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Haustechnikforum
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Brenner läuft kurz u. oft mit kurzen Unterbrechungen (Brötje Deltabloc Unit D-U 19)
Verfasser:
Thomas_G
Zeit: 08.10.2009 18:44:01
0
1210066
Hallo, wie haben hier in einem kleinen Holzhaus (ca.80m²) seit 1991 ein Brötje Deltabloc Unit D-U 19 als Heizung.
WW wird zentral über einen elektr. DLE bereitet.

Es besteht ein Wartungsvertrag und wir müssen den HB immer kurz vor Erscheinen des Schornis anrufen. Der HB kommt dann u. macht die üblichen Wartungsarbeiten.

Nach erfolgter Wartung geht die Heizung eigentlich immer auf Störung. Der HB kommt dann noch mal, stellt irgendwas anders ein und dann läuft sie eigentlich immer bis zur nächsten Wartung.

Das Haus war bisher zum Frühjahr vermietet und seit da war die Heizung aus. Heute habe ich mich länger in dem Haus aufgehalten und die Heizung eingeschaltet. Die Raumtemp. lag bei ca.12°C und die 6 Heizkörperventile waren alle auf 2 gestellt, ein Heizkörper im WoZi ist direkt ohne Ventil angeschlossen.

Außenfühler und Raumthermostat sind nicht vorhanden, lediglich in dem Kessel sitzt eine Regelung/Steuerung mit Schaltuhr. Der Regler am Kessel steht auf knapp 75°C.

Meine Frage: ist es richtig, dass der Brenner vom Beginn an ca. alle 3…5min. für knapp 5min. läuft?

Vielen Dank + Gruß
Thomas_G
Verfasser:
jonda
Zeit: 08.10.2009 19:01:46
0
1210082
Hallo,
richtig im weiteren Sinne ist es natürlich nicht, einen Ölbrenner dauernd takten zu lassen.
Wahrscheinlich heizt der Kessel auf 75 grad hoch und schaltet wegen dem Erreichen der Kesselsolltemperatur ab.
Deine 7 Heizkörper können nie die vom Brenner erzeugte Wärme eins zu eins an die Raumluft abgeben.In den Stillstandszeiten "hinken" die Heizkörper dem Wärmeerzeuger bei der Wärmeabgabe hinterher.

Gruß Pepe
Verfasser:
Thomas_G
Zeit: 08.10.2009 20:20:27
0
1210126
Zitat von jonda Beitrag anzeigen
...Wahrscheinlich heizt der Kessel auf 75 grad hoch...
Hallo Pepe, erstmal danke für die Analyse.
Verstehe ich mal so, dass die Anlage irgendwie Murks ist - oder?
Was hat dieses kurze Takten für Nachteile?

Jetzt ist mir noch aufgefallen, dass das Thermometer im Kessel auf etwas mehr als 40°C steht wenn der Brenner abschaltet. Auch sind die VL-Rohre nur gut handwarm, also keineswegs über 50°C.

Gruß Thomas_G
Verfasser:
jonda
Zeit: 09.10.2009 13:20:52
0
1210513
Hallo Thomas,
zuerst zum Takten von Ölbrennern:
Vor jedem Startvorgang des Ölbrenners spült das Brennergebläse den Brennraum einige Sekunden mit Frischluft. Anders ausgedrückt wird der Kessel mit Frischluft gekühlt, es entsteht also ein Energieverlust.
Wenig später, bei der Zündung des Ölnebels im Kessel entsteht erstmal eine kleine Rußwolke, und bis sich die gewünschten Verbrennungszustände im Kessel einstellen, vergeht leicht eine halbe Minute.
Man sagt, in der ersten halben Minute nach dem Start eines Ölbrenners ist der Wirkungsgrag gleich Null%.
Die vielen kleinen Rußwölckchen lagern sich auf den Wärmetauscherflächen, der Kesselinnenwandung ab und verschlechtern den Wärmeübergang, also den Wirkungsgrad der Anlage.
Du schreibst, deine Anlage schaltet bereits bei niedrigen Temperaturen ab.
Es wäre interessant zu wissen, ob die Regelung immer bei der gleichen Temperatur abschaltet, dann wäre wohl der Kesselfühler defekt oder die Regelung verstellt.
Wenn die Temperatur, bei der der Kessel abschaltet,durchaus variiert, schafft die Heizungsumwälzpumpe den nötigen Wasserumlauf nicht (mehr).

Versuch mal die Heizung bei voll geöffneten Heizungsventilen laufen zu lassen, und gib mir nochmal Bescheid.
Gruß Pepe.
Verfasser:
Thomas_G
Zeit: 09.10.2009 18:44:47
0
1210694
Hallo Pepe, noch mal danke für Deine Erklärungen.

Der Brenner schaltet immer bei 43°C ab, dann steigt die Kesseltemp. noch bis ca.46°C. Eingeschaltet wird er bei 36°C wobei dann die Temp. noch bis 30°C absinkt bevor die Heizwirkung am Kesselthermometer erkennbar wird.

Die Heizung war seit gestern aus, die Raumtemp. betrug bei Start heute 13°C. Die Heizungsventile sind alle voll auf.

Die Heizkreispumpe habe ich auch gefunden, sie sitzt unter dem Fußboden in einem Kriechkeller - toll erreichbar ;-)
Sie war auf Stufe 2 eingestellt und ich habe sie erstmal vor dem heutigen Start auf Stufe 3 hoch gestellt. Da sind auch noch allerhand Leitungen vorhanden, soweit für mich erkennbar auch eine Kurzschlussleitung direkt zwischen Vor- u. Rücklauf!?

Jetzt läuft der Brenner ca.8Min. und die Pausen sind eher etwas kürzer (2...3Min).

Dann ist mir noch aufgefallen, dass der Rücklauf überall sehr lange kalt bleibt.

Gruß Thomas_G
Verfasser:
Thomas_G
Zeit: 09.10.2009 20:06:06
0
1210745
Nachdem die Heizung jetzt gut 1h an ist, mach der Brenner manchmal längere Pausen (bis ca. 30Min.), aber nicht regelmäßig. Die Laufzeit ist etwas kürzer geworden als nach dem Start.

Mir ist nicht klar, wann die Heizungspumpe eigentlich läuft.

Die Einstellung ist so, dass ich zum Test immer die Einstellung in der Regelung fest auf "Sonne" und die beiden Schalter auf 1 gestellt habe. Der Temp.-Regler steht auf 75°C scheint aber keinen Einfluss auf die Kesseltemp. zu haben.
Verfasser:
jonda
Zeit: 10.10.2009 08:22:37
0
1210914
Hallo Thomas,

wenn der Kesssel schon bei 43 Grad abschaltet und die Regelung bei 75 Grad steht, dann laß dir einen neuen Kesseltemperaturfühler einbauen.
Gruß Pepe.
Verfasser:
Granada
Zeit: 10.10.2009 08:48:03
0
1210921
Hallo Thomas!

Irgendwo an Deiner Anlage muß doch eine Einstellung vorhanden sein, die dafür sorgt, daß die Vorlauftemperatur bei zweistelligen Plusgraden draußen nicht bis zur maximal eingestellten Temperatur von 75 Grad hochläuft. Und zum zweiten solltest Du versuchen in Erfahrung zu bringen, ob die Umwälzpumpe durch die Heizungsregelung an- und abgeschaltet wird. Wenn dem so ist, dann ist die hohe Taktung logisch, denn dann greift die Pumpenlogik und schaltet die Pumpe unterhalb von sagen wir mal 40 Grad ab. So heizt sich der Kessel schnellstens auf die eingestellte Abschalttemperatur auf, die Pumpe wird aber erst kurz vorher aktiviert. In Deinen Leitungen und Heizkörpern befindet sich quasi eiskaltes Wasser, das sorgt für eine enorme Temperaturspreizung zwischen Vor- und Rücklauf, kühlt aber vor allem den Kessel superschnell wieder aus. Wenn möglich solltest Du die Pumpenlogik abschalten oder auf kleinere Temperaturen reduzieren, das dürfte die Takte reduzieren.

Alle meine spekulativen Ausführungen verlieren natürlich an Gültigkeit, wenn die schnellen Takte auch bei erreichter Durchwärmung des Hauses, aller Heizkörper und Leitungen etc. auftreten. Dann stimmt was anderes nicht, aber auch das dürfte damit zu tun haben, daß der Kessel sich schon bei 43 Grad abschaltet. Meiner tut das aktuell übrigens auch, aber meiner ist außentemperaturgeführt.

LG
Rüdiger
Verfasser:
Thomas_G
Zeit: 10.10.2009 12:30:35
0
1211036
Zitat von Granada Beitrag anzeigen
...solltest Du versuchen in Erfahrung zu bringen, ob die Umwälzpumpe durch die Heizungsregelung an- und abgeschaltet wird...
Wenn möglich solltest Du die Pumpenlogik abschalten oder auf kleinere Temperaturen reduzieren, das dürfte die Takte reduzieren...
Hallo Rüdiger, meine Hoffnung war, über diesen Weg jemanden zu finden der sich mit der "Brötje Deltabloc Unit D-U 19" und was da so alles dazu gehört, auskennt. Mein Heizungsmann, die haben die Heizung auch 1991 eingebaut, ist wohl da eher nicht nützlich. Zumal er bei jeser Wartung wieder das Problem hat, dass die Heizung auf Störung geht(vielleicht sollten wir ihm keinen Kaffee mehr anbieten).
Beim suchen/finden der Heizungspumpe(HP) im Kriechkeller habe ich festgestellt, dass da wohl seit dem Einbau der Heizung auch eine Art FBH besteht. Alle Leitungen die beim Einbau des Kessels neu dazu gekommen sind, sind nicht isoliert.

Meine Vermutung ist, das am Kessel noch eine Temp.-Einsteller für "Eingeweite" sitzt wo die Abschaltgrenze jetzt eingestellt ist.

Aber das wichtigste ist wohl, zu erfahren, wie die HP gesteuert wird.

Gruß Thomas_G
Verfasser:
Falk N.
Zeit: 10.10.2009 19:02:10
0
1211199
Die Herstellervorgegebene Kessel-Schutz-Sockeltemperatur sollte mit Rücksicht auf den Kessel nicht verändert werden. Der Brötje ist ein reiner Stahl-Kessel und geht sonst vorzeitig kaputt.

Ein Außenfühler MUSS (schon rein gesetzlich wie technisch) vorhanden sein, sonst weiß die außentemperaturgesteuerte Regelung ja gar nicht was los ist und wie sie regeln soll.

Auch ist mir ein Brenner der jedesmal nach der Wartung auf Störung geht, irgendwie suspekt. Das kann ja wohl auch nicht sein.

Warum muß der KD jedesmal kommen bevor der Schorni zur Messung kommt? Der Schorni macht seine Messung und der KD seine Wartung, da besteht kein technischer Sach-Zwang zur Terminkoppelung.



Hallo Thomas,

wenn der Kesssel schon bei 43 Grad abschaltet und die Regelung bei 75 Grad steht, dann laß dir einen neuen Kesseltemperaturfühler einbauen.
Gruß Pepe.


Der Kesselregler mit 75 ist doch lediglich noch ein Begrenzer nach oben oder für Handbetrieb zuständig !

Die Regelung scheint nach Außentemperatur zu fahren, diese gibt einen Sollwert um die 40 Grad vor, die der Kessel eben NUR SO abfahren kann. Das wäre doch normal. Die Raumtemperatur interessiert die Regelung nicht, da ja kein Raumfühler da ist. Daher gehts nur nach Außentemperatur, egal obs im Raum gefriert oder eine Sauna herrscht: es werden 40 Grad angeboten.
Verfasser:
Thomas_G
Zeit: 10.10.2009 21:53:53
0
1211321
Einen Außentemp.-Fühler scheint es nicht zu geben, jedenfalls ist da nirgends ein Kabel oder eine Fühler zu finden.

In der Montageanleitung steht, dass der Kesselregler immer auf max.Temp. stehen soll.

Heute habe ich dann noch festgestellt, dass, wenn der Regler auf Handsymbol steht, länger läuft. Dann wird auch der Rücklauf warm, anscheinend läuft dann auch die Pumpe ständig. Habe den Kessel dann irgendwann abgeschaltet aber er ist bis da durchgelaufen.

"Der Brötje ist ein reiner Stahl-Kessel und geht sonst vorzeitig kaputt."
Geht der nicht eher kaputt, wenn er nicht warm wird?

"Ein Außenfühler MUSS (schon rein gesetzlich wie technisch) vorhanden sein..."
War dar 1991 auch schon vorgeschrieben? Kann natürlich sein, dass der irgendwo auf dem Kriech-Dachboden oder sonstwo liegt.

Ansonsten vermute ich mal dass die Regelung ausschl. über die Heizkörperventile erfolgt. Keine Ahnung was der Kessel da für sich regelt.

Gruß Thomas_G
Verfasser:
Falk N.
Zeit: 10.10.2009 22:00:03
0
1211330
"Ein Außenfühler MUSS (schon rein gesetzlich wie technisch) vorhanden sein..."
War dar 1991 auch schon vorgeschrieben? Kann natürlich sein, dass der irgendwo auf dem Kriech-Dachboden oder sonstwo liegt.


:-)))

Das war "schon immer" so.Seit den 80ern. Woher will denn sonst die Regelung ihre Daten herhaben???

Außenfühler und Raumthermostat sind nicht vorhanden, lediglich in dem Kessel sitzt eine Regelung/Steuerung mit Schaltuhr.

Neben der Schaltuhr sind doch dann Einstellmöglichkeiten. Heizkurve, Tag/Nacht-Temperaturen usw. Da wo Du auf "Hand" umschaltest.
DAS geht doch gar nicht ohne Außenfühler.

Und DER muss natürlich drAUSSEN sein, nicht aufm Dachboden.

Der Stahl-Kessel geht dann kaputt wenn er dauerhaft mit Wassertemperaturen unter 40Grad betrieben wird weil die Schutzfunktion überbrückt/verändert wurde.
Verfasser:
Thomas_G
Zeit: 10.10.2009 22:46:51
0
1211369
Zitat von Falk N. Beitrag anzeigen
[i]...Der Stahl-Kessel geht dann kaputt wenn er dauerhaft mit Wassertemperaturen unter 40Grad betrieben wird weil die Schutzfunktion überbrückt/verändert wurde.
Das verstehe ich mal so, dass der HB da alles gemurkst hat, einschl. Wartung.
Bisher hat mich dass wenig interessiert da die Mieter immer für die Heizkosten einschl. Wartung bezahlten.

Morgen werde ich noch mal nachsehen ob ich da irgendwo einen Außenfühler finde. Aber auf den Kriechboden werde ich nicht nachsehen, dass ist mir zu anstrengend und zu pieksich i.d. Glaswolle.

Zumindest eine Leitung müsste ja zu entdecken sein. Auch die Anschlüsse an der Regelung müsste man ja finden und sehen ob da was angeschlossen ist.

Gruß Thomas_G
Verfasser:
Thomas_G
Zeit: 11.10.2009 13:42:47
0
1211570
Zitat von Falk N. Beitrag anzeigen
Ein Außenfühler MUSS (schon rein gesetzlich wie technisch) vorhanden sein...
Du hattest Recht. Nach dem Zerlegen des Kessels habe ich die Anschlüsse für den Außenfühler gefunden und da ist auch eine Kabel angeschlossen. Das Kabel geht durch den Kriechkeller durch die Nordwand und da sitz auch der Außenfühler unter einer dicken Schicht Efeu in ca. 40cm Höhe.

Der Temp.-Einsteller am Kessel hat jetzt auch funktioniert wenn ich den Kessel auf "Hand" fahre. Nach ca. 45Min war der Vorlauf auf ca.65°C hoch.
Da werden ich das wohl in nächster Zeit immer per "Hand" fahren damit der Kessel auf Temp. kommt und nicht immer nach ein paar Min. abschaltet.

Spricht irgendwas gegen diese Verfahrensweise?

Klar ist mir noch nicht wann die Heizungspumpe läuft, kann es sein, dass die noch zusätzlich temp.- oder zeitabhängig geschaltet wird?

Gruß Thomas_G
Verfasser:
Falk N.
Zeit: 12.10.2009 17:36:38
0
1212401
Die Heizungspumpoe ist AUS

- solange der Kessel unter seiner Mindesttemperatur ist (ca 40Grad)

- solange der eingestellte Sommer/Winter-Umschalt-Außentemperatur-punkt nicht unterschritten ist
Verfasser:
Thomas_G
Zeit: 12.10.2009 22:40:23
0
1212634
Zitat von Falk N. Beitrag anzeigen
Die Heizungspumpoe ist AUS
- solange der Kessel unter seiner Mindesttemperatur ist (ca 40Grad)
- solange der eingestellte Sommer/Winter-Umschalt-Außentemperatur-punkt nicht unterschritten ist
Vielen Dank, Du/Ihr hast/habt mir sehr geholfen. So langsam verstehe ich auch diese Heizung.

Aber Murks bleibt es wohl, was der HB da gebaut bzw. eingestellt hat. Und das Problem mit der Störung nach der Wartung bleibt mit auch verschlossen. Jedenfalls läuft sie auf Handsteuerung problemlos, auch wenn 75% der Heizkörper geschlossen sind.

Gruß Thomas_G
Verfasser:
Robert Wilder
Zeit: 05.02.2012 19:07:03
0
1661251
Hi,

Es geht um eine "Brötje Deltabloc DU" Einheit. Bei kältere Temperaturen (Minusgraden) will mein Brenner öfters einschalten. Es hört auf zu brennen bei ungefähr 80°C ohne dass das Brennersymbol am HK Micro G II Display ausgeht. Bei ungefähr 68°, 69°C versucht es erneut zu feuern und scheitert und dann geht der Störungsknopf an. Nach mehrmaligem Versuch mit drücken des Störungsknopfs feuert der Brenner. Wenn ich warte bis die Kesseltemperatur runter ist (58°,59°) gehts beim ersten Versuch. Wenn ich warte bis die Kesseltemperatur runter ist auf 40°, dann den Störungsknopf drücke, feuert der Brenner, es heizt auf bis 80° und nach Beendigung des Aufheizens geht das Brennersymbol aus. Irgendwann fordert der HK Micro G II einen Brennvorgang (durch Neuanzeige des Brennersymbols) und der Brenner zündet und feuert selbständig; meistens aber nur einmal, dann geht das Problem mit dem Störungsknopf von vorne wieder los.
Oder wenn man duscht oder badet und die Warmwassertemperatur danach runter bis 20° sinkt und wieder aufgewärmt werden muß, drückt man den Störungsknopf, der Brenner feuert bis 80° Kesseltemperatur und schaltet aus. Wenn die Warmwassertemperatur den eingestellten Wert noch nicht erreicht hat, geht nach kurzer Zeit der Störungsknopf an nach einer Brenneraufforderung. Man drückt den Störungsknopf, der Brenner brennt bis 80°, geht aus (Brennersymbol auch), Warmwasser erhitzt sich auf den eingestellten Wert, System schaltet auf Heizung und nach einiger Zeit wird ein Brennvorgang aufgefordert (Brennersymbol) und es feuert wieder selbständig (obwohl die Kesseltemperatur bei 67,5°C liegt)

Meine Fragen:
Ist die Temperatur bei 68-69° im Heizkessel noch zu hoch um einen Brennvorgang zuzulassen?

Kann dies beseitigt werden über den Kesselregler?

Kann man irgendwo einstellen, dass die Brennvorgangsaufforderung erst bei 60°C passiert?