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Gasprüfung
Verfasser:
daniel.schuck
Zeit: 13.10.2009 10:58:32
0
1212902
Hallo
ist es richtig das alle 8 Jahre eine Gasprüfung durchgeführt wird?
Also vom Übergabepunkt der GEW die dahinter liegenden Rohre auf Dichtheit geprüft werden ?
Wurde bei mir im EFH das ich gemietet habe gemacht und jetzt soll ich 79 € zahlen ?

Gruß daniel
Verfasser:
Rohrkrepierer
Zeit: 13.10.2009 11:12:44
0
1212918
Hallo

Die neue TRGI 2008 besagt, eine Sichtkontrolle der Gasanlage ist jedes Jahr durchzuführen eine Gebrauchsfähigkeitsprüfung aller 12 Jahre bei erdverlegten Ausenleitungen aller 4 Jahre. Diese ist durch den Betreiber zu veranlassen. Früher kann Bestimmung mit in Kraftreten der neuen TRGI 2008 Plicht.
also bei 8 Jahren würde ich noch mal nachhaken.
Es sei den es gibt Gasgeruch, dann muß sofort geprüft werden.

mfG
Verfasser:
Lillevenn
Zeit: 13.10.2009 11:13:29
0
1212919
Moin,
soweit ich weiß, ist es Pflicht! Da Du aber gemietet hast, ist das m.E. Angelegenheit des Vermieters - wenn die Wasserrohre saniert werden müssten, wäre das auch nicht Deine Angelegenheit!

Grüßle,
Frau Lille
Verfasser:
Lillevenn
Zeit: 13.10.2009 11:16:10
0
1212922
...stimmt...12 Jahre und nicht 8...so kenn ich das auch!
Verfasser:
Michael Springl
Zeit: 13.10.2009 12:50:06
0
1212998
Zitat von Lillevenn Beitrag anzeigen
Moin,
soweit ich weiß, ist es Pflicht! Da Du aber gemietet hast, ist das m.E. Angelegenheit des Vermieters - wenn die Wasserrohre saniert werden müssten, wäre das auch nicht Deine Angelegenheit!

Grüßle,
Frau Lille

Hallo Lillevenn,
verantwortlich für die Gasanlage und für die Prüfung ist der EigentümerBetreiberVerwalter. Genannt in einem Atemzug. Also jeder der drei. Jährliche Hausschau, alle 12 Jahre Dichtheitsprüfung (z. B. im Rahmen Gascheck).
Und die Kosten können ähnlich wie bei der Heizungswartung (wenn vereinbart) in der Nebenkostenabrechnung umgelegt werden.
Wir sprechen von einer Inspektion, keiner Reparatur. Die Reparatur wäre ganz klar Sache des Vermieters.

Also spielt es dann theoretisch keine Rolle, wenn diese der Mieter gleich zahlen müßte oder über die Nebenkostenabrechnung.
Unabhängig davon würde ich aber nur das dem Ausführenden zahlen, was ich beauftragt habe. Derjenige der anschafft, der zahlt.

Die Notwendigkeit der wiederkehrende Prüfung der Gasleitung (z. B. durch Gascheck)und deren Nachweis wurde in der TRGI 2008 jetzt klar geregelt, war aber auch schon vorher notwendig.

mfG Michael
Verfasser:
Lillevenn
Zeit: 13.10.2009 13:24:30
0
1213025
Hello again,
ja, da spricht der Fachmann! :-)

Ganz klare Sache: die Notwendigkeit der wiederkehrenden Überprüfung, Mieterpflichten Wartung etc. - da möchte ich keinesfalls missverstanden werden!

Ob die Umlage eben dieser Check-Kosten vereinbart ist, muss daniel eben prüfen! Ich bin der Meinung, dass die Überprüfung und eventuell daraus resultierende Instandhaltungs-/Reparatusarbeiten des "Rohrsystems" eben Vermietersache ist. Ich habe mich mal erfolgreich gegen eine eben solche Umlage (Check-Kosten) gewährt, da eben Gasleitungen (im Haus) genau wie wasserführende Leitungen/Rohre zum Mietgegenstand ansich gehören!

Grüße,
Frau Lille
Verfasser:
Michael Springl
Zeit: 14.10.2009 13:07:33
0
1213789
Zitat von Lillevenn Beitrag anzeigen
Hello again,
ja, da spricht der Fachmann! :-)

Ganz klare Sache: die Notwendigkeit der wiederkehrenden Überprüfung, Mieterpflichten Wartung etc. - da möchte ich keinesfalls missverstanden werden!

Ob die Umlage eben dieser Check-Kosten vereinbart ist, muss daniel eben prüfen! Ich bin der Meinung, dass die Überprüfung und eventuell daraus resultierende Instandhaltungs-/Reparatusarbeiten des "Rohrsystems" eben Vermietersache ist. Ich habe mich mal erfolgreich gegen eine eben solche Umlage (Check-Kosten) gewährt, da eben Gasleitungen (im Haus) genau wie wasserführende Leitungen/Rohre zum Mietgegenstand ansich gehören!

Grüße,
Frau Lille

Hallo,
verwechsle bitte nicht Inspektion (Feststellung des Ist- Zustands) und Instandsetzung (Wiederherstellung) oder fass die beiden Punkte nicht zusammen.
Schau mal unter
http://www.mieter-themen.de/article206.html
http://www.mieter-themen.de/article206.html

unter 4.a)des Betriebs der zentralen Heizungsanlage einschließlich der Abgasanlage;

hierzu gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten des Betriebsstroms, die Kosten der Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit einschließlich der Einstellung durch einen Fachmann, der Reinigung der Anlage und des Betriebsraums, die Kosten der Messungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetzes, die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung sowie die Kosten der Verwendung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung einschließlich der Kosten der Berechnung und Aufteilung;

Wenn dieser Passus in der Nebenkostenaufstellung zum Mietvertrag steht, dann ist es vereinbart und darf umgelegt werden. Da die Gasleitung wie der Gaskessel zur Anlage gehört. (Die Gasanlage beginnt bei der Hauptabsperreinrichtung und endet bei der Abgasausmündung über Dach.)

;-)
Und.... weil du dich erfolgreich gewehrt hast, ist das noch lange nicht ungesetzlich. ( ;-) Bitte auf keinen Fall falsch verstehen)

mfG Michael
Verfasser:
Der Helfende
Zeit: 14.10.2009 13:17:06
0
1213795
Ob die Dichtigkeitsprüfung auf die Mieter umzulegen ist, damit wird sich mit Sicherheit in den nächsten Jahren das eine oder andere Gericht beschäftigen.

Die Instandsetzung / Erneuerung behaupte ich mal ist aber sicher Eigentümersache.
Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 14.10.2009 14:07:19
0
1213823
Michael Springl hat absolut recht, es ist umlagefähig.
Gut, die Frau Lille hat sich erfolgreich dagegen gewehrt, das heisst aber nicht, dass sie im Recht war, sondern dass der Hausbes/Vermieter sich halt gedacht hat, nun, Frau Lille zahlt brav ihre Miete, wegen einen Anteil xx aus yy Euro - Schwamm drüber.

Das nächste Mal wird sie den Anteil unter Wartungskosten des Heizungsbauers AB finden, weil der Hausherr dem die Rechnung zum zahlen gibt mit der Aufforderung, diese im Rahmen der Wartung mitzuverrechnen.

Ja, so sind sie , die bösen Vermieter! Und zwar deshalb, weil die auch nichts zu verschenken haben.
Verfasser:
Michael Springl
Zeit: 14.10.2009 18:10:53
0
1213990
Zitat von Der Helfende Beitrag anzeigen
Ob die Dichtigkeitsprüfung auf die Mieter umzulegen ist, damit wird sich mit Sicherheit in den nächsten Jahren das eine oder andere Gericht beschäftigen.

Die Instandsetzung / Erneuerung behaupte ich mal ist aber sicher Eigentümersache.


Hallo,
es ist sicher, daß sich Gerichte täglich mit (falschen und richtigen) Nebenkosten- Abrechnungen abgeben müssen. Irgendeiner fühlt sich immer im Unrecht. ;-)

Mir langt ja schon der Konsens, daß die regelmäßige Überprüfung im Sinne der Sicherheit der Gasanlage notwendig ist und durchgeführt wird.

Und das die Instandsetzung, die Reparatur dann eine Zahl- Sache des Vermieters ist, ist ja nicht fraglich. (Außer es wäre etwas anders individuell vereinbart)

Ich weise aber nochmals darauf hin, das die Verantwortung für die Gasanlage der EigentümerBetreiberVerwalter hat. Das heißt, im Schadensfalle (der hoffentlich nie eintritt) wird man sich an die drei halten. Und letztlich an den, der überlebt hat.

Das kann keiner mit der Begründung wegschieben, es war ja strittig, wer das zahlt.

So liebe Mitleser.
Unabhängig ob Mieter oder Vermieter oder Eigentümer.
Jetzt schaut mal selber nach, ob Ihr einen aktuellen Nachweis über die Dichtheit der Anlage (z. B. GasCheck), nicht älter als 12 Jahre vorliegen habt. Und vergesst die jährliche Hausschau nicht, die ebenfalls (selber oder Ausführender) zu dokumentieren ist.
Euer geschulter Handwerksmeister vor Ort kann auch auch dabei helfen.

mfG Michael
Verfasser:
Lillevenn
Zeit: 14.10.2009 23:40:42
0
1214267
Hallo zusammen,

wie bereits oben gesagt "Ob die Umlage eben dieser Check-Kosten vereinbart ist, muss daniel eben prüfen!" - rein gar nichts anderes wollte ich zum Ausdruck bringen! Da daniel.schuck hier sehr erstaunt fragte, ob er nun zahlen müsse, unterstelle ich einfach, dass er seinen Mietvertrag samt Vereinbarungen zu Nebenkosten und umlagefähigen Kosten mittlerweile gelesen hat...

In meinem Fall war es seinerzeit eben so, dass die fein aufgelisteten (üblichen und rechtmäßigen) Nebenkosten eben keinen Spielraum für dererlei Umlagen ließ - ich hatte einfach nur gelesen! Ich kriege noch heute einen Hals, aber einen richtig dicken, wenn ich daran denke, für was die Mieter alles zur Kasse gebeten werden sollten - aber das gehört nicht hierher! Es gibt halt auch Objekte, die recht oft Mieterwechsel "erleiden" - wenn dann ein befristeter Mietvertrag eben genau in diesen 12-Jahres-Turnus fällt, dürfte jedem klar sein, dass der Mieter nicht sagen wird "Ja klar, zahle ich!" Aber nochmal: das heißt nicht, dass der Mieter auch mit "kurzem Vertrag" davon entbunden wird, seinen Pflichten nachzukommen!

Ich verwechsle weder Feststellung des Ist-Zustands mit Instandsetzung noch möchte ich dererlei wichtige Überprüfungen in Abrede stellen! Meine Anlage wird im übrigen noch diesen Monat überprüft - ja, Frau Lille ist schon lange keine Mieterin mehr...

Bleibt mir nur die Haffnung, dass nach der Überprüfung keine Instandsetzung folgt, was meiner Kasse sicherich nicht schmecken würde! Da ich aber mindestens steinalt werden möchte, samit Kind und Kegel, .....ach was rede ich - ich werde eh wieder missverstanden! :-D DAS WAR EIN SCHERZ!

Nachti,
Frau Lille
Verfasser:
Heizungs_schrauber
Zeit: 11.03.2010 19:28:54
0
1332144
Hallo,

kleine Frage zu diesem Thema.

Der Schorni hat mir von dieser neuen TRGI erzählt und meinte man müsste jedes Jahr einen Gasckeck durchführen lassen.

Er würde sich einen Schnüffler anschaffen wie ihn die Stadtwerke benutzen und dies dann Jährlich anbieten.

Was muss man im Privaten Haushalt jetzt tun bzgl. Prüfung Gasleitung.

Reicht alle 12 Jahre abdrücken lassen oder Jährlich prüfen mit Detektor ?

Gruß Thomas
Verfasser:
meStefan
Zeit: 11.03.2010 19:45:13
0
1332157
Zitat von Heizungs_schrauber Beitrag anzeigen
Hallo,

kleine Frage zu diesem Thema.

Der Schorni hat mir von dieser neuen TRGI erzählt und meinte man müsste jedes Jahr einen Gasckeck durchführen lassen.

Er würde sich einen Schnüffler anschaffen wie ihn die Stadtwerke benutzen und dies dann Jährlich anbieten.

Was muss man im Privaten Haushalt jetzt tun bzgl. Prüfung Gasleitung.

Reicht alle 12 Jahre abdrücken lassen oder Jährlich prüfen mit Detektor ?

Gruß Thomas

der "Gascheck" des Schorni´s ist nur die jährliche Hausschau (und da auch nur die der Gasanlage!)!
Du kannst deine Hausschau selbst machen jedes Jahr, somit auch den Gascheck!

Nicht nur der Schorni- macht das, auch der gute SHK- Meisterbetrieb, Vorteil ist die Dokumentation!
Bei SHK-Betrieb gibt´s aber nicht nur den GasCheck, sondern auch den HeizungsCheck, TrinkwasserCheck und vieles mehr!

Die Gebrauchsfähigkeitsprüfung der Gasanlage nach TRGI kann der Schorni nicht, das macht alle 12 Jahre der konzessionierte SHK-Fachbetrieb, wenn man ihn bestellt.

Mfg. meStefan
Verfasser:
Fritz Poggenklas
Zeit: 11.03.2010 21:47:39
0
1332235
Die Gebrauchsfähigkeitsprüfung der Gasanlage nach TRGI kann der Schorni nicht

Noch nicht Stefan, noch nicht........
Warts ab.

Im Moment halte ich es noch für unnütze Geldmacherei und auch z.T. unqualifizierte Panikmacherei was die Schornis da mittlerweile bundesweit mit den Schnüffeln betreiben.

Gruß Fritz
Verfasser:
Heizungs_schrauber
Zeit: 13.03.2010 20:17:55
0
1333224
Alles klar, nochmals Danke !

Also gibt es bei der Wartung die jetzt kommt, auch gerade noch die Prüfung nach TRGI vom Heizi, dann kann er mal abdrücken.

Gefragt hat nach dem Nachweis noch keiner, braucht man diesen nur für Versicherungstechnische Sachen ?

Bei der Hausschau von mir selbst kann ich ja nur den äusseren Zustand von z.b. der Leitung und Amaturen beurteilen. Reicht das aus ?

Gruß Thomas

P.S. Der Schorni wird sein Schnüffler dann schnell bezahlt haben, bei den etwa 20 Euro die angehalten hat. Und die Unwissenden zahlen dass auch bei Gas.