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Grabenkollektor für EFH in Schwaben
Verfasser:
David587
Zeit: 12.02.2017 22:00:06
0
2476670
Hallo Zusammen,

ich baue mit und für meine Familie derzeit ein Einfamilienhaus.
Daher ich aktuell leider meine Art der Heizung komplett umschmeißen muss, bin ich dieses Wochenende zum Glück auf dieses Forum gestoßen.
Ursprünglich war eine Wasser/Wasser WP geplant, daher diese bereits von zwei Nachbarn in der Nachbarschaft betrieben werden.
Leider hat eine Bodenanalyse ergeben, das auf meinem Grundstück nicht genug Grundwasser (3000 Liter pro Stunde) vorhanden ist.
Ich war schon am verzweifeln, daher ich eigentlich keine Luft/Wasser WP möchte und Flächenkollektoren bei meinem Grundstück schwierig sind wegen Platzmangel.
Nun habe ich in diesem Forum viel über den Grabenkollektor gelesen und bin extrem begeistert.

Wir bauen im schönen Schwaben (Landkreis Donau-Ries PLZ 867..) (NormAT -16°C).

Paar Eckdaten zum Haus:

Ziemlich flaches Grundstück.
Größe: 769 qm
Zu beheizende Wohnfläche ca. 300 qm mit Keller (Keller, EG, OG)
KFW 40 Plus / monolitisch T7 42,5cm
Heizlastbedarf liegt ca. bei 7-8 KW, wenn ich allerdings einen Puffer für Sperrzeiten etc. einrechne + Warmwasserverbrauch bei 5 Personen, gehe ich lieber auf Nummer sicher und würde auf eine 9 KW Anlage gehen (Weishaupt Sole-Wärmepumpe WWP S 9 IH 9,0 kW 400V 70°C).

Ht: 0,190 W/(m²K)
Volumen Ve: 1211,3 m³
Hüllfläche A: 699,4 m²
Gebäudenutzfläche 387,6 m²
Primärenergiebedarf: 18,79 kWh/m²a
Grundstücksgröße: 769 m²


Nun zu meiner Frage - ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, welche Verlegeart die richtige bei mir ist.
Daher ich relativ wenig Platz zur Verfügung habe, weiß ich nicht ob es besser ist die Slinkies senkrecht an der Grabenwand, oder am Grabenboden zu verlegen (oder vielleicht beides kombiniert?).
Wenn ich beides kombiniere, könnte ich ja den Graben extra breit und extra tief machen?
Der Boden ist von der Beschaffenheit sehr gut. Sehr lehmig, feucht und dicht.
Ziel sollte es sein, die Leitungen so "groß" zu dimensionieren, dass der Boden nicht völlig zufriert oder die Wärmepumpe im Winter nicht mehr die nötige Leistung bringt, weil der Boden nicht mehr die nötige Energie zur Verfügung stellt.

Ich füge zwei Bilder in den Anhang. Das eine zeigt das Grundstück und wie viel Platz um das Haus herum noch zur Verfügung steht (Technikraum Keller rotes X) und das andere Bild zeigt die Bodenanalyse die für die Wasser/Wasser WP gemacht wurde.

Vielen, vielen Dank schon mal für jeden Tipp :-)
Ich möchte mein Vorhaben so schnell wie möglich umsetzen, daher in den nächsten Wochen sowieso ein Bagger kommt, um den Arbeitsraum (vom Kellerbau) zu verfüllen.

Schöne Grüße aus Schwaben und einen schönen Abend :-)

Lg, David



Verfasser:
feanorx
Zeit: 12.02.2017 23:14:34
0
2476710
die Bilder seh ich nicht aber anhand der Fläche, sofern alles nutzbar, geht ein normaler Graben ohne Probleme. Der Boden passt auch. Mal doch bitte mal im grabentool das Grundstück inkl geplantem haus usw. auf und stell den Link hier ein.
Tiefe sollte bei 1,5 -2m reichen aber das wird man ja dann sehen.
Verfasser:
DP13
Zeit: 13.02.2017 09:07:11
2
2476789
Guten Tag!

800qm sind schon viel für den Grabenkollekor, sollte also leicht reichen. Wir haben unseren auf 500qm untergebracht.

Zumal ich deine Heizlast nicht ganz nachvollziehen kann.... laut Grabentool hast du en heizlast von rund 6kw. Würde viel eher zum guten H´t Wert passen.

Wie kommst du auf die Heizlast?

wie feanorx sagt. mit dem Grabenmaltool mal dein Grundstück plus Haus zeichnen. Dann planen wir dir ein feines Gräbelchen.



Gruß, Dominik
Verfasser:
David587
Zeit: 13.02.2017 21:01:56
0
2477115
Guten Abend zusammen,

ich habe jetzt mal das Gebäude und Grundstück gezeichnet (so gut es ging).
Wie man gut sehen kann, bleibt halt nicht mehr viel von den 769 qm übrig an freier Fläche (der grüne Punkt ist der Technikraum im Keller).

Haus+Grundstück


Und wegen der Heizlast:
Ich würde diese gerne lieber zu hoch als zu niedrig ansetzen.
Wir haben zu fünft doch nen relativ hohen Warmwasser verbrauch (Baden, Duschen etc).
Wenn ich dann noch die Sperrzeiten berücksichtige und evtl. noch etwas Puffer einrechne komme ich irgendwo bei 8-9 KW raus.

Und mir wäre wichtig, dass der Kollektor so großzügig ausgelegt ist, dass nicht alles vereist bzw. dann das Wasser im Garten steht und nicht mehr versickern kann..

Man kann auch auf die beiden Bilder in meine ersten Beitrag klicken. Wäre einmal der Plan vom Grundstück mit Haus (Bemaßt) und einmal die Bodenanalyse. Bin mir nicht sicher ob ich den Boden als reinen Lehm oder sandigen Lehm einordnen soll...

Vielen Dank für eure Hilfe

Gruß, David
Verfasser:
gummibrot
Zeit: 13.02.2017 21:07:54
0
2477120
Hi, die Bilder sieht man nicht. evtl. Dropbox und nicht für andere freigegeben?
Verfasser:
gummibrot
Zeit: 13.02.2017 21:20:46
0
2477126
Zur Heizlast: Baut ihr Euer KfW40-plus-Haus etwa ohne KWL?
Weil wenn ihr mit KWL baut, liegt Eure Heizlast eher im 6kW Bereich.

Aus welchem Material wird die eingezeichnete Terasse planlinks gebaut werden?
Welches Material hat der (vermutlich) Eingangsbereich planoben?
Kann hier Wasser versickern?
Verfasser:
gummibrot
Zeit: 13.02.2017 21:38:36
0
2477138
Ich habe jetzt mal einen Vorschlagskizziert.

Du könntest planoben einen sog. Baugrubenkollektor nutzen. Da wird einfach Kollektorrohr in den vorhandenen Arbeitsraum der Baugrube eingebracht. Das spart Aushub und Baggerkosten. Also lieber noch kurz warten mit dem Verfüllen der Baugrube.
Verfasser:
DP13
Zeit: 14.02.2017 11:01:27
0
2478046
Hey!

Vorschlag von Gummibrot find ich eigentlich schon gut. Würde evlt das lange Süd-Stück Graben C breiter machen. Das gibt nochmal ordentlich Power.

Nicht ablaufen tut gar nix. das wirst du gar nicht merken, dass da später mal ein Kollektor drunter liegt. Wieso sollte das Wasser da nicht mehr ablaufen? Bleibt dein Eis/Schnee vorm Haus nachm Winter denn auch einfach immer liegen?

Wirst du zu 100% einen 2 Tarifzähler haben? Wie viel kostet das denn im Jahr extra? Für wie viel würdest du den WP Strom beziehen können?
Bei einer 6kw WP brauchst du nur 2x300m Rohr. bei einer größeren Maschine 3x300m (Kostet mehr)
Genauso wie die Maschine an sich teurer ist.

bekommt ihr PV aufs Dach? dann lohnt ein Zweitarifzähler noch viel weniger. Wo genau baust du denn?

Ach ja KWL würde mich auch interessieren ob ihr eine einbaut.

Gruß, Dominik
Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.02.2017 11:28:19
1
2478068
Finde Gummi,s Plan auch gut.

Hab ihn mal zur Sicherheit auf mehr Warmwasser
(6500 Watt Heizlast) und sandigen Lehm verändert
und Graben unter Garage (nur im Rechner :-)
weggelassen:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=M8W1YuIgoEl0ZPlOeCUQ

Grüsse

winni

P.S. Mit dem sehr guten H,t und dem kompakten Baukörper
müssen Watt 6500 reichen.
Verfasser:
David587
Zeit: 14.02.2017 21:10:41
0
2478291
Schönen Abend :-)

@gummibrot
ja die Bilder waren in der Dropbox. Keine Ahnung warum es nicht funktioniert hat.
Habe die Bilder jetzt wo anders hochgeladen und füge die Links nochmal unten in meinem Post hinzu.

KWL wird als zentrale KWL verbaut -> Zehnder ComfoAir Q450

Wegen der Heizlast sollten halt die Sperrzeiten mit berücksichtigt werden, die bei uns im Landkreis durch den Netzanbieter voll ausgeschöpft werden (mehrmals pro Tag wird die Wärmepumpe gesperrt) und dann haben wir noch einen 400 Liter Speicher, der mit 62 Grad Vorlauftemperatur erhitzt werden muss. Alles in allem würde ich daher nicht von 6,x KW sondern von 8,x KW ausgehen.

Die Terasse planlinks ist eigentlich keine Terasse, sondern ein Lichtgraben für die großen Fenster im KG. Ich wusste nur nicht wie ich es anders darstellen soll. Auf den Bildern die ich unten nochmals einfüge, sollte man es recht gut erkennen können.

Planoben der Eingangsbereich wird gepflastert, genauso wie die Zufahrt zur Garage.
Die Terasse wird vermutlich betoniert.

Wegen dem Baugrubenkollektor: Ich habe momentan um das komplette Haus noch eine 1-2 Meter breite Arbeitsgrube mit 4-5 Meter tiefe offen.
Einen Graben auszuheben wäre aber kein Problem, daher sowieso ein Bagger zum verfüllen der Baugrube kommen muss.


@DP13
Mit dem ablaufendem Wasser meinte ich, dass hier im Forum schon öfter erwähnt wurde, dass es bei zwei übereinanander gelegten Flächenkollektoren im kompletten Garten (also kein Grabenkollektor) passieren kann, dass diese eine durchgehende Eisschicht in der Erde bilden, folglich das Wasser von oben nicht mehr versickern kann und dann der Garten für diese Zeit versumpfen könnte.

Ja eine PV kommt aufs Dach, ob ein zweiter oder in diesem Fall quasi ein dritter Stromzähler kommt, kann ich in diesem Moment noch nicht sagen, daher ich es noch nicht durchgerechnet habe. Möchte mir aber die Möglichkeit offen lassen.


Anbei nochmals die Bilder:






Grüße aus dem Schwabenländle
Verfasser:
DP13
Zeit: 15.02.2017 11:14:30
1
2478473
Guten Tag!

Also das mit der Vereisung ist ja eigentlich gut.. setzt enorm viel Energie frei. Aber da du ja immer Sommer nur WW damit bereitest erholt sich deine Quelle zu 100%. MaJen zum Beispiel hat einen total unterdimensionierten Kollektor, ist aber dennoch am Ende des Sommers wieder auf Ausgangstemperatur ~ +15° Sole Ein. ich habe im Februar meinen Estrich getrocknet mit der Quelle. (Sole Ein - 2°) Im August/September war die Sole wieder auf ~+17°
Die Quelle bekommt sowohl von oben (Sonne, Niederschlag etc) Wärme, und auch von unten (Erdwärme) stell dir die Bierproduktion im Mittelalter vor. Da gabs auch Eiskeller/Eisspeicher. Am Ende des Sommers war da auch das ganze Eis wieder weg und musste im Winter aufgefüllt werden. Auf deinen Kollektor prasseln ja von unten mollig warme 10° hin, und ab April/Mai von Oben 15°-20°

Ich kann leider immer noch keine Bilder sehen. Wie schauts mit dem Lichthof Planlinks aus? ist der schon ausgehoben, Betoniert etc?

gruß, Dominik
Verfasser:
DP13
Zeit: 15.02.2017 11:31:09
3
2478480
Da eine KWL geplant ist muss diese natürlcih auf jeden Fall in der Heizlast mitberechnet werden.

Heißt du hast Lüftungsverluste von nur noch 200 watt und nicht mehr 2kw.

Zum Stromtarif, ich verstehe nicht wieso du auf jeden Fall Sperrzeiten bekommen wirst. Ich habe momentan (shame on me - bis jetzt zu faul gewesen) den Grundversorgertarif. Ein Zähler. und da hängt meine WP einfach mit drauf. Ich habe noch einen Einspeisezähler für die PV.

Für mich persönlich habe ich noch einen Stromzähler vor die WP geklemmt um die Arbeitszahlen zu kontrollieren. ICh wette dass eon nicht mal im Traum daran denkt, dass da ne WP auf ihrem Grundversorgertarif mithängt. Ich hab seit April 1000kwh Strom eingekauft. Also wirklich lächerlich wenig. Vor allem nach dem Januar (und da wars wahrs. 70-80% von den 1000kwh. Also musst auf keinen Fall Sperrzeiten für den Strom mit einberechnen.

WW Zuschlag würd ich dann nicht auf 0,1 sondern auf 0,2 kw pro Hausbewohner rechnen. Wenn du den so aufheizen willst/musst. Aber dann arbeitet die WP einfach ein paar Minuten länger fürs WW. Manche sagen, man könnte sogar ganz auf den WW Zuschlag verzichten.

Also ich würde immer noch ne 6kw WP nehmen. Rechne doch selber mal nach:

6kw WP( bei 0/35 - in der Realität aber eher 0/32 - also >6kw) , interne und solare Gewinne müssten eigentlich auch berücksichtigt werden. Wird ein kleiner Schwedenofen oder Kachelofen oder ähnliches ins Haus gebaut (Für die wohlfühltempo und die romantische Stimmung etc.?)

UND DANN
hättes immer noch nen 6kw Heizstab zusätzlich in der WP der dir an den drei Tagen im Jahr wo unsere Normtemperatur herrscht unter die Arme greifen könnte.

Gruß, Dominik
Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.02.2017 15:49:57
2
2478595
Schliesse mich Dominik an.

Im Grabentool kommt das Haus auf eine Heizlast mit Warmwasser
von 5600 Watt.
Das wird normal auch immer reichen, weil ein bewohntes Haus
hat interne und externe Wärmegewinne und ein unbewohntes
hat kein Warmwasserbedarf.

Lüftungswärmeverluste liegen übrigens wegen des großen Volumens
auch mit Wärmerückgewinnung bei immerhin 550 Watt.

Lass bloss den Wärmepumpen-Stromzähler weg, weil sonst wird es
kompliziert den selbstgenutzten Strom für die Wärmepumpe zu
nutzen.

Ich habe in Abschnitt B mal auf einen senkrechten Baugruben-Kollektor
geändert:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=cYyjOKe9PNzAWwz3SMcF
F unter der Einfahrt sollte eine Regenwasserversickerung haben, denke
ich, weil wohl von der Einfahrt nicht viel Wasser kommen wird.

Der Warmwasserspeicherinhalt sollte m.M. für die Wasserhygiene jeden Tag umgeschlagen werden, wenn das kein Hygiene-Speicher wird.
Da können 400 Liter evtl. zu viel sein.

Grüsse

winni
Verfasser:
David587
Zeit: 15.02.2017 21:29:01
0
2478748
Wenn ich es richtig sehe, müsste ich den Graben auf der Ostseite (E) unter der Garage durch mit dem Graben auf der Nordseite (F) verbinden? Mit einer geraden Leitung?
Wie tief sollte diese Leitung liegen? Habe ich da Wärmeverlust? Beziehungsweise macht es was, wenn ich dann Frost unter dem Fundament der Garage habe? Weil laut Grabentool soll man ja immer bestimmte Abstände zu den Gebäuden einhalten, damit der Frost nicht zum Fundament/Gebäude kommt?

Die Bilder in meinem letzten Post müssten funktionieren, wenn man sie anklickt.Habe es gerade nochmal getestet.

Viele Grüße :-)
Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.02.2017 01:17:27
0
2478794
Ja, E muss mit F verbunden werden.

Ich habe das nicht eingezeichnet, weil sonst Wärmegewinne
berechnet werden.
Irgendwie verbinden und mit z.B. KabuFlex dämmen.
Dann kann mit evtl. kalten Leistungen nichts passieren.
Wärmeverluste hast Du nicht, wenn die nicht nur 10 cm tief
vergraben werden...

Ich sehe auch keine Bilder oder ein Link.
Kann an meinem Firefox-Browser liegen.

Grüsse

winni
Verfasser:
DP13
Zeit: 16.02.2017 09:17:18
0
2478866
Wie winni schreibt.

Einfach KG ROhr in 1-1,5m Tiefe und durchschieben. Kein Wärmeentzug, kein Wärmeverlust, kein Frost ;)

Wir haben unter der Garage KG Rohr verlegt und dann das Solerohr durchgeschoben. Allerdings haben wir den Kollektor auch erst nach dem Rohbau realisiert (Der Rohbauer hat uns die KG Rohre unter der Garage einfach im Zuge des Rohbaus gleich mit "hingeschraubt"

Achso, wieso sollte das am Firefox liegen? (Ich benutz den auch; Alle anderen links bilder usw. funktionieren ja auch)

Gruß, Dominik
Verfasser:
David587
Zeit: 16.02.2017 18:43:40
0
2479053
Ok, hört sich ja schonmal sehr gut an.
Welcher Graben bringt eigentlich mehr? Der Senkrechte oder der Waagerechte?

Könnt ihr mir noch ein Tipp geben was für Material ich dann genau brauch oder wo es vllt. sogar günstig zu kaufen ist?

Hab jetzt hier nochmal die direkten Links zu den Bildern (natürlich kann der Firefox nichts dafür :-)

https://pl.vc/11q4k9

https://pl.vc/16k5h9

bzw.:

Bodenwerte

Grundriss


Vlg
Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.02.2017 19:00:48
1
2479061
Der senkrechte Graben bringt mehr Leistung, bei weniger
Aushub.
Die Rohreinbringung ist aber schwieriger.

Hier mal lesen:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/190953/Supportthread-Ringgrabenkollektor-fuer-Sole-WP?highlight=Support

Bilder habe ich nicht angesehen, weil die wollen, das ich meinen
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Grüsse

winni
(Der sich gerade wieder freut, Dein wirklich selten gutes H,t zu lesen :-)
Verfasser:
DP13
Zeit: 17.02.2017 10:42:54
1
2479231
Hey David!


Ohne das jetzt falsch rüberkommen lassen zu wollen. Hast du dir andere Grabenkollektor threads schon mal näher angeschaut? Alle Fragen die du stellst sind in der Regel im Support Thread, auf der Ringgrabenkollektor Homepage, oder in allen Threads schon mal beantwortet worden.
Die Frage welches Material benötigt wird, kommt jedes Mal und wird immer gleich beantwortet. ;)


Gruß, Dominik
Verfasser:
crink
Zeit: 17.02.2017 12:54:40
1
2479270
Hi,

der Thread zur Wette zeigt viele im Jahr 2016 realisierte Projekte, einfach mal die verlinkten Threads querlesen, da sind viele wertvolle Infos enthalten.

Viele Grüße
crink
Verfasser:
David587
Zeit: 17.02.2017 20:26:49
0
2479412
Hallo Leute,

habe mir mal einige Threads der letzten Zeit durchgelesen, die einigermaßen zu meinem Vorhaben gepasst haben, aber natürlich längst nicht alles :-)
Glaub bei so viel Wissen wie hier mittlerweile niedergeschrieben ist, könnte man monatelang lesen.

Was ich auch in dem verlinkten Sammelthread nicht so richtig verstehe, ist der Abstand der einzelnen Slinkies zueinander. Ich habe Bilder von dyarne gesehen, bei denen er sich zehn verschiedene Latten für den Abstand zurecht gesägt hat? Ist das wirklich so kompliziert mit den richtigen Abständen das man gleich 10 Maße braucht?
Das mit der Redundanz und den zwei 300 Meter PE-Rohren habe ich verstanden. Beim senkrechten Graben wird eins links und das Andere rechts verlegt und beim horizontalen Graben wird erst das eine Rohr in Slinkies verlegt und dann das Andere versetzt darüber.

Kann ich eigentlich nicht genauso 3x einen 100 Meter Bund nehmen und diese dann mit Muffen verbinden? Oder habe ich dadurch Nachteile?

Und bringt es was, wenn ich den Graben etwas verbreitere oder tiefer gehe?
Oder müsste ich für mehr Leistung zwingend ein drittes Rohr verlegen?

Und nochmals Danke für eure Antworten

Grüße
Verfasser:
DP13
Zeit: 18.02.2017 08:01:12
1
2479500
Morgen!

Also. Ein drittes Rohr wird nur als “reserverad“ bei einer 6kw WP mit reingelegt. Das dritte Rohr wird während dem Betrieb zwar hespült aber dann abgesperrt. (Brauchts aber nicht, da der Kollektor selbst mit nur einem funktionierenden Rohr gehen würde.
Mehr Leistung bekommst du tatsächlich indem du den Graben breiter oder tiefer machst. (Unser Graben ist zum Beispiel meistens 2m breit und da wor den garten noch auffüllen werden ~2m tief.) Achtung ab 1,60m tiefe abböschen! Bei einsturz lebensgefahr.

Die viele Latten dienen zum bemessen der einzelnen Abstände. Wenn ich mich richtig dran erinnern kann 3 Latten pro Grabenabschnitt.
1. Für den slinkydurchmesser
2. Für den slinkyabstand innerhalb eines Rohres
3. Versatz zwischen rohr 1 und 2

Genau wie du beschrieben hast werden die Rohre gelegt. Eins an die rechte seite, das zweite an die linke seite, und wenn mit drei rohren gearbeitet wird (8kw wp) das mittig darüber. Das schaut dann irgendwann mal ganz schön kompliziert aus, x)

Soweit die theorie.

Da das ganze keine Operation am offenen Herzen ist und nicht mm genau passen muss, ist es vor allem wichtig pro Grabenabschnitt die Rohrlängen zu kontrollieren, die das Tool berechnet hat. Wenn der Versatz mal nicht exakt ist, istdas egal, beim nächsten slinky einfach dementsprechend reagieren.
Wichtig ist nur Am Ende nicht noch 30m übrig zu haben, oder schlimmer noch. Zu wenig Roh übrig haben, sonst muss die wp im Garten stehen.

3x100m Rohr mit Verschweißen geht natürlich auch. Allerdings beraubst du den kollektor dadurch seiner sicher leckfreien eigenschaft und schaffst pro Rohr 2 Schwachpunkte. Wenn sauber verschweißt ist das aber auch kein problem.

Gruß, Dominik
Verfasser:
feanorx
Zeit: 18.02.2017 09:05:57
0
2479506
für 6kw sollte man ca. 600m 32er PE Rohr / 700m 25er PE Rohr verlegen. Es geht im um die Entzugsfläche die das Rohr bietet.
Man muss dann nicht die 100m Stücke schweißen sondern legt die Rohre gerade rein und hat dann einen 6x Verteiler. Die 300m Variante hätte nur den Vorteil kleiner Verteiler sowie turbulenter Strömung, was man aber durch etwas mehr Rohr auch ausgleichen kann. Turbulente Strömung hat man dann auch nur bei on/off wp´s.

Die gerade Verlegung ist mit Abstand die einfachste und sicherste Variante, gerade bei schmalen und tiefen Kollektoren.
Durch schmale Gräben spart man auch enorm an Aushubvolumen.
Große waagerechte Slinky Gräben erfordern viel Ausbub und die senkrechte Variante macht öfters Probleme durch Knicke und ist komplizierter zu verlegen.
Rohrbünde von um die 100m sind viel einfacher zu verarbeiten. Die einfache gerade Verlegung und die leichten Rohrbünde machen eine abschnittsweise Grabenerstellung noch einfacher. So kann man 10m Graben erstellen und mit dem Aushub der nächsten 10m gleich wieder die 10m vorher verfüllen.
Weiterer Nachteil bei Slinkyverlegung: hat man eine höhere Punktbelastung was zu lasten der Soletemp geht.

Lieber einen etwas längeren Graben machen und dafür mehr Fläche zu nutzen. Quasi die schmalen Gräben über die freie Fläche verteilen.
Wenn man zum Beispiel nur 100m Stücke bekommt und einen 80m Graben hat: das Rohr gerade reinlegen indem hier einfach die überschüssigen 20m an einer Stelle 10m zurück und wieder hin verlegt. An den 2 Schlaufen kann man entweder den Graben breiter machen oder man legt die senkrecht.
Bestes Beispiel ist Scholi hier im Forum der seinen schmalen Graben über die Fläche verteilt hat und mit die besten Soletemps von allen Grabenbesitzern hat.

Leider versuchen viel zu viele krampfhaft einen Slinky Graben zu erstellen was manchmal in die Hose geht und/oder hohe Kosten verursacht. Nur da wo viel Platz und ein dicker Bagger vorhanden ist geht die Slinkyverlegung einfach.
Verfasser:
David587
Zeit: 18.02.2017 13:34:13
0
2479605
Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
für 6kw sollte man ca. 600m 32er PE Rohr / 700m 25er PE Rohr verlegen. Es geht im um die Entzugsfläche die das Rohr bietet.
Man muss dann nicht die 100m Stücke schweißen sondern legt die Rohre gerade rein und hat dann einen 6x Verteiler. Die 300m Variante hätte nur den Vorteil kleiner[...]


Wobei bei meiner Grundstücksgröße wohl kaum die gerade Verlegung möglich sein wird?
Daher ich doch relativ wenig freie Fläche zur Verfügung habe.
Der dicke Bagger wäre kein Problem, der muss sowieso kommen um den 4-5 Meter tiefen und teils 2 Meter breiten Arbeitsraum zu verfüllen.
Wäre denn mit meiner Solewärmepumpe von Weishaupt eine turbulente Strömung möglich?
Mein Gedanke wäre immer noch den vorgeschlagenen Graben etwas tiefer bzw. breiter zu machen um die 8,1 KW Wärmepumpe verwenden zu können (Weishaupt Sole-Wärmepumpe WWP S 8 ID 8,1 kW) frei nach dem Motto: sicher ist sicher.
Somit hätte ich dann jederzeit noch Reserven wenn ich sie brauchen würde. Und wenn nicht hat es den positiven Vorteil, das durch die größere Auslegung die Soletemperatur besser ist, falls ich quasi die 8,1 KW nie ganz ausnutze weil beispielsweise 6 KW gereicht hätten?

Lg
Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.02.2017 13:48:54
3
2479612
Es ist für die Effizienz und Lebensdauer der Wärmepumpe
(Mehr Takten)
eher schädlich, die leistungsmässig zu gross auszulegen,
wenn die nicht modulieren kann.
Wenn Du Hosenträger willst, nimmst Du die modulierende
6 kW Nibe. Die kann man bei Bedarf auf 7,5 kW Leistung
freischalten. (Ohne Heizstabeinsatz)

Den Graben auf eine höhere Heizlast auszulegen, bringt
etwas höhere Soletemperaturen, also etwas bessere
Effizienz der Anlage.
Vielleicht 0,5 Grad besser.

Grüsse

winni



Aktuelle Forenbeiträge
crink schrieb: Moin Mika, die notwendige Anzahl der Solekreise richtet sich nach der Heizleistung der WP. Du hast zwar Recht, dass durch den Einsatz von mehr Rohren auch die Leistung steigen müsste, das wird vom Trenchplanner...
Umbaustarter schrieb: Ich bevorzuge eine zentrale KWL, weil ich im Sommer aus einer nicht von der Sonne beschienen Wand die Zuluft herhole und mir damit nicht 30-45° warme Luft ins Haus hole. Ferner gibt es einen Feuchtigkeitsausgleich...
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