| | Verfasser: Holger Staigerq | Zeit:
01.03.2010 20:17:16
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Hallo zusammen,
ich habe wie einige andere hier eine Proxon-Anlage von Zimmermann und bin wie einige anderen auch nicht zufrieden mit dem Stromverbrauch. Durch Internetsuche bin ich nun auch schlauer und halte die Proxon-Anlage als sehr schlechte Alternative mein Haus zu beheizen, wenn nicht die schlechteste.
Ich dachte auch schon einige mal an eine Klage, aber da mein Haus ausreichend warm wird und ich keine Zusage zum Stromverbrauch habe, sehe ich schwarz die Klage gewinnen zu können.
Hier mal ein paar Fakten zum Haus: KfW60-Einfamilienhaus mit 150m2 Wohnfläche Proxon Lüftungsheizung mit Wärmepumpe und nachgeschalteten elektrischen Heizregistern Luft/Wasserwärmepumpe mit 270Liter für Brauchwasser Laut Berechnung Jahresheizwärmebedarf Qh 12184 kWh/a + Trinkwassererwärmung Qw 3048 kWh/a Bei einer Nutzfläche von 143.9 m2 ergibt dies ein Jahres-Primärenergiebedarf Q"P von 59,3 kWh/a Schwedenofen im Wohnzimmer Das Haus steht im Schwarzwald auf 780 Meter Höhe, also relativ kalt Verbrauch 2008 7771 kwh 1163 Euro Verbrauch 2009 6445 kwh 1220 Euro (Strompreis stieg deutlich) + Grundgebühr und Bereitstellung ca. 150 Euro
Zum Verbrauch ist zu sagen, das wir nicht alle Zimmer auf 22°C heizen. Das heißt die Heizregister sind ganz aus (Kinderzimmer 1) oder nur auf 18°C (Büro, Schlafzimmer). Der elektrische Heizer im Bad ist nur morgens an. An Holz verbrennen wir so ca. 3 cbm Holz pro Jahr.
Unser Schwedenofen im Wohnzimmer muss nun ausgetauscht werden und ich dachte nun man könnte diesen gegen einen wassergeführten Schwedenofen austauschen.
Dieser Schwedenofen (3kw luftseitig+7kw wasserseitig) wärmt einen noch zu beschaffenen Pufferspeicher. Aus diesem Pufferspeicher wird über eine Pumpe Warmwasser zu einem Wasser/Luft-Wärmetauscher transportiert, welcher hinter der Proxon-Anlage im Zuluftrohr liegt. Damit würde zusätzlich Wärme aus Holz im Haus verteilt und die Heizregister können länger ausbleiben.
Was haltet Ihr von dieser Idee?
Wie groß müsste der Pufferspeicher sein? Kann dieser auch zu groß sein?
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Verfasser: Holger Staigerq | Zeit:
02.03.2010 16:53:36
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mal den Beitrag hochschieben...
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Verfasser: Holger Staigerq | Zeit:
03.03.2010 19:51:49
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so letzter Versuch ne Antwort zu bekommen....
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Verfasser: S. in Uppsala | Zeit:
04.03.2010 10:42:16
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Das Vorhaben scheint mir kompliziert, und der Ausgang ungewiss, da keiner schon Erfahrung damit hat.
Wenn's vom Gewicht her geht, würde ich den Schwedenofen durch einen Kachelofen ersetzen (zB aus Schweden, http://www.blocket.se/kronoberg/Markt_och_nedmonterad_kakelugn_26152374.htm?ca=10&w=3) oder eine anderer schwerer Grundofen. Um Überheizung zu minimieren, gerne ohne moderne Glasstüren oder Stahleinsätze, sondern wie auf dem Bild im Link. Ich habe gute Erfahrungen mit so einem antiken "Pufferspeicher."
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Verfasser: Holger Staigerq | Zeit:
04.03.2010 12:20:16
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Als Ersatz ist nur wieder ein Schwedenofen drin, da mein 2 Jahr alter Schwedenofen aufgrund von Garantie ersetzt werden muß und ich an den Hersteller (Olsberg) gebunden bin. Ob die sich bei dem Austausch auf eine anderes Gerät einlassen ist im Moment in Klärung.
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Verfasser: S. in Uppsala | Zeit:
04.03.2010 13:39:55
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Selbst wenn der Garantieaustausch zu einem wassergeführten Schwedenofen kostenlos wäre, käme wahrscheinlich der Pufferspeicher, Wärmetauscher, Installation mit Eingriffen in die Lüftungsanlage usw. auf mehr als ein einfacher Grund/Kachelofen mit Installation kostet.
Ich bezahlte ca 2000 Euro für den bereits abgebauten antiken Kachelofen, und nochmal ca 2000 Euro dem Ofenbauer.
Noch günstigster wären wohl eine Luft-Luftwärmepumpe (Splitklimagerät) oder mehrere. Das wäre allerdings dann auch weniger gemütlich und ästetisch.
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Verfasser: Holger Staigerq | Zeit:
05.03.2010 20:41:16
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War heut beim Heizungsbauer. Ist alles nicht so einfach wie ich mir es mal vorgestellt habe. Preis hab ich noch keinen, kommt aber noch. Probleme - Die Wärme des Kachelofen muß man wegbringen - Die Lüftung muss diese Wärme transportieren können, sonst kann im Ofen nicht weiter geheizt werden. - die Arbeit am Schwedenofen wird größer, es muss ja viel mehr Energie aus Holz gewonnen worden - ob das ganze wirtschaftlich ist, ist fraglich - die 3 kw des Schwedenofens (luftseitig) reichen nur knapp für das Wohnzimmer mit offener Küche. Also keine so wohlige Wärme mehr wie bisher
Langsam werd ich sehr nachdenklihc, ob das alles nicht nur herumdoktern am System ist und keinen großen Nutzen bringt.
Der Heizungsbauer will sich alles noch mal in Ruhe ansehen, bevor er eine Empfehlung gibt.
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Verfasser: S. in Uppsala | Zeit:
09.03.2010 12:47:12
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Also, bei einem Kachelofen anstatt des bisher verwendeten Schwedenofens von Olsberg wird die (Luft)Leistung weniger, ca 2-3 kW, ähnlich wie bei einem wasserführenden Ofen. Diese Leistung wird dann aber über einen viel längeren Zeitraum, bis zu 12 Stunden aufrecht erhalten, ohne dass man nachlegen muss. Temperaturschwingungen im Aufstellraum werden also weniger werden.
Ein Hersteller moderner Kachelöfen (ohne Wasser) zeigt bei
http://www.cronspisen.eu/se/teknik/default.asp?id=varme
im unteren Diagramm, welcher Leistungsverlauf bei täglich zweimaligem Anheizen des Kachelofens zu erwarten ist. Wenn bisher 3 cbm Holz/Jahr verfeuert wurden, schafft man auch 4-5 cbm, zumal es sich in einem Kachelofen bequemer verfeuern lässt, und dieser mehr Wärme fürs Haus also als ein Gusseisen/Stahlofen rausholt (niedrigere Rauchgastemperaturen). Spürbar mehr Arbeit also bisher wirds also nicht.
Wenn aber die bisherige Holzheizerei mit dem Schwedenofen zu viel Arbeit, Schmutz, usw. war, dann wäre meine vorgeschlagene Grund/Kachelofenlösung natürlich auch nichts.
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