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Haustechnikforum
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Seite 1 von 2 [Beitrag 1 bis 35 von 44]erste <12>letzte 
parallel Puffer --> taktende Wärmepumpe
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 07:45:39
1472534
Hallo,
ich habe ein Problem mit meiner WP. Diese schaltet bis zu 30mal am Tag ein und aus.
Die Anlage hat einen parallel eingebundenen Puffer (mit 100L) zur hydraulischen Trennung von WP-Kreis und Heizkreis. Der Rücklauffühler der WP ist unten im Puffer angebracht, wo er die Rücklauftemperatur messen soll. Jetzt habe ich mir einen Datenlogger (Agilent 34970A) mit Temperatursensoren ausgeliehen. Bei der Messung ist mir aufgefallen das im Puffer das Wasser komplett durchgemischt werden muss, da die Vorlauftemperatur der FBH und die angebliche Rücklauftemperatur im Puffer fast gleich groß sind. Auch die Temperatur im Rücklauf des Puffers steigt viel zu schnell. Dadurch wird doch der WP ein zu hoher Rücklauf vermittelt. Dadurch wird die WP viel zu früh abgeschaltet. Nach kurzer Zeit Ist dann der Puffer von der Heizkreispumpe leergesaugt und die WP beginnt erneut zu laufen. Es sollte doch eigentlich eine möglichst lange Laufzeit angestrebt werden, oder?
Ich habe zu Testzwecken den Rücklauffühler vom Puffer direkt auf die Rücklaufleitung der FBH gesetzt und hier das Taktverhalten angeschaut. Hier konnte ein viel besseres Taktverhalten beobachtet werden. Die WP taktete nur noch 10 mal anstatt 30mal am Tag. Hier habe ich dann auch die Temperaturen geloggt. Mich würde eure Meinung interessieren ob hier überhaut eine „normale“ Regelung zustande kommen kann, wenn der Rücklauffühler im Puffer montiert ist. Denn ich denke das 30 Einschaltungen am Tag nicht unbedingt optimal sind. Ich habe auch alle Stellmotoren entfernt und ein hydraulischer Abgleich wurde auch gemacht. Könnte oder sollte man den Puffer besser entfernen? Und dann direkt mit der WP in die Heizkreise fahren?

Link:
Temperaturmessung

Viele Grüße
Michael
Verfasser:
Idealist
Zeit:
12.01.2011 08:00:24
1472541
Hallo Michael,

warum der Umweg über den (eh zu kleinen) Puffer? WP-Vorlauf direkt in den Heizkreis, dann sparst du auch noch eine Pumpe (Strom).

Gruß Dietmar
Verfasser:
semiprofibastler7
Zeit:
12.01.2011 08:03:24
1472543
Zitat von MS_keh Beitrag anzeigen
Hallo,
ich habe ein Problem mit meiner WP. Diese schaltet bis zu 30mal am Tag ein und aus.
Die Anlage hat einen parallel eingebundenen Puffer (mit 100L) zur hydraulischen Trennung von WP-Kreis und Heizkreis. Der Rücklauffühler der WP ist unten im Puffer angebracht, wo er die[...]


Endlich dokumentiert mal jemand die "segensreichen" Wirkungen eines Mini-Puffers als hydraulische Weiche. (Ein großer muss auch nicht unbedingt besser arbeiten.)
Kein Wunder, dass in Feldtests mit Puffer schlechtere Arbeitszahlen ermittelt wurden.

1.)So ein kleiner Puffer kann wenig Energie zwischenspeichern und das Taktverhalten der WP nicht vebessern. Die Speicherkapazität der FB-Heizung ist sicher größer als die des Puffers.

2.) Wie ist das Ding eingebunden? Wohl nicht mit T-Anschlüssen?

3.) Wie groß sind die Volumenströme im WP- und im Heizkreis?
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 08:59:53
1472576
Hallo,

anbei das Hydraulikschema.

http://www6.pic-upload.de/28.11.10/9hay5tsswpak.jpg

Volumenströme kann ich nicht genau sagen.
Aber die Pufferladepumpe in der WP (Stibel Eltron WPW10) läuft auf Stufe 3 und die Grundfos Alpha auch voll (45W).

Gruß
Michael
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit:
12.01.2011 09:11:54
1472582
Eigentlich ist es ganz einfach:Beide Umwälzpumpen bauen einen Druck auf der Förderseite und einen Unterdruck auf der Saugseite auf(bezogen auf den Füll-Druck des MAG).

Der Druck,den die WP-UWP am Puffer erzeugt,muß nun genau dem Unterdruck der Heizkreis-UWP entsprechen,sonst fließt übermäßig Wasser in vertikaler Richtung durch den Puffer,was zu exergetischen Verlusten durch Herabsetzung der nutzbaren Temperatur führt.

Konkret heißt das,daß man mit einer stufenlos einstellbaren HK-UWP genau den Punkt einstellen kann,wo der Puffer nur noch horizontal und nicht mehr vertikal durchströmt wird.

Werden hydraulische Verhältnisse z.B. durch Zudrehen der Ventile verändert,tritt der Puffer in Funktion,indem er den Mindestdurchfluß selbst bei vollsdtändigem Abdrehen garantiert.

Im Normalfall aber sollte sich ein Puffer gar nicht bemerkbar machen.


MfG
Verfasser:
Ökologisch-ist-logisch
Zeit:
12.01.2011 09:51:21
1472611
@MS_keh,

ist ein Mischer in der Anlage ? 3- oder 4-Wege ?

Mit freundlichen Grüßen
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 09:52:14
1472612
Zitat von Ökologisch-ist-logisch Beitrag anzeigen
@MS_keh,

ist ein Mischer in der Anlage ? 3- oder 4-Wege ?

Mit freundlichen Grüßen


Hallo,

nein es ist kein Mischer verbaut.

Gruß
Michael
Verfasser:
JoRy
Zeit:
12.01.2011 10:01:05
1472616
Da ist doch gar kein Puffer verbaut.
Dieser Mini-Boiler hat die Funktion einer hydraulischen Weiche
und ist nicht größer als ein MAG mit 100 l

Die Pumpen müssen auf die jeweilige Durchfluss-Teilmenge eingestellt werden.

Also wieder ein Bastler, der sich den hydraulischen Abgleich gespart hat.

Gruß JoRy
Verfasser:
semiprofibastler7
Zeit:
12.01.2011 10:08:23
1472621
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Im Normalfall aber sollte sich ein Puffer gar nicht bemerkbar machen.

[...]


Einen Puffer, den man nicht bemerkt, sollte man sich sparen.
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 10:20:26
1472629
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
Da ist doch gar kein Puffer verbaut.
Dieser Mini-Boiler hat die Funktion einer hydraulischen Weiche
und ist nicht größer als ein MAG mit 100 l

Die Pumpen müssen auf die jeweilige Durchfluss-Teilmenge eingestellt werden.

Also wieder ein Bastler, der sich den[...]



Hydraulischer Abgleich wurde gemacht.
Die entrpechenden Durchflüsse der jeweiligen Heizkreise wurden eingestellt.
Ich bin ja Laie, was hat denn der 100l mit dem hydraulischen Abgleich zu tun? Beim hydraulischen Abgleich wird doch jedem Zimmer gerade so viel Wärme zur Verfügung gestellt, das man die gewünschte Raumtemperatur gerade noch so erreicht, oder habe ich da was falsch verstanden? In wie fern spielt hier der Puffer eine Rolle? Wäre nett, wenn mir das jemand erläutern könnte. Vielen Dank.

Gruß
Michael
Verfasser:
Keine Werbung
Zeit:
12.01.2011 10:46:02
1472646
Zitat von MS_keh Beitrag anzeigen
[In wie fern spielt hier der Puffer eine Rolle? Wäre nett, wenn mir das jemand erläutern könnte. Vielen Dank

Den bekommt man aufgeschwatzt, damit bei nicht so genauem hydraul. Abgleich, mangelhafter Hydraulik, falscher Heizkurve oder hysterischen Öffnen-Schließen der Thermostatventile die WP doch irgenwie störungsfrei läuft...
Mit der Konsequenz, dass man diese Fehler nicht entdeckt - es meldet sich keine Störung - und die WP uneffektiv, also mit zu hohem Stromverbrauch durchs Leben läuft.
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit:
12.01.2011 11:11:24
1472660
Hydraulischer Abgleich heißt,daß jeder Heizkreis,gleich ob FBH oder Radiator,gleiches dT im Vor-und Rücklauf aufweist.Nur damit werden sog. exergetische Verluste vermieden,d.h. unnötig hohe Temperaturen,die nicht verwertet werden können(Beispiel Vorlaufanhebung WP).

Das hat aber nichts mit dem Puffer zu tun.Hier entsteht der exergetische Verlust intern durch Verwirbelung unterschiedlich warmer Schichten vertikal.

Im Normalfall muß sich ein Puffer gar nicht bemerkbar machen,denn er hat andre Aufgaben als Wasser mit Vorlauftemperatur zu speichern.Es genügt völlig,wenn er Rücklauftemperatur einlagert(man denke an Abtauung Luft-WP-Systemumkehr etc.) oder Mindestfluß gewährleistet.

Eine hydraulische Weiche ist im Grunde nur ein zu klein geratener Puffer,der nur wenige Liter Inhalt hat.Daher ist dieselbe immer mit einem Überströmer sinnvoll,da sie keinerlei Speichervermögen besitzt und eigentlich nur eine Art "shunt" für den Notfall darstellt,um den Mindeststrom zu gewährleisten.

MfG
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 11:20:54
1472667
Könnte es nun sein, wenn ich dedn Puffer entferen das alles noch schlimmer wird?

Gruß
Michael
Verfasser:
Thomas_G
Zeit:
12.01.2011 13:34:02
1472745
Zitat von MS_keh Beitrag anzeigen
Könnte es nun sein, wenn ich dedn Puffer entferen das alles noch schlimmer wird?...
Wenn der Pufferspeicher wirklich nur 100L hat wird es sich kaum verschlechtern wenn vorher alles optimal eingestellt war. Allerdings ist der Pufferspeicher erforderlich, wenn alle Heizkreise mit Einzelraumregelung(ERR) ausgestattet sind.

Ein der Pumpen kann dann auch mit dem Puffer entfernt werden.

Alternativ kannst Du bei ERR den Puffer seriell mit Überstömventil, am besten im RL, betreiben. Dann brauchst Du auch nur noch eine Pumpe.

Gruß Thomas_G
Verfasser:
Keine Werbung
Zeit:
12.01.2011 13:50:48
1472758
Zitat von Thomas_G Beitrag anzeigen
[Alternativ kannst Du bei ERR den Puffer seriell mit Überstömventil, am besten im RL, betreiben. Dann brauchst Du auch nur noch eine Pumpe.

Wie soll er seine Anlage kurieren, wenn er eine Krankheit durch die andere ersetzt?
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 14:07:10
1472770
Zitat von Keine Werbung Beitrag anzeigen
Zitat von Thomas_G Beitrag anzeigen
[...]

Wie soll er seine Anlage kurieren, wenn er eine Krankheit durch die andere ersetzt?


Was wäre eurer Meinung nach die beste Lösung?
Puffer und Heizkreispumpe raus und direkt in die Heizkreise fahren?
ERR habe ich sowieso alle deaktiviert.

Gruß
Michael
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit:
12.01.2011 14:08:53
1472771
Moment,Werbung,nicht so schnell!

Ein serieller Puffer macht zunächst mal garnichts kaputt.dazu besitzt er überhaupt kein Potential,wie denn auch.

Gedacht ist er als Gefäß mit Wärmekapazität,falls mal alle!! Ventile zu sind.

Dann geht der Überströmer gleich nach dem seriellen Puffer auf und gewährleistet den sog. kleinen Kreislauf.Daher kann die WP kontrolliert den 100ltr Puffer auf Abschalttemperatur bringen.Da nichts verbraucht wird(außer Pufferverlustleistung) dauert es eine kleine Ewigkeit,bis die WP erneut für ein paar Minuten anschaltet.dann wieder lange Pause.

HD-Störung weit und breit nicht in Sicht,den kann man tagelang so laufen lassen.Wohlgemerkt:Alle Ventile zu!

Versuche das mal ohne Puffer,bist du sofort im Hochdruck!

Gruß
Josef
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit:
12.01.2011 14:18:17
1472779
Michael,

ich würde den Puffer lassen.Lasse ihn nur noch vom Rücklauf durchströmen,mit dem Vorlauf den Puffer umgehen,also Vorlauf WP direkt in HK-Vorlauf rein und nicht mehr an den Puffer ran.

Eine Pumpe kannst du dann rausnehmen,aber der Mindestfluß durch die WP muß gewährleustet sein.Was aber ist der Mindestdurchfluß?Wie messe ich den?
Ganz einfach:

Man hat fesrgestellt,daß eine Spreizung von 5-10° Kelvin ideal ist (WPZ Buchs).Schaffst du das also mit nur einer Pumpe,ideal wäre es,auf den Gleit von r407c,wenn du solches hast,also etwa 7° Spreizung,einzustellen.5° ist nichtmal optimal,obwohl immer so getan wird.Über 10° solltest du auch nicht gehen.

Ob du einen Überströmer gleich nach dem seriellen Puffer zum Vorlauf machst,kannst du immer noch später überlegen.Sinnvoll dann,wenn Mindestfluß nicht immer gehalten wird(Ventile zu).

Gruß
Josef
Verfasser:
Idealist
Zeit:
12.01.2011 14:18:59
1472780
Zitat von MS_keh Beitrag anzeigen
Könnte es nun sein, wenn ich dedn Puffer entferen das alles noch schlimmer wird?

Gruß
Michael



Hallo Michael,

was soll den schlimmer werden? Wenn ich deine Temperaturkurven richtig deute, liegt die VLT der WP immer 3°K über der VLT für die FBH.
Den VL (Fühler) der WP direkt in die FBH und wenn du den Puffer behalten willst, mach eine Stichanbindung an den Rücklauf. Dann fallen die Temperaturerhöhung und die zweite UWP weg. Deine JAZ sollte dann besser werden.

Gruß Dietmar
Verfasser:
Idealist
Zeit:
12.01.2011 14:19:46
1472781
Da war jemand schneller. :-)
Verfasser:
Keine Werbung
Zeit:
12.01.2011 14:21:22
1472783
Zitat von MS_keh Beitrag anzeigen
Volumenströme kann ich nicht genau sagen.
Aber die Pufferladepumpe in der WP (Stibel Eltron WPW10) läuft auf Stufe 3 und die Grundfos Alpha auch voll (45W).

Solche Puffer wollen keine hohen Volumenströme, je höher die Einströmgeschwindigkeit, desto mehr macht man die Temperaturschichtung durch Verwirbelungen kaputt. Eigentlich sollten diese Puffer sehr große Einströmöffnungen haben, so dass das Wasser im Idealfall laminar einströmt.
Beim Abstimmen beider Volumenströme zueinander (ist hier schon beschrieben worden) darauf achten, dass die Volumenströme besser etwas niedriger liegen als zu hoch. Vielleicht wird es so etwas besser, jedenfalls die Zeit über, bis etwas grundlegend geändert wird.
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit:
12.01.2011 14:27:03
1472788
Dietmar,
was erzählst du da?

Mit Stichanbindung braucht er die zweite Pumpe.
Har er Stichanbindung und klemmt einen Zulauf vom Puffer ab,braucht er in der Tat nur eine Pumpe.Aber der Stich verhindert jegliche Durchströmung,auch wenn alle Ventile zu sind.Wozu dann den Puffer belassen?

Gru?
Josef
Verfasser:
Keine Werbung
Zeit:
12.01.2011 14:31:00
1472790
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Moment,Werbung,nicht so schnell!

Ein serieller Puffer macht zunächst mal garnichts kaputt.dazu besitzt er überhaupt kein Potential,wie denn auch.

Gedacht ist er als Gefäß mit Wärmekapazität,falls mal alle!! Ventile zu sind.

Dann geht der Überströmer gleich[...]

Klar, seriell und besser noch im RL macht nichts kaputt. Meine Kritik hat sich mehr auf Überströmventil bezogen (deshalb habe ich es auch unterstrichen).

Das blöde am Überströmventil ist (sollte es ab und zu aktiv werden), dass ma es nicht merkt. Dann läuft jedesmal die WP mit Wasser auf etwas höherem Temperaturniveau, wird doch dem RL etwas vom VL beigemischt.
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit:
12.01.2011 14:33:41
1472793
Werbung,

die laminare Strömung ist weniger schlimm als die vertikale,die sich aus dem Druckunterschied beider Pumpen aufbaut.Die führt regelrecht dazu,daß der WP Vorlauf nach unten drückt und sich dem WP Rücklauf beimischt(oder umgekehrt,je nachdem welche der beiden Pumpen stärker ist.

Nur wenn beide Pumpen gleich aufeinander abgestimmt sind,kann in der Tat die Pufferinterne Verwirbelung nochmal was verschlechtern.

Darum empfehlen wir seit Jahren die Stichanbindung.

Nicht nur ich,sondern auch Hersteller wie z.B. Ochsner.

MfG
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 14:47:49
1472801
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Werbung,

die laminare Strömung ist weniger schlimm als die vertikale,die sich aus dem Druckunterschied beider Pumpen aufbaut.Die führt regelrecht dazu,daß der WP Vorlauf nach unten drückt und sich dem WP Rücklauf beimischt(oder umgekehrt,je nachdem welche der beiden Pumpen stärker[...]



Wie sieht denn so eine hydraulik Schema mit Stichanbindung aus?

Gruß
Michael
Verfasser:
Idealist
Zeit:
12.01.2011 18:14:35
1472903
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Dietmar,
was erzählst du da?

Mit Stichanbindung braucht er die zweite Pumpe.
Har er Stichanbindung und klemmt einen Zulauf vom Puffer ab,braucht er in der Tat nur eine Pumpe.Aber der Stich verhindert jegliche Durchströmung,auch wenn alle Ventile zu sind.Wozu dann den Puffer[...]



Hallo Josef,

mit Puffern stehe ich auf Kriegsfuß, deshalb habe ich auch keinen. Nach deiner Ausführung ist dann der Puffer wie ein großer HK/Sammler im Rücklauf.?

Gruß Dietmar
Verfasser:
Thomas_G
Zeit:
12.01.2011 19:32:51
1472948
Zitat von MS_keh Beitrag anzeigen
...Michael...
Wenn die ERR nicht mehr in Betrieb ist, also alle HK offen sind, würde ich den Puffer einschl. der zweiten Pumpe ganz entfernen. Ein Vorteil mit Puffer ist für mich bei Deiner Anlage nicht erkennbar, egal wie der Puffer eingebunden wird und ein Übertrömventil oder eine hyd.Weiche brauchst Du dann auch nicht. Wir betreiben unser WP seit 1977 so mit Taktzeiten >1h.

Du sparst dann schon mal ca.1kWh/Tag an Strom für die zweite Pumpe.

Gruß Thomas_G
Verfasser:
uwe59
Zeit:
12.01.2011 20:00:01
1472957
Hallo Michael

Hatte auch das Problem Pufferspeicher bzw Hydraulische Weiche einzubauen .

Das Problem liegt in der Wassermenge .

zB 1000 l/h von der Wärmepumpe und nur 2 Heizkreise die 500 l/h benötigen , hier brauchst du eine Hydraulische Weiche oder Pufferspeicher .

zB 1000 l/h von der Wärmepumpe und 5 Heizkreise die 1000 l/h benötigen ,hier ist keine Hydraulische Weiche oder Pufferspeicher .

Das alle kannst du die selber ausrechnen ,nimm die Anzahl der Heizkreise * Durchflußmenge meistens 2 l/min .

mfg
Uwe
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 20:06:09
1472960
Hallo,

im Augenblick sehe ich auch keinen Grund mehr den Puffer drinnen zu lassen. Aber da wir im Augenblick nur zu zweit sind, kann ich nicht genau sagen wie die Lebensgewohnehiten sich ändern werden wenn mal Nachwuchs da ist.
Im Augenblick stehen ja folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

- Puffer und Heizkreispumpe komplett raus (alle ERR müssen deaktiviert sein)

- Puffer seriell im Rücklauf einbinden und Überstromventil einbauen und Heizkreispumpe raus

- Puffer mit Stichleitung anbinden

Ich tendiere gerade mehr zu Möglichkeit eins.

Gruß
Michael
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit:
12.01.2011 20:12:40
1472964
Und was vergibst du dir bei Lösung zwei ohne Überströmventil und mit nur noch einer Pumpe?

Sei doch nicht so dumm und reiße installiertes,bezahltes Material ohne Not raus.Der Serienpuffer tut dir nichts.

Vielleicht möchtest du irgendwann solar einbinden.Oder dir geht der Strom aus und du verfällst dem Holzbetrieb über wasserführenden Kamin.
Nur um mal die Phantasie anzuregen!

Gruß
Josef
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 20:16:15
1472967
Zitat von uwe59 Beitrag anzeigen
Hallo Michael

Hatte auch das Problem Pufferspeicher bzw Hydraulische Weiche einzubauen .

Das Problem liegt in der Wassermenge .

zB 1000 l/h von der Wärmepumpe und nur 2 Heizkreise die 500 l/h benötigen , hier brauchst du eine Hydraulische Weiche oder[...]


Und was hast du dann gemacht? Puffer raus?
Eine hydraulische Weiche benötigt man doch nur wenn der Mindestvolumenstrom nicht sichergestellt werden kann. Wenn alle ERR offen sind ist die hydr. Weiche überflüssig. Aber das Problem bei mir ist ja eher das takten der WP mit der hydr. Weiche. Da die Rücklauftemperatur im Puffer gemessen wird und hier der Vorlauf mit dem Rücklauf vermischt wird und es dadurch zu einer Fehlmessung kommt.

Gruß
Michael
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 20:21:09
1472971
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Und was vergibst du dir bei Lösung zwei ohne Überströmventil und mit nur noch einer Pumpe?

Sei doch nicht so dumm und reiße installiertes,bezahltes Material ohne Not raus.Der Serienpuffer tut dir nichts.

Vielleicht möchtest du irgendwann solar einbinden.Oder dir geht der[...]


Wäre auch noch eine Möglichkeit. Solar wird die nächsten 20 Jahre eher nix, da unser Dach komplett mit PV voll ist ;-)
Von daher wird der Strom auch nicht ausgehen ;-)
Kaminofen haben wir unseren 3 Jahre alten mitgenommen und da wir ein sehr offenes Haus mit Galerie haben, verteilt sich die Wärme ganz gut.
Deswegen habe ich ja die drei Möglichkeiten aufgeschrieben um eure Meinungen dazu zu hören.

Gruß
Michael
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit:
12.01.2011 20:40:28
1472989
Und was machst du,wenn deine WP mal für einige Tage wegen Defekt ausfällt?

Mach dir einen Heizstab in den seriellen Rücklaufpuffer.Lies dir mal Dk_net seine story durch,wie froh der war.

Dein Puffer entfernen kostet dich mehr als 20kWh,die du im Jahr verlierst(3.-)

MfG
Verfasser:
MS_keh
Zeit:
12.01.2011 20:48:34
1472997
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Und was machst du,wenn deine WP mal für einige Tage wegen Defekt ausfällt?

Mach dir einen Heizstab in den seriellen Rücklaufpuffer.Lies dir mal Dk_net seine story durch,wie froh der war.

Dein Puffer entfernen kostet dich mehr als 20kWh,die du im Jahr[...]


Man kann jetzt natürlich gleich den Teufel an die Wand malen, aber es können auch andere Heizungen kaputt gehen. Außerdem haben wir noch unseren Kaminofen, da könnte man schon einige Tage überbrücken. Aber ich glaube auch fast das es die bessere Variante ist den Puffer seriell im Rücklauf einzubinden, dann stehen mir für die Zukunft alle Möglichkeiten offen.

Gruß
Michael
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit:
12.01.2011 21:07:24
1473008
Na siehst du,endlich mal die richtige Antwort--))

Gruß
Josef
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