Systemverständnis sein! Mit freundlichem Gruß heizerhermann
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| | Zeit:
31.07.2012 12:01:15 |
Dir ist bekannt, dass du in einem Uraltthema schreibst? :-)
Deutschland liegt auf etwa 50 grad Nord gegenüber dem Äquator, also treffen am 21. 03. und am 21. 09. die Sonnenstrahlen in einem Winkel von 50 grad gegenüber der Horizontalen auf der Erde auf(Im Sommer steiler(+23 grad), im Winter flacher(-23 grad). Also sollte der Aufstellwinkel etwa in diesem Bereich liegen- bei Überdimensionierung steiler, bei Unterdimensionierung etwas flacher! Der Ertrag im Hochsommer wird dadurch reduziert so daß auch die Stagnationsgefahr reduziert wird!
Es gibt eine Fausformel: Kolli-Neigung entsprechend dem Breitengrad des Aufstellortes. Inzwischen gibt es offizielle Empfehlungen zu dem Thema und zwar 60° für D.
Außerdem spielt es eine große Rolle, wie die Anlage dimensioniert ist, der Dämmstandart des Hauses spielt da eine große Rolle. ( Bei HU ) Und natürlich die Nutzergewohnheiten...
Was man falsch verstehen kann:
Also sollte der Aufstellwinkel etwa in diesem Bereich liegen- bei Überdimensionierung steiler, bei Unterdimensionierung etwas flacher! Der Ertrag im Hochsommer wird dadurch reduziert so daß auch die Stagnationsgefahr reduziert wird!
Der Ertrag wird durch steilere Kollis im Sommer reduziert, was Stagnation vermindert bzw. vermeidet.
Gruß
Heinz
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| | Zeit:
09.08.2012 14:00:28 |
Es gibt eine Fausformel: Kolli-Neigung entsprechend dem Breitengrad des Aufstellortes. Inzwischen gibt es offizielle Empfehlungen zu dem Thema und zwar 60° für D.
Ist diese Faustformel unabhängig vom Kollektortyp? Von/für Paradigma wurde mir 45° als Aufstellwinkel genannt. 60° würden nur 2% mehr Leistung ergeben.
Bringt der Hohlspiegel so viel oder sind solche Aussage bezogen auf das Jahresmittel, welches bei der Heizungsunterstützung IMHO doch keine Aussagekraft hat?
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| | Zeit:
09.08.2012 14:43:30 |
Zitat von mschmucker  Ist diese Faustformel unabhängig vom Kollektortyp? Von/für Paradigma wurde mir 45° als Aufstellwinkel[...]
Diese ist abhängig von der Anlagenart und von der Nutzung ( nur Warmwasser oder mit Heizung ) Gruß Arne
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| | Zeit:
09.08.2012 15:00:15 |
Grüß dich Heinz,
wenn wir mal vom Mittel, D liegt auf 50° Breite ausgehen (ich bei 48°) dann fallen aber die Sonnenstrahlen unter 40° zur Horizontalen auf uns ein? 90-50=40, am Wendepunkt Frühjahr und Herbst! Ich habe 55° aufgeständert und bin somit im Sommer ca. 30° von der Senkrechten (bezogen auf die Kollektoren) und im Winter ca. 15° von der Senkrechten weg. Im Sommer macht das nichts aus, weil die Sonnenstunden viel höher sind (wenn Sonnenschein) als im Winter. Dann optimiere ich lieber für den Winter und hoffe in der kalten Jahreszeit auf viel Sonne!
Gruß Ernst
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| | Zeit:
09.08.2012 15:00:24 |
Hallo Arne,
das mit der Nutzung ( nur Warmwasser oder mit Heizung ) ist mir klar.
Wie spielt die Anlagenart da mit rein? Geht es dabei nicht rein um den (Differenz-) Winkel der einfallenden Sonnenstrahlen?
Gruss, Martin
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| | Zeit:
09.08.2012 15:23:25 |
Zitat von Kombiheizung  Grüß dich Heinz,
wenn wir mal vom Mittel, D liegt auf 50° Breite ausgehen (ich bei 48°) dann fallen aber die Sonnenstrahlen unter 40° zur Horizontalen auf uns ein? 90-50=40, am Wendepunkt Frühjahr und Herbst! Ich habe 55° aufgeständert und bin somit im Sommer ca. 30° von der[...] Hallo, da würde ich mich nicht drauf verlassen. Nov bis einschließlich Jan ist eine absolut magere Zeit, auf die ich nie setzen würde. Mein Schwerpunkt ist die Übergangszeit, deswegen habe ich auf 50° aufgeständert. Das hängt wie schon erwähnt an weiteren Faktoren. Wenn du die Anlage zu steil stellst, kann es dir passieren, dass du im Januar einen (spitzfindisch) Mehrgewinn von 5,89745321 kWh bekommst, aber in März oder April ein Vielfaches davon verschenkst. Wir hatte da ein gutes Beispiel hier im Forum... Bis 60° finde ich für ok, was drüber geht, naja... Gruß Heinz
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| | Zeit:
09.08.2012 16:14:28 |
Zitat von mschmucker  Es gibt eine Fausformel: Kolli-Neigung entsprechend dem Breitengrad des Aufstellortes. Inzwischen gibt es offizielle Empfehlungen zu dem Thema und zwar 60° für D.
Ist diese Faustformel unabhängig vom Kollektortyp? Von/für Paradigma wurde mir 45° als Aufstellwinkel[...]
Die Empfehlung des BDH ist unabhängig vom Kollektortyp und gilt für HU allgemein mit der Einschränkung, dass jeder Hersteller abweichende Empfehlungen begründet empfehlen kann. Das ist die Meinung der im BDH organisierten Systemanbieter, die den deutschen Markt repräsentativ abbilden. Abweichende Meinungen dazu sind bekannt. Bei einem Winkel von 60° fällt zu Beginn der Heizsaison (Oktober) und zum Frühjahrsbeginn (März) die Sonne senkrecht in die Kollektorebene ein. Damit wird ein winkelabhängiges Maximum bei der Umwandlung von Licht in Wärme erreicht.Gleichzeitig reduziert sich das Risiko für Stagnationsfolgen im Sommer. Der Faustwert von 45° Neigungswinkel als Optimum stammt noch aus der Zeit vor 2000, in der hauptsächlich Trinkwassersolaranlagen gebaut wurden Dietmar Lange
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