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SHK-Installateure sehen Heizungslabels als Chance für die Energiewende
Verfasser:
BarthJ
Zeit: 12.01.2017 10:50:49
0
2462174
Der Eindruck der Immobilienbesitzer ihr Heizsystem funktioniere noch effizient genug wird doch gerade in der Mehrzahl der Fälle durch den Schornsteinfeger bestätigt. Dort heißt es ähnlich: ".. die ist ja noch richtig gut - da brauchen sie nichts machen". Und diese Aussage/Meinung wird dann noch durch das Messprotokoll bestätigt. Warum sollte ein Immobilienbesitzer dann seine „Altheizung“ modernisieren?
Verfasser:
Martin24
Zeit: 12.01.2017 11:25:30
2
2462189
Ich glaube eigentlich eher, dass es heißen sollte: "SHK-Installateure sehen Heizungslabels als Chance für Mehreinnahmen"

Natürlich ist die Branche begeistert, wenn das Label dazu führt, dass mehr Altanlagen ausgetauscht werden, weil die Besitzer denken, etwas Gutes zu tun oder man ihnen sogar einredet, ihnen bliebe gar nichts anderes übrig.

Ob das für den Nutzer und/oder die Umwelt wirklich besser ist, darf dagegen bezweifelt werden.
Ich kenne so einige Anlagen, in denen alte Niedertemperaturkessel werkeln. Richtig, der Schornsteinfeger sagt regelmäßig "alles okay". Der Heizungsbauer sagt regelmäßig: "Bauen Sie doch endlich einen neuen Kessel ein, der armortisiert sich durch die Einsparung innerhalb weniger Jahre!"
Eine Amortisationsrechnung bleibt der aber immer schuldig.

Wenn ich mir dann eine Heizungsanlage ansehe, die im Jahr für 1200€ Öl verbrennt, deren Austausch aber 12.000€ kosten soll, dann frage ich mich, ob der Kunde nach dem Austausch tatsächlich gar keine Brennstoffkosten mehr hat oder der Tank sogar immer voller wird ...

Ja, warum sollte denn nun der Besitzer so einer Altanlage modernisieren, außer um den notleidenden SHK-Betrieb zu unterstützen?

Grüße
Martin
Verfasser:
sukram
Zeit: 12.01.2017 11:37:03
1
2462196
Zitat von Aus der Begründung der Effizienzbapperlvorlage
3. Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand

Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger und bestimmte Energieberater werden ab 2016 berechtigt, freiwillig (und ohne Kostenerstattung) zu etikettieren. Die circa 8 000 bevoll-mächtigten Bezirksschornsteinfeger im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland werden ab 2017 durch Artikel 1 Nummer 5 § 18 dieses Gesetzes verpflichtet, die trotz freiwilligen Etikettierens weiterhin bestehenden Lücken im Rahmen der circa alle dreieinhalb Jahre stattfindenden Feuerstättenschau durch Nachetikettierung zu schließen; hierfür erhalten sie – im Gegensatz zu den Berechtigten Artikel 1 Nummer 5 § 16 Absatz 1 dieses Geset-zes – einen finanziellen Ausgleich durch den Bund ...

...Bei einer Kostenerstattung in Höhe von 8 Euro zuzüglich Umsatzsteuer pro gesetzlich etikettiertem Heizgerät belaufen sich in Summe die Kosten für das gesetzliche Etikettieren durch den Bezirksschornsteinfeger nach Artikel 1 Nummer 5 § 17 Absatz 1 dieses Gesetzes im Zeitraum von 2017 bis 2023 auf knapp 63,3 Millionen Euro zuzüglich Umsatzsteuer.

[...]

... Die Personal-kosten der Bundesverwaltung (BAFA/ Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE)) werden mit 735 000 Euro pro Jahr oder für Daraus leitet sich ein Personalbedarf für sechs Bürosachbearbeiter des mittleren Dienstes, einen Sachbearbeiter des gehobenen und einen Referatsleiter des höheren Dienstes ab.

Die jährlichen Gesamtkosten betragen für die Bundesverwaltung circa 735 000 Euro, was für den Zeitraum von 2017 bis 2023 voraussichtlich 5,15 Millio-nen Euro ergibt.

Darüber hinaus fallen einmalig Kosten für die Entwicklung der Software in Höhe von 330 000 Euro und jährliche Kosten für den Druck des Etiketts und der In-fobroschüren in Höhe von 150 000 Euro an.


Zitat von Faz
Bundesrechnungshof kritisiert undurchsichtige Energiewende

Die Regierung schlampt in der Energiepolitik. Zu dem Schluss kommen Prüfer. Sie werfen dem Ministerium von Sigmar Gabriel grobe Mängel und teure Fehler vor.

[...]

Im Zentrum der Kritik steht das von Sigmar Gabriel (SPD) geleitete Wirtschaftsministerium. „Das BMWI hat keinen Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Energiewende“, heißt es im noch unveröffentlichten Prüfbericht des Rechnungshofes an den Haushaltsausschuss des Bundestages, der dieser Zeitung schon vorliegt.

„Elementare Fragen wie ,Was kostet die Energiewende den Staat?‘ oder ,Was soll die Energiewende den Staat kosten?‘ werden nicht gestellt und bleiben unbeantwortet“, schreiben die Prüfer in dem Dokument. Ihre Kontrollen zeigten, dass die Frage nach der Bezahlbarkeit der Energiewende „noch nicht den ihr zukommenden Stellenwert“ habe. Der Bundesrechnungshof sehe das Risiko, dass es immer teurer werde, die Energiewende nach vorne zu treiben.


Schwere Mängel in der Organisation

Weder hausintern noch in der Regierung oder mit den Bundesländern fänden ausreichend koordinierte Absprachen zur Energiewende statt, bemängeln die Prüfer. Doppelarbeit und doppelte Förderungen seien eine Folge. So gebe es auf diversen, von unterschiedlichen Ministerien gesponserten Internetseiten Stromspar-Tipps, obwohl ähnliche Informationen auch von anderen Organisationen angeboten würden. Energieberatungen könnten auch ohne Staatszuschuss für Verbraucher wirtschaftlich und effizient sein, heißt es.

Dem Ministerium, das seit Amtsantritt Gabriels 2013 die Energiepolitik koordiniert, halten die Rechnungsprüfer schwerwiegende Organisationsmängel vor. Die organisatorische Umsetzung der Energiewende sei „nicht nachvollziehbar“. Neue Stellen seien ohne Bedarfsermittlung und ausreichende Begründung geschaffen worden. Es bestünden große Zweifel, ob „tatsächlich 131 zusätzliche Stellen erforderlich gewesen wären“.

[...]


"Ach was".

Das ist schon keine Watschn mehr, das ist ein Tritt in den voluminösen Hintern,


s.a.:

Bundesämtle für Energieeffizienz


Hat aber Tradition bei dem designierten Herrn "Kanzlerkandidaten"

Rechnungshof rügt [Umweltminister] Gabriels Umgang mit Sachverständigen


Edit Vorschau streikt
Verfasser:
TackaTucka
Zeit: 12.01.2017 15:05:37
2
2462295
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Ich glaube eigentlich eher, dass es heißen sollte: "SHK-Installateure sehen Heizungslabels als Chance für Mehreinnahmen"
Noch mehr?

Mein HB ist so voll mit Arbeit, daß seine Mädels mit dem Rechnungsschreiben kaum noch hinterherkommen - in 2016 habe ich zwischen drei und acht Wochen auf Rechnungen warten dürfen.

Über Weihnachten/Neujahr hatte der Laden zwei Wochen dicht - da hielt nur eine Sekretärin die Stellung.
Verfasser:
Martin24
Zeit: 12.01.2017 15:26:55
0
2462306
Zitat von TackaTucka Beitrag anzeigen
Mein HB ist so voll mit Arbeit, daß seine Mädels mit dem Rechnungsschreiben kaum noch hinterherkommen - in 2016 habe ich zwischen drei und acht Wochen auf Rechnungen warten dürfen.


Mmh. 8 Wochen warten auf einen Termin, die Heizung zu reparieren, kann ich noch mit Überlastung erklären. 8 Wochen auf eine Rechnung zu warten ist dann m.E. aber eher miserable Arbeitsorganisation. Wobei jemand, der auf Monate hin ausgebucht ist, sich wohl auch das leisten kann.

Grüße
Martin
Verfasser:
sukram
Zeit: 12.01.2017 16:13:55
3
2462329
Wie kleinlich - das Kläberli kostet grademal ungefähr soviel wie die Elphie.

Jedenfalls was die am Anfang mal kosten sollte.

Apropos- ist euch mal aufgefallen, dass sich unsere Kwalitätspresse plötzlich vor Begeisterung über dies Bauwerk regelrecht überschlägt? Ich meine nicht nur Augsteins missratenes Erbe, das könnte ja unter rächtsradikalem Lokalpatriotismus powered by den in der Branche üblichen Freikarten abgehen, nein, das geht querbeet bis zum anderen Ende Prandtl-Prawda...

Woher das wohl kommt- vielleicht von der 10 Mio - Imätschkampanjeetat, dass da noch obendruff auf's Segeldach kommt? Auch Kwalitätsschreiberlinke "müssen schließlich essen"...

Wer hat eigentlich womit wozu die "BauInfoConsult" für ihr hier zutage tretendes Schaffen bezahlt?:


Der Pöbel hingegen, der muss halt schauen, wo er bleibt -

Hamburger Abendblatt::

Vor Zentralabitur
Schulsenator ordnet bessere Mathe-Noten an

Der Notendurchschnitt in der Probeklausur beträgt nur 3,9. Die Schulbehörde setzt die Zensuren um eine ganze Note herauf.


>"Wir wissen nicht, ob es an den Schülern liegt oder die Aufgaben an sich zu schwer waren", so der Senator.[/i] !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

(c) Bindungsexperten-, Soziale Gereschtischkeits- und Lehrerpartei SPD

jenseits der "privaten Bindungsstätten".
Vom Berliner Bindungsunwesen lernen heißt Wahlsiegen; hingegen die Eltern mal daran zu erinnern, dass sie gefälligst für die Wurf- und Aufzuchtprämien u.v.a.m. gefälligst mehr zu leisten hätten als der gemeine Schweinezüchter- das kommt nicht gut, ...


Die GrünInnen haben diesbezüglich wieder mal den Vogel abgeschossen- diplomierte Nutten für's Altenheim, wo sie schon an den Windeln sparen. Meine Fr...
Freilich- solche Erfahrungen macht man beim Willkommensklatschen nicht.


Ich sehe, ich hab' heute wieder meinen depressiven Tag.
Eigentlich: Woche.
Eigentlich schon das ganze Jahr...
Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 12.01.2017 16:25:06
2
2462336
Die Branche oder auch deren Lobbyisten sind dem Kunden in Kontext von Förderkrediten, Bafa-Zuschüssen und alle dem anderem Sparwahn eigentlich eine vollständige Amortisationsrechnung schuldig. Was der Staat hier wahllos an Geldern verschleudert, ist zum Himmel schreiend.

Man würde sich wünschen, der liebe Gott stattet jeden Tag nur 10 Neugeboren mit etwas mehr technischem Sachverstand und weniger Papagei-Genen aus.
Verfasser:
Brombaer
Zeit: 12.01.2017 18:04:29
5
2462402
viel hilfreicher für die Kunden wäre ein Effizienzlabel der SHK Installateure oder TGA Planer 🤓
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 12.01.2017 18:30:14
0
2462419
Umfragen ,Trendschätzungen und Analysen von Bauinfo consult gelten eigentlich als seriöse Quellen für die deutsche Bauwirtschaft.

In dem verlinkten Artikel waren 16 % der befragten Installateure zum Befragungszeitpunkt (siehe Grafik) voll und ganz, 52 % überwiegend der Meinung, dass sich durch die neuen Effizienzlabel der Absatzanteil an hocheffizienten Heizsystemen deutlich erhöhen wird, siehe




Anfang 2017 liegen noch keine abschließenden Bilanzen der Heizungsindustrie über den Absatz Wärmeerzeuger Deutschland 2016 vor.

Vorläufige Daten aus dem 2. Halbjahr 2016 lassen aber bei

Brennwertgeräten Gas / Öl
• Wärmepumpen

Zuwachsraten im Bereich bis 10 % erwarten.

Damit wären die Erwartungen der befragten Handwerker für 2016 eingetroffen.

Es ist schwer nachvollziehbar, was diese Sachfragen mit der Hamburger Schulpolitik, der Elbphilharmonie oder mit einem seltsamen Vorschlag zur Betretung von Behinderten zu tun haben.

Zum allgemeinen Frustabbau ist ein Haustechnikforum das falsche Mittel.

Es gibt übrigens zum gleichen Thema auch abweichende Umfrageergebnisse.
Schlussfolgerungen sollte man aber erst dann ziehen, wenn zuverlässige Bilanzen zum Wärmemarkt Deutschland 2016 vorliegen

Dietmar Lange
Verfasser:
sukram
Zeit: 12.01.2017 18:53:23
0
2462436
Allgemeine Anfrage:

Hat irgendjemandes Anlage von seinem Heizer schon eine geklebt gekriegt?
bekanntlich startete das Pflichtkleben durch den Schorni erst vor 12 Tagen ;-)


Das Thema betraf uneffizientes Verwenden öffentlicher Gelder, eig.: Untreue.

Aber "was nicht passt, wird passend gemacht" so ein Landespolitiker einer unkorrekten Partei...

Darum geht es: Am 13. Dezember
hatten alle angehenden Abiturienten
an Gymnasien und Stadtteilschulen
eine Probeklausur in Mathematik unter
den Bedingungen des ersten Zentralabiturs
geschrieben, das in diesem Jahr
in allen 16 Bundesländern abgehalten
wird. Die Aufgaben in den Bereichen
Analysis, Analytische Geometrie und
Stochastik wurden den Beispielaufgaben
nachempfunden, die das Berliner
Institut für Qualitätsentwicklung im
Bildungswesen (IQB) für das Zentralabitur
entwickelt hat.
Die ersten Ergebnisse von zehn
Gymnasien und Stadtteilschulen waren
niederschmetternd. Der Notendurchschnitt
lag bei 3,9. Bei der Mathe-Abi-
Klausur 2016 betrug der Mittelwert gut
3,2. Rabe hat daraufhin, wie berichtet,
die Heraufsetzung der Zensuren um
eine Note angeordnet, damit den Schülern
kein Nachteil entsteht.

Q: H. Abendblatt von heute

Berliner Abiturienten darf man lt. FAZ manche Aufgaben gar nicht mehr stellen, die hierzuland' im Südwesten vor 40 Jahren zur mittleren Reife führten- aber hier wird sich auch schon angeglichen.
Verfasser:
sukram
Zeit: 13.01.2017 12:41:32
0
2462775
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Allgemeine Anfrage:

Hat irgendjemandes Anlage von seinem Heizer schon eine geklebt gekriegt?
bekanntlich startete das Pflichtkleben durch den Schorni erst vor 12 Tagen ;-)

Das Thema betraf uneffizientes Verwenden öffentlicher Gelder, eig.:[...]



Soodele, damit wäre diese Frage auch schon beantwortet: wir prrrrrrrräsentieren die

CO2OnInline - Handwerkerumfrage 2016 auch zum >70-Millionen-Effizienzbapperl (pdf) und zur Bappelei im allgemeinen, die doch diametral der oben zitierten Kwalitätsumfrage widersprechen...

Seite 4 rechte Spalte erste Zeile; auch wenn wir da ein Viertel draufschlagen, weil die ab Sept 'rausging:
"Überschaubar" ;-)

Aber immerhin sind noch "14,1% der Altanlagenbesitzer am Bapperl und seiner Aussage interessiert".
Und finden keine. Oder eine falsche,


Über das Rätsel, wie solch unterschiedliche Umfrageergebnisse zustande kommen, können wir nun gerne weiter philosophieren ;-)
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.01.2017 00:27:00
0
2463086
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
[...]



Soodele, damit wäre diese Frage auch schon beantwortet: wir prrrrrrrräsentieren die

CO2OnInline - Handwerkerumfrage 2016 auch zum >70-Millionen-Effizienzbapperl (pdf) und zur[...]



Siehe oben

Es gibt übrigens zum gleichen Thema auch abweichende Umfrageergebnisse.
Schlussfolgerungen sollte man aber erst dann ziehen, wenn zuverlässige Bilanzen zum Wärmemarkt Deutschland 2016 vorliegen


Dietmar Lange
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.01.2017 13:23:12
0
2463267
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
[...]



Soodele, damit wäre diese Frage auch schon beantwortet: wir prrrrrrrräsentieren die

CO2OnInline - Handwerkerumfrage 2016 auch zum >70-Millionen-Effizienzbapperl (pdf) und zur[...]


Ehe man über Unterschiede bei den Umfrageergebnissen von Bauinfo consult und CO2 Online diskutiert, sollte man zunächst zur Kenntnis nehmen, welche Fragen zu den Effizienzlabeln gestellt wurden.

Wenn bei abweichenden Fragestellungen abweichende Antworten gegeben werden, ist das eigentlich normal und kein Grund, die Label in Bausch und Bogen als unsinnig zu erklären.

Zur Erinnerung

In der News vom Haustechnikdialog ging es um Zustimmung oder Ablehnung zu der Fragestellung:

„Durch die neuen Energielabel wird sich der Absatzanteil hocheffizienter Heizsysteme deutlich erhöhen“

Die an SHK Handwerker gestellten Fragen von CO2 online kann sich jeder selbst ansehen.

Die Antworten der meisten Handwerker zu der Frage von Bauinfo consult sind plausibel, siehe

Aus für Niedertemperaturgeräte, Brennwertgeräte jetzt Mindeststandard

Für die weniger effizienten Niedertemperaturgeräte, die die im Abgas enthaltene Energie nicht nutzen, bedeutet die Neuregelung das Aus. Aufgrund verschärfter Effizienzanforderungen im Rahmen des Heizungslabels erhalten Neuanlagen künftig keine CE-Zulassung mehr. „Da ein Vertrieb in Europa ohne die CE-Zulassung nicht möglich ist, wird die Niedertemperaturtechnologie komplett vom Markt verschwinden


Energie-Label für alte Heizungen Pflicht

Dietmar Lange
Verfasser:
sukram
Zeit: 14.01.2017 14:19:24
0
2463292
Tschast for ze Records gilt das kursiv zitierte übrigens nicht für reine WW-Bereiter, Warmlufterzeuger, wahrscheinlich auch weiterhin Wechsel/Umstellbrandkessel .... weis freilich hier wie überall allgemein "unter den Tisch" fällt

Zitat von VERORDNUNG (EU) Nr. 813/2013
Artikel 1

Gegenstand und Anwendungsbereich

(1) Mit dieser Verordnung werden Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung im Hinblick auf das Inverkehrbringen und/oder die Inbetriebnahme von Raumheizgeräten und Kombiheizgeräten mit einer Wärmenennleistung ≤ 400 kW festgelegt, einschließlich solcher, die Teil von Verbundanlagen aus Raumheizgeräten, Temperaturreglern und Solareinrichtungen oder Verbundanlagen aus Kombiheizgeräten, Temperaturreglern und Solareinrichtungen im Sinne des Artikels 2 der delegierten Verordnung (EU) Nr. 811/2013 sind.

(2) Diese Verordnung gilt nicht für
a) Heizgeräte, die eigens für den Einsatz von gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen ausgelegt sind, die überwiegend aus Biomasse hergestellt sind;

b) Heizgeräte für feste Brennstoffe;
[...]
d) Heizgeräte, die Wärme ausschließlich für die Bereitung von heißem Trink- oder Sanitärwasser erzeugen;

e) Heizgeräte zur Erwärmung und Verteilung gasförmiger Wärmeträger wie Dampf oder Luft;[...]

etc. pp.

Insoweit informiert der grüne Franz im Ländle seine Schäfchen falsch, aber er hat wohl schon im Freiburger Öko-Institut gelernt, dass man der "guten Sache" manchmal eben durch "Selektion" etwas "nachhelfen" muss.

Nur mit dem letzten Satz hat er recht - auch deswegen werden sie vom Markt verschwinden.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.01.2017 15:13:30
0
2463314
Insoweit informiert der grüne Franz im Ländle seine Schäfchen falsch, aber er hat wohl schon im Freiburger Öko-Institut gelernt, dass man der "guten Sache" manchmal eben durch "Selektion" etwas "nachhelfen" muss.

Nur mit dem letzten Satz hat er recht - auch deswegen werden sie vom Markt verschwinden.


Wer die Entstehungsgeschichte der EU Effizienzlabel für Heizgeräte verfolgt hat sollte wissen, dass die Arbeiten in der EU für weitere Geräteklassen laufen.

Ob ein Umweltministerium von BW jetzt darüber informieren muss, welche Wärmeerzeuger erst in der Zukunft mit Labeln versehen werden müssen, darüber kann man streiten.

Aus einer Unterlassung eine Falschinformation abzuleiten, das ist schon recht verwegen.

Dietmar Lange
Verfasser:
sukram
Zeit: 17.01.2017 14:12:43
0
2464875
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Wie kleinlich - das Kläberli kostet grademal ungefähr soviel wie die Elphie.

Jedenfalls was die am Anfang mal kosten sollte.
[
...]

Der Pöbel hingegen, der muss halt schauen, wo er bleibt -

Hamburger Abendblatt::

Vor Zentralabitur
Schulsenator ordnet bessere Mathe-Noten an

Der Notendurchschnitt in der Probeklausur beträgt nur 3,9. Die Schulbehörde setzt die Zensuren um eine ganze Note herauf.

>"Wir wissen nicht, ob es an den Schülern liegt oder die Aufgaben an sich zu schwer waren", so der Senator.[/i] !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

(c) Bindungsexperten-, Soziale Gereschtischkeits- und Lehrerpartei SPD[...]



Joarrr- und wir alle dürfen nun "gutes tun" und mitbezahlen:
Länderfinanzausgleich
Bayern zahlt jetzt auch für Hamburg

Jetzt ist auch Hamburg im Finanzausgleich der Länder zum Empfänger geworden. Die ohnehin schon kleine Zahl der Zahlerländer ist im Vorjahr damit weiter geschrumpft – von vier auf nur noch drei.
....



Schaffen wir hier im Südwesten auch noch- bzgl. PISA & Konsorten hat's schon angefangen; und alle sind ganz erstaunt...


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