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18.07.2012 20:01:04 |
Hallo zusammen,
nach langen Suchen und vielem "Hier-Mitlesen" haben wir uns entschieden einen HDG Navora mit 30 kW und 3x800 Liter Pufferspeicher einzubauen. Zusätzlich gibt es noch einen 300 Liter Warmwasserspeicher und eine Brennwerttherme von Weishaupt. Hatte erst einen Künzel im Visier und mir einen solchen Ofen angeschaut. Habe zwar den Künzel nicht genommen, aber den wichtigsten Rat angenommen, der hier im Forum oft gegeben wird. Und zwar habe ich mich für den Heizungsbauer entschieden, der den eben besagten Künzel eingebaut hat, weil der Betreiber mit der Gesamt-Anlage vollstens zufrieden ist. Von diesem Mann habe ich bis jetzt auch nur Gutes gehört und er wohnt auch nur 8 km entfernt. Natürlich ist auch schon alles vom Schorni abgenickt und ich habe ihn auch gefragt, welche Öfen er denn so empfielt und welcher Erfahrungen er so gemacht hat bei den Abnahmen der Öfen, bzw. der Anlage. Habe so ca. 2 Jahre mich mit verschieden Öfen befasst. Eines habe ich hier in diesem Forum immer gemerkt, und zwar dass nur alles zusammen gesehen werden muss und dass der beste Ofen nix taugt, wenn alles drum herum nicht passt. Wir haben da schon schlechte Erfahrungen sammeln müssen...
Nun zu meinen Fragen:
Was muss ich bei dem Brennholz beachten?
Muss jeder Rundling gespalten werden? Wenn nein, bis zu welcher Dicke gehen die?
Wie sieht es mit Hackschnitzel/Sägespäne/Grobhackgut aus? Welche Mengen, welche Größen, in welchem Verhältnis, Pur möglich?
Hat jemand schon Pappel in dem Ofen verheizt? Könnte ich mir gratis selbst schlagen...
Was kann man noch so verheizen?
Wir haben so ca. 35 Rm Kiefer liegen zum Teil gespalten, zum Teil nicht und bisschen Eiche und Birke. Und noch so ca. 10 Rm Kleinholz (Brettabschnitte, Einwegpaletten) Kann noch Einwegpaletten und Hackschnitzel (ca. 2x2 cm-Stückchen) geschenkt bekommen...
Wäre schön, wenn jemand etwas dazu schreibt, der mit diesem Ofen sowas schon einmal ausprobiert hat...
Grüße, Sebastian
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18.07.2012 20:37:36 |
Achso, nur um Unklarheiten zu vermeiden: Der Navora steht noch in Bayern, mein HB will noch anfragen, ob es Rabatt gibt, wenn ich die fertige Anlage als Referenz für HDG Bavaria zu Verfügung stelle. Nächste Woche wird zunächst die alte Vaillant-Gasheizung aus- und die Therme eingebaut. Dann sind einige bauliche Kleinigkeiten (Stellfläche für den HDG fliesen, Schornstein anpassen usw.) dran. Danach gehts dann los mit dem Holzvergaser-Einbau...
Grüße, Sebastian
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05.08.2012 20:11:49 |
Hallo Sebastian,
da hast du Recht, dass drum herum ist sehr wichtig. Wichtig ist, dass das Holz trocken ist. Generell ist es natürlich besser, wenn das Holz gespalten ist, da das Feuer so eine bessere Angriffsfläche hat. Ich würde schon 10 cm einmal spalten. Pappeln kannst du ohne weiteres verheizen und auch zu 100%. Am Besten du nimmst einen Navora mit LC 2 und Brennstoffberechnung, dann weißt du immer genau wieviel Holz von welcher Sorte du nachlegen musst! Ist eine tolle Sache und funktioniert sehr gut. Viel Spaß
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05.08.2012 20:58:42 |
Hi Sebastian, bei mir wird übernächste Woche ein KWB an der verhandenen Gasheizung montiert. Erfahrung in verfeuern habe ich noch nicht ;-) Habe aber ca 30 rm für nächstes Jahr schon eingefahren, welches mit einem Stehendspalter für Meterscheite gespalten wurde. Aufgrund des Spalters ergibt sich Zwangsläugfig der Durchmesser des Holzes, was du dann irgentwann nicht mehr spalten kannst. d.h. 33cm Holz läst sich besser spalten wie ein 1 Meter Knüppel. Ich denke das bei dem Stapeln ein gesunder Mix aus Rundling und gespaltetes Holz herauskommt. Es wird also nie nur Rundling verfeuert.
Zum Hackgut oder Sägereste kann ich nur vermuten, das ein da auch Scheitholz untergemischt werden solte und nicht die Brennkammer mit Dichtem Material vollgeschüttet werden soll. Wir haben schließlich einen Holzvergaser und nicht eine Hackschnitzelanlage. Wenn du sonst noch mehr verheizen willst hätte ich mir den EURO mit Schuppenbrennkammer genommen.
Gruß Ansgar
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06.08.2012 12:45:00 |
Mahlzeit Sebastian,
benutz doch die Forumssuche, über den HDG wurde schon jede Menge geschrieben.
Ein Bekannter Tischermeister nutzt den Kessel in seiner Werkstatt und da kommt alles rein, was unter 20% Restfeuchte hat.
MfG
Stormy
P.S.: Der hat die 1. Generation mit ner Lambdasonde.
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07.08.2012 08:03:31 |
Wer immer die Möglichkeit hat, das Holz gleich nach dem Heimfahren zu spalten, sollte das tun. Bestimmte Hölzer (z.B.) Buche sind sehr anfällig für den Zunderschwamm und stocken ruck zuck zusammen. Einmal durchgespaltene Hölzer werden auch viel schneller trocken - es lohnt sich. Also wir spalten eigentlich fast alles, was der Spalter irgendwie noch erwischt...
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09.08.2012 19:15:24 |
Hallo zusammen,
erst einmal vielen Dank für eure Antworten.
@Conneren: Was ist denn eigentlich der große Unterschied zwischen LC1 und LC2, welchen Nachteil hat man denn bei der LC1? Der HDG ist noch nicht bestellt, wollte ich morgen tun.
@Ansgar: So habe ich mir das auch schon gedacht, werde ich wohl bissle experimentieren.
@Stormy: Gesucht habe ich schon danach, aber mir ging es viel mehr darum, zu erfahren, ob jemand diesen Ofen z.B. nur unten mit "normalen" Anmachholz gefüttert hat und dann bis oben pur mit Hackschnitzel befüllt und ob dies die Regelung schafft oder der Ofen hustet und pustet. Es würde mich sehr freuen, wenn du hier einmal den Tischlermeister fragst.
@Bayer: Ich denke auch, dass das das Beste ist. Wir bauen gerade einen zusätzlichen Holzschuppen. Und zwar so, dass ich das Holz aus dem Wald (nur auf ca 50 cm gesägt) gleich trocken liegen haben und bei quasi jedem Wetter spalten können. Denn stockiges/morsches Holz hat ja bekanntermaßen auch einen geringeren Heizwert...
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09.08.2012 19:47:41 |
Hallo, die LC1 kann Rücklaufanhebung, Saugzuggebläsesteuerung, Pufferspeicherumfahrung, Restwärmenutzung, Nachlegesignal und Öl/GaskesselfreigabeVerbrennungsregelung mit LS und Primär/Sekundärluftregelung. Die LC2 kann zusätlich Brennstoffberechnung, Heizkreis und Brauchwasserregelung, Gleitende Öl/Gaskesselregelung, Solarregelung und Anschluß einer Wohnraumstation.
Scheitholz geht bis eine Länge von 50 und Durchmesser von 15. Wenn Du mit Spänen, hackschnitzel, Restholz u.a. zuheizen möchtest nehm (wie schon angemerkt wurde) den Euro mit Schuppenauskleidung. Der Navora mag solch Zeug garnicht.
Gruß Michael
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09.08.2012 20:47:51 |
Zitat von dejävopri  Hallo zusammen,
@Stormy: Gesucht habe ich schon danach, aber mir ging es viel mehr darum, zu erfahren, ob jemand diesen Ofen z.B. nur unten mit "normalen" Anmachholz gefüttert hat und dann bis oben pur mit Hackschnitzel befüllt und ob dies die Regelung schafft oder der Ofen hustet und pustet. Es würde mich sehr freuen, wenn du hier einmal den Tischlermeister fragst.
was verstehst Du unter Hackgut, erkläre das mal und die Hirngespinste lassen sich einfach nicht ausrotten Gruß josef
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09.08.2012 21:13:22 |
Hallo Josef,
mit dem Hackgut meine ich die Stückchen (so ca. 2x2x3cm), die beim Heckenschnitt oder ähnlichem anfallen, was man ab und an sich gratis bei Straßenmeistereien holen kann (oder zumindest, wenn man dort jemanden kennt...) und die dann natürlich trocknen lässt.
Ich denke auch, dass es besser sein wird, dieses gemischt mit Scheitholz einzufüllen. Z.B. eine Lage Scheite und dann mit einem 20-Liter-Eimer Holzhäcksel und wieder Scheite und dann wieder nen Eimmer voll und immer so weiter...
Von einem Bekannten habe ich einmal gehört, dass sein Nachbar (Tischler) in einem alten Künzel-Holzvergaser ohne Lambdasonde große Mengen Sägespäne verbrennen soll und daher wollte ich mich hier mal umhören und das ganz speziell auf den Navora bezogen.
Gruß, Sebastian
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09.08.2012 22:20:28 |
Sägespäne vom Tischler sind knochentrocken und meistens auch mit Hobelspänen versetzt. Eigene Sägespäne kann man damit nicht vergleichen.
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10.08.2012 06:59:05 |
An @ hermic. Experte
Mich würd mal ein Schema RESTWÄRMENUTZUNG interessieren da die meisten nicht funktionieren Zb Herz ligno usw
Am besten wäre gleich ein schema hier einstellen
Danke
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10.08.2012 18:22:10 |
Hallo dejävopri ruf doch mal selbst bei HDG an und frag nach
es wird Dir gesagt:unten eine Schicht Scheitholz, in der Mitte vom Füllraum und oben drauf eine Schicht Scheitholz.
Soweit ich das sehe sind bei diesen Öfen alle Türen luftdicht verriegelt, sonst funktioniert ja die Regelung nicht ? kann dazu Jemand etwas sagen ? Sollte eine Verpuffung auftreten, gibt es dazu Schutzvorrichtungen um den Druck abzuleiten ?
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10.08.2012 22:06:32 |
Ja Josef artinger Schutzvorrichtung ist der Kamin wo der Druck entweicht
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11.08.2012 00:59:05 |
@ Artinger: Bei einer Sauerstoff-Unterversorgung ergibt sich ein Wummern im Heizkessel. Das sind im Grunde kleine Verpuffungen. So eine Situation hatte ich bisher erst einnmal nachdem ich die Fülltür zu lange aufgelassen hatte. Nach einer Minute war dann das Wummern weg.
redbiker alias Kormoran2 :-)
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11.08.2012 09:52:08 |
Hallo Kormoran2, Du bist ja Einer !!
Es entspricht eben nicht der Natur der Sache, Holz haufenweise und kontrolliert abzubrennen,es wird immer schwierig sein,
Für Diejenigen die mit Kleinmengen Restholz hantieren wäre es doch besser, nicht zu Häckseln, sondern zu Bündeln und mit Motorsäge zerschneiden Gruß Josef
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13.08.2012 20:32:39 |
Hallo zusammen,
ich denke, dass ich da wohl selbst erst einmal probieren werde. Aber werde dann berichten.
Grüße, Sebastian
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09.12.2012 18:41:14 |
Hallo zusammen,
es kam alles anders als gedacht... Der Schorni hatte zu alte Daten für den HDG und nun konnte ich diesen nicht mehr an den alten Schornstein anbauen, weil der Ofen zu wenig Abwärme hat...
Naja, nun wurde es ein Windhager Logwin 305 (30 kW).
Super Teil.
Nur bissle Kleinholz unten rein, Papier und Pappe drauf und bis oben hin voll machen mit - jetzt kommts - den ganzen Kleinkram was beim Spalten abgefallen ist (trocken natürlich vom Frühjahr). Ganz oben noch drei dicke Rundlinge drauf.
Es ist nur mal ab und zu ein ganz kleines Wummern zu "spüren", was aber wieder verschwindet, wenn der Ofen nachregelt. Wenn ich jetzt allerdings das Zeugs in der Ausbrandphase nachschütte wummert der Ofen stark. Brauch allerdings auch nichts nachlegen, weil Puffer und Warmwasser dann eh voll sind - geil!
Auf jeden Fall werde ich mir zum Sommer nen kleinen Kipper voll Holzhäcksel kommen lassen. Wird einfach zum trocknen paar Mal umgeschaufelt...
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