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Dämmung unbeheizte Kellerräume, teilweise auskragende Decke
Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.03.2017 18:28:44
0
2490937
Wäre das mein Haus, würde ich wohl die Betonbrüstungen
entfernen und alles, vielleicht ausgehend vom Kellergang,
wintergartenmässig verglasen.
Wäre auch ein guter Sonnenkollektor im Winter.

Aber das kostet natürlich mehr als ein paar Euro und der
Terrassenversatz ist ungünstig.
Müsste man vielleicht begradigen.

Grüsse

winni
Verfasser:
jogi54
Zeit: 20.03.2017 23:12:44
0
2491037
Zitat von Gusa Beitrag anzeigen
Eigentlich müsste man, wie schon vorgeschlagen die Terasse mit einer Betonsäge abtrennen, die Front über alle Geschosse dämmen und die Terasse neu aufbauen.
Rechnen wird sich das nicht wirklich.

Der Essbereich befindet sich teilweise über dem Gang ums Haus und über dem angrenzende Ölkeller.

Ich werde die Kellerdecke und den Bereich unter dem Essbereich dämmen.
Alles andere macht vom Aufwand aktuell leider wenig Sinn. [...]


Hi,

mercie für die Bilder - jetzt kann ich mir das Ganze etwas besser vorstellen.
Schöne Forsythie vorm Haus ;-)

Was ich mir noch nicht so richtig vorstellen kann, ist: Der Essbereich befindet sich teilweise über dem Gang ums Haus und über dem angrenzende Ölkeller.

Deshalb nur mal ins unreine... könntest du mit eventuell einfachen Mitteln den Essbereich, der jetzt von unten noch "draußen ist" nach drinnen, in den Keller bringen?
Sprich, bis nach oben zumauern und eine Türe setzen, oder ggf, die Türe zum Ölkeller ??? versetzen. Wie gesagt - so ganz klar ist mir das immer noch nicht, wie es da unter dem beheizten Essbereich aussieht.

Als allererstes würde ich diese grausame Dachrinnenlösung mal ordentlich machen ;-) Ich möchte nicht wissen, was dieses grausliche Loch an Wärmeenergie kostet; wenn du da mal Schlagregen hinbekommst, flutest du dir dann auch noch die Konstruktion.

Ansonsten, wenn du nur so ein wenig was machen willst, ok - dann ist es halt so. Versprich dir aber davon nicht allzuviel Effekt, dazu sind die Bedingungen drum rum einfach zu schlecht.

An dem Punkt war ich auch mal, habs verworfen und mich zu einer umfassenden Lösung entschieden.

Ob und innerhalb welcher Zeit sich Isomaßnahmen "rechnen" ist letztendlich ein Blick in die Glaskugel. Nach Vollendung meiner massiven Isomaßnahme war meine Gasrechnung um gut 1700€/a reduziert - wenn ich mit meinem Projekt ganz fertig bin, werde ich statt Energiekosten von ursprünglich ~3000€/a, Einnahmen von, je nachdem, wieviel PV ich noch zubaue, zwischen 50€ und 600€, zuzüglich 1000€/a für die Bereitstellung von Primärregelenergie für die nächsten 20 Jahre haben. In 20 Jahren bin ich 82J, was dann passiert, wird sich zeigen, aber der Energiebedarf wird ganz sicher weiterhin sehr gering bleiben.

LG jogi
Verfasser:
jogi54
Zeit: 20.03.2017 23:26:17
0
2491043
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Wäre das mein Haus, würde ich wohl die Betonbrüstungen
entfernen und alles, vielleicht ausgehend vom Kellergang,
wintergartenmässig verglasen.
Wäre auch ein guter Sonnenkollektor im Winter.

Aber das kostet natürlich mehr als ein paar Euro und[...]


Hallo winni,

es soll nur eine klitzekleine Lösung werden !!!

Bezüglich Wintergarten könnte man dann ein eigenes bain stroming aufmachen.
Ich würde z.B. da vom Dach aus mindestens noch 1-2 Meter weiter raus einen Solar-Wintergarten (halbdurchlässige PV) draus machen - dann wäre auch das Thema mit der auskragenden Bodenplatte als riesige Wärmebrücke erledigt, und der Wintergarten würde sich über die Stromerzeugung mindestens teilweise selbst finanzieren.

LG jogi
Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.03.2017 11:20:49
0
2491157
Schon klar Jogi, aber ich wollte einen, vielleicht später
realisierbaren, Weg aufzeigen, diese starken Wärmebrücken
relativ weit aus dem Spiel zu nehmen, ohne sie gross zu
entfernen.

Betonbrüstungen müßte man vielleicht auch nicht entfernen,
sondern könnte davor ein Sandwichplatten verglastes
Fensterelement durchziehen.
Optisch schöner wäre es aber ohne diese Brüstungen.

Es wäre so auch möglich, das dieser Fassadenteil unter dem
Strich in der Heizperiode dann Wärmegewinne, statt Verluste
als Luftkollektor bringt und ein Wintergarten bringt ja evtl. auch
mehr Lebensqualität.

Grüsse

winni



Aktuelle Forenbeiträge
winni 2 schrieb: "Es ist ja schon ungewöhnlich, dass 2 Wohnungen gleiche Verbräuche haben - aber wenn es vielleicht sogar 5 oder 6 Wohnungen wären, halte ich das für ausgeschlossen. " Ich auch. Hier wurde nichts gemessen....
FranksBude schrieb: Eine Wärmepumpe läuft besser, je näher die Temperaturen der Quelle (Grabenkollektor) und der Senke (Heizung bzw. Warmwasser) aneinander liegen. Kurz: Temperieren mit WP ist sehr effizient, WW-Bereitung...
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