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02.06.2010 21:38:24 |
Hallo Zusammen,
ich habe ein großes Problem und hoffe dass ich hier professionelle Hilfe bekomme.
Zuerst die momentane Situation: Zweifamilienhaus, ca. 210 qm Wohnfläche auf 3 Etagen und einem Keller. Keller: Teilweise ausgebaut mit momentan 3 Radiatoren (Flur, Büro, Bad) EG: Alle Radiatoren raus. Wohnzimmer plus Wintergarten, Empfangszimmer,Flur, Küche, Bad (80qm) OG: Alle Radiatoren raus. Schlafzimmer mit Balkon, Flur, Kinderzimmer, Kinderzimmer, Bad. Vom Keller geht eine Treppe zum EG und dann in das OG. DG: Alle Radiatoren raus. Wohnzimmer, Flur, Schlafzimmer, Bad, Küche und ausgebauter Spitzboden mit einem Radiator. Baujahr 1952
Wir haben folgendes geplant: Fussbodenheizung im gesamten Haus außer Spitzboden und Keller. Im Bad sollen zusätzlich kleine Heizkörper zur Unterstützung der FBH wegen des geringen Verlegebereich vergelegt werden. Jede Etage bekommt einen Heizkreisverteiler. Verlegeabstand würde immer 20cm genommen außer Bad bekommt 10er Verlegeabstand. Verlegeabstand würde von einem Ing. von der Firma Schütz berechnet. HB2 ist ebenfalls nicht davon begeistert und meint dass Multibeton eine neue Berechnung machen sollte, da er fest der Meinung ist an den Außenwänden und an den Wänden mit Fentern ranszonen mit engeren Verlegeabstand zu machen.
Wir haben die Heizkörper im Bad an den Heizkreisverteiler der FBH gelget, um mit einer konstanten und niedrigen Temperatur zu fahren. Jetzt ist die Frage, da im Keller drei Heizkörper sind, ob wir diese ebenfalls an den Heizkreiverteiler des EG anschließen sollten. Ein HB sagte mir wir sollten eine Systemtrennung vornehmen und die Heizkörper im Keller seperat an der Therme anschließen. Das wollte ich nicht, da in der ersten Planung wie schon erwähnt ein System laufen sollte. Außerdem müsste der Wrämebedarf der 3 Heizkörper im Keller dann seperat gezählt werden, da Zweifamilienhaus. Außerdem fährt die Therme mit 50/65°C anstatt 35°C.
Das zweite Problem ist dass im Treppenhaus vom Keller zum EG und vom EG zum OG keine Heizung vorhanden ist. Laut HB2 werden wir da ein Problem bekommen, da die Wärme von unten nach Oben verloren geht und rät mich zur einer Wandheizung im Treppenhaus.
HB1 hatte uns eine Wandtherme von Wolf und einen 300 Liter Speicher (erste Familie (6-7 Personen), zweite Familie (3-4 Personen)angeboten. HB2 findet dieses überhaupt nicht gut und rät uns eine Therme von Weishaupt und einen 200 Liter Speicher. Ermeint Wolf zu Weishaupt ist wie eine verfaulte Birne zu einem frischen Apfel. Vorlauftemperatur würde mann bei Wolf könnten mann nicht beliebig runter regelen und auch so gebe es nicht so viele Regelmöglichkeiten wie bei Weishaupt. Hauptkriterium ist das die Weishaupt Therme sich automatisch an den Heizbedarf anpasst was bei Wolf nicht der Fall ist????
Problem 3 ist das der HB1 sich im DG bei der Aufbauhöhe verkalkuliert hat und uns momentan eine Zusatzdämmung von 2 cm fehlt, da das DG schon verlegt ist. Als Laie würde ich sagen Estrich verlgen sowie Fussboden ebenfalls und den rest einfach die Türen entsprechend runter machen. Problem ist der Eingang an der Haustür, sort werden die 2 cm zu sehen sein. Macht aber am wenigsten Arbeit. Jeder Rät mir aber die Zusatzdämmung irgendwie darunter zu schieben. Hoch mit der Dämmung und den Rohren und Zusatzdämmung WLG 040 100 20mm rein.??? Ich weis dass das schon sehr viel ist aber ich hoffe dass jemand mir da helfen kann, da mich mein erster HB verlassen hat und ich kein Vertrauen mehr habe. Der erste HB hatte sehr viel Falsch gemacht. Ich habe z.B heute erfahren dass die Dehnungsfugen falsch gesetzt worden sind. Diese sind im innenbereich der Türen und ragen nicht über die Tür henaus. Außerdem bemerkte Der HB2 dass im Bad die verlegten Verbundrohre im DG an einer Stelle einen Knick haben. Ist das Schlimm, sollen wir den Strang erneuern??? Ich bedanke mich für jeden Beitrag und hoffe auf profesionelle Hilfe.
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02.06.2010 23:03:35 |
Hallo,
wer ist auf die Idee gekommen auf FBH umzurüsten ? Bj 52 ! ? Als erstes dämmen um die Heizlast zu senken. Ansich.
Verlegeabstand 20 cm und dann Vorlauf 35 Grad, dat wird nichts. Standard ist 10-12 cm, bei bj. 52 noch enger. Wieviel Gas hast Du denn verbraucht ?
200 Liter Speicher für 10 Personen ? Habe ich das richtig verstanden ? reicht für alle, wenn sich einmal pro Woche gewaschen wird, sonst nicht. Wie warm soll es im Keller sein ? Gruss Ralph
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02.06.2010 23:20:13 |
Weishaupt statt Wolf wäre auch meine Empfehlung, dann aber bitte mit hydralischer Weiche und zwei Mischergruppen (1 x Heizkörper; 1 x FBH). 210m² FBH schaff kein Brennwerter mit passender Leistung, die brechen ab spätestens 160m² FBH hydrauliisch zusammen!
20er Verlegeabstand ist Schwachsinn, würde mind. 25% enger verlegen! 10er-15er! Im Bad 5er-10er!
Alle Heizkörper im eigenen Mischerkreis mit entsprechender Systemtemperatur (45/55/20°C?) anfahren, die FBH möglichst auf max 30-35°C VL!
Was die Dämmung angeht, so gibt es eine EnEV! An die sollte man sich halten! Statt Styropor WGL040 gibt´s auch andere Produkte, welche effektiver, somit "flacher" sind!
Von einer FBH mit Multibeton würde ich dringend abraten, da solche Anlagen nach unserer Erfahrung sehr stark verschlammen! Eine Systemtrennung (FBH ist dann nicht nur hydraulisch getrennt, sondern hat dann ihr eigenes Wasser!) wäre dann unabdingbar!
Besser Mehrschichtverbundrohr, das ist 100% diffusionsdicht!
Mfg. meStefan DÜW
...der wohl auch von der Baustelle gelaufen wäre! ;o(
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02.06.2010 23:28:12 |
Hallo
Der Kessel ist über 30 Jahre alt. Die Leitungen der Heizungen waren überwiegend in Stahl. Bei der Wasserleitung würde viel gepfuscht von Stahl auf Kupfer und von Kupfer auf Stahl. Wir haben die Doppelthaushälfte vor kurzem gekauft und waren der Meinung dass eine FBH effizienter und sparsamer ist. Gasverbrauch kann ich nicht sagen.
Was die Dämmungen des Hauses angeht, wollen wir in ferner Zukunft das machen lassen.
Das Dach ist komplett gedämt. Im Wohnzimmer in EG ist ein Kamin der im Winter schon viel ausmacht, habe ich mal selber gespührt.
Außerdem werden ja Wärmedemmung im Boden verlegt was vorher nur durch sehr wenig Wolle versucht worden ist.
Der HB2 meinte das der 200 Liter einen Effizienz von 430 Liter/h hätte. HB1 hatte 300 Liter eingeplant.
Ich bin durcheinander und weis erlich gesagt nicht weiter.
Das Problem dass ich momentan in einer Mietswohnung bin und seit Februar vom HB1 bis heute was die zeitliche Planung angeht nur verarscht würde. HB1 hat aber auch einige Fehler, die ich schon erwähnt habe, gemacht.
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02.06.2010 23:49:23 |
...und mal wieder keinen Architekt oder Ing. als Bauleiter eingekauft! Kostet ja Geld! :O(
Da soll ein komplettes Haus generalsaniert werden und klein Rahman holt sich keinen Fachmann! Jetzt, wo er glaubt verarscht zu werden, da will er professionelle Hilfe in einem Forum suchen!
Wie wäre es mit einem guten Bauleiter!?
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02.06.2010 23:56:42 |
Hallo Stefan, danke dir für dein Beitrag. Wir haben schon die Badheizkörper an die FBH angeschlossen. Um das zu ändern ist ein riesen Aufwand nötig. Außerdem sidn die Heizkörper im Bad nur als Unterstützung der FBH. Die Frage ist ob es notwendig ist für die drei Heizkörper im Keller einen separaten Kreis. Im Keller ist nur ein Büro, Bad und Treppenhaus zum EG.
Was die Rohre angeht haben wor Schütz Heizrohr tri-o-flex Alu-Verbundrohr 16-2mm.
Warum verschlammen FBH von Multibeton? Der HB2 wollte im EG auf das System verkaufen. Ich würde gerne auf das Schütz System verbleiben. Zwei Systeme in einem Haus finde ich pers. schlecht. Sein Argument ist, dass wir nicht in die Folie tackern müssten, was ja auch eigentlich nicht erlaubt wäre. Die Rohre von Multibeton sind ebenfalls Mehrschicht (Alu, Kunstoff). Und könnten laut HB2 auch als Kühlung dienen. Wären auch günsitger da wir keine fertigen Dämmplatten benötigen. Habe aber bisher keine Fakten darüber erhalten. Multibeton legt auch keine Schnecken.????
Bezüglich des Verlegeanstandes haben wir von einem Ing. von der Firma Schütz eine Bedarfsrechnung und danach würden die Abstände vom Ing. ermittelt. Die Berechnung habe ich schriftl. vom Ing. bekommen.
Bei der Dämmung ist das Problem gewesen, dass im DG schon die Dämmplatte (3cm) gelegt worden ist und die Rohre schon in 20er Abstand verlegt worden sind. Ich habe dann selber mal die Aufbauhöhe mal durchgerechnet und habe festgestellt dass bei einer 12,3 cm (fertig Fussboden) Aufbauhöhe eine Dämmung von 3cm zu niedrig ist. 3 cm Dämmung (Dämmplatte) +1,8 cm Rohr (16er) +4,5 cm Estrich +max. 1,5 cm Fliese oder 1cm Laminat =10,8cm bzw. 10,3cm gesamt Fehlt also ca. 1,5cm bis 2cm. Die Zusatzdämmung sollte nur für die Aufbauhöhe dienen. Sie spielt bei der Bedarfsberechnung keine Rolle. Die 1,5 cm bzw. 2cm würde man ja später an den Türen erkennen. Daher die Zusatzdämmung.
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03.06.2010 00:10:56 |
"Da soll ein komplettes Haus generalsaniert werden und klein Rahman holt sich keinen Fachmann! "
Ich dachte mit einem Meister als Heizungsbauer wäre ich gut beraten. Außerdem haben wir eine Wärmebedarfsberechnung und einen Verlegeplan von einem Ing. bekommen.
Nur als der HB1 (Meister=Fachmann) nicht mal kam habe ich einen HB2 geholt. Dieser war dann mit den Verlegeabständen nicht einverstanden und wir haben nochmal den Ing. gebeten eine neue Berechnung zu machen. Dabei kam das gleiche hinaus. 20er Abstände in den Räumen. 10er abstand im Bad. Am Balkon 10 er Abstand eigener Heizkreis und im Wintergarten zwei Heizkreise mit 10er und 20 er Abständen.
Damit war der HB2 trotzdem nicht einverstanden und will in allen Räumen Randzonen mit 10er Verlegeabstand an den Außenwänden. Im Treppenhaus ein Wandheizung. Und im Keller die Heizkörper über einen seperaten Heizkreis laufen lassen. Das alles hat der Ing. für unnötig gehalten. Randzonen seien bei Fenster die bis zum Fussboden gehen wichtig (z.B. siehe Balkon)
Architekten hatte ich auch schon Vorort. Jeder erzählt mir was anderes. Und später wenn es nicht klappt, hat niemand was gesagt und was gemacht. Und die anderen sind immer Schuld.
Der Architekt sagte mir auch dass das Schutzrohr dass an der Dehnungsfüge liegt nicht richtig ist, da er nicht von der Tür rausschaut sondern genau im Türbereich liegt. Ein geringes Problem ws behoben werden kann, aber würde laut Architekt ein großes Problem im Estrich geben.
Danke
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03.06.2010 00:23:01 |
Zitat von rahman25  Nur als der HB1 (Meister=Fachmann) nicht mal kam habe ich einen HB2 geholt. Und das Schütz- FBH- System hat sich selbst verlegt? Da stimmt wohl einiges auf der Baustelle nicht!
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03.06.2010 00:39:43 |
Hallo
Der HB1 hat zwei Bäder fertig gemacht. Im DG hat er die Fussbodenheizung gelegt und das seit Feb 2010. Mal kam er mal nicht mal 2 Std. nur und so vergingen die Tage und Wochen. Und dann war erstmal Baustopp, weil er überhaupt nicht mehr kam. So ca. 3 Wochen schon. Jedesmal mit einer anderen Ausrede. Meine Situation hat mich veranlasst einen zweiten HB zu suchen. Ich muss aus der Mietwohnung raus und Zahle momentan doppelt. Lange kann ich das nicht mehr mit machen. Und dem HB2 gefiehl die ganze arbeit vom Hb1 nicht. Er hat uns dann veranlasst eine zweite Berechnung vom Ing. machen zu lassen. Trotzdem war er mit der zweiten Berechnung nicht einverstanden weil er behauptet dass 20er Abstand zu wenig ist und wir später probleme bekommen werden. Der Hb2 möchte auch nicht so weiter machen. Er Schwurt auch Multibeton und möchte von denen eine zweite Berechnung machen lassen. Danke
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03.06.2010 07:22:49 |
52 er Haus mit einem 20 er verlege Abstand. Alle Achtung da passt wohl die ganze Heizlastberechnung nicht.
Was wurde denn für eine Heizlast geraten?
best regards
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03.06.2010 09:08:44 |
Hallo Husmann,
ich kann dir die ganze Berechnung mal zuschicken wenn du möchtest.
NORM-GEBÄUDEHEIZLAST 9182 W AUSLEGUNGS-HEIZLEISTUNG 9182 W
Heizlast / beheizte Gebäudefläche 208,42 qm 44,05 W/qm Heizlast / beheiztes Gebäudevolumen 531,46 qm 17,28 W/qm wärmeübertragende Umfassungsfläche 209,49 qm spez. Transmissionswärmeverlust-Koeffizient HT 1,04W/(qmK)
Ich hoffe das sind die richtigen Angaben. Danke
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03.06.2010 10:09:36 |
Hallo Rahmann25,
verstehe ich es richtig das Du erst über das Thema nachdenkst und nachfragst nachdem alles gegessen ist?
Bei Nachrüstung und Rekonstruktion im Bestands- und Altbau kann ohne Estrichrauskloppen oder andere teure Tricks einfach mit Kapillarmatten eine ausreichende Heizlast auch auf kleinen Flächen sichergestellt werden. In Bädern wird dann auch in der Regel in den Wänden unter den Fliesen gearbeitet oder einfach die Matten in der Decke eingeputzt. Natürlich ist beim Einsatz auf Systemtrennung zu achten da diese Heiz-und Kühlflächen aus PP und nicht diffusionsdicht sind. Außerdem kommt der geneigte Anwender dann auch locker mit 30-35°C Vorlauftemperatur aus was die Energiebilanz der Energieumwandler weiter verbessert. Bei WP ist es einfach muss.
Steffen
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03.06.2010 10:20:17 |
Hallo Steffen,
Estrich ist noch nicht gelegt worden. Ledeglich die Dämmplatten und die Rohre im DG. Eine Änderung ist also noch möglich. Wir wollten eigentlich keine Systemtrennung machen. Ist das wirklich notwendig. Wir hatten vor mit einer niedrigen Temperatur zu fahren. Die insgesamt 6 Heizkörper im gesamten Haus sind teilweise zur Unterstützung der FBH z.B in den Bädern. Allein ein Heizkörper im Spitzboden und 3 Heizkörper im Keller müssten diese entsprechend Demensioniert werden um eine vernünftige Heizleistung zu bringen. Danke
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04.06.2010 09:18:07 |
Wenn es mein Haus wäre, würde ich ein 10er Raster verlegen, so große Räume werden es ja nicht sein. Wenn es knapp werden sollte, dann außen 10 und weiter innen 15. Schaden kann es nix. Wenn ihr es selbst verlegt, kommt es auf ein paar Meter Rohr wohl nicht an.
Gruß
Heinz
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| | Zeit:
04.06.2010 11:09:51 |
20er Verlegeabstand?Das ist 70er Jahre Standard. Heute legt man 10cm und 10m² pro Heizkreis. 210m² sollten also mit ca.21 Heizkreisen bestückt werden. 10m² ein Heizkreis und nicht länger als 100m. 210m² sollten also ca.2100m Rohr ergeben.Vielleicht mal mehr oder weniger.Das sind erstmal die Hausnummern,da brauche ich nix rechnen. Im Bad wären dann 5cm Verlegeabstand in Ordnung. Die Dehnungsfugen sind wohl Sache des Estrichlegers,und nicht des Heizungsbauers. Die Heizkörper würde ich gegen Gebläsekonvektoren austauschen,so hat man nur eine Vorlauftemperatur und einen Heizkreis.
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27.08.2010 10:41:38 |
Hallo, Zitat von Jürgen Kempf  .....Das sind erstmal die Hausnummern,da brauche ich nix rechnen. Den gesamten Beitrag " Projekt Fußbodenheizung gescheitert" sollten alle Interessten für FBH und WH mal in aller Ruhe studieren! mfg
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27.08.2010 11:31:59 |
Zitat von Jürgen Kempf  20er Verlegeabstand?Das ist 70er Jahre Standard. Heute legt man 10cm und 10m² pro Heizkreis. 210m² sollten also mit ca.21 Heizkreisen bestückt werden. 10m² ein Heizkreis und nicht länger als 100m. 210m² sollten also ca.2100m Rohr ergeben.Vielleicht mal mehr oder weniger.Das sind erstmal die Hausnummern,da brauche ich nix rechnen. Im Bad wären dann 5cm Verlegeabstand in Ordnung. Wofür braucht man dann für die Berechnung der FBH noch nen Ingenieur, wenn da nix zu rechnen ist? "Heute" gibt es doch dennoch unterschiedliche Häuser mit unterschiedlichem Wärmebedarf, Fensterflächen, Ausrichtungen usw. Ist das alles völlig egal???
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27.08.2010 19:30:16 |
@EinstürzendeNeubauten
Richtig Deine Ausführungen, das unterschreibe ich. Der Jürgen Kempf soll uns mal erklären, wie man in der "Geiz ist geil Gesellschaft" Kunden findet die so ausgelegte Heizungen bezahlen.
Fußbodenheizngen in 30 bis 40 Watt Häusern können durchaus auch 20 cm Verlegeabstand haben. Die Rohrhersteller sitzen auf Ihren Lagerbeständen, die hören natürlich gerne solche Auffassungen. Da geht bei denen ein rotes Licht an und die Produktion wird hochgefahren.
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Verfasser: HM | Zeit:
29.08.2010 18:16:26 |
Zitat von secutherm  @EinstürzendeNeubauten
Richtig Deine Ausführungen, das unterschreibe ich. Der Jürgen Kempf soll uns mal erklären, wie man in der "Geiz ist geil Gesellschaft" Kunden findet die so ausgelegte Heizungen bezahlen.
Fußbodenheizngen in 30 bis 40 Watt Häusern können durchaus auch 20 cm Verlegeabstand haben. Die Rohrhersteller sitzen auf Ihren Lagerbeständen, die hören natürlich gerne solche Auffassungen. Da geht bei denen ein rotes Licht an und die Produktion wird hochgefahren. 20cm-Abstände sind schon deshalb nicht zeitgemäß da ich damit keine gleichmaßige Oberflächentemperaturen bereitstellen kann (zumindest nicht ohne Wärmeleitbleche o.ä.) Außerdem kostet eine ordentliche Wärmebedarfsberechnung auch ihr Geld und wie man an diesem Beispiel sieht, sollte man dieses vielleicht doch besser in ein paar Meter Rohr investieren anstatt in eine falsche Berechnung. Wobei die paar Meter bei den heutigen Rohrpreisen keine Rolle mehr spielen, dafür kann ich aber die VL-Temp weiter absenken und die FBH wird gesünder, komfortabler und zukunftsicherer. Na, Jürgen Kämpf, hier hast Du ordentlich in ein Wespennest gestochen. Bei vielen Teilnehmern dieses Forums ist die Meinung verbreitet, der dumme Heizungsbauer kann ohne fremde Berechnung nichts richtig machen und Wärmeleistungs-Tabellen kann er erst recht nicht lesen und auswerten. Erfahrungen hat er nach 100-en funktionierender Fussbodenheizungen auch nicht gesammelt, eigentlich gehören alle Heizungsbaumeister eingesperrt..... Diese Herren sollten sich mal fragen wie viele Pfuscher es in ihrer Branche gibt. Ich denke da z.B. an Bänker, Versicherer, Gebrauchtwagenhändler, Politiker, Ärzte, Verkäufer oder auch Ingenieure. Dieser aggressive Umgangston einiger Möchtegernfachleute, Zuvielzeithaber und Geltungsbedürftiger führt dazu, dass die hier mitlesenden Fachleute immer weniger Ihres Wissens und Ihrer Erfahrungen preisgeben. Ob dass Sinn und Zweck dieses Forums ist, bleibt fraglich. Zumindest hift es dem Hilfesuchenden in keiner Weise weiter! Mit (trotzdem) freundlichen Grüßen Holger
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| | Zeit:
02.09.2010 12:33:45 |
Zitat von HM  ...Bei vielen Teilnehmern dieses Forums ist die Meinung verbreitet, der dumme Heizungsbauer kann ohne fremde Berechnung nichts richtig machen und Wärmeleistungs-Tabellen kann er erst recht nicht lesen und auswerten. Erfahrungen hat er nach 100-en funktionierender Fussbodenheizungen auch nicht gesammelt, eigentlich gehören alle Heizungsbaumeister eingesperrt... Können und Machen ist schon mal zweierlei! Es gibt zig tausend FBH die funktionieren und "warm" machen. Energieeffizienz sucht man allerdings vergeblich! Dieser Zustand ist nicht vordergründig von den Bauherren verursacht! Wärmeleistungstabellen lesen kann fast Jeder, richtig damit umgehen, die Wenigsten. Damit haben schon die meisten "namhaften" Softwarehersteller ihre Probleme. mfg
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| | Zeit:
02.09.2010 20:44:45 |
Hallo liebe Forumskollegen,
zuerst mal mein Beileid für den Kollegen der diese Probleme mit seiner Heizung hat! Gibt doch nix besseres wie wenn sich ein Kunde auf seinen Heizungsbauer verlassen kann, und dieser sein Handwerk versteht! Was mich hier bei dieser Diskussion total stört sind diese Pauschalausagen 10 cm VA 10qm oder nach dem Motto Haus mit 100qm Wohnfläche hat 10 Kw Heizlast,,,
Denke jeder Heizungsbauer der auf sich was hält rechnet die Fbh selber aus, und da kommt halt nun mal nicht überall ein VA 10 raus genausowenig wie irgendeine geschätzte Leitungslänge!
Hoffe jeder der hier montiert wie ein Weltmeister, ist gar nicht böse gemeint :-)), kennt zB die zulässigen Oberflächentemperaturen des Fussbodens...
Beispiel: Zwei Räum jeweils gleich gross 20qm , Raum 1 Heizlast 800 w , Raum 2 400 w ,, und darin soll die gleiche Menge Rohr liegen???
Mfg Marcus
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Verfasser: HM | Zeit:
02.09.2010 22:52:33 |
Zitat von meister marcus  Hallo liebe Forumskollegen,
...Beispiel: Zwei Räum jeweils gleich gross 20qm , Raum 1 Heizlast 800 w , Raum 2 400 w ,, und darin soll die gleiche Menge Rohr liegen???... Also wenn in ein und dem selben Gebäude der Wärmebedarf zweier Räume derart voneinander abweicht, ist die Auslegung der FBH wahrscheinlich das geringste Problem! Sicher gibt es Räume ohne Fenster und ohne Aussenwände, aber mal ehrlich, das Beispiel ist doch etwas übertrieben. Fakt ist wenn der tatsächliche VA < der berechnete VA, ist dass nie ein Fehler und bringt ausser den Kosten keinerlei Nachteile, zumindest wenn dies in allen Räumen des Hauses so gemacht wird. Wenn ich mir manchmal die mitgelieferten Berechnungen so ansehe, wo beispielsweise bei WP mit 120m Heizkreislängen (17 x 2) gerechnet wurde, na ja... Hätte der Planer schon einmal eine solche Anlage installiert, könnte er den Kunden (der vielleicht hier mitliest) ja gern die 10K Spreizung erklären oder eine "Umwälzmaschine" (Pumpe sollte man das Teil nicht mehr nennen) nachrüsten und den Strommehrverbrauch der nächsten 20 Jahre sponsorn. Klasse ist auch der häufige Fall: Berechnung mit Fliesenbelag, rein kommt aber Laminat (das gute mit extra Trittschall-Weichfaserplatten) Und nun??? Vorlauf hoch, wird ne prima Anlage.... Oder der Mieter ist ein Teppich-Fan... Nur zur Feststellung: Eine Berechnung ist schon vorteilhaft, gut und richtig, aber jedem HZB die Fähigkeit abzusprechen, auch ohne Berechnung eine gut funktionierende Anlage zu erstellen ist schon sehr anmaßend. Dazu sollte man diese Anlagen schon erst einmal prüfen. Auch sollte man unterscheiden in einfache Anlagen( z.B. EFH mit nur einem Geschoß) oder anspruchsvolle Anlagen (z.B Wohn- und Geschäftsgebäude mit verschiedenen Nutzergewohnheiten, Systemtemperaturen und Lüftungsbedingungen). Grüße Holger Häufig sind es Effizienzfanatiker, die versuchen, mit einem offenen Lagerfeuer im Blechkasten Geld zu sparen. Aber so ein 6-kw Baumarktkamin ist aber sicher auch gut berechnet, nicht dass er etwa falsch dimensioniert wurde...
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| | Zeit:
02.09.2010 23:28:20 |
Spreche hier niemanden etwas ab!! Und von einer Pauschalberechnung eines Rohrherstellers halte ich auch nix,,
Fakt ist doch aber das hier meistens blind irgendwas gemacht wird ohne eigentlich richtig zu wissen was passiert, so sehe ich das zumindest! Der Vergleich ist keineswegs übertrieben gewählt da dies durchaus auch in der Realität vorkommt, und ich bin mir sicher das dann jeweils die gleiche Menge Rohr im Boden liegt!
Das gute ist ja aber das uns das System solche groben Schnitzer erlaubt, Estrich drauf es wird warm und alle sind mehr oder wenig zufrieden!
Wer nur eine einzige FGH Anlage ausgerechnet u danach auch so montiert hat wird wohl bestätigen das bei ner FBH pauschal gar nix geht!
mfg
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Verfasser: HM | Zeit:
05.09.2010 19:49:13 |
Zitat von meister marcus  ...Denke jeder Heizungsbauer der auf sich was hält rechnet die Fbh selber aus, und da kommt halt nun mal nicht überall ein VA 10 raus genausowenig wie irgendeine geschätzte Leitungslänge!
Hoffe jeder der hier montiert wie ein Weltmeister, ist gar nicht böse gemeint :-)), kennt zB die zulässigen Oberflächentemperaturen des Fussbodens... ... Dass heißt also im Umkehrschluss, der Meister Marcus regelt die Oberflächentemperatur über die Verlegeabstände??? Für mich wären die Systemtemperaturen dafür die deutlich bessere Wahl. Mit den VA passe ich nur die Wärmeleistung an den Wärmebedarf der einzelnen Räume an. Mensch Marcus!Das sah der Baugutachter bei einem Versicherungsschaden vor 12 Wochen genauso, deshalb haben wir die bereits verlegte FBH (VA35-42cm!!!) wieder rausgerissen. Zum Glück sah ich das Gescherbel bevor der Estrich reinkam. Die Firma die das verzapft hatte, versuchte sich auch mit "Oberflächentemperaturen" rauszureden. Wer 22m² mit nur 65m Rohr 70/55 beheizt muss gut "berechnet" haben. Geld werde die dafür wohl kaum bekommen. Rein kam VA10 mit ordentlich einstellbarem Verteiler und die VL-Temperatur wird soweit abgesenkt bis das 250Jahre alte Gebäude geradeso die 22°C Zimmertemp. erreicht. (Mit welchen Parametern sollte ich da denn rechnen? 0815Bruchstein-Ziegel-Lehmmauerwerk?) So etwas nennt man dann optimaler Brennwertnutzen, dafür braucht man wahrlich keine Berechnung! Im übrigen, wen man erst mal 20 Berechnungen eines EFH(Neubau) gemacht hat, kann man auf Grund der Gebäudebauweise sehr wohl Aussagen zu den VA der Räume machen. Sonst wäre man wahrlich ein schlechter Meister! Wobei eine rechnerische Überprüfung auch nie ein Fehler ist! Man sollte nur immer anhand des Projektes deren Notwendigkeit ermitteln. Wenn Du dass immer machst, hast Du sehr viel Tagesfreizeit.... Grüße Holger
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