| | Verfasser: mosto | Zeit:
08.02.2010 19:27:48
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Man hat mir eine WP Viesmann Vitocal 350G eingebaut. Mittlerweile ist meine positive Einstellung zu dieser Technik verflogen. Grund ist ein unmöglich hoher Stromverbrauch. Zuletzt lag er bei ca. 80 kWh pro Tag, bei Raumtemperaturen um 17-18 Grad. Der Heizungsbauer, im übrigen einer der auf der Homepage von Viesmann genannt wird, probiert dies und das. Den technischen Dienst von Viesmann will er offenbar nicht. Deshalb habe ich selbst mit diesen Kontakt aufgenommen. Die Antwort von Viesmann war eine Mail aus Textbausteinen mit der Mitteilung, dass sie keine Endkundenbetreuung machen und ich solle mich doch an den Heizungsbauer wenden. Seit Tagen erhalte ich nun die Anzeige "Primärtemperatur" = minimale Primäreintrittstemperatur ist unterschritten - Maßnahme: Solekreis auf Durchfluss prüfen. Wo könnte das Problem liegen? Der Heizungsbauer hat mittlerweile, um der Stromverbrauch zu verringern, die Raumtemperatur auf 14 Grad und die WW-Temperatur auf 35 Grad heruntergefahren. Auch eine Problemlösung!? Stromverbrauch in den letzten 10 Wochen einschließlich Estrichaufheizung: 8600 kWh (=1200 EUR) bei 145 Qudratmeter beheizte Wohnfläche. Gibt es eine Lösung für dieses Problem???????
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Verfasser: Expert35 | Zeit:
08.02.2010 19:39:49
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-Solekreis entlüften,
-Elektroheizstab abklemmen.
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Verfasser: crax | Zeit:
08.02.2010 19:48:33
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Zitat von mosto  Man hat mir eine WP Viesmann Vitocal 350G eingebaut. Die ist schon recht kräftig. Zitat von mosto  Wo könnte das Problem liegen? Der Heizungsbauer hat mittlerweile, um der Stromverbrauch zu verringern, die Raumtemperatur auf 14 Grad und die WW-Temperatur auf 35 Grad heruntergefahren. Auch eine Problemlösung!?
Für wen? Zitat von mosto  Stromverbrauch in den letzten 10 Wochen einschließlich Estrichaufheizung: 8600 kWh (=1200 EUR) bei 145 Qudratmeter beheizte Wohnfläche.
Estrich aufheizen ist immer sehr energieaufwendig und nicht mit dem Normalgebrauch vergleichbar. Zitat von mosto  Gibt es eine Lösung für dieses Problem???????
Sicherlich. Weitere Info´s wären notwendig. Z.B. Heizlast, Angaben zur Quelle etc.. mfg
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Verfasser: H Frank | Zeit:
08.02.2010 20:19:43
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@mosto
WMZ installieren, dann siehst du, ob das Haus oder die WP zuviel frisst.
Mit dem Estrichaufheizen hast du sicher auch die Wärmequelle leegesaugt.
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Verfasser: Matroschka | Zeit:
08.02.2010 21:04:08
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Bei einer neuen Anlage gehe ich eigentlich wegen der BAFA Förderung davon aus, das ein WMZ dabei ist.
Bei einem neuen Haus mit 145 m² Wohnfläche sollten 80 kWh Wärmeenergie pro Tag reichen, um die Bude auf mind. 20°C Raumtemp. zu bringen. Der Altbau in dem ich hier gerade sitze begnügt sich mit max 130 kWh Wärmeenergie pro Tag. Demnach macht es den Eindruck, als ob bei dir NUR der Heizstab läuft! "minimale Primäreintrittstemperatur" hört sich nach einer Sole Anlage an und bekräftigt mich in der Annahme.
Wie groß ist denn der Kollektor und mit welcher Temperatur kommt die Sole (oder was auch immer die Quelle ist) an der WP an?
Viele Grüße Matroschka
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Verfasser: Andy7171 | Zeit:
08.02.2010 21:11:04
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Neubau? 145qm und Vissmann 350G?
Kleiner Auszug aus dem Produkt:
Ideal für Radiatoren, da Problemlos 65° Vorlauf bei 0° Sole. Heizleistung bis 20 kW.
Mit der kann ich ja meinen ganzen Straßenzug beheizen. das ist zwar keine Hilfe, aber musste mal gesagt sein. Du hast neu gebaut? Hast du eine Heizlastberechnung fürs Haus? Warum gibst du soviel Geld aus ohne die ein bisschen mit Mindestinformation vorher zu versorgen?
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Verfasser: Andy7171 | Zeit:
08.02.2010 21:15:18
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Achso eines noch. Beworben wird sie als Modernisierungs-Wärmepumpe, weil der Idealfall für Radiatoren.
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Verfasser: Matroschka | Zeit:
08.02.2010 21:40:24
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Hallo mosto,
bist du dir sicher, das du die 350-G hast, auf den Viessmann Seiten habe ich auf die schnelle nur eine 350-A wie Air gefunden -> LW WP.
Viele Grüße Matroschka
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Verfasser: siriuszwo | Zeit:
09.02.2010 02:34:36
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.... na, es werden ja nun doch immer mehr "WP-Geschädigte", die sich hier "outen"...
mosto, ich kann Deine Wut nachvollziehen, wir habe zwar nie gefroren (Dank Heizstab), aber wenn ich die WP heute noch hätte, wären die Heizkosten in diesem Winter exorbitant geworden (ich heize wieder preiswerter mit meinem altbewährten Öler...)....
Deinen E-Versorger wirds freuen! Deinen Heizi auch, aber Du bist leider der große Verlierer! ....Opfer von unhaltbaren Werbeaussagen!
Obwohl Du Opfer bist, freue ich mich über Dein "Outing" in diesem Forum. Ich wurde zwei Jahre beschimpft, weil ich mich auf Heizi's Aussagen relativ unbedarft verlassen habe. Mein "Glück im Unglück" war die Teilnahme an einem Feldtest, der schon wenige Tage nach Installation der Meßtechnik im Aug. 2007 die Wahrheit ans Licht brachte: WP - meist leere Versprechungen.....
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Verfasser: Frank_Pantry | Zeit:
09.02.2010 06:43:32
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Hallo Mosto, das hörst sich bei Dir nach einem mächtigen GAU an....
Mail mir mal Deine Tel-Nr. (frank_pantry@yahoo.de) dann telefonieren wir. Ich denke, wichtig ist nun erst mal bei Dir eine Bestandsanalyse und dafür sind eine Menge Angaben bzw. das Inerfahrungbringen jeder Menge Parameter nötig...
Gruß
Frank_Pantry
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Verfasser: nexus | Zeit:
09.02.2010 08:42:26
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Zitat von siriuszwo  .... na, es werden ja nun doch immer mehr "WP-Geschädigte", die sich hier "outen"...
mosto, ich kann Deine Wut nachvollziehen, wir habe zwar nie gefroren (Dank Heizstab), aber wenn ich die WP heute noch hätte, wären die Heizkosten in diesem Winter exorbitant geworden (ich heize wieder preiswerter mit meinem altbewährten Öler...)....
Deinen E-Versorger wirds freuen! Deinen Heizi auch, aber Du bist leider der große Verlierer! ....Opfer von unhaltbaren Werbeaussagen!
Obwohl Du Opfer bist, freue ich mich über Dein "Outing" in diesem Forum. Ich wurde zwei Jahre beschimpft, weil ich mich auf Heizi's Aussagen relativ unbedarft verlassen habe. Mein "Glück im Unglück" war die Teilnahme an einem Feldtest, der schon wenige Tage nach Installation der Meßtechnik im Aug. 2007 die Wahrheit ans Licht brachte: WP - meist leere Versprechungen..... Wenn WP Anlagen gut geplant und eingestellt sind, dann ist das System völlig in Ordnung...Natürlich müssen gewisse Randbedingungen herschen damit eine WP gut läuft, aber es ist halt selten das sich hier leute melden die gute erfahrungen machten... mfg nexus
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Verfasser: Andy7171 | Zeit:
09.02.2010 09:04:15
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So ist es. Und da mosto weder die Randbedingungen (Haus? Neubau? FBH oder Radiatoren? ..) noch die Planbedingungen (Heizlast?) nennt, ist alles Kaffeesatzleserei. Das Einzigste was ich bisher weiß, ist das die WP selbst dür den Altbau von sirius2 überdimensioniert wäre :-)
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Verfasser: Christ 32 | Zeit:
09.02.2010 10:56:42
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so wie es sich anhört kommt die Sole mit zu geringer Temperatur in der WP an, also muss der Solekreis kontrolliert werden.
Ist er richtig bemessen, genügend Sole vorhanden, richtig entlüftet etc.
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Verfasser: Brennerspezialist | Zeit:
09.02.2010 11:05:24
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"Stromverbrauch in den letzten 10 Wochen einschließlich Estrichaufheizung: 8600 kWh (=1200 EUR) bei 145 Qudratmeter beheizte Wohnfläche. Gibt es eine Lösung für dieses Problem??????? "
Das ist normal, Estrichtrocknung mit einer Wärmepumpe in der kältesten Jahreszeit. Da ist die Quelle leergelutscht und schön eingefroren, garkeine Frage und der Bau ist noch längst nicht trocken.
Lösung: Viel mit Heizstab arbeiten und die Quelle nicht zu sehr beanspruchen, d.h. ab -5°C Sole_ein erstmal nur noch Heizstab fahren und nächsten Tag wieder auf Quelle zurückschalten und schauen, ob es ein wenig besser wird.
Der Brennerspezialist
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Verfasser: Raven_postfach | Zeit:
10.02.2010 11:18:57
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Was fällt dazu ein
Sole Leergesaugt, extreme Stromkosten....
e.v. könnte man temporär so etwas verwenden, bis der Estrich ausgetrocknet ist, und sich die Sole wieder erholt hat im Frühjahr
Einfach ne Gastherme in Serie und die WP abstellen.
Ebay Zur Zeit 20€ 220550816246
Noch 24 Minuten - schnell sein...
Dazu dann die großen 33kg Gassbuddels leihen vom Baumarkt oder Gashändler
braucht man halt mal 3-4... was solls.. Teurer wie Strom kann das auch ned sein!!
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Verfasser: ulloka | Zeit:
10.02.2010 11:22:09
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Hallo, wir sind auch Wärmepumpen geschädigt, wir wurden leider seinerzeit mit einer Ochsner-Anlage betrogen. Vor gut zwei Jahren wurde sie in unseren Neubau eingebaut und wir haben heute noch hohe Verbrauchskosten, dafür aber höchsten 19 Grad im Haus. Je kälter es draussen wird (und das war in diesem Winter ständig der Fall), um so weniger schafft die Ochsner-Wärmpepumpe das Heizen des Hauses. Ich notiere täglich den Verbrauch (sie läuft ohne E-Stab, der ist schon lange kaputt, Ochsner kommt nicht zum Reparieren, der Heizungsbauer, der alles eingebaut hat, sieht sich nicht in der Pflicht) und könnte täglich weinen. Der Stromversorger liebt uns. Wir hassen Ochsner und die Firma Ortwein u. Klehm im Eppsdorfer Grund, denen wir diesen Horror, der uns die Nerven kaputt macht und die Winter fürchten lässt, zu verdanken haben. Wir raten allen Bauherren/-frauen von der Wärmepumpe/Luftsplitter ab. Alles Gute ulloka ---------------------------------------------------------------------------- Anmerkung der Redaktion: Bitte beachten Sie die Antwort auf diesen Beitrag von Ochsner vom 24.02.2010 13:55:23 |
Verfasser: Frank_Pantry | Zeit:
10.02.2010 11:35:13
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Deinen Frust und Deine Meinung kann ich verstehen.
Eine Wärmepumpenanlage gehört extrem gut und genau geplant, kein Vergleich z. B. zu einer Brennwert-Therme....dann kann sie sehr gute Werte erzielen.
Ich etwas bin sehr zufrieden mit meiner Maschine (ist allerdings eine Sole-Pumpe)
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Verfasser: Wenzi | Zeit:
10.02.2010 13:52:47
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war die Teilnahme an einem Feldtest, der schon wenige Tage nach Installation der Meßtechnik im Aug. 2007 die Wahrheit ans Licht brachte: WP - meist leere Versprechungen.....
Wer mich vor genau einem Jahr gefragt hätte, dem hätte ich damals voll und ganz zugestimmt. Bekanntlich lief meine supermoderne Heliotherm Split-WP nach deren Installation zunächst sehr energievernichtend, taktete bis zu 32x am Tag und es wurde gerade noch warm genug (21-21,5 °C bei -10 °C AT). Heizstab gibt es hier prinzipiell keinen. Dafür warf ich rel. oft meinen Kaminofen zur Unterstützung an (7,5 kW). Die Stromrechnung kam im August 2009 und betrug über 7000 kWh für das erste Jahr.
Daten: Bestandsbau, 130 qm Wohnfläche, VLT bis zu 45 °C für die Radiatoren, über 40 °C für die FBH. WW bis max. 48 °C. Wohnort: Südbayern.
Dann fingen wir an, die Heizung zu optimieren und zu modifizieren. Es erfolgte ein Umbau des Puffers, ich ließ einen neuen Stein-Fußboden im EG einbauen (vorher 18mm Holzdiele, die sich unter der Wärme verzog!) und jetzt kann sich die Anlage endlich sehen lassen. Die Taktzahlen gingen runter auf max. 6-7, die AZ stieg um einen vollen Punkt und diesen Winter läuft das Teil mit einer AZ von ca. 3,5. Für diese rel. hohen Vorlauftemperaturen ist das ein gutes Ergebnis. Heuer wird die Stromrechnung ein anderes Bild ergeben, dessen bin ich mir sicher.
Der Aufwand hierfür allerdings war nicht gering: Ich hing zig Stunden in die Aufnahme von Messkurven rein, las hier alles über WP mit, was irgendwo einen Sinn ergab, mein Heizi schaltete den Hersteller mit ein und insgesamt wurde daraus ein Konzept erarbeitet, mit dem ich nun leben kann. Es ist warm im Haus (22 °C) und der Stromzähler läuft nun weitaus genügsamer.
Man muss also schon rel. viel Investieren, wenn die Sache rund laufen soll. Einbauen, einschalten und freuen - das klappt bei Wärmepumpen offensichtlich bei weitem nicht immer. Wenn eine der drei Komponenten versagt - Technik mit Planung, Anlagenbauer inkl. Hersteller und man selbst - dann hat man bei Wärmepumpen ganz schnell die Arschkarte gezogen.
.
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Verfasser: Frank_Pantry | Zeit:
10.02.2010 14:28:15
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Ein sehr wahres Wort.
Und wieviele Anlagen kennen wir, bei denen von a bis z alles stimmt....es sind erschreckend wenige.....
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Verfasser: anwilsa | Zeit:
10.02.2010 15:24:16
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Zitat von ulloka  Hallo,
wir sind auch Wärmepumpen geschädigt, wir wurden leider seinerzeit mit einer Ochsner-Anlage betrogen.
So so, betrogen ? Dann den Staatsanwalt einschalten. Betrug ist nach dem StGB strafbar.
Vor gut zwei Jahren wurde sie in unseren Neubau eingebaut und wir haben heute noch hohe Verbrauchskosten, dafür aber höchsten 19 Grad im Haus. Je kälter es draussen wird (und das war in diesem Winter ständig der Fall), um so weniger schafft die Ochsner-Wärmpepumpe das Heizen des Hauses. Ich notiere täglich den Verbrauch (sie läuft ohne E-Stab, der ist schon lange kaputt, Ochsner kommt nicht zum Reparieren, der Heizungsbauer, der alles eingebaut hat, sieht sich nicht in der Pflicht) und könnte täglich weinen. Der Stromversorger liebt uns.
Kein Kommentar. Wenn es so ist, wie hier geschildert, sollte man nicht nur dem Heizungsbauer gehörig auf die Füße treten. Allerdings hilft ein kaputter E-Stab auch nicht weiter. Vielleicht sollte man wenigsten dafür sorgen, dass die Anlage gebrauchsfähig bleibt/wird.
Wir hassen Ochsner und die Firma Ortwein u. Klehm im Eppsdorfer Grund, denen wir diesen Horror, der uns die Nerven kaputt macht und die Winter fürchten lässt, zu verdanken haben.
Vorsicht mit der Nennung von Namen in der Öffentlichkeit. Da kann man schnell vom Opfer zum Täter werden.
Wir raten allen Bauherren/-frauen von der Wärmepumpe/Luftsplitter ab.
Das ist eine subjektive Aussage, die zunächst jeder Grundlage entbehrt. Da eine Vielzahl von Wärmepumpen nicht nur zufriedenstellend sondern sogar im Vergleich zu anderen Heizsystemen hervorragend und kostengünstig laufen, liegt das Problem nicht bei der Wärmepumpe sondern an dem Umfeld, sprich unfähiger Heizungsbauer, ungeeignetes Gebäude, unerfahrene Nutzer usw.
Meine 245 qm beheizten Wohn- und Bürofläche in einem 2-Familienhaus (Wohnungsdurchschnittstemperaturen 22 Grad) werden mit einer (Luft/Wasser)Wärmepumpe beheizt. Stromverbrauch unter 3.000 KWh/Jahr. Es handelt sich beileibe nicht um ein Passivhaus. Allerdings habe ich mich vorher intensiv mit dieser Wärmepumpentechnik beschäftigt. Und ich habe mit einem Kälteanlagenbauer (nicht mit einem Heizungsbauer) die WP geplant und installiert. Weiterhin habe ich den Bau des Hauses kritisch begleitet. Das ist von Bedeutung, wenn man weiss, dass in etwa 80% aller Neubauten mit erheblichen Konsequenzen auf den Heizenergieverbrauch beim Bauen extrem gepfuscht wird. Fazit: Es gibt sie also sehr wohl, die gut funktionierenden Wärmepumpen. Das Umfeld muss allerdings stimmen. Mein Eindruck mag ja falsch sein. Aber mir erscheint es häufig so, dass einfach falsche Entscheidungen getroffen wurden, man aber nicht bereit ist, diese auch zu akzeptieren. Dafür wird dann häufig gejammert und herumlamentiert, wie schlecht doch die Welt ist. anwilsa
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Verfasser: Christ 32 | Zeit:
10.02.2010 17:07:20
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falsch, als Laie vertraut man erstmal dem vermeintlichen Fachmann wenn der einem erzählt das angebotene funktioniert problemlos und sparsam. Mann kann als Bauherr nicht jede Expertenmeinung hinterfragen und nachrecherchieren.
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Verfasser: Thomas_G | Zeit:
10.02.2010 17:24:18
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Zitat von anwilsa  ...Allerdings habe ich mich vorher intensiv mit dieser Wärmepumpentechnik beschäftigt. Und ich habe mit einem Kälteanlagenbauer (nicht mit einem Heizungsbauer) die WP geplant und installiert. Weiterhin habe ich den Bau des Hauses kritisch begleitet... Fazit: Es gibt sie also sehr wohl, die gut funktionierenden Wärmepumpen. Das Umfeld muss allerdings stimmen. ...Aber mir erscheint es häufig so, dass einfach falsche Entscheidungen getroffen wurden, man aber nicht bereit ist, diese auch zu akzeptieren. Dafür wird dann häufig gejammert und herumlamentiert, wie schlecht doch die Welt ist... Was wieder zeigt, dass die Qualität der Beratung durch die Experten inkl. Handwerk nichts ist, auf das man blind vertrauen kann und was dann für die Ausführung der Aufträge noch ganz besonders zu trifft. Aber sicher kein Problem was auf die SHK-Szene beschränkt ist sondern wohl eher in die Rubrik Gewinnoptimierung mit minimalem Aufwand fällt. Gruß Thomas_G
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Verfasser: dk_net | Zeit:
10.02.2010 17:47:06
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Hallo ulloca,
alles Jammern oder verteufeln hilft nichts. M.E. ist weder die Technik noch der Hersteller der WP verantwortlich. Meine WP gleichen Herstellers läuft prima. Du mußt deinem HB Beine machen. Nur der ist dein Vertragspartner. Der hat das System geplant und realisiert. Die WP ist nur ein Teil davon.
Falls du da nicht weiterkommst, würde ich dir empfehlen, einen 2. HB mit nachweislicher Kompetenz (Systempartner) und Referenzen einzuschalten und erst mal eine Analyse der Ist-Situation machen zu lassen. Der juristische Weg ist kostspielig und zeitraubend und führt leider nicht immer zum Ziel.
Viel Erfolg !
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Verfasser: Tron | Zeit:
10.02.2010 18:06:59
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Schwarze Schafe gibt es überall! Allerdings fällt zumindest mir auf das ein Heizungsfachmann diesen Namen nur zu oft nicht tragen dürfte! Wenn ich als Laie einen Fachmann mit der Planung/Beratung/Erneuerung des Wärmeerzeugers beauftrage so kann ich erwarten das derjenige auch was machen muss für sein Geld. ich kann nichts dafür das der Typ vorher nur Brennwert gemacht hat und nun mal eben einfaches Geld verdienen möchte! Ist er nicht kompetent genug so hat er auch nicht das Geld verdient!
Was also tun? Jede Handwerkerrechnung erstmal liegen lassen und erst nach Mahnung zahlen... ein Sicherheitsbetrag in Höhe von 50% des Gesamtbetrages sollte man aber schon einbehalten und erst nach erfolgreichem , also messbaren, Lauf der neuen Anlage über einen aussagekräftigen Zeitraum den Rest begleichen?
Muss man als Laie sich wirklich soviel anlesen das man es nach dem lesen auch selbst machen könnte??? Dann würden die Anlagen auch ca. 30-50% preiswerter ausfallen! Zu überlegen wäre es da alle Haftungsfragen sowieso zwischen Hersteller und Fachbetrieb hin und her geschoben werden! Förderung hin oder her.. in manchen Fällen muss man wohl auch sagen mit oder ohne Herzinfarkt und graue Haare.
Bei soviel Ärger wäre mir das auch den zusätzlichen Aufwand wert und man könnte überlegen ob die regionale Presse nicht mal "Werbung" für diesen Betrieb machen könnte! Wenn man schon keine ordentliche Arbeit bekommt so zumindest eine gewisse Form von Rache! Insbesondere wenn es der Betrieb nicht schafft und am Boden liegt!
So mal sehen wie viel Leuten ich nun auf den Schlips getreten bin, schön würde ich es finden wenn hier die Meister mal Tipps geben was man machen kann, sowohl mit der Anlage als auch mit dem Handwerker!
Gruß
Tron
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Verfasser: anwilsa | Zeit:
10.02.2010 18:15:28
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@Thomas_G,
richtig. Wir leben nun einmal in einem System, das von Raffgier, Inkompetenz und Egoismus geprägt ist. Daher einem vermeintlichen Fachmann zu vertrauen, ist zumindest leichtsinnig. Wenn ich mich für eine weniger verbreitete und allgemein fast unbekannte Technik entscheide, dann gilt doch gerade, dass ich versuche, mich umfassend zu informieren. Und zwar am wenigsten bei dem, bei dem ich auch noch wirtschaftliche Interessen unterstellen muss. Da werden mal locker Riesenbeträge für eine Wärmepumpe als Heizungsanlage auf den Tisch gelegt, ohne auch nur grundlegende Kenntnisse über diese Anlagen zu haben. Und das nur, weil man ja so toll mit diesen Anlagen Heizkosten sparen kann. Natürlich treffen die Werbeaussagen der Hersteller zu (soweit bestimmte Rahmenbedingungen eingehalten werden). Diese Rahmenbedingungen sind allgemein bekannt, werden vom Anbieter wohlweislich nicht so in den Vordergrund geschoben und leider auch von den Kunden einfach ignoriert. Warum sich mit Kleinigkeiten beschäftigen, wenn man doch so viel Geld sparen kann.
Leute wacht auf! Die Welt wird vom Mammon regiert. Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.
anwilsa
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Verfasser: chappi73 | Zeit:
10.02.2010 18:30:16
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Schau mal hier ein bißchen rein, da haben wir bei einer Buderus Anlage auch ein paar Punkte behoben. Zitat von Frank_Pantry  Mail mir mal Deine Tel-Nr. (frank_pantry@yahoo.de) dann telefonieren wir. Danke für die Unterstützung Frank, ich habe auch mit Thomas in o.g. Thread telefoniert und dann Stück um Stück die Einstellungen behoben. Immer dran denken: Die meisten, die sich hier melden, sind WP-Laien, denen eine WP angedreht wurde. Dann aber mit katastrophalen Einstellungen von unkompetenten und unwilligen Heizungsbauern zurückgelassen wurden. Bei so einer 1:1-Beratung kommt meist mehr raus. Wieso bietet das noch keiner als Dienstleistung an? In Ba-Wü gibt es einen sog. WP-Doktor. Da kann man für relativ günstig Geld seine WP und Einstellungen prüfen lassen. Zitat von nexus  Zitat von siriuszwo  .... na, es werden ja nun doch immer mehr "WP-Geschädigte", die sich hier "outen"... Ich werde Sole-WP auch nur noch an Interessierte und Kundige empfehlen. Und Luft-WP sind für mich gestorben. Zitat von nexus  Zitat von siriuszwo  aber es ist halt selten das sich hier leute melden die gute erfahrungen machten... Ich zähle mich dazu, auch wenn so eine Sole-WP teurer in der Investition ist. Ist aber auch eine Kopf-Entscheidung. Wir wollen kein Gas oder Öl mehr, Punkt-Ende-Aus. Und wenn dann der Öllaster beim Nachbarn vor der Türe steht, grinsen wir uns eins ...
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Verfasser: anwilsa | Zeit:
10.02.2010 18:44:28
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Zitat von Tron  Schwarze Schafe gibt es überall! Allerdings fällt zumindest mir auf das ein Heizungsfachmann diesen Namen nur zu oft nicht tragen dürfte! Wenn ich als Laie einen Fachmann mit der Planung/Beratung/Erneuerung des Wärmeerzeugers beauftrage so kann ich erwarten das derjenige auch was machen muss für sein Geld. ich kann nichts dafür das der Typ vorher nur Brennwert gemacht hat und nun mal eben einfaches Geld verdienen möchte! Ist er nicht kompetent genug so hat er auch nicht das Geld verdient!
Was also tun? Jede Handwerkerrechnung erstmal liegen lassen und erst nach Mahnung zahlen... ein Sicherheitsbetrag in Höhe von 50% des Gesamtbetrages sollte man aber schon einbehalten und erst nach erfolgreichem , also messbaren, Lauf der neuen Anlage über einen aussagekräftigen Zeitraum den Rest begleichen?
Muss man als Laie sich wirklich soviel anlesen das man es nach dem lesen auch selbst machen könnte??? Dann würden die Anlagen auch ca. 30-50% preiswerter ausfallen! Zu überlegen wäre es da alle Haftungsfragen sowieso zwischen Hersteller und Fachbetrieb hin und her geschoben werden! Förderung hin oder her.. in manchen Fällen muss man wohl auch sagen mit oder ohne Herzinfarkt und graue Haare.
Bei soviel Ärger wäre mir das auch den zusätzlichen Aufwand wert und man könnte überlegen ob die regionale Presse nicht mal "Werbung" für diesen Betrieb machen könnte! Wenn man schon keine ordentliche Arbeit bekommt so zumindest eine gewisse Form von Rache! Insbesondere wenn es der Betrieb nicht schafft und am Boden liegt!
So mal sehen wie viel Leuten ich nun auf den Schlips getreten bin, schön würde ich es finden wenn hier die Meister mal Tipps geben was man machen kann, sowohl mit der Anlage als auch mit dem Handwerker!
Gruß
Tron Tron, zunächst denke ich, dass die Heizungsfachleute nicht mehr, aber auch nicht weniger kompetent sind, als die Fachleute andere Branchen. So gesehen hat die Mehrzahl unserer Bevölkerung nicht das Geld verdient, das sie bekommt. Der Einbehalt von größeren Beträgen ist ja heute Mode geworden. Ich denke, dass gerade das kontraproduktiv ist und letztlich zur Verschlechterung der allgemeinen Arbeitsqualität führt. Und ja, ich denke schon, dass auch ein Laie sich bei so großen Ausgaben schlau machen muss und dann auch bereit sein muss, gute Arbeitsqualität entsprechend zu vergüten. Wenn man dann trotzden an eine Niete gerät, dürfte i.A. die vertragliche Gestaltung des Auftrags juristisch überprüfbar und einklagbar sein. Wer sich das persönlich nicht zutraut, sollte sich vor Auftragsvergabe mit unabhängigen Fachleuten absichern. Die örtliche Presse kannst Du vergessen. Denen sind die 50 Euro für eine Kleinazeige dieses "Unternehmens" wichtiger. Herzinfarkt bzw. graue Haare sind beim Hausbau wahrlich kein Thema, wenn im Vorfeld die möglichen Probleme geklärt sind. Wer dazu nicht in der Lage ist, sollte besser nicht bauen oder sich fachkundige, aber unabhängige Hilfe kaufen. anwilsa
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Verfasser: Frank_Pantry | Zeit:
10.02.2010 19:36:56
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Zitat von chappi73  Immer dran denken: Die meisten, die sich hier melden, sind WP-Laien, denen eine WP angedreht wurde. Dann aber mit katastrophalen Einstellungen von unkompetenten und unwilligen Heizungsbauern zurückgelassen wurden. Bei so einer 1:1-Beratung kommt meist mehr raus. Wieso bietet das noch keiner als Dienstleistung an? In Ba-Wü gibt es einen sog. WP-Doktor. Da kann man für relativ günstig Geld seine WP und Einstellungen prüfen lassen.
Ich habe schon damit begonnen, bisher aber ganz dezent. Mal schauen, ob der Markt von Hilfesuchenden groß genug ist, denen man mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Wahrscheinlich sind die hier Hilfe Suchenden nur die Spitze des Eisbergs. Wärmepumpendoktor klingt schon ganz gut....
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Verfasser: Schwotte | Zeit:
10.02.2010 19:46:58
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...hier ist auch schon der Link: WärmepumpendoktorJa, wir Schwaben stehen ein bischen früher auf.. Gruß Frank L.
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Verfasser: chappi73 | Zeit:
10.02.2010 23:11:08
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Zitat von Schwotte  Ja, wir Schwaben stehen ein bischen früher auf..
Wie? Schon wieder?? Ist doch eben erst dunkel geworden???
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Verfasser: JoRy | Zeit:
11.02.2010 07:49:30
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Ihr philosophiert hier rum und den Frager gibt es nicht mehr ?
Wenn jemand eine WP angeboten und eingebaut bekommt und es wird mit 14° RT rumgedoktort, dann ruft er den HB Chef an und gibt ihm ganz einfach die letzte Chance zur Nachbesserung und teilt ihm mit, dass sonst direkt geklagt wird. Bei Heizungen in diesem Winter geht das per einstweiliger Verfügung binnen 36 h. Und Basta.
Hört sich bei dem verschwundenen Frager nach einem fake an.
Gruß JoRy
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Verfasser: Raven_postfach | Zeit:
11.02.2010 15:45:41
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1 Regel vor dem Hausbau - Eine gute Rechtsschutzversicherung!!
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Verfasser: mosto | Zeit:
11.02.2010 20:48:45
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Zunächst möchte ich mich für die vielen Anregungen bedanken. Eine Rechtsschutzversicherung für einen Neubau gibt es leider nicht. Zum aktuellen Stand: Die Heizung läuft mit Rt 14 Grad und WW-Temperatur 35 Grad voll auf den Heizstab, die Wärmepumpe über Erdkollektoren hat sich voll abgemeldet, Primärmindesttemperatur unterschritten. Korrektur: Es handelt sich um eine Viesmann Vitocall 300-G und nicht eine 350-G (Tippfehler) Zur Vorgeschichte: Eigentlich sollten 600 m Kollektorleitung (nach HB) verlegt werden am Ende wurden es 450 m (Durchmesser 32 mm). Die Estrichaufheizung erfolgte nach Inbetriebnahme durch Viesmann über den Heizstab, diese mußte nach 2 Wochen abgebrochen werden, da der HB (ein Dipl-Ing (FH))) vergessen hatte die Durchflussventile für die Fußbodenheizung zu öffenen. Erst nach meinem Einschreiten wurden die Ventile geöffnet und die Anlage durch den HB neu gestartet. Zu gestellten Fragen: Es handelt sich um einen Neubau mit FBH, beheizte Fläche 145 Quadratmeter. Gelände: Hanglage mit SW-Ausrichtung Morgen soll nun der Viessmann-KD das Problem lösen. Ich kann nur hoffen, allein es fehlt der Glaube. Ergänzung: Das Haus wurde von einem örtlichen Unternehmer komplett gebaut. Der versucht mir immer wieder klarzumachen, dass das Haus bewohnbar sei (dann wird eine weitere Zahlung fällig). Die Heizung funktioniere, nur nicht optimal, ist seine Meinung. Ich bin der Meinung dass ein Haus nicht bewohnbar ist, wenn das wesentliche Element, WP mit Erdkollektor nicht läuft. Die Beheizung des Haus mit Heizstab kann nur eine Notbehelf sein. Wie ist euere Meinung? Über die Ergebnisse des morgigen Viessmann-Besuchs werde ich dann berichten. Ich bin mittlerweile auf der Suche nach einem unabhängigen Sachverständigen.
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Verfasser: Matroschka | Zeit:
11.02.2010 21:34:49
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Wurden jetzt 450m Rohr oder 450m² als Kollektor genutzt? Wenn das erste zutrift, dann sind es wohl nur 200 bis 300m² Kollektorfläche :-(
Wie hoch ist die Eingangstemp. der Sole aktuell tatsächlich?
Wie viel kWh/m²a soll das Haus laut Berechnungen brauchen?
Viele Grüße Matroschka
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Verfasser: chappi73 | Zeit:
11.02.2010 23:14:38
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Zitat von mosto  Die Estrichaufheizung erfolgte nach Inbetriebnahme durch Viesmann über den Heizstab, diese mußte nach 2 Wochen abgebrochen werden, da der HB (ein Dipl-Ing (FH))) vergessen hatte die Durchflussventile für die Fußbodenheizung zu öffenen. Erst nach meinem Einschreiten wurden die Ventile geöffnet und die Anlage durch den HB neu gestartet.
War das nicht so, dass der erste Aufheizvorgang des Estrichs eine VOB-Leistung des HB ist´, die nicht einmal gesondert vergütet werden muss? Hierbei ist ein Protokoll mit den VL-Temperaturen zu führen. Hat in den 2 Wochen denn niemand mal nach der Anlage gesehen? Sorry, aber das muss doch einer merken, dass die im eigenen Saft dreht ... kopfschüttel Estrichaufheizung mit einer WP geht leider nur über den Heizstab, sei froh dass das nicht über den Kollektor lief.
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