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Probleme mit Acalor - Hilferuf
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 14.02.2010 14:07:30
0
1313979
Hallo,

hier einmal meine Erfahrungen mit der Fa. Acalor:

Geplant war 2005 ein Einfamilienhaus mit 2 abgeschlossenen Einliegerwohnungen, also ein 3-Familienhaus.
Nach diversen Recherchen ist es ein verlängertes Massa-Fertighaus geworden.
Grundfläche ca. 16 x 9,8 m. Im EG ca. 50 m2 und ca. 72 m2 Wohnfläche, im OG ca. 83 m2 Wohnfläche, da viel Schrägen. Keller unbeheizt.
Wir haben uns für eine Luft-Wärmepumpenheizung von Acalor ( www.acalor.de ) entschieden. Andere Wärmepumpen-Vertreiber konnten uns bei der Größe des Hauses kein vertrauenerweckendes Angebot erstellen.
Das Angebot von ca. 18.600,- Euro war Akzeptabel, zumal nur ca. 585,- Euro jährliche Kosten für Heizung und Warmwasser auf uns zukommen sollten.
Dafür war ich bereit, auf eine Einzelraumsteuerung zu verzichten, die gibt es bei Acalor nicht. Der Wärmebedarf wird einmal abgefragt und dann über die Menge der verlegten Rohre geregelt. Es gibt nur einen Thermostaten pro Etage.
Im Betrieb hört/spürt man bei geschlossenen Fenstern nur ein Brummen, als wenn in ca. 30m Entfernung ein PKW mit Otto-Motor im Leerlauf steht.

Die Mitarbeiter machten einen kompetenten Eindruck es sah alles sehr gut aus.

Die vorhergesagte Jahresrechnung habe ich recht schnell angezweifelt, da der Stromzähler meiner Meinung nach zu schnell lief..
Dies wurde mit 1. Jahr, Bau muß trocknen, wird schon weniger abgetan.
Die Auslegung war auch nicht i.O., die Schlafräume waren immer viel zu warm. Dafür gab es einen Temperaturunterschied zwischen kleiner und großer Wohnung im EG. Das Wohnzimmer in der kleinen Wohnung ist immer ca. 2° kälter als das in der Großen.
Dafür funktioniert die Drossel zwischen WW-Kreislauf und Heizungskreislauf nicht. Bei jedem Aufheizen des WW wird der Fußboden der entsprechenden Wohnung warm. Dadurch kann man die Anlage nicht vernünftig über den Thermostaten Regel, und dadurch läuft man im Sommer auf warmen Fliesen. Das treibt natürlich auch die Stromkosten Hoch.

Ich wurde misstrauisch und habe die letzte Rechnung von 10% mit dem Hinweis auf den Verbrauch und die schlechte Regelbarkeit der Anlage Einbehalten.

In der ersten Zeit hatte ich noch einen kompetenten Ansprechpartner bei Acalor, doch seit Herr M. die Firma verlassen hat, fühl ich mich nur noch verarscht.
So hat sich im ersten Winter herausgestellt, das die Anlage fürs OG zu schwach war. Es wurde ohne viel Reden eine größere Maschine eingebaut.

Danach kamen die Mitarbeiter nur noch bei Totalausfall, wie z.Bsp. im Winter 2006/2007 mehrfach. Die anderen Termine zur Überprüfung meiner Angaben wurden immer kurzfristig abgesagt.
Ansonsten war die Buchhaltung aktiv mit vielen Mahnungen und Inkassoandrohung.
Ich wollte aber erst nach Übergabe einer funktionierenden Anlage bezahlen, und habe mit vielen Schreiben darauf hingewiesen.

Jetzt im Januar2010 ist die Heizung fürs OG ausgefallen. Fa Acalor schickt keine Techniker, bevor ich den Rest von ca. 1000,- Euro plus Zinsen von 1% Pro Monat seit Mitte 2007 bezahle.

Im OG lebt eine Familie mit 2 kleinen ( 5 Monate und 2 Jahre alt ) Kindern. Sie behelfen sich mit Campingheizung und el. Heizlüftern. Ist bei krabbelnden und laufenden Kleinkindern auch nicht gut.

Ich bin nicht bereit zu bezahlen, da die Probleme nicht abgestellt worden sind.
Die Jahresrechnung ist ca. 70% höher als im Vertrag vereinbart ( ca. 1000,- Euro )
Das Wohnzimmer der kleinen Wohnung ist immer ca. 2° kälter als in der Großen.
Die enorme Abwärme bei der WW-Erwärmung.

Nachdem ich die Publizierung meiner Erfahrung angekündigt habe gibt es wieder themenorientierte Antworten.
- Mir wird vorgeworfen ich kann keine Bedienungsanleitung lesen ( Bezweifle ich als Industriemeister und technischer Fachwirt ).
- das Haus wurde nachträglich umgebaut, es war ein Einfamilienhaus geplant ( stimmt nicht, alles nach Zeichnung )
- es wurde keine Verbrauchsvorhersage gemacht ( Hab ich natürlich schriftlich )
- die Strompreise waren unbekannt ( hab ich schriftlich von Acalor bekommen )
- wir haben Sie doch immer Ernst genommen ( kann ich nicht erkennen )
- u.s.w.
Plötzlich gibt es eine Lösung für einige Probleme, die ich aber bezahlen soll ( größere Maschine, eine Drossel, Estrich raus und neue Rohrverlegung ).

Nun, ich suche im Raum Braunschweig/Helmstedt einen Klimatechniker, der die Anlage wieder in Gang setzt.
Und ich suche einen Rechtsanwalt, möglichst auf Erfolgshonorar, der meine Mehrkosten-, und Schadenersatzansprüche umsetzt.

Mit freundlichem Gruß
Detlef Rausch
Stellungnahme der acalor GmbH

Der Vorgang ist in beiderseitigem Einvernehmen geklärt. Nach einem konstruktiven Gespräch zwischen Herrn Rausch und acalor hat acalor die Anlagen wieder in Betrieb genommen und die Mängel behoben. Herr Rausch hat im Gegenzug die noch offene Rechnungssumme beglichen.
Verfasser:
crax
Zeit: 14.02.2010 15:25:15
0
1314056
Hallo,
Zitat von Detlef Rausch Beitrag anzeigen

Das Wohnzimmer in der kleinen Wohnung ist immer ca. 2° kälter als das in der Großen.

Welche Temperatur wurde denn im Formblatt V vereinbart? Wenn es keine Vereinbarung gibt, ist Normtemperatur von 20 °C einzuhalten!
Wann wurde, nebenbei bemerkt, das Gebäude fertiggestellt?
Zitat von Detlef Rausch Beitrag anzeigen

In der ersten Zeit hatte ich noch einen kompetenten Ansprechpartner bei Acalor, doch seit Herr M. die Firma verlassen hat, fühl ich mich nur noch verarscht.

Hat Acalor geplant und eingebaut? Eigentlich macht das ein HB und dieser wäre Vertragspartner.
Zitat von Detlef Rausch Beitrag anzeigen

Die Jahresrechnung ist ca. 70% höher als im Vertrag vereinbart ( ca. 1000,- Euro )....- es wurde keine Verbrauchsvorhersage gemacht ( Hab ich natürlich schriftlich )- die Strompreise waren unbekannt ( hab ich schriftlich von Acalor bekommen )

Sehr interessant. Verbraucht werden eigentlich kWh! Was wurde mit wem diesbezüglich vereinbart?

mfg
Verfasser:
Jürgen Kempf
Zeit: 14.02.2010 16:03:42
0
1314092
Hat Acalor geplant und eingebaut? Eigentlich macht das ein HB und dieser wäre Vertragspartner.

Acalor baut ihre Anlagen immer selber ein da diese komplett mmit R290 laufen.Nix Heizi.
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 14.02.2010 16:15:35
0
1314106
Hallo,

@crax

August 2005 fertig

Temperatur = Wohnräume ca. 22°, Schlafräume ca 18°, Bäder ca.23°

Vertragspartner ist Acalor

Wärmebedarf wurde von Acalor berechnet und Stromtarif des Örtlichen Anbieters zu Grunde gelegt. Im Angebot steht eine Summe.

Mit freundlichem Gruß
D.Rausch
Verfasser:
crax
Zeit: 14.02.2010 17:55:13
0
1314187
Zitat von Detlef Rausch Beitrag anzeigen

Wärmebedarf wurde von Acalor berechnet und Stromtarif des Örtlichen Anbieters zu Grunde gelegt.

Wärmebedarf(kWh) oder Heizlast (kW)?
Zitat von Detlef Rausch Beitrag anzeigen

Im Angebot steht eine Summe.

Sehr mutig. Darüber wird sich Dein RA vermutlich sehr freuen.

mfg
Verfasser:
samariter
Zeit: 14.02.2010 18:16:42
0
1314212
Hallo Detlef,

das klingt ja nicht besonders gut. Wir haben auch eine Acalor-Heizung und sind bis jetzt eigentlich zufrieden. Ein Zimmer war zu kühl, dies wurde kostenlos nachgeregelt und jetzt stimmt das ganze.

Wir haben für unser Haus zwei Wärmepumpen. Eine für jede Etage, wobei die EG Pumpe das warme Wasser macht.
Wenn ich mir es recht überlege, dann müsstet ihr eigentlich 3 Pumpen und auch 3 Regler haben - ansonsten könnte man ja nicht die individuellen Bedürfnisse jeder Wohnung einstellen. Ist das so?

Der Verbrauch ist ja nur der errechnete Wert den Acalor angibt, wenn die von dir mitgeteilten Bedingungen korrekt sind - d.h. ist die Dämmung irgenwo schlechter kann das nicht berücksichtigt werden.
Naja aber 70% Mehrverbrauch wäre schon heftig. Wie von den anderen geschrieben wäre natürlich der Verbrauch in kWh interessant alles andere sagt eigentlich nichts aus.

Die Aufheizung des Fußbodens habe ich bei uns auch beobachtet allerdings ist diese sehr gering (bei uns im Technikraum und Gästebad stellenweise merklich). Ich würde das darauf zurückführen, das dass entwärmte Heißgas nach dem Boiler zurück zur Wärmepumpe durch den Fußboden geht. Aber das ist meine Vermutung/Erklärung dafür...

Grüße vom Herzilein2
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 14.02.2010 19:40:30
0
1314297
Hallo,

Eine WP inkl. WW-Speicher pro Etage.

Die ganze Wohnung erwärmt sich bei Aufheizen des WW.

Laut Acalor habe ich in den letzten Jahren weniger verbraucht als Durchschnitt.

Die Mitarbeiter haben den Wärmebedarf(kWh) aus den Massa-Unterlagen herausgelesen/errechnet.
Im Angebot hab ich eine Summe.

Das Haus ist nach den Massa-Vorgaben als Niedriegenergiehaus gebaut worden.

Ich habe im Lauf der letzten 5 Jahre ca. 30 Schreiben an die Firma gesendet mit detaillierten Aufzeichnungen. Mein RA wird sich sicherlich freuen, wenn ich dann einen habe. Die widersprechen sich mittlerweile selber.
Es ist mir ein Rätsel, das der Herr Scheel dieses Risiko eingeht, ich war bis zuletzt kooperativ.

Jetzt ist Schluss.

Mit freundlichem Gruß
DetlefR
Verfasser:
samariter
Zeit: 14.02.2010 21:44:54
0
1314394
Hallo Detlef,

die 585 EUR Heizkosten müssen ja mal ursprünglich für XXX kWH/Jahr gestanden haben. Wenn Du jetzt 1000 EUR bezahlst sind das ja auch YYY kWh/Jahr. Da z.B. bei uns von 2008 auf 2009 allein schon der Strompreis um 20 % gestiegen ist, kann man damit also nicht wirklich etwas anfangen.
Schreibe doch einfach mal wieviel kWh du 2005, 2006 usw. verbraucht hast.
Ein Niedrigenergiehaus sagt eigentlich noch nicht viel über den Energieverbrauch aus.
Wenn Du einen Energieausweis für das Haus hast sollte doch irgendwo der Verbrauch in kWh/qm/a stehen also zb. 40, 60, oder auch 100 , was imho auch noch eine "Niedrigenergiehaus" wäre.
Gehen wir mal von 100 kWh/qm/a aus - (glaube kaum, dass es ein kfw-60-Haus ist).

Also 100 kWh/qm/a bei 205 qm macht 20.500 kWh geteilt durch 2,7 Primärenergiefaktor macht 7592 kWh/a.

Bei unserem Tarif wären das 7592 x 15,45 cent/kWh + 61,55 EUR/a Grundgebühr --> 1234,51 EUR (bei kfw60 dann 765 EUR).

Wenn Du jetzt also "nur" 1000 EUR bezahlst, dann ist entweder:

- dein Stromtarif günstiger
- dein Haus besser gedämmt
- die JAZ der Wärmepumpe besser als 2,7 (als z.B. 3)
- ihr heizt weniger als angenommen
- ihr verbraucht weniger Wasser als angenommen

oder einfach mehreres zusammen. Aus der Ferne würde ich mal sagen, das der Verbrauch nicht überhöht ist. Wenn Du mehr Zahlen lieferst wäre das halt einfacher.

Sollte meine obige Überlegung/Rechnung falsch sein, dann korrigiere man mich bitte.

Das sich die ganze Wohnung beim Wasser-Aufheizen erwärmt finde ich aber schon komisch. Das dürfte imho nicht sein.

Grüße vom Herzilein2
Verfasser:
usa2005
Zeit: 14.02.2010 22:30:56
0
1314427
Eine JAZ von 2,7 spricht ja auch nicht unbedingt für die Anlage oder das Gebäude.

Gruß
Udo
Verfasser:
alorenzen
Zeit: 15.02.2010 12:08:00
0
1314664
Das folgende ist jetzt nicht besonders zielführend, sollte aber Interessenten für diese Anlage, diese diesen Thread u.U. auch lesen, ein paar Aspekte als Entscheidungsgrundlage aufzeigen.
Ich selbst habe mich für diesen Anlagentyp sehr interessiert, aber aus folgenden Gründen dagegen entschieden.

Gewährleistung

- Das Gewerk Heizung ist von der Beschaffenheit des Gebäude abhängig. Planung basiert auf Gebäudedaten, die normalerweise vom Haushersteller zugeliefert werden. Damit hat der HB immer die Möglichkeit diese Daten anzuzweifeln.

- Der Haushersteller ist für diese Gewerk nicht mehr Generalübernehmer und somit nicht mehr gewährleistungpflichtig. Er kann immer die erbrachte Leistung des HB anzweifeln.

- Daraus ergibt sich immer die prinzipielle Möglichkeit der gegenseitigen Schuldzuweisung, die für den Häuslebauer immer extrem ungünstig ist.

- gerade beim Gewerk Heizung birgt dies ein extrem hohes Risiko

Service:

- Keine der Firmen die dieses System anbieten, war in der Nähe zu finden, oder hatte Vertragspartner.

- Servicezeiten im Notfall konnten nicht garantiert werden.

- Service-Kosten nicht kalkulierbar, da keine Konkurrenz

- Obwohl die Anlagen nominell sehr einfach konstruierte sind und es sich im Prinzip um einfache Kälteanlagen handelt, wird es schwierig sein andere Firmen zu finden, die Service übernehmen. Zudem es sich bei Anlagenteilen um Eigenentwicklungen handelt.

Streitfall:

- Zu den genannten Punkten kommt dann noch die Abhängigkeit. Eventuelle Einbehalte sind relativ fruchtlos, wenn gleichzeitig ein Servicefall eintritt. Wie auch in diesem Fall geschehen.

So schade es für solche kleine innovativen Firmen ist, schätze ich das Risiko für einen privaten Auftraggeber als sehr hoch ein und kann nur abraten.

Gruss
Verfasser:
Wärmep
Zeit: 17.02.2010 08:02:35
0
1316017
Sehr gehrter Herr Rausch,
sehr geehrte Besucher dieser Seite,

hier meldet sich jezt mal ACALOR zu diesem Thema.

Wir beschreiben den Sachverhalt mal aus sicht der Installationsfirma.

Nach Fertigstellung der W�rmepumpe, hat der Kunde Herr R. ohne vertragliche Grundlage einen nicht unerheblichen Betrag einbehalten.

Immer, wenn nun eine Zahlungserinnerung an den Kunden gesendet wurde, erhielten wir eine M�ngelanzeige.
Sendeten wir keine Zahlungserinnerung, kam keine M�ngelanzeige.
Die M�ngelanzeigen waren so angelegt, dass wir kein Muster erkennen konnten. Mal war es zu warm, dann war es zu kalt. Obwohl, bedingt durch die Abschaltzeit die Anlage keinen Strom hat, wird das Haus und das Wasser warm, dann ist 10 Minuten sp�ter das Wasser wieder zu kalt.

Mehrer Jahre haben wir nun keine Zahlungserinnerung gesendet.
Und siehe da, es liegt kein Mangel vor.

Wenn die Kosten f�r die Heizung gestiegen sind, rechnen Sie doch bitte mal die Preissteigerung des Stroms dagegen. Der W�rmepumpenstrom ist bei vielen Energieversorgern seit 2006 um 60 bis 70% gestiegen.

Wir haben den dringenden Verdacht, dass es nur darum geht eine Rechnung nicht zu bezahlen.

Ich finde es besch�mend, dass ein Kunde der nicht zahlen will, sich hier in einem seri�sen Forum derart profiliert.

Bei Fragen stehen wir Ihnen unter 03841 78 58 30 gern zur Verf�gung.

Gru� ACALOR
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 17.02.2010 09:01:04
0
1316072
Hallo ,

vielen Dank für das Einklinken.
Darf ich davon Ausgehen, das die Fa. Acalor nichts gegen das veröffentlichen des Schriftverkehrs hat ?

Bis zu einer Antwort werde ich den Schriftverker erst einmal nicht Veröffentlichen. Ich brauche erst einmal den rechtlichen Hintergrund.

Für interressierte.
Ich bin bereit den kompletten Schriftverkehr per mail zu senden, bei Versprechen es nicht zu veröffentlichen.

Detlef Rausch
Verfasser:
samariter
Zeit: 17.02.2010 09:59:50
0
1316124
Zitat von Detlef Rausch Beitrag anzeigen


Für interressierte.
Ich bin bereit den kompletten Schriftverkehr per mail zu senden, bei Versprechen es nicht zu veröffentlichen.

Detlef Rausch


Hallo Detlef,

zunächst würde mir die einfache Angabe deines Stromverbrauches genügen...
Wenn Du noch einen Berechnung für dein Haus hast (Niedrigenergiehaus ist eigentlich nichtssagend) wäre dies auch hilfreich.

Ciao Herzilein2
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 17.02.2010 20:04:05
0
1316710
Hallo Herzilein2

der Verbrauch ist doch nur 1 Punkt aus einer langen Liste.

Im Angebot ( Als Vertragsgrundlage ) steht 585,-/Jahr.

Ich bezahle (bei einer angenommenen jährlichen Preissteigerung) ca. 435,- mehr.

Preis war 2005
8 Cent/kWh im NT
13,3 Cent/kWh im HT

Der Durchschnittsverbrauch liegt bei Ihrem Haus rechnerisch bei ca. 7.168 kWh lt. Acalor.

Hier noch ein Auszug aus einem Schreiben vom 01.02.2009 ( die mehreren Jahre waren nämlich höchstens 11 Monate )


---------------------------
Sehr geehrte Frau S.,

ich melde mich nicht in kurzen Abständen, da:
- ich davon ausgegangen bin das ihre Mitarbeiter ein Protokoll führen, aus dem ersichtlich ist welche Arbeiten ausgeführt worden sind. Ich stelle fest, dem ist nicht so.
- sich Herr H. mit mir in Verbindung setzen sollte. Dies ist nicht geschehen
- alles schon mehrfach geschrieben wurde, sie aber doch nicht darauf Reagieren
- ich die Erfahrung gemacht habe, das ihre Mitarbeiter nur bei Totalausfall zum Kunden geschickt werden ( selbst dann noch verzögert, z.B. Nov.2006 )
- ich mir mittlerweile ziemlich hilflos vorkomme, und nur noch nicht zu einem RA gegangen bin, weil ich allgemein kein sehr großes Vertrauen in unser Rechtssystem habe. Für mich zählen noch Werte wie Respekt, Vertragstreue, Kundenzufriedenheit, Rechte und Pflichten. Ich behandle Menschen so wie ich behandelt werden möchte.

zu den Problemen mit der Anlage:
schauen sie sich die Werte an. Es hat sich im Wesentlichen nichts geändert. Die Anlage ist nicht zu Regeln. Von einer gleichmäßigen Temperatur in der Wohnung kann ich nur Träumen. Im Sommer laufen wir auf warmen Fliesen ( keine direkte Sonneneinstrahlung in diesem Bereich ) obwohl wir den WW-Speicher auf 38 Grad herunterstellen. Vernünftig Baden oder Spülen ist dann erschwert möglich.
am 5.1.-7.1.2009 bei 2stelligen Minustemperaturen hat die Anlage im Haus keine 21 Grad halten können (siehe Datei "klima_20090201.xls" ). Dies habe ich bis jetzt noch nicht bemängelt. Wir hatten in den letzten Jahren allerdings auch keine 2stelligen Minustemperaturen.

bei durchschnittlich 440 Euro/Jahr zu viel Heizkosten ( siehe Datei "WP Verbrauch.xls" ) kostet mich die Anlage geschätzte 17.000 EUR zuviel auf 25 Jahre.

Setzen Sie das Inkasso-Verfahren in Gang, auf den Gerichtstermin bin ich gespannt. O d e r bringen sie endlich die Anlage in einen funktionierenden Stand.


Mit freundlichem Gruß
-------------------------------

Detlef Rausch
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 18.02.2010 07:07:17
0
1316961
Hallo,

@Herzilein2
bitte sende mir deine Adresse, dann schick ich die Jahresrechnungen

falls jemand Kontakt mit mir aufnehmen möchte:
raupet3 at web.de - ohne Leerzeichen.

Die Summen im letzten Beitrag habe ich genannt, um Acalor aufzuwecken. Es kam aber keine Reaktion.

Am 31.01.2010 habe ich noch folgendes geschrieben (Auszug):

---------------------------
Ist es Sturheit ( was nicht sein darf, kann nicht sein ),
Interessenlosigkeit ( was will dieser freche Kunde nur, er soll froh sein unsere unfehlbare Eliteheizung bekommen zu haben ) von ihrer Firmenleitung, oder was sonst ?

Ich finde es traurig das ein Kunde nicht ernst genommen, und so in die Enge getrieben wird. Die Probleme sind vorhanden und nicht eingebildet.

Ich fühle mich im Recht und werde mich dieser Erpressung nicht Beugen.

Ich werde die Sache in diversen Fachforen publizieren und um technische und rechtliche Hilfe bitten.
Ich bin aber z. Zt. immer noch bereit den Rest zu bezahlen, wenn die Anlage zufriedenstellend ( die 3 oben genannten Punkte ) läuft.
Natürlich nicht die angeführten Zinsen.

Ich sehe ein, das ihre Firma sich anfangs bemüht hat, dadurch auch einige Mehrkosten hatte, und würde meine Mehrkosten nicht in Rechnung stellen.

Die Wahl liegt bei ihrem Chef, ich bin für beide Wege bereit.
---------------------------------

Es ist natürlich etwas aus dem Zusammenhang gerissen.


Mit freundlichem Gruß
Detlef Rausch
Verfasser:
Daniel1976
Zeit: 18.02.2010 10:50:34
0
1317085
Hallo Detlef,

ist es recht verstanden, dass man Euch für 200 qm beheizte Fläche 2 (zwei!) Wärmepumpen eingebaut hat ?!
Und das in einem Niedrigenergiehaus, so kleine Wärmepumpen gibts doch gar nicht ... Wie hoch ist denn die Leistung kW der beiden WP ?
Außerdem läuft ja dann alles doppelt (Umwälzpumpen, Lüfter, WW Bereitung)
Da würde ich als nicht-Experte schon einen Hauptgrund für erhöhten Verbrauch sehen. (und erhöhte Investkosten)
Vorschläge wie größere Maschine (noch größer ??) und Estrich raus sind da aber vollkommen fehl am Platze.
Bei zwei Wärmepumpen für 200 qm ist es eigentlich ausgeschlossen, dass es nicht warm genug wird. In welchem Abstand liegen denn die Heizleitungen der Fußbodenheizung ? Und wie ist die aktuelle Vorlauftemp. des Heizwassers ?


Gegen die schlechte Regelbarkeit einzelner Räume (z.B. Schlafzimmer zu warm) lässt sich aber ganz einfach am Heizkreisverteiler der Durchfluss für jeden Raum einstellen. Selber grade gemacht, ganz einfach und unspektakulär.

Dass beim Aufheizen des WW der Fußboden warm wird, kann doch nur daran liegen, dass die Heizkreispumpe während dessen weiterläuft, wo sie aber abgeschaltet werden sollte. Womöglich ein banales Einstellungsproblem in der Software ? Von welcher Drossel wird da geredet ?

Viele Grüße

Daniel
Verfasser:
alorenzen
Zeit: 18.02.2010 11:25:36
0
1317124
Um das Ganze mal auf ein bisschen sachlichere Füße zu stellen:

Der Begriff Niedrig-Energiehaus ist Müll. Heißt im Normalfall EnEV, was alles andere als Niedrigenergie ist.
Sich über Kosten zu unterhalten ist ebenfalls Müll.
Wenn ich Detlef richtig verstanden habe wurden von Arcalor ein Verbrauch von ca. 7200 kWh angenommen bzw. zugesichert.
Frage an Detlef - Wie war der Verbrauch in kWH, sprich einfach abgelesene Zählerstände der letzten Jahre? Auf welcher Basis hat Acalor die Zusicherung gemacht? Haben die die Berechnung selbst gemacht? Wer hat Ihnen dann die Basisdaten geliefert? Sind diese Basisdaten (sprich Dämmwerte der Gebäudeteile) verlässlich?
Wie sind die aktuellen Strompreise für dich?
Weiterhin handelt es sich Durchschnittswerte. Kein Gericht wird die 7200 kWh als fest zugesicherten Wert anerkennen. Wir hatten in den letzten beiden Jahren überdurchschnittlich harte Winter.
Anmerken tue ich dies alles nur, weil eine gerichtlich Auseinandersetzung im Baubereich immer mit sehr viel Vorsicht zu geniessen ist.
In diesem Beispiel wird der Verbrauch spezifisch für die Anlage eingefordert werden. Da existiert dann hoffentlich ein getrennter Zähler. Die Wert wurden dann hoffentlich regelmäßig mit Datum protokolliert.
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 18.02.2010 22:28:28
0
1317653
@alorenzen

Acalor hat auf Basis der Massa-Unterlagen ausgerechnet

Haus ist streng nach Massa-Unterlagen gebaut worden

es sind extra-Zähler für die Wärmepumpen

ich habe immer abgelesen

wie ist deine Adresse
schreib mir an
raupet3 at web.de - ohne Leerzeichen

dann schick ich die Jahresrechnungen

Gruß
Detlef Rausch
Verfasser:
samariter
Zeit: 19.02.2010 10:44:11
0
1317868
Hallo Detlef,

ich habe mal die Kwh-Verbräuche aus deinen Angaben entnommen. Falls ich nicht falsch gerechnet habe, liegtst Du mit deinen Verbräuchen aber unter den von Acalor berechneten (7168 Kwh).

7087,0 2006
6523,0 2007
6483,0 2008

Das der Verbrauch in EURO nicht mehr Deinen Erwartungen entspricht kann ich verstehen, aber daran ist ja nun mal dein Versorger Schuld und nicht Acalor. Früher hat der Liter Super halt auch nur 1EUR gekostet und jetzt kostet er 1,40 EUR - deshalb verbraucht das Auto aber nicht auf einmal mehr - es kostet aber mehr.
Von daher sehe ich hier keinen Ansatzpunkt für Kritik.

Das Problem (lt. deinem Protokoll) liegt wohl eher in der Zuverlässigkeit der Anlage (speziell bei der Heißwasserbereitung). Dazu (besonders zu der kompletten Wohnungsaufheizung beim Warmwassermachen)kann ich nicht wirklich etwas sagen, bzw. nur, dass es bei uns nicht auftritt (wie geschrieben nur im Technikraum und Gästebad minimal spürbar).

Was die zu warmen Schlafzimmer angeht, liegt es vielleicht auch daran, dass das Schlafzimmer, wie bei uns, von warmen Räumen umgeben ist und nur eine geringe Außenwandfläche hat. Bei uns hat es gar keine Chance auf 18° abzukühlen auch wenn da nur 4 Windungen Cu-Rohr im Fußboden liegen.

Naja, da kann dir wirklich nur Acalor weiter helfen. Hoffentlich findet Ihr wieder zueinander - wäre schade um um deine "Zufriedenheit" mit der Heizung und den Ruf von Acalor.


Grüße
vom
Herzilein2
Verfasser:
alorenzen
Zeit: 19.02.2010 15:52:58
0
1318221
Wenn diese Werte von Samariter richtig sind, kann ich dir Detlef, nur empfehlen mal in dich zu gehen, und die Sache realistisch zu betrachten. Sollte keine anderen erhelblichen Mängel zu beanstanden sein, solltest du Einbehalte fairerweise auszahlen. Die Anlage läuft trotz der harten Winter ca. 500 kWh besser als angenommen. Somit scheint die Planung und Umsetzung aller Beteiligten sehr gut zu sein.
Die Aussagen über die zu erwartenden Kosten sind im Zusammenhang mit dem Energiebedarf gemacht worden. Kein Gericht wird Acalor für die Preisentwicklung deines Stromanbieters verantwortlich machen.

Gruss
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 19.02.2010 20:28:22
0
1318461
Hallo,

@Herzilein2

Im Angebot 2005 steht Jahresverbrauch Kosten 585,- Euro. Wie Acalor darauf gekommen ist, weis ich nicht. Ich habe keine kwh vorgegeben. Die kwh-Angabe von Acalor habe ich 2010 erstmals gesehen.

Wenn der Hersteller meines PKW mir Kosten von 8 Euro/100KM Vertraglich zusichert, erwarte ich es auch in der Größenordnung. Kraftstoffpreisermittlung wird er dann schon durchgeführt haben.

Rechnung Stromanbieter
EG OG Gesamt
2006 534,40 € 544,75 € 1.079,15 €
2007 554,89 € 406,66 € 961,55 €
2008 630,05 € 458,95 € 1.089,00 €
2009 602,38 € 453,18 € 1.055,56 €



die Schlafzimmer liegen alle an Außenwänden. Das Problem habe ich aber durch das justieren der Ventile in den Griff bekommen. Die versprochene Hilfe von Acalor blieb dabei aus.

Die elektrischen Heizstäbe für WW sind normalerweise deaktiviert. Nur bei Ausfall der Kompressor werden sie eingeschaltet.

@alorenzen
gib mir deine Mail-Adresse damit ich die Dateien senden kann. Ich kann nicht ca. 60 Schreiben in ein paar Sätzen wiedergeben.

Gruß
DetlefR
Verfasser:
samariter
Zeit: 20.02.2010 09:56:23
0
1318721
Hallo Detlef,

Du machst es mir aber wirklich nicht leicht...vielleicht sollte ich mir lieber den Anbieter des Autos mit den garantierten 8 EUR/100km suchen und so ein paar Dinger einlagern und in 5 Jahren für teuer Geld verkaufen...

bleib einfach mal realistisch - nehmen wir mal an Acalor rechnet mit 7168 kWh und deinen 2005er Preisen

7168 kWh x 0,08 Eur/kWh = 573,44 EUR wenn man nur im NT-Tarif heizt
7168 kWh x 0,133 Eur/kWh = 931,84 EUR wenn man nur im HT-Tarif heizt

na, fällt Dir etwas auf...

Wenn ich mir dann z.B. deine Rechnung 2006 (26.10.2006 bis 15.10.07) ansehe, dann hast Du 4497 kWh im HT-Tarif verbraucht und nur 1750 kWh im NT-Tarif. Denkst Du nicht, dass es sinnvoller wäre zu versuchen das Verhältniss umzukehren? Oder fährst Du vorzugsweise zur teuersten Tankstelle im Ort? Das man über die Zeitschaltuhr Einfluß auf die Nutzung des jeweiligen Tarifes (und somit der Heizkosten)nehmen kann, sollte Dir doch hoffentlich klar sein.

Noch eine Anmerkung:
Aus der Abrechnung konnte ich nicht erkennen, ob Du eine Zählergrundgebühr bezahlst. Wenn ja, so musst Du natürlich auch berücksichtigen, dass Du zwei Zweitarifzähler hast und somit auch die doppelte Grundgebühr.

Ok, mehr fällt mir jetzt nicht mehr dazu ein.

Ciao Herzilein2
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 20.02.2010 10:39:30
0
1318745
Hallo Detlef Rausch,

ich lese da oben:

"Wir haben uns für eine Luft-Wärmepumpenheizung von Acalor ( www.acalor.de ) entschieden. Andere Wärmepumpen-Vertreiber konnten uns bei der Größe des Hauses kein vertrauenerweckendes Angebot erstellen.
Das Angebot von ca. 18.600,- Euro war Akzeptabel, zumal nur ca. 585,- Euro jährliche Kosten für Heizung und Warmwasser auf uns zukommen sollten."

Wie sahen die weniger "Vertrauenserweckenden" Angebote denn aus? Vielleicht wurde der zukünftige Heizbetrieb UND dessen Kosten ja etwas realistischer dargestellt.

Vielleicht wurde ja auch die Regelfähigkeit der immerhin 3 Wohnungen etwas besser gestaltet, sodass das Heizen etwas besser gehändelt werden kann, wodurch die Angebote natürlich etwas teurer werden mussten.

Vielleicht wurde bei den anderen Angeboten auch eine aufwändigere Planungsleistung berücksichtigt, die ja auch notwendig gewesen wäre, wie sich später herausstellte.

Diese Fragen zusammen mit einem Kostenversprechen als Lockangebot, das nachvollziehbar und für jeden bekannter Maßen nicht prüfbar ist, gibt der ganzen Sache doch einen sehr bitteren Beigeschmack.

Und genau dieses Angebot war das vertrauenserweckendste ?

Ich glaube eher, es war ganz einfach das billigtse Angebot. Und um Misstrauen zu beseitigen, wurde dafür das Kostenversprechen draufgesetzt, dem man ja bekannter Maßen sehr gern nachkommt, ohne dies zu hinterfragen.

Das hilft jetzt wohl keinem der Beteiligten weiter, die sich sicher schon jetzt in einer lost/lost-Situation befinden, vielleicht aber Lesern, die sich mit ähnlichen Gedanken für die Beheizung eines schwieriger wärmepumpengerecht händelbaren 3-Familienhaus-Hauses befassen.

Grüße HeiZie
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 20.02.2010 10:43:40
0
1318750
die 585,- beziehe ich schon nur auf 2005.
Ich habe eine jährliche Preissteigerung eingerechnet.

Wenn der Heizungsbauer mir eine Summe Vertraglich zusichert, gehe ich davon aus, das ihm die Nebenkosten bekannt sind.
So war es auch. Der Acalor-Vertriebs-Mensch, Herr S. hat es mir ja erst alles erklärt. Ich hatte keine Ahnung vom Thema.

Ein Problem ist die enorme Abwärme bei der WW-Erzeugung.
Wann braucht man das meiste WW ? Nachts ?
Wann laufen die Bewohner und öffnen dabei Türen ?
Nachts sind die Rollläden runter und die Fenster meistens geschlossen (jedenfalls im Winter).
Am Tage wird gelüftet und gelaufen, geputzt, gespült, geduscht und gebadet.


Ich versuche schon über die Zeitschaltuhr, die Anlage im NT laufen zu lassen, aber wenn das nicht mehr Ausreicht ?

den Verbrauch habe ich seit Ende 2005 angezweifelt, ohne Reaktion.
2010 kommt irgendeine Zahl zum Vorschein ?

Auf meine Reklamationen wurde nicht mehr eingegangen seit Herr M. nicht mehr dort beschäftigt ist.

Ich sag doch, alles immer nur aus dem Zusammenhang gerissen.

Ich habe ca. 30 Schreiben mit ca. 25 Anhängen (Temperatur-Aufzeichnungen, Verbrauchs-Protokolle, Mehrkostenrechnung, u.s.w.) verfasst.
Acalor auch ca. 30 Schreiben ( Mahnungen, Unterstellungen, Terminabsprachen die zu 90% wieder abgesagt wurden), in denen aber nie auf die geschilderten Probleme eingegangen wurde.

Ich denke, es kann mir nur ein Anwalt helfen.
Danke für die Bemühungen.

Gruß
DetlefR
Verfasser:
Detlef Rausch
Zeit: 20.02.2010 11:15:12
0
1318767
@HeiZie

sicher ist es schwieriger bei einem 3-Familien-Haus.
Die meisten haben bei der Größe und Situation abgewunken.
Tiefenbohrung ging nicht wegen Wasserschutzgebiet.
Kollektoren ging nicht wegen Grundstücksgröße. Andere waren neu auf dem Markt, keine Erfahrungen.

Ich habe viel gelesen, und bin immer wieder darauf gestoßen, das WP gut sind, aber das Ergebnis stark vom Ausführenden Betrieb abhängig ist.

Ich hab mich schon auf einen Gas-Brennwert-Kessel eingestellt.

Dann bin ich auf Acalor aufmerksam geworden. Laut Homepage jahrzentelange Erfahrung, keine Fremdfirmen die sich evtl. nicht auskennen.
Im Internet gesucht, keine Probleme gefunden.
Termin mit Mitarbeiter vereinbart. Der hat sich die Pläne angeschaut, Möglichkeiten durchgesprochen, Unterlagen mitgenommen. Ich mußte dann noch Zeichnungen Nachreichen.
Dann kam das Angebot von Acalor, mit Preisen meines Stromanbieters.

Ich habe aber mittlerweile Kontakt zu anderen Acalor-WP-Besitzern, bei denen es ähnlich zugeht.

Das Problem ist nicht unbedingt das Material.

Und glaube es, mir macht die Situation keinen Spaß.
Ich bin auch der Meinung "in einem Krieg gibt es nur Verlierer".
Aber ich habe eine alte Gewohnheit, ich halte was ich verspreche, egal ob mündlich oder schriftlich vereinbart.
Es hat mir noch nicht so viel geholfen,wie ich erhofft habe, aber schützt (oder hilft) vielleicht dem Einen oder Anderen.
Ich bin sicher, das Acalor bei einigen Bestandskunden jetzt erst einmal etwas kooperativer wird, damit ich hier im Forum alleine stehen bleibe.


Mit freundlichem Gruß
Detlef Rausch
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