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Viessmann Eurola startet nicht mehr
Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 09.10.2015 10:11:11
0
2277033
@Martin

lies einfach noch mal meine Beiträge, dann sollte es auch Dir klar werden, wo da die Zusammenhänge sind. Du bist doch nich begriffsstutzig ;-)

Zur Orientierung:
- Sicherheitsbauteil: ein Sichehrheitsbauteil ist ganz allgemein ein Bauteil, von dessen einwandfreier Funktion die Unversehrtheit von Leib und Leben von Personen anhängt, die hier in Rede stehende Platine ist ein solches, da sie die Funktion des Feuerungsautomaten beinhaltet
- Produkthaftungsgesetz, insbesondere bitte § 1 lesen (und mit der Definition eines Sicherheitsbauteiles vergleichen)
- Produktbeobachtungsfehler und dazu ein interessantes Urteil
Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 09.10.2015 10:16:42
1
2277037
@Peter

Nichts.

Sicherheit ist nicht im Sinne eines Kosten / Nutzen-Denkens verhandelbar, oder bei Dir schon?

;-)
Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 09.10.2015 11:06:08
0
2277052
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
@Peter

Nichts.

Sicherheit ist nicht im Sinne eines Kosten / Nutzen-Denkens verhandelbar, oder bei Dir schon?

;-)


Andersherum wird ein Schuh draus: Man verpflichtet gewinnorientierte Unternehmen sich um die Sicherheit zu kümmern, die nur Geld kostet und glaubt mittels Gesetze und Co einen passenden Zwang auszuüben.

Ob im Unternehmen sich einer darum kümmert, kontrolliert aber keiner. Somit bleibt es unternehmensintern ob und wie.

Ähnlich wie man sich bei VW intern entschieden hat mit den Abgaswerten anders umzugehen, trotz des gesetzelichen Zwanges so etwas nicht zu tun.


Daher hat diese ganze Sicherheitsdiskussion in meinen Augen keinen Sinn, denn irgendwo kommt der Punkt an dem man berechtigt zweifel kann.

Nehmen wir doch mal alle rechtlichen Zwänge raus und gehen auf eine einfache technische Ebene.

Was bleibt denn da:

Eine Platine die anscheinend zeitfest konstruiert wurde, obwohl dies für die Funktion nicht erheblich ist
(Im Flugzeugbau Stichwort Leichtbau sieht das anders aus )

Ob der Zulieferer versagt hat oder es so in Auftrag gegeben wurde: Unerheblich

---------------------

Nun bleiben 2 Möglichkeiten:

Die kaputten Kondensatoren deren Lebensdauer nahe der Nennlebensdauer sind, müssen ganz bestimmte Eigenschaften ausweisen, da der Ausfall sicherheitsrelevant ist:

Dann muss man eine Meldung rausgeben: "Nach 10 Jahren gehören die Teile außer Betrieb genommen"

oder

sie sind nicht sicherheitsrelevant:

Dann spricht nichts gegen einen Tausch, denn dass die Kondensatoren unterschiedliche Eigenschaften haben, ist in der Schaltung eben vorgesehen.




Und ich glaube das ist der fade Beigeschmack der zB Kathrin verwirrt, wenn einerseits die Werbetrommel gerührt wird :

"Ach wie schlimm ist das alles, das ist alles Hochsicherheit und da darf nur der Hersteller ran und übrigens nach 10 Jahren ist sowas vorbei"

und andererseits ist die aktive Reaktion darauf wenn die Kisten ausfallen:

"Melden sie sich, gibt ein günstiges Angebot"
Verfasser:
Martin24
Zeit: 09.10.2015 11:21:58
0
2277055
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen

lies einfach noch mal meine Beiträge, dann sollte es auch Dir klar werden, wo da die Zusammenhänge sind. Du bist doch nich begriffsstutzig ;-)

Doch, doch, bin ich.

Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen

Zur Orientierung:
- Sicherheitsbauteil: ein Sichehrheitsbauteil ist ganz allgemein ein Bauteil, von dessen einwandfreier Funktion die Unversehrtheit von Leib und Leben von Personen anhängt, die hier in Rede stehende Platine ist ein solches, da sie die Funktion des Feuerungsautomaten beinhaltet
- Produkthaftungsgesetz, insbesondere bitte § 1 lesen (und mit der Definition eines Sicherheitsbauteiles vergleichen)
- Produktbeobachtungsfehler und dazu ein interessantes Urteil


Ich sehe den Zusammenhang nicht. Was habe ich oder der zugelassene Installateur mit dem Produkthaftungsgesetz zu tun?

Das genannte Urteil kenne ich übrigens. Hat damals (und auch später noch) hohe Wellen geschlagen und wird sogar von vielen Juristen als recht abwegig angesehen.
Wenn jemand an ein Motorrad eine Verkleidung eines anderen Herstellers schraubt, die vom TÜV dafür abgenommen wurde, dann das Motorrad verkauft und der Käufer stürzt, vermutlich, weil diese Verkleidung zu Instabilität geführt hat, wie um alles in der Welt kommt man dann auf die Idee, nicht den Hersteller der Verkleidung, nicht den TÜV und nicht den Vorbesitzer auf Schadenersatz zu verklagen, sondern den Hersteller des Motorrads?
Letztendlich weil der Warnhinweis fehlte, dass es gefährlich sein kann, Motorrad zu fahren, insbesondere, wenn man irgendwelche, dem Motorradhersteller unbekannte Zubehörteile da dranschraubt.

Und wo ist jetzt der Zusammenhang zum Feuerungsautomaten?
meinst Du Viessmann hätte in die Anleitung schreiben müssen, dass es gefährlich ist, daran herumzubasteln?

Grüße
Martin
Verfasser:
Martin24
Zeit: 09.10.2015 11:24:27
0
2277056
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen

Sicherheit ist nicht im Sinne eines Kosten / Nutzen-Denkens verhandelbar, oder bei Dir schon?

Du bist Idealist.
Das sieht in der Industrie ganz anders aus.
Genau diese Rechnung, ist es teurer ein paar Tote zu bezahlen oder teurer einen Rückruf zu machen (jeweils unter Einbeziehung des Image-Schaden und sonstiger Nebenkosten) wird tagtäglich gemacht.

Grüße
Martin
Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 09.10.2015 11:55:45
0
2277066
Nein, ich bin kein Idealist, ich habe 8 Jahre lang als Entwicklungsingenieur Sicherheitsbauteile für Fahrwerk und Lenkung entwickelt. Da draußen fahren mittlerweile ca. 1.000.000 Fahrzeuge herum, in denen Teile verbaut sind, die ich entwickelt habe.

Wenn z.B. ein Bus mit 50 Kindern drin verunfallt, weil eine Lenkstange bricht, dann hört der Spaß definitiv auf.

Denn dann eröffnet der Staatsanwalt das Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder sogar fahrlässiger Tötung und zwar nicht gegen den Hersteller, sondern gegen den verantwortlichen Entwickler (Abteilungsleiter, Gruppenleiter etc.). Und dagegen kann man sich nicht versichern.

Versichern kann man sich als Unternehmen nur gegen zivilrechtlichen Forderung nach Schadensersatz, Schmerzensgeld, entgangenen Gewinn etc.

Die Sicherheit bei solchen Bauteilen ist deshalb definitiv NICHT verhandelbar!

Solche Bauteile werden betriebsfest ausgelegt und halten ein Fahrzeugleben lang, oft auch darüber hinaus und werden zum Nachweis der Lebensdauer umfangreich erprobt.

Ein defekter Feuerungsautomat einer Gasheizung kann ebenfalls verheerende Personenschäden anrichten, ich hoffe, dass wir uns darin einig sind.

@Peter
Noch mal, es geht hier nicht darum, ob jemand einen Kondensator einlöten kann oder nicht.

Es geht hier um die Produktbeobachtungspflicht, von der sich der Hersteller durch nichts befreien kann.

D.h., passiert etwas mit einer solchen durch Dritte reparierten Platine, ist der Hersteller dran! (vgl. Urteil zum Motorrad-Schutzschild).

Deshalb verbietet der Hersteller konsequenterweise die Reparatur durch unbefugte Dritte, weil er das nicht kontrollieren kann und zieht defekte Platinen ebenfalls konsequenterweise ein, damit eine Repartur nur durch ihn selbst oder durch beauftragte und damit befugte Dritte stattfinden kann.
Verfasser:
Martin24
Zeit: 09.10.2015 13:49:35
0
2277109
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen

Wenn z.B. ein Bus mit 50 Kindern drin verunfallt, weil eine Lenkstange bricht, dann hört der Spaß definitiv auf.
[...]
Die Sicherheit bei solchen Bauteilen ist deshalb definitiv NICHT verhandelbar!
Solche Bauteile werden betriebsfest ausgelegt und halten ein Fahrzeugleben lang, oft auch darüber hinaus und werden zum Nachweis der Lebensdauer umfangreich erprobt.


Irgendwas stimmt da nicht. Um beim Besispiel der Lenkung zu bleiben: Spurstangenköpfe sind auch bei Bussen, wie bei jedem anderen Fahrzeug mit solcher Lenkung Verschleißteile, die irgendwann kaputtgehen.
Überpruft der Hersteller regelmäßig den Zustand dieser Lenkungsteile?

Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen

Es geht hier um die Produktbeobachtungspflicht, von der sich der Hersteller durch nichts befreien kann.
D.h., passiert etwas mit einer solchen durch Dritte reparierten Platine, ist der Hersteller dran! (vgl. Urteil zum Motorrad-Schutzschild).
Deshalb verbietet der Hersteller konsequenterweise die Reparatur durch unbefugte Dritte, weil er das nicht kontrollieren kann und zieht defekte Platinen ebenfalls konsequenterweise ein, damit eine Repartur nur durch ihn selbst oder durch beauftragte und damit befugte Dritte stattfinden kann. ]


Du schlägst jetzt etwas über die Stränge. Bei mir im Keller steht nicht jede Woche ein Viessmann-Mitarbeiter und prüft, ob auch wirklich niemand an meiner Heizung gelötet hat.
Die schaffen es ja noch nicht einmal zu unterbinden, dass komplette Regelung incl. Gasfeuerungsautomat per Internet-Versandhandel an Privatleute verkauft werden. Wollten sie das unterbinden, könnten sie das vermutlich auch.
Und ein vom Hersteller ausgesprochenes Lötverbot für Dritte - welche bindende Wirkung sollte das für mich haben?

Platine einziehen? Du meinst der Viessmann Kundendienst hat das Recht einen bei mir zufällig im Heizungskeller herumliegenden Eurola-Feuerungsautomaten zu beschlagnahmen? Na das gibt aber was auf die Finger!

Grüße
Martin
Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 09.10.2015 19:29:48
2
2277199
@Martin

Du willst es nicht verstehen, das hab' ich jetzt verstanden. Ich schreib' dazu nichts mehr, bringt eh nichts Dafür denk' ich mir meinen Teil..
Verfasser:
Martin24
Zeit: 09.10.2015 20:22:53
2
2277224
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
@Martin

Du willst es nicht verstehen, das hab' ich jetzt verstanden. Ich schreib' dazu nichts mehr, bringt eh nichts Dafür denk' ich mir meinen Teil..


Richtig, ich will nicht einsehen, dass eine Reparatur grundsätzlich gesetzlich verboten ist, solange mir niemand sagt, in welchem Gesetz das steht.
Dass das viel und lange und oft am Thema vorbei immer wieder behauptet wird, macht es nicht richtiger.
Solange trotz vielfacher Nachfragen niemand ein Gesetz benennt, das darauf anwendbar ist, vermute ich einfach mal, dass sich das jemand ausgedacht hat, aber es diese gesetzliche Regelung gar nicht gibt.

Dass Du trotz meiner sachlichen Erwiderungen, lieber nichts mehr dazu sagst, interpretiere ich als: Dir sind die Argumente ausgegangen.

Grüße
Martin
Verfasser:
OldBo
Zeit: 09.10.2015 21:29:56
1
2277255
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
@Martin

Du willst es nicht verstehen, das hab' ich jetzt verstanden. Ich schreib' dazu nichts mehr, bringt eh nichts Dafür denk' ich mir meinen Teil..

Gehört dieses Bauteil nicht zur Bauartzulassung? Dann darf an den Teilen nichts geändert werden.
Verfasser:
Maxa67
Zeit: 10.10.2015 08:38:07
4
2277298
Ein ganz schönes Feedback für so ein altes Thema.

Kurz vorweg, die Anlage läuft mit den neuen Kondensatoren tadellos und absolut störungsfrei. Es war die richtige und auch wohl abgewägte und gut recherchierte Entscheidung. Dazu stehe ich und das empfehle ich, unter der Maßgabe der Fachlichkeit, wie ich (und auch andere) das als Rahmenbedingungen umrissen haben.

@onkel2012
"Und wenn ein Kondensator nun andere Abmessungen hat, werden irgendwelche Werte mit absoluter Sicherheit differieren. "

Du bist ein Fachmann und weißt, wovon du redest und ich gebe dir im Wesentlichen Recht. Der Kondesator hat durch die etwas geringere Bauhöhe ca. 1/5 bis 1/6 weniger Volumen. Nach 20 Jahren ist das aber technologiebedingt. Optimierte Elektrolyte und Trägermaterialen erlauben mit der kleineren Bauform eben das Erreichen der Werte. Das, was passieren kann und wird ist, daß die Lebensdauer dann eben nicht 15 sondern vielleicht nur noch 13 Jahre im Dauerbetrieb ist. Nimm z.B. mal die Bauweise von Computern, man wird einen Laptop aufgrund der thermischen Problematik nie so lange haben wie einen soliden Desktop PC. Ungeachtet der generellen technischen Weiterentwicklung.
Spannung, Strom und deren Widerstände erzeugen Wärme und die muß irgendwo hin. Ich hab 2 1/2 Jahre alte Notebooks von Kunden entsorgen müssen, nur weil der Grafikchip nicht mehr wollte und dessen Austausch dann bis zu 200 Euro kostet.
Und machen wir uns nix vor, egal ob bei der Autoelektronik, beim Router, beim Fernseher oder auch bei Gerätesteuerungen - die Hersteller des gesamtgerätes werden immer den Einkaufspreis drücken bis beim Hersteller der Baugruppen das Weiße aus den Augen flutscht. Aus diesem Grund optimieren diese schon selbst, daß nur das Mindeste, was zur Funktionsfähigkeit benötigt wird, verbaut wird. Auch ein Grund, warum die Qualität, vor allem die Lebensdauer so sehr leidet.
Und was kann letztendlich passieren? Werden Spannungen oder Ströme durch defekte Bauteile nicht mehr erreicht oder gehalten, regelt sich die Heizung in den Störmodus und schaltet sich ab. Was ist da anders, als der Ausfall eines Bauteiles, wenn z.B. ein Widerstand durchfackelt (da sind mindestens zwei auch sehr an der thermischen Grenze dimensioniert).
Und an alle, die ein sinnvolles Wirtschaften anmahnen. Ja natürlich ist ein Haus Verpflichtung und nichts hält ewig. Nur mit der Argumentation, daß nach 15 Jahren eben mal die 6.000 Euro für ne neue Heizung "zurückgelegt" sein sollte kann dann der fensterbauer, der dachdecker, der Sanitärfritze, der Maler Elektriker auch kommen und behaupten, daß es schon "Zeit sei" hier Rücklagen gebildet zu haben. In Zeiten von Hausfinanzierungen die auf bis zu 30 Jahre ausgelegt sind, dort 2 x quasi Ersatzinstallationen als wirtschaftlich angemessen hineindichten zu wollen das ist natürlich kompletter Unsinn. Und würde ohnehin nur in einem gesunden Wirtschaftskreislauf, den wir in Deutschland und besonders im Osten schon lange nicht mehr haben, funktionieren.
Und wenn für einige das Reizwort Osten kommt, muß man nicht offen und schwarz-weiß seine Antipathie zur Schau tragen, ungeachtet dessen, daß das PRAKTIZIERTE Gesellschaftsystem Mist war und keiner zurück will.
Was aber verloren gegangen ist, sind Eigeninitiative, WERTschätzung auch von Objekten und anderer Leute Arbeit und Findigkeit als Alternative zur ressourcenverschwendenden Wegwerfgesellschaft. Und daß man sich als Häuslebauer und Besitzer untereinander geholfen hat, ohne unverschämt die Hand auf zu machen. Letzteres gibts wenigstens noch im ländlichen Raum bei uns.
Verfasser:
muscheid
Zeit: 12.10.2015 07:22:35
0
2277817
Max, es verbietet dir ja keiner, Reparaturen an XY Platinen vorzunehmen. Allerdings solls dann fachlich korrekt sein.
Fachlich korrekt heist bei sicherheitsrelevanten Bauteilen allerdings Austausch. Und vor allem - Gas heist auch gefahrengeneigtes Handwerk - da ist der Fachmann Pflicht.
Verfasser:
Wissenssammler
Zeit: 25.01.2016 18:40:12
0
2329139
OK: "Dauerbrenner" solange diese Generation von Viessmann-Heizsystemen im Einsatz - spricht eigentlich nicht wirklich was dagegen, ein solches System 2-3 Jahrzehnte im Leben zu halten - nur eben das Problem: Elektronik-Ersatzteil nicht mehr offiziell erhältlich . Also ergänze ich mal meine Erfahrungen aus aktuellem Anlaß, da der Threaderöffner in seiner Pioneer-Arbeit und folgerichtigem Vorgehen meine Sympathie hat und auch andere Beiträge inhaltlich gut beobachtet und substanziert sind:
Die Informationsbeschaffung in diesem Kontext ist offensichtlich nicht einfach. ( Quellen nicht einfach zu finden, Quer-Verlinkung der Diskussionsstellen ist eher schlecht )
Ohne Gewähr versuche ich mal ein paar Basics aufzunotieren, die teilweise mühsam in Erfahrung zu bringen waren, bzw. durch Abgleich der Web-Quellen und vergleichende Betrachtungen erst offensichtlich wurden.
Viessmann ist sehr auf Seriennummerkreise der Komponenten in der Nomenklatur ausgerichtet - man verliert leicht den Überblick.
Diese lassen nicht immer sofort Verwandtschaften und Ähnlichkeiten der Systeme erkennen.

Der Problemkreis auf den sich auch die Beobachtungen und Lösungsansätze dieses Threads beziehen, liegt in der Brennersteuereinheit LGM18.
Dabei handelt es sich wohl um eine generelle Steuereinheit, die nach meinem beiläufigen Wissen von Landis & Gyr in den Markt gebracht wurde und dann ins Siemens-Portfolio wechselte.
Diese LGM 18 kam neben der hier genannten Eurola auch in den Produktreihen Condensola und Vitocrossal zum Einsatz.
Wobei allerdings 2 Linien vorhanden sind, die sich in der Typbezeichnung erkennen lassen. Die Eurola hat LGM18.35 , die Condensola und Vitocrossal LGM18.05.
LGM18.35 und LGM18.05 haben deutliche Bestückungsvariationen. Dies betrifft aber mehr die Prozessorplatine als die Leistungssteuerungsplatine des Platinensandwiches , wie es in Condensola und Vitocrossal im "Viessmann Modulationsregler" des "Viessmann Matrix-Strahlungsbrenner VM II-4" verbaut ist. In der Eurola ist das Sandwich aufgeklappt - die Platinen liegen nebeneinander. (Anmerkung: b. d. LGM18.35 gibt es wohl 2 Variationen: ohne G1-Relais - dann vermutl. / ggfs. in die Ansteuerung Zündtransformator (24V oder 230V) verlegt )
Unterschieden wird beim Modulationsregler in der Teilenr. insbesondere auch zw. 65KW , 33KW , 18 KW etc.

Die Ähnlichkeiten bzw. Gleichheit kann man aber schon erkennen, wenn man die Serviceanleitungen der Anlagen nebeneinander legt.

Auf den 2. Blick enthalten diese Handbücher dann doch eine Reihe von Details.

Das vom Thread-initiator beschriebene Verhalten betrifft wohl alle 3 genannten Reihen.

Hilfreich ist vor allem das zeitliche "Ablaufdiagramm" in der jeweiligen Serviceanleitung. ( scheint wohl in allen Anleitungen identisch zu sein)

Die Tabellen "Anzeigen des Diagnosesystems im Brennersteuergerät" & "Diagnose am Brennersteuergerät" sind nur mäßig aussagefähig,erklären sich zumeist nur als "interner Fehler"
Allerdings ist die "Sonderanzeigen"-Tabelle bei der Vitocrossal (leider in älteren Anleitungen nicht vorhanden) etwas informativer - aber auch unzureichend zur Fehlereinkreisung.

Gemäß Ablaufdiagramm kommt die Brennersteuerung aus dem Standby (Anzeige 0) durchfährt verschiedene Phasen (2, 3) und kommt dann in die wohl kritischste Phase 4.

Der primäre Fehler der vom Diskussionseröffner beschrieben wurde: Abbruch in Phase 4: "Funktionsanzeige: 4 blinkt"

An anderer Stelle: "Der Fehlercode 4 beinhaltet dreizehn Fehlerursachen.... Mögliche Ursachen könnten Ionisationselektroden, Zündleitung, Zündeinheit, Zündelektroden, Gasarmatur, Abgasleitung, Kondenswasserleitung, CO² Einstellung bei min/ max. 9-9,5%, was ganz wichtig ist, ist der Gas Fließdruck min. 20mbar."

Tatsächlich ist wohl aber der Hauptgrund für einen Ausfall mit diesem Fehlerbild: der betreffende Kondensator (C 600) in der Hilfsspannungserzeugung zur Ionisationsstrommessung.
( Wie anderweitig aufgeführt, ist Elko-Alterung insbesondere durch Wärmeeinwirkung (? Shunt-Widerstand R600 ) ein häufiger Ausfallgrund. )

In der Regel zeigen betroffene Elko's eindeutige Spuren von Elektrolyt-Austritt, Alugehäusebeschädigungen oder ausgebeulte Gummiabdichtung .

Warum man dann überging, alle 7 Elko's auf dem PCB zu tauschen, konnte ich in den Diskussionbeiträgen nicht begründet finden.
Hinweise auf 2 defekte Elko's ließen sich nur kausal deuten, wenn diese benannt worden wären.

Allerdings fand ich Hinweise eines anderen Fehlerbildes, nämlich dass die ganze Platine dann ohne Strom ist.
Die schaltungstechnisch unkonventionelle Gleichspannungserzeugung und Stabilisierung umfaßt 4 Elektrolytkondensatoren.
Einen weiteren Hinweis bekam ich: mögliche Spannungsinstabilitäten aufgrund dieser Kondensatoren könnten das Verhalten der gesamten Elektronik im korrekten zeitlichen Ablauf/Verhalten durch Spannungseinbrüche beeinflussen. Zu dieser möglichen Fehlerkondition fehlen mir konkrete Hinweise. Schaltungstechnisch wäre es allerdings denkbar, dass die Stromleistung bei reduzierten Elko-Kapazitäten derartige Auswirkungen zeigen. ( Habe ich aber dann doch nicht näher ergründet, weil es von dem für mich relevanten Fehlerbild abwich)

Zitat von peter640 Beitrag anzeigen
Dieser Diskussionsbeitrag:
hatte bereits eine Variation des entstandenen temperatursensiblen (mit "Fön"-Temperieren wieder in Funktion) Fehlerbildes, der wohl nicht auf einem defekten Elektrolyt-Kondensator beruhte:
Ohne Fön-Anheizung ging das von mir untersuchte System in der Phase 4 in Dysfunktion: schaltete das Gasventil kein Gas frei und das System zeigt Fehler "1" = "Fehl. v. Ausgang Gasamartur". Infolge schaltete das Sicherheitssystem alle Aktivitäten und Spannungen ab.

Auch im Beitrag von Peter640 stellte dieser fest, dass es ohne Schaltplan schwierig wird, dem weiter zu folgen.
Zitat von peter640 Beitrag anzeigen
Hat jemand Zugang zu Schaltplänen für die Platine LGM 18.35B2510 ?


Bedingt durch die Herkunft des Steuerungscomputers verhallt aber die Frage nach einem Schaltplan - gibt es ja nicht wirklich ein Servicekonzept. Wenn, wäre dieser wohl nur bei Siemens zu finden.
Einen Teil der Schaltung ließ sich dann mit bekannten Elektroniker-mitteln rückverfolgen und schließlich der Fehler beseitigen.
Möglicherweise ließe sich dies an geeigneter Stelle redokumentieren.
Ferner entstand die Idee zu einem Supervising-Sister-Microcontroller - ansatzweise zur Diagnose implementiert. Fehler war dann gefunden, bevor dieser weit genug implementiert war - hätte im nächsten Schritt diesen aber auch aufgezeigt.
Verfasser:
ClausTTL
Zeit: 26.01.2016 12:02:13
0
2329491
Zitat von Wissenssammler Beitrag anzeigen
Warum man dann überging, alle 7 Elko's auf dem PCB zu tauschen, konnte ich in den Diskussionbeiträgen nicht begründet finden.

Ich hatte die Gelegenheit, alle Elkos einer ausgetauschten 17 Jahre alten LGM18-Platine einer Condensola CX (entspricht im Wesentlichen der Vitocrossal CV3) mal mit einem ESR- und Kapazitätsmessgerät durchzumessen. Außer dem bekannten C600 war kein Elko außerhalb der Normparameter. Die Netzteil-Elkos waren alle OK. Die Platinen werden auch z.B. von Regelungstechnik Specht repariert, so dass niemand als unwissender Laie selbst herumbasteln muss. Dieses Risiko sollte man auch unbedingt vermeiden. Ganz billig ist der Spaß nicht, aber bei Condensola CX und Vitocrossal-Geräten dürfte sich die Reparatur durch ein Fachunternehmen in der Regel noch eher lohnen als bei der Eurola:
http://www.rt-specht.de/viessmann-brennerautomat-condensola.html

Grundsätzlich für alle Geräte gilt: Elkos im Bereich eines LM317-Linearreglers im Netzteil können nicht uneingeschränkt durch Low-ESR-Typen ersetzt werden, weil die Einschwing-Eigenschaften sich dadurch verschlechtern. D.h. vorhandene einwandfreie Netzteil-Elkos sollten nicht verändert werden.
Verfasser:
Maxa67
Zeit: 27.02.2016 12:49:20
0
2344795
"hatte bereits eine Variation des entstandenen temperatursensiblen (mit "Fön"-Temperieren wieder in Funktion) Fehlerbildes, der wohl nicht auf einem defekten Elektrolyt-Kondensator beruhte"

Ich hatte diese tägliche Anföhnimprovisation 14 Tage "erfolgreich" praktiziert, seit dem Austausch aller 7 Kondensatoren funktioniert die Anlage tadellos. Ich sehe also hier sehr wohl einen direkten Zusammenhang mit mindestens einem defekten Kondensator. Diesen allerdings herauszufinden dazu fehlt eben der schaltplan und die netsprechende Meßtechnik. Deshalb der Tausch "im Block". Die C´s des Netzteiles sind aber weiterhin die Originalen.
Im Übrigen zeigten die ausgelöteten Kondensatoren allesamt weder Aufblähungen noch Elektrolytaustrittspuren oder Korrossion. Ich bin mir ziemlich sicher, daß es sich um ein "Eintrocknen" nach all den Jahren in dem doch recht warmen Funktionsumfeld handelt.
Verfasser:
rudi
Zeit: 03.03.2016 19:58:51
0
2347328
Neue Info: mittlerweile gibt es bei Viessmann aufgearbeitete Platinen als Ersatz.
War auch überrascht dies zu erfahren. Hatte diese Woche den Fall bei einem Kunden dass ich das Gerät nur mit dem Föhn überreden konnte zu tun.
Da die Fehlermeldungen widersprüchlich waren (vor dem Föhn) war ich in einer Niederlassung von Viessmann wo man mir sagte dass es die Platinen wieder gibt,allerdings aufbereitete,also gebrauchte.
Die alte ausgetauschte Platine will dann Viessmann wieder haben um diesen Service auch weiterhin anbieten zu können.
Ich war positiv überrascht und wollte das hier nur mal mitteilen.
Verfasser:
jürgen123
Zeit: 01.04.2016 15:15:45
2
2360321
Hallo zusammen,

schön, dass mein Erfahrungsbericht auf so grosse Resonanz gestossen ist. Hoffentlich ist in den letzten Jahren niemand durch die Selbstreparatur zu Schaden gekommen. Hoffentlich haben alle anderen ein paar hundert Euro sparen können und dabei noch Spaß gehabt. So wie ich. Meine Viessmann läuft übrigens immer noch :-). Scheint ein gutes Gerät zu sein, immerhin ist sie jetzt schon über 20 Jahre alt. Und etwas selbst repariert mit Sachverstand hilft nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch dem eigenen Ego. Wegwerfen kann jeder... Viel Spaß weiterhin im Forum.

Gruß
Verfasser:
Maxa67
Zeit: 08.04.2016 16:14:43
0
2363363
Ja danke Jürgen, dieser von dir angestoßene Dialog hat MIR sehr geholfen und den "Tip" meines Monteurs zu den Restbeständen an Platinen bzw. den defekten ELKOs unterstrichen, daß ich mich selber an die Reparatur gewagt habe. Hat mir nen 1.000er für die Platine bzw. sogar 6.000 für eine neue Heizung erspart. Und sie läuft seitdem wieder tadellos.
Daß Viessmann jetzt selber Platinen regeneriert, könntest du dir vielleicht sogar selber an die Brust heften, denn nirgendwo anders im weltweiten Netz scheint so intensiv über genau dieses Problem diskutiert und dieses herausgearbeitet worden zu sein. Da verdient sich der Viessmann Service jetzt selber ne goldne Nase mit der Regenerierung dieser Platinen, wenn ich daran denke, daß in höchstens 15 Minuten Handarbeit bei 6 Euro Wareneinsatz dafür einige Hunderte Euro abzugreifen sind. Für welchen Preis bietet Viessmann denn die Austauschplatinen an @rudi?
Verfasser:
Roland768
Zeit: 08.09.2016 22:56:35
0
2407437
Zunächst möchte ich eine weitere Erfolgsmeldung hinzufügen: Ich habe mich getraut, nur den 220 µF 10V Kondensator zu tauschen (neben und um ihm ein schwarzer Staubschleier von dem Hochlastwiderstand darunter, nein nicht verkohlt, der Widerstand selbst ist blitzsauber). Kapazitäten mit dem Multimeter zu messen ist zwar mutig, aber der alte Kondensator hatte sicher weniger als 100 nF Restkapazität. Den neuen Typ habe ich sorgfältig bei Reichelt ausgewählt, auf jeden Fall ein 105°C Typ.
Jetzt läuft die Heizung wieder.
Eine Anmerkung zu der hitzigen Diskussion: Neben den bereits genannten hinkenden Vergleichen hier vielleicht einer, der es besser trifft: Niemand wird bestreiten, dass eine elektrische Sicherung ein sicherheitsrelevantes Bauteil ist. Ersetze ich es unsachgemäß (z.B. durch schlichtes Überbrücken), kann ich ein Haus zu einem Totalverlust machen. Dennoch gibt es für einen technisch halbwegs informierten Menschen kein Problem. wenn er eine defekte Sicherung durch eine baugleiche Sicherung ersetzt. Das ist mit dem Kondensator hier nicht viel anders, nur dass man auch noch löten können muss. Im schlimmsten Fall hält der neue Kondensator keine 25 Jahre, sondern nur 10, aber dann macht es ja vielleicht wirklich Sinn, mal über eine neue Heizung nachzudenken.
Und zur Lebensdauer: Ein Auto ist natürlich nach 20 Jahren alt, nach 15 vielleicht auch schon. Aber die Heizung steht nicht bei Wind und Wetter draußen, oder wird über Schlaglochpisten geprügelt. Sie ist still und ruhig bei fast gleichbleibenden Temperaturen und arbeitet vor sich hin. Da kann man schon erwarten, dass man durch regelmäßige Wartung und Austausch von Verschleißteilen (und sei es eben ein blöder Kondensator) auf deutlich mehr als 25 Jahre kommt.
Übrigens hat auch die Autoindustrie seit langem Probleme, die Lieferanten von elektronischen Bauteilen zu den Qualitätsnormen zu zwingen wie sie es bei den anderen Zulieferern macht. Die Elektronikindustrie hat viele Abnehmer, sie ist nicht darauf angewiesen.
Roland
Verfasser:
muscheid
Zeit: 09.09.2016 07:25:49
3
2407453
Beim Eurola ists aber so, er hat eine (doppel-) Platine. Die ist EIN Bauteil - und dieses ist sicherheitsrelevant.
Reparatur für alle außer dem Hersteller verboten. Dies ist fakt und fachleute beachten das. Denn nach einer Reparatur muß das Teil zu 100% funktionieren - und das kann keiner vor Ort testen.
An Regelungsplatinen kamm man reparieren wie man will - aber nicht an Feuerungsautomaten.
Verfasser:
Klaus R
Zeit: 09.09.2016 19:01:03
0
2407596
Moin Männers,

ich hätte noch eine Eurola Baujahr 1999 komplett als Ersatzteilspender im Keller hängen, lediglich der Doppelpunpenflansch zum Kessel ist undicht und defekt, das ist auch der Grund der Ausserdienststellung.
Gerät ist ansonsten im Originalzustand.


Bei Interesse PN oder Mail an mich.
Verfasser:
wieder warmes Haus
Zeit: 08.10.2016 12:27:55
0
2416489
Hallo,
Habe mir nicht alles durchgelesen,
auch wir hatten eine Eurola mit 18KW die nicht mehr startete.
ca 18 Jahre alt.

Heizungsmonteur war sehr bemüht. Heizung soweit in Ordnung
Höchstwahrscheinlich Platine defekt. Diese erkennt nicht das die Flamme brennt.
Er konnte keine passende Platine besorgen.
Im Internet gab es welche bis 500 € meist ohne Garantie.
Alternative wäre eine neue Heizung ca 7000 € mit allem drum und dran.

Wir hatten dann diesen Beitrag gefunden und angefangen aus meinem Bastellager
Elkos herauszusuchen. Als ich nicht mehr hatte, hatte ich einen Bekannten angerufen der
brachte weitere.

Wir hatten die ausgebauten Elkos noch nachgemessen. Es war ein kleiner dabei der
seine Kapazität verloren hatte, unten aus dem Bereich der Zündüberwachung.
Hätte vielleicht gereicht nur den zu tauschen. Kosten unter 0,50 €.

Was dann ganz blöd war, die Verbindung zwischen den beiden Platinen hatte sich verabschiedet.
Draht und Folie ist hier auch nicht die richtige Wahl.
Ich hatte schon fast aufgegeben. Aber mein Bekannter hat dann mit einzelnen Drähten
aus einer Flachbandleitung die Verbindung wieder hergestellt.

Als die so bearbeitete Platinen wieder eingebaut waren lief die Anlage ohne Probleme.
Mal sehen wie lange.

Danke von mir noch für die Infos
Verfasser:
Kodiak
Zeit: 26.10.2016 21:49:08
0
2424300
So, gleiches Problem wie die meisten. Platine warm geföhnt und schon hat die Anlage sauber gearbeitet. Am nächsten Tag hat mi runser TV Techniker die Elkos gewechselt. Der kann das besser als ich.
Hab die Platine eingebaut und gut is.

Danke für den Tip. Hat mir viel Geld gespart.
Verfasser:
Zanklod Banozic
Zeit: 05.03.2017 03:36:54
0
2485113
hallo

bin sprachlos, schockiert,gramatiklos??

kann das sein????

führender hersteller??

VIESSMAN hat keine ersatzteile IMG18 PLATINE!?!?!?

habe es schon so oft, oder eigentlich die ganze ZEIT:

Ja dann müssen sie sich eine NEUE Heizung zu legen, soll ich sie in den Verkauf verbinden???

Ist das gleiche wie beim Bäcker: Brötchen alle, kann es dann auch ein Brot sein, natürlich können sie das Brot zum Preis vom Brötchen sich leisten!!!

Naja beides ist warm lecker zu genießen,

beim Preis/Schwankungen/Kundenfreundlichkeit/Fingerspitzengefühl/Vormachtstellung VIESSMan wieder die Führung der Herseller, bedacht des guten Namens, für Qualität, für Langlebigkeit für die Zufriedenheit seiner Kunden, keine Mühen, geschweige Kosten zu scheuen, dies für die nächsten Jahrzehnten, zu Gewährleisten!

Was kommt nach/in 10 Jahren ?????

Was werde ich im Viessman Shop einkaufen können, HEIZUNGEN???

Was ich eigentlich fragen wollte, kennt keiner wen in Polen, da kannst alles Elektrische neu erfinden lassen???

Komisch kommt mir bekannt vor; Dejan Vu?`??

Rote Plakette, Intaktes Auto auf Schrottplatz, als Anzahlung 2500€!

Keine Platine, Wirkungsgrad 98,1% 15 Jahre alt, wie neu, wo hin Schrottplatz, Wertstoffe, Moment?? was stand da mal???

Produktsicherheitsgesetz (Deutschland), Hersteller müssen ihre alten Geräte, Ordnungsgemäß Recycl, wieder Komisch !!!

zb. Beim Media Markt kann ich alles zurückgeben, ach so die müssen es zurück näähmen, wegen?

Rettet die Weltressourcen, der Umwelt und den Klima Wandel, wenn es zu warm wird, brauche ich keine Heizung mehr, naja ich werde hoffentlich die nächsten 10 Jahre überleben, aber wer weiß, welche fehlende Diagnose, mein Sargnagel sein wird??

Danke für ihr Interesse an meiner Fehlentscheidung, irrerer Wahl richtig zu treffen, damit sie ihre Ressourcen, ihres Geldbeutels noch lange nützen dürfen!
Gezeichnet von schweren Schlägen
Banozic
Verfasser:
Werner Lammert
Zeit: 31.08.2017 08:18:16
0
2542020
bei uns die gleiche Funktionsstörung.
Den kleinsten Kondensator 220uF/10V (9 Cent !!!!) beim C***** gekauft.
Dazu 4 Prüfspitzen mit Kabel.
An den mutmasslich defekten angehängt - läuft.

Erst dann Platine ausgebaut und den defekten Kondensator ausgetauscht - läuft immer noch. Der Heizungsbauer war sehr fair, machte auf unseren Wunsch noch eine Wartung und die Heizung läuft wie am ersten Tag.

Von Freunden habe ich dann einige Tage später erfahren, dass bei Ihnen im letzten halben Jahr auch die Platinen "abgeraucht" sind. Ein Ölbrenner von Viessmann (musste gegen einen neuen Brenner ausgetauscht werden) und eine Gastherme von Weisshaupt keine 15 Jahre alt (gab es als Ersatzteil für 700,- Euro). Um den Ölbrenner war es nicht schade, der war min. schon 30 Jahre alt und hatte seine Schuldigkeit getan.
Aber 15 Jahre für eine Gastherme sind wirklich zu wenig, aber wenigstens gibt es noch Ersatzplatinen.

In diversen Verbrauchersendungen wurde schon öfter gezeigt, dass Kondensatoren in "modernen" Elektrogeräten gerne in die Nähe von Wärmequellen (wie Trafos etc.) gesetzt werden. Dann meist die kleinen, da die die geringste Lebensdauer haben. Dann zuckt der Techniker mit den Schultern - "nicht reparabel" und dann muss was neues her.
Das nennt man dann "Nachhaltigkeit" und Viessmann schreibt sich das auch noch auf die Homepage, meint aber sicher etwas anderes ;-)

Danke ans Forum für den Hinweis!

Werner



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pinot schrieb: Ich habe ein bischen in deine Aufzeichnungen reingeschaut. Bin gleich beim Brauchwasser hängengeblieben. Das ist erstaunlich. Nachts fällt der BWSP in 4 Stunden 10°, Tags zeitweise in 1 Stunde. Was...
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