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Haustechnikforum
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Wasserverlust
Verfasser:
Andreas C.
Zeit: 20.11.2004 19:24:20
0
113564
Hallo ,
meine Heizungsanlage (Dachboden) verliert fast täglich bis zu einem halben Liter Wasser. Dabei verliert die Anlage scheinbar immer nur nachts (Nachtabsenkung) Wasser.

Was kann die Ursache sein?

Gruß Andreas C.
Verfasser:
uwenine
Zeit: 20.11.2004 20:18:58
0
113574
Hallo Andreas.C
Ausdehnungsgefäß defekt, keine Druckvorlage (Stickstoffinhalt)mehr vorhanden oder zu klein.
Firma holen, prüfen lassen und bei Neuinstallation auf korrekte Größe und Einstellung achten.
Gerade bei Dachheizzentralen ist die korrekte Ausführung sehr wichtig.

Infos unter www.reflex.de
Verfasser:
Andreas C
Zeit: 20.11.2004 22:42:42
0
113601
Danke für die schnelle Antwort.

Noch eine Frage : Wo bleibt das Wasser ?

Gruß
Andreas C
Verfasser:
Schwabenalf
Zeit: 20.11.2004 23:08:34
0
113606
Hoffentlich nicht im Haus...

Grüße
Schwabenalf
Verfasser:
Andreas C
Zeit: 21.11.2004 06:28:10
0
113627
Wenne es das Ausdehnungsgefäß ist und im Bereich der Gastherme kein Wasseraustritt festzustellen ist (kein feuchter Fußboden) dann müßte das Wasser ja irgendwie verdunsten, oder ?

Warum eigentlch nur Nachts der Wasserverlust (Druckabfall) von bis zu einem 1/2 Liter ?

Gruß
Andreas C.
Verfasser:
uwenine
Zeit: 21.11.2004 09:33:46
0
113633
Hallo Andreas
Heizungsanlage ist ein geschlossenes System mit zum Beispiel 70 Grad und 1,2 Bar Druck.Volumen des Wassers dehnt sich beim Erwärmen aus und beim Abkühlen zieht es sich wieder zusammen.Ist das AG nicht O.K. entsteht in der Abkühlphase ein Unterdruch in der Anlage so das diese über Verschraubungen und Einbauteile u.s.w.LUFT zieht.Die Anlage ist zwar Wasserdicht aber nicht Luftmoleküldicht.Das Luftziehen entsteht also logischerweise in der Nachtabsenkung (Abkühlphase). Dies kann soweit gehen das sich der Anlagendruck und der statische Druck angleichen. Diesem soll und muss das AG durch Druckhalten und einer Wasservorlage (Volumendifferenz Wasser warm -kalt)gegensteuern.
Also keine Angst die Anlage ist nicht undicht.
Gruß uwenine
Verfasser:
Andreas C
Zeit: 21.11.2004 10:44:04
0
113649
Danke für die Infos ,

mit diesen Vorkenntnissen werde ich am Montag mal ein Fachmann kommen lassen und das AG prüfen lassen.

Jeden Tag wieder auf ein neues ein 1/2 Liter Wasser in die Anlage nachzufüllen ist ja keine Lösung.

Am Anfang dachte ich schon das schlimmste, das irgendein im Estrich verlegtes Rohr undicht ist.

Gruß
Andreas C.
Verfasser:
uwenine
Zeit: 21.11.2004 11:05:48
0
113658
Hallo Andreas C.
Noch ein Tipp für Betreiber von Dachheizzentralen.
Bitte öfter mal den Druck kontrollieren und auf den vorgegebenen Wert einstellen, da die Pumpen auf Grund der Anlagenbauweise(Pumpe ist mit am höchsten Punkt der Anlage)einer höheren Kavitation unterliegen. Dies zu erklären würde sehr viel Platz und Zeit in Anspruch nehmen . Falls Interesse mal im WWW unter Kavitation suchen.
Gruß uwenine

Verfasser:
OldBo
Zeit: 21.11.2004 11:33:57
0
113669
Moin,

um hier keine Probleme zu bekommen, sollte der Vordruck des MAG's 1 bar und der Mindestdruck im kalten Zustand ca. 1,3 bar haben. Roter Zeiger sollte auf diesen Druck eingestellt sein.

Natürlich muss das Ausdehnungsgefäß richtig berechnet sein. Meistens sind die Gefäße zu klein. Bei Wandgeräten ist immer der Einsatz eines zweiten MAG's zu empfehlen.

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Bosy.de.vu
Verfasser:
Peter594
Zeit: 21.11.2004 22:55:08
0
113910

Habe ich hier nur eine bedenkung....
Andreas stattet das JEDEN TAG zu neu 1/2 liter eingelassen mus...
Ich nehme an das die druck versenkt bei abkuhlung, und ich nehme an das bei wasser zufugen im kalte zustand von das system die druck zuruck am richtigen wert kommt...
aber wenn das system nachstes mahle warmt wirt doch die druck steigen bis UBER das punkt "von gestern" (wenn es kein wasserverlust gibt...).
Und wenn es dan zuruck abkuhlt kommt es doch zuruck an die richtiger (kalte) druck, und nicht runter ?
Also, wenn jedes tag 1/2 liter eingefugt mussen wird in das "geslossener system" soll die druck doch immer und jedes tag hoher werden, auch mit guten ausdehnungsgefäß, oder habe ich das falsh ?
Also nehme ich an das irgentwo doch ein wasserverlust ist, sonnst ist das fysisch doch nicht erklarbar ?
(ich bin kein fachman, aber ich versuche nur logica zu folgen...)
Verfasser:
Andreas C
Zeit: 22.11.2004 18:44:29
0
114187
Hallo,

habe heute meinen Heizungsinstallateur angerufen. Er vermutet auch das es an dem AG liegt.

Jetzt meint er ich soll erstmal in den nächsten 2-3 Tagen kein Wasser nachfüllen und sehen wie weit der Druck abfällt. Auch wenn er weit unter 0,8bar fällt, z.B. 0,4bar, kein Wasser nachfüllen. Er will damit die Ursache noch stärker einzukreisen. (Ist das OK ?)

Er wird sich dann noch mal melden.

Noch eine Nachfrage :

Wo bleibt das Wasser ? Da es scheinbar nirgendwo Austritt muß es ja verdunsten, oder ?

Gruß
Andreas C.

Verfasser:
EUROSERVICE
Zeit: 22.11.2004 19:28:42
0
114209
hallo guten abend,
ja, die aussage deines heizungsbauers ist richtig, wart ab was er findet.
Berichte aber weiter, erfahrungsaustausch ist ja immer wichtig.
m.f.g.
r, haas
Verfasser:
Gerd
Zeit: 22.11.2004 21:02:28
0
114263
Hallo,
prüfe mal noch das Sicherheitsventil. Meistens ist das über einen Trichter an die Hausentwässerung angeschlossen. Wenn das Ventil "hängt" oder , falls der Druck im Ausdehnungsgefäß zu gering ist, beim Aufheizen der Anlagendruck über 2,5bar steigt,kann das Wasser dort scheinbar spurlos verschwinden. Ich z.B. hatte an meiner Anlage mit Brennwertgerät einen schleichenden Wasserverlust. Die Ursache war ein Riss innen im Kesselkörper. Gefunden habe ich den erst, als der feine Wasserstrahl eines Tages die Ionisation lahmgelegt hat.