| | Zeit:
16.06.2010 21:21:11 |
Hallo,
wir haben vor ein Einfamilienhaus als Energiesparhaus 70 bzw. 55 zu bauen. Wir haben einen offenen Wohn- Ess- und Küchenbereich ca. 50qm. In diesem steht auch unsere Kachelofen, mit welchem wir das ganze Haus über Fußbodenheizung beheizen. Zusätzlich kommt noch ein Solaranlage mit Heizungsunterstützung auf das Dach. Als Absicherung / Notfall noch einen Elektroheizstab.
Nun die eigentliche Frage: Muss in den Wohn- Essraum noch Fußbodenheizung verlegt werden oder reicht der Kachelofen aus? Habe nur Bedenken, da wir jährlich im Januar eine Woche Skifahren gehen und keiner zum heizen da ist..... kühlt das Haus dann zu schnell aus? Wie ist es in der Übergangszeit, ist der Ofen dann zu viel des guten?
Vielen Dank für Ihre Meinungen und Ratschläge.
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17.06.2010 07:42:56 |
Allein die Vorstellung, der Raum in dem der Kachelofen steht bräuchte dann keine FBH zeigt deutlich, dass du ganz schnell einen kompetenten Planer brauchst um wirklich ein " effektivHaus" zu bauen.
Gruß JoRy
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17.06.2010 07:44:21 |
Hallo Franke,
ich würde auf jedem Fall im Wohnz. die Fußbodenheizung verlegen. Wenn Du den Kachelofen im Betireb hast, ist es im WZ warm genug und Du kannst den Heizkreis ausschalten.
Du weisst aber nich was Du in 20 oder 30 Jahren mit Deinem Wz vorhast. Die Heizschlangen für die FBH dann nachträglich zu verelgen ist schwierig und mit viel Aufwandt verbunden. Wenn Du beim Bauen nicht jeden Euro sparen musst, würde ich das WZ auf jeden Fall mit FBH machen.
Wenn Du im Winter weg bist, kühlt das Haus schon aus. Wie stark, das hängt davon ab, wie gut es isoliert ist, wie kalt es draussen ist und wie lange Du weg bist.
Mit Deiner E-Patrone kannst Du in dieser Zeit Dein Haus so heizen, dass es nicht zu stark auskühlt. (z.B. 15°C Raumtemperatur)
In der Übergangszeit ist der Kachelofen nicht zu viel, Du musst dann halt nur weniger heizen.
Wichtig wäre, dass der Raum in welchem der Kachelofen steht gross genug ist. Es ist auch vorteilhaft, wenn aus Deinem Wohn- Essbereich die Treppe ins OG hochgeht. Dann kann ein Teil der Wärme auch direkt ins OG. Eine Überhizung des Wohn- Essbereiches wird vermieden, und diesen Teil der Heizleitung musst Du schon nicht vom Kachelofen ins Heizungswasser einspeisen um dann über FBH die Räume zu heizen.
Wenn Du neu baust, und schon weisst, dass Du mit Kachelofen heizen möchtest, ist es vorteilhaft, wenn Du Dein Haus so baust, dass Du möglichst viele Räume direkt mit dem Kachelofen heizen kannst.
Gruss
Friedrichwilhelm
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17.06.2010 07:55:20 |
Zitat von JoRy  Allein die Vorstellung, der Raum in dem der Kachelofen steht bräuchte dann keine FBH zeigt deutlich, dass du ganz schnell einen kompetenten Planer brauchst um wirklich ein " effektivHaus" zu bauen.
Gruß JoRy ... und was nützt der schöne Kachelofen und die Wärme des Ofens, wenn die Füße kalt bleiben? Das ist so wie früher bei den offenen Kaminen, vorne warm und hinten kalt. Da half dann nur eine warme Decke und hier dicke Teppiche oder dicke Wollsocken und Hauspantoffel :>)) Gruß Bruno Bosy |
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17.06.2010 08:58:59 |
... und was nützt der schöne Kachelofen und die Wärme des Ofens, wenn die Füße kalt bleiben?
Es sei aber deutlich angemerkt dass es um eine Raumheizung geht und keine "Fußheizung".
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17.06.2010 09:14:53 |
Wieder einer der Wärmestrahlung und Strahlungsheizung nicht verstehen will ?
Eine FBH ist nicht dazu da Füße zu wärmen. Das ist nur ein luxuriöser Nebeneffekt seit den alten Römern.
Wenn ich allerdings die Fragestellung betrachte und mir dann vor Augen halte, was der arme Bauherr von unzähligen HB "Fachleuten" für Ratschläge bekommen wird kann mir Angst werden.
Gruß JoRy
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| | Zeit:
17.06.2010 10:01:38 |
Wieder einer der Wärmestrahlung und Strahlungsheizung nicht verstehen will ?
Wen meinst du?
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