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07.09.2010 14:43:02 |
Hallo,
ich möchte meine alten DIN - Radiatoren gegen neue austauschen. Kermi hat ja mittlerweile Austauschheizkörper mit X2 Technologie, die dann auch genau auf meinen Nabenabstand passen. Also nur die neuen Konsolen rein, Austauschkermi X2 drauf und gut.
gibt es evtl. noch effizienter HK für den Anwendungsfall? Ich möchte die Vorlauftemp. so weit wie möglich senken, daher die X2 oder vielleicht was Besseres ??
Ich denke, lange Grundsatzdiskussionen sind nicht notwendig. Die Frage ist nur, gibt es bessere als die X2?
Für Eure Mühe vielen Dank.
bob100
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07.09.2010 17:15:31 |
Jaein! Wenn es solche Flachheizkörper sein sollen, dann sind die in der Leistung bei gleicher Größe auch fast identisch. Der Kermi ist einmal durch seine Qualität besser als so manch anderer HK, zweitens der einzige mit dem Therm X2- System, was gerade in der Übergangszeit wesentlich zur Energieeinsparung beiträgt. Es gibt also keinen besseren Kompakt- Flachheizkörper als den Kermi Therm X2! Aber es gibt andere Heizkörper, wie die jaga DBE. Diese sind sogar für Wärmepumpen geeignet und kommen mit Systemtemperaturen von FBH´s aus! Ist allerdings etwas aufwändiger umzubauen, da die Anschlüsse angepaßt werden müssen! Mfg. meStefan DÜW
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| | Zeit:
07.09.2010 19:30:12 |
Hallo,wenn du effektiv die Vorlauftemperatur senken möchtest empfehle ich dir Aluminiumheizkörper. Mit denen kannst du die Vorlauftemp. auf 35° senken. Natürlich in Abhängigkeit Von HK-größe. der Nabenabstand ist gleich mit den DIN Radiatoren.
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07.09.2010 19:58:03 |
Hallo Buggi,
du kannst mit jedem Heizkörper die Vorlauftemperatur auf 35°C senken, - und wirst dir im Winter ebenso den Arsch abfrieren, wie mit den Aluminiumheizkörpern.
Mir sind nämlich noch keine Aluminiumheizkörper begegnet, die bei gleicher Baugröße wie entsprechende Stahl-Flachheizkörper eine 4- bis 5-fache Wärmeleistung ausweisen.
Hallo Bob,
es macht nicht unbedingt Sinn, einfach loszurennen, pauschalen Werbeaussagen folgend, um anschließend eine Revolution der Immobilienbeheizung erleben zu wollen.
Viel ist schon durch einen sinnvollen Betrieb der vorhanden Heizunganlage möglich, wenn man diese überhaupt richtig kennenlernen will.
Welche Erwartung hast du überhaupt von deiner Maßnahme, - an welche Vorlauftemperaturen denkst du ?
Der Kermi-X2-Heizkörper leistet auch nicht viel mehr, als entsprechend vergleichbare Flachheizkörper. Allerdings wird die vordere Platte zuerst durchströmt, die dann praktisch fast komplett gleich warm wird, was gerade in der Übergangszeit für einen höheren Strahlunganteil sorgt, - und damit für eine bessere Behaglichkeit mit geringen Raumtemperatursenkungen sorgen KANN, wenn der Einbauort passt. Die Dinger sind also wirklich nicht schlecht, - im Normalbetrieb! Wunder kann man einfach nicht erwarten.
Einige (!) Aluminiumheizkörper leisten aufgrund ihrer Bauart bei vergleichbarer Baugröße ETWAS mehr. Auch dann sind geringe "Absenkmöglichkeiten" gegeben. Wichtig ist aber der tatsächliche Leistungsvergleich! Manchmal erlebt man da Überraschungen, - gerade bei den Werbefuzzis hier.
Für erhebliche Vorlauftemperatursenkungen sind dann in der Tat nur Gebläsekonvektoren möglich. DIE sollte man aber erst einmal zur Probe "wohngerecht" laufen lassen, - z.B. einmal 24 Stunden im Wohn- und auch im Schlafzimmer. Man kann sie nämlich hören!
Grüße HeiZie
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07.09.2010 20:09:49 |
Gut geschrieben Heiko!!!
RESPEKT
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07.09.2010 20:25:22 |
Hallo nochmal, Ich verstehe leider nicht ganz,was mit 4-5 facher Wärmeleistung gemeint ist. Warum sollte ein gleichgroßer HK so zaubern können. Ich bin auch kein Werbefuzzi. Ich bin nur zufrieden mit meinen Alu-HKs.Niedrige Vorlauftemp. und trotzdem warm im Haus. MfG Buggi
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07.09.2010 20:34:34 |
Zitat von Buggi  Hallo nochmal, Ich verstehe leider nicht ganz,was mit 4-5 facher Wärmeleistung gemeint ist. Warum sollte ein gleichgroßer HK so zaubern können. Ich bin auch kein Werbefuzzi. Ich bin nur zufrieden mit meinen Alu-HKs.Niedrige Vorlauftemp. und trotzdem warm im Haus. MfG Buggi Wahrscheinlich hätten es Stahlheizkörper in gleicher Grösse genauso getan. Denn zaubern kann der Alu-HK auch nicht. Du hast halt einfach das Glück, dass du mit deiner Heizung zufrieden bist. Aber mit dem Werkstoff hat das nichts zu tun!
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07.09.2010 20:40:17 |
Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute doch so auf das Werbegetöse von Aluminiumheizkörpern und Kermi X2 hereinfallen. Da wird schlicht und einfach behauptet, daß man damit gegenüber anderen Heizkörpern 11% Energie einspart. Und daß der Strahlungsanteil bis 100% höher ist. Wieso denn?????
Schau ich mir doch gerade mal das Datenblatt bei Kermi an. Da wird z.B. für einen Heizkörper Typ 22 mit 600mm Bauhöhe und 2m Länge bei 55/45° eine Heizleistung von 1.229 Watt angegeben, also 615 Watt pro Meter. Zum Vergleich: ein normaler Profilheizkörper von Brötje liefert bei Typ 22, 600mm Höhe und 55/45° pro Meter 890 Watt. Also 44% MEHR! Wo soll denn da der Vorteil sein, wenn ein sehr preiswerter Heizkörper sehr viel mehr leistet als dieses angebliche Wunderding???
Und mal zur Strahlung. Die ist bei Heizkörpern viel geringer als bei einer FBH. Typisch im Bereich 20-30% Strahlungsanteil. Das ist aber viel stärker abhängig von der Anzahl der Platten. Ein einlagiger HK hat einen viel höheren Strahlungsanteil als ein dreilagiger. Man braucht aber auch viel mehr Fläche davon. Kermi zaubert jetzt hier mit serieller Durchströmung. Erst durch die vordere Platte, dann die hintere. Ja, stimmt, die vordere Platte ist dann wärmer. Und was bringt das? Rechnen wir doch einmal. Dieser HK Typ 22 600mm Bauhöhe liefert bei 55/45 615 Watt. Die Frontplatte hat eine Fläche von 0,6 m². Strahlung bei 55/45 und 20° RT bei 95% Emissivität: 189 Watt. Die Strahlung ist bei dem Kermi X2 gleich hoch wie bei dem Brötje. Weil dieser aber mehr leistet sind das bei Brötje 21% Strahlungsanteil, bei dem Kermi 31%. Brauche aber bei dem Kermi viel größere Baulänge - oder höhere Heizwassertemperaturen. Wo ist da bitte der Vorteil?
Und nun zur X2- "Technologie". Bei einem normalen HK habe ich in beiden Platten etwa gleiche VL/RL von 55/45. Beim Kermi kriege ich dann vorne ca 55/48, hinten 48/45. Dadurch steigt die Abstrahlung von 189 auf 200 Watt. JA UND ? Das soll jetzt die revolutionäre Behaglichkeit bringen und 11% Energieeinsparung?
Einen Vorteil kann ich hier nicht erkennen.
Und Aluminiumheizkörper? Hab mir einen Haufen Datenblätter angeschaut. Habe bisher keinen gefunden, der bei gleicher Baugröße auch nur ein Watt mehr geleistet hätte als ein normaler Profilheizkörper. Bitte um Hinweise, wenn jemand fündig geworden ist.
Grüße Frank
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07.09.2010 20:46:16 |
Servus Frank,
was redest du denn hier! Ist doch Nonsens woher die Platte kommt, das was du betreibst ist Erbsenzählerei!
Würd jetzt gern weiterschreiben, aber ich sehe grad, Fussball geht gleich los!
Find das spannender wie hier, also nix für Ungut!!!
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| | Zeit:
07.09.2010 20:52:56 |
Korrektur: Habe vergessen, die Strahlungsdaten mit 0,6 zu multiplizieren. Der Strahlungsanteil der Frontplatte bei dem Kermi steigt also nur von 113 auf 120 Watt bzw von 18,4% auf 19,5%.
Wow!
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| | Zeit:
07.09.2010 20:59:00 |
@meStefan Der Umbau der Verrohrung wäre das kleinere Problem, halt ein bisschen Arbeit. Kommt aber auf die Kosten der jaga DBE an. Werd ich mir mal anschauen.
@HeiZie Keine Angst, ich folge mit Sicherheit nicht blind allen Versprechungen. Die Technik des Kermi hat mir allerdings eingeleuchtet. Bisher genügen mir mit den Radiatoren 55°C. Ich habe auch noch etwas Luft, um die Heizkörper etwas größer zu dimensionieren. Die Vorlauftemperatur kann so auf jeden Fall, im Zusammenspiel mit der Kermi-Technik, etwas gesenkt werden. Wie weit, werde ich dann sehen, bin für jedes °C dankbar. Werde mir aber auch mal die jaga anschauen.
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| | Zeit:
07.09.2010 21:09:16 |
hallo, warum soll es nichts mit dem Werkstoff zu tun haben. Alu hat eine bessere Wärmeleitfähigkeit als Stahl. also ist doch klar,daß er die Wärme besser abgeben kann. Mit Glück hat das meines erachten nichts zu tun. MfG Buggi
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| | Zeit:
07.09.2010 21:18:35 |
ja klar, wird schon so sein!
Aber wenn es um die Wärmeleitfähigkeit geht hättest dir nen Kupferheizkörper kaufen müssen.
Aber diese Unterschiede sind sowas von Marginal, dass man sie eigentlich vernachlässigen kann.
Dein Heizi hat halt einfach die überdimensinierten alten Heizkörper 1:1 gegen Alu-Heizkörper getauscht. Sehe sowas oft
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| | Zeit:
07.09.2010 21:20:19 |
Hallo Buggi,
irgendwann habe ich dies einmal geschrieben:
"Bevor hier noch mehr Blödsinn geschrieben wird :
Wir reden hier von Wandstärken von 1 - 2mm.
Aluminium lässt bei einer Wandstärke von 1 Meter, - das sind ungefähr 1000 von diesen Millimetern, ca. 160 Watt pro Quadratmeter und einer Fläche von ebenfalls einem Quadratmeter bei einem Grad Celsius durch.
Bei Stahl sind dies ca. 50 Watt unter gleichen Bedingungen.
Das Ganze rechnen wir jetzt mal Tausend:
Aluminium bringt dann 160.000 Watt, Stahl 50.000 Watt, - bei einem Grad Celsius Temperaturunterschied!
Und dies multiplizieren wir dann noch einmal schnell mit, - sagen wir mal...- 30°C-Temperaturunterschied.
Dann erhalten wir für Aluminium 4,8 Millionen Watt, bei Stahl aber lediglich 1,5 Millionen Watt, was bei Wärmeübertragungen von vielleicht 200 bis ebenso vielleicht 5000 Watt sowas von egal ist, dass es mir sogar völlig schnuppe ist, dies zu beschreiben.
Und wenn jetzt irgendeiner erzählen will, dass verschiedene metallische Werkstoffe mit diesen geringen Wandstärken, die im Bereich Heizungstechnik aufgrund ihrer Wärmeleitfähigkeiten alle (!) jenseits von Gut und Böse sind, bei der Wärmeübertragung oder gar der Wärmeisolierung Berücksichtigung finden, der sollte sich mal intensiv untersuchen lassen.
Unbestritten bleibt natürlich, dass sich Aluminium anders gestalten lässt, als Stahl.
Dadurch kann man natürlich Heizkörper herstellen, die in ihrer Form und Art der Heizflächen äußerst unterschiedliche Eigenschaften haben können und ausschließlich aufgrund ihrer Form (!) höhere Wärmeleistungen übertragen können, die natürlich auch zugeführt werden muss.
Dabei bleibt der Wärmebedarf natürlich unverändert, womit wir das Thema "Energiesparen durch Alu-Heizkörper" auch gleich abgehandelt haben.
Deswegen ist es auch wichtig, die tatsächliche Wärmeleistung von Aluminiumheizkörpern aus den Herstellerunterlagen zu entnehmen.
Ich hoffe, damit hat sich das Thema Wärmeleitfähigkeit von Metallen im Heizungsbau oder der Haustechnik allgemein erledigt.
Viele Grüße
HeiZie
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07.09.2010 21:21:55 |
Zitat von fdl1409  Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute doch so auf das Werbegetöse von Aluminiumheizkörpern und Kermi X2 hereinfallen. Da wird schlicht und einfach behauptet, daß man damit gegenüber anderen Heizkörpern 11% Energie einspart. Und daß der Strahlungsanteil bis 100% höher ist. Wieso denn?????
Schau ich mir doch gerade mal das Datenblatt bei Kermi an. Da wird z.B. für einen Heizkörper Typ 22 mit 600mm Bauhöhe und 2m Länge bei 55/45° eine Heizleistung von 1.229 Watt angegeben, also 615 Watt pro Meter. Zum Vergleich: ein normaler Profilheizkörper von Brötje liefert bei Typ 22, 600mm Höhe und 55/45° pro Meter 890 Watt. Also 44% MEHR! Wo soll denn da der Vorteil sein, wenn ein sehr preiswerter Heizkörper sehr viel mehr leistet als dieses angebliche Wunderding???
Und mal zur Strahlung. Die ist bei Heizkörpern viel geringer als bei einer FBH. Typisch im Bereich 20-30% Strahlungsanteil. Das ist aber viel stärker abhängig von der Anzahl der Platten. Ein einlagiger HK hat einen viel höheren Strahlungsanteil als ein dreilagiger. Man braucht aber auch viel mehr Fläche davon. Kermi zaubert jetzt hier mit serieller Durchströmung. Erst durch die vordere Platte, dann die hintere. Ja, stimmt, die vordere Platte ist dann wärmer. Und was bringt das? Rechnen wir doch einmal. Dieser HK Typ 22 600mm Bauhöhe liefert bei 55/45 615 Watt. Die Frontplatte hat eine Fläche von 0,6 m². Strahlung bei 55/45 und 20° RT bei 95% Emissivität: 189 Watt. Die Strahlung ist bei dem Kermi X2 gleich hoch wie bei dem Brötje. Weil dieser aber mehr leistet sind das bei Brötje 21% Strahlungsanteil, bei dem Kermi 31%. Brauche aber bei dem Kermi viel größere Baulänge - oder höhere Heizwassertemperaturen. Wo ist da bitte der Vorteil?
Und nun zur X2- "Technologie". Bei einem normalen HK habe ich in beiden Platten etwa gleiche VL/RL von 55/45. Beim Kermi kriege ich dann vorne ca 55/48, hinten 48/45. Dadurch steigt die Abstrahlung von 189 auf 200 Watt. JA UND ? Das soll jetzt die revolutionäre Behaglichkeit bringen und 11% Energieeinsparung?
Einen Vorteil kann ich hier nicht erkennen.
Und Aluminiumheizkörper? Hab mir einen Haufen Datenblätter angeschaut. Habe bisher keinen gefunden, der bei gleicher Baugröße auch nur ein Watt mehr geleistet hätte als ein normaler Profilheizkörper. Bitte um Hinweise, wenn jemand fündig geworden ist.
Grüße Frank Ach du liebe Zeit, hört sich ja alles ganz schlau an, aber... Wo gibt´s denn bitte schön bei Brötje einen 22 / 600 / 2000 Heizkörper? Habe nur die Größen 1.800 und 2.100 gefunden! Wenn ich nun den Brötje Europrofil Kompakt 22K 600 / 2.000 nehme, dann hat der bei 55°/45°20° 1.570Watt Leistung! Der gleiche HK von Kermi, der Profil-K 22 / 600 / 1.800 kommt bei 55°/45°/20° auf 1537Watt Leistung! Dies entspricht in keinem Fall deiner Behauptung die Brötje HK´s hätten wohl 44% mehr Leistung bei gleicher Baugart/Größe! Is halt Dummgeschwätzt! Was die "Therm X2- Technologie" angeht, so macht die auch nicht wärmer, will sie auch nicht! Sie will Heizenergie sparen! Logisch ist die Strahlungswärme schneller und mehr da, als bei den normalen HK´s, eben weil die vordere Platte schneller wärmer wird! Die Energie spart die "Therm X2- Technologie" aber deshalb in der Übergangszeit, weil die Temperaturdifferenz zur Außenwand (an der der HK normalerweise hängt) niedriger ist, als beim Normalo-HK! Bei "Vollast" kommt auch nicht mehr aus dem HK, wie aus allen anderen, dafür spart er aber im Teillastbetrieb (der herrscht die meiste Zet im Jahr!) einiges sicherlich auch die bis zu 11%! Vielleicht schaust du dir das ganze mal genau an, versuchst mal richtig zu rechnen und denkst nochmal drüber nach! :O) Mfg. meStefan DÜW
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| | Zeit:
07.09.2010 21:34:45 |
Hallo Stefan,
du meinst also, dass die hintere Platte des KermiX2-Heizkörpers 11% der Gesamtheizenergie von der Aussenwand abschirmt,
also Wärmeverluste nach aussen von 11% der Gesamtheizlast vermieden werden, allein auf und durch die Flächen, die den Heizkörperflächen entsprechen, die sicher keine 11% der Gesamtaussenwandfläche entsprechen,
- verhindert durch eine mit beheiztem Wasser durchströmte Stahlplatte ?
Für mich ist das kaum nachvollziehbar !
Grüße Heiko
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| | Zeit:
07.09.2010 21:54:31 |
hey, selbst wenn Alu-HK die Wärme schneller abgibt, selbst wenn X-Term vorne warm wird, und dann erst hinten.
All das Ändert doch nix daran, dass ich für ein Zimmer dass 1500Watt braucht um bei -10° Grad 20 Grad zu haben. Es braucht halt die 1500Watt.
Was soll all die Diskussion!
Soll doch ein Alu-HK 1-2 Prozent besser sein, was ich nicht glaube.
Die 1500Watt kann man nur drastisch durch andere Maßnahmen verändern.
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| | Zeit:
07.09.2010 22:16:42 |
Nicht, daß das hier noch zum Expertenstreit wird ;-)
Was ich verstanden habe: Kermi X2 - es erwärmt sich zuerst die fordere Platte, danach strömt das Wasser, das seine Wärme an die fordere Platte abgegeben hat, in die hintere Platte - dadurch ist der Anteil der Stralungswärme höher als bei einem normalen Flachheizkörper
Normaler Flachheizkörper - es erwärmt sich zuerst die obere Hälfte, danach strömt das Wasser, das seine Wärme im oberen Teil des HK abgegeben hat, in den unteren Teil.
Überlegung: Wenn der Kermi vorn zuerst warm wird und seine Wärme dort abgibt, dann besteht zwischen Außenwand und Kermi-HK eine andere Temperaturdifferenz als bei einem Normal-HK und der Außenwand, da der Kermi-HK dort nur noch -theoretisch- bei 55/45/20 ...sagen wir zwischen 50°C und 45°C hat und nicht zwischen 55°C und 45°C wie der Normal-HK. Das heißt die Temperaturdifferenz zur Außenwand ist beim Kermi-HK geringer.
Nehmen wir jetzt noch die Wärmestrahlung mit, ist festzustellen, daß die Temperatur eines strahlenden Körpers in der 4. (!) Potenz in die Boltzmann-Gleichung eingeht. D.h., daß die Wärmestrahlung gegen die Außenwand beim Kermi geringer ist als beim Normal-HK.
Ob das nun in Summe 11% ausmacht, kann ich nicht sagen (hab nichts gerechnet). Das das Kermi-Prinzip einleuchtet, muß ich jetzt aber mal anerkennen. Oder findet jemand einen Denkfehler?
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| | Zeit:
07.09.2010 22:18:49 |
Ersetze fordere durch vordere. Es wird Zeit, schlafen zu gehen...
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| | Zeit:
07.09.2010 23:16:55 |
Mein lieber Schorsch, hier geht der Bär aber mächtig ab, da kommt man ja kaum mit dem Lesen nach. Kaum eine Tasse Kaffee geschlürft und schon wieder jede Menge zu lesen.
Aber Respekt, ist sehr interessant und informativ.
Habe mir mal die jaga DBE angeschaut, wenn ich das jetzt auf die Schnelle richtig gesehen habe, wird das aber ein ganz schön teurer Spaß. Zudem müßte ich noch bei jedem Heizkörper eine Steckdose installieren und das wäre gar nicht so einfach.
Die Kermi X2 machen auf mich, auch durch das, was ich bis jetzt bei Euch hier gelesen habe, einen sehr guten Eindruck. Vor allem der Preis ist ok. Zudem ist der Austausch_X2 sehr einfach zu montieren.
Wie ich schon geschrieben habe, ich kann noch etwas größer dimensionieren. Sollte ich dann durch die Kermi X2 Technik auch noch etwas gewinnen können, müßte die Vorlauftemperatur von 55°C sicherlich doch etwas zu senken sein, wieviel auch immer, werde ich dann sehen.
Sollte ich also die Vorlauftemperatur etwas senken können, ergibt sich dadurch auf jeden Fall eine Einsparung, wie groß auch immer die sein mag.
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| | Zeit:
08.09.2010 08:25:05 |
ja, ich oute mich jetzt mal als X2-Besitzer. Mir hat das damals eingeleuchtet - und es funktioniert jetzt auch prima. Gerade jetzt bei dem Wetter. Letzten Winter konnten wir die mit max. 40°C betreiben, bei -15°C außen. Mauerwerk um die 20cm plus Klinker außen und neue Fenster. Ich war selbst überrascht. Klar, Du solltest den X2 natürlich sehen - damit er Dich "anstrahlen" kann ...
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| | Zeit:
08.09.2010 09:51:37 |
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| | Zeit:
08.09.2010 12:44:54 |
@Raggae
Super, diese Untersuchung ist natürlich bombastisch. Von der Beschreibung her ist die Nr. 2 tatsächlich der X2.
Dann bleibt aber auch festzuhalten, dass unter dem Strich selbst der billige Baumarkt-HK nicht wesentlich schlechter ist.
Ein Austausch meiner alten Radiatoren lohnt also allemal, egal gegen welches Produkt.
Wenn mir jetzt noch jemand verraten könnte, wer der HK mit der Nr. 1 ist, das wäre schon toll. Das wäre sicher meiner. Vielleicht kennt ja jemand im Forum einen der am FH-Test beteiligten. Uups, nein geht doch nicht, der ist mittig angeschlossen. Also dann die Nr.3. Aber wie auch immer, alles ist besser als die alten DIN-Radiatoren.
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| | Zeit:
08.09.2010 13:14:47 |
Wir haben vor kurzen bei Kundschaft einen selber erworbenen Ventil-Fertigkeizkörper angeschlossen. Zu unserer Überraschung war in diesem ein nicht einstellbares Ventil eingebaut.... Auf nachfragen, wo der HK her ist..... aus dem Baumarkt.
Nur soviel zu Baumarkt Heizkörper und den nicht auf den ersten Blick ersichtlichen Unterschieden.
Gruß
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| | Zeit:
08.09.2010 13:21:36 |
Zitat von bob100  Dann bleibt aber auch festzuhalten, dass unter dem Strich selbst der billige Baumarkt-HK nicht wesentlich schlechter ist.
Das betrifft nur die Wärmeverteilung, was die Qualität angeht, da habe ich schon sehr amüsante Sachen gesehen. Gruß Arne
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| | Zeit:
08.09.2010 14:17:53 |
Außer einem erhöhten Anschaffungspreis ist wohl keine besonders ausgeprägte Wirkung des X2 zu erwarten. Die Physik läßt sich so leicht nicht überlisten ...
Die Wirkung könnte allein schon dadurch eintreten, dass sich der Eigentümer um die richtige VLtemp. seiner Heizung kümmert. An einem außerordentlich erhöhten vorderen Strahlungsanteil liegt es dann nicht, wenn auch mit einer niedrigen VLtemp. Wohlfühlklima herrscht. Die Faktoren Psychologie und ein (gesteigertes) Problembewußtsein sind in diesem Zusammenhang nicht unbeachtlich ...
Gruss Frank F.
P.S.: Um Abstrahlungsverluste nach hinten zu minimieren gibt es auch noch andere Möglichkeiten ...
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| | Zeit:
08.09.2010 15:34:24 |
Zitat von RoBIM  Außer einem erhöhten Anschaffungspreis ist wohl keine besonders ausgeprägte Wirkung des X2 zu erwarten. Die Physik läßt sich so leicht nicht überlisten ...Die Faktoren Psychologie und ein (gesteigertes) Problembewußtsein sind in diesem Zusammenhang nicht unbeachtlich ...P.S.: Um Abstrahlungsverluste nach hinten zu minimieren gibt es auch noch andere Möglichkeiten ... Also, auch wenn es schon erwähnt wurde, ich schreibe es gerne noch mal. Im selten bis nie auftretenden Auslegungsfall (3-Tagesdurchschnitt von -12...-18°C) gibt es keine Unterschiede zwischen den X2 und gleich gebauten Standard-Kompakt-Heizkörpern. Im heizungstechnischen Normalfall (4...8°C und den Übergangszeiten) ist die Rückseite der X2er deutlich bis deutlichst kühler wie bei den Standard-Kompakt-Heizkörpern. Entsprechend wärmer ist die Vorderseite. Dies hat zwei Energiespareffekte im Vergleich zu Standard-Kompakt-Heizkörpern: Einen realen: die Wandfläche (meist Außenwand) am Heizkörper wird weniger stark aufgeheizt und entsprechend geringer sind die Wärmeverluste dieser Wandfläche nach außen. (RoBIMs Hinweis auf andere Möglichkeiten ist in diesem Zusammenhang nicht passend, denn diese Möglichkeiten stehen allen Heizkörpern offen, während X2 ein zusätzlicher Effekt ist, der auf die Kermis begrenzt ist.) Einen physiologisch-psychologischen: Die wärmere Vorderseite sorgt für einen höheren Strahlungsanteil und dies könnte von den Bewohnern mit einer gewissen Absenkung der Raumtemperatur honoriert werden. Es ist bedauerlich daß so eine gute, sinnvolle und simple hydraulische Verschaltung derartig marktschreierisch vermarktet wird, daß es an Volksverdummung grenzt. Noch übler ist, daß dafür auch ein höherer Preis verlangt wird. Den der Material- und Herstellungsaufwand unterscheidet sich in keiner Weise von Standard-Kompakt-Heizkörpern. Am übelsten ist aber, daß Kermi sowas Primitives hat patentiertieren dürfen und die anderen Hersteller das jetzt nicht als Standard für Alle bauen dürfen. Also kann Kermi einen Mehrpreis für eine sehr gute Idee aber für Null Mehraufwand bei der Herstellung kassieren. Gruß Ratzeful
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| | Zeit:
08.09.2010 17:05:12 |
Zitat von RoBIM  Außer einem erhöhten Anschaffungspreis ist wohl keine besonders ausgeprägte Wirkung des X2 zu erwarten. Die Physik läßt sich so leicht nicht überlisten ...
Die Wirkung könnte allein schon dadurch eintreten, dass sich der Eigentümer um die richtige VLtemp. seiner Heizung kümmert. An einem außerordentlich erhöhten vorderen Strahlungsanteil liegt es dann nicht, wenn auch mit einer niedrigen VLtemp. Wohlfühlklima herrscht. Die Faktoren Psychologie und ein (gesteigertes) Problembewußtsein sind in diesem Zusammenhang nicht unbeachtlich ...
Gruss Frank F.
P.S.: Um Abstrahlungsverluste nach hinten zu minimieren gibt es auch noch andere Möglichkeiten ... genau um diese Abstrahlverluste geht es in Sachen Energieeinsparung!!! Da wird auch kein Naturgesetz auf den Kopf gestellt und die Physik überlistet! Sicherlich gibt es auch andere Möglichkeiten Abstrahlverluste zu verringern, oder eben gleich den Wärmedurchgang durch die Wand zu reduzieren, aber das ist nicht immer möglich, und meist teurer, als die Therm X2-Technik! Aber wir haben auch schon 25mm Innendämmung hinter die Kermi Therm X2 gepackt! :O) Und wer glaubt mit billigen Baumarktheizkörper was gleichwertiges zu bekommen, der irrt! Nicht nur, daß die Ventile meist nicht voreinstellbar sind, die Qualität dieser Teile in Material, Beschichtung und Verarbeitung läßt meist sehr zu wünschen übrig. Wir montieren so einen Baumarktschrott nicht, auch nicht für viel Geld, denn der Ärger ist meist vorprogrammiert! Ebenso die Viessmann- Heizkörper, nicht jeder Markenname hält das, was man erwartet! Und was den Preis angeht, ich bezahle für die KERMI Heizkörper auch nicht sonderlich mehr, als bei Buderus, Viessmann, Junkers, Dianorm, Hennrad, etc... Was sind schon 5-10€ mehr gegen die KERMI- Qualität! Mfg. meStefan DÜW
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| | Zeit:
08.09.2010 17:16:42 |
Ist diese Einsparung durch diese Heizkörper auf Dauer wirklich so groß, wenn ich nur < 55°C im Vorlauf habe? Der Rücklauf liegt dann für einen Hk vielleicht bei 53°C, weil der Raum konstant warmgehalten wird.
Die anderen Hersteller hätten sich schon gewehrt, wäre diese Sache das wert... .
Gruß
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| | Zeit:
08.09.2010 18:10:59 |
die Einsparung bei den X2 Heizkörpern ist minimal, man bedenke die etwa 1m2 Wandfläche hinter dem Heizkörper, welche dann villeicht 2-3° weniger warm wird. Einsparung je nach u-wert der Außenwand 1-2%.
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| | Zeit:
08.09.2010 19:38:14 |
Da ich sowohl mit den Herren Stefan & Boltzmann als auch mit R-Werten etc. "umgehen" kann, ist mir die "Wirkungsweise" dieses HK-Typs nicht verborgen geblieben. Aber dieses Werbegedöns von bis zu 11 % Einsparung (man achte auf das "bis", das kann de facto auch 0,5 % bedeuten) hat nicht viel mit der Realität vor Ort zu tun.
Wenn hier einige wie Frank rechnen würden, käme man dem echten Einsparungspotential schon näher. Welche "extremen" Mehrstrahlungsanteile ein Standard-HK von z.B. 1200 * 600 mm (0,72 m²) nach hinten hat, bei angenommen 8 K mehr Oberflächentemp. kann mir hier gerne mal jemand vorrechnen und dann bitte noch die Auswirkung auf die Jahresenergiebilanz. Und ob ein HK normaler Abmaße einen zum Raum hin gerichteten Strahlungsanteil von 20 oder 25 % hat, ergibt noch lange nicht die Wirkung einer Flächenheizung (Wand) mit dem dann möglichen Raumtemperaturabsenkungspotential (ich liebe knappe Bezeichnungen :-))
Wie ich schon schrieb, hier wirken mehr Psychologie und erwachtes Problembewußtsein, als Wundertechnik.
Das von Ratzeful zum Thema Preis Geschriebene, sehe ich genau so.
Das meStefan fast keinen Mehrpreis zahlen müßte, mag ja für ihn gelten - für "Normalos" gilt dies jedenfalls nicht.
Und noch eins - je besser die Dämmung des Gebäudes ist, desto weniger Nutzen haben die X2, da hier per se mit niedrigen VLtemps gefahren werden kann und ob der U-Werte die Wärmeverluste gering sind. Ich fahre unsere Heizung z.B. bei 5 °C AT mit der Paarung 35/27 °C (und selbst bei -15 °C nur mit 41/33 °C) mit stinknormalen Standard-Flachheizkörpern (einige von Dia..). Wer mir eine ordentliche Energieeinsparung nachweisen könnte (witterungsbereinigt), durch den Einsatz der X2, bekäme von mir den Goldenen Keks am Bande ;-)
Auch bei den Prozentangaben sollte man achtsam sein. Die Ausgangsbasis bestimmt den Absolutbetrag in kWh und nur der ist von Interesse.
Bevor hier der "Religionsstreit" ausbricht - jeder kann sich doch dass an die Wand schrauben, was er möchte (so lange er es bezahlen kann und will). Und das gute Gefühl ist doch wie immer eigentlich unbezahlbar ;-)
Gruss Frank F.
P.S.: Ich bin wahrlich der letzte der etwas gegen eine Energieeinsparung hätte, aber die Interessenten/Käufer sollen nicht für dumm verkauft werden und wissen was sie erwartet.
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| | Zeit:
09.09.2010 18:26:38 |
So, habe mir das von Arne verlinkte pdf-doc (Danke dafür) mal durchgelesen.
Nicht nur das ich meine Einschätzung bestätigt sehe, sondern selbst ich war wohl zu optimistisch (habe dem X2 noch zu viel zugetraut).
Zitat aus dem Testergebnis:
Leistung der Heizkörper in Watt:
Zeit [min].....Konventioneller.....Seriell durchströmter (X2)
5............3.948.............5.810 7............2.123.............1.287 15..........1.365................753 30..........1.355................713 45..........1.333................694 60..........1.328................809
Der konventionelle HK hat demnach nach 7 Minuten rd. 65 % und nach 15 Minuten rd. 100 % mehr Leistung (die Volumenströme waren bei allen Typen gleich)
Mehr als aufschlussreich ist auch das Ergebnis der Messung nach EN IOS 7730 (Thermische Behaglichkeit) und die Auswertung.
Zitat:
Heizkörper 1 und Heizkörper 4 .. (Meine Anm.: der konventionelle und der Discount-HK) zeigen die besten Ergebnisse. Heizkörper 2, der von allen verglichenen Heizkörpern (Meine Anm: 5 Varianten) auch die geringste Leistung abgab, landete auf dem vorletzten Platz (Meine Anm.: der schlechteste war ein 30 Jahre alter Gliederradiator).
Modell 1 und 4 zeigten eine ausgewogene Verteilung von Strahlung und Konvektion, was die geringsten Werte an "Unzufriedenen" während des gesamten Aufheizvorgangs zur Folge hatte. ... Die serielle Durchströmung von Vorder- und Rückseite eines Heizkörpers brachte trotz guter Oberflächentemperaturverteilung in Bezug auf die Behaglichkeit keinen Vorteil.
Gruss Frank F.
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| | Zeit:
10.09.2010 11:07:52 |
Hallo RoBIM,
ein erstes Querlesen des PDFs (ebenfalls Danke an Arne) hat mich ziemlich irritiert.
Im Schnelldurchgang vorab was mir aufgefallen ist. Ggf. heute Abend mal detailierter.
Die Ausgangsbasis und Grundlage aller Messungen war ein identischer Volumenstrom für alle Heizkörper bei identischer Vorlauftemperatur von 75°C.
Daraus folgt zwangsläufig: Die Leistungsunterschiede können also ausschließlich durch unterschiedliche Spreizungen (unterschiedliche Rücklauftemperaturen) entstehen.
Denn: Q = m x cp x dT (und m und cp sind ja identisch)
Leistungsvergleich von "baugleichen" Heizkörpern profiliert, BL x BH = 1.000 x 600 mm, Typ 22 (2-lagig mit 2 Konvektoren) BT = ca. 100 mm Herstellerangaben:..bei 75/65/20 - 70/55/20 - 55/45/20 Kermi X2:...................................1.666 - 1.338 - 854 W / n = 1,293 Buderus Logatrend K-Profil:..1.682 - 1.347 - 855 W / n = 1,31 Vogel & Noot Kompakt:...........1.713 - 1.377 - 863 W, n = ???
(Im folgenden werde ich davon ausgehen, daß diese Herstellerangaben wahr sind.) Ich habe noch bei anderen Herstellern geguckt, um festzustellen, daß die Leistungen "baugleicher" Heizköper praktisch identisch sind.
Was sagen mir obige Zahlen? 1. Das bei gleichen Systemtemperaturen quasi identische Leistungen rauskommen und somit auch identische Volumenströme herrschen müssen. (Das war ja auch nicht anders zu erwarten.)
2. Woher kommt dann der drastische Leistungseinbruch am X2 im Beharrungszustand (60 Minuten)? Während die Typen 1+3+4 halbwegs ähnliche Leistungen (1.328...1.698 W) abliefern, soll der X2 nur 809 W bringen? Hat man da statt des Typen 22 den ähnlichen Typ 12 verbaut? der hat nämlich bei 75/65/20 nur 1.229 W, also ca. 430 W weniger wie der Typ 22! Das würde nämlich die schlechteren Aufheizleistungen sehr gut erklären.
Die konkreten HK-Abmessungen und Bauarten würden mich schon sehr interessieren.
Ich bin technisch an diesem Thema sehr interessiert. Ggf. hat jemand weitere Informationen (bzw. Ansprechpartner)zu diesem Versuch.
Gruß Ratzeful
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| | Zeit:
10.09.2010 11:33:30 |
Zitat von Ratzeful  2. Woher kommt dann der drastische Leistungseinbruch am X2 im Beharrungszustand (60 Minuten)? Während die Typen 1+3+4 halbwegs ähnliche Leistungen (1.328...1.698 W) abliefern, soll der X2 nur 809 W bringen? Hat man da statt des Typen 22 den ähnlichen Typ 12 verbaut?
Hallo Ratzeful, der Leistungseinbruch findet nicht erst im Beharrungszustand statt, sondern schon nach 7 Minuten gehts los (rd. 40 % weniger Leistung als Nr. 1). Ab der 15. Minute hat der konventionelle HK zwischen 64 - 85 % mehr Leistung. Der konventionelle HK fängt auch mit rd. 4000 W an, um dann nach 7 Minuten auf rd. 2.100 W und ab der 15. Minute auf rd. 1.300 W abzufallen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Test mit ungleichen Voraussetzungen gemacht wurde, weil: a) dann hätte der Test keinen Sinn gehabt b) würde man sich unglaubwürdig machen (für ein Institut eine Katastrophe) Gerade weil man auf die Bekanntmachung der Fabrikate verzichtet hat, ist ein "schlechtmachen" eines Herstellers weder anzunehmen noch möglich. Vielleicht fragst Du da einfach mal an. Mehr als "kein Kommentar" kann ja nicht passieren. Gruss Frank F.
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| | Zeit:
10.09.2010 11:47:17 |
Zitat von Ratzeful  Die Ausgangsbasis und Grundlage aller Messungen war ein identischer Volumenstrom für alle Heizkörper bei identischer Vorlauftemperatur von 75°C.
Gruß Ratzeful
Mich erstaunt, dass diese Untersuchungen bei 75°C VL durchgeführt wurden und diese Ergebnisse bringen. Dann würden ja bei normalerweise max. 55°C angestrebtem VL der Einspareffekt noch geringer und bei so < 40°C kein Strahlungseffekt mehr erzielt werden können. Andersherum gedacht, wenn wirklich nur 10 € Beschaffungsunterschied zu anderen Heizkörpern ist, kann man sich ja die Dinger für alle Fälle ranhängen... Oder haben die auch Nachteile? Gruß
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