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Verfasser:
Martin206
Zeit: 21.04.2017 21:36:37
2
2501839
Wo sind nun die elektr. PKW aus dt. Landen?

Bei uns in der Wochenzeitung ist ein großer Bericht über den BMW 225xe Acitve Tourer drin der auf der BMW-Website mit "ELEKTRISIERT." beworben wird.
Den hab ich mir vorhin mal etwas genauer angeschaut:

Was bietet er?

+ teilw. elektr. Fahren (mit dann 88PS) ...dann leise und auch für Umweltzonen "ausreichend"
+ zusammen mit dem 1,6L-136PS-Benziner dann 224PS kombiniert ...sicher ausreichend
+ 202km/h Spitze, 0-100km/h in nur 6,7s ...klasse Fahrwerte
+ Normverbrauch 2,1L/100km ...ein toller Wert wenn man eher Kurz-/Mittelstrecke fährt
+ 515kg Zuladung ...das sollte ausreichen

o 400-1350L Kofferraumvolumen ...für so ein großes Auto eigentlich nicht der Hit (z. Vergl.: Die kleinere ZOE hat 338-1225L ...also ca. 90% davon).
o 36L-Tank ...also auch kein Reichweitenwunder

- ab 38.800 EUR ...heftig viel Geld für einen Teilzeitstromer
- nur 29km elektrisch (Herstellerangabe: 41km)
- 6,7L/100km Testverbrauch, das ist mehr als das 3-fache der Herstellerangabe ...und rechnet man die 29km elektr. raus, dann sind es ca. 9,4L*/100km???
!!! Sorry, aber dafür braucht es keinen Hybrid !!!
...daß sich die Leute nicht schämen sowas anzubieten!

(*anderer Test: 6,1L/100km ...was aber ohne die elektr. km auch ca. 8,6L/100km sind)

Mal noch in Spritmonitor geguckt:
Dort fährt man den im Schnitt mit ca. 4,8L/100km ...aber leider kann man nicht rausfinden ob das überwiegend Kurzstrecken sind, also wie hoch der Anteil am elektr. Fahren ist.

(Mal den einzigen der schon häufig getankt hat genauer angeschaut... hmmm, fährt immer eigentlich meist mit 5,5-7L/100km ...aber als Gesamtdrschn. sind 3,81L angegeben? Ha! Wohl ein schwerer Tippfehler: am 27.10.2016 sind für 21.696km !!! ganze 13,68L Sprit notiert ...das sind 0,06L/100km ...also eine kpl. falsche Angabe für ca. 40% der Kilometer. Also diese Angaben sind schon mal wenig nützlich...
Mal die Zeit vor derm Eingabefehler betrachtet: 6,08l/100km im Schnitt, danach 6,32l/100km ...da sind wir dann schon eher bei den Mengen wie beim Test.)

Also ich glaub fast da müssen wir noch ein wenig warten, bis man da "echt gut für den Preis" sagen kann.
Evtl. bringen ja die Ankündigungen der dt. Hersteller für 2018-2021 hier noch ein wenig mehr in Richtung "faszinierend".
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 21.04.2017 22:12:46
0
2501850
Einkaufen und laden bei Edeka

So langsam erkennen einige die Zeichen der Zeit.

Gruß
Frank F.
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 21.04.2017 22:45:53
0
2501861
Um mit einem Verbrenner einen niedrigen Verbrauch zu haben, braucht man nicht unbedingt ein Hybridauto.



Der Wert gilt für eine Fahrt von in der Nähe von Schleswig bis nach Flensburg. Die Route ist deutlich "hügeliger" als man vermuten würde und es gab ordentlich Gegenwind.
Für einen Brummbär mit 350 PS und Allrad gibt's da nichts zu meckern. Hatte erst überlegt mit dem ZOE die Reise vom Siegerland anzutreten, aber die Ladeinfrastruktur ist in diesem norddeutschen Landstrich noch sehr unterentwickelt.

Gruß
Frank F.
Verfasser:
Martin206
Zeit: 21.04.2017 23:02:53
2
2501866
Ja, sowas gibt's bei Edeka in Schwabach schon seit ein paar Jahren:

Laden bei Edeka Schwabach

Und der Strom wird auch gleich (sowet es geht) selbst erzeugt:
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 21.04.2017 23:12:01
2
2501868
Ja, Süddeutschland ist in Sachen PV vorne.

Gruß
Frank F.
Verfasser:
Martin206
Zeit: 22.04.2017 00:02:32
0
2501874
Bei der Zoe gibt es wohl einen Auslieferungsstopp ...man vermutet was mit der Handbremse ...was genaues weiß aber scheinbar noch keiner:

auslieferungsstopp-beim-r90-in-deutschland

Na, die werde das hoffentlich schnell hinbekommen und meine Zoe wird dann Mitte Juni (spät. Ende Juni) ausgeliefert ...hoffe ich. :o)
Verfasser:
kub0815
Zeit: 22.04.2017 00:22:54
0
2501876
Zitat von Martin206 Beitrag anzeigen
Wo sind nun die elektr. PKW aus dt. Landen?

Bei uns in der Wochenzeitung ist ein großer Bericht über den BMW 225xe Acitve Tourer drin der auf der BMW-Website mit "ELEKTRISIERT." beworben wird.
Den hab ich mir vorhin mal etwas genauer angeschaut:

Was bietet[...]


Dir ist schon klar das das ein Plugin Hybrid ist? Für die seltsamen Verbrauchsangabe die gemacht werden müssen kann BMW nix.

Ich bin das Auto Probe gefahren und und finde das Fahrverhalten sehr gut. Finde aber den Kofferraum zu klein. Ein Kollege von mir sagt was von 5l im Schnitt was er verbraucht.

Vielen Grüße
Jürgen
Verfasser:
Martin206
Zeit: 22.04.2017 01:33:03
0
2501886
Klar das mit dem PlugIn-Hybrid.
Aber warum soll ein solcher heute (2017) mehr Sprit brauchen als ein Toyota Prius+ aus 2012 (Hybrid; kein PlugIn)?
Wo ist hier der Fortschritt? Wo das saubere Auto?
Der Prius+ hat nen Normverbrauch von 4,1L/100km (also das Doppelte des genannten BMW) und kommt in der Praxis (Spritmonitor) mit nem Liter weniger aus.

5L/100km wäre ja ok. Kommt aber - wie schon erwähnt drauf an - welchen Anteil er elektrisch fährt.

Ich hab das Gefühl man will hier nur mit den zusätzl. E-Antrieb nochmal mehr Leistung bereitstellen und ein Auto mit vor Gesetz (nach Norm) "excellenten" Emissionswerten anbieten können. Wirklich sparsam und sauber sind auch 5L/100km (+Strom) nicht.
Verfasser:
Altbauheizer37
Zeit: 22.04.2017 01:46:34
1
2501887
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Wie viele verschiedene Karten braucht man eigentlich um bei den Verschiedenen öffentlichen Ladepunkten zu "tanken"?

Mir reichen mittlerweile 2: NewMotion und Z.E. Pass.
Die neue Ladesäulenverordnung sieht vor dass nicht kostenlose Säulen ein "übliches Bezahlverfahren" anbieten müssen damit hat der Kartenwirrwarr hoffentlich bald ein endgültiges Ende.
Verfasser:
Altbauheizer37
Zeit: 22.04.2017 02:05:57
0
2501889
Zitat von PapaPaul Beitrag anzeigen
Hat dieses 1phasige Laden nicht die höheren Ladeverluste, als moderates 3phasiges Laden?

Nur beim Renault Zoe, wegen des etwas speziellen Ladegerätes.
Verfasser:
Altbauheizer37
Zeit: 22.04.2017 02:16:28
0
2501890
Zitat von kub0815 Beitrag anzeigen
Hi
Wie lange braucht den ein Zoe zum Nachladen?

Meine (41kWh) lädt an 22kW 1% pro Minute bis ca. 80%.
Allerdings wird die Ladeleistung reduziert wenn der Akku zu kalt ( ab niedriger einstelliger Plusbereich) ist.

Zitat:
Was ist die Strategie wenn es doch Mal weiter weg geht wie 150 km?

Autobahn 110-115km/h mit Tempomat, langsamere Stinker ruhig auch mal überholen, Routenplaner von GoingElectric verwenden, lieber 2x kürzer nachladen als 1x lang(weilig).

Oder, wenn kürzer weg als 200-250km, sowieso erst am Ziel nachladen.
Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 22.04.2017 11:10:23
2
2501939
Zum Thema Stromunterbrechung; gestrige Antwort von VW:
Das Laden (e-up und Golf) wird ohne Einschränkungen fortgesetzt, einen Signaleingang zum definierten Pausieren der Ladung gibt es nicht.
Verfasser:
Martin206
Zeit: 22.04.2017 11:15:39
0
2501941
Zitat von kub0815 Beitrag anzeigen
Hi
Was ist die Strategie wenn es doch Mal weiter weg geht wie 150 km?


Mein Plan ist auch bei längeren Strecken eher stromsparender/gemütlicher zu fahren, dann möglichst am Ziel zu laden (deshalb hab ich auch das NRGkick Ladekabel +Adpaterset bestellt).

Meist läßt sich wohl rausfinden was am Ziel so an Ladung möglich ist.
- Bei meinem Bruder (140km) und meinen Schwiegereltern (165km) werd ich wohl meist nicht umhin kommen mal ein paar kWh nachzuladen ...leider haben beide nur Schuko.
- An Campingplätzen wohl auch eher 1phasig-CEE oder Schuko, da bin ich aber auch meist 10h und länger am Stück dort (abends/nachts).
- Wenn ich auf Paddelausflug (Tagestour oder Auto steht mehrer Tageetappen flußabwärts) bin werd ich wohl selten nen Stromanschluß dort haben wo das Auto abgestellt wird, da ist dann halt mal unterwegs ein 22kW-Lader angesagt.
- 4-5x im Jahr muß nach München ...das sind ca. 160km einfach und da hab ich wenig Zeit. Aber kurz geschaut ...1.100m vom Ziel ist eine Parkaus mit (kostenlosen) Ladestationen ...ob ich nun die gut 10Min. rüber laufe (oder mit dem Klapp-Tretroller in 5Min. fahre), oder ob ich >15Min. dort nen Parkplatz suche (Wohngebiet - ich muß da abends hin wenn alle schon zuhause sind u. parken), da ist nix um.
- Manchmal nutze ich den Wagen beruflich um zum anderen Standort zu fahren ...das sind 80km einfach. Also 50km zur Arbeit, 2x80km Dienstreise, 50km wieder zurück ...sind 260km ...dürfte außerhalb des strengen Winters auch gehen (wobei ich auch auf nen Leihwagen zurückgreifen könnte und auch in und nahe der Firma Lademöglichkeit habe).

Alles andere was ich so fahr ist wohl mit der ZOE 41kWh locker hin-und-zurück zu bewältigen.

Ich denke nach ein paar Monaten ist das alles so selbstverständlich wie heute der Umweg über die Tanke. Ich werd mir die Zeit notfalls mit Hörbuch, DAB+ Radio und Smartphone vertreiben ...oder ein Nickerchen machen. Entschleunigung täte mir eh echt gut...

Gruß
-Martin-
Verfasser:
Martin206
Zeit: 22.04.2017 11:46:33
1
2501948
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Zum Thema Stromunterbrechung; gestrige Antwort von VW:
Das Laden (e-up und Golf) wird ohne Einschränkungen fortgesetzt, einen Signaleingang zum definierten Pausieren der Ladung gibt es nicht.


Gut, wenn es immer wieder weiter lädt, dann braucht es auch keine Funktion welche eine Unterbrechung "schonend" einleitet. Eine simple und praxisnahe Lösung.
Verfasser:
kub0815
Zeit: 22.04.2017 13:00:10
0
2501958
Zitat von Martin206 Beitrag anzeigen
Klar das mit dem PlugIn-Hybrid.
Aber warum soll ein solcher heute (2017) mehr Sprit brauchen als ein Toyota Prius+ aus 2012 (Hybrid; kein PlugIn)?
Wo ist hier der Fortschritt? Wo das saubere Auto?
Der Prius+ hat nen Normverbrauch von 4,1L/100km (also das Doppelte des genannten[...]


Der Normverbrauch beim BMW ist wie du schon geschrieben hast um die 2L

Ich denke das du Hybrids nicht mit Plugin Hybrids und Elektroautos so einfach vergleichen kannst.

Vg
Jürgen
Verfasser:
Martin206
Zeit: 22.04.2017 15:33:21
0
2501998
Wirklich vergleichen - nein, sicher nicht.

Aber ein PlugIn-Hybrid ...von dem erwarte ich eigentlich keinen höheren Verbrauch als von einem Hybrid.

Aber andere wollen halt einfach innerort mit Strom / leise fahren und doch mit dem selben Auto auch alle Strecken streßfrei bewältigen, legen weniger Wert auf Verbrauch, Kosten, Umweltfreundlichkeit. Die kaufen sich dann halt sowas.

Für mich wäre das keine erstrebenswerte Lösung, deshalb bin ich bisher nen modernen, sparsamen Diesel gefahren und steig erst jetzt auf ein eCar um, nachdem ich denke rein elektrisch alle Strecken bewältigen zu können.
Verfasser:
kub0815
Zeit: 22.04.2017 16:56:01
0
2502014
Zitat von Martin206 Beitrag anzeigen
Wirklich vergleichen - nein, sicher nicht.

Aber ein PlugIn-Hybrid ...von dem erwarte ich eigentlich keinen höheren Verbrauch als von einem Hybrid.

Aber andere wollen halt einfach innerort mit Strom / leise fahren und doch mit dem selben Auto auch alle Strecken streßfrei[...]


Hi,

wie kannst du sagen das ein Plugin Hybrid mehr verbraucht als ein Hybrid?

Es ist nicht das gleiche Fahrer, die gleiche Strecke, die gleiche Temperatur. Was ist der Strom Benzin mix der herangezogen wird? Es läst sich einfach nicht vergleichen meiner meinung nach.

VG
Jürgen
Verfasser:
Martin206
Zeit: 22.04.2017 17:21:01
0
2502019
Deine Meinung. Ok.

Mangels Tests durch gleiche Fahrer zu gleichem Zeitpunkt auf gleicher Strecke usw... nehm ich halt immer gern die Verbrauchswerte aus Spritmonitor.de ...und schau mir die im Detail dann noch teils an (also ob viel Autobahn, etc.). Was bessere hab ich nicht.
Wenn sich das dann noch mit weiteren Angaben (Tests, Nutzer-Angaben an anderer Stelle, etc.) deckt, dann finde ich das schon ausreichend aussagekräftig. (Auf jeden Fall besser als "Ich fahr den Polo BM TDI mit 2,9Liter und deswegen ist der sparsamer und besser als dein Hyundai i20 CRDi".)

Beim Elektroauto kämen da sogar noch mehr Faktoren rein ...mehr im Winter, wie kalt in der Region/an den Tagen, wie gut kennt der Fahrer (das) eCar schon, usw.? Aber da der Verbrauch da eh grundsätzl. deutlich geringer ist, spielt das nciht auf's Zehntel ne Rolle.

Das ist halt meine Meinung.
Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 22.04.2017 19:26:15
0
2502041
Nur etwas zum Nachdenken aus Österreich!

Gestern in den Hörfunknachrichten: .....die Nutzer von sehr "energieintensiven Anlagen/ Verbrauchern" (wörtlich gesagt; Sauna, E-Autos etc.) werden zukünftig dafür einen wesentlich höheren Strompreis als den Normaltarif zahlen müssen!...........

Mit den Smart-Metern ist dies alles ein Kinderspiel, das "normale" Nutzeprofil wird ermittelt und sobald dieses um sagen wir mehr als 50% überschritten wird, kommt der gute alte Maximumzähler durch die Hintertüre wieder herein!

Da wirds dann lustig wenn der Tesla die 22 kW zieht und diese dann zu einem Phantasiepreis von sagen wir das 6-fache des Normalpreises auf der Rechnung auftaucht!


Oder hat hier irgendwer geglaubt dass sich Vater Staat (und die Energieversorger dazu) diese Gelegenheit entgehen lässt!

Argumente gibts für alles und in jeder Lüge steckt auch ein Körnchen Wahrheit!

Grüße zum Nachdenken!
Hannes / ESBG
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 22.04.2017 20:00:59
0
2502056
Da in D das erklärte Ziel, 1 Mio. E-Autos bis 2020, noch in sehr weiter Ferne ist, wird in dieser Hinsicht nicht mit differenzierten kWh-Preisen zu rechnen sein.
Smart-Meter sind bei uns selbst in Neubauten noch kein Standard. Wenns sein muss wird mit kleiner Leistung geladen.

Gruss
Frank F.
Zeit: 22.04.2017 20:32:03
2
2502069
Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Nur etwas zum Nachdenken aus Österreich!


Nachdenken muss man, aber auch in eine andere Richtung als du was ich nach deinem Post vermute.

Fast alle Autos stehen >23h am Tag rum, da muss man sich schon fragen warum alle unbedingt sobald das Auto steht die Superschnellladung haben wollen.

Gerade der typische Berufspendler wäre der perfekte Kandidat für netzdienliches Laden. Abends zu Hause ankommen, Auto auf "morgen früh um 7 voll" programmieren und abhängig von ggf. Solarertrag, günstigem Nachstrom etc.. in Zusammenhang mit den demnächst zunehmend kommenden Smart-Metern die Zeit nutzen.

Die die meinen sie kommen um 5 nach Hause und um 15 nach 5 muss das E-Auto wieder voll sein dürfen dann gerne einen höheren Preis zahlen.

So wie heute teils unsinnige Umwege gefahren werden um 2ct pro Liter billiger zu tanken wird sich diesbezüglich mit dynamischeren Strompreisen auch einiges von alleine regeln.

Real braucht es die Schnellladung an Fernstraßen um auf Langstrecken zügig nachladen zu können. An anderen Stellen braucht es eher viele Ladestationen um da wo das Auto überwiegend steht, aber da reichen geringe Ladeleistungen aus.
Verfasser:
kub0815
Zeit: 22.04.2017 20:34:36
1
2502072
Hi,
aber das Szenario das sich der Staat irgentwann mal die entgangenen Benzinsteuern wiederhohlt halte ich auch für realistisch.
VG
Jürgen
Verfasser:
Martin206
Zeit: 22.04.2017 21:26:13
0
2502083
Zitat von kub0815 Beitrag anzeigen
Hi,
aber das Szenario das sich der Staat irgentwann mal die entgangenen Benzinsteuern wiederhohlt halte ich auch für realistisch.
VG
Jürgen


Klar wird das kommen. Wie soll es denn sonst klappen, wenn die Mineralölsteuer etc. bei immer mehr PKW wegfällt? Die Steuergelder sind bisher gebraucht / ausgegeben worden ...die holt man sich auch zukünftig.

Und so wie sich das langsam entwickelt, sahnen die e-Lader-Betreiber da auch noch mit ab ...nicht nur die Energieversorger und der Staat.
Und sich selbst versorgen ...das hat man uns ja bereits versaut ...für gutes Geld PV auf's Dach, selbst den Strom nutzen und dann diesen trotzdem noch versteuern? ...

Aber das ist ja alles im Prinzip nicht neu.
(Und wer (privat) weniger Steuern zahlen will, der sollte halt mithelfen, daß nicht ständig die extrem wirtschaftsorientierte Amigo-Partei an der Spitze ist.)

Die nächsten 4-5 Jahre erwarte ich da aber in D noch nichts an Veränderung bzgl. eCar-Strompreise. Höchstens ein von dt. PKW-Herstellern initiertes System von Lademöglichkeiten die ein Laden zuhause kaum mehr zulassen ...nur noch an spez. Gleichstromladern ...die natürlich nem Konsortium der dt. PKW-Hersteller gehören und dank nahezu Monopol dann mit satten Strompreisen versehen sind.
Verfasser:
jogi54
Zeit: 23.04.2017 00:48:32
0
2502139
Zitat von kub0815 Beitrag anzeigen
Zitat von Martin206 Beitrag anzeigen
[...]


Hi,

wie kannst du sagen das ein Plugin Hybrid mehr verbraucht als ein Hybrid?

Es ist nicht das gleiche Fahrer, die gleiche Strecke, die gleiche Temperatur. Was ist der Strom Benzin mix der herangezogen wird? Es läst sich einfach nicht vergleichen meiner[...]


Mit Logik lässt sich sowas doch einfacher beantworten.

ein Plugin Hybrid lädt, soweit das der Besitzer macht, Strom aus dem Netz - der sicher weniger CO2 produziert, als der vom fossil betriebenen Motor erzeugte Strom.
(Eta Kraftwerke 35 - 60%, "eta" PV 96% - eigentlich 100% "eta" WKA 90%, eta Spritmotor 20 - 25% oder so) Ein "eta" bei EEN zu berechnen, ist etwas absurd - denn kostenfreie "Antriebsenergie" wie Wind oder Strahlung, da kommt 0 * 96% = 0 raus.

Solange ein plugin hybrid nicht per plugin geladen wird, sondern nur per Rekuperation und vom fossilen Motor ist das ein Hybrid ohne "plugin".

Somit hat der plugin hybrid - soweit Plugin auch gelebt wird - nicht nur auf Grund des heutigen Strommixes bessere CO2-Werte als ein Hyrid.

lg jogi
Verfasser:
jogi54
Zeit: 23.04.2017 01:12:53
0
2502141
Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Oder hat hier irgendwer geglaubt dass sich Vater Staat (und die Energieversorger dazu) diese Gelegenheit entgehen lässt![...]


Da geht es nicht um den Vater Staat oder gierige Energieversorger

sondern ganz banal

um real dadurch entstehende Kosten.

Das kann man an einem ganz einfachen Beispiel anschaulich erklären.

Da gibt es einen Weiler oder eine kleine Insel mit 5 Häusern und autarker Stromversorgung mittels eines Dieselgenerators.

Heizen und WW und das meiste Kochen wird mit Holz erledigt. Strom wird für Licht und Information, sowie Waschmaschine etc. benötigt. Max-Last je Haushalt, 3kW, macht alles zusammen 15kW. Das packt der 20kW Dieselgenerator bequem und tuckert vor sich hin.

Jetzt kommt einer auf die Idee, zusätzlich seinen Tesla mit 22kW laden zu wollen.

Das geht nur, wenn der 20kW Diesel durch einen 42kW Diesel ersetzt wird, der jedoch die wenigste Zeit so hoch ausgenutzt wird und im niedrigen Teillast deutlich ineffektiver sein wird.

Oder anders

für einen Abnehmer, der durchschnittlich 300W braucht (7,2kWh/Tag) und max 2,0kW zieht, muss ein Energieerzeuger deutlich weniger Kraftwerksleistung vorhalten, als für einen Abnehmer, der durchschnittlich 300W braucht (7,2kWh/Tag) und max 22,0kW per DLE zieht.

sollte eigentlich klar sein, was da deutlich mehr kosten sollte ???

lg jogi



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