| | Verfasser: Fuchs M. | Zeit:
14.01.2002 18:27:34
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Hallo Leute,
bei einer verschlammten Fußbodenheizung will der Heizungsbauer einen Elysator einbauen. Wer hat Erfahrung mit dem Gerät? Angeblich soll durch Kunststoffrohre Sauerstoff eindringen, den der Elysator wieder herausholt. Im voraus Danke.
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Verfasser: Peter Schröder, Fa. SF Energietechnik Vertriebs GmbH | Zeit:
15.01.2002 09:46:57
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Es funktioniert schon, nur sollte vorher doch noch geklärt sein, ob es sich evtl. um verschiedene Heizkreise (gemischt und ungemischt) in einem System handelt, um herauszufinden, wo die Ursache der Verschlammung liegt (verschiedene Materialien - Mischinstallation?). Wenn ja, kann es sicherlich durch eine nachträglich installierte Systemtrennung etwas preisgünstiger realisiert werden. Empfehlenswert ist auf jeden Fall eine vorherige Impulsspülung der FBH. Auch der Einsatz von chemischen Zusätzen sollte mit dem Heizungsbauer besprochen werden.
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Verfasser: Robert Uberich | Zeit:
15.01.2002 19:48:54
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Mit dem Elysator haben wir keine Erfahrung. Unsere Kunden setzen bei so einem Fall eine Systemtrennung mit Wärmetauscher ein. Diese verkaufen wir von der Firma PAW-Armaturen in Hameln. Internet: http://www.paw-armaturen.de Es handelt sich dabei um das Trennsystem TE 1, welches sich Ihr Heizungsbauer von seinem Hzg.-Großhändler anbieten lassen kann. Damit hat die Fußbodenheizung für alle Zeit einen vollkommen getrennten Kreislauf und kann nicht mehr verschlammen. MfG Robert Uberich PAW-Werksvertretung |
Verfasser: Rank.H | Zeit:
15.01.2002 22:00:56
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Durch den Einbau eines Wärmetauschers, wird das Problem der Korrosion auf die Sekundärseite verlagert.Logischerweise wird die Korrosion an Stahl- teilen,Steigsträngen, Pumpengehäusen und Ausdehnungs- gefäßen beschleunigt. Der Heizungsbauer der dies nicht beachtet, will nur den Kessel schützen und ist an einer richtigen Problemlösung nicht interessiert. Wenn Wärmetauscher eingesetzt werden dann nur richtig- d.h.auf der Sehundärseite kein Eisenanteil ! Da Chemie ausscheidet ist für die Gesamtinstallation der kathodische Korrosionsschutz mit ELYSATOR zu empfehlen. Mfg.Rank
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Verfasser: Michael Koch | Zeit:
16.01.2002 08:34:53
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Richtige Empfehlungen bei Altanlagen zu geben, ohne die Anlage zu kennen, ist schlichtweg unmöglich. Wer hier pauschal den Einsatz eines Wärmetauschers em- pfiehlt, sollte mal in DIN 4726 nachlesen. Wenn Wärmetauscher, dann aber auf der Sekundärseite NUR korrosionsfreie Materialien. Bei Altanlagen sind meistens die Steigstränge aus Stahlrohr, wie auch oftmals der/die Verteiler. Und dann hätten wir schon den Salat. Die Primärseite wäre zwar vom Sauerstoffeintrag der Fbh geschützt, jedoch würde sekundär die Korrosion an den Eisenteilen rapide fortschreiten, da bei gleichbleibendem Sauerstoffeintrag nur noch ein Bruchteil an korrosionsfähigem Material vorhanden ist (durch die Systemtrennung). Falls Systemtrennung gerechtfertigt ist, stelle ich oftmals fest, werden dann trotzdem in der Sekundärseite Pumpen mit Graugussgehäuse und normale MAG's eingebaut werden - verhängnisvolle Fehler! Roßguss- oder Edelstahlgehäuse - und MAG's, bei denen das Anlagenwasser nicht mit dem Eisenteil in Verbindung kommt. Was macht nun der kathodische Korrosionsschutz (nach VDI 2035)? Durch permanenten Verwertungsprozess unedlen Metalls (Magnesium-Opferanode) wird laufend gelöster Sauerstoff gebunden - einfach und wirkungsvoll.(einfache Beschreibung). Richtig in die Anlage eingebunden klappts. Bei uns auch bei mehreren Gruppen in 1 Gerät. Mehr nachzulesen unter http://www.haus-technik.de/imh
mfg Michael Koch
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Verfasser: Arno Demtröder | Zeit:
17.01.2002 21:59:06
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Ich betreibe bei einem Kunde einen Elysator in einer Anlage (6 Familienhaus) obwohl keine FB eingebaut ist. In dieser Anlage wurde nicht Diffussionsdichtes Fränkisches verlegt.Es kam in dieser Anlage zu derartigen Verschlammung, das einige Heizkörper nicht mehr Warm wurden. Nach Eibau des Elysators und seiner regelmäßigen Wartung ist in dieser Anlage alles i.O. Ich kann sgen das dieses Gerät gute dieste leistet. |
Verfasser: Stefan Brentano | Zeit:
18.01.2002 08:19:52
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Hallo !
Informationen zu verschlammten Heizungsanlagen gibt es unter www.elysator.de oder info@elysator.de
Viele Grüße Stefan Brentano
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Verfasser: Reiner Waese | Zeit:
18.01.2002 09:59:37
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zum Thema "Verunreinigungen im Heizungssystem für offene und geschlossene Kreisläufe aller Art" finden Sie unter www.waese.de der patentierte Strömungsfilter.
MfG R.Waese.
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Verfasser: H.Förster | Zeit:
18.01.2002 19:37:31
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Wie kann eigentlich eine Fußbodenheizung verschlammen? 1. Altanlage mit Stahl? 2. ?
Ich bin für alle Ratschläge offen!
H.Förster |
Verfasser: Michael Koch | Zeit:
19.01.2002 19:18:12
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Förster's Frage - gute Frage ;-))
Da muss man erst mal definieren, was hier unter Schlamm zu verstehen ist. Bei sog. verschlammten Fussbodenheizungen mit Kunststoffrohren handelt es sich in der Regel um Magnetit (Fe3O4) und in selteneren Fällen um Hämatit (Fe2O3). Beides sind Eisen-Sauerstoff-Verbindungen, also Korrosionsprodukte. Korrosion kann nur bei Vorhandensein von Sauerstoff entstehen (mehr dazu später). Wasser ist in der Lage, Gase zu lösen, wobei die Gasmenge druck- und temperaturabhängig ist. Wo kommen nun die Gase her? Ein ganz wichtiger Merksatz ist hier: eine Heizungsanlage ist wasserdicht, aber niemals gasdicht! Und das ist das entscheidende Kriterium. Ob durch Nachfüllwasser, Unterdruck oder Diffusion - es gelangen immer Gase ins Wasser. Bei Fussbodenheizungen mit Kunststoffrohren kommt die Stoffeigenschaft des Rohres hinzu, dass diese nicht gasdicht sind (auch nicht bei zusätzlichen Sperrschichten aus dichterer Kunststofffolie). Der durch diese Duffuision (Permeation) anteilig eindringende Sauerstoffanteil reagiert an Eisenflächen und löst Korrosionen aus. In Bereichen mit geringerer Fließgeschwindigkeit setzen sich die Partikel ab und führen so zu Betriebsstörungen. Baut man nun nur einen Schlammfänger oder -abscheider ein, so tut man nur etwas gegen das Sypmtom bzw. die Auswirkung, jedoch die Ursache selbst bleibt und die Korrosion schreitet weiter fort.
Also kann die Aufgabe zur Sanierung nur heißen: den Sauerstoff eliminieren, bevor er korrosiv wirken kann.
Auf meinen Internetseiten und in meinen Seminaren weise ich immer auf eine komplette Sanierungsmaßnahme hin, um den Ist-Zustand einer Heizungsanlage zu konservieren, bestehend aus 3 Geräten:
1. Spirovent Luft (Mikroluftblasenabscheider)
2. Spirovent Schlamm (Schlammabscheider der Partikel bis zu 5µm absenkt und niemals verstopfenkann)
3. Elysator - katodischer Korrosionsschutz (nach VDI 2035). Sauerstoffbindung durch kontollierten Verwertungsprozeß unedleren Metalls (Opferanode) und Redoxreaktion.
Diese 3 Geräte arbeiten symbiosenhaft miteinander und stellen ein klares Sanierungskonzept dar.
Seit mehr als 7 Jahren führe ich so als Partner von Heizungsfachfirmen Sanierungen durch.
Ich hoffe es ist verständlich genug.
mfg Michael Koch
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Verfasser: Maisn | Zeit:
23.01.2011 14:48:16
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Ich habe gerade den Betrag von M. Koch über die Sanierung von verschlammten Fußbodenheizungen gelesen und möchte folgendes dazu bemerken. Also ich habe 340 m2 Fußbodenheizung und nur diese im Hause.An den Tacometern der Heizkreise ersehe ich eine bräunliche Verfärbung des Wassers mit schwimmenden weißgrünen Kügelchen. Durch diese Inhaltsstoffe klemmen natürlich auch immer wieder die Schwebkörper in den Tacometern. Das Heizsystem besteht aus den Kunstoffleitungen, den Bronzepumpen, den Kupferleitungen sowie Messingverteilern. Ebenso ist ein Spirotec Schlamm- und Luftabscheiderabscheider eingebaut, der in kurzen Abständen entleert wird. An Eisenteilen könnte ich nur die Graugusspumpe und das Druckkausdehnungsgefäß benennen. Die Heizleisung ist im allgemeinen gegen früherer Werte schlecht. Nun wird man sich fagen woher die Verschlammung kommt. Nun die Anlage lief in den Jahren von 1992- 2002 über einen offenen Pufferspeicher ( aus Kunststoff) über im Kessel installierten Eisenwärmetauscher, Damit liegt wohl die Eisenablagerung fest auf dem Rohr. Das ist deshalb so, weil ich im Sommer 2010 mittels einer Impulsspülung ( Luft und Wasser) 3 Tage nur gespült habe. anfangs war das Wasser hell und klar, aber nach Tagen und Wochen kam die Hell bis dunkelbraune Färbung wieder.
Nun muss noch einmal gespült werden, jedoch nach welchem Verfahren? Kann mir jemand raten zu einem wirklich effektivem Verfahren?
Grüße Maisn
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