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Ist die Energiewende bereits gescheitert?
Verfasser:
RuthGl
Zeit: 03.01.2018 16:37:14
1
2591138
Ulrich.

Also, erstens hab ich nicht gesagt, dass ich gegen die Leitungen bin, sondern der Großteil der Bevölkerung. Mir ist klar, dass Leitungen nötig sind um den Strom von Nord nach Süd zu bringen. Denn mir ist eine Hochspannungsleitun wesentlich lieber als alle paar Meter ein Windrad und hektarweise PV.
Allerdings bin ich gegen die weitere "Verspargelung" der Landschaft und gegen weitere PV - Plantagen !!( gibts hier auch schon genug).
Und auch wenn jetzt ein Shitstorm losbricht - Ich würde z.B. die AKW`s weiter laufen lassen, anstatt alles abzuschalten., weil ich denke mal, die Gefahr eines Tsunamis ist hier nicht allzugroß.

LG Ruth
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 03.01.2018 16:41:41
1
2591139
Ich stimme Dir ungern zu, doch diesmal bin ich Deiner Meinung.

Zumal wir ja auch potentielle "Atomnachbarn" haben.....

Guten Abend
Verfasser:
RuthGl
Zeit: 03.01.2018 16:43:36
0
2591140
Hallo Storch

Alles neu im neuen Jahr.

LG Ruth
Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.01.2018 16:44:41
1
2591141
Zitat von RuthGl Beitrag anzeigen
Wieder NULL Ahnung.
Kannst gerne mal kommen und ne Windradwanderung machen.

Kein Problem. Wir machen dann anschliessend eine Wanderung da wo es wirklich Windkraftanlagen gibt.....
Dann fällt vielleicht ein unterschied auf.....

Bezüglich AKW's nun wenn man die weiter laufen lassen wollte müssten zunächst mal diverse Dinge die man jetzt auf Verschleiss fährt weils dann gerade so bis zum Schluss noch hält augetauscht werden, denn da ist sehr viel so alt dass es keine Ersatzteile mehr gibt. Wie der französische Rechnungshof bezüglich der nahezu baugleichen AKW's in fRankreich festgestellt hat, kostet das weiterbetreiben der AKW's mit den notwendigen Reperaturen und Upgrades ca. 6,5ct/kWh. Das ist weitaus teurer als neue Windkraft oder So laranlagen - und etwa preisgleich mit neuen Braunkohleblöcken. Aber noch billiger als neue Steinkohleblöcke oder Gasblöcke. Den preislichen Vogel schiessen aktuell neue AKW's ab.
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 03.01.2018 16:54:21
0
2591148
Hallo Storch

Alles neu im neuen Jahr.

LG Ruth


Wieso? Hast Du das Lager gewechselt?


Der Gelbe hat die Grünen ins Abseits geschickt geschickt, aber selbst nicht geschossen....


Allerdings mag ich im Hinblick auf die Großvögel die Luftspargellandschaft auch nicht.


Alles neu im neuen Jahr? Bei mir nicht.



Grüße
Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 03.01.2018 16:58:43
0
2591150
Zitat von RuthGl Beitrag anzeigen
Und auch wenn jetzt ein Shitstorm losbricht - Ich würde z.B. die AKW`s weiter laufen lassen, anstatt alles abzuschalten., weil ich denke mal, die Gefahr eines Tsunamis ist hier nicht allzugroß.


Das kann schon sein, dass die Gefahr von Tsunamis hierzulande nicht besonders groß ist. Aber wie hoch ist die Gefahr aus Risiken, an die weder Du noch die Konstrukteure der AKWs gedacht haben? Die Konstrukteure der Fukushima-AKWs haben ja sogar an Tsunamis gedacht, aber die meinten damals eben, dass nur alle 10.000 Jahre mal ein Tsunami höher auflaufen wird als ihre 8 Meter hohen Mauern, und dass 10.000 Jahre lang genug sind, um dieses Risiko verantworten zu können. Das war ganz klar falsch gedacht.

Merkel hat sich nicht deshalb vom Ausstieg aus dem Ausstieg zurück gezogen, weil sie Tsunamis fürchtet. Ihr ist vielmehr klar geworden, dass man auch sehr geringe Risiken immer ins Verhältnis zur potentiellen Schadenshöhe beurteilen muss. Das ist letztlich nicht viel anders als beim Lotto. Wenn Du mit einer Chance von 1:1.000.000 aus einem Einsatz von 1 Euro zehn Millionen Euro machen kannst, dann lohnt sich das Risiko. Wenn Du mit gleichem Risiko und gleichem Einsatz nur 100.000 gewinnen kannst, dann lohnt sich das Risiko nicht. Natürlich gibt es Vorteile beim Atomstrom, aber die wiegen nicht annähernd die Nachteile auf. Und das schon deshalb, weil Atomstrom eher zu den teuersten Stromarten zählt, selbst wenn man die Risiken des Betriebs und der Müllentsorgung der Gesellschaft aufhalst.

Kurz: es gibt keine Möglichkeit, mittels Atomstrom einen Gewinn für die Gesellschaft zu erzielen.
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 03.01.2018 17:00:55
1
2591152
Mit dem Abschalten wird der zweite Schritt vor dem ersten gemacht.


Das ist das Problem.
Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.01.2018 17:12:06
2
2591160
Kleines Beispiel aus dem Oberrheingraben:
Die AKW's sind da auf Erdbeben von der sträke 6,5 in einem abstand von wenigstens 30km ausgelegt.
Das Beben von Basel https://de.wikipedia.org/wiki/Basler_Erdbeben_1356 könnte auch eine Stärke über 7 gehabt haben. Und keiner garantiert dass so ein Erdbeben nicht unter dem AKW stattfindet. Oder dass es das nächste mal ein wenig stärker ausfällt. Oder das beides gleichzeitig passiert. Oder dass das Beben den Lauf des Rehins unterhalb Fessenheims verlegt und das AKW geflutet wird, weil halt gerade auch noch Hochwasser ist. Oder irgendwas anderes dämliches an das keiner gedacht hat. Das problem nennt sich "schwarzer Schwan". Und enthält die Erkenntniss, dass der MEnsch sich nicht jeden möglichen Schadensablauf vorstellen kann, und deshalb auch nicht berücksichtigt. In diesem Sinne gibt es keine sicheren Systeme, nur Systeme mit einem geringeren Ausfallrisiko. Weswegen man schauen muss ob die unausweichliche Eintrittswahrscheinlichkeit eines Versagens, multipliziert mit dem möglichen Schadensausmass die Sache lohnend erscheinen lässt. Das alte Versprechen der Kernkraft war, dieses Restrisiko durch billige Energie zu kompensieren. (bzw. vor den 1990'ern mit ausgiebigen Analysen z.B. zur Unmöglichkeit fehlerfreier Software glaubte man auch noch das Problem durch einfache Redundazen baugleicher Systeme in den Griff bekommen zu können - ein völlig untauglicher Ansatz wie man heute weis)
Heute ist Kernenergie die teuerste verfügbare Option strom zu erzeugen - womit nichts mehr da ist was das Restrisiko kompensieren kann.
Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.01.2018 17:18:56
0
2591162
Zitat von Kalif Storch Beitrag anzeigen
Mit dem Abschalten wird der zweite Schritt vor dem ersten gemacht.


Das ist das Problem.

Mit den heutigen Kenntnissen über die anfallenden Kosten hätte man von Seiten der EVU's nie eingeschaltet.
MAche hatten da schon so eine Vorahnung - RWE hatte sich ande der 60'er / anfang der 70'er bereits gegen AKW's ausgesprochen weil die versprochenen günstigen Strompreise im praktischen Betrieb von keinem der Reaktoren bis dahin geliefert werden konnten - später haben sie sich dann doch breitschlagen lassen.
Dann kamen die Kostenüberschreitungen die auf die Stromkunden umgelegt wurden, danach kam eine Phase in dem die abgeschriebenen Reaktoren relativ zu ihren Brennstoffkosten gut verdient haben, inzwischen gehen die Reparatur und Sanierungskosten in der Badewannenkurve nach oben, und im Schlussaldo kommen grob +/- null heraus für die Investition mit den aktuellen Abschaltdaten.
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 03.01.2018 17:32:01
0
2591173
Mir geht es nicht um die Kosten, sondern um die "Volkswirtschaftlichkeit".


Und wenn es nach Wahrscheinlichkeiten auf der Welt zugehen würde, müssten alle Häuser mit Dachziegeln verboten und abgerissen werden.... .

Kritische Wege sind Ingenieueren nicht unbekannt.


Und jetzt bitte wieder die Mühle vom möglichen Atomkraftzerstörungsweltuntergang in Mitteleuropa....

Ich lese weiter mit, wollt mich nur mal kurz zu Herrn Ruth äußern.


Grüße
Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.01.2018 18:03:21
0
2591189
Die "Volkswirtschaftlichkeit" ist bei den AKW's wegen der Brennstoffimporte schlechter als die reinen Kosten per kWh wenn man das mit Wind und Solar vergleicht.
Auch wenn Wind und Solar noch etwas mehr Netzausbauten benötigen als dies für die Kernkraftwerke notwendig ist. (die meisten aktuellen Pumpspeicher sowie ein guter teil des aktuellen Netzes wurden für diesen Zweck errichtet - für Wind und Solar braucht es nun noch stärkere Netze)
Aber die alten Träume vom billigen Atomstrom sterben nur langsam.
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 03.01.2018 18:08:12
0
2591192
Und die alten Träume vom billigen Solarstrom sterben noch viel langsamer....

Noch einmal zum Mitschreiben:


Ja, die Atomkraftwerke müssen abgeschalten werden!


Doch das ist der zweite Schritt!


Grüße
Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.01.2018 18:14:52
0
2591198
Die sterben nicht, die sind Realität geworden.
Dass man in D den Zubau nach allen Regeln der Kunst verhindert - geschenkt. Aber weltweit läuft es munter weiter. Der diesjährige Zubau dürfte, wenn alles weiterläuft wie aktuell, bei ca. 130-140GWp liegen. D macht davon nur noch etwa 1,6% aus. Wir haben damit Mühe beim Pro-Kopf Zubau mit den Entwicklungsländern mitzuhalten, und werden in den nächsten Jahren wenn man hier nichts ändert von den ärmsten Ländern in Afrika auch noch überholt werden. Aber auch das will nicht in so manchen Kopf rein.
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 03.01.2018 18:23:16
2
2591203
Mein Freund,

wir reden hier über die Energiewende in D!
Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.01.2018 18:28:30
0
2591205
Ich rede auch über die WEltweite Energiewende. Für D ist es aktuell ja eher ein Energiestillstand.

Man hat es mit viel Geldaufwand geschafft den Berg hochzukommen, und ist nun am Anfang der langen schnurgeraden Gefällsstrecke auf der man es so richtig knacken lassen könnte - und hat erstmal alles festgebremst und lässt den Rest der Welt überholen. Sonst bestünde ja Gefahr dass man von dem investierten Geld auch noch profitiert.....
Verfasser:
solerling
Zeit: 03.01.2018 18:31:58
0
2591208
Zitat von RuthGl Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]



Du hast echt null Ahnung!!!

Die (fast) ganze Bevölkerung hier in Nord - und Mittelbayern ist GEGEN die Freileitungen!!
Ist vor der neuen Regelung eh schon die ganze Landschaft mit Windrädern vollgestopft worden - ist kein Wunder dass die Menschen nun gegen[...]
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 03.01.2018 18:35:34
1
2591211
weltweit geht es um Effektivität und da kann D die Sonnenenergie verhältnismäßig wenig nutzen, Gezeitenkraftwerke kaum.....

achja, ich les lieber weiter mit, ist viel amüsanter :)


bye
Verfasser:
solerling
Zeit: 03.01.2018 18:48:30
0
2591218
Zitat von solerling Beitrag anzeigen
Zitat von RuthGl Beitrag anzeigen
[...]

Zwie mal geschrieben,und anscheinend "umsonst", bitte löschen
Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.01.2018 18:51:43
0
2591221
Tja, dabei ist die Installation in D trotz der kleinmengen so effizient, dass das weniger an sOnne relativ zu nicht wenigen Ländern ausgeglichen wird - und innerhalb des Landes schägt solar alles ausser Windenergie preislich aus dem rennen was neue Anlagen angeht - mittelfristig auch alle bestehenden Anlagen ausser Braunkohle, denn Steinkohle braucht etwa 5,5ct/kWh im Mittel um ausser dem Brennstoff auch das PErsonal und nicht allzugrosse reperaturen sowie andere Fixkosten zahlen zu können - da werden so lange Kraftwerke vom Netz gehen bis das erreicht ist. Für 5,5ct/kWh bekommt man aber schon neue Freifeldanlagen bei Solar.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 03.01.2018 22:18:44
1
2591336
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Nur dass Nordbayern bisher weder Hochspannungsleitungen noch eine relevante Anzal von Windkraftanlagen hat....
Aber der Strom kommt halt aus der Steckdose, da braucht es doch keine Stromerzeugungsanlagen oder Leitungen
Das Zonenradgebiet wurde bisher halt auf Kosten der anderen Regionen in D mit Energie versorgt, und einige möchten den bequemen Zustand gerne beibehalten - alle Vorteile für sich, alle Nachteile für die Anderen. Nennt sich auch St. Florians Prinzip.
[...]


Nordbayern sind siehe Wiki die Regierungsbezirke Unterfranken, Mittelfranken und Oberfranken sowie die Oberpfalz, die aber auch zu Ostbayern gezählt werden kann.

Die Windkraftanlagen die in Bayern stehen kann man auch bei Wiki nachlesen und mit Hilfe der Koordinaten regional zuordnen

Windkraftanlagen Bayern

Was eine relevante Anzahl sein soll, ist an keiner Stelle wirklich definiert und von dem persönlichen Standpunkt eines Autors abhängig.

Das es in Nordbayern keine Hochspannungsleitungen geben soll ist ein schlechter Witz.

:-)))

Dietmar Lange
Verfasser:
HFrik
Zeit: 04.01.2018 08:14:53
1
2591420
Dietmar, von den Hochspannungleitungen ausgenommen ist primär ein ca. 150km breiter Streifen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze - die Miltärs haben darauf gedrängt diesen Streifen von überregional bedeutsamen Höchstspannungsleitungen freizuhalten. Entsprechend läuft die ÖSTLICHSTE Nor-Süd-Leitung im Westen Deutschlands an der östlichen Stadtgrenze von Frankfurt (also ganz im Westen) und touchiert in dem Bereich mal auf wenigen km den Bereich Aschaffenburg von Unterfranken.
Analog wurde auf Seiten der DDR vorgegangen. Die Grenzüberschreitenden Leitungen wurden nach dem Krieg gekappt, und im wesentlichen zurückgebaut, bis auf eine Leitung die es erlaubt hat Strom in Richtung West-Berlin durch das DDR-Netz zu transferieren.
Nach der Wiedervereinigung war eigentlich vorgesehen gewesen, das deutsche Verbundentez (wieder) komplett zu schliessen und zu vermaschen. Das war der Regierung Kohl damals zu teuer, und man hat sich mit einer Sparmassnahme beholfen: Das DDR-Netz war ja bereits mit allem was für einen Inselbetrieb notwendig war ausgestattet. Also hat man nur die Leitung für West-Berlin verstärkt auf 400kV, sowie 2 weitere Koppelleitungen gebaut (Eine auf Höhe Erfurt, eine nördlcih von Nürnberg) die es erlabten das Ostnetz im Falle eines Ausfalls eines grossen Kraftwerksblocks im Osten aus dem Westnetz heraus zu stützen.
Das hat kurzfristig Geld gespart, hat sich aber für die Überregionalen Stromflüsse im Zuge der Energiewende als sehr Hinderlich herausgestellt. Inzwischen wurden noch zwei Kuppelleitungen zwischen Ost- und Westnetz ergänzt, die Windsammelschiene auf Höhe Hamburg und die Thüringer Strombrücke, bei de aber unglücklicherweise in Teilen nur mit 2 statt 4 400kV-Systemen, und damit etwas Leistungsschwach.
Schaut man sich das Leitungsnetz in D heute an, erkennt man immernoch auf den ersten Blick die riesigen Löcher entlang der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze.
Mit den Netzausbauplänen geht man nun daran diese Löcher im deutschen Verbundnetz zu stopfen - so bekommt der Knoten Grafenrheinfeld in dem Zuge die fehlende Verbindungen in Richtung Norden, die Lücke Wahle-Mecklar wird gefüllt, ansosten sind in der Republik Neubautrassen im Wesentlichen nur in Niedersachens zum Einsammeln der Windenergie, sowie in Richtung Dänemark im Zuge des bisher weitgehend fehlenden Netzverbundes in Richtung Skandinavien Nordpool, nicht synchron mit dem europäischen Verbundnetz) geplant.
Da Franken zu einem grossen teil aus ehemaligem Zonenrandgebiet besteht, ergeben sich dort relativ viele Neubautrassen - eben weil es sie dort bisher nicht gibt. Mit den Lückenschlussmassnahmen nähert man sich dann von unten kommend an die Menge an Hochspannungsleitungen an, die im Rest der Repblik der Normalzustand sind - z.B. entlang der Rheinschiene liegen die Trassen dann immernoch ein vielfaches dichter.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.01.2018 09:45:44
0
2591452
@all

Zum Verlauf der bisherigen Hochspannungsleitungen in Bayern kann man sich in einem offiziellen Dokument der Bayerischen Staatsregierung informieren, über geplante Vorhaben und Planungsprinzipien ebenfalls

Energieatlas Bayern

Wer hier wirklichen Informationsbedarf hat ist gut beraten diese Quellen zu nutzen

Dietmar Lange
Verfasser:
HFrik
Zeit: 04.01.2018 10:15:06
0
2591461
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
@all

Zum Verlauf der bisherigen Hochspannungsleitungen in Bayern kann man sich in einem offiziellen Dokument der Bayerischen Staatsregierung informieren, über geplante Vorhaben und Planungsprinzipien[...]


Noch besser ist es die Offiziellen Quellen zu nutzen wie z.B. den NEP 2030 der Bundesnetzagentur, die im Gegensatz zur bayrischen Staatregierung auch zuständig ist für das Thema.
Netzentwicklungsplan
Auf der gesamten Seite finden sich auch noch weitere Dokumente zu dem Thema.

Eine Gesamtübersicht über das Netz, in dem man auch schön das Ostnetz, das Westnetz und die koppelleitungen dazwischen sehen kann findet man beispielsweise hier:

Verfasser:
HFrik
Zeit: 04.01.2018 10:27:46
0
2591464
Hier noch eine besser lesbare Variante des Netzplans:

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.01.2018 18:48:58
1
2591782
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von berkamti Beitrag anzeigen
[...]


ich hoffe Du hast dein Dankessschreiben an Seehofer schon aufgesetzt, wegen der Aussicht von seiner Datscha aus musste ja die Nord-Süd-Trasse umgeplant und unter die Erde verlegt werden, weswegen sie nun eben erst viele Jahre später fertig wird.

So ein paar Milliarden muss einem die Aussicht eines verdienten Landespolitikers doch Wert sein.

(Ebenso wie die Aussicht von ein paar anderen hanseln im ehemaligen Zonenrandgebiet, die bisher aus Militärischen Gründen aus dem kalten Krieg keine Stromleitung im weiteren Umkreois haben. Und bei denen der strom wohl aus der Steckdose kommt (und nicht von weiter weg) weswegen Stromnetze ja völlig unnötig sind. (Die im übrigen praktisch alle anderen vor der Haustre haben, vor allem wer etwas weiter westlich wohnt - fällt dort aber vielen nicht auf, denn die Leitung macht keinenKrach, stinkt nicht und stört auch sonst nicht.)

[...]


Noch einmal zurück zum Ausgangspunkt.

Die Datscha von MP Seehofer befindet sich nach meinem Kenntnisstand im fränkischen Altmühltal, einem ausgedehnten Naturpark mit vielen ausgewiesenen Schutzgebieten.

Naturpark Altmühltal

Das in solchen Regionen Trassen für Hochspannungsleitungen mit größter Sensibilität zu planen sind und die Staatsregierung dazu auch eine Meinung hat, sollte eigentlich normal sein.

Über den flapsigen Umgangston in dieser Angelegenheit kann man nur den Kopf schütteln.
Mit Halbwahrheiten und falschen Aussagen und dann noch gegen den Willen der Bevölkerung in den betroffenen Regionen sinkt die Akzeptanz für die Energiewende.

Dietmar Lange
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