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Mal wieder Rohrentlüfter
Verfasser:
Katja
Zeit: 19.09.2004 16:16:50
0
91290
Liebe Experten,

während der Bad- und Küchen-Renovierung habe ich in meiner Dachgeschoss-Wohnung die seltsamen "Überlauf-Trichter" entfernt (unter Putz zugestöpselt). Ein Freund sagte mir: Die braucht heutzutage kein Mensch mehr (wenn ALLE am Strang moderne Armaturen haben). Jetzt habe ich doch Angst vor Ärger. Ich habe nämlich vorher niemanden gefragt... (Mehrfamilienhaus).

Aaaalso: Sind diese Rohrentlüfter/ Rückflussverhinderer nun wichtig oder eher nicht (Ich hab das Wirkprinzip dieser Dinger leider noch gar nicht verstanden)? Kann man testen, ob die betroffenen Nachbarn unter mir moderne/ sichere Armaturen haben? Was kann eigentlich wirklich passieren? Und zu guter Letzt: Würde es im Ernstfall genügen, den betroffenen nachbarn neue Wasserhähne zu spendieren?

Vielen Dank für Eure Tipps
Katja (ohne Trichter)

Verfasser:
Ricö
Zeit: 19.09.2004 16:25:20
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91291
die komischen überlauftrichter bzw. die rohrbelüfter sind sicherheitseinrichtungen, die dem schutz des trinkwassers dienen sollen. sie dienen dazu, das bei einem schlagartigen absinken des wasserversorgungsdruckes kein schmutzwasser in die trinkwasserinstallation gesaugt werden kann(speziel über den brauseschlauch der gerade in der gefüllten badewanne liegt). dein bekannter hat insofern recht, das neue armaturen eigensicher sind.

gruß ricö
Verfasser:
Katja
Zeit: 19.09.2004 17:01:44
0
91292
Hi Ricö,

vielen Dank für Deine Antwort (ich lauer ja schon...) Nun ist das Szenario, dass der Brauseschlauch in der Wanne liegt, während der Druck absinkt etc. eher unwahrscheinlich. Mit anderen Worten: Das würde ich riskieren. Meine Armaturen sind neu und demnach eigensicher. Ab wann (Baujahr?) haben die Dinger diese Sicherung? Es ist doch richtig, dass ALLE Armaturen im Haus die Rückflusssicherung haben müssen, damit es funktioniert oder?
Noch eine Frage: Damit wird ja das Trinkwasser geschützt. Wem gehör(t)en die trichter denn? Dem Wasserwerk vielleicht?

Vielen Dank für weitere Antworten
Katja
Verfasser:
Ricö
Zeit: 19.09.2004 17:13:32
0
91293
ich würde nicht darauf wetten, das das wort neu automatisch auch eigensicher bedeutet. speziel bei baumarkt armatur wäre ich da mit solche annahmen vorsichtig. die sicherung wird üblicherweise in den brauseanschluß der jeweiligen armatur eingeschraubt und ist im notfall auch nachrüstbar. wenn ein solches szenario nicht alzuoft gäbe würden solche maßnahmen auch in den vorschriften nicht gefordert. im schlimmstenfall platzt die straßenleitung. aber auch im haus kann es unter umständen (je nach anlagendruck) zu einem solchen szenario kommen.

der trichter gehört nicht den wasserwerken. den ihr bereich endet am wasserzähler.

gruß ricö
Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 19.09.2004 17:16:48
0
91294
Hallo Katja,

die *Sammelsicherung* ist Gemeinschaftseigentum und ohne Zustimmung der Hausgemeinschaft darf da überhaupt nichts entfernt werden.

Zudem wie der Name *Sammelsicherung* schon sagt ist die Absicherung für alle Armaturen die an diesem Strang hängen vorgesehen. Diese Art der Absicherung war bis zur Neuausgabe der Norm DIN 1988 im Jahr 1988 die vorgeschreibene Art der Absicherung. Sie ist heute noch nach wie vor zulässig und wird im Zeitalter von Baumarkt Billigschrott und Äbä..Tickerarmaturen und *Selberbasteleien m.M. nach wieder wichtiger, da es zwischenzeitlich zu viele giubt, die nicht wissen was sie tun.

Keine Ahnung haben und davon jede Menge verbunden mit nicht wissen was man tut schützt vor Strafe nicht.

Ich vergleichs mal mit der Elektrotechnik...es käme keiner auf die Idee einen zentralen Sicherungsautomaten zu demontieren, nur weil es heute nur noch Geräte gibt, die eine *Eigensicherung* eingebaut haben.

Nur bei der Wasserversorgung ....da kann jeder treiben was er mag...so schauts zumindest aus.

Über solche Aktionen macht man sich *vorher* Gedanken, dann muß man nicht *nachher* Schadenbegrenzungsmaßnahmen abfragen.

Im schlechtesten Fall ist der Ursprungszustand wieder herzustellen, da unerlaubter Weise an *Gemeinschaftseigentum* Änderungen durchgeführt wurden.

Gruß
Achim Kaiser
Verfasser:
Katja
Zeit: 19.09.2004 17:27:27
0
91295
Liebe Experten,

jetzt hab ich ja noch mehr Angst als vorher. Der Bekannte ist übrigens ein Sani-Installateur-Meister. Ich dachte schon, dass er sich damit auskennt. Hm. Aber wenn alle diese Dinger in/ an den Armaturen haben, ist es wieder sicher?

Vielen Dank für Eure Hilfe
Katja
Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.09.2004 18:39:34
0
91296
Moin Katja,

Ja, wenn!

Wenn Dein Freund Sanitärmeister ist, dann hat er sich vor seiner Auskunft doch sicherlich alle im Haus vorhandenen Armaturen genau angesehen. Wenn nicht, dann dürfte er die Aussage nicht treffen.

Hat er etwa die Belüfter selbst entfernt?

Ich würde die Belüfter wieder einbauen. Sicher ist sicher:>))

Gruß

me. Bruno Bosy, NF

Verfasser:
Me.Markus
Zeit: 19.09.2004 18:57:59
0
91297
Hallo Kollegen,

hab letztens gelesen dass nach dem neuen Arbeitsblatt W551, welches im April 04 neu erschienen ist, in zentralen Trinkwassererwärmungsanlagen eigensichere Armaturen vorschrieben sind und somit die *gute alte* Sammelsicherung verbietet.

Als Grund hierfür wird die oft lange Zuleitung (Beruhigungsstrecke)zu den Belüftern genannt, im welchen es zur Vderkeimung mit Legionellen gekommen ist.


Mit kollegialem Gruß
Verfasser:
W. Mo.
Zeit: 19.09.2004 19:05:37
0
91298
Hallo Katja,
fordere doch mal einen Revisionsmeister des Versorgers (Stadtwerke) auf den Steigestrang an dem Dein Bad liegt auf Sicherheit zu prüfen.
Das machen die gerne denn sie sind daran interessiert das ihr kostbares Lebensmittel Trinkwasser auch entsprechend durch Leitungen und Armaturen dem Verbraucher zur Verfügung steht.

Im übrigen kann ich das nur allen Mieter, auch die Bastelarbeit der Eigentumswohnanlagen nur empfehlen hier von Gebrauch zu machen.

Bei Verstöße kann der Mieter locker den Mietzins fast auf 0 schrauben.
Denn kein Richter hat Verständnis das der Trikwassernutzer aus Gesundheits-gefährdeten Anlagen Wasser beziehen muss.

Also Mieter und Eigentumnutzer ran an die Kohle der Vermieter die durch Selbstschrauben eure Gesundheit und die der Kinder wegen den paar € (Installateur) gespart kaputt macht bezw. schon kaputt gemacht hat.
W. Mo.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.09.2004 19:19:53
0
91299
Moin Me.Markus,

Du hast ja Recht.

Ich ziehe meine Antwort - Ich würde die Belüfter wieder einbauen - zurück. Und habe mir schon selber auf meine Finger geklopft:>((

Ich habe nicht an die kleinen Viecher (Legionellen) gedacht.

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Verfasser:
me. S. Hohwiller, DÜW
Zeit: 19.09.2004 20:03:13
0
91300
Ist schon toll, daß Katja eigensichere Armaturen hat.
Was bedeutet dies? Wenn ein Bewohner keine eigensichere Armatur hat und es kommt zu einer Rücksaugung von Schmutzwasser in das hauseigene Trinkwassersystem, dann bekommt, wenn der Druck wieder da ist die Katja auch Schmutzwasser aus dem Ihrem eigensicheren Hahn!

Es gibt genug Beispiele für ein solches Zenario, es ist nur schade, daß die meisten denken: "Ist ja wie ein Sechser im Lotto, kann mir nicht passieren!"
So auch eine Hundebesitzerin, welch Ihren dreckigen Vierbeiner in der Badewanne badete und dabei über die Brause das Schmutzwasser in die Leitung zurück gesaugt wurde. In einer anderen Wohnung wurde wiederum von einer jungen Mutter das Essen für ein Baby mit diesem Schmutzwasser zubereitet. Man kann sich vorstellen, daß das Kleinkind nach dem Verzehr fast draufgegangen ist.
Wer ist jetzt Schuld?

In dem Fall von Katja ist wohl Sie schuld, da Sie die Demontage veranlast hat! Desweiteren wird der Staatsanwalt auch den Installateur- Fachbetrieb, d.h.: den Unternehmer sowie den ausführenden Monteur anklagen.
Eventl. wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung!
Eine Versicherung gibt`s da auch nicht für!

Na, Mahlzeit!

Der Freund ist Installateur, aber du hast die Sicherungsmaßnahme entfernt, eigenmächtig ohne einen Fachbetrieb!
Du weist anscheinend nicht, das sogar Arbeiten von NICHT-FACHMÄNNERN (-FRAUEN) an einer Trinkwasserinstallation (erstrecht im MFH) nicht ausgeführt werden dürfen! Nur von einem zugelassenen Installateurunternehmen!!!

Die Mitbewohner und Wohnungseigentümer möchte ich sehen, wenn du Ihnen erklärst das du die Sicherungsmaßnahme gegen Rücksaugen für das ganze Trinkwassersystem, in deiner Wohnung entfernt hast und Sie dafür zu sorgen haben, daß sie eigensichere Armaturen einbauen lassen sollen.
Meinst du nicht, die werden sich diese Sicherheitsmaßnahme (neue eigensichere Armaturen) von dir bezahlen lassen?

Also bevor jemand in einer Mietwohnung oder sogar als Eigentümer in einem MFH irgend welche Sanierungsarbeiten durchführt, sollte er mind. die Hausverwaltung davon unterrichten und eventl. nachfragen, ob das eventl. das Gemeinschaftseigentum betrift. Eventl. auch schriftlich!


Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW

...der den Selberschraubern gerne nochmal den "Selbstmörder- Beitrag" nahe legen will!


Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 20.09.2004 07:46:02
0
91301
@Me. Markus,

sicherlich treffen bei dem Thema - wie so oft - verschiedene (auch fachliche) Problematiken aufeinander.

Im Mehrfamilienwohnhaus kommt neben dem fachlichen Thema auch noch die *Eigentumsproblematik* hinzu.

Zudem nehmen wir mal das Mehrfamilienwohnhaus und setzen das Einverständniss der Eigentümergemiensachft voraus .... Gebäude mit 6 Steigsträngen, abgesichtert mit der Sammelsicherung ... wie vor Jahren korrekt und 100000-fach gebaut.

Nun wird an diesem Bauvorhaben *ein Bad im DG* modernisiert....

Wenn ich nun hergehe und die Sammelsicherung entferne, ändere ich für diesen Bauteilbereich die Absicherung. Dafür brauchts zu aller erst die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (vollkommen unabhängig davon was fachlich richtig ist oder nicht !!). Anschliesend sind die betroffenen Wohnungen zu überprüfen und ggf. müssen hier ebenfalls Umbauten vorgenommen werden, je nachdem was für Armaturen eingesetzt sind.

Trifft das zu, kommt es in der Regel ganz schnell zum Stress wer die entstehenden Kosten zu tragen hat....

Wenn alle *Eigentümergeschichten*, Kostenfragen und die Sicherheitstechnik geklärt sind, dann kann umgebaut werden...

Wers nicht tut, läuft Gefahr das er sich die Finger klemmt.

Gruß
Achim Kaiser
Verfasser:
Ofenhans
Zeit: 30.11.2008 05:40:14
0
992456
Das war auch 2004 schon Stand der Technik, wird aber oft noch nicht eingesehen. Entweder aus Kostengründen oder aus Unwissenheit wird die DIN 1988-40 bzw. EN 1717 auch heute oftmals noch falsch interpretiert.

Zitat:
Mit der DIN 1988-4 wird festgestellt, dass die Einzelsicherung und die Sammelsicherung als gleichwertige Absicherungsmaßnahmen einzustufen sind.

Bei der heutigen Bewertung dieser Aussage muss allerdings das Alter der Norm berücksichtigt werden.

Die Aussagen spiegeln den Kenntnisstand der 80iger Jahre wider. Das ist auch der Grund dafür, dass die DIN EN 1717 dieser Gleichwertigkeit ein Ende setzt:

Die neue Norm legt fest, dass die gefährdeten Entnahmestellen im häuslichen Anwendungsbereich mit Einzelsicherungen versehen sein müssen. Sammelsicherungen kommen nur noch für den Ausnahmefall in Frage, bei dem der Einsatz einer Einzelsicherung nicht möglich ist.

Ungeachtet dieser Tatsache ist die Sammelsicherung aus
den Köpfen gestandener Fachleute aber wohl nur schwer zu verdrängen.

Dabei ist die Frage nach dem, was gegen eine Sammelabsicherung spricht, klar zu beantworten.
Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 30.11.2008 09:27:42
0
992485
Begriffen hast du auch nicht um was es geht .... auch wenn du nen 4 Jahre alten Beitrag ausgegraben hast.

Zuerst ist das eine Rechtsfrage. Rohrleitungen sind in WEG-Anlagen Gemeinschaftseigentum mit allen Rechten und Pflichten.
Erst lange später kommt die Technik in Form von DIN Vorgaben.
Bei der Technik hat sich seit damals NICHTS geändert.
Noch immer gelten beide Normen.
Bei Gebäuden die nach DIN 1986 abgesichert waren kann nicht nur EINE Wohnung neu abgesichert werden ohne ALLE anderen Wohnungen auf die Auswirkungen zu prüfen.

Gruß
Achim Kaiser
Verfasser:
Holler
Zeit: 03.12.2008 08:12:19
0
995134
Hallo,

"Rohrbelüfter pro und contra" ist anscheinend eines der Lieblingsthemen hier im Forum.

Eine Frage zu den "eigensicheren" Armaturen. - Wird diese Eigenschaft von den Herstellern besonders herausgestellt (auf der Verpackung; in der Werbung...) oder ist diese Eigenschaft inclusive, wenn irgendein Prüfsiegel, DIN Norm o.ä. erfüllt wird?
Verfasser:
Wolfgang.W
Zeit: 01.06.2009 08:23:07
0
1134689
Ein Problem der Strangentlüfter wurde bisher nicht angesprochen, nämlich die Warmwasserversorgung mit Zirkulationsleitungen.

Strangentlüfter sind grundsätzlich an der höchsten Stelle der Warmwasserversorgung eingebaut. D.h. im obersten Stockwerk und meistens unmittelbar unter der Decke.

Die letzte Zapfstelle befindet sich in aller Regel unterhalb des Strangentlüfters. Wird nun der Entlüfter ausgebaut, ist durch das Luftpolster zwischen der letzten Zapfstelle und dem fehlenden Strangentlüfter die Warmwasserzirkulation unterbrochen. Da nachts kaum Warmwasser entnommen wird, kühlt das Wasser der Zuleitung ab.

Die Warmwasserzirkulation wird nonsens.
Verfasser:
Rohrdocter
Zeit: 01.06.2009 11:33:57
0
1134795
morgen Wolfgang,

schon mal aus Datum geschaut?

Der Thread is seit nem halben Jahr nicht mehr Aktuell.

Schönen Pfingstmontag
Verfasser:
Wolfgang.W
Zeit: 02.06.2009 22:03:54
0
1135980
@Rohrdocter
Das Datum habe ich schon beim Abfassen des Beitrages gesehen. Mußte aber nach reichlicher Suche im Forum feststellen dass dies der neuste Beitrag zum Thema Rohrbe- und Entlüfter war/ist.

Von daher hatte ich das Thema der unterbrochenen Warmwasserzirkulation hier reingestellt.
Die von Fachleuten propagierte Möglichkeit, den Warmwasserzulauf abzusperren und über die Zirkulationsleitung die Luft herauszudrücken ist wirklich eine Krücke und keine saubere Lösung.

Entschuldigung - wenn Threds, bei denen der letzte Beitrag 1/2 Jahr zurückliegt nicht mehr für Beiträge weiter benutzt werden sollen. Ich denke mal, dass das Thema einer unterbrochenen Warmwasserzirkulation nicht so wichtig ist um ein neues Thema zu beginnen. Aber wichtig genug um darauf hinzuweisen, zumal Fachleute die Meinung vertreten, dass diese Rohrbelüfter überflüssig wären.
Verfasser:
Ulkz
Zeit: 09.01.2012 23:55:44
0
1643332
Ich hoffe, das ich den alten Beitrag noch mal aufwärmen darf, aber ich habe tatsächlich über das Thema Rohrentlüftung Trinkwasser nichts anderes gefunden und fand die Diskussion weitgehend lehrreich.

Mein Problem/ meine Fragen:

In meinem EFH (Bj. 94), befindet sich die Heizungsanlage im Dachgeschoss (Vaillant Therme mit WW Speicher). Am Kaltwasserstrang ist oben ein Rohrentlüfterventil angebracht (siehe Bild). Das Ventil war fest und hat dadurch vermutlich ein Luftpolster gebildet, was seinerseits zu diversen Problemen (klappernde Leitungen und Rückstauventil) geführt haben dürfte.



Ich möchte es aber eigentlich aus hygienischen Gründen entfernen, immerhin bildet es eine ca. 80 cm Stagnationsstrecke "schön" angewärmtes Wasser.

1. Sehe ich das so richtig, oder wird das als noch unbedenklich angesehen?

2. Dem Rücksaugproblem begegnet man durch rücksauggesicherte Duscharmaturen - richtig?

3. Etwa in Strangmitte geht per T-Stück der Abzweig zum WW-Speicher. Am Einfachsten wäre die Änderung demnach durch Ersetzen des T durch einen 90° Winkel. Der Zulauf zum Speicher hat aber dann die Form einer stehenden Haarnadel. Ich befürchte, dass sich in der Kehre ein Luftsack bilden kann. Oder ist dort sozusagen zu viel Strömung (gesamter WW Speicher Zulauf)?

4. Wäre an der besagten Kehre ein neues Rohrentlüfterventil angebracht (z.B. Mini 3-Wege Be- u.Entlüftungsventil von airvalveLink)?